Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
       
Oberliga Süd
(OLS)  Die für Freitag Abend angesetzte Partie zwischen dem Tabellenführer Blue Devils Weiden und den EV Lindau Islanders wurde abgesagt, da die Gäste vom Bodensee über keinen einsatzfähigen Torhüter verfügen
  
Amberg Wild Lions
(BYL)  Stürmer Felix Söllner hat den ERSC aus persönlichen Gründen verlassen und steht nicht weiter im Aufgebot
  
Erding Gladiators
(BYL)  Die Verantwortlichen haben auf die Verletzung von Ryan Murphy reagiert und einen neuen Kontingentspieler verpflichtet. Aus der dritthöchsten tschechischen Liga vom HC Vlci Jablonec nad Nisou wechselt Routinier Tomas Plihal zu den Gladiators. Mit dem 39-Jährigen Tschechen gelangen dem EV Landshut und den Eisbären Regensburg der Aufstieg in die DEL2
  
EV Füssen
(OLS)  Der Vertrag mit Verteidiger Niklas Gabriel, der im Sommer aus der DEL2 von den Bayreuth Tigers zu den Allgäuern kam, wurde aus sportlichen Gründen aufgelöst. Der 21-Jährige absolvierte lediglich 6 Partien im EVF-Dress und kam dabei auf einen Assist. Eine Ersatzverpflichtung ist nicht geplant. Dafür ist Stürmer Marco Deubler, der an einer langwierigen Verletzung laborierte, wieder ins Training eingestiegen. Ob er nochmal in der Oberliga angreifen wird, steht noch nicht endgültig fest
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Lennard Nieleck wurde vom Iserlohner EC mit einer Förderlizenz für den HEV ausgestattet. Der 18-Jährige, der letztes Jahr in Augsburg schon DEL-Luft schnuppern konnte, war neben dem DNL-Team des AEV auch für die Lindau Islanders in der Oberliga Süd im Einsatz
  
Pforzheim Bisons
(RLSW)  Nach Verteidiger Pavel Simak haben die Bisons nun einen weiteren Neuzugang vorgestellt. Loic Dury soll der Offensive mehr Durchschlafkraft verleihen. Der 22-jährige Belgier wechselt aus der ditthöchsten norwegischen Liga von Tromsö IK nach Pforzheim
  
Pfaffenhofen Eishogs
(BYL)  Das Bayernliga-Schlußlicht hat sich von Trainer Petr Fical getrennt. Künftig soll nun der Erdinger Stefan Teufel für Aufschwung bei den Eishogs sorgen
  
Hamburger SV
(RLN)  Fabio Alonso-Lange wechselt vom CE Timmendorfer Strand zum Hamburger SV. Der 23-Jährige Torhüter spielte bereits im HSV-Nachwuchs und spielte seit 2015 für die Beach Devils in der Regionalliga
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Die Beach Devils haben Torhüter Lukas Usselmann verpflichtet. Der 20-Jährige, der letzte Saison noch im Regensburger Nachwuchs spielte, wechselt von den Crocodiles Hamburg aus der Oberliga Nord nach Timmendorf, wo er Fabio Alonso-Lange ersetzen soll
  
ESV Waldkirchen
(BLL)  Matthias Nickolmann ist von seinen Ämtern als sportlicher Leiter und Cheftrainer der Karoli Crocodiles zurückgetreten. Offenbar führten interne Differenzen zur Trennung, trotz des derzeitigen sportlichen Erfolges. Zunächst wird der 2.Vorstand und Co-Trainer Walter Moser die Mannschaft übernemen
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Der Landesliga-Aufsteiger hat seinen letztjährigen Topscorer Adam Kofron zurückgeholt. Der 27-jährige Tscheche spielte in der bisherigen Saison für Havirov in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes. In der letzten Saison steuerte Kofron beachtliche 101 Scorerpunkte in 21 Partien zum Aufstieg des ERSC bei
  
Kempten Sharks
(BYL)  Nach Kilian Raubal hat auch Stürmer Tobias Hoferer, der erst vor der Saison aus Peiting zu den Sharks kam, den ESC aus persönlichen Gründen verlassen
  
Regionalliga West
(RLW)  Die für Freitag angesetzte Partie zwischen dem Neusser EV und den Ratinger Ice Aliens wurde wegen zahlreicher Ausfälle im Team der Ice Aliens abgesagt
  
TSV Farchant
(BBZL)  Allrounder Kilian Raubal wechselt aus der Bayernliga vom ESC Kempten zum TSV. Der 21-Jährige ging in der letzten Saison noch für den SC Riessersee in der Oberliga aufs Eis, kann aber den Aufwand aus beruflichen gründen nicht mehr stemmen
  
Zweibrücken Hornets
(RLSW)  Stürmer Claudio Schreyer kehrt nach einem Abstecher in die Regionalliga Nord von den Beach Devils Timmendorf zu den Hornissen zurück. Der 30-Jährige hat in der laufenden Saison im CET-Trikot 8 Spiele bestritten und brachte es dabei auf 11 Tore und 8 Assists womit er teaminterner Topscorer war
  
Chemnitz Crashers
(RLO)  Die beiden Eigengewächse Benett Musch und Leon Radant stehen den Crashers aus Studiengründen nicht weiter zur Verfügung. Dafür gibt es zwei Neuzugänge zu vermelden. Eric Neumann, der lange Zeit in der Oberliga spielte und zuletzt nicht aktiv war, sowie Lukas Lenk, der in der letzten Saison in der Oberliga Nord für die Rostock Piranhas aufs Eis ging, sollen die Offensive verstärken
  
  
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 23.November 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 21 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Nachwuchs-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
koelnerhaieKölner Haie
Öffentlicher Eislauf im RheinEnergieSTADION – ab sofort Tickets sichern!

(DEL)  Eislaufen unter freiem Himmel der ganz besonderen Art. Dies geht ab Mitte Dezember an keinem geringeren Ort als im Kölner RheinEnergieSTADION. Dort, wo sonst die Fußballer des 1. FC Köln ihre Heimspiele austragen und wo in dieser Saison die Profis der Haie drei Liga-Heimspiele absolvieren, lädt der KEC zum öffentlichen Eislaufen ein. Eislaufen im Fußballstadion – ein wohl einmaliges Erlebnis!
Da die Haie zwischen dem 03. Dezember und dem 08. Januar drei Liga-Heimspiele im Müngersdorfer Fußballstadion austragen, bleibt die Eisfläche in dieser Zeit liegen. Zwischen den Eishockey-Spielen nutzt der KEC die Eisfläche im besten Sinne. Unter anderem auch für den öffentlichen Eislauf.
Zu folgenden Terminen ist das öffentliche Eislaufen im RheinEnergieSTADION möglich:
Sonntag, 11.12.2022      10 – 13 Uhr und 15 – 18 Uhr
Samstag, 17.12.              2022     10 – 15 Uhr
Sonntag, 18.12.2022      10 – 13 Uhr und 15 – 18 Uhr
Freitag, 30.12.2022        16 – 20 Uhr
Freitag, 06.01.2023        16 – 20 Uhr
Samstag, 07.01.2023     10 – 16 Uhr
Da für die einzelnen Eiszeiten nur eine begrenzte Personenanzahl auf die Eisfläche darf, lohnt es sich, vorab ein Ticket im Online-Ticketshop der Haie (haie-tickets.de) zu sichern. Sollten noch Plätze vorhanden sein, wird auch eine Tageskasse geöffnet haben. Die Übertragung des Tickets auf einen anderen Termin ist nicht möglich.
Tickets für eine Eiszeit kosten 12 Euro, für Kinder bis einschließlich 12 Jahren 8 Euro. Ein Familienticket für vier Personen gibt es für 23 Euro.
Der Eingang ins Stadion erfolgt über die Nordtribüne (Seite der Abelbauten von der Straßenbahn/ Aachener-Straße kommend).
Für den öffentlichen Eislauf wird vor Ort im RheinEnergieSTADION für alles gesorgt sein. So gibt es einen Schlittschuhverleih mit Schlittschuhen in allen gängigen Größen (auch für Kinder). Grundsätzlich dürfen aber auch eigene Schlittschuhe mitgebracht werden.
Im Stadioninnenraum wird ein Stand die Besucher mit Speisen und Getränken versorgen. Eine Garderobe ist im FC-Museum in der Nordtribüne verfügbar. Dazu befinden sich an der Nordtribüne neben dem Museum auch ausreichend Toiletten. Umkleidekabinen sind keine vorhanden, zum Anschnallen der Schlittschuhe wird es jedoch ausreichend Möglichkeiten rund um die Eisfläche geben.
Weitere Informationen zum öffentlichen Eislauf im RheinEnergieSTADION gibt es auf www.haie.de.
(KEC/js)
  
    
mannheimeradlerAdler Mannheim
Zwangspause für Wohlgemuth

(DEL)  Die Adler Mannheim müssen in den kommenden Spielen auf Tim Wohlgemuth verzichten. Der Angreifer zog sich am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen die Eisbären Berlin eine Torsoverletzung zu, die ihn bei optimalem Heilungsverlauf rund vier Wochen vom Spielgeschehen fernhält.
„Tim hat in den jüngsten Partien hervorragende Leistungen für uns gezeigt und auch bei der Nationalmannschaft stark performt“, so Sportmanager Jan-Axel Alavaara. „Dass er nun eine vierwöchige Pause einlegen muss, ist natürlich bitter, sowohl für ihn als auch für uns. Ich bin mir aber sicher, dass Tim die Zeit nutzen wird, um seine Blessur vollständig auszukurieren und topfit zurückzukommen.“
Wohlgemuth wechselte im Sommer 2021 aus Ingolstadt nach Mannheim. In seiner ersten Saison für die Adler brachte es der 23-jährige Landsberger in 61 Partien auf 41 Scorerpunkte. Im laufenden Wettbewerb stand Wohlgemuth in 21 Partien auf dem Eis. Dabei erzielte der Linksschütze sieben Tore, drei weitere Treffer bereitete er mit vor.
(AM/ap)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
Henri Kanninen erleidet schwerwiegende Unterleibsverletzung - Auch Scott Feser und Tamás Kánya fallen langfristig aus

