Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
   
    
Oberliga Nord
(OLN)  Durch den Derbysieg bei den Hannover Indians haben sich die Hannover Scorpions vorzeitig den Meistertitel in der Oberliga Nord gesichert. Es ist bereits der vierte Meistertitel seit dem DEL-Ausstieg im Jahr 2013
  
Landesliga NRW
(LLW)  Am Wochenende wurden die Spiele des EC Bergisch Land gegen die Hammer Eisbären 1b, sowie des ESC Lippstadt gegen die Wiehl Penguins 1b abgesagt. Beide Partien werden durch den EHV-NRW nun mit 5:0 Toren für die Heimmannschaften gewertet
  
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Rob Brown wird den ECP bis zum Saisonende verstärken. Der mittlerweile 41-jährige Deutsch-Kanadier hatte nach seinem Engagement bei den Blue Devils Weiden eigentlich seine aktive Laufbahn bereits letztes Jahr beendet

Moskitos Essen
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos müssen bis zum Saisonende auf Verteidiger Tim Junge verzichten. Der 21-Jährige laboriert an einem Kahnbeinbruch
  
Eisbären Regensburg
(DEL2)  Die beiden Stürmer Erik Keresztury und Daniel Pronin fallen beide wegen schweer Oberkörperverletzungen vorraussichtlich bis zum Saisonende aus
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Der CET hat auf die Ausfälle und Abgänge in der Defensive reagiert und Verteidiger Norman Martens verpflichtet. Der 36-Jährige, der über reichlich DEL- und Zweitliga-Erfahrung verfügt, spielte in den vergangenen fünf Jahren für die Crocodiles Hamburg, wo er zu den wichtigsten Leistungsträgern der Hintermannschaft gehörte
  
Erding Gladiators
(BYL)  Stürmer Wassilij Guft-Sokolov verlässt die Gladiators und wird sich einem anderen Bayernligisten anschliessen. Dafür wird nach einer kurzen Auszeit künftig Stürmerroutinier Michael Trox wieder die Schlittschuhe für die Erdinger schnüren
  
Pinguine Königsbrunn
(BYL)  Trainer Robert Linke hat seinen Vertrag beim EHC zu Beginn der Meisterrunde für die nächste Saison verlängert. Er will langfristig mit der Mannschaft zusammenarbeiten. Großes Ziel soll in der Zukunft der Aufstieg in die Oberliga sein
  
Stuttgart Rebels
(RLSW)  Torhüter Janis Wagner wird die Rebels bis zum Saisonende auf Leihbasis verstärken. Der 29-Jährige wechselt von den Pforzheim Bisons nach Stuttgart. Nach Saisonende wird er dorthin zurückkehren und die Abteilungsleitung beim CfR übernehmen. Die Stuttgart Rebels haben sich zudem von Stürmer Juraj Mily getrennt. Der Slowake kam erst vor wenigen Wochen neu zum Team, jedoch gingen die sportlichen Vorstellungen offenbar zu weit auseinander
  
Eisbären Burgau
(BLL)  Der ESV hat seine Defensive mit Oleg Novikov verstärkt. Der 34-jährige Ukrainer spielte bereits am letzten Wochenende für die Eisbären. In den letzten Jahren war er nicht aktiv. In Seinem Heimatland spielte er für Kharkov, Donetsk und Lviv
  
Weserstars Bremen
(RLN)  Paul Stumm verteidigt ab sofort für die Weserstars. Der 20-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des REV Bremerhaven und spielte zudem für den REV 1b in der Landesliga
  
Hannover Indians
(OLN)  Nach Verteidiger Phillip Messing haben als nächstes die Brüder Dennis und Robin Palka ihre Verträge am Pferdeturm für ein weiteres Jahr verlängert. Während Dennis Palka erst letztes Jahr aus Weiden nach Hannover kam, wird Robin Palka bereits in seine dritte Spielzeit gehen. Unterdessen hat Stürmer Jannik Striepeke verletzungsbedingt seine aktive Laufbahn beendet und wird nicht weiter zur Verfügung stehen. Der ebenfalls derzeit verletzte Andrej Strakhov wird bis zu seiner Rückkehr aufs Eis als Co-Trainer fungieren
  
ESV Kaufbeuren
(DEL2)  Stürmer Yannik Burghart musste sich krankheitsbedingt einer Operation unterziehen und wird daher auf unbestimmte Zeit ausfallen
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Der ERSC bekommt Verstärkung im Kampf um den Klassenerhalt. Stürmer Casey Noyes soll der Offensive mehr Schwung verleihen. Der 26-jährige US-Amerikaner, der zulezt in der FPHL aufs Eis ging, sammelte auch schon Erfahrungen in Europa, als er im letzten Jahr in Spanien für Milenio Logrono aufs Eis ging
  
EC Peiting
(OLS)  Stürmertalent David Diebolder hat seinen Vertrag bei den Pfaffenwinklern verlängert. Der 21-Jährige kam vor der Saison aus Kaufbeuren zum ECP und konnte in den bisherigen 37 Partien 24 Scorerpunkte verbuchen
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Der TSV hat seine Defensive mit Justin Bachmann verstärkt. Der 20-Jährige, der aus dem Ingolstädter Nachwuchs hervorging, wechselt vom EC Peiting zu den Miners. Lediglich ein Spiel hat er für den ECP bestritten und zwei weitere Partien mittels Förderlizenz für den ESC Kempten
  
  
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 7.November 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 30 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Hessenliga, Regionalliga Ost, Landesliga Sachsen und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
eisbrenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren in Straubing

(DEL)  Die Eisbären Berlin haben ihr letztes Ligaspiel vor der anstehenden Deutschland-Cup-Pause verloren. Die Berliner unterlagen am 20. Spieltag der laufenden PENNY-DEL-Saison bei den Straubing Tigers mit 3:6.
(EHCB/mebb)
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Sieg für die tapfere DEG! 2:1-Erfolg in Schwenningen!

(DEL)  Die Düsseldorfer EG haben ihr letztes Spiel vor der Deutschland Cup-Pause gewonnen! Sie siegten bei den Schwenninger Wild Wings mit 2:1 (2:0, 0:0, 0:1) und zeigten dabei mit einem kleinen Kader einen couragierten und leidenschaftlichen Auftritt. Klasse, DEG!
(DEG/pdeg)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Nichts zu erben beim Tabellenführer… ESV Kaufbeuren vs. Bayreuth Tigers 5:1 (2:0, 1:0, 2:1)

(DEL2)  Zu leichtfertig gab man den Allgäuern die Möglichkeit, sich im Überzahlspiel zu beweisen im ersten Abschnitt, was diese ausnutzen konnten und zwei von drei Möglichkeiten erfolgreich abschlossen. Bereits nach einer Minute wanderte Blomqvist auf die Strafbank und Kaufbeuren deutete an, wie gefährlich man mit einem Mann mehr auf der Eisfläche ist. Einem gut aufgelegten Schmidt und das nötige Quäntchen Glück verhinderte noch einen frühen Rückstand. Eine erste zaghafte Annäherung an das von Fießinger gehütete Tor sah man, als Bindels sich probierte, jedoch keinen Druck auf den Schuss bekam. Augenblicke später nahm Meier einen Pass aus dem eigenen Drittel auf und lief auf den Kaufbeurer Schlussmann zu, der stabil blieb und die beste Möglichkeit der Tigers in diesem Abschnitt zu verhindern wusste. Auch die Tigers kamen zu zwei Überzahlspielen, welche gut vorgetragen wurden aber den nötigen Erfolg nicht mit sich brachten. Anders, wie angesprochen, die Gastgeber. In der 10. Spielminute positionierte sich Spurgeon am langen Pfosten, wo er die Scheibe nach einem Abpraller aufnehmen und zur Führung verwerten konnte. Eine verpasste Gelegenheit, als Kretschmann im Slot abziehen durfte, folgte kurz vor dem Pausenpfiff der nächste Powerplay-Treffer, den Lillich per Direktabnahme in den Winkel hämmerte und damit den Pausenstand schrieb.
Als im zweiten Abschnitt kurzfristig Echtler und Kretschmann aneinandergerieten und entsprechend jeweils zwei Minuten pausieren musste, nutzten die Gastgeber den Platz auf der Eisfläche durch Schütz, der aus
der Ferne freie Schussbahn hatte und abziehen konnte. Der Schuss schlug neben Schmidt im Netz ein, was für den Bayreuther Goalie in der 28. Spielminute den vermeintlichen Feierabend mit sich brachte, da im Anschluss Steinhauer ins Tor beordert wurde. Dieser verlieb allerdings nur für neun Minuten auf dem Eis und musste verletzungsbedingt dieses in der 37. Minute wieder verlassen. Eine zwischenzeitliche Überzahlmöglichkeit der Tigers, bei welcher man für 14 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis war, wurde – im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt - wenig konzentriert gespielt.
Im Abschlussdrittel waren die Tigers, die nach 44 Minuten ein – allerdings auch das einzige – Erfolgserlebnis verbuchen konnten. Nikkilä hatte von der blauen Linie abgezogen, Gracel die Scheibe entscheidend abgefälscht. In der Folge versuchten die Gäste nochmal Druck auszuüben und kamen zu einigen Gelegenheiten, die jedoch meist bei Fießinger landeten oder am Tor vorbei gingen. Beste Gelegenheit dann für Gracel, der nach 47 Minuten die Scheibe mit der Rückhand nicht am Goalie der Allgäuer vorbeikam. Als Bindels nach 50 Spielminuten für zwei Minuten zusehen musste, schlugen die Gastgeber erneut zu. Einen Schuss von Schütz, den Schmidt noch abwehren konnte, verwertete Oswald in Abstauber-Manier. Die Herausnahme von Schmidt ca. 2,5 Minuten vor Schluss brachte keinen Erfolg mehr ein, jedenfalls nicht für die Tigers. Lehtonen brachte wenige Augenblicke vor der Schlusssirene die Scheibe dann noch einmal per Emtpy-Net-Treffer im Bayreuther Tor unter.
Die nächste Partie der Bayreuth Tigers findet am Dienstag, dem 15.11.2022 um 20.00 Uhr im heimischen Tigerkäfig statt, wenn man nach der nun anstehenden Länderspielpause die Krefeld Pinguine empfängt.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
3:4! Eispiraten unterliegen Heilbronn in der Overtime - Westsachsen schlagen kein Kapital aus Vielzahl an Chancen

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich den Heilbronner Falken in ihrem heutigen Heimspiel in der Overtime mit 3:4 geschlagen geben. Trotz einer drückenden Überlegenheit in den ersten beiden Dritteln mit zahlreichen Großchancen, müssen sich die Westsachsen so letztlich mit einem Punkt begnügen. Nach der folgenden Länderspielpause steht für die Crimmitschauer am 15.11.2022 dann die nächste Partie gegen die Kassel Huskies auf dem Programm.
Im 500. Eispiraten-Spiel von Dominic Walsh musste Cheftrainer Marian Bazany heute weiterhin auf die Langzeitverletzten Nick Walters, Valentino Weißgerber und Tamás Kánya sowie auf Ole Olleff (Unterkörperverletzung) verzichten. Mit dabei war allerdings Oliver Eckl von den EXA IceFighters Leipzig.
Die Eispiraten starteten richtig gut in das Spiel und konnten durch Felix Thomas und Mathieu Lemay erste Großchancen für sich verbuchen. Das Tor fiel allerdings auf der Gegenseite – erneut in Unterzahl. Stefan Della Rovere überraschte Ilya Sharipov und traf mit seinem Beinschuss zum 0:1 (6.). In der Folge waren es aber wieder die Hausherren, die das Zepter über dieses Spiel in der Hand hielten und Ex-Eispirat Ilya Andryukhov immer wieder zu guten Paraden zwangen. In der neunten Spielminute klappte es für die Westsachsen dann aber doch mit einem Torerfolg. Im Powerplay war es Patrick Pohl, der trocken ins kurze Eck vollenden und die Partie so ausgleichen konnte – 1:1! Vier Minuten vor dem Drittelende konnten die Westsachsen dann auch erstmals in Front gehen. Henri Kanninen bediente Topscorer Filip Reisnecker sehenswert – der Goldhelm hatte letztlich wenig Mühe, zur 2:1-Führung einzuschießen (16.).
Auch im zweiten Drittel starteten die Hausherren deutlich druckvoller und kamen so schnell zu guten Chancen. So rettete Ilya Andryukhov zunächst stark gegen Tyler Gron, im Anschluss verpasste Scott Feser nur knapp. Die Heilbronner Falken zeigten sich nur kurz später deutlich effektiver! Jeremy Williams, ebenfalls schon in Diensten der Eispiraten, nutzte eine der wenigen Chancen für seine Farben und überwand Ilya Sharipov mit seinem Schuss in den Winkel zum 2:2-Ausgleich (30.). Die Schützlinge von Marian Bazany mussten sich folglich etwas sammeln, konnten nach 37 Minuten in einer doppelten Überzahl dann aber wieder in Führung gehen. Taylor Doherty packte den Hammer aus und drosch die Hartgummischeibe humorlos zum 3:2 in die Maschen!
Etwas überraschend konnten die Heilbronner Falken den Spielstand zu Beginn des Schlussabschnitts dann aber erneut egalisieren. Einen Schuss von Frédérik Cabana musste Ilya Sharipov prallen lassen, den Rebound verwertete Jeremy Williams mustergültig und traf mit seinem zweiten Treffer so zum 3:3 (46.). Es entwickelte sich danach ein offenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Dabei schienen die Westsachsen immer wieder am starken Ilya Andryukhov fast zu verzweifeln. Letztlich hatten die Eispiraten in den Schlusssekunden noch Glück. So trafen die Gäste erst nur den Pfosten und wenig später rettete Ilya Sharipov seine Mannen noch in die Overtime. In dieser konnten die Falken schließlich den Zusatzpunkt mitnehmen. Nachdem Filip Reisnecker an der Bande wegrutschte, bediente Alexander Tonge seinen Reihenpartner Frédérik Cabana. Der Neuzugang der Heilbronner vollendete zum 3:4 aus Sicht der Eispiraten, die sich so, trotz zwei ansprechenden Leistungen, mit einem 0-Punkte-Wochenende in die Länderspielpause verabschiedeten.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Niederlage im Penaltyschießen

