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  KURZNACHRICHTEN  

       
    
Hammer Eisbären
(OLN)  Die Eisbären haben den Vertrag mit ihrem Topscorer Ben Evanish verlängert. Der 26-jährige Kanadier kam letztes Jahr von der York University aus Nordamerika nach Hamm. In 30 Spielen brachte er es auf 17 Tore und 19 Assists, ehe er verletzungsbedingt vorzeitig die Saison beenden musste. Allerdings gibt es auch zwei Spielerabgänge zu vermelden. Stürmer Moritz Isreal zieht es wieder nach Süddeutschland und Torhüter Daniel Filimonow hat das neue Angebot der Eisbären nicht angenommen
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Mit Dominic Krabbat wechselt ein sehr erfahrener und langjähriger Zweit- und Oberliga-Stürmer zu den Mammuts. Der 37-Jährige ist gebürtiger Schongauer und spielte in den letzten zwei Jahren für den Nachbarrivalen Peißenberg Miners. In der abgelaufenen Spielzeit gelangen dem Routinier in 40 Partien 25 Scorerpunkte
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Manuel Haban ist der vorerst letzte Spielerabgang beim ERC zur nächsten Bezirksligasaison. Er bleibt den Red Dragons in anderer Position als Nachwuchstrainer und Vorstand weiter erhalten
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Die beiden Angreifer Julien Frey und Alexander Listl sind die nächsten Abgänge bei den Luchsen
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Stürmer Louis Herbrik trägt in der neuen Bayernligasaison das Trikot des VfE. Der 20-jährige Angreifer, der mittels Förderlizenz bereits einige Spiele für die Devils bestritten hat, wechselt nun fest aus dem Nachwuchs des ESV Kaufbeuren nach Neu-Ulm
  
Bären Neuwied
(CEHL)  Der EHC hat mit Lukas Schulte ein junges Torhütertalent verpflichtet. Der 21-Jährige spielte die letzten Jahre im Nachwuchs des ERC Ingolstadt und stand dort auch im erweiterten DEL-Kader. Mittels Förderlizenz sammelte er Spielpraxis in der Oberliga Süd bei den Bayreuth Tigers
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Der HEC hat den Vertrag mit Angreifer Patrik Rypar verlängert. Der 26-jährige Deutsch-Tscheche kehrte vor zwei Jahren vom HC Landsberg zurück und brachte es in der vergangenen Spielzeit in 51 Partien auf 13 Scorerpunkte
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Dauerbrenner Valentin Hörndl hält seinem heimatverein weiter die Treue. Das 30-jährige Eigengewächs gehört seit vielen Jahren zu den Leistungsträgern in der Offensive der Miners. In der letzten Saison gelangen dem Stürmer 15 Tore und 16 Vorlagen in 40 Partien
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Torhüter Ben Prothmann und Verteidiger Tim prothmann werden nicht mit dem GSC den Weg in die Regionalliga gehen und sind somit die ersten beiden Spielerabgänge bei den Black Tigers
  
EHC Klostersee
(BYL)  Der 21-jährige Stürmer Marc Bosecker, der den Grafingern auch nach dem Abstieg aus der Oberliga die TReue gehalten hat, wird in seine dritte Saison im Trikot des EHCK gehen. In der abgelaufenen Spielzeit konnte er in 20 Partien 30 Scorerpunkte beisteuern
  
Türkheim Celtics
(BBZL)  Angreifer Marius Dörner wechselt vom HC Landsberg aus der Bayernliga zum ESV. Der 28-Jährige spielte früher schon im eigenen Nachwuchs. Für die Riverkings konnte er zuletzt in 31 Spielen 4 Tore erzielen und weitere 5 Treffer vorbereiten
  
Mittenwald Piranhas
(BBZL)  Stephan Wilhelm bleibt beim EVM. Er wird künftig mit Thomas Messizius zusammen ein Trainerteam bilden
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Mannschaftskapitän Peter Meier schnürt auch in der neuen Saison wieder die Schlittschuhe für den ERSC. Der 34-Jährige kam letztes Jahr aus Pfaffenhofen nach ottobrunn und konnte in 20 Spielen 6 Tore und 12 Assists erzielen
  
Hamburger SV
(RLN)  Verteidiger Cedric Hammer hat seine weitere Zusage bei den Hanseaten gegeben. Der 20-Jährige kam 2022 aus dem Iserlohner Nachwuchs zum HSV und hat sich inzwischen fest etabliert
  
EV Füssen
(OLS)  Nach einem Jahr beim ESC Kempten in der Bayernliga kehrt Stürmer Ondrej zelenka zum EVF zurück. Der 24-jährige Deutsch-Tscheche ging aus dem eigenen Nachwuchs hervor und sammelte bei den Sharks zuletzt wertvolle Erfahrungen. Mit 17 Toren und 24 Vorlagen aus 32 Spielen war er in Kempten einder der Leistungsträger im Team
  
EV Moosburg
(BLL)  Der tschechische Stürmer Adam Strakos, der letztes Jahr aus Salzgitter kam, wird den EVM nach nur einer Spielzeit wieder verlassen
  
 
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 11.Februar 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 29 Beiträgen von der Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionallga West und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
nationalmannschaftNationalmannschaft
U25-Auswahl schließt Maßnahme mit zwei Siegen erfolgreich ab / 3:1 gegen die Slowakei