(DEL2)  Das Lazarett der Eispiraten Crimmitschau wächst weiter: Henri Kanninen erlitt am vergangenen Freitag in Dresden eine schwerwiegende Unterleibsverletzung, nachdem er einen Schlagschuss von Filip Reisnecker abbekam. Der finnische Stürmer wurde bereits am Samstag erfolgreich operiert und wird den Westsachsen mit der schlimmen Unterkörperverletzung auf unbestimmte Zeit ausfallen.
Mit Scott Feser fällt zudem ein weiterer Angreifer der Eispiraten langfristig aus. Nachdem der Deutsch-Kanadier im Heimspiel gegen Kassel unglücklich mit dem Tor zusammenstieß, unterzog er sich in den vergangenen Tagen mehreren Untersuchungen an seiner Hand und wird sich in absehbarer Zeit in der Handchirurgie in Halle auch einem operativen Eingriff unterziehen müssen. Feser wird den Crimmitschauern somit mindestens zwei Monate fehlen.
Ebenfalls operiert werden muss Stürmer Tamás Kánya. Der Deutsch-Ungar, der erst am Freitag nach langer Verletzungspause sein Comeback im Eispiraten-Trikot feierte, erlitt im gestrigen Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse einen Syndesmosebandriss und wird den Westsachsen voraussichtlich rund drei Monate nicht zur Verfügung stehen.
Im gestrigen Heimderby gegen die Lausitzer Füchse verließen außerdem die beiden Verteidiger Dominic Walsh und Walther Klaus mit diversen Unterkörperverletzungen das Eis. Weitere Untersuchungen bei beiden Spielern stehen, ebenfalls wie eine Prognose zu möglichen Ausfallzeiten, aber noch aus. Ole Olleff wird nach seiner Unterkörperverletzung am morgigen Dienstag hingegen wieder in das Training einsteigen und könnte nach positiven Belastungstests am Wochenende wieder in das Aufgebot von Cheftrainer Marian Bazany rücken. Eine Rückkehr von Nick Walters wird nach Rücksprache mit den Ärzten hingegen erst Mitte Dezember erwartet.
Die Verantwortlichen der Eispiraten Crimmitschau sehen sich aufgrund der zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle und der sportlichen Situation gezwungen, noch einmal auf dem Spielermarkt zu reagieren und arbeiten daran, den Kader schnellstmöglich auch qualitativ zu verstärken.
Die Eispiraten Crimmitschau wünschen allen Verletzten eine gute Besserung und eine schnelle Genesung. Wir drücken euch die Daumen, Jungs!
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Keine Punkte gegen Krefeld

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen sind im vorgezogenen Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine am Dienstagabend leer ausgegangen. Mit 2:3 musste sich das Team von Trainer Andreas Brockmann vor 1.414 Zuschauern gegen den DEL-Absteiger geschlagen geben.
Viel schlechter hätten die Eislöwen nicht in die Partie starten können. Nur 24 Sekunden waren gespielt, da brachte Zach Magwood die Pinguine freistehend in Führung. Die Dresdner hatten Probleme ins Spiel zu finden. Die Folge war das 0:2 in der siebten Minute durch Mike Fischer. Der Gegentreffer sollte aber der Weckruf sein. 76 Sekunden später konnte Johan Porsberger einen Konter erfolgreich zum 1:2-Anschlusstreffer abschließen. Die Eislöwen drückten auf den Ausgleich. So scheiterte unter anderem Matej Mrazek am Krefelder Torhüter Belov. Die Dresdner vergaben weitere Chancen und so kamen die Gäste durch einen Konter zu ihrem dritten Treffer. Mit einem perfekt platzierten Schuss konnte Magwood das 3:1 für die Pinguine erzielen.
Im zweiten Spielabschnitt bestimmten die Eislöwen das Spielgeschehen. Das Team von Trainer Andreas Brockmann spielte alle seine Stärken aus, ließ den letzten Biss vor dem Tor aber vermissen. So blieb es beim 1:3 nach 40 Minuten.
Im Schlussabschnitt waren die Blau-Weißen weiterhin um den zweiten Treffer bemüht. Es war Geduld gefragt. Krefeld verteidigte, die Eislöwen rannten an. In der 49. Minute kassierte Eduard Lewandowski eine Matchstrafe, was eine fünfminütige Überzahl für die Dresdner bedeutete. Aus dieser konnten sie aber kein Kapital schlagen, auch weil es in den letzten beiden Minuten der Strafe Vier gegen Vier weiterging. So ging das Zittern weiter. Die erste Erlösung folgte in der 55. Minute, als David Suvanto mit einem Schuss von der blauen Linie auf 2:3 stellte. Es wurde weiter alles für den Ausgleich gegeben, fallen sollte er aber nicht mehr.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich habe den Eindruck manche Spieler, vor allem die erfahrenen Spieler nehmen nicht ernst, was wir ihnen sagen. Nach einem frühen Turnover steht es direkt 1:0 für Krefeld. Auch beim zweiten Gegentor machen unsere erfahrenen Spieler den Fehler – Eins gegen Drei und es steht 2:0. Beim dritten Tor ist es ähnlich. So war unser erstes Drittel. Die vierzig Minuten danach waren sehr gut. Da haben wir so gespielt, wie wir spielen wollen. Aber wenn wir so naiv und vom System her undiszipliniert ins Spiel gehen, brauchen wir uns nicht wundern und wir tun uns eben schwer Tore zu schießen. Wir müssen die Kleinigkeiten besser machen.“
Weiter geht es für die Eislöwen am Freitag mit dem Sachsenderby in Weißwasser.
(ESCD/ka)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Dresdner Eislöwen - Krefeld Pinguine 2-3

(DEL2)  Am Dienstagabend feierten die Pinguine in Dresden einen knappen 3:2-Auswärtssieg. Zach Magwood avancierte mit zwei Treffern zum Matchwinner. Das Spiel gewann im letzten Drittel nach einer Matchstrafe gegen Eduard Lewandowski noch mal an Brisanz.
Das Auftaktdrittel versprach ein torreiches Spiel. Bereits nach 24 Sekunden war Zach Magwood der Nutznießer eines Scheibenverlustes der Eislöwen. Marcel Müller konnte den Puck schnell vor das Tor bringen, wo Magwood Jonas Neffin im Tor überwinden konnte.
Mike Fischer und Eduard Lewandowski sorgten in der siebten Minute in enger Zusammenarbeit für das 2:0. Die beiden Stürmer setzten sich gegen die Dresdner Verteidigung und Neffin im Tor durch und konnten die Scheibe über die Linie bringen. Die offizielle Spielanzeige belohnte Lewandowski mit dem Tor.
Die Eislöwen antworteten prompt mit ihrem ersten Tor des Abends. Johan Porsberger verkürzte nur eine Minute später auf 2:1. Eine disziplinierte Leistung der Pinguine sah jedoch noch vor der Drittelpause das zweite Tor Zach Magwoods. Der Kanadier wurde von Dominik Tiffels bedient und setzte den Puck an die Innenseite des rechten Torpfostens zum 3:1.
Für Aufregung sollte im weiteren Spielverlauf lediglich die 5-Minuten-Strafe Lewandowskis sorgen. Die Pinguine verwalteten bis in die 49. Minute souverän, ehe sich den Eislöwen nach Lewandowskis Check gegen den Kopf Maximilian Kolbs die gefühlt letzte Chance bekamen, wieder ins Spiel zurückzukehren. Auch wenn es in der Überzahl selbst nicht klappte, war die Strafe gerade abgelaufen, als David Suvanto mit seinem 3:2-Treffer von der blauen Linie in der 55. Minute endgültig eine spannende Schlussphase ermöglichte.
Sergey Belov im Gehäuse der Pinguine rettete gemeinsam mit seinen Mitspielern in Schwarz-gelb trotz einiger guter Chancen den späten Ausgleichstreffer und sicherten damit die drei Punkte.
Peter Draisaitl:
Wir haben von einem sehr guten Start ins Spiel und einem soliden ersten Drittel profitiert. Danach war es meiner Meinung nach in den letzten 40 Minuten zu wenig. Wir haben insbesondere nach vorne für zu wenige Entlastung gesorgt. Dadurch wurde der Druck immer größer und wir mussten mehr und mehr verteidigen. Heute war unser Goalie für uns da, Sergey Belov hat ein gutes Spiel gemacht. Auch die Verteidiger, wir haben mit 5 angefangen und Philip Riefers dann im Laufe des Spiels wieder zurückgezogen, haben ordentlich gespielt. Ich hätte mir jedoch heute mehr Entlastung von den Stürmern gewünscht, speziell mit der Führung im Rücken. Am Ende des Tages war es ein hartes Stück Arbeit, hier in Dresden zu bestehen.
Zach Magwood:
Ich denke, wir haben gut gespielt und sind insbesondere gut ins Spiel gekommen. Im zweiten Drittel haben wir den Fuß etwas vom Gas genommen, haben im letzten Drittel aber wieder ins Spiel gefunden und konnten den Sieg nach Hause bringen. Wir müssen jedoch dafür sorgen, unsere Verteidiger zu entlassen, indem wir ihnen zum Beispiel die Möglichkeit geben, uns anzuspielen, sobald sie den Puck erobert haben. Aber umso mehr Optionen wir ihnen geben, desto besser ist es.
(KEV/mt)
  
    
landsbergriverkingsLandsberg Riverkings
Siegesserie gebrochen – Hohe Niederlage in Deggendorf – knappe Niederlage gegen Riessersee