(DEL2)  Mit einer Niederlage im Penaltyschießen gegen den EC Bad Nauheim gehen die Dresdner Eislöwen in die Deutschland Cup Pause. Mit 2:3 musste sich das Team von Trainer Andreas Brockmann geschlagen geben.
Die Gäste aus Bad Nauheim bestimmten die Anfangsphase der Partie. Folgerichtig gingen die Hessen auch in Führung. In Überzahl besorgte Tobias Wörle die Führung (5.). Aber die Eislöwen hatten die passende Antwort. Als der Nauheimer Torschütze auf der Strafbank Platz nehmen musste, konnte Jordan Knackstedt im Powerplay zum 1:1 ausgleichen (8.). Es kam sogar noch besser. Niklas Postel brachte die Blau-Weißen erneut in Überzahl mit 2:1 in Führung (15.).
Im zweiten Drittel waren die Eislöwen zunächst die aktivere, konnten ihre Chancen aber nicht nutzen. Bad Nauheim kam immer besser in die Partie und setzte die Eislöwen zunehmend unter Druck. Bei Vier gegen Vier konnten die Hessen ausgleichen. Erneut war es Tobias Wörle, der zum 2:2 einnetzte (39.).
Im Schlussabschnitt schenkten sich beide Mannschaften nichts, wobei Bad Nauheim mehr vom Spiel und die besseren Torchancen hatte. Im Abwehrverbund und Janick Schwendener verhinderten den Gegentreffer.
Die Partie ging in die Verlängerung, in der die Eislöwen eine Unterzahl erfolgreich überstanden. Als Tomas Andres gerade von der Strafbank kam, konterten die Dresdner. Andres spielte vor dem quer auf Maximilian Kolb. Der schoss aber nicht aufs Tor, sondern versuchte Andres erneut einzusetzen. Dadurch blieb es beim 2:2 und es ging ins Penaltyschießen. Im Shootout konnte lediglich Jordan Hickmott für Bad Nauheim treffen. Auf Dresdner Seite scheiterten David Rundqvist, Jordan Knackstedt und Johan Porsberger.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Die ersten fünf Minuten war Bad Nauheim besser, durch unsere Powerplays konnten wir das Spiel in die Hand nehmen. Im zweiten Drittel waren wir gut drin und hatten klare Torchancen. Die geben wir aber zu leicht her, weil wir zu nachlässig sind. Dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir kein Tor schießen. Ende des zweiten Drittels fehlt die Disziplin auf Sieg zu spielen. Bei einer 2:1-Führung dürfen wir nicht so ein rauf und runter spielen. Im letzten Drittel war es wieder besser mit Chancen auf beiden Seiten. Es fehlt aber der Hunger vor dem Tor. Wir haben jetzt ein paar Tage frei. Ich hoffe, dass die Jungs dann mit der nötigen Frische zurückkommen.“
Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am 18. November mit dem Sachsenderby gegen die Eispiraten Crimmitschau.
(ESCD/ka)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Schlittenhunde bezwingen Krefeld im Spitzenspiel-Spektakel mit 7:3

(DEL2)  Mit einem fulminanten 7:3 (4:1, 2:2, 1:0) Heimsieg gegen die Krefeld Pinguine feierten die Kassel Huskies im 450. Husky-Einsatz von Marco Müller einen perfekten Eishockeyabend. Vor der bevorstehenden Deutschlandcup-Pause festigten die Gastgeber somit ihren zweiten Tabellenplatz.
Es herrschte bereits vor dem Spitzenspiel eine fantastische Stimmung vor 4367 Zuschauern in der Eissporthalle. Beide Fanlager fieberten dem Duell der Traditionsvereine sicht- und hörbar entgegen.
Die Fans konnten zu Spielbeginn auch direkt stehen bleiben, denn die Huskies legten los wie die Feuerwehr. Bereits nach 16 Sekunden sorgte Joel Lowry für den Blitzstart und traf zum 1:0. Das zweite Tor fiel dann unmittelbar danach, Tristan Keck gelang der schnelle Treffer zum 2:0 (2.). Es lief die dritte Spielminute – und die Huskies machten ihren super Start in dieses Spiel perfekt. Im Powerplay war es erneut Joel Lowry, der auf 3:0 erhöhte. Drei Spielminuten, drei Treffer – die Eissporthalle kochte förmlich.
Nach einer Krefelder Auszeit gab es dann erstmal für alle Beteiligten die Möglichkeit durchzuatmen. Zusätzlich nahm Gästecoach Peter Draisaitl einen Torwartwechsel vor, nach 2:16 gespielten Minuten ersetzte Matthias Bittner seinen Kollegen Sergei Belov im KEV-Tor. Die Huskies mussten in der Folge zunächst mit zwei Spielern weniger auskommen, nachdem Tristan Keck und Joel Keussen zeitgleich auf der Strafbank Platz nahmen. Drei verbliebene Huskies verteidigten leidenschaftlich, bevor eine Strafe gegen die Gäste für etwas Entlastung sorgte. Mit einem Spieler mehr auf dem Eis trafen die Pinguine dann dennoch. Mike Fischer traf mit einem Powerplay-Tor in das lange Eck, bei dem Jake Kielly im Kasseler Tor machtlos war. Im weiteren Verlauf eines spektakulären ersten Drittels ließen die Huskies in keiner Weise nach, der KEV kam jedoch allmählich etwas besser in die Partie. Die Schlittenhunde spielten sich weiterhin klasse vor das KEV-Tor und zogen gegen Drittelende nochmals das Tempo an. Folgerichtig erhöhte Jake Weidner auf 4:1 (19.) Ein überragendes erstes Drittel der Gastgeber.
Im zweiten Drittel musste ECK-Verteidiger Tom Geischeimer nach einem harten Check gegen ihn, sichtbar benommen, in die Kabine. Es folgte eine Matchstrafe gegen Nikita Shatsky. Die folgenden fünf Minuten Überzahl konnten die Blau-Weißen trotz guter Gelegenheiten durch McGauley, Preto und Arniel nicht nutzen. Zudem kassierte gegen Ende der Überzahl Jake Weidner eine Strafzeit - der Torschütze musste ebenfalls für fünf Minuten auf die Strafbank. Die Mannen von Bo Subr verteidigen leidenschaftlich und nach Zuspiel von James Arniel gelang ihnen sogar der Shorthander durch Kapitän Denis Shevyrin – es stand 5:1 (31.) Weidner kehrte gerade zurück von der Strafbank, da kassierten die Huskies die nächste Strafe, es traf Tomas Sykora, der nach sechswöchiger Verletzungspause sein Comeback feierte. Die Gastgeber überstanden diese Phase, doch kurz darauf gelang den Pinguinen durch Kael Mouillierat der zweite Treffer an diesem Abend (36.) Im Anschluss konnte sich Jake Kielly mit einem starken Save auszeichnen und verhinderte den Krefelder Doppelschlag. Die Huskies fuhren dann einen Konter, an dessen Ende nach guter Vorarbeit von Thomas Reichel Stürmer-Kollege Darren Mieszkowski einnetzte und zum 6:2 erhöhte. Die Seidenstädter antworteten jedoch prompt durch Dennis Miller (39.). Mit einem 6:3 ging es somit in die zweite Pause.
Zu Beginn des Schlussdrittels hatten die Hausherren direkt eine super Gelegenheit durch Lowry. Ein Tor der Huskies lag eher in der Luft als ein nächster KEV-Treffer. So kam es dann auch, Tim McGauley erzielte das 7:3 (49.) In der Schlussphase konzentrierte sich Kassel darauf kompakt zu verteidigen. Dies gelang bis zum Schlusspfiff, der lautstark bejubelt wurde.
Mit einem 6-Punkte-Wochenende feierten die Schlittenhunde einen perfekten Abschluss vor der Deutschlandcup-Pause. Weiter geht es am 15.11. mit einem Auswärtsspiel in Crimmitschau, bevor das nächste Heimspiel erst am 20. November gegen die Ravensburg Towerstars in der Eissporthalle stattfindet.
(ECK/lt)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker schlagen die Tigers mit 5:1 - Der ESVK geht als Tabellenführer in die Deutschland-Cup-Pause