(DEB)  Die U25-Auswahl des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat die Maßnahme in der Slowakei erfolgreich abgeschlossen. Mit 3:1 behielt die deutsche Mannschaft die Oberhand und holte damit den zweiten Sieg binnen 24 Stunden gegen die Slowaken. 
Wie schon am gestrigen Mittwoch entwickelte sich vor der großen Kulisse von 7.532 Zuschauern in der Steel Arena in Košiceeine intensive und temporeiche Partie, in der sich beide Torhüter im ersten Drittel mehrfach auszeichnen konnten. Die Führung für die konzentriert agierende DEB-Auswahl besorgte Luis Schinko (27.) im zweiten Drittel, während die Slowaken ihrerseits in doppelter Überzahl durch Čacko (35.) noch vor der Pause ausgleichen konnten. Zu diesem Zeitpunkt hatte Arno Tiefensee wie vorab geplant die Torhüterposition von Florian Bugl übernommen. Im Schlussabschnitt drehte die deutsche Mannschaft nochmals auf, überstand überdies zahlreiche Unterzahl-Situationen und holte sich durch die Treffer von Tobias Eder (42.) und Philipp Krauß (48.) den verdienten Erfolg. Am morgigen Freitag tritt die DEB-Auswahl die Heimreise nach Deutschland an. 
- Torschützen für die DEB-Auswahl: Luis Schinko (27.), Tobias Eder (42.), Philipp Krauß (48.). 
- Philipp Krauß und Luis Schinko haben ihre ersten A-Länderspieltore erzielt. 
- Florian Bugl teilte sich mit Arno Tiefensee die Einsatzzeit im Tor. Bugl wehrte 11 Schüsse ab, Tiefensee 15. 
- Bester Spieler der DEB-Auswahl: Tim Fleischer. 
- Tobias Eder führte die U25-Auswahl erneut als Kapitän auf das Eis. 
Stimmen zum Spiel und zur Maßnahme:
Trainer Alexander Sulzer: „Wie gestern haben wir insgesamt sehr solide gespielt und uns von hinten raus viel Puckbesitz in der offensiven Zone erarbeitet. Heute mussten wir etwas mehr Unterzahl spielen, was unsere Jungs auch super hinbekommen haben. Die vier Tage mit der Mannschaft haben uns als Coaching Staff mit dem ganzen Team um das Team herum unglaublich viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf die nächsten gemeinsamen Maßnahmen in der Zukunft.“ 
Stürmer und Torschütze Luis Schinko: „Die Slowaken sind auch heute mit dem Heimvorteil stark aus der Kabine gekommen, trotzdem haben wir das erste Drittel schadlos überstanden. Danach sind wir sehr gut ins Spiel gekommen und haben uns letztlich im Schlussdrittel mit den beiden Toren den verdienten Sieg geholt. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht, zur Nationalmannschaft zu kommen und mit den Jungs in der Kabine zu sein. Wir nehmen sicher alle viel Selbstvertrauen mit.“ 
(DEB/ms)
  
    
bietigheimsteelersBietigheim Steelers
Daniel Weiß verlässt die Steelers

(DEL)  Stürmer Daniel Weiß wird nach 86 Spielen für die Steelers den Club verlassen. In seinen fast zwei Jahren erzielte der 32-jährige 15 Treffer und bereitete 16 weitere Tore vor. Unzählig waren seine geblockten Schüsse, die er für das Team eingesteckt hat.
Daniel kam mit der Bitte um die Auflösung seines Vertrages auf den Club zu. Dies wurde im Kreis der sportlichen Leitung diskutiert und man kam zum Schluss, ihm keine Steine in den Weg zu legen und seinem Wunsch nachzukommen.
Daniel Weiß: „Ich möchte mich bei allen im Club für die tolle Zeit hier bedanken. Wir hatten eine wahnsinnig starke erste Saison in der DEL, leider konnten wir in der aktuellen Spielzeit zu wenig daran anknüpfen. Für mich persönlich hat sich woanders eine neue Perspektive geboten und ich habe mich entschlossen, dieser nachzugehen. Ich möchte mich bei den Verantwortlichen bedanken, dass sie meinem Wunsch entsprochen haben. Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen Fans für die super Unterstützung bedanken – egal wie es lief, ihr seid immer hinter uns gestanden. Ich wünsche den Steelers in der laufenden Saison und für die Zukunft alles Gute.“
Auch wir möchten uns bei Daniel für seinen nimmermüden Einsatz bedanken, und wünschen im beruflich als auch privat nur das Beste.
(BS/pj)
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
DEG reist am Sonntag zu den Löwen Frankfurt

(DEL)  Nur noch neun! So viele Begegnungen sind es für die Düsseldorfer EG bis zum Ende der Hauptrunde 2022/23, bevor dann ab 7. März die Playoffs beginnen. Von diesen neun Partien bestreiten die Rot-Gelben sechs auswärts und nur drei im heimischen PSD BANK DOME. Den Auftakt zu einer Fünf-Spiele-in-Folge-Auswärtstour bildet am kommenden Sonntag, 12 . Februar, das Match bei den Löwen Frankfurt. Erstes Bully ist um 19:00 Uhr.
Die Hessen durchleben derzeit wechselnde Stimmungslagen. An sich spielt der Aufsteiger eine grundsolide bis gute Saison. Mit dem Abstieg hatte man zu keinem Zeitpunkt etwas zu tun, die Stimmung in der heimischen Halle ist überragend und man ist mit Rang Elf sogar mittendrin im Kampf um Platz Zehn. Dennoch trübt ein Fakt das gute Gesamtbild: In der Fomkurven-Tabelle der vergangenen 20 Spiele belegt Frankfurt nur den 13. Platz. So gut und erfolgreich der Beginn der Spielzeit auch war, so viele Punkte hat man zuletzt verloren und einige Niederlagen kassiert. Zum Vergleich: Die DEG belegt in dieser Rangliste Rang 1. Positiv für Frankfurt: Am vergangenen Sonntag lag man daheim gegen Wolfsburg bereits 0:3 zurück, drehte aber das Match und gewann noch 4:3. Ein Wendepunkt im Saison-Endspurt? Zumal sich die Hessen auf starke Stürmer verlassen können. Dominik Bokk ist mit 49 Punkten drittbester Scorer der PENNY DEL, knapp gefolgt von Teamkamerad Carter Rowney mit 47 Zählern. Im Tor ist Jake Hildebrand ein sicherer Rückhalt. Von den bisherigen drei Saisonvergleichen gewann die DEG nur einen, die Düsseldorfer sind also gewarnt.  
Zum Kader: Bei der DEG sind – bis auf die Langzeitverletzten – derzeit alle an Bord. Auch der zuletzt erkrankte Victor Svensson ist wieder dabei. Da nur 21 Akteure auf dem Spielberichtsbogen stehen dürfen, muss Chefcoach Roger Hansson zwei Spieler auf die Tribüne setzen. Wer das sein wird, entscheidet die Sportliche Leitung kurzfristig.
(DEG/pdeg)
  