(OLS)  Im ersten Spiel des Wochenendes reisten die Riverkings zum Deggendorfer SC. Nicht mit dabei war Andreas Magg, dem Trainer Sven Curmann nach überragenden Spielen eine Pause gönnte und der leicht angeschlagene Nico Strodel. Im Tor der Riverkings stand also Michael Güßbacher.
Die Riverkings begannen in den ersten drei Minuten mit gutem Forechecking und ließen so zunächst wenig Spielfluss der Hausherren zu. Mit zunehmender Dauer des Spiels kam Deggendorf immer besser ins Spiel und so konnte Curtis Leinweber einen der zahlreichen Schüsse zum 1:0 verwerten. Als in der 14. Minute auf Landsberger Seite zeitgleich Jason Lavallee und Walker Summer auf der Strafbank Platz nehmen mussten verschärfte Deggendorf der Druck konnte ab die zweiminütige doppelte Überzahl gegen tapfer verteidigende Landsberger und einen stark haltenden Michael Güßbacher nicht nutzen. Und so konnte Walker Sommer fast im Gegenzug mit einem Bauerntrick Timo Pielmeier im Tor der Hausherren zum Ausgleich überwinden. Kurz vor der Pause verteidigte Landsberg einen Angriff von Lukas Mikulka nicht konsequent genug, sodass dieser zum 2:1 Pausenstand einnetzen konnte.
In einem katastrophalen zweiten Drittel zeigte der HCL wieder alte Verhaltensweisen. Durch individuelle Abwehrfehler geriete man bereits kurz nach der Pause durch ein Tor von Niklas Pill mit 3:1 in Rückstand.
In der Defensive schwamm man weiter und so konnten Alex Grossrubatscher, Curtis Leinweber, Thomas Greilinger und nochmal Leinweber zum 7:1 Pausenstand stellen.
Im letzten Drittel nahm Deggendorf etwas das Tempo aus der Partie und so kam das Landsberg wieder etwas besser ins Spiel und konnte so dauerte es bis zur 57. Minute bis Petr Stoukal und dann in der 58. Minute den 9:1 Endstand herstellen konnten.
Insgesamt eine sehr bittere Niederlage, die hauptsächlich dem schwachen zweiten Drittel geschuldet war.
Eine deutliche Leistungssteigerung zeigten die Riverkings am Sonntag beim Heimspiel gegen den SC Riessersee. Zwar kam die Riverkings in den ersten Minuten noch etwas verhalten aus der Kabine und ließen insgesamt noch etwas das Körperspiel vermissen und gerieten so schnell mit 0:2 in Rückstand, allerdings steigerten sie sich in der Folge und zeigten dann engagiertes und körperbetontes Eishockey.
Allerdings tauchten immer mal wieder Schwächen und Abstimmungsprobleme im eigenen Drittel auf so das Riessersee auch weiterhin gefährlich blieb. In der neunten Minute erzielte Frantisek Wagner nach einem schönen Pass von Sven Gäbelein mit einem satten Schuss den 1:2 Anschlusstreffer. Auch wenn Simon Mayr auf Garmischer Seite ein paar Minuten später auf 1:3 erhöhen konnte, gestaltete man den Rest des Drittels durchaus ausgeglichen.
Das zweiten Drittel startete furios! Innerhalb von 65 Sekunden trafen Jason Lavallee, Florian Stauder und Christopher Mitchell mit sehenswerten Toren zur 4:3 Führung für die Riverkings. Lavallee und Stauder wurden dabei von Adriano Carciola und Frantisek Wagner mustergültig bedient und Christopher Mitchell kam im Slot stehend zum Abschluss. Riessersee schlug ein paar Minuten später im Stile eines Topteams zurück. Aziz Ehliz und Moritz Israel drehte das Spiel abermals auf 5:4. In einer Überzahlsituation konnte Kevin Slezak in der 30. Minute dann sogar auf 6:4 für den Altmeister erhöhen. Landsberg kämpfte weiter und spielte mutig nach vorne. Auf diese Weise erzwang man eine Strafzeit auf Gästeseite und nutzte die Überzahlsituation durch Walker Summer zum 5:6 Anschlusstreffer. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels war dann wieder Riessersee am Zug. Sebastian Cimmermann traf zum 5:7. Im letzten Drittel wogte die Partie weiter hin und her und so dauerte es bis zur 49. Minute bis das nächste Tor fiel. Sam Verelst erhöhte in Überzahl auf 5:8. Der HCL kämpfte weiter traf aber zunächst das Tor nicht. Erst in der 57. Minute erzielte Frantisek Wagner das 6:8. In den letzten Minuten warf der Gastgeber alles nach vorne und nahm den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Es nutzte allerdings alles nicht.
Im Gegenteil, Robin Soudek traf zum 6:9 Endstand eines intensiven, torreichen Spiels.
Nachdem das Heimspiel am 27.11. gegen den ECDC Memmingen wegen des am Abend stattfinden Fußball WM Spiels Deutschland – Schweden auf 14.30 verschoben wurde, haben sich die Riverkings etwas Besonderes einfallen lassen: Zum Familientag beim Heimspiel gegen die ECDC Memmingen Indians ist am So 27.11.22 rund um das Spiel einiges geboten. Bereits ab 9.30 spielt das U17 DEB Division2 Team gegen den Mannheimer ERC. Ab 12.15 präsentieren sich U7 und U9 Mannschaften des HCL bei einem Showtraining und zeigen dort ihr Können. Von 12.30 – 16.00 können vor dem Stadion Kaffee, Kuchen, alkoholfrei Cocktails und Marcel Juhasz Spezial Pancakes zu Gunsten des Fördervereins erworben werden. Der Förderverein unterstützt seit vielen Jahren die Nachwuchsarbeit der Riverkings. In der Zeit bis zum Spielbeginn des Oberligaderbys um 14.30 wird auch für die kleinen Gäste das eine oder andere zur Unterhaltung geboten sein. Der Kiosk ist ab 9.30 durchgehend geöffnet. Beim Oberligaspiel werden beide Mannschaften jeweils von Ihren U7/U9 Teams auf dem Eis begrüßt. In der ersten Drittelpause werden die kleinen Riverkings dann gegen den Nachwuchs des ECDC Memmingen antreten. In der zweiten Drittelpause werden die Zuschauer von einer Darbietung der Eiskunstlaufabteilung unterhalten. Karten aller Kategorien gibt es ab sofort im Internet unter www.hclandsberg.de und im Reisebüro Vivell am Landsberger Hauptplatz käuflich zu erwerben.
(HCL/js)
  
   
ecdcmemmingenMemmingen Indians
Auf den Heimsieg folgt Ernüchterung: Indians verlieren in Peiting

(OLS)  Der ECDC Memmingen kann erneut die zweite Partie des Wochenendes nicht für sich entscheiden. Beim EC Peiting unterliegen die Maustädter mit 6:4. Am Freitag kommt es nun zum Aufeinandertreffen mit dem EV Füssen, die Partie am Hühnerberg beginnt um 20 Uhr.
Die Indians traten mit einem nur leicht veränderten Kader in Peiting an. Erneut konnten sie, dank der Förderlizenzspieler Tim Gorgenländer und Marvin Drothen, drei Reihen aufbieten. Pacal Dopatka, sowie die Langzeitverletzten, fehlten. Im Tor des ECDC bekam Leon Meder das Vertrauen von Daniel Huhn ausgesprochen.
Nach dem so konzentrierten und defensiv doch überzeugenden Spiel gegen Rosenheim folgte an diesem Abend ein recht gegenteiliger Auftritt des ECDC, denn es war ein wildes erstes Drittel, was die rund 800 Zuschauer in Peiting am Sonntagabend geboten bekamen. Beide Abwehrreihen der Teams bekleckerten sich nicht mit Ruhm und luden die gegnerischen Stürmer förmlich zum Toreschießen ein. So stand es nach 20 Minuten bereits 2:3 für die Memminger Indians. Nach schnellem Rückstand glich Tim Gorgenländer zunächst aus, das 2:1 für Peiting wurde von Donat Peter egalisiert, der auch kurz vor Drittelende zur ersten Memminger Führung traf.
Auch im zweiten Abschnitt kamen die Indians gleich zu Beginn in Bedrängnis, erneut lag der Puck schon in der ersten Spielminute im eigenen Tor und die Partie war ausgeglichen. Als dann kurze Zeit später Peitings Kontingentspieler Felix Brassard auch noch das 4:3 erzielte, war klar, dass es an diesem Abend eine große Energieleistung benötigte, um zu punkten. Gerade diese Energie konnte der ECDC aber nicht aufbringen, mehr als das dritte Tor von Donat Peter gelang ihnen nicht mehr. Der ECP hingegen stellte die Weichen, früh im letzten Drittel, auf Sieg. Auch bei diesem Gegentreffer waren die Memminger allesamt einen Schritt zu spät und zu passiv auf dem Eis. Trotz Bemühungen gelang kein Tor mehr, die Hausherren entschieden die Partie mit einem Treffer ins leere Gehäuse kurz vor Schluss. 
Am kommenden Wochenende geht es für die Rot-Weißen gegen zwei Derby-Gegner, zuerst bekommen sie es mit dem EV Füssen zu tun. Die Ostallgäuer treten am Freitag (20 Uhr) am Hühnerberg an. Zwei Tage später folgt die Partie in Landsberg.
(ECDCM/mfr)
   
    
diezlimburgrocketsDiez-Limburg Rockets
Starker Auftritt wird nicht belohnt

(OLN)  Lange sah es nach einem Punktgewinn aus - und ganz sicher nicht nach einer 2:5 - Niederlage. Aber letztendlich setzte sich die individuelle Klasse und Routine des hohen Favoriten aus Tilburg durch. Ausschlaggebend waren vor allem eine Szene zu Beginn des Schlussdrittels und drei Gegentreffer in den letzten sieben Minuten der Partie. 
44 Minuten waren am Diezer Heckenweg gespielt, als Sandis Zolmanis aus halbrechter Position lediglich das Gestänge des Gästetors traf. Hätten die Rockets in dieser Szene die erneute Führung erzielt, wären sie wohl nicht als Verlierer vom Eis gegangen. Dass Sport jedoch nicht im Konjunktiv stattfindet, ist hinlänglich bekannt.
Aber der Reihe nach: Die Gastgeber starteten furios und schnürten die Trappers, auch bedingt durch zwei Strafzeiten, zu Beginn des Spiels in deren Drittel ein. Dem erneut stark aufspielenden Niko Lehtonen war es vorbehalten, auf Vorlage von Kardas und Gutjahr, den verdienten Führungstreffer zu erzielen (13.). Torchancen der Niederländer waren, außer eines Pfostenschusses von Diego Hofland, im ersten Abschnitt eher Mangelware. Dennoch agierten die Gäste im Stil einer Spitzenmannschaft und kamen durch Reno de Hondt zum schmeichelhaften Ausgleich (19.) „Schade, dass wir den Treffer so kurz vor der Pause fangen“, sagte Andrej Teljukin nach dem Spiel. „Das war nicht unbedingt abzusehen.“
Auch der 2. Abschnitt begann denkbar ungünstig für die Rockets. Als David Lademann an der gegnerischen blauen Linie versuchte Druck auf den scheibenführenden Spieler auszuüben, endete dieses Vorhaben in einem Konter, den Diego Hofland zum 1:2 abschloss (22.). Doch wer geglaubt hatte, dass der Favorit nun das Heft in die Hand nehmen würde, sah sich getäuscht. Die Gastgeber spielten weiterhin munter mit und erzielten durch Elgils Kalns den verdienten Ausgleich (33.). Lademann und Bajaruns hatten den Letten bedient und dieser netzte halbhoch auf der Fanghandseite, unhaltbar für Ruud Leeuwestijn, ein. Mit einem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die zweite Drittelpause.
Nachdem die EGDL durch Sandis Zolmanis in der bereits geschilderten Szene die erste hochkarätige Offensivaktion im Schlussabschnitt verzeichnete und hierbei die Führung verpasste, erhöhte Tilburg nun die Schlagzahl. Die Heimmannschaft, erneut mit lediglich 14 Feldspielern angetreten, konnte sich nur noch sporadisch befreien, aber Tommi Steffen verhinderte in dieser Phase vorerst Schlimmeres. Als der erst kürzlich neuverpflichtete Kontingentspieler, Brett Bulmer, nach schöner Einzelleistung von Ties van Soest aus halblinker Position abzog (54.), hatte aber auch Steffen das Nachsehen. Die Rockets warfen nun alles nach vorne und liefen gegen abgezockte Trappers in einen weiteren Konter. Diego Hofland machte mit seinem zweiten Treffer des Abends den Deckel auf die Partie (55.). Mit dem dritten Tor innerhalb von nur drei Minuten war es Verteidiger Jordy van Oorschot, der den 2:5 - Endstand herstellte (56.).
“Ich habe meine Mannschaft vor Diez - Limburg gewarnt”, führte Tilburgs Trainer, Doug Mason, in der Pressekonferenz aus. “Das ist schon lange nicht mehr die Mannschaft aus dem Hinspiel. Die Rockets haben in den letzten Spielen viele gute Ergebnisse erzielt und viele Punkte geholt. Der Schlüssel zum Erfolg war heute die Geduld, die uns zuletzt gefehlt hat.” 
“Gegen einen starken Gegner hat uns nach dem schweren Spiel in Rostock etwas die Kraft gefehlt”, analysierte Andrej Teljukin. “Nach dem dritten Gegentreffer waren wir zu ungeduldig und laufen in einen Konter. Ich bin trotzdem sehr stolz auf die Mannschaft, die wieder über sechzig Minuten einen großen Kampf geliefert hat.” 
(EGDL/dl)
  