(DEL2)  Zum 17. Spieltag der DEL2 Saison 2022/2023 standen sich der ESV Kaufbeuren und die Bayreuth Tigers in der energie schwaben arena gegenüber. Das Trainergespann um Marko Raita musste für die Begegnung auf die Langzeitverletzen John Lammers, Fabian Koziol und Yannik Burghart verzichten. Zusätzlich meldete sich kurzfristig auch noch Alexander Thiel nicht spielbereit. Nicolas Appendino war weiterhin in München. Bei der Rückkehr von Sami Blomqvist und Branden Gracel sahen die 2.403 Zuschauer am Ende einen 5:1 Heimsieg des ESV Kaufbeuren.
Die Bayreuth Tigers starteten engagiert in die Partie und man merkte, dass die Mannschaft von Marco Vorderbrüggen ihren Negativlauf stoppen wollte. Eine frühe Strafe gegen Sami Blomqvist wegen Bandenchecks ermöglichte den Joker ihre erste Überzahl des Abends. Angetrieben von Gestalter Mikko Lehtonen erspielten sich die Hausherren einige gute Tormöglichkeiten. Olafr Schmidt im Kasten der Gäste zeigte jedoch mehrmals seine Klasse. Am Ende überstanden die Oberfranken die Druckphase schadlos. In der 5. Spielminute konnte sich dann auch Daniel Fießinger auszeichnen: Einen Alleingang von Tobias Meier entschärfte er gekonnt mit der Fanghand. Ein Halten von Tobias Echtler kurz darauf ermöglichte es den Gästen, ihre Überzahlformation aufs Eis zu schicken. Marko Raitas Team verteidigte konsequent und konzentriert und killte das Powerplay ohne große Möglichkeiten zuzulassen. Direkt im Anschluss musste Mike Mieszkowski wegen Bandenchecks in die Kühlbox. In diesem Powerplay durften dann die Fans der Kaufbeurer erstmals jubeln: Jacob Lagacé brachte die Scheibe vors Tor, wo Tyler Spurgeon goldrichtig stand und nur noch einschieben musste. In Minute 12 sahen die Schiedsrichter ein Halten von Johannes Krauß und so mussten die Joker erneut in Unterzahl agieren. Kurz nach Ablauf der Strafe konsultierten die Unparteiischen den Videobeweis wegen eines vermeintlichen Tores für die Hausherren. Die Scheibe hatte die Linie jedoch nicht vollständig überquert und so blieb es beim Spielstand von 1:0. Kurz darauf scheiterte Sebastian Gorcik aus aussichtsreicher Position an der Stockhand von Olafr Schmidt. Mit klugen Pässen und viel Durchsetzungsvermögen erreichten es die Rot-Gelben auch fortan, die spielbestimmende Mannschaft zu sein und man schaffte es immer wieder, sich über längere Zeit im Angriffsdrittel festzusetzen. 70 Sekunden vor Ende musste dann Patrick Kurz wegen eines Stockschlages vom Eis. Die Mannschaft aus dem Allgäu bekam so die dritte Möglichkeit in numerischer Überlegenheit zu agieren. In diesem ist es ein knallharter Direktschuss von Markus Lillich, nach Vorlage von Tomas Schmidt, der den Spielstand auf 2:0 stellte.
In den Anfangsminuten des zweiten Spielabschnittes neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend. Die besten Chancen hatten in dieser Phase Sebastian Gorcik und Mikko Lehtonen. Kurz darauf mussten Christian Kretschmann und Tobias Echtler wegen Unnötiger Härte vom Eis. In der 28. Spielminute schloss Simon Schütz gezielt per Handgelenkschuss ab und traf platziert zum 3:0 in den Winkel. Direkt im Anschluss gab es den Torhüterwechsel auf Seiten der Tigers: Olafr Schmidt wurde von Lukas Steinhauer ersetzt. Petteri Nikkilä musste in der Folge wegen eines unkorrekten Köperangriffs vom Eis. Aufgrund eines Wechselfehlers egalisierte sich dieser Vorteil kurz darauf. In der anschließenden Überzahl gab es eine weitere Strafe gegen die Joker. Tomas Schmidt musste wegen Stockschlags in die Kühlbox. Mit einer geschlossen Mannschaftsleistung überstand man diese Phase unbeschadet. Gleich darauf wechselten die Bayreuther Tigers aufgrund einer Verletzung von Lukas Steinhauer wieder zurück auf Olafr Schmidt im Tor. Mit einem Spielstand von 3:0 ging es in die Pause.
Zu Beginn des letzten Drittels neutralisierten sich beide Mannschaften. Ein Schuss von Branden Gracel überraschte dann in der 44. Spielminute Daniel Fießinger im Tor der Joker und rutschte zum 4:1 über die Linie. Kurz darauf scheiterte Markus Lillich während des Konters an Olafr Schmidt. Danach blieben die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft und hatten mit Jere Laaksonen und Mikko Lehtonen gute Möglichkeiten. Ein Stockschlag durch Dani Bindels gegen Max Oswald gab den Joker die nächste Möglichkeit des Powerplay. Jakob Lagacé passte auf Simon Schütz, der nahm den Schlagschuss und den Abpraller des Bayreuther Schlussmannes drückte Max Oswald über die Linie. Dieses Tor stellte auch den alten drei Tore Vorsprung wieder her. Der ESVK war auch in der Folge die bessere Mannschaft mit mehr Zug zum gegnerischen Gehäuse. Man schaffte es jedoch - trotz teilweise sehr schön ausgespielten Angriffskombination - nicht, sich zu belohnen. Die Tigers setzten am Ende nochmal alles auf eine Karte und zogen 100 Sekunde vor Ende des Spiels den Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Dieses Risiko sollte nicht belohnt werden und so traf Mikko Lehtonen zum 5:1 Endstand in das leere Gehäuse.
(ESVK/tl)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Kassel Huskies - Krefeld Pinguine 7-3

(DEL2)  Einen Fehlstart legten die Pinguine am Sonntagabend in Kassel hin. Bereits nach 2:16 Minuten lagen die Pinguine mit drei Toren zurück und konnten dieses Defizit bis zum Spielende nicht mehr aufholen.
Schon nach 16 Sekunden konnte Joel Lowry den ersten Treffer für die Huskies markieren. Keine Minute später erhöhte Tristan Keck und wiederum eine Minute später erneut Lowry in Überzahl auf 3:0. Die Pinguine waren folglich schon noch 136 Sekunden in die Ecke gedrängt worden.
Coach Peter Draisaitl nutzte seine 30-sekündige Auszeit und beendete den Arbeitstag von Sergey Belov frühzeitig. Matthias Bittner kam zu seinem zweiten Saison-Einsatz. Die Maßnahmen wirkten und brachten Stabilität.
Mike Fischer brachte die Pinguine zurück ins Spiel und erzielte in der 9. Minute seinen fünften Saisontreffer im Powerplay zum 3:1. Bis zur 19. Minute sollte dies auch der Zwischenstand bleiben. Dann gelang es Jake Weidner den alten Abstand wiederherzustellen.
Im zweiten Drittel nahm das Spiel an Physis zu. Nikita Shatsky überspannte den Bogen in der 23. Minute jedoch und wurde nach einem Check gegen Tom Geischeimer mit einer Matchstrafe aus dem Spiel ausgeschlossen. Weidner ereilte in der 28. Minute ein ähnliches Schicksal. Sein Bandencheck wurde lediglich mit 5 Minuten Zeitstrafe belegt. Das Toreschießen wurde im Mittelabschnitt ebenfalls fortgesetzt. Nachdem Denis Shevyrin auf 5:1 erhöhte (31.), begann in den letzten fünf Minuten ein offener Schlagabtausch. Kael Mouillierat (36.) mit dem 5:2, Darren Mieszkowski (38.) mit dem 5:3 und Dennis Miller (39.) mit dem 6:3.
Im letzten Drittel verwalteten die Huskies ihre Führung weitestgehend, hatten aber weiterhin mehr Spielanteile. Timothy McGauley sorgte mit dem 7:3 für die Absicherung des Heimerfolgs und den letztlichen Endstand.
Stimmen:
Peter Draisaitl:
Ich habe heute phasenweise das beste Eishockey meiner Mannschaft gesehen, seitdem ich hier bin. Drei Unterschiede waren augenscheinlich da. Goaltending, der Kampf um die freien Scheiben, die fast immer Kassel am Schläger hatte und der Spielverlauf an sich. Wenn man hier nach Kassel kommt und es steht nach drei Schüssen 3:0, dann ist es schwierig, wieder zurückzukommen. Danach haben wir uns reingearbeitet und Kassel hat sich weiterhin einige „dreckige“ Tore verdient erarbeitet, weil sie dahin gegangen sind, wo es wehtut. Das konnten wir nicht verhindern. Ich bin aber nicht ganz unzufrieden, auch wenn sich das bei einem 7:3 vielleicht blöd anhört. Ich habe ein paar Sachen gesehen, die ich sehen wollte. Das ist für mich erst mal entscheidend. Ich kann nur wiederholen, dass ich denke, dass wir im Gegensatz zu den anderen Top-Teams in der DEL2 noch einiges aufholen müssen.
Dennis Miller:
Das war nicht der Start den wir uns erhofft haben. Wir waren einfach nicht bereit. Kassel ist rausgekommen und hat uns überlaufen. Nachdem die ersten drei Schüsse sofort drin waren und wir 0:3 hinten lagen, war es schwer wieder zurückzukommen.
(KEV/mt)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Eishockey wurde zur Nebensache - Die Partie der Selber Wölfe gegen die Ravensburg Towerstars wurde von einer schweren Verletzung überschattet

(DEL2)  Beim Stand von 0:7 zu Beginn des letzten Spielabschnitts verletzte sich der Selber Verteidiger Max Gimmel schwer. Beide Mannschaften sowie das Schiedsrichtergespann einigten sich darauf, die Restspielzeit einfach herunterlaufen zu lassen. Einen Spielabbruch gibt das Regelwerk nicht her.
Max Gimmel hat sich durch eine unglückliche Aktion eine schwere Oberkörperverletzung zugezogen. Er war bei Bewusstsein, als man ihn in die Klinik transportierte. Wir bedanken uns bei den Ravensburg Towerstars als auch bei den Schiedsrichtern für die sportliche Geste, die Restspielzeit von 18 Minuten einfach herunterlaufen zu lassen. Unsere Gedanken sind bei Max Gimmel, dem wir auch auf diesem Weg alles Gute und eine baldige Genesung wünschen!
(SW/oo)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Stark dezimierter DSC muss sich dem EC Peiting geschlagen geben

(OLS)  Der Deggendorfer SC musste am Sonntagabend eine Niederlage auf heimischem Eis hinnehmen. Gegen den EC Peiting zog die stark ersatzgeschwächte Truppe von Trainer Jiri Ehrenberger am Sonntagabend mit 2:5.
Vor der Partie wurden die Sorgenfalten bei DSC-Coach Jiri Ehrenberger aufgrund der aktuellen Personalnot tiefer und tiefer. Neben den bereits bekannten Ausfällen von Thomas Greilinger, René Röthke, Benedikt Schopper, Curtis Leinweber, Ondrej Pozivil und Niklas Pill gesellte sich nun noch Yannic Bauer, der sich in der Freitagspartie gegen die Tölzer Löwen eine Unterkörperverletzung zuzog. Zudem stand auch Förderlizenzspieler Christoph Schmidt nicht zur Verfügung. Als kurzfristige Maßnahme wurde erneut Johannes Schmid aus der U20 in den Kader berufen. Zudem gab der erst 16-jährige Max Mendrala sein Profi-Debüt.
Die Gäste erwischten den besseren Start in die Partie und gingen in der dritten Minute in Führung. Einen Pass von Timo Pielmeier fing Peitings Gohlke ab, der Markus Czogallik bediente und der Peiting Angreifer netzte ein ins leere Tor zum 0:1 ein. Die Oberbayern legten in der 13. Minute das 0:2 nach. Im Powerplay traf Andreas Feuerecker mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie. Doch der DSC steckte nicht auf und kam in der 18. Minute ebenfalls zu seinem ersten Treffer. Nach toller Einzelleistung traf Sascha Maul zum 1:2 Anschluss, was gleichermaßen der Spielstand nach 20 gespielten Minuten war.
Auch im zweiten Abschnitt schenkten sich beide Teams nichts und die Deggendorfer bekamen mit der Zeit immer mehr Zugriff auf die Partie und erzielten schließlich in der 30. Minute den Ausgleich. Nach toller Einzelleistung traf Cheyne Matheson mit einem Schuss ins rechte obere Eck zum 2:2. Im weiteren Drittelverlauf boten sich beiden Teams noch weitere Möglichkeiten, jedoch ließ sich keiner der beiden Torhüter mehr überwinden.
Im Schlussabschnitt zeigte sich erneut ein ähnliches Bild. Beide Teams schenkten sich nichts und in der 48. Minute fiel schließlich der nächste Treffer. Einen Fehler in der Deggendorfer Hintermannschaft nutzte Marc Besl zum 2:3 für die Gäste. Die DSC antworte prompt, scheiterte aber zweimal aussichtsreich an Gäste-Torhüter Florian Hechenrieder. In der 54. Minute folgte der nächste Nackenschlag für den DSC, als Louis Postel mit einem platzierten Schuss Pielmeier zum 2:4 überwand. Die Deggendorfer erhöhten nun das Risiko in ihrem Spiel deutlich und mussten in der 56. Minute durch Sam Payeur das 2:5 schlucken. Bei diesem Spielstand blieb es auch nach 60 gespielten Minuten.
Das nächste Heimspiel steht am kommenden Freitag auf dem Plan. Zu Gast in der Festung an der Trat sind um 20 Uhr die Memmingen Indians.
(DSC/mh)
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – Blue Devils Weiden 2:4 (0:0, 1:3, 1:1)