     
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Falken nehmen die Punkte mit - Bayreuth Tigers vs. Heilbronner Falken 2:3 (0:1, 1:0, 1:2)

(DEL2)  Mit Moritz Raab, der in die erste Reihe zu Gracel und Järveläinen rotierte, was während der Partie wieder geändert wurde, und mit dem zuletzt fehlenden Tobi Meier ging es in das Spiel gegen die Falken.
Es dauerte vier Minuten, nachdem sich beide Teams etwas beschnuppert hatten, bis Volkmann die erste zaghafte Annäherung an das Bayreuther Tor suchte und fand, was jedoch ohne Erfolg blieb. Ebenso, wie bei den Versuchen von Järveläinen, der in der siebten Minute verpasst und kurz darauf die halbe Heilbronner Mannschaft stehen ließ, den Abschluss suchte aber nicht an Mnich vorbeikam – ebenso wenig wie Gracel, der den Nachschuss versuchte zu verwerten. Ein ersten Überzahlspiel, welches die Tigers vortragen durften, wurde konzentriert gespielt – die daraus resultierenden Möglichkeiten durch Gnyp und Gracel fanden den Weg jedoch nicht ins Tor. Anders ein Schuss von Williams, der einen aus dem eigenen Drittel geschlagenen Pass von Fischer aufnahm und aus der Halbdistanz rechts flach an Halverson zur Führung abschließen konnte. Im Anschluss waren es die Falken, die ein leichtes Durcheinander der Tigers nicht nutzen konnten, weil Tonge und Della Rovere jeweils in aussichtsreichen Positionen am gut aufgelegten Halverson scheiterten.
Im Mittelabschnitt brauchten die Tigers lange um ins Spiel zu kommen. Zunächst war es Tonge, der Halverson prüfte, der kurz darauf, nach einem Abspielfehler der Tigers erneut eingreifen musste. Und wieder war es der Bayreuther Torsteher, der bei eigener Überzahl, als man einen Konter der Gäste zuließ, einen höheren Rückstand verhinderte. Nachdem dem bereits auf der Strafbank sitzenden Dziambor Lautenschlager folgte, war man kurz für 13 Sekunden, in doppelter Überzahl auf dem Eis, die ebenso, wie die anschließende Möglichkeit bei fünf gegen vier Feldspieler nicht verwertet werden konnte. Trotzdem durfte man – wenige Augenblicke nach Beendigung der Strafe der Falken – jubeln, als Gracel den in der Mitte lauernden Roach bediente und dieser den Ausgleich schreiben konnte. Jetzt waren die Tigers das spielbestimmte Team und kreierte ein ums andere Mal gute Chancen. Roach, der über die linke Seite reingelaufen war oder Cornet, der einen Schuss von Stephan per Nachschuss verwerten hätte können, hatten ebenso wie im Anschluss Mieszkowski, Gracel – der es zwei Mal probieren durfte – oder Cornet, der mit der Rückhand zu hoch ansetzte wenig Schussglück.
Mit Tempo und den besseren Möglichkeiten starteten die Falken in den Schlussabschnitt, wo Williams zunächst knapp vorbei zielte, kurz darauf Della Rovere den Pfosten anvisierte und Volkmann von Halverson gestoppt wurde. Kurz nach der Mitte des Abschnitts war ein schneller Konter, als Mieszkowski Järveläinen bediente, beste Gelegenheit für die Tigers in Führung zu gehen. Die erste Strafe, die man auf Seiten der Gastgeber in der 56. Spielminute zog, sollte dann den Rückstand bringen. Fischer hatte von der blauen Linie abgezogen und Williams gab dem Spielgerät die entscheidende Richtungsänderung. Alles auf eine Karte hieß es 90 Sekunden vor dem Ende, als Halverson sein Tor für einen sechsten Feldspieler verließ, was jedoch erneut Williams nutzen konnte, der ins verwaiste Tor traf. Der Anschlusstreffer, der nach Vorarbeit durch Järveläinen, 13 Sekunden vor Schluss, Gracel gelang, kam an diesem Abend zu spät.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
1:3! Eispiraten unterliegen Lausitzer Füchsen - Westsachsen verpassen wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoffs

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben es verpasst, in ihrem Heimderby gegen die Lausitzer Füchse wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoffs einzufahren. Mit 1:3 unterlag das Team von Trainer Marian Bazany den Ostsachsen in einer bis zum Schluss spannenden Partie. Am Sonntag steht für die Eispiraten dann das nächste Sachsenderby an. Ab 17:00 Uhr sind die Westsachsen bei den Dresdner Eislöwen zu Gast.
Weiterhin ohne André Schietzold, dafür aber mit Nino Kinder und Georgiy Saakyan, welche die Eispiraten aus Bremerhaven unterstützten, schickte Marian Bazany sein Team in das Heimderby gegen die Lausitzer Füchse. Mit voller Kapelle starteten die Westsachsen auch richtig gut und hatten lange die Kontrolle über das Spiel. Einmal mehr haderte es lediglich an der Chancenverwertung. Und einmal mehr sollte dies auch bestraft werden. Vom Bully weg erzielte Roope Mäkitalo nach zwölf Minuten das 0:1 für die Lausitzer Füchse. Mit seinem ansatzlosen Schuss in den Winkel – die erste richtige Chance der Gäste – ließ der Finne dem Eispiraten-Schlussmann Ilya Sharipov keine Abwehrchance.
Die Crimmitschauer drückten aber auch nach dem Rückstand. In numerischer Überzahl mussten die Hausherren dann aber den nächsten Rückschlag hinnehmen. Hunter Garlent, seins Zeichens Topscorer der DEL2, ließ sich bei seinem Alleingang nicht beirren, tunnelte Sharipov und erzielte so das 0:2 aus Sicht der Gastgeber (17.).
Nach dem zweiten Gegentreffer taten sich die Eispiraten dann lange schwer. Zwar versuchten die Mannen von Cheftrainer Marian Bazany schnell zum Anschluss zu kommen, doch die Gäste aus Weißwasser verteidigten clever und ließen folglich nicht viele gefährliche Aktionen zu. Dennoch schafften es die Westsachsen, den Spielstand irgendwann zu verkürzen. Kurz vor dem Ablauf eine Überzahlsituation spielten Alexis D’Aoust und Henri Kanninen ihren Sturmpartner Dominic Walsh sehenswert frei – der Deutsch-Brite blieb aus aussichtsreicher Position ganz cool und erzielte mit seinem Schuss ins lange Eck den 1:2-Anschlusstreffer (35.). Und dieser rüttelte die Pleißestädter, die folglich wieder ordentlich auf das Gaspedal traten, wach. Ein weiterer Torerfolg vor dem Ende des Mitteldrittels blieb jedoch aus.
Die Eispiraten erhöhten im Schlussdrittel noch einmal die Intensität, schafften es aber zu oft nicht, wirklich gefährliche Offensivaktionen zu kreieren. Teilweise zu umständlich, teilweise ohne Scheibenglück – die Westsachsen schafften es nicht, ein weiteres Tor zu erzielen und den Spielstand noch einmal zu egalisieren. Auch die Herausnahme von Ilya Sharipov für einen zusätzlichen Feldspieler brachte kurz vor dem Ende nicht den gewünschten Ertrag. Schließlich konnte Jan Nijenhuis den Sack zu machen und mit seinem Empty-Net-Treffer für Weißwasser zum 1:3-Endstand einschießen.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Auswärtssieg in Selb