    
saalebullshalle04Saale Bulls Halle
16 neue Sponsoren bei vier Abgängen

(OLN)  Das wirtschaftliche Netzwerk in und um Halle (Saale) wächst seit der Vereinsgründung vor 19 Jahren stetig weiter. Das ist zwingend erforderlich, denn nur so können wir kontinuierlich an den gesteckten sportlichen Zielen arbeiten und uns auch in allen anderen Bereichen weiterentwickeln. Wir sind sehr dankbar, dass eine Vielzahl an Unternehmen Sachsen-Anhalts einziges Profi-Hockeyteam unterstützen und ihr Vertrauen in uns setzen.
Mit Freude dürfen wir daher verkünden, dass uns seit Saisonbeginn 16 weitere Sponsoren supporten. Vielen Dank und herzlich willkommen in der Familie der Saale Bulls!
Wir bedanken uns außerdem bei den Partnern, die uns in der Vergangenheit unterstützt haben und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute. Wir bleiben weiterhin in Kontakt!
(MECH/nsb)
  
    
hannoverscorpionsHannover Scorpions
Scorpions siegen fünfmal auswärts - Nächstes Heimspiel am 29.11. gegen Duisburg

(OLN)  Mit 21 Siegen aus 23 Spielen führen die Hannover Scorpions die Tabelle in der Eishockey-Oberliga-Nord an. Die vergangenen fünf Auswärtsbegegnungen, darunter Gegner wie die Indians und Herne, aber auch mit Erfurt der Angstgegner der vorigen Saison, wurden allesamt eindeutig gewonnen.
Am kommenden Freitag müssen die Scorpions nun beim 'Team der Stunde' den Saale Bulls Halle antreten und darauf hoffen, dass insbesondere Allan McPherson wieder dabei ist.
Am kommenden Dienstag, 29. November 20 Uhr, empfangen die Scorpions dann zum nächsten Heimspiel den EV Duisburg in der ARS Arena. Coach Kevin Gaudet, der wesentlichen Anteil an den bisherigen Erfolgen der Scorpions trägt, weiß jedoch ganz genau wie häufig gerade sogenannte leichte Gegner für Überraschungen sorgen können, zumal der EV Duisburg gerade am letzten Wochenende mit einer überraschend starken Leistung gegen die Crocodiles Hamburg für Anerkennung sorgte.
(HS/nb)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
erscambergAmberg Wild Lions
Klare Niederlage für die Wild Lions - ERSC verliert in Erding deutlich mit 1:5

(BYL)  Zwei Tage nach der starken Vorstellung gegen Schongau konnte der ERSC Amberg die Leistung in Erding nicht bestätigen. Die Wild Lions verloren vor knapp 700 Zuschauern bei den Gladiators klar mit 1:5, waren nur im Anfangsdrittel gleichwertig. Mit diesem Resultat überholten die Erdinger – die am Freitag schon 7:2 in Dorfen gewannen - den ERSC, der jetzt auf dem 8.Rang steht, auch in der Tabelle.
Die Löwen gerieten schon nach 70 Sekunden in Unterzahl, als Marco Pronath auf die Strafbank musste. Man überstand diese Situation unbeschadet und ging dann selbst in einem Powerplay in Führung. Ausgerechnet der Ex-Amberger Ryan Murphy saß wegen eines Wechselfehlers in der Kühlbox und nach nur neun Sekunden nutzte der ERSC das zum 0:1 durch Felix Köbele (5.), der Thomas Hingel im Erdinger Tor überwand. Trotz Gelegenheiten auf beiden Seiten hatte das Resultat auch zur ersten Pause Bestand.
Im Mittelabschnitt wurden die Löwen eiskalt von den Gladiators erwischt, die mit einem Doppelpack zurückschlugen. Zunächst traf Rudolf Lorenz praktisch direkt von der Strafbank kommend und nur 32 Sekunden später netzte Philipp Michl zum 2:1 ein. Das musste Amberg erstmal verdauen, die Gastgeber dagegen nahmen den Schwung mit. TSV-Stürmer Sebastian Busch war es schließlich, der mit dem 3:1 (32.) auf Vorlage vom Finnen Roni Rukajärvi und dem 4:1 in der Schlussminute des Abschnitts praktisch schon für eine Vorentscheidung sorgte. Die Amberger hatten in diesem Abschnitt wenig vom Spiel, übertrieben dabei die Einzelaktionen.
Zum Schlussdrittel wechselten die Gäste den Torhüter, brachten Carsten Metz für Timon Bätge. Vom Spielverlauf her gab es kaum Veränderung. Rukajärvi setzte mit einem Treffer zum 5:1 in Überzahl den Schlusspunkt.
(ERSCA/js)
  
   
EC PfaffenhofenPfaffenhofen Eishogs
ECP weiterhin sieglos - 3:4 Niederlage nach Penaltyschießen gegen Pegnitz

(BYL)  Ganze sieben Sekunden fehlten dem EC Pfaffenhofen am Freitagabend zum ersten Sieg in dieser Saison. Dann gelang Pegnitz bei doppelter Überzahl doch noch der Ausgleich und nach einer torlosen Verlängerung waren es die Gäste, die im Penaltyschießen die Oberhand behielten und den Zusatzpunkt mit nach Hause nehmen konnten.
Nicht gut zu sprechen waren die ECP-Fans in der gut besuchten Stadtwerke-Arena auf das Schiedsrichtergespann, das in der Schlussphase drei Pfaffenhofener Spieler nach zum Teil zumindest diskussionswürdigen Entscheidungen auf die Strafbank schickte, darunter Robert Neubauer sogar für fünf Minuten wegen eines Bandenchecks. Mit der Folge, dass sich die Gastgeber die letzten sechs Minuten der Partie zeitweise mit zwei Mann weniger der Angriffe der Gäste erwehren mussten. Lange Zeit erfolgreich, bis EVP-Verteidiger Ondrej Holomek sieben Sekunden vor der Sirene die Scheibe bei doppelter Überzahl aus dem Gewühl heraus über die Linie stochern konnte und so die Hoffnung der Hausherren auf den ersten Sieg zerstörte. Dass es wieder nicht für einen Erfolg reichte, lag aber nicht nur an der unglücklich verlaufenen Schlussphase, sondern vor allem auch an der schon so oft zitierten mangelhaften Chancenverwertung. Was die Pfaffenhofener auch gegen Pegnitz wieder an besten Möglichkeiten hatten liegen lassen, ließ die ECP-Anhänger nicht nur einmal verzweifelt die Haare raufen. Mehrmals tauchten die ECP-Stürmer, allen voran Tom Callaghan, frei vor Maximilian Schmidt auf, brachten den Puck aber nicht am Gästetorhüter vorbei oder zielten daneben.
Dabei starteten die Gastgeber durchaus erfolgversprechend in die Partie. Von Beginn an war der Wille zu spüren, endlich einen Erfolg feiern zu können. Die ECP-Spieler gingen engagiert zur Sache und versuchten die Gäste unter Druck zu setzen. Da diese aber gut dagegenhielten, entwickelte sich eine durchaus temporeiche Partie, in der es hin und her ging. Dass dabei spielerische Höhepunkte eher selten waren, war angesichts des Tabellenstandes beider Mannschaften auch nicht anders zu erwarten. Nachdem die Kreisstädter eine erste Unterzahl relativ problemlos überstanden hatten, schlugen sie bei der ersten Strafe gegen die Gäste zu. Nach Zuspiel von Bailey Morissette und Callaghan sorgte Robert Neubauer mit einer Direktabnahme für die Führung. Darüber freuen konnte man sich im ECP-Lager allerdings nur 90 Sekunden. An der Bande setzte sich ein Gästeangreifer gegen zwei Gegner durch und der vor dem Tor lauernde Oleg Seibel überwand Jonathan Kornreder zum Ausgleich. Nach mehreren vergebenen Großchancen zur neuerlichen Führung verpassten die Oberfranken den Hausherren noch vor der Pause einen herben Nackenschlag. Während die Pfaffenhofener trotz mehrerer Versuche die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel brachten, traf Roman Navarra eine Sekunde vor der Sirene zum 1:2. Nach dem Wechsel war es Jakub Felsöci, der nach einem gewonnenen Bully von Peter Meier einfach mal abzog und Schmidt das Nachsehen gab. Danach hatten die Hausherren mehrmals die Führung auf dem Schläger, unter anderem Tom Callaghan, der aber mit einem an ihm verursachten Penalty an Schmidt scheiterte. So dauerte es bis zur 39. Minute, ehe erneut Jakub Felsöci, dieses Mal in Überzahl, seine Farben wieder in Front brachte. Ein zu knappes Ergebnis, wie sich dann im Schlussabschnitt herausstellen sollte. Nachdem sich zunächst beide Teams nahezu neutralisierten, warfen die Gäste in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne und retteten sich doch noch in die Verlängerung. Die Entscheidung fiel allerdings erst im Penaltyschießen, als Bastian Heringklee für Pegnitz traf und anschließend Michael Pfab im insgesamt 24. Versuch scheiterte.
(ECP/oex)