(OLS)  Für die mäßige Leistung zwei Tage davor konnte sich der EHC Klostersee beim Heim-Auftritt in der Wildbräu-Arena gegen die Blue Devils Weiden allemal rehabilitieren. Zu Zählbarem reichte es für die Grafinger gegen den souveränen Spitzenreiter, der seine weiße Weste verteidigen konnte, aber nicht. Mit 2:4 unterlagen die Rot-Weißen, bei denen neben den verletzten Simon Roeder und Joseph Leonidas auch Lynnden Pastachak (krank) und Philipp Hähl (verdiente Spielpause) fehlten, dem Gast aus der Oberpfalz nach großem Kampf.
"Wir wollen eine Reaktion zeigen und mit erhobenem Kopf vom Eis gehen", hatte Trainer Dominik Quinlan gefordert. Genau das konnte die Truppe um Kapitän Raphael Kaefer umsetzen, in der Torhüter Dominik Gräubig sein Saisondebüt gab und eine starke Vorstellung ablieferte. Gleich in der Anfangsphase hielt er für die EHCler bei eigener Unterzahl die Null fest. Nach ausgeglichenem Startdrittel ging es torlos in die erste Pause.
Und mit einem Knaller weiter, denn die Klosterseer nutzten einen klug vorgetragenen Konter zur Führung (22.). Die Blue Devils zogen daraufhin das Spieltempo an und drückten auf den Gleichstand, der fünf Minuten später auf der Anzeigetafel geschafft war. Noch im zweiten Abschnitt legte der Tabellenführer doppelt nach, nachdem die erneut mögliche Grafinger Führung kurz vor der Torlinie geklärt worden war. Durch waren die Gäste damit noch nicht. Nach dem 1:4 im gegnerischen Powerplay verkürzte man noch einmal.
(EHCK/fb)
  
    
landsbergriverkingsLandsberg Riverkings
2:3 Auswärtssieg beim EV Füssen

(OLS)  Nach dem spielfreien Freitag für die Riverkings, reiste man am Sonntag zum EV Füssen. Das Team von Sven Curmann, dass auf den verletzten Riley Stadel verzichten musste, begann konzentriert und setzte gleich in den ersten Minuten einige gute Akzente. Scheiterte man zunächst noch an Füssens Torwart Benedikt Hötzinger, so war es in der sechsten Minute Christopher Mitchell der eine Überzahlsituation, verursacht durch Füssens Julian Straub, nutzte und im Nachschuss zum 0:1 treffen konnte. Zwei Minuten später fing Walker Sommer einen Aufbaupass in Füssens Drittel ab und bediente Nicolas Strodel, der freistehend eiskalt zum 0:2 abschloss. Landsberg machte weiter Druck und ließ in der Defensive - auch dank eines sicher im Tor stehenden Andreas Magg – wenig zu. Als in der 13. Minute abermals Straub auf Füssener Seite auf der Strafbank Platz nahm, fand Florian Stauder zum Ende der Strafzeit die Lücke im Kasten der Gastgeber und erhöhte auf 0:3.
Im zweiten Drittel verloren die Riverkings etwas die Struktur im Spiel und so konnte sich Füssen ein deutliches Chancenplus erarbeiten. Janne Seppänen nutzte eine Gelegenheit und arbeite sich in der 27.Minuten beherzt durch Landsbergs Abwehr. Sein Schuss rutschte Florian Reicheneder unglücklich an den Schlittschuh und von dort aus zum 1:3 ins Tor von Andreas Magg. In der Folge musste Landsberg drei Unterzahlsituationen überstehen kam aber auch zu mehreren eigenen guten Chancen. Walker Sommer und Florian Stauder scheiterten dabei beide am Füssener Torwart. Mit einer etwas glücklichen 1:3 Führung ging es in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel drückten die Gastgeber immer mehr auf den Anschlusstreffer. Landsbergs Spieler blockten jede Menge Schüsse und Andreas Magg hielt einen Schuss nach dem anderen. In der 50. Spielminute war er dann allerdings auch machtlos. Victor Knaub erzielte das 2:3. Füssen machte weiter Druck und die Riverkings konnten nur einzelne Entlastungsangriffe fahren. Kurz kurz vor dem Ende nahmen die Hausherren den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, allerdings ohne Erfolg: Die Riverkings gewannen dank einer kämpferisch starken Leistung das Duell mit dem Konkurrenten um Platz 10 EV Füssen mit 2:3.
Weiter geht es am Freitag 11.11. um 20 Uhr mit dem Heimspiel gegen den EC Peiting.
(HCL/js)
  
    
ecdcmemmingenMemmingen Indians
Heimerfolg gegen Tölz: ECDC gewinnt im Penaltyschießen

(OLS)  Der ECDC Memmingen setzte sich am Sonntagabend gegen die Tölzer Löwen durch. Im Penaltyschießen ergatterten sich die Memminger in einem engen Spiel den Zusatzpunkt und holten damit wichtige fünf Punkte an diesem Wochenende.
Mit der exakt gleichen Aufstellung wie bereits in Lindau startete das Team von Daniel Huhn in die Begegnung gegen Bad Tölz. Im ersten Drittel bekam man ein relativ ausgeglichenes Spiel zu sehen, auch wenn die Hausherren nicht an die Leistung in Lindau anknüpfen konnten. Defensiv versuchten die Maustädter gut und kompakt zu stehen, wodurch die Tölzer Löwen auch tatsächlich nur sehr selten vor dem Tor auftauchten. Doch einen Abpraller kurz vor Ende des ersten Drittels nutzten die Gäste dann aus. Anton Engel war der Torschütze zum 1:0 für die Gäste.
Im zweiten Drittel bot der ECDC eine starke Vorstellung. Die Indians starteten furios ins Mitteldrittel und glichen prompt durch Petr Pohl aus, der eine starke Leistung ablieferte. Nur Sekunden später drehten die Indianer die Partie. Matej Pekr netzte zum 2:1 ein. Diese Führung beflügelte das Spiel der Hausherren. Leichtigkeit und Spielwitz kehrten zurück, was den Indians noch einen weiteren Treffer bescheren sollte. Linus Svedlund hämmerte die Scheibe, in Überzahl, von der blauen Linie ins Netz. Damit ging das zweite Drittel mit 3:0 an die Indianer.
Im letzten Drittel drückten die Gäste aus Tölz auf den schnellen Anschlusstreffer. Dieser fiel rund drei Minuten nach Wiederbeginn. Erik Gollenbeck markierte das 2:3 für die Schwarz-Gelben. Es entwickelte sich nun wieder eine eher offene Partie. Beide Mannschaften hatten Chancen und Druckphasen, um das Spiel in die eine oder andere Richtung zu lenken. Beide Torhüter hielten aber stark. Letztendlich waren es aber erneut die Löwen, die sich kurz vor dem Ende doch noch belohnten und damit das Spiel in die Overtime brachten. Phillip Schlager erzielte den Ausgleich für sein Team.
In der Overtime ging es hin und her, Marco Eisenhut entschärfte mehrere hochkarätige Chancen der Gäste, weshalb kein Sieger ermittelt werden konnte. So ging die Partie ins Penaltyschießen. Dort holten sich die Memminger den verdienten Zusatzpunkt. Linus Svedlund und Petr Pohl verwandelten abgezockt und machten damit fünf Punkte an diesem Wochenende perfekt.
Am nächsten Wochenende treten die Indians nur einmal in der Ferne an. Der ECDC reist am Freitag erneut nach Deggendorf. Spielbeginn in Niederbayern ist um 20:00 Uhr. Das nächste Heimspiel am Hühnerberg findet erst am 18.11. statt. Gegner sind dann die Starbulls aus Rosenheim.
(ECDCM/mfr)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Starbulls machen in Passau die 15-Punkte-Woche perfekt

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben am Sonntagabend am 14. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd gegen die Black Hawks Passau einen verdienten 5:2-Auswärtssieg feiern können. Norman Hauner brachte die Grün-Weißen früh in Führung und sorgte bereits vor der zweiten Pause mit seinem zweiten Treffer für den Endstand. Die weiteren Rosenheimer Tore erzielten Lukas Laub, Mike Glemser und Stefan Reiter. Die Starbulls haben sich somit erfolgreich für die 1:2-Niederlage am 4. Spieltag an gleicher Stelle revanchiert. Und sie haben in fünf Spielen binnen zehn Tagen alle möglichen 15 Punkte erbeutet.
Von einem auf das nächste Wochenende ist das Punktekonto der Starbulls Rosenheim von 19 auf 34 Zähler angewachsen. Dem 3:2-Auswärtserfolg in Landsberg am vergangenen Freitag folgten Heimsiege gegen Lindau (7:2), Bad Tölz (4:3) und Füssen (7:1) und nun der Auswärtssieg in Passau am Sonntagabend, der bereits der neunte dreifache Punktgewinn der Starbulls in Folge war. Trotzdem bleibt es bei einem Rosenheimer Rückstand von fünf Punkten auf Tabellenführer Weiden, der im bisherigen Saisonverlauf noch keinen einzigen Punkt abgegeben hat.
In Passau dominierten die Starbulls, bei denen der zuletzt ausgefallene Stefan Reiter wieder mit von der Partie aber überraschend Manuel Edfelder fehlte, das Geschehen vom ersten Anspiel an deutlich. Norman Hauner erzielte folgerichtig früh und frech in Führung. Er nahm eine von der Bande zurückprallende Scheibe an der Grundlinie direkt und überraschte damit den verdutzten Passauer Torwart Luca Mayer, der den Schuss ins eigene Tor lenkte – 0:1 (5.). Im Powerplay erhöhten die Grün-Weißen auf 0:2: Nach einer schönen, schnellen Kombination über Tyler McNeely und Norman Hauner wanderte der Puck an den Toraum wo Lukas Laub reaktionsschnell verwandelte und seinen ersten Saisontreffer feiern konnte (11.). Doch auch die Hausherren zeigten sich stark im Powerplay und verkürzten durch Brett Schäfer, der einen Schrägschuss von Carter Popoff am Torraum ins Netz lenkte, auf 1:2 (17.). Aus Rosenheimer Sicht war es natürlich ärgerlich, dass zuvor zahlreiche Torchancen für eine deutlich höhere Führung leichtfertig oder mit Pech vergeben oder von Torwart Mayer vereitelt wurden.
Im zweiten Spielabschnitt boten die Hausherren mehr Gegenwehr als über weite Strecken im ersten Drittel, in dem die Starbulls die klar dominierende Mannschaft waren. Die Torchancen hielten sich nun die Waage. Dank Scheibenglück bauten die Starbulls ihre Führung wieder aus: Mike Glemser Pass Richtung Stefan Reiter wurde von einem Passauer Verteidiger geblockt, doch genau das eröffnete Glemser den eigenen Abschluss, der aus zentraler Position unhaltbar im linken unteren Eck des Passauer Tores landete – 1:3 (28.). McNeely hätte eine Minute später aus identischer Position nachlegen können, sein Schuss wurde aber über die Latte abgeblockt. So schafften die Black Hawks den erneuten Anschluss, der wiederum einem gut vorgetragenem Überzahlspiel entsprang. Den ersten Abschluss von Carter Popoff konnte Starbulls-Keeper Andreas Mechel noch abwehren, gegen den technisch feinen Abstauber des Kanadiers in Passauer Diensten war Mechel aber chancenlos – 2:3 (35.).
Mit Anbruch der 38. Spielminute hatte Maximilian Kolesnikov sogar den Ausgleichstreffer auf dem Schläger, Mechel störte aber effektiv. Auf der Gegenseite schnappte sich Momente später nach einem von Travis Oleksuk gewonnen Anspiel Stefan Reiter die Scheibe, zog nach innen und traf aus der Halbdistanz mit einem platzierten Handgelenkschuss ins rechte Eck – 2:4 (38.). Und die Starbulls ließen nicht locker und setzen noch vor der zweiten Pause das 2:5 drauf. Laub schickte McNeely, der fuhr hinter das Passauer Tor und legte zurück auf Norman Hauner, der die Scheibe aus kurzer Distanz kompromisslos ins linke obere Eck hämmerte (40.).
Im letzten Spielabschnitt legten die Starbulls eine clevere und routinierte Spielweise an den Tag, gingen wenig Risiko ein und hielten die Scheibe oft lange und geschickt in den eigenen Reihen. Lediglich zweimal musste Andreas Mechel ernsthaft eingreifen, um den dritten Passauer Treffer zu verhindern, der noch einmal für Spannung hätte sorgen können. Für die Starbulls, die ihr zweites Überzahlspiel in einem sehr fairen Spiel im Gegensatz zu den Black Hawks nicht in einen Torerfolg ummünzen konnten, hatte Stefan Reiter noch die Möglichkeit, das halbe Dutzend vollzumachen. Doch Passaus Torwart Mayer, den Reiter schon ausgetanzt hatte, kratzte den Puck mit dem Schoner noch von der Linie (51.).
„Wir haben gewusst, wie giftig, lauf- und offensivstark der Gegner ist. Wir wollten unbedingt vermeiden, das Passau das erste Tor schießt und das ist uns gut gelungen. Wir sind dann aber etwas leichtfertig geworden. Dass wir zwei unnötige Strafzeiten nehmen und dadurch zwei Tore bekommen war bitter, da besteht Gefahr, dass das Momentum wechseln kann. Gott sei Dank haben wir dann aber noch die nötigen Tore geschossen und auch verdient gewonnen“, sagte Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen, der sich speziell für die großartige, lautstarke Unterstützung zahlreicher Rosenheimer Fans unter den 880 Zuschauern bedankte.
Nach dem intensiven Spielprogramm der letzten Tage steht in der Eishockey-Oberliga Süd am kommenden Wochenende lediglich ein Spieltag an, der den Starbulls ein Freitags-Heimspiel beschert. Zu Gast an der Mangfall ist dann der Tabellendritte Höchstadter EC (19:30 Uhr, ROFA-Stadion; Eintrittskarten online auf www.starbulls.de/tickets).
(SBR/mh)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Crocodiles bezwingen Herford