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben auch das zweite Spiel mit Petteri Kilpivaara als neuen Cheftrainer gewonnen. Mit 4:2 haben sich die Blau-Weißen am Freitagabend bei den Selber Wölfen durchgesetzt.
Die Eislöwen traten ohne David Suvanto, der aufgrund der Rotation der Importspieler dieses Mal aussetzte. Im Tor begann Jonas Neffin. Es dauerte rund acht Minuten bis die Dresdner zur ersten Großchance kamen und diese auch gleich nutzten. Weil Trska und Knackstedt auf der Strafbank saßen, ging es zwei Minuten mit Vier gegen Vier weiter. Den Platz nutzten die Eislöwen. Mike Schmitz setzte sich durch, legte vor dem Tor quer, wo Neuzugang Brett Welychka zu seinem ersten Eislöwentor einnetzen konnte (8.). Als Vladislav Filin zwei Minuten später auf die Strafbank musste, schlugen die Gastgeber im Powerplay zurück. Steven Deeg schoss von der blauen Linie und Mark McNeill fälschte unhaltbar für Neffin ab (12.). Der Treffer gab Selb Aufwind, sodass Neffin mehrfach sein Team vor dem Rückstand bewahren musste.
Im zweiten Drittel musste der Eislöwenkeeper schon nach 19 Sekunden sein Können zeigen, als Miglio allein durch war. Wie es besser geht, zeigten die Eislöwen kurz darauf. Doppelpass zwischen Niklas Postel und Philipp Kuhnekath – Tor Dresden. Postel konnte auf 2:1 stellen (23.). Auf der Gegenseite musste Neffin erneut in höchster Not retten. Als Jordan Knackstedt in der 32. Minute auf die Strafbank musste, schlug Selb erneut in Überzahl zu. Wieder war es Mark McNeill, der ausgleichen konnte (33.). Die Freude hielt auf Wölfe-Seite ganze 14 Sekunden. Die Eislöwen eroberten sofort die Scheibe und Tomas Andres stellte auf 3:2. Die Strafzeiten häuften sich auf beiden Seiten. Weitere Tore fielen im Mittelabschnitt nicht.
Im dritten Drittel kontrollierten die Eislöwen die Partie. Selb kam kaum zu nennenswerten Torchancen. Die Eislöwen nutzten ihre beste Gelegenheit im Schlussabschnitt zum 4:2-Endstand. Johan Porsberger bediente seinen schwedischen Landsmann David Rundqvist, der in der 55. Minute erhöhte.
Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben wie schon am Mittwoch über 60 Minuten aktiv gespielt. Wir wussten, dass in Selb harte Arbeit auf uns wartet gegen eine Mannschaft, die akribisch arbeitet und nie aufgibt. Wir haben unser Spiel aber gut durchgezogen und ich bin stolz auf die Mannschaft, die einen sehr guten Job gemacht hat.“
Weiter geht es am Sonntag um 17:00 Uhr mit dem ausverkauften Sachsenderby gegen Crimmitschau. Dazu gibt es eine Tombola. Das Original-Trikot von Jordan Knackstedt kann gewonnen werden.
(ESCD/ka)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Shevyrin wird den Schlittenhunden voraussichtlich 3-4 Wochen fehlen

(DEL2)  Denis Shevyrin hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und wird den Nordhessen rund drei bis vier Wochen fehlen.
Dies ergaben Untersuchungen unserer Mannschaftsärzte im Laufe der Woche bei dem 27-jährigen.
Wir wünschen Denis gute Besserung und eine schnelle Genesung!
(ECK/mk)