EC PfaffenhofenPfaffenhofen Eishogs
ECP bricht im Schlussabschnitt ein - 3:7 Niederlage in Buchloe

(BYL)  Waren es am Freitag gegen Pegnitz sieben Sekunden die zum ersten Erfolg fehlten, musste man am Sonntag in Buchloe erneut nur sechs Sekunden vor der Sirene ein Gegentor hinnehmen. Dieses Mal zwar nur vor dem Gong zur zweiten Pause, aber es war ein Wirkungstreffer, den sich die Pfaffenhofener da einfingen, denn bis dahin lagen sie nämlich mit 2:1 in Führung. Der Ausgleich beflügelte die Gastgeber, die gleich nach Wiederbeginn nachlegten, damit den Widerstand des Schlusslichts brechen konnten und am Ende noch zu einem deutlichen 7:3 (0:1; 2:1; 5:1) kamen.
Dass es auch in Buchloe schwer werden würde, die Negativserie zu beenden, dessen war man sich im ECP-Lager durchaus bewusst. Traf man doch auf einen voll motivierten Gegner, der die drei Punkte im Kampf um einen Platz in der Aufstiegsrunde dringend benötigte und zudem mit breiter Brust auftreten konnte. Noch am Freitag landeten die Pirates nämlich einen Überraschungscoup, in dem sie dem bisherigen Tabellenzweiten Königsbrunn auf dessen eigenem Eis eine herbe 1:7 Klatsche verpassten. Gegen den Außenseiter aus Pfaffenhofen taten sich die Gastgeber allerdings von Beginn an schwer, vor allem auch, weil sie schon nach vier Spielminuten einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Nach einem Missverständnis in der Buchloer Abwehr stand Bailey Morissette plötzlich völlig frei vor Buchloes Torhüter Dominic Guran und brachte seine Farben in Führung. Den Hausherren fehlten in der Folgezeit die ganz klaren Aktionen, sodass die Gäste das knappe 1:0 mit in die erste Pause nehmen konnten. Auch nach dem Wechsel änderte sich zunächst nichts. Mit etwas Glück hätten die Pfaffenhofener sogar auf 2:0 erhöhen können, als in der 25. Minute eine abgefälschte Scheibe nur wenige Zentimeter das Tor verfehlte. Dann aber doch der Ausgleich für die Heimmannschaft. In der 32. Minute überwand Alexander Krafczyk in Überzahl ECP-Torhüter Patrick Weiner zum 1:1. Doch die Antwort ließ nicht allzu lange auf sich warten. Nach einem schönen Spielzug über Robert Neubauer und Kareem Hätinen traf Robert Gebhardt im Nachsetzen zur neuerlichen Führung, nachdem Guran zunächst abwehren konnte (36.). Dieses Mal sollte es jedoch nicht gelingen, den Vorsprung mit in die Kabine zu nehmen. Wenige Sekunden vor Ende des Drittels wurde der vor das Tor ziehende Markus Vaitl nicht energisch genug angegriffen und der Routinier im Piraten-Trikot gab Patrick Weiner das Nachsehen. Dieser Gegentreffer war nur schwer zu verdauen für die Gäste, was sich gleich zu Beginn des letzten Abschnitts bestätigen sollte. Nur knapp eine Minute war gespielt, als Lukas Ruf den Favoriten erstmals in Führung schoss. Davon sollten sich die Pfaffenhofener nicht mehr erholen. Innerhalb von nur fünf Minuten zwischen der 47. und 52. Spielminute sorgten Markus Vaitl (2) und Robert Wittmann für klare Verhältnisse. Daran änderte auch der zweite Treffer von Robert Gebhardt in der   der 55. Minute nichts mehr, zumal Markus Vaitl mit seinem vierten Tor an diesem Abend den Schlusspunkt setzte und die Pfaffenhofener somit weiter auf ein Erfolgserlebnis warten müssen. Allerdings gab es dann doch noch eine erfreuliche Meldung. Das drohende Saisonaus für Dominik Thebing aufgrund seiner Schulterverletzung hat sich nun doch nicht bestätigt. Gegen Weihnachten sollte der Stürmer wieder ins Geschehen eingreifen können.
(ECP/oex)
  
    
vfeulmneuulmDevils Ulm/Neu-Ulm
DEVILS KRÖNEN VORRUNDEN-ABSCHLUSS MIT SIEG ÜBER MAMMUTS

(BYL)  Nach dem hochklassigen Spiel gegen die Peissenberg MINERS (Fr., 18.11.; 2:1-Heimsieg des VfE Ulm/Neu-Ulms) hatten die DEVILS zum zweiten Heimspiel des Wochenendes einen weiteren Kraftakt vor sich: 523 Zuschauer sahen vergangenen Sonntag in der Eissporthalle am Donaubad ein spannendes Spiel zweier sehr guter Teams - mit dem besseren Ende für den Gastgeber:
5:2 hiess es am Ende für die DEVILS gegen starke Schongauer Mammuts.
Die Strapazen des Freitags-Hammers gegen Peissenberg steckten noch deutlich in den Beinen: der Gastgeber mit eher müden Spielstart, während die Gäste von Minute eins spritziger und offensiver auftraten. Dennoch war es Ulms Dominik Synek (11. Min), dem das erste Tor des Abends gelang. Schon eine Minute später störten hellwache Schongauer den Ulmer Spielaufbau - und Hellmann netzte zum verdienten Unentschieden ein. Und diese bauten wählertechnisch weiter aus: den Gästen gelang ein weiterer Treffer über einen schnellen, sehenswert heraus gespielten Konter mittels Seelmann (15. Min), der zur Führung der Mammuts traf. Doch ein bissiger Rodrigues stellte nur wenige Sekunden später wieder den Ausgleich in der Partie her (16. Min). Mit einem Unentschieden, welches auch ein starker Heckenberger im DEVILS-Tor möglich machte, ging es damit in die erste Pausenunterbrechung.
Im Mitteldrittel agierten die DEVILS wesentlich agiler und zeigten sich körperlich präsent: Synek (24. Min) lenkte eine perfekte Hereingebe Podesvas ins Mammuts-Tor ab und lies die Fans jubeln. Wenige Minuten später zeigte sich Rodrigues zweikampfstark, blieb hinter dem Gästetor in Puckführung und zog eiskalt mit tollem Move ab - und versenkte hinter Wieland beeindruckend die Scheibe zum 4:2 (33. Min). Das Ulmer Momentum nutzte Synek zum dritten Streich des Abends mit seinem 5:2 in der 36. Minute - und traf damit zum gleichzeitigen Pausenstand.
Das letzte Drittel sollte keine Tore zweier auf Augenhöhe spielenden Teams liefern. Die DEVILS standen weiter konzentriert und verwalteten geschickt die im Mitteldrittel erarbeitete Führung. So ging auch das zweite Top-Spiel der Woche an gnadenlos effektive Devils - und setzte einen Haken an eine hervorragende Bayernliga-Vorrunde, mit 32 gewonnenen Punkten und einem zweiten Platz in der Tabelle!
Diese Woche ist für die DEVILS durchatmen und regenerieren angesagt, denn für den VfE Ulm/Neu-Ulm ist mit Hinrunden-Abschluss ein spielfreies Wochenende verbunden. Co-Trainer Manfred Jorde, der stellvertretend für den erkrankten Martin Jainz in der anschließenden Pressekonferenz Stellung bezog, zeigte sich sehr zufrieden: "Wir haben das Spiel clever zu Ende gespielt, uns die drei Punkte gesichert und unseren Lauf zu Hause fortgesetzt - ich hoffe, das bleibt so. Uns wird jedoch nichts geschenkt, jedes Spiel erfordert 100% Leistung von den Jungs. Die kurze Spielpause kommt hoffentlich zur richtigen Zeit, um ein paar Wehwehchen beim ein oder anderen Spieler auskurieren zu können und neue Kräfte zu sammeln."
Die nächste Aufgabe wartet auf die Mannschaft um Trainer Martin Jainz auswärts in Geretsried:
am Freitag, den 2.12. gibt es mit Start der Rückrunde das erneute Kräftemessen mit den River Rats, ehe man sich vor heimischer Kulisse am Sonntag, 4.12. ab 18 Uhr dem kadertechnisch äußerst stark besetzten Pinguinen aus Königsbrunn stellen muss. 
Und auch die Zuschauer dürfen sich auf eine Besonderheit freuen: das "Nikolaus-Special" hält für die Zuschauer wieder die ein oder andere Überraschung bereit... 
(VFEU/sp)
  
    
loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg geht in Overtime und besiegt Schweinfurt im Penaltyschießen