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die Herforder Ice Dragons am Sonntagnachmittag mit 5:2 (3:1/1:1/1:0) gewonnen.
Nach der Niederlage in Halle am Freitag gab es noch zwei Rückkehrer aus dem Krankenlager: Luis Müller und Tobias Bruns waren wieder mit dabei, sodass Henry Thom vier Sturmreihen und drei Verteidigungsreihen zur Verfügung standen. Ebenjener Luis Müller war es auch, der in seinem ersten Pflichtspiel für die Crocodiles nur knapp zehn Minuten benötigte, um das erste Tor zu markieren. Der Förderlizenzspieler aus der Lausitz fälschte einen Schuss von Jan Tramm unhaltbar ab (10.). Obwohl die Hausherren vor 970 Zuschauern nicht so recht in Tritt kommen wollten, gelang es Harrison Reed, den Vorsprung im Nachschuss auszubauen (14.). Dominik Patocka konnte zwar noch einmal verkürzen, doch Juuso Rajala stellte in Überzahl den alten Abstand wieder her (20.), sodass die Hanseaten mit einer 3:1-Führung in die Pause gingen.
Im zweiten Spielabschnitt gelang Kilian Hutt mit einem Schuss aus der Drehung zunächst der Anschlusstreffer, die Antwort der Gastgeber ließ aber nur 29 Sekunden auf sich warten: Kapitän Dominik Lascheit stellte auf 4:2 (30.)
Im letzten Drittel erhöhte Adam Domogalla noch auf 5:2 (47.) und machte damit den Sack zu.
„Natürlich war es keine Gala-Vorstellung von uns, aber wir haben uns den Sieg erarbeitet. Solche Spiele musst du auch gewinnen. Wir haben die Tiefe im Kader gut genutzt. Ich persönlich freue mich, dass ich wieder mitmischen kann und dem Team helfen konnte“, sagte Luis Müller.
Am Dienstag begrüßen die Crocodiles die Icefighters Leipzig im Eisland Farmsen. Ob Max Schaludek dabei ist, ist fraglich. Der Angreifer bekam im ersten Drittel einen Check gegen den Kopf und musste verletzt vom Eis. 
(CH/tb)
  
    
icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons verlieren in Hamburg - Herford beim 2:5 chancenlos gegen Crocodiles

(OLN)  Zu oft selbst geschwächt – obwohl der Herforder Eishockey Verein sich beim Tabellenzweiten so gut wie möglich wehrte, unterlagen die Ice Dragons bei den Crocodiles Hamburg mit 2:5 (1:3/1:1/0:1). Aufgrund zu vieler Strafzeiten brachten sich die Ostwestfalen immer wieder selbst in Bedrängnis und blieben am Ende ohne Siegchance. Zudem verteidigte Hamburg besonders in eigener Unterzahl physisch stark und ließ nur wenige Gelegenheiten für den HEV zu. André Gerartz stand nach mehreren Wochen Verletzungspause erstmals wieder im Kader, blieb jedoch noch ohne Eiszeit. Neben den verletzten Quirin Stocker und Daniel Bartuli, fehlte auch Gleb Berezovskij (erkrankt) sowie Marcnel Bathe, der aus schulischen Gründen diese Woche im U20-Bereich eingesetzt wurde.
Nachdem Herford die Anfangsphase noch ausgeglichen gestaltete, übernahm Hamburg mit zunehmender Spielzeit das Kommando und zeigte, wieso man gerade im heimischen Eisland Farmsen nur sehr schwer zu bezwingen ist. So war das 1:0 durch Luis Müller in der 10. Minute nicht unverdient und als Harrison Reed in der 14. Minute auf 2:0 erhöhte, drohte eine frühe Entscheidung der Partie. Doch die Ice Dragons reagierten schnell. Nach einem gewonnen Bully zog Dominik Patocka sofort ab und verkürzte auf 1:2 (15.). Kurz vor Ende des ersten Drittels erhielt Logan DeNoble dann eine Matchstrafe wegen eines Checks gegen Kopf und Nacken gegen Maximilian Schaludek und die Crocodiles nutzten die folgende fünfminütige Überzahl sofort aus und stellten das Ergebnis acht Sekunden vor der Pausensirene auf 3:1.
Im zweiten Drittel musste der HEV zunächst einmal weitere sechs Minuten in Unterzahl schadlos überstehen, bevor man wieder eigene Akzente in der Offensive setzte. Killian Hutt brachte in der 30. Minute den HEV noch einmal auf 2:3 heran, doch nur rund 30 Sekunden später stellte Dominik Lascheit den alten Abstand wieder her, so dass die Teams beim Spielstand von 4:2 ein letztes Mal die Seiten wechselten.
Hamburg hatte das Spiel nun im Griff, erhöhte noch einmal den Druck auf das von Justin Schrörs gehütete Herforder Tor und erzielte durch Adam Domogalla schließlich das 5:2 in der 47. Minute. Herford arbeitete weiter, kam jedoch nicht mehr heran und kassierte somit eine verdiente Niederlage.
„Ich bin mit so manch gegebener Strafe nicht einverstanden und auch die Matchstrafe gegen Logan DeNoble möchte ich mir gerne noch einmal anschauen. Vorsorglich haben wir einen Protest dagegen eingelegt. Meiner Mannschaft mache ich heute keinen Vorwurf“, äußerte sich Chefcoach Milan Vanek im Anschluss an die Begegnung. Bereits in der Dienstagsbegegnung geht es für den Herforder Eishockey Verein weiter. Dann steht die weite Reise zu den Rostock Piranhas auf dem Programm, wo man natürlich gerne etwas Zählbares mitnehmen möchte. Spielbeginn in der Eishalle Rostock ist um 20.00 Uhr. 
(HEV/som)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
buchloheBuchloe Pirates
Sharks beenden Buchloer Siegesserie - ESV Buchloe unterliegt im Heimderby gegen Kempten am Ende deutlich mit 1:7

(BYL)  Nach zuletzt vier Siegen in Folge ist die Erfolgsserie des ESV Buchloe in der Eishockeybayernliga am frühen Sonntagabend ausgerechnet im Heimderby gegen den ESC Kempten gerissen. Gegen die Sharks erwischten die Hausherren letztlich ein gebrauchten Abend und unterlagen deutlich, am Ende sicherlich vielleicht etwas zu deutlich, mit 1:7 (0:0, 1:4, 1:3).
Denn nach dem Auftaktdrittel hatte noch nichts auf einen solch klaren Ausgang der Partie hingedeutet. Schließlich bekamen die 520 Zuschauer in der gut besuchten Sparkassenarena ein vom Start weg intensives, temporeiches und somit absolut sehenswertes Duell den beiden Allgäuer Rivalen zu sehen. Doch schon hier zeigte sich das große Manko der Buchloer an diesem Abend: Die Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Denn obwohl die Piraten die besseren Einschussmöglichkeiten in den ersten 20 Minuten hatten, ließ man die Führung gleich mehrfach liegen – auch weil Kemptens Torwart Danny Schubert einen echten Sahnetag erwischte. So scheiterte Philip Wolf in der Anfangsphase ebenso (4.), wie Markus Vaitl mit einem Alleingang, als Michal Petrak diesen wunderbar in Szene gesetzt hatte (11.). Auch Philip Zabel konnte alleine vor Schubert den Puck nicht im Tor unterbringen (16.), sodass es mit dem zu diesen Zeitpunkt aus Kemptener Sicht etwas glücklichen torlosen Remis erstmalig in die Pause ging.
Aus dieser zurück erwischten die Gäste dann allerdings einen Bilderbuchstart: Keine Minute war nach Wiederbeginn absolviert, ehe ein Blueliner von Daniel Rau in Überzahl zum 0:1 hinter ESV-Keeper Dominic einschlug (21.). Und es kam noch schlimmer, als Rostislav Martinek nur eine Minute später das 0:2 folgen ließ (22.). Doch die Buchloer ließen sich durch diese kalte Dusche zunächst nicht beeindrucken. So fand Robert Wittmann fast postwendend die passende Antwort mit dem 2:1 Anschluss (23.). Und Maximilian Hermann hätte um ein Haar gleich darauf den Doppelschlag der Sharks wieder egalisiert. Aber er scheiterte am überragenden Schubert im Tor – genauso wie Andreas Schorer ein paar Minuten später (24./27.). Zu diesem Zeitpunkt was das Spiel wieder ein offener Schlagabtausch, der sich nach 28 Minuten allerdings wieder in Richtung Kempten drehte. Denn während die Buchloer ihre Chancen nicht nutzten machte Anton Zimmer es geschickter und traf zum 1:3. Und noch vor der Pause erhöhten die Gäste erneut durch Zimmer sogar auf 1:4 (38.).
Trotzdem hatten die Freibeuter zu Beginn des Schlussdurchgangs nochmal die Möglichkeit, wieder ins Spiel zurückzukommen, als man in doppelter Überzahl agieren durfte. Doch wie schon zuvor wollte der Puck nicht an Schubert vorbei. Und so war das 1:5 von Mauro Seider nach einem Kontergegenstoß der endgültige Todesstoß für die Buchloer (50.). Diese mussten bis zum Schlusspfiff dann sogar noch die Treffer zum 1:6 durch den Dreifachtorschützen Anton Zimmer und 1:7 durch Maximilian Schäffler hinnehmen, die das Ergebnis doch noch ziemlich deutlich werden ließ. Alles in allem waren die Buchloer in diesem Derby zwar sicherlich keine sechs Tore schlechter, doch an der verdienten Niederlage nach zuvor vier siegreichen Partien änderte das auch nichts.
„Ich kann meiner Mannschaft kämpferisch heute keinen wirklichen Vorwurf machen, aber in den Schlüsselsituationen lief es heute nicht für uns. Und dann kommt eben so ein Ergebnis zu Stande“, so der Buchloer Trainer Christopher Lerchner, dessen Team damit auch wieder vom achten auf den neunten Rang abrutschte, da man vom nächsten Gegner Schweinfurt überholt wurde.
(ESVB/chs)
  
   
ESC KemptenKempten Sharks
Sharks fegen Pirates mit 1:7 aus deren Halle - ESC Kempten schlägt den ESV Buchloe souverän und sichert sich 6 Punkte Wochenende

(BYL)  Mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein reisten die Kemptener am Sonntagabend zum Derby nach Buchloe. Der Rückenwind aus dem klaren Sieg gegen Schweinfurt sollte zusätzlich Antrieb für das Spiel im Ostallgäu sein, man wusste natürlich auch das es ein hartes Stück Arbeit werden wird Punkte von den zuletzt starken Pirates mitzunehmen.
Wie erwartet entwickelte sich von Beginn an ein  spannendes und offenes Spiel. Viel Tempo von beiden Teams und Chancen auf beiden Seiten. Die etwas größeren vielleicht bei den Hausherren, aber Danny Schubert im Sharks Gehäuse stand gewohnt souverän so das es mit einem gerechten 0:0 in die erste Pause ging.
Blitzstart im zweiten Drittel, ein Doppelschlag von Michel Maaßen und Rostislav Martynek brachte die schnelle 2:0 Führung für die Sharks. Buchloe ließ sich allerdings nicht bitten und verkürzte fast umgehend auf 1:2. Doch Kempten erhöhte nun deutlich die Schlagzahl. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Buchloer, die Scheibe lief perfekt durch die Reihen. Lohn dafür zwei Treffer durch Anton Zimmer zum verdienten 1:4 nach 40 Minuten. Banger Beginn im letzten Drittel als man eine 5 gegen 3 Unterzahl überstehen musste, dies aber auch souverän löste. Im Anschluss weiter überlegene Kemptener, man lies Buchloe keine wirkliche Chance. Drei weitere Tore durch Seider, Zimmer und dem ersten Tor von Nicolas Fahr schraubten das Ergebnis auf 1:7. Ein perfektes Wochenende mit zwei starken Spielen und 18 Treffern bringen den Sprung auf Tabellenplatz 6 und Selbstvertrauen für das schwere Auswärtsspiel in Kaufbeuren am nächsten Freitag. 
(ESCK/tH)
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn fightet sich auswärts zurück