kasselhuskiesKassel Huskies
Schlittenhunde feiern souveränen Heimsieg

(DEL2)  Vor 3069 Zuschauern in der Kasseler Eissporthalle gewannen die Kassel Huskies als frischgebackener Hauptrundenmeister mit 6:1 gegen die drittplatzierten Gäste der Ravensburg Towerstars.
Das Topspiel startet bereits nach einer knappen halben Minute mit der ersten Strafzeit - die Huskies haben direkt eine vierminütige Überzahl. In dieser tun sich die Gastgeber erstmal etwas schwer, doch dann sind sie da. Nach Seigos Warnschuss ist es Jake Weidner, der die Scheibe vorbei an Towerstars-Goalie Jonas Langmann zur frühen Führung ins Tor bugsiert (3.). Die Nordhessen bleiben mit weiterhin einem Spieler mehr auf dem Eis am Drücker - Arniel und Sykora haben Abschlüssen für den ECK. Joel Keussen versucht es nochmals aus aussichtsreicher Position, doch die Gäste überstehen die kritische Anfangsphase erstmal. Kurz darauf hat Keussen nochmal eine Topgelegenheit im Konter – Langmann bleibt jedoch Sieger. Die Huskies haben sichtbar die Spielkontrolle und legen dann gekonnt nach. Zunächst gewinnt Max Faber den Puck, spielt dann überlegt zurück auf Steven Seigo, der platziert ins obere rechte Eck zum 2:0 vollendet (10.) Eine tolle Spieleröffnung bringt dann das 3:0 – über Lowry und Keussen landet der Puck bei McGauley, der im Nachschuss erhöht (14.) Die Blau-Weißen halten das Tempo ständig hoch und gehen mit einer klaren Führung in die erste Pause.
Der Hauptrundenmeister startet ebenso perfekt in den Mittelabschnitt, das ging folgendermaßen: Keck mit Übersicht auf Arniel und dieser mit Routine ins lange Eck zum 4:0 (22.). Im Anschluss folgt eine Kasseler-Unterzahl, die Abschlussmöglichkeiten finden jedoch weiter auf Seiten der Hausherren statt, die ihre Unterzahl gemeistert bekommen. Unmittelbar danach fällt dennoch der erste Treffer für Ravensburg – Vincent Hessler verwertet einen Abpraller vor Kuhn (28.) Die Huskies zeigen sich nicht beeindruckt und antworten mit schönen Spielzügen, doch Tristan Keck findet zweimal seinen Meister in Langmann. Es folgt eine weitere Unterzahl der Schlittenhunde – gut herausgespielte Chancen des Towerstars-Powerplay finden jedoch nicht den Weg vorbei an Jerry Kuhn.
Das Schlussdrittel startet erstmal etwas ruhiger. Nach knapp fünf Minuten sind es dann aber wieder die Mannen von Bo Subr, die den Weg ins Tor finden. Lois Spitzner markiert seinen 13. Saisontreffer und trifft zum 5:1 (45.) Es folgt der nächste Huskies-Treffer. Und dieser ist einfach schön herausgespielt. In ein Zuspiel von Jake Weidner durch die Zone, hält McGauley den Schläger hin – drin - (6:1 - 51.) Es war das 25. ECK-Tor gegen die Towerstars in allen 4 Spielen. In Unterzahl halten die Huskies nochmals stark dagegen, auch Kuhn kann sich auszeichnen und hält das 6:1 fest.
Mit dem nächsten überzeugenden Sieg untermauern die Kassel Huskies ihre souveräne Spitzenposition und reisen am Sonntag zum Auswärtsspiel bei den Heilbronner Falken (12.02. – 16:00 Uhr).
(ECK/mk)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker gewinnen Derby vor ausverkauftem Haus mit 5:4 nach Verlängerung - ESVK schlägt den EVL in der Overtime

(DEL2)  Mit 5:4 nach Verlängerung endete die Partie des 45. Spieltags zwischen dem ESV Kaufbeuren und dem EV Landshut. In der bereits seit Tagen ausverkauften energie schwaben arena sahen die 3.100 Zuschauer ein wahrlich packendes und unterhaltsames Spiel.
Beide Trainer hatten dabei nicht den kompletten Kader zur Verfügung. Auf Seiten des ESVK fehlten dabei Marko Raita vor allem die defensiven Stützen um Torwart Daniel Fießinger sowie Verteidiger Dieter Orendorz und Tomas Schmidt.
Die Landshuter erwischten den perfekten Start und nach nur zwanzig Sekunden nutzte Samir Kharboutli ein Durcheinander vor dem Kaufbeurer Tor zum 0:1. In der dritten Spielminute gab es dann die erste große Chance für den ESVK, doch Joey Lewis, vor dem Spiel für 300 Partien für den ESVK geehrt, verpasste das Zuspiel von Jere Laaksonen. Eine Zeigerumdrehung später jubelten die Heimfans dann schon, aber wegen eines hohen Stocks von Mikko Lehtonen war das vermeintliche Tor irregulär. Nachdem Simon Schütz und Benedikt Brückner auf der Strafbank Platz nahmen, bot sich deren Teamkollegen mehr Platz auf dem Eis. Dies nutzten wiederum die Gäste. Nachdem Julian Kornelli nach Zuspiel von Tyson McLellan den Puck nicht sauber traf, war es Adrian Klein, der beim darauffolgenden Konter einen Querpass von Brett Cameron zum 0:2 in der sechsten Minute vollstreckte. Das Momentum auf Landshuter Seite ließ diese auch eine Unterzahl schadlos überstehen. Die gefährlichste Chance hatte dann Markus Lillich vor dem Powerbreak, doch dessen Schuss landete am Torgestänge. Trotz des Rückstands hatten die Allgäuer zwar ein leichtes optisches Übergewicht, doch hatte Cameron eine Minute vor der Pause die beste Möglichkeit, als er auf einmal allein vor Maximilian Meier stand, dieser jedoch die Ruhe bewahrte und sich nicht ausspielen ließ.
Kaufbeuren startete in Überzahl ins Mitteldrittel, doch taten sich die Rot-Gelben offensiv anfangs noch schwer. In der 25. Minute erlöste Alexander Thiel die Fans. Max Oswald legte zu ihm an die blaue Linie ab und während Sebastian Vogl die Sicht versperrt war, ging Thiel sein Handgelenkschuss genau in den Winkel. Der Anschlusstreffer war eine Initialzündung für den Eissportverein und Tyler Spurgeon sowie Nicolas Appendino scheiterte Sekunden nach dem Tor an Vogl.
In Unterzahl hatte Julian Kornelli den Zwei Tore Vorsprung wieder auf dem Schläger, doch scheiterte er bei seinem Alleingang an Maximilian Meier. Beide Seiten hatten in der Folge ihre Möglichkeiten. Nah am Torerfolg war der ESVK dann in der 32. Minute. Die Hausherren setzte sich im Drittel fest und nur der Pfosten verhinderte Alexander Thiels zweiten Treffer. Man drückte angefeuert von den lautstarken Fans auf den Ausgleich, doch nach einem Konter jubelte Landshut. Marco Pfleger zog eiskalt in den linken Winkel ab und ließ die Heimkurve kurzzeitig verstummen. Kaufbeuren erholte sich aber rasch vom Schock und in der 38. Spielminute nutzte Topscorer Jacob Lagacé einen Abpraller, umkurvte Sebastian Vogl und legte die Scheibe zum erneuten Anschluss ins Netz. Angetrieben davon setzte der ESV sofort nach, sorgte für gefährliche Szenen vor dem Landshuter Tor, doch ein Tor sollte vorerst nicht fallen.
So ging das Spiel also mit einem Vorsprung von einem Tor für den EVL ins Schlussdrittel. In diesem hatte Landshut alsbald ein Powerplay. Dies verteidigten die Joker jedoch gut und drückten fortan wieder auf das Gehäuse von Sebastian Vogl. Die Scheiben kamen aufs Tor und man verpasste den Ausgleich vor allem bei Nachschüssen mehrfach nur knapp. Eine Strafzeit gegen Alexander Thiel sorgte den Niederbayern in der 48. Minute für Entlastung, die ihr hohes Tempo gerade aus dem ersten Drittel nicht mehr so konsequent gehen konnten. Besser machte es der Eissportverein. Statt Entlastung gab es nämlich den verdienten Ausgleich. Nach schöner Kombination über Joey Lewis, netzte Sebastian Gorcik aus nächster Distanz ein. Direkt im Anschluss trudelte der Puck dann am Gehäuse von Vogl vorbei. Die Niederbayern sahen sich einem hohen Druck ausgesetzt. Bastian Eckl lag der erneute Führungstreffer auf dem Schläger, als dieser einen Pass am langen Pfosten von Nick Pageau erhielt und Maximilian Meier ausspielen wollte. Aus dieser Situation folgte aber eine Strafzeit gegen die Dreihelmestädter. Während das Überzahl noch nicht zum Erfolg führte, änderte dies letztlich Johannes Krauß, der in der 58. Minute zum 4:3 traf. Wähnte man den ESVK schon auf der Siegerstraße, machten dies die Gäste noch zunichte. Nach einer Strafzeit gegen Tobias Echtler agierten sechs Landshuter gegen vier Kaufbeurer. Maximilian Meier wehrte einen Schuss von Maximilian Forster zwar mit der Schulter ab, jedoch behauptete Thomas Brandl im Slot den Puck und glich in der letzten Spielminute aus.
Damit ging es in die Verlängerung, in der Heiko Voglers Team sich einen unnötigen Stockschlag in der Angriffszone leistete und dadurch in Unterzahl geriet. Dies nutzte Jubilar Joey Lewis, der die energie schwaben arena nach einem Zuspiel von Simon Schütz mit seinem Treffer zum Beben brachte und den ESVK wieder in die Erfolgsspur. Ein Happy End nach einem nervenaufreibenden Spiel.
(ESVK/pb)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine - EHC Freiburg 4-3