(BYL)  Erneut lieferten sich, nachdem am vorangegangenen Spieltag das Spiel gegen Kempten in die Overtime ging, die Löwen am Sonntagabend in der Bayernligapartie gegen Schweinfurt ein Spiel, welches über die reguläre Spielzeit hinaus ging. Entgegen dem Ausgang von Freitag lief es diesmal jedoch mit dem besseren Ende für die Löwen ab und diese konnten sich im Penaltyschießen den Extrapunkt sichern. Dabei hatte das Spiel alles, was man als Zuseher erwartet. Eine Zwei-Tore-Führung, welche die „Mighty Dogs“ im dritten Durchgang wieder aufholten. Eine Overtime die spannend, aber torlos blieb und ein Penaltyschießen, welches seinerseits auch nochmal in die Verlängerung ging.
Mit Fug und Recht kann also behauptet werden, dass die Fans vor Ort, ebenso wie die vor dem Stream, etwas für ihr Geld geboten bekamen.
Das erste Drittel war, wie auch das gesamte Spiel, sehr ausgeglichen. Wobei die „Mighty Dogs“ etwas zwingender vor das Tor der Löwen kamen, welche im Gegenzug jedoch verteidigten als ginge es um ihr Leben. Hierbei muss auch erwähnt werden, dass Tim Ludwig, seines Zeichens Stürmer bei den Löwen, an diesem Abend als Verteidiger eingesetzt wurde. Lange Rede, kurzer Sinn: Zusammen mit Partner Lars Bernhardt machte er einen hervorragenden Job und trug einen großen Teil zur hervorragenden Verteidigungsarbeit des EHC Waldkraiburg bei. Nach etwas mehr als acht gespielten Minuten im Durchgang war es dann so weit. Als niemand davon ausgehen konnte, dass die Löwen treffen könnten und die Mighty Dogs sich eher in einer Druckphase befanden, zog Jan Loboda in einem Entlastungsangriff aus dem linken Bullykreis ins kurze Eck und traf die Lücke zwischen Schweinfurts Goalie Roßberg und dem Torpfosten zum 0:1 Pausenstand.
Das zweite Drittel begann mit einem „Hallo Wach“ für den EHC Waldkraiburg. Gerade mal 12 Sekunden waren gespielt, als Schweinfurt den Spielstand zu egalisieren wusste. Dylan Hood war es, der auf Zuspiel von Knaup und Sides den Ice Dome und das Löwenherz erschütterte. Nach weiteren sechs Minuten in welchen Fans und Freunde ein flottes Spiel auf beiden Seiten sahen, schlug es das nächste Mal im Tor ein, diesmal wieder hinter Roßberg. Jan Loboda feuerte einen seiner Schüsse von der blauen Linie ab, dieser konnte jedoch noch geblockt werden, fiel ihm aber erneut vor die Füße. Entzückt von dieser neuen Möglichkeit fasste sich der Slowene erneut ein Herz und feuerte, diesmal aus der Halbposition ein weiteres Mal und traf zum 1:2. Nur zwei Minuten im Anschluss der erneute Treffer für die Industriestädter. Nach einem hervorragenden Solo von Leon Judt, der an diesem Wochenende, ebenso wie in den letzten Wochen, in einer guten Form zu sein scheint, kann dieser den Puck zu Brenninger bringen. Dieser sieht auf der linken Seite Sturmpartner Popelka, bringt einen sauberen Pass auf die andere Seite an und der Tscheche dankt es ihm und dem Team mit einem Tor. Mit dieser vermeintlich komfortable Führung gingen beide Teams dann auch in die Kabinen.
Im dritten Durchgang ging es erneut kurzweilig und ausgeglichen zur Sache. Zwar dauerte es länger als 12 Sekunden bis Schweinfurt den eigenen Treffer markieren konnte, doch erzielen konnten sie ihn. Nach etwas mehr als vier Minuten im Drittel war es Joey Sides der sich das Spielgerät schnappt und Christoph Lode im Tor keine Chance ließ. Etwa fünf Minuten vor Ende des Spiels kassierte sich Florian Maierhofer eine Strafe für Stockschlag. Diese zweiminütige Überzahl nutzten die „Mighty Dogs“ prompt, um durch Lucas Kleider den der Unterfranken herbeigesehnten Ausgleich zu erzielen und letztlich das Spiel in die Overtime zu retten.
Hier spielte erst Waldkraiburg, begünstigt durch eine Überzahl aus der regulären Spielzeit, vor dem Tor der Mighty Dogs, doch ohne zwingend zu werden. Auch Schweinfurt brachte keine Heldentaten zustande und so kam es zum Äußersten, dem Penaltyschießen. Hier erzielte Florian Brenninger, samt seinem langen und kurvenreichen Anlauf, den ersten Treffer der Löwen. Dieser konnte von Schweinfurt noch einmal ausgeglichen werden. Im vierten Durchgang legten die Löwen mit einem Treffer von Michal Popelka, der vorher bereits einmal an Roßberg scheiterte, vor. Schweinfurt hingegen scheiterte am erneut starken Rückhalt Christoph Lode, welcher der Welt im Anschluss auch zeigte wie erleichtert er war.
So beendeten die Löwen das Wochenende in Summe mit drei Punkten und derzeit sieben Punkte Entfernung zum rettenden achten Platz. Diese Woche begeistern die Löwen bei zwei Heimspielen. Erst gibt es am Freitag den 25.11. das Rückspiel gegen die Eispiraten aus dem Nachbarlandkreis und einer Möglichkeit auf Revanche, am Sonntag darauf (27.11., 17:15 Uhr) das Nachholspiel gegen die Pinguine aus Königsbrunn.
(EHCW/aha)
  
    
pfrontenfalconsPfronten Falcons
Falcons überraschen erneut

(BLL)  Nach dem deutlichen 8:3 Erfolg am Freitag gegen das Tabellenschlusslicht SC Forst waren die Falcons am Sonntag gegen den EHC Bad Aibling gefordert. Das diese Aufgabe schwierig sein würde, war spätestens seit der 2:4 Niederlage gegen eben diesen Gegner klar. Die Pfrontener zeigten aber erneut eine starke Leistung und konnten in Unterzahl durch Filip Matejka (Böck/Scheffer) in der 10. Minute in Führung gehen. Mit diesem 0:1 ging es in die erste Pause. Im Mitteldrittel konnte Domenik Timpe auf Zuspiel von Lukas Hruska, den Vorsprung auf 0:2 ausbauen. 70 Sekunden später schlugen die Hausherren zurück, Maximilian Meyer (Schulz/Schurzmann) verkürzte auf 1:2. Und es sollte noch schlimmer kommen, denn 49 Sekunden vor der zweiten Pause konnte Marcel Schulz (Stiebinger) zum 2:2 ausgleichen und der Ausgang der Partie war wieder völlig offen. Die Entscheidung wurde somit vertagt und die Spannung stieg mit zunehmender Dauer der Begegnung. In der 50 Minute konnten die Falcons eine Überzahlsituation durch Lukas Lithen (Matejka/Böck) zum 2:3 nutzen und der Vorteil lag wieder bei den Falcons. Noch in derselben Minute erhielt ein Spieler der Aibdogs eine 5 Minuten Strafe wegen Ellenbogenchecks und die Pfrontener konnten auch diese Überzahlsituation für einen Treffer nutzen. Erneut war es Lukas Lithen der in der 53. Minute auf Pass von Mannschaftskapitän Thomas Böck zum 2:4 traf. Damit war die Vorentscheidung gefallen und die Gastgeber hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen. Pfrontens Defensive und Torhüter Dominik Gimbel ließen keinen weiteren Gegentreffer mehr zu, so dass die Mannschaft von Trainer Bielefeld zum zweiten Mal in dieser Saison ein perfektes Wochenende mit sechs Punkten aus zwei Spielen feiern konnte. Durch diesen Erfolg konnten die Falcons zudem auch an dem EHC Bad Aibling vorbeiziehen und auf den fünften Tabellenplatz vorrücken.
(EVP/jk)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
neusserevNeusser EV
Sechs-Punkte-Spiel im Südpark

(RLW)  Nach drei Wochenenden ohne Heimspiel kehrt der NEV endlich wieder in heimische Gefilde zurück. Beim anstehenden Duell gegen den TuS Wiehl wollen die Neusser in die Erfolgsspur zurückkehren und den Anschluss an das breite Mittelfeld halten. Sonntags finden sich die Quirinusstädter hingegen in der Außenseiterrolle wieder, wenn sie beim EHC Neuwied antreten.
Wenn am Freitag um 20 Uhr die Wiehler Penguins im Südpark gastieren, treffen zwei Teams mit unterschiedlichen Serien aufeinander. Während die Gäste zuletzt drei Spiele in Folge für sich entscheiden konnten, warten die Neusser seit vier Partien auf ein Erfolgserlebnis. „Wir wollen unbedingt wieder einen Sieg einfahren“, möchte NEV-Coach Sebastian Geisler an den letzten Auftritt vor heimischem Publikum anknüpfen, bei dem sein Team überraschend die Lauterbacher Luchse bezwang (5:1). Der Gegner ist jedoch ein denkbar unangenehmer, wovon sich auch die Neusser bereits zweimal überzeugen mussten. Mit 3:1 und 2:1 entschied die vom ehemaligen deutschen Nationalspieler Andreas Lupzig trainierte Mannschaft die beiden bisherigen Aufeinandertreffen für sich. Dabei präsentierte sich der Aufsteiger aus dem Oberbergischen als kampfstarker und kompakter Gegner, nicht zu Unrecht findet man sich derzeit auf dem vierten Tabellenplatz wieder, punktgleich mit dem Drittplatzierten aus Lauterbach (13).
Als einer von zwei Favoriten waren die Neuwieder Bären in die Saison gestartet, dem auch selbst gestellten Anspruch werden die Deichstädter vollauf gerecht. Dabei wird das Team von Trainer Leos Sulak in dieser Saison doppelt gefordert, tritt es doch parallel im Inter Regio Cup gegen Erstligisten aus Belgien und den Niederlanden an. NEV-Coach Sebastian Geisler sieht dies jedoch nicht als Belastung, im Gegenteil: „Neuwied wird dort regelmäßig auf hohem Niveau gefordert und entwickelt sich weiter, was ihnen auch in der Regionalliga zugutekommt.“ Ein Beleg hierfür ist der 5:1-Sieg am vergangenen Sonntag im Spitzenspiel gegen Ratingen, durch den man bis auf einen Punkt an den ersten Platz heranrückte. Erfolgsgaranten sind unter anderem die Kontingentspieler in Reihen der Rheinland-Pfälzer, mit dem US-Amerikaner Jeffrey Smith und dem Kanadier Marco Bozzo stellt man die beiden Top-Scorer der Liga. „In Neuwied sind wir zunächst mal klarer Außenseiter“, stellt NEVCoach Geisler nüchtern fest, betont aber auch, dass man sich auch dort teuer verkaufen möchte.
Nachdem der NEV am vergangenen Wochenende die Duelle gegen direkte Konkurrenten verlor, findet man sich nun auf dem sechsten Tabellenplatz wieder. Aufgrund der Ausgeglichenheit der Liga ist der Abstand nach oben und unten jedoch gering und jedes Wochenende kann zu deutlichen Veränderungen in der Tabelle führen. „Derzeit ist das Toreschießen unser größtes Problem“, weist Sebastian Geisler darauf hin, dass sein Team mit 22 Treffern in neun Spielen diesbezüglich das Schlusslicht darstellt. „Es ist uns zuletzt auch nicht immer gelungen, das auf dem Eis umzusetzen, was wir uns im Training und vor den Spielen vorgenommen hatten.“ Die Leistungssteigerung am vergangenen Sonntag in Lauterbach stimmt den Neusser Trainer hingegen positiv: „Wenn wir die dort gezeigte Leistung wiederholen und mit der gleichen Einstellung antreten, werden wir auch wieder Spiele gewinnen.“ Der Neusser Trainer hofft auf die Rückkehr von Maximilian Stein und Lukas Siebenmorgen, die sich beim letzten Freitagsspiel in Dortmund verletzten und frühzeitig vom Eis mussten. Nachdem Berk Karota bereits am Sonntag sein Comeback gab, könnte der NEV mit Ausnahme der längerfristig ausfallenden Hornig-Brüder, Leon Offer und Samuel Hasenpusch komplett antreten.
(NEV/db)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
tornadonieskyTornado Niesky
Knappe Niederlage in Schönheide - Nächstes Heimspiel am Sonntag gegen Chemnitz