(BYL)  Mit 7:1 gewinnt der EHC Königsbrunn seine Auswärtspartie bei den „Gladiators“ des TSV Erding. Nach anfänglichen Schwierigkeiten erarbeiteten sich die Königsbrunner mehr Spielanteile und holen sich am Ende hochverdient den klaren Sieg gegen die Oberbayern.
Der TSV Erding begann mit 17 Feldspielern, Königsbrunn reiste mit 15 an. Im Tor stand von Beginn an Stefan Vajs. Nicht im Aufgebot waren die verletzten Alexander Strehler, Lukas Häckelsmiller und Max Lukes.
Beide Teams lieferten sich von Anfang an einen flotten Schlagabtausch auf Augenhöhe. Erding trat sehr selbstbewusst auf, der Heimsieg gegen Peißenberg war wohl Balsam für die Seele. Der EHC hingegen musste am Freitag pausieren, da Waldkraiburg die Partie absagen musste. In der dritten Spielminute hatte Königsbrunn die erste gute Chance, konnte diese aber nicht verwerten. Gleich im Gegenzug machten es die Gastgeber besser, nach einer Zwei-gegen-Eins-Situation traf Sebastian Busch für die Gladiators zum 1:0. Erding hatte nun Blut geleckt und erarbeitete sich in den nächsten turbulenten Spielminuten einige gute Torchancen. In der sehr körperbetonten Partie kam der EHC erst spät wieder ins Spiel, bis Drittelende fielen aber keine Treffer mehr.
Königsbrunn startete sehr gut in den Mittelabschnitt und wirkte nun fokussierter. Der EHC kam nun häufiger vor das gegnerische Tor und erarbeitete sich ein Chancenübergewicht. In der 26. Spielminute nutzten die Königsbrunner eine Drei-gegen-Eins-Situation und glichen durch Max Petzold zum 1:1 aus. Fünf Minuten später netzte dann Marco Sternheimer aus schier unmöglichem Winkel zum 2:1 für Königsbrunn ein, der Erdinger Goalie hatte nicht mit einem Abschluss gerechnet. Die Gladiators kamen zwar auch zu Chancen, die aber meist nicht zwingend genug waren. In der 35. Spielminute erhöhte dann Toms Prokopovics auf 3:1 für den EHC, der Treffer zeigte sichtlich Wirkung bei den Gastgebern. Königsbrunn hatte nun einige sehr gute Gelegenheiten, verpasste es aber, den entscheidenden Treffer vor Drittelende zu erzielen. Auch in doppelter Überzahl kurz vor der Pause wollte kein weiteres Tor fallen, mit dem verdienten 3:1 gingen beide Mannschaften ein letztes Mal in die Kabinen.
Auch im letzten Drittel blieb der EHC konzentriert und agierte mit der nötigen Aggressivität. In der 44. Spielminute erhöhte Sternheimer dann während einer Druckphase auf 4:1, nur 4 Minuten später nutzte Peter Brückner einen haarsträubenden Fehler der Gastgeber zum 5:1. In der 51. Spielminute kassierte Königsbrunn aber einen fünfminütige Strafzeit, der Erdinger Coach Schütz setzte nun alles auf eine Karte und nahm sehr frühzeitig seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch das Tor von EHC-Goalie Stefan Vajs war wie vernagelt, und Marco Sternheimer nutzte dann einen Puckverlust der Gladiators zum 6:1 in doppelter Unterzahl. Spätestens jetzt war die Partie endgültig gelaufen, auch wenn die Gastgeber noch auf einen weiteren Treffer drängten.  Den erzielten aber die Brunnenstädter dann, in der 58. Spielminute netzte Peter Brückner zum 7:1 Endstand ein.
Königsbrunn holt sich nach einem schwächeren ersten Drittel wichtige drei Auswärtspunkte gegen kämpferisch starke Gastgeber. Das 7:1 war hochverdient, wenn auch ein oder zwei Treffer zu deutlich. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Einsatz steht der EHC nun auf dem dritten Tabellenplatz hinter Ulm.
EHC-Coach Bobby war noch dem Spiel hochzufrieden mit seiner Mannschaft: „Das erste Drittel war von unserer Seite sehr zerfahren, da haben sich einige Unkonzentriertheiten eingeschlichen. Danach haben wir aber taktisch sehr diszipliniert agiert und mit der nötigen Konsequenz im Torabschluss. Im letzten Drittel war uns klar, dass Erding nochmal alles nach vorne werfen wird, wir mussten Ruhe bewahren und gute Entscheidungen treffen. Alle Spieler sind bis ans Limit gegangen, die Mannschaft hat sich für eine Top Teamleistung belohnt.“
(EHCK/hp)
  
    
tev-miesbachTEV Miesbach
TEV erkämpft sich Sieg in Peißenberg

(BYL)  Mit dem gleichen Aufgebot wie am Freitag gegen die Devils Ulm / Neu-Ulm reiste der TEV am Sonntag zum Dauerrivalen aus Peißenberg, d.h. Trainer Michael Baindl musste verletzungsbedingt auf Maxi Meineke verzichten und Kilian Mühlpointner und Lukas Kögl kamen bei der SG Schliersee / Miesbach 1b zum Einsatz. Im Tor startete erneut Anian Geratsdorfer.
Von Anfang an entwickelte sich eine hartumkämpfte Partie und es gab in den ersten zehn Minuten zahlreiche Strafzeiten auf beide Seiten. Wie schon am Freitag agierte der TEV dabei zu fahrlässig und Brett Mecrones lief alleine auf Geratsdorfer zu, doch der verhinderte mit einer starken Parade beim Alleingang, sowie beim Nachschuss das frühe 1:0. Die besten TEV Chancen hatten dann ebenfalls im Powerplay Stefano Rizzo und Andreas Nowak, die jeweils frei vor Korbinian Sertl scheiterten. Sinnbildlich für den Kampf an diesem Abend ging dann Kapitän Johannes Bacher in einer Unterzahlsituation voran. Nach einem harten Check war er sichtlich angeschlagen und ohne Schläger, nichtsdestotrotz warf er sich danach entscheidend in einen Peißenberger Schuss und der TEV konnte sich befreien. Nach knapp 10 Minuten hatte dann Matthias Bergmann das 0:1 auf dem Schläger, doch sein Schuss war etwas zu hoch angesetzt. Nach einer vermeidbaren Strafe in der 17.Spielminute ging Peißenberg dann mit 1:0 in Führung. Dejan Vogl hatte im Slot zu viel Platz und traf platziert und ohne Chance für Geratsdorfer zum 1:0 in der 19.Spielminute. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Pause.
Der TEV startete gut ins zweite Drittel und nach fünf Minuten glich Mäx Hüsken die Partie aus. Einen Schuss von der blauen Linie konnte er entscheidend abfälschen und überwand somit Sertl zum 1:1. Vom Bully weg fanden die Miners aber sofort die Antwort. Nach einer schönen Kombination von Maximilian Malzatzki, dem Ex-TEV’ler Niko Fissekis und Dominic Krabbat, schloss Krabbat zum 2:1 nur 20 Sekunden nach dem Ausgleich ab. Knapp eine Minute später stand dann wieder Mäx Hüsken im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem Check an Manuel Singer bekam er eine fünf Minuten Strafen wegen Unkorrekten Körperangriff. In der folgenden Unterzahlsituation zeigte der TEV sein ganzes Kämpferherz und blockte zahlreiche Schüsse und bekam die Scheibe immer wieder aus dem eigenen Drittel. Die Miners kamen allerdings zu zwei Großchancen, dabei war einmal Geratsdorfer schon geschlagen, aber Stefan Mechel warf sich auf der Linie in den Schuss und verhinderte das 3:1. Kurz vor Ablauf der Strafe war es dann Geratsdorfer selbst, der mit zwei Glanzparaden einen Peißenberger Treffer verhinderte. Hitzig wurde es dann kurz vor der Pause. Geratsdorfer hatte die Scheibe sicher und ein Peißenberger setzte noch zweimal nach, daraufhin kam es zu einer Rangelei hinter dem Tor. Daraufhin mussten zunächst zwei Peißenberger, sowie ein Miesbacher auf die Strafbank. Die Peißenberger echauffierten sich aber derart über diese Aktion, dass Schiedsrichter Fabian Reinold eine weitere Strafe aussprach und der TEV somit 2 Minuten mit zwei Mann mehr agieren durfte. Dabei scheiterte man aber entweder an Sertl oder der letzte Pass war zu ungenau und somit ging es mit einem 2:1 in die Pause.
Im letzten Drittel hatte man dann noch 30 Sekunden dieser 5 gegen 3 Situation, aber auch dort fiel kein Tor. Aber in der 45.Minute durften die rund 30 mitgereisten Miesbacher Fans jubeln. Michael Grabmaier fasste sich ein Herz und tankte sich über den rechten Flügel durch und überwand Sertl durch die Hosenträger zum 2:2. Danach war es ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, die sowohl von Sertl als auch Geratsdorfer verhindert wurden. Die beiden Torhüter wurden nach dem Spiel auch zurecht als die beiden besten Spieler des Abends geehrt. Brenzlig wurde es für den TEV nochmal in der Schlussphase, als man zwei Unterzahlspiele erfolgreich überstehen musste. Aber zweimal schaffte man es wieder durch viel Kampfgeist diese Situationen zu meistern und so ging es in die Verlängerung.
Dort war der TEV von Beginn an tonangebend und schaffte dann letztendlich verdient in der 64.Spielminute den Siegtreffer. Bohumil Slavicek bediente Felix Feuerreiter im Slot und Feuerreiter traf per trockenem Handgelenkschuss ins Kreuzeck zum vielumjubelten 2:3 nach Verlängerung.
Somit feiert der TEV den achten Sieg in Folge und konnte die Tabellenführung weiter ausbauen. Am Freitag steigt dann das nächste Spitzenspiel im MiaHelfnZam-Stadion. Um 20 Uhr ist die EA Schongau zu Gast, die aktuell auf Platz 4 liegt, aber zwei Spiele weniger als die Konkurrenz absolviert hat.
(TEVM/sh)
  
    
ercsonthofenERC Sonthofen
Sonthofen bleibt ungeschlagen

(BLL)  Der ERC Sonthofen ist weiterhin im Flow. Die Oberallgäuer sichern sich am Wochenende sechs weitere Punkte und bauen damit die Tabellenführung in der Landesliga Gruppe B aus. Das Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft aus Schliersee / Miesbach ging mit einem 5:3-Arbeitssieg an die „Sonthofner Jungs“. Diesem folgte am Sonntagabend ein 6:4-Auswärtssieg gegen den SC Reichersbeuern.
Die gut 500 Zuschauer der Freitagspartie sahen ein hart umkämpftes Spiel, in dem die Schwarz-Gelben zwei Drittel lang nicht so richtig in Fahrt kamen. Die Gäste aus Schliersee / Miesbach machten ihren Job ordentlich und waren der erwartet unangenehme Gegner, der die Partie mit einer nahezu brillanten Chancenverwertung bis zum letzten Drittel offenhielt. Allen drei Gästetreffern gingen unglückliche Aktionen der Hausherren voraus. Die Partie begann mit einigen ERC-Einzelaktionen, die Gästetorhüter Luca Grasser allesamt parieren konnte. Grasser bot eine starke Partie, gerade seine Stockhand-Reflexe suchen in der Liga ihres Gleichen. Am ersten Treffer war allerdings auch für ihn Schluss, als Sonthofens „Punktemaschine“ Ondrej Havlicek das Zuspiel von Vladmir Kames mit einem abgefälschten Passversuch glücklich zur 1:0-Führung verwandelte. Eine gute Minute später war die ERC-Führung allerdings wieder dahin: Sonthofen spielte einen eher unglücklichen Pass im Angriffsdrittel zurück an die blaue Linie, diesen schnappte sich Gästestürmer Tobias Eggert und glich mit einem Alleingang zum 1:1 aus. Dann war wieder der ERC am Drücker, gleiche Situation wir beim ersten Treffer, diesmal kam das Zuspiel von Havlicek an und Marc Sill verwandelte mit einem Onetimer von Linksaußen zum 2:1 im Gästetor. Der Jubel der Sonthofner Anhänger war noch nicht verhallt und die Gäste glichen aus. Sonthofens Passversuch hinter dem eigenen Tor wurde abgefangen, die Scheibe sprang vor den Kasten von Calvin Stadelmann, SG-Stürmer Tobias Eggert ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte zum 2:2-Pausenstand. Das zweite Drittel glich dem ersten, Sonthofen kam nicht wirklich ins Spiel, hielt die Scheibe oft zu lange oder scheiterte mit Einzelaktionen. Trotzdem trafen die Gastgeber in der 27. Spielminute mit einem sehenswerten Zusammenspiel zwischen Havlicek, Mische und Sill, der die Vorlage von Mische zur erneuten Führung über die Fanghand von Gästegoalie Grasser abfälschte. Wie fast schon zu erwarten war, waren jetzt wieder die Gäste an der Reihe. Ein unnötiger Sonthofner Puckverlust im eigenen Drittel nutzte Dominik Willibald zum erneuten Ausgleich zum 3:3. Kurz vor Drittelende zimmerte Vladmir Kames das wunderschöne Zuspiel von Havlicek über Sill zum 4:3-Zwischenstand in die Gästemaschen. Im Schlussabschnitt steigerte sich der ERC merklich, hatte einige Chancen und konnte eine davon durch einen Schuss von Sebastian Schütze von der blauen Linie zum Endstand von 5:3 platzieren.
Nur 45 Stunden später traf der ERC in der schönen Bad Tölzer RSS-Arena auf den letztjährigen Landesligameister SC Reichersbeuern. Sonthofen startete anders als am Freitag dominant und fokussiert in die Partie. Reichersbeuern hatte Schwierigkeiten mit dem Sonthofner Spiel und musste nach gut fünf Minuten den ersten Gegentreffer durch Nicolas Neuber hinnehmen. Die Bemühungen der Hausherren steigerten sich zwar, Sonthofen behielt trotzdem die Oberhand und konnte sieben Minuten vor Drittelende den zweiten Treffer durch David Mische verbuchen. Im zweiten Drittel kamen die Hausherren besser ins Spiel und es gab Chancen auf beiden Seiten. Fabian Schütze im Sonthofner Tor und Michale Iszovics im Tor der Hausherren ließen allerdings keinen weiteren Treffer zu. Die Entscheidung musste also der letzte Spielabschnitt bringen. Insgesamt waren in diesem noch weitere acht Treffer für die Entscheidungsfindung nötig. Die ersten drei Treffer gingen auf das Konto der Oberbayern, die einen besonderen Pausentee erwischt haben mussten, denn in nur drei Minuten egalisierten sie durch die Treffer von Tobi Reiter und Johannes Fischer die ERC-Führung und schossen die Schwarz-Gelben durch Peter Fischer sogar noch in den 2:3 Rückstand. Sonthofen war überrascht vom Torhunger der Gastgeber, blies dann aber selbst zum Angriff und ging mit den Treffern von David Mische -der auch zum Sonthofner Spieler des Abends gekürt wurde- und Marc Sill im Doppelpack erneut in Führung. Beim Spielstand von 5:3 aus Sonthofner Sicht kam Reicherbeuern kurz vor Ende der Partie im Powerplay sogar noch auf 4:5 heran, ehe Vladmir Kames sechzehn Sekunden vor Schluss die Entscheidung durch seinen „Empty-Net“-Treffer zum 6:4-Endstand aus Sicht der Oberallgäuer in Stein meißelte.
(ERCS/ko)
  