(DEL2)  Die Fingernägel der KEV-Anhänger sind beim 4:3-Heimerfolg der Krefeld Pinguine gegen den EHC Freiburg um einiges kürzer geworden. In einem spannenden Duell setzten sich die Hausherren dank einer starken Leistung Hendrik Hanes und eines guten Einstands Michael Boivins durch.
Trainer Boris Blank mahnte bei der Pressekonferenz am Donnerstag, wie wichtig die Special Teams werden würden. Seine Einschätzung sollte sich schon im ersten Drittel bewahrheiten. Denn in einem ausgeglichenen Anfangsdrittel machte Dennis Millers Führungstreffer in der 9. Spielminute den Unterschied. Auf Zuspiel von Philip Riefers und Odeen Tufto zog der 23-Jährige mit Scheibe vor das Tor und legte den Puck an Patrik Cerveny vorbei.
Auch das zweite Drittel begann mit einem Powerplay-Tor der Pinguine. Dabei sammelte KEV-Neuzugang Michael Boivin seine erste Vorlage. In einer eher untypischen Konter-Situation konnte Alex Weiß Cerveny im Gehäuse der Wölfe durch die Beine überwinden.
Die Freiburger gaben sich jedoch nicht auf und kamen den Pinguinen knapp 90 Sekunden später näher. Marvin Neher brachte auf Zuspiel Nikolas Linsenmaiers und EHC-Topscorers Tor Immo zum ersten Mal auf ein Tor heran. Wiederum drei Minuten später folgte die Antwort der Pinguine durch Davis Koch, der den alten Abstand auf 3:1 wiederherstellte.
Anschließend ließen die Pinguine gute Gelegenheiten aus, die Führung auszubauen. Im Gegenzug gelang den Wölfen erneut der Anschlusstreffer. Jackson Cressey bezwang in der 39. Minute mit einem sehenswerten Handgelenkschuss Hendrik Hane im KEV-Tor zum 3:2-Drittelpausenstand.
Der dritte Abschnitt begann erneut so, wie die beiden Drittel zuvor – mit einem Powerplay-Treffer der Pinguine. Dieses Mal durfte sich Zach Magwood auf der Anzeigetafel eintragen. Als Vorlagengeber durfte sich erneut Mike Boivin über eine Vorlage freuen.
Die Schlussminuten gehörten der Freiburger Schlussoffensive. Bereits drei Minuten vor dem Ablauf der regulären Spielzeit zog der EHC seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler und wurde dafür in der 58. Minute mit dem 4:3 belohnt. Cressey ackerte den Puck über die Linie, nachdem Immo den Puck durch die Hosenträger Hanes in den Torraum legte.
Es begannen zwei packende Schlussminuten in denen Hane im Tor mit Unterstützung seiner Vorderleute stark unter Druck gesetzt wurde, aber die Pinguine-Festung kein
weiteres Mal mehr überwunden werden sollte. Der KEV hielt die knappe Führung und drei wichtige Punkte im Rennen um die Playoffplatzierungen fest.
Stimmen:
Boris Blank:
Es war ein ausgeglichenes Spiel. Im ersten Drittel hatten wir Probleme mit dem Aufbau. Freiburg hat klug vorgecheckt und die Positionen gut weggenommen. Nach der Pause haben wir ein bisschen umgestellt und es lief besser. Unsere drei Überzahltore haben das Spiel entschieden. Es hätte auch durchaus in die andere Richtung kippen können. Als es zum Ende hin 4:2 stand konnten wir den Puck auch nicht rausbringen und haben das 4:3 kassiert. Das 6 gegen 5 am Ende gilt es ebenfalls aufzuarbeiten. Da waren wir zu passiv und ängstlich. Hendrik Hane war ein starker Rückhalt und hat uns sehr gut ausgeholfen. Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir haben die drei Punkte und das zählt.
Michael Boivin:
Es war ein spannendes Spiel und ich bin froh, dass ich der Mannschaft mit meinen zwei Punkten helfen konnte. Das ist für mich aber erstmal nebensächlich. Wichtiger ist, dass wir Spiele gewinnen und uns in eine gute Ausgangsposition bringen. Für mich gilt es derzeit mich in der Mannschaft zurecht zu finden und ihr zu ermöglichen in Richtung Playoffs das bestmögliche Hockey zu spielen. Solche Siege wie heute helfen dabei Selbstvertrauen aufzubauen und sind ein wichtiger Gradmesser, wo wir stehen.
(KEV/mt)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Weitere bittere Niederlage gegen Dresden - Selber Wölfe vs. Dresdner Eislöwen 2:4 (1:1; 1:2; 0:1)