(RLO)  Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison ging es für die Tornados ins Erzgebirge. Das erste Aufeinandertreffen fand am 08. Oktober 2022 im Wolfsbau stand. Damals unterlagen die Tornados klar mit 9:2. Deshalb war klar, dass man sich dieses Mal deutlich verbessert zeigen wollte.
Mit nur zwei nominellen Verteidigern war dieses Unterfangen jedoch sehr schwer, obgleich Schönheide am Vortag ein schweres Spiel bei FASS Berlin in den Beinen hatte, was sie siegreich gestalten konnten. Das Nieskyer Gehäuse hütete diesmal wieder Lars Morawitz.
Das erste Drittel begann aus Nieskyer Sicht ideal. Die erste Überzahlmöglichkeit konnte Tom Brezina auf Zuspiel von Markus Fabian und Eric Girbig zur Führung nutzen. In der Folge agierte das Team von Theo Schwabe taktisch sehr diszipliniert und ließ dadurch den Gastgebern wenige Räume. Mitte des ersten Abschnittes kam Schönheide dann immer besser in die Partie und die in weiß spielenden Gäste liefen erneut zusehends hinterher.
Folgerichtig erzielte Vincent Wolf in der 17. Spielminute den verdienten Ausgleich. Dies war gleichzeitig das Zeichen für die Zuschauer, ihre mitgebrachten Kuscheltiere fliegen zu lassen. Nach der Unterbrechung ging es ruhig bis zur Drittelpause weiter.
Aus Nieskyer Sicht konnte man mit dem ersten Abschnitt durchaus zufrieden sein und so wollte man dieses positive Gefühl mitnehmen. Erneut fing Niesky an wie die Feuerwehr und ging nach exakt 23 gespielten Minuten durch Tom Brezina auf Zuspiel von Philip Riedel und Christoph Rogenz in Führung. Das gefiel den Hausherren gar nicht. Niesky stand gut im eigenen Drittel und lies wenig Chancen zu. Doch die Kräfte schwanden ein wenig. Schönheide drehte weiter auf und dann auch die Partie zu ihren Gunsten. Abstimmungsschwierigkeiten, ein vermeidbarer Wechselfehler und Unordnung nutzten Heinz (2x) und Rubes zur 4:2 Führung nach dem zweiten Abschnitt.
Der Schlussabschnitt war dann wieder eine kleine Achterbahnfahrt. Niesky war bemüht, doch die Wölfe zogen durch Busse und Zerbst davon. Ursache war fehlende Konzentration und die Konsequenz im Zweikampf, sodass die spielerisch überlegene Mannschaft ihre Räume eiskalt nutzen konnte. Doch Aufgeben ist, wie bereits mehrfach in der Saison unter Beweis gestellt, keine Nieskyer Tugend. Das 6:3 aus Sicht der Gäste erzielte erneut Tom Brezina in Überzahl, der damit seinen Hattrick schnürte. Die Euphorie war groß. Doch der 7. Treffer der Heimmannschaft von Trainer Sven Schröder war dann letztlich die Entscheidung, wenngleich der Treffer einen kleinen Beigeschmack hinterließ, da Lars Morawitz den Puck hielt, aber der Schiedsrichter ihn hinter der
Linie sah. Aber in der Regionalliga gibt es bekanntlich keinen Videobeweis, sodass man die Entscheidung akzeptieren musste. Niesky kam im Anschluss erneut nochmal zurück und Bewies Moral und Kampfgeist. Zweimal Tom Domula ließ die Hoffnungen nochmals aufkeimen, doch noch einen Punkt mitnehmen zu können.
Doch auch das Herausnehmen vom gut agierenden Lars Morawitz brachte am Ende nichts mehr, sodass Schönheide mit 7:5 (1:1; 3:1; 3:3) als Sieger vom Eis ging.
Trainer Theo Schwabe meint zur Partie: „Wir haben heute viele Sachen gut gemacht, aber wir haben noch immer nicht die Konstanz über 60 Minuten. Heute haben wir alles versucht, aber es sollte nicht sein. Dennoch fahren wir mit einem guten Gefühl nach Hause.“
Die nächste Partie der Nieskyer findet am kommenden Sonntag, den 27.11.2022 um 18:30 Uhr im Nieskyer Eisstadion statt. Gegner sind diesmal die Crashers aus Chemnitz. Karten gibt es wie gewohnt an den bekannten Vorverkaufsstellen und Online. Die Tornados hoffen auf zahlreiche Unterstützung.
(ELVN/ew)
  
    
lev_berlinLandesliga Berlin
Drei Teams setzen sich etwas ab

(LLB)  Vier Spiele gab es an diesem Wochenende in der Landesliga Berlin. Es gab wieder reichlich Tore, aber kaum Bewegung in der Tabelle.
Knapper Sieg für Bären:
Der ASC Spandau traf am Samstag auf den ERSC Berliner Bären. Jerome Kindler brachte den ERSC nach 38 Sekunden in Führung, neun Sekunden vor der Pause konnte Tim Kirchner den Ausgleich erzielen. Dustin Kiss konnte die Bären im 2. Drittel durch zwei Tore mit 1:3 in Führung bringen (25., 37.), doch wieder kam der ASC zu einem späten Treffer, diesmal durch Nico Dorsch, der 26 Sekunden vor der Sirene das 3:2 erzielte. 110 Sekunden vor dem Ende sorgte Harald Kott mit dem 2:4 (1:1/1:2/0:1) für die Entscheidung in diesem Spiel und so holen sich die Bären drei Punkte.
Weiterer Sieg für die Adler:
Als klarer Favorit gingen die SCC Adler Berlin gegen den OSC Berlin in die Partie. Und sie gewannen auch klar mit 8:1 (3:0/2:1/3:0). Dennis Wegener (11.), Dean Flemming (18.), Lukas Zellmer (20.) und Vincent Rebel (24.) sorgten für die ersten vier Tore der Adler, dann konnte Marvin Melian für den OSC den Ehrentreffer erzielen (38.). Eine Minute später Alexander Plinger und im letzten Drittel Gregorij Görz (52.), Georg Rodin (53.) und in Unterzahl Dean Flemming (57.) sorgten für den Endstand. Mit Luca Weiler hat der 4. Torhüter eine Strafe kassiert.
Blues bleiben oben dran:
Die 1b vom OSC Berlin musste gegen den EHC Berlin Blues ran. 1:21 (0:8/0:8/1:4) gewannen die Blues diese Partie. Kevin Haucke (4), Marian Panten (3), Andre Berger, Andre Petters, Felix Mattschull, Jan Schmidt (je 2), Christopher Graul, Steven Haucke, Marko Lange,  Gustav Rittner und Alexander Weise trafen für die Blues, Jan Bartusch konnte für den OSC den Ehrentreffer erzielen.
Allstars bleiben oben:
Doppelt im Einsatz war an diesem Wochenende der ASC Spandau, Sonntag mussten sie bei den FASS Berlin Allstars antreten. Die Allstars ließen dem ASC keine Chance und gewannen durch Tore von Jules Thoma (4), Lucien Aicher, Christopher Krämer, Jörn Kugler (je 3) und Milos Mihajlovic mit 14:0 (6:0/2:0/6:0). Da FASS kurz vor dem Ende den Torhüter wechselte, gab es keinen Shutout.
Die FASS Berlin Allstars führen die Tabelle mit 15 Punkten weiter an. Es folgen die SCC Adler Berlin (14) und die Berlin Blues mit 13 Punkten. Alle drei haben fünf Spiele absolviert. Mit neun Punkten folgen der Berliner Schlittschuh-Club (4 Spiele), der ERSC Berliner Bären (6 Spiele) und die Wikinger vom BSchC mit ebenfalls sechs absolvierten Partien.
Es gab den ersten Wechsel innerhalb der Liga und weitere Nachmeldungen. Zwei Spieler haben am Wochenende ihr erstes Spiel der Saison bestritten. Sechs Spieler erzielten ihren ersten Saisontreffer, sogar acht steuerten die erste Vorlage bei. Gleich ein Dutzend Spieler holten sich ihre erste Strafe ab. Andre Petters (Blues) erzielten den 300. Treffer der Saison. Die Vorlage von Ron Kruggel zum letzten Treffer der Adler war die 400. Vorlage der Saison. Felix Mattschull (Blues) erzielte den 700. Scorerpunkt. Sven Hannemann (OSC) saß die Strafminuten 499 und 500 der Saison ab. Die komplette Landesligastatistik ist fertig und kann HIER abgerufen werden.
https://www.noppe-ist-schuld.de/index.php/berichte/landesliga-berlin/statistik-archiv
(NIS/ns)
  
     
    

Nachwuchs

Nationalmannschaften - Nachwuchsmannschaften
  
     
lindau islandersEV Lindau
„Kids-on-Ice-Day“ des EV Lindau ein voller Erfolg - Nachwuchsarbeit ist ein wichtiger Teil des EVL