    
pforzheim bisons 2019Pforzheim Bisons
Zwei Niederlagen, aber auch zwei Gesichter!

(RLSW)  Zweimal mussten sich die Bisons am Wochenende mit den Rebellen aus Stuttgart messen. Zwei Spiele, aber auch zwei völlig unterschiedliche Ergebnisse für das Team aus der Goldstadt.
Am Freitag ließ man sich in der Landeshauptstadt förmlich abschlachten, ohne Gegenwehr und vor allem ohne Moral. Nichts funktionierte und es war für die Augen der mitgereisten Fans kaum zu ertragen. Mit 17:1 fertigte der Stuttgarter EC die Bisons ab.
Folgerichtig hagelte es in den sozialen Medien Kritik und Häme. Alles, was die Männer aus der Goldstadt ausgemacht hatten, ließ man auf der Waldau vermissen.
Es folgte am Samstag ein Statement der Verantwortlichen und ein Sondertraining am Sonntag. Es wurden klare Worte gefunden und das Team war sich einig, so nicht noch einmal!
Um die angespannte Personal- Situation etwas zu entlasten, erklärten sich Sergej Wittmann und Sidney Körper aus der Landesligamannschaft bereit, das Team zu verstärken.  Auch Co-Trainer Christian Pratnemer schnürte sich noch mal die Schlittschuhe und stellte sich in den Dienst der Mannschaft.
So empfingen zweiundeinhalb Reihen mit Bisons eine übermächtige Rebels-Mannschaft und stellten sich ihrer Aufgabe.
Am Ende musste man sich mit 4:5 ganz knapp geschlagen geben gegen die starken und favorisierten Rebellen. Damit hatte wohl keiner in der St. Maur Halle gerechnet, vor allem aber nicht der Gast und deren gut 60 mitgereiste Anhänger.
Bei so einem Kampf spielte es wahrlich eine untergeordnete Rolle, wer die Tore gemacht hat und wer welche mit viel Einsatz verhindert hat. Nach so einem Spiel geht es nicht mehr um Punkte oder Tore, heute ging es nur um Moral!
(CFRP/im)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler unterliegen Wiehl

(RLW)  Einen rabenschwarzen (Frei)Tag erlebten die Eisadler bei der 0:3 Heimniederlage gegen die Wiehl Penguins. Vor der Saisonrekordkulisse von 570 Zuschauern fand die Mannschaft von Trainer Kevin Thau nie so richtig zu ihrem Spiel und verlor am Ende auch in der Höhe verdient. Bester Spieler auf Seiten der Eisadler war Torhüter Marvin Nickel, der seine Mannschaft mit einigen Paraden lange im Spiel hielt. Aber auch er konnte die Niederlage nicht verhindern.
Dabei waren die Vorzeichen für ein schönes Spiel vor vollen Rängen gar nicht schlecht. Die Eisadler präsentieren sich mit 2 Torhütern und 18 Feldspielern, unter Ihnen Stürmerneuzugang Luca Schöpf, und hatten sich für das direkte Duell mit den Wiehlern einiges vorgenommen. Die Zuschauer sahen im ersten Drittel (0:0) ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen für beide Mannschaften. Doch ab dem 2. Drittel spielten die Gäste taktisch einfach cleverer und gingen durch 2 Treffer mit 0:2 in Führung. Die Eisadler machten es den Wiehlern aber auch nicht all zu schwer. Im Aufbau schwerfällig, vor dem Tor ideenlos und so wurden auch kaum eigene Torchancen erspielt. So ging es mit einem 0:2 in die Kabinen.
Im letzten Drittel konnten man den Hausherren das Bemühen zwar nicht absprechen, aber irgendwie hatte man das Gefühl, dass die Eisadler an diesem Tag noch Stunden hätten weiterspielen können, ein Tor für die Eisadler wäre nicht gefallen. Stattdessen wieder die Penguins. Gerade von der Strafbank zurück ließ der Wiehler Stürmer EAD Keeper Marvin Nickel im Duell keine Chance und schob ein zum 0:3. Dies war auch gleichzeit der Endstand.
Eine insgesamt schwache Leistung der Dortmunder Mannschaft. Vorstand, sportliche Leitung, Trainer und Mannschaft werden unter der Woche einiges zu besprechen haben, denn am nächsten Freitag erwarten die Eisadler zum Heimspiel mit den Ratinger Ice Aliens keinen geringeren als den Tabellenführer der Regionalliga West. Und da bedarf es einen deutlichen Leistungssteigerung.
(EAD/tb)
  
    
neusserevNeusser EV
Der NEV fand nie ins Spiel

(RLW)  Der Spielbeginn in Ratingen war ein Spiegelbild der Partie gegen die Aliens in Neuss. Schon nach drei Spielminuten stand es 2:0 für die Gastgeber. Kam seinerzeit der NEV besser ins Spiel, so war das am Sonntagabend in Ratingen nicht der Fall.     
Die Neusser Abwehrspieler bekamen die Ratinger selten in den Griff. Die Ratinger störten die Neusser schon in ihrem Drittel sehr effizient, so dass der NEV nie richtig ins Spiel fand. Nach dem ersten Drittel stand es 4:0, das wurde aus Neusser Sicht leider nicht besser in Abschnitt Zwei. Mit einem 7:0 für die Aliens ging es ein zweites Mal in die Kabinen.   
Das letzte Drittel konnte der NEV auf dem Tableau ausgeglichen gestalten, nachdem achten Ratinger Treffer konnte Frank Buchwald das einzige NEV-Tor des Abends erzielen. Nils Nemec und Dimitrii Metelkov waren die Assistenten. Die Beiden waren offensiv die auffälligsten Neusser Akteure.      
„Ich denke, dieses Spiel hat uns gezeigt, dass noch viel Arbeit vor uns liegt!“, so ein sichtlich verärgerter Neusser Trainer Sebastian Geisler nach dem Spiel.
Neues Spiel, neue Chance: am nächsten Freitag geht es zu Hause gegen Dortmund um die nächsten drei Punkte im Kampf um Platz 3, denn trotz der Niederlage gegen Ratingen liegt der NEV weiterhin mit einem Punkt Rückstand auf Platz Vier der Tabelle.
(NEV/kf)
  
    
baerenneuwiedBären Neuwied
Starke EHC-Aufholjagd bleibt unvollendet

(RLW)  Der EHC Neuwied ist mit einer Niederlage in den Inter-Regio-Cup gestartet. Nur 24 Stunden nach dem Regionalliga-Sieg gegen Bergisch Gladbach mussten sich das Neuwieder Aufgebot mit 14 Feldspielern den Snackpoint Eaters Limburg mit 6:7 geschlagen.
Im ersten Durchgang fanden die Gäste überhaupt nicht in die Begegnung und lagen schon nach 20 Minuten mit 1:4 zurück. So einfach wollten sich die Mannen von Trainer Leos Sulak den starken Niederländern jedoch nicht geschlagen geben. Das machten sie vor allem im letzten Abschnitt deutlich. Bei den Bären war von der hohen Belastung des Wochenendes nichts zu spüren. Im Gegenteil: Neuwied drückte, schaffte dreimal den Anschluss, eine Belohnung gab es für die Aufholjagd jedoch nicht.
Auffällig und durchaus positiv: Die sechs Neuwieder Treffer verteilten sich gleichmäßig, wobei sich die eigentliche Scoring-Line um die beiden US-Imports Jeff Smith und Marco Bozzo diesmal nicht auf dem Spielberichtsbogen verewigte.
(EHCN/rw)
  
    
evbitburgeifelmoselbaerenEifel-Mosel Bären
15 Tore, 3 Debütanten und viele Erkenntnisse -  Eifel-Mosel Bären gewinnen Testspiel in Neuss mit 7:8 (1:3,4:3,2:3)

(HL)  Am späten Samstagabend spielten die Bären beim Neusser EV 1b. Da Trainer Michal Janega verhindert war, übernahm Marco Hillgärtner das Traineramt. Gegen das Perspektivteam aus Neuss, welches in der Bezirksliga Nordrhein-Westfalen an den Start geht, gab es wiedermal ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen sowie diverser Tore. Wie in Testspielen oftmals üblich, liefen im Dress der Eifel-Mosel Bären 3 Debütanten auf (hierzu später mehr).
Zunächst kamen die Bären besser ins Spiel und konnten bereits in der 5. Minute mit 0:1 in Führung gehen. Bastian Arend traf in Überzahl für die Bären. In der 11. Minute traf Nicolas Grewe zum Ausgleich für das Heimteam. Durch Tore von Tyler Gulbronson (13. Min) und erneut Bastian Arend (15. Min) gingen die Bären mit einer 1:3 Führung ins Mitteldrittel. Hier verschliefen die Bären den Start total denn plötzlich stand es 4:3. Fehler und Unachtsamkeiten in der Verteidigung konnte Neuss durch Tore von Nicolas Grewe (24. Min), Kai Droste (25. Min) und Tim Dohmen (26. Min) binnen weniger Minuten zur Führung nutzen. Die Bären schüttelten sich kurz und besonnen sich auf die eigenen Stärken. In Überzahl markierte Stefan Wanken das 4:4 (28. Min) ehe Bastian Arend die Bären wieder in Führung brachte. Sein 3. Tor in der 31. Minute bedeutete das 4:5. Zur Spielberuhigung führte dies jedoch auch nicht. Das muntere Tore-Schiessen ging weiter. Zunächst glich Emanuel Beckford zum 5:5 (37. Min) aus. Dank dem Tor von Nico Rietz (38. Min) starteten die Bären mit einer 5:6 Führung in das letzte Drittel. In Unterzahl traf Lukas Golumbeck zum 5:7 (43. Min). Doch wie so oft in diesem Spiel, kämpfte und spielte sich Neuss zurück ins Spiel. In der 49. Minute fiel das 6:7 durch Tim Dohmen. Auch dieser Treffer fiel in Unterzahl. Als erneut Golumbeck zum 6:8 in der 56. Minute traf dachte jeder, dass dies die Entscheidung sei. Durch das 7:8 von Michael Kalisch in der 58. Minute, wurde es für die Bären nochmal unnötig spannend. Am Ende überstanden die Bären jedoch die letzten Minuten und brachen den 7:8 Auswärtssieg über die Zeit.
Letztendlich bleibt festzuhalten, dass für die Bären am Ende ein echter Härte- und Charaktertest zu absolvieren war. Wiedermal fielen viele Tore. Für die anwesenden Zuschauer bot sich ein munterer Schlagabtausch. Doch wie bereits gegen Frankfurt ließen die Bären wieder zu viele Abschlüsse und Gegentore zu. Neuss war stets ein starker und fairer Gegner. Auch wenn Kritikpunkte im Spiel zu sehen waren, sollte man nicht vergessen, dass es ein Testspiel war und es durchaus aus positive Aspekte gab. So standen mit Yannick Mayer und Jason Wilm zwei Nachwuchsspieler zum ersten Mal für die Bären auf dem Eis und die Bären agierten mit einer 3. Sturmreihe die ausschließlich aus Nachwuchsspielern bestand. Außerdem stand mit Scott Lauer ein weiterer Akteur auf dem Eis, der das Bärentrikot zum ersten Mal überstreifte.
Dank geht an dieser Stelle an die anwesenden Zuschauer und Fans der Bären für die Unterstützung. Dank aber auch an die Gastgeber aus Neuss für ein gutes und faires Spiel. An dieser Stelle wünschen die Eifel-Mosel Bären dem Team aus Neuss alles Gute und viel Erfolg für die anstehenden Meisterschaftsspiele.
(BESV/mm)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
tornadonieskyTornado Niesky
Endlich ein Sieg für den ELV Niesky - Tornados brechen den Bann