(DEL2)  Wieder stehen die Selber Wölfe nach einem großen Kampf mit leeren Händen da. Man machte über weite Strecken erneut kein schlechtes Spiel, ließ letztendlich aber vor allem im Mittelabschnitt zu viele Chancen liegen und kassierte im Gegenzug ärgerliche Gegentore. Das dezimierte Rudel arbeitete bis zum Schluss hart, fand aber am Ende keine Mittel mehr, um nochmal auszugleichen, geschweige denn etwas Zählbares aus der Partie mitzunehmen.
Die Selber Wölfe kamen wach und spritzig aus der Kabine. Bereits nach wenigen gespielten Sekunden begrüßte McNeill Gäste-Keeper Neffin mit einem gefährlichen Schuss, wenig später zog Trska knapp über den Kasten. Auf der anderen Seite fälschte Filin einen Schuss von der Blauen gefährlich vor Bitzer ab. Dann wurde das Spiel immer hitziger und unübersichtlicher. Nachdem Vantuch nach der zweiten Verwarnung am Bullypunkt auf die Strafbank geschickt wurde, musste das Rudel die erste Unterzahl überstehen. In der 8. Minute sahen die Wölfe-Anhänger dann ein klares Abseits, dieses wurde jedoch nicht geahndet und Welychka markierte den Führungstreffer für die Gäste. Als die Wölfe zum ersten Mal im Powerplay agieren durften, zog Deeg von der Blauen ab und netzte zum durchaus verdienten Ausgleich ein. Einige Chancen gab es auf beiden Seiten noch – unter anderem Melnikow und McNeill standen gut im Slot und fälschten zwei Scheiben gefährlich ab. Doch die Torhüter beider Mannschaften verwehrten weitere Treffer in diesem Abschnitt.
Angefangen hat der Mittelabschnitt ähnlich wie das erste Drittel: Miglio traf im Breakaway nach ein paar gespielten Sekunden nur in die Fanghand von Neffin. Den Treffer erzielten aber wieder die Gäste durch Postel, der im Konter die Scheibe über Bitzers Stockhand ins Tor setzte. Die Wölfe arbeiteten weiter hart und drängten auf den erneuten Ausgleich. Man ließ zunächst zwar einige Hochkaräter liegen, belohnte sich in der 33. Minute dann aber doch: McNeill, der selbst kurz vorher noch am Pfosten scheiterte, arbeitete die Scheibe durch die Schoner von Neffin ins Tor und ließ seine Jungs jubeln. Die Freude hielt jedoch gerade einmal 14 Sekunden. Dann bestrafte Andres einen Selber Fehlpass in der eigenen Zone mit dem 2:3. Im Anschluss gab es wieder einige Nickligkeiten und es hagelte demzufolge Strafzeiten gegen beide Teams.
In einem eher zähen Schlussabschnitt waren die Selber Wölfe zwar nochmal bemüht, doch die Gäste verteidigten ihre Führung souverän. So fanden die Hausherren keinen Weg mehr, die Eislöwen-Defensive in Bedrängnis zu setzen und zum Ausgleich zu kommen und wirkten zunehmend frustriert. Spätestens als man in der 55. Minute die Scheibe im eigenen Drittel nicht klären konnte, nahm Rundqvist mit dem 2:4 den Wölfen den Wind endgültig aus den Segeln, sodass die volle Punkteausbeute nach Dresden geht.
(SW/mt)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
1:2 nach Penaltyschießen: DSC nimmt einen Punkt aus der Oberpfalz mit

(OLS)  Der Klassenprimus liegt dem DSC. Auch beim zweiten Gastspiel in Weiden kann der Deggendorfer SC nach dem knappen 1:2 nach Penaltyschießen einen Punkt mit nach Hause nehmen. Die hochklassige Oberligabegegnung war geprägt vom taktisch disziplinierten Auftreten beider Teams und zweier überragender Torhüter.
Zu Beginn des Spiels hatte Weiden ein leichtes Übergewicht und erspielte sich die ersten Chancen. Aber spätesten zur Mitte des Anfangsdrittels war der DSC im Spiel angekommen und präsentierte sich auf Augenhöhe. Nachdem beide Defensivreihen äußerst konzentriert agierten, blieben die großen Torgelegenheiten Mangelware, sodass es mit 0:0 in die Kabine ging.
Auch im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer in Weiden ein hochklassiges Eishockeyspiel mit viel Tempo. Die Gastgeber zeigten aber, warum sie auf Platz 1 in der Tabelle stehen: Ein kurzer Moment, in dem die Zuordnung in der Deggendorfer Hintermannschaft nicht stimmte, nutzte Topscorer Homjakovs im Nachschuss zur Führung für die Oberpfälzer.
Im Schlussdrittel hatte dann sogar der DSC ein leichtes Plus an guten Einschussmöglichkeiten. Allerdings hatte genau wie Timo Pielmeier im Deggendorfer, auch Hübl im Weidener Kasten einen Sahnetag erwischt. Einzig den Ausgleichstreffer durch Antonin Dusek musste der Deutsch-Tscheche in der 49. Spielminute passieren lassen.
Weitere Tore wollten in den regulären 60 Minuten nicht fallen und auch die damit fällige Overtime blieb torlos. Selbst im Penaltyschießen taten sich die Schützen schwer und scheiterten zunächst an den prächtig aufgelegten Goalies. Erst Lukas Miculka konnte als siebter Schütze den ersten Penalty verwandeln. Nachdem der Weidener Heinisch 2 Strafschüsse in Folge verwandeln konnte, ging der Zusatzpunkt an die Hausherren.
(DSC/tt)
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
Tölzer Löwen – EHC Klostersee 7:2 (5:1, 0:0, 2:1)