Als voller Erfolg erwies sich der erste „Kids-on-Ice-Day“ der EV Lindau Islanders in dieser Saison. Mehr als 50 interessierte Kinder waren der Einladung gefolgt und hatten sich am Samstag zu Spiel und Spaß in der Eissportarena am Eichwald eingefunden. Dabei konnte man viele begeisterte Kinder und auch zufriedene Eltern erleben. „Verantwortlich für die Veranstaltung waren Spencer Eckhardt, Headcoach Nachwuchs beim EVL, Barbara und Brigitta Juhasz sowie die Nachwuchsleiter Andreas Bürge und Martin Hummel“, sagte Bernd Wucher, 1. Vorsitzender des EV, und hob alle anderen Helfer ebenso hervor.
Der EV Lindau leistet mit seiner Nachwuchsarbeit einen erheblichen Beitrag im Bereich des sozialen Engagements in unserer Gesellschaft in und um Lindau. Gerade vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie ist die sportliche Betätigung besonders wichtig. Vereins- und Schulsport waren in den vergangenen zwei Jahren oft nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich gewesen, vor allem im Winter. Dabei brauchen Kinder Sport und Bewegung. Und die Tatsache, dass der EVL über 250 Kinder nach Corona in den Jahren 2021 und 2022 für das „Learn to skate“ Programm begeistern konnte, spricht für sich.
Bei den EV Lindau Islanders spielen aktuell mehr als 250 Kinder und Jugendliche in acht Teams von den Bambinis (U7) bis zum Perspektivteam (U23). Unter der Anleitung von Spencer Eckhardt wird in allen Teams altersgerecht und unter fachlicher Anleitung mit geschulten und zertifizieren Ausbildern in der Eissportarena trainiert. Kinder und Jugendliche sind herzlich willkommen. Sport in der Gruppe macht noch mehr Spaß als allein.
Weitere Informationen zur Laufschule des EV Lindaus sowie zur Nachwuchsarbeit des Vereins finden Sie unter: https://www.evlindauyoungislanders.com und  www.evlindau.com.
(EVL/cs)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Neuer Nachwuchstrainer - Gerhard Unterluggauer übernimmt die U20 der Starbulls

Die Starbulls Rosenheim haben mit Gerhard Unterluggauer einen neuen hauptamtlichen Trainer für ihre U20-Junioren verpflichtet. Damit wächst das Team der hauptamtlich im Nachwuchsbereich der Starbulls aktiven Coaches wieder auf sieben Kräfte, fünf davon sind in Vollzeit tätig! Ergänzt wird dieses hochqualifizierte Team durch acht weitere im Trainingsbetrieb engagierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter, darunter auch drei aktive Spieler der Rosenheimer Eishockey-Oberliga-Mannschaft.
Gerhard Unterluggauer bestritt in 23 Jahren als Eishockey-Profi 783 Spiele für Villach und Innsbruck in der höchsten österreichischen Eishockey-Spielklasse und außerdem 97 Partien in der Western Canada Hockey League. Zwischen 2001 und 2004 war er eine Saison für Schwenningen und zwei Spielzeiten für die Düsseldorfer EG aktiv und lief in dieser Zeit in 170 DEL-Spielen auf. In insgesamt 252 Spielen trug der Verteidiger zudem das Jersey der österreichischen Nationalmannschaft! Nach Abschluss seiner aktiven Spielerkarriere war er als Trainer bei den Heilbronner Falken und schließlich als Trainer und sportlicher Leiter bei seinem Heimatverein Villacher SV tätig. Nun übernimmt Gerhard Unterluggauer das wichtige Traineramt im Nachwuchsbereich der Starbulls für den kürzlich als Headcoach zu Eishockey-Oberligist EV Lindau gewechselten John Sicinski.
„Ich bin sehr glücklich, dass wir Gerhard für uns gewinnen konnten. Er ist eine absoluter Eishockey-Experte mit einem riesigen Erfahrungsschatz als Spieler und auch als Trainer. Er weiß ganz genau, worauf es ankommt, um Eishockey-Profi werden zu können. Er ist der ideale Entwickler für unsere Spieler an der Schwelle zum Erwachsenen-Eishockey – sportlich wie menschlich. Vor allem identifiziert er sich voll mit unseren Werten und mit unserem Nachwuchskonzept“, so Starbulls-Geschäftsführer Daniel Bucheli.
Bei den Starbulls Rosenheim betreut Gerhard Unterluggauer nun ab sofort bis zum Ende der laufenden Saison hauptverantwortlich und mit Unterstützung des ehrenamtlich als Co-Trainer tätigen Ex-Profi Bernd „Bobo“ Kühnhauser das U20-Team, das in der zweiten Division der Deutschen Nachwuchsliga DNL derzeit den dritten Rang hinter der Konkurrenz der Erstliga-Standorte Iserlohn und Bietigheim belegt. Sportliches Ziel ist der Aufstieg in die Top-Division der DNL am Ende der laufenden Spielzeit. Unabhängig davon lautet die Strategie der Starbulls, alle im Kader der Rosenheimer U20 stehenden Akteure sportlich und mental an das Erwachsenen-Eishockey heranzuführen und jeden einzelnen Spieler für eine mögliche Karriere als Profisportler zu qualifizieren.
„Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit der Jugend und darauf, mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben zu können. Dass ich dies an einem so traditionellen und besonderen Eishockeystandort wie Rosenheim und für die im Nachwuchsbereich extrem engagierten Starbulls tun kann, spornt mich zusätzlich an“, so der 46-jährige Kärntner, der dieser Tage gemeinsam mit seiner Familie die Zelte an der Mangfall aufschlägt.
Insgesamt sind sieben Eishockey-Experten im Starbulls-Nachwuchs als hauptamtliche Trainer aktiv: Gerhard Unterluggauer, Rick Böhm, Martin Reichel. Florian Schillhuber und Luca Endres in Vollzeit- sowie Markus Wieland und Robert Plank in Teilzeitanstellung.
Rick Böhm. A-Lizenz-Inhaber und Diplom-Eishockeylehrer und Ex-Profi (1992 bis 1996 auch für Rosenheim in der zweiten und ersten Liga aktiv), ist für die U17-Junioren verantwortlich. Seine Mannschaft eroberte sich am vergangenen Wochenende mit zwei Siegen gegen den vormaligen Primus und Vorjahresmeister Adler Mannheim die Tabellenführung in der höchsten deutschen Spielklasse! Im Jahresendturnier will die Rosenheimer U17 ein gewaltiges Wort um den Meistertitel 2023 mitreden. In der individuellen Entwicklung geht es in dieser Altersklasse darum, die Potenziale für eine spätere Karriere als Eishockey-Profi zu erkennen und zu fördern und physisch wie auch psychisch die ersten Weichen in diese Richtung zu stellen.
Martin Reichel, ebenfalls Ex-Profi (unter anderem Rosenheim, Nürnberg, Frankfurt), ehemaliger Deutscher Nationalspieler und vor fünf Jahren in die „Hall of Fame“ des deutschen Eishockeys aufgenommen, ist als Cheftrainer der Altersklassen U15 und U11 der Starbulls engagiert. Für die U13 ist mit Robert Plank ein ambitionierter B-Lizenz-Inhaber als Coach verantwortlich. Die U15 und die U13 haben vor Kurzem die Gruppenphase in der höchsten Spielklasse Bayernliga jeweils als Tabellenzweiter abschließen können und sich damit für die Meisterrunde qualifiziert.
Vier weitere Übungsleiter bringen ihre Expertisen über alle Nachwuchs-Altersklassen hinweg ein. Markus Wieland, ebenfalls lange Jahre Profi und auch im Nationalmannschaftstrikot aktiv, vermittelt individuelle Trainingsinhalte speziell für Verteidiger. Mit dem 24-jährigen Luca Endres ist für die ganzheitliche Entwicklung der Torhüter in eigener junger Torwart-Coach in Vollzeit engagiert. Ihm steht der erfahrene Siegfried Harrer zur Seite, der in den 1970er-Jahren für den Sportbund Rosenheim in der Eishockey-Bundesliga spielte und seit vielen Jahren Garant für die herausragende Torhüterausbildung im Rosenheimer Nachwuchs ist.
Florian Schillhuber, früher selbst im Nachwuchs des Erstligisten Schwenningen aktiv, steht als Athletiktrainer neben der Oberliga-Mannschaft auch sämtlichen Starbulls-Nachwuchsteams zur Verfügung. Der 28-jährige Fitness-Coach setzt jeweils altersgerecht konzipierte, ganzheitliche Athletik-Konzepte um und steht auch selbst mit auf dem Eis.
In den jüngsten Altersklassen engagieren sich drei Leistungsträger der Starbulls-Oberliga-Mannschaft als Übungsleiter. Mannschaftskapitän Dominik Daxlberger und Maximilian Vollmayer sind als Trainer bzw. Co-Trainer für die U9 verantwortlich. Dominik Kolb kümmert sich als Trainer um die U7. Alle drei besitzen bereits den Trainer-C-Schein. Unterstützt werden sie, speziell für die schlittschuhläuferische Ausbildung, von der Eiskunstläuferin Anita Heinlein (SV Pang). Die beiden ehemaligen Eishockey-Spielerinnen Astrid Schneider und Steffi Kornberger kümmern sich um die Laufschule und Anfänger.
Bei den jüngsten Altersklassen U7 und U9 sorgen die Starbulls dafür, dass bei den Übungsstunden stets fünf Trainer mit auf dem Eis sind. Der Zuspruch ist dieses Jahr sehr stark, im U7-Bereich sind rund 35 Kinder aktiv, die im Eishockeysport Fuß fassen wollen.
Mit sieben hauptamtlichen und weiteren acht ehrenamtlich tätigen Trainern bzw. Trainerinnen sind die Starbulls im Jugendbereich sehr gut und breit aufgestellt und können den heranwachsenden Eishockeyspielern professionelle Kompetenz in allen Bereichen zur Verfügung stellen. Alle aktiven Spieler profitieren individuell und altersgerecht von einem riesigen Erfahrungsschatz, was Starbulls-Geschäftsführer Daniel Bucheli stolz macht: „Das Knowhow, das wir unseren Spielern im Nachwuchs-Bereich vermitteln können, ist den aktuellen Standards und Anforderungen des Eishockeysports entsprechend auf deutschem Top-Niveau angesiedelt. Alle Altersklassen sind mannschaftlich optimal betreut und jeder Spieler kann auf seinen jeweiligen Entwicklungsstand abgestimmt zusätzlich individuell von den Kompetenzen der Skills-Coaches profitieren. Vom Breitensportbereich der jüngsten Altersklasse U7 über den Leistungsbereich bis zur U20 als Schnittstelle zum Profisport können wir die Kinder und Jugendlichen nicht nur sportlich hochqualifiziert ausbilden, sondern sie auch persönlich und charakterlich beim Erwachsenwerden begleiten und ihnen wichtige Werte vermitteln. Die ganze Starbulls-Familie, Sponsoren, Gönner, Spielereltern und Fans können sehr stolz auf unser hochengagiertes Trainerteam sein.“
(SBR/ah)
  
 
 
 Mittwoch 23.November 2022 www.icehockeypage.de 
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