(RLO)  Es war der 05. November 2022. Nach gut eineinhalb Jahren ist der Mannschaft von Trainer Theo Schwabe gelungen, wieder ein Pflichtspiel siegreich zu gestalten. Gegen ersatzgeschwächte Eislöwen Juniors aus Dresden war es aber ein hartes Stück Arbeit, um am Ende mit 4:2 (2:2; 1:0; 1:0) die Oberhand zu behalten.
Das erste Drittel begann fahrig. Beiden Mannschaften gelang zunächst nicht viel und das Anfangstempo war ebenfalls überschaubar. Ohne Riedel, Lysk, Krassmann, Jandik, Handrick, Wehlam, Sobisch und Völkel angetreten merkte man der Mannschaft ein wenig den Druck an. Die Marschroute vor dem Spiel war aber klar. Gegen die sehr junge Dresdner Mannschaft musste man mit Tempo anlaufen und alles zum Tor bringen. Das tat dann auch Tristan Schwarz in der 8. Spielminute und Tom Domula nutzte den Abpraller zur erstmaligen 1:0 Führung der Nieskyer in dieser Saison. Doch die Freude hielt nicht lang, da Matyas Caloun bereits gut zwei Minuten später einen Dresdner Angriff gekonnt abschloss. Hier war deutlich zu sehen, dass Zuordnung und Abstände im eigenen Drittel nicht stimmten und die Gegner zu einfach zu Abschlüssen kamen. Nach und nach kamen beide Teams besser ins Spiel. Niesky hatte mehr vom Spiel und erzielte folgerichtig in der 15. Spielminute das 2:1 durch David Frömter. Doch auch dieser Führungstreffer hatte nicht lange Bestand, denn nur gut eine Minute später schoss Jann Wallek die Landeshauptstädter mit einem sehenswerten „Sonntagsschuss“ in den Winkel zum nicht unverdienten Ausgleich. Damit ging es auch in die erste Drittelpause.
Der zweite Spielabschnitt begann mit kontrolliertem Nieskyer Druck auf das Gehäuse vom stark agierenden Gäste-Schlussmann Vincent Stula. In der 25. Spielminute erarbeitete sich das in den neuen Heimtrikots spielende Nieskyer Team die erneute Führung durch Eric Girbig. Viel Druck und Zug zum Tor, nachsetzen und am Ende den Puck über die Linie drücken. Was einfach klingt ist oftmals harte Arbeit und ein wenig Scheibenglück, welches man sich wiederum erarbeiten muss. Niesky hatte in der Folge weitere sehr gute Möglichkeiten, um die Führung auszubauen, doch Stula hielt was er konnte. Entlastungsangriffe der Mannschaft aus Elbflorenz waren aber immer gefährlich, da die jungen Wilden stets auf Konter lauerten. Mit der knappen Führung ging es in die letzte Pause. 
Die Devise fürs dritte Drittel war klar. Die Führung musste zwingend über die Zeit gebracht werden. Koste es, was es wolle. Sehr engagiert ging das Team um Kapitän David Vatter die letzten 20 Minuten an. Niesky erarbeitete sich erneut gute Tormöglichkeiten, doch der vierte Treffer wollte nicht fallen. Es war unglaublich spannend, da Dresden auch immer wieder Nadelstiche setzte und gefährlich vors Tor vom wachsamen Goalie Daniel Koether kam. Doch die diszipliniert spielende Truppe von Theo Schwabe war die spielbestimmende Mannschaft.
Am Ende war es auch das Glück des tüchtigen, dass David Frömter in der 58. Spielminute die Nieskyer erlöste, als dem Verteidiger vor ihm der Stock brach. Nichtsdestotrotz reichte diese Führung bis zum Schluss, da auch die Auszeit und das Herausnehmen des Torhüters seitens der Gäste nichts mehr brachte. Die Erleichterung war allen anzumerken. Überschwänglich war der Jubel nicht, da alle wussten, wie hart für den erhofften Sieg gearbeitet werden musste. Aber am Ende stehen endlich mal wieder drei Punkte auf der Habenseite. Die fast 500 Zuschauer und alle Beteiligten gingen zufrieden nach Hause.
Nun gilt es den Schwung in das kommende Doppelwochenende mitzunehmen. Am Samstag heißt es mal wieder Kreisderby und Sonntag haben die Tornados mit den Eisbären Juniors aus Berlin ohnehin noch eine Rechnung offen.
(ELVN/ew)
  
    
fassberlinFASS Berlin 1d
Sachsen-Team verliert gegen Bombers

(LLS)  Im 2. Saisonspiel unterlag das Sachsen-Team von FASS Berlin gegen die Bad Muskau Bombers mit 1:3 (1:2/0:1/0:0).
Beide starteten mit einer Niederlage in die Saison. FASS unterlag gegen Leipzig und Bad Muskau unterlag bei den Adlern vom SCC Berlin. Ein Team würde also den ersten Saisonsieg feiern. FASS wollte mit 1t4 Feldspielern und Felix Kaaden im Tor versuchen diesen einzufahren, Muskau hielt mit 13 Feldspielern und zwei Torhütern, von denen Max Tusche begann, dagegen.
Nach ausgeglichenem Beginn mit wenig Chancen auf beiden Seiten konnten die Gäste nach elf Minuten durch Stefan Mann in Führung gehen. Die Gäste waren nun besser und das führte zum 0:2 von Dominic Weimann, der nach einem Bullygewinn den Puck hoch ins lange Eck schoss. Doch die Weddinger konnten schnell antworten. Die erste Strafe des Spiels nutzte Jan Lohmann, um nach 16 Minuten auf 1:2 zu verkürzen. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.
Die Gäste kamen besser aus der Kabine und sie konnten nach 24 Minuten durch Stefan Mann auf 1:3 erhöhen. Es ging mit vielen Angriffen der Gäste weiter, von den Weddingern kamen nur selten Entlastungsangriffe. Mit viel Einsatz verhinderten Abwehr und Torhüter weitere Gegentore und so blieb es nach 40 Minuten beim 1:3.
Bad Muskau blieb auch im letzten Drittel das Team mit mehr Spielanteilen, auch wenn FASS versuchte ebenfalls zu guten Angriffen zu kommen. Beide Teams scheiterten mit den Versuchen weitere Treffer zu erzielen, es blieb aber beim 1:3.
Der Sieg der Gäste war verdient, sie hatten mehr Spielanteile und sie haben ihre Chancen besser genutzt. Somit holen die Bombers ihre ersten Punkte, FASS muss weiter auf den ersten warten.
(NIS/ns)
  
       
    

Frauen Eishockey

Nationalmannschaft - Bundesliga
  
    
fassberlinFASS Berlin
Erwartet kurzer Pokalauftritt für FASS-Frauen

Eine gute Leistung zeigten die Frauen von FASS Berlin, unterlag aber dennoch in der 1. Runde des DEB-Pokals dem U20 Perspektivteam vom DEB mit 2:5 (0:2/1:1/1:2).
Als Außenseiter gingen die FASS-Frauen in das Duell gegen das Perspektivteam des DEB, auch wenn dieses aus teils sehr jungen Spielerinnen besteht. Es kam auch ein bisschen Derby-Flair aus, sind doch acht Spielerinnen und eine Torhüterin auch Teil des Bundesligateams der Eisbären Juniors Berlin. Beide Teams traten mit drei Blöcken an, im Tor begannen Johanna Schüller (FASS) und Hannah Loist (DEB).
Nach einer ersten Chance von FASS griff das DEB -Team an und nach 106 Sekunden konnte Elisa Pietschmann das 0:1 erzielen. FASS spielte gut mit und so gab es Chancen auf beiden Seiten. Nach neun Minuten nutzte Charleen Poindl eine Chance und es stand 0:2. Das DEB-Team hatte im Laufe des Drittels zwar mehr Spielanteile, die Weddingerinnen verkauften sich aber weiter gut und es blieb beim 0:2.
Auch im 2. Drittel hatten das DEB-Team mehr Spielanteile, FASS belohnte sich aber nach 28 Minuten für das bis dahin gute Spiel. Lena Noske konnte einen Alleingang zum 1:2-Anschlusstreffer nutze. Zur Hälfte des Spiels wechselte das DEB-Team die Torhüterin, Melina Wolf übernahm nun. Nach 32 Minuten kassierte FASS das 1:3, ein Schuss von Charleen Poindl landete im Tor. Es blieb auch in 2. Drittel bei zwei Toren und so ging mit einem Spielstand von 1:3 in die Kabine.
Im letzten Drittel wurde es nach 45 Minuten wieder spannend. Die erste Überzahl von FASS führte zum 2:3 von Chiara Leonhardt und so war FASS wieder im Spiel. Nun ging es ging und her, beide Torhüterinnen mussten immer wieder eingreifen. Sieben Minuten vor dem Ende führte ein Konter zum 2:4. Anastasia Gruß ging alleine durch und überwand die gute Torhüterin der Weddingerinnen. Vier Minuten vor dem Ende konnte Mathilda Heine mit einem Schuss unter die Latte das 2:5 erzielen und damit das Spiel entscheiden. Mit diesem Ergebnis endete ein durchaus sehenswertes Spiel.
Die Leistung stimmte trotz der durchaus erwarteten Niederlage, nun gilt es diese Leistung auch in der Liga abzurufen. Der Sieg des U20-Teams ging insgesamt in Ordnung.
(NIS/ns)
  
     
eishockeylogoEHC Ulm/Neu-Ulm
Heimniederlage beim „Länderspiel“ gegen EHC Lustenau

Die ICE KAROOS traten am 04.11.22 zuhause gegen den EHC Lustenau an; dieses Team spielte zuletzt in der 2. Liga (DEBL2) in Österreich und wechselte in dieser Saison in die Landesliga Süd die vom BEV organisiert wird. Durch längeren, krankheitsbedingten Ausfall von Tatjana Voigt, musste Trainer Tomas Cerny seine Reihen taktisch umstellen. Beide Teams begannen im ersten Drittel recht offensiv, die ICE KAROOS konnten in diesem Spielabschnitt jedoch keinen Treffer erzielen. Die Gäste gingen jedoch in der 15. Minute in Führung; diese bauten sie im zweiten Drittel noch aus, so dass die ICE KAROOS im letzten Drittel mit einem Rückstand von 0:2 ins Rennen gingen. Beim Team Lustenau häuften sich nun die Zeitstrafen was die Ulmerinnen in der 52. Minuten zum Anschlusstreffer nutzen konnten; Franziska Wanner verwandelte auf Zuspiel von Lina Siebert, kurze Zeit später wurde wieder ein Überzahlspiel genutzt, diesmal traf Stephanie Amoh zum Ausgleich. Die Entscheidung musste nun im Penalty-Duell fallen. Leider konnten die ICE KAROOS keinen Penalty verwandeln, lediglich die Spielerin Julia Hager vom EHC Lustenau erzielte in diesem Duell einen Treffer, somit endete das Spiel 2 : 3 für die Gäste, die ICE KAROOS konnten somit wenigstens einen Punkt verbuchen und bleiben auf dem dritten Tabellenplatz.
(EHCU/tm)
  
 
 
 Montag 7.November 2022 www.icehockeypage.de 
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