(OLS)  Ein deutliches 2:7 aus Sicht des EHC Klostersee stand am Freitagabend in der Hacker-Pschorr-Arena im Gastspiel bei den Tölzer Löwen am Ende auf der Anzeigetafel. Dass das Geschehen auf dem Eis alles andere als einseitig war und sogar ein - auch in der Qualität der möglichen Abschlüsse - positives Schussverhältnis herausgearbeitet wurde, dafür konnten sich die Grafinger nichts kaufen. Nach starken zehn Minuten zu Beginn, in der die Rot-Weißen mehrmals auch die Führung auf dem Schläger hatten, folgte eine "rabenschwarze Phase" mit den letztlich entscheidenden Gegentoren. Leichte Fehler, ein naives Defensivverhalten und kein guter Tag von Puckfänger Philipp Hähl, der anschließend von Marinus Schunda abgelöst wurde, sorgten für die 1:5-Zwischenstand zur ersten Pause.
Schon im letztlich torlosen zweiten Abschnitt hätten die von "Legende" Jimmy Quinlan gecoachten EHCler, der seinen daheim krank vor SpradeTV mitfiebernden ältesten Sproß und Headcoach Dominik an der Bande vertreten hat, ergebnismäßig näher an die zwar mit viel Offensivpower agierenden, defensiv aber keineswegs sattelfesten Gastgeber aufschließen können oder sogar müssen. Mit dem Tölzer Überzahltreffer in der 45. Minute war die Sache durch. Die Klosterseer spielten sich in den letzten 20 Minuten hauptsächlich in der Angriffszone den Puck zu und suchten auch häufig den Abschluss. Die Ausbeute war mit einem weiteren Tor bei mehr als einem halben Dutzend guter Chancen jedoch überschaubar.
(EHCK/fb)
  
    
lindau islandersLindau Islanders
EV Lindau Islanders reisen zum Deggendorfer SC - Spannender Dreikampf um die Pre-Play-off-Plätze

(OLS)  Die heiße Phase bis zum Hauptrundenende ist eingeläutet: Nach dem 5:3-Sieg am Dienstagabend in Füssen eroberten die EV Lindau Islanders erstmals den zehnten Platz der Oberliga Süd, der zur Teilnahme an den Pre-Play-offs berechtigen würde. Zufrieden gibt sich damit in Lindau aber keiner, denn bis zum Ende der Hauptrunde wird es ein Dreikampf um zwei Plätze zwischen Bad Tölz, Passau und Lindau bleiben. Die Aufgabe am Sonntag (12. Februar / 18:45 Uhr) beim Topteam des Deggendorfer SC ist zwar kein Kinderspiel. Aber in allen Spielen gegen die Niederbayern haben die Lindauer nie schlecht ausgesehen, wenn auch noch kein Punkt geholt werden konnte. Das Spiel gibt es wie gewohnt, auch live und kostenpflichtig, auf SpradeTV zu sehen.
Die Gastgeber rangieren aktuell auf Platz drei der Tabelle, nach vorn und nach hinten beträgt der Abstand jeweils gut acht Punkte. Damit liegen die Deggendorfer, deren Ziel es vor Saisonbeginn war, an der Tabellenspitze mitzumischen, voll im Soll.
Für die Lindauer wird es einmal mehr darum gehen, den Aufbau des Topteams dauerhaft zu stören, damit der DSC mit seiner guten Offensive nicht ins Spiel kommen kann. Wie das gelingen kann, haben die Lindauer in den ersten drei Aufeinandertreffen schon gezeigt. Mit Willen und Leidenschaft bot man den Deggendorfern in Lindau jeweils 60 Minuten Paroli und war in beiden Spielen eigentlich das bessere und aktivere Team, dennoch musste man sich am Ende mit 0:3 und 1:3 geschlagen geben. Denn im Gegensatz zu den Islanders, nutzten die Donaustädter ihre Chancen eiskalt und entführten so die Punkte aus dem Eichwald. Zudem brachte der Ex-DEL-Goalie Timo Pielmeier die Stürmer der Islanders mit seinen Paraden regelmäßig zur Verzweiflung. Sein Bruder Thomas, Kapitän des DSC, wird am Sonntag aufgrund einer Verletzung nicht dabei sein können. Beim ersten Spiel dieser Saison in Deggendorf mussten sich die Islanders ebenfalls knapp geschlagen geben, als man in einer guten Partie knapp mit 2:3 verlor.
Im nun vierten Aufeinandertreffen dieser Spielzeit wollen die Islanders deshalb erstmals Punkte gegen den Favoriten aus Niederbayern einfahren. Mit dem Rückenwind der letzten Wochen und vom Sieg in Füssen ist bei den Islanders auch das Selbstvertrauen vor dem Tor wieder zurückgekehrt. Ebenso agiert die Abwehr der Lindauer seit Wochen stark. Wenn man deshalb erneut eine gute Leistung auf das Eis bringt, sind für die Inselstädter auch beim Tabellendritten in Deggendorf Punkte absolut im Bereich des Möglichen. Wichtig wären Punkte auch, um sich gegen die Konkurrenten aus Passau und Tölz einen Vorteil zu verschaffen, denn jeder Punkt und jedes Tor könnte im Endspurt um die entsprechenden Tabellenplatzierungen sehr wichtig sein. 
(EVL/cs)
  
    
SC RiesserseeSC Riessersee
SCR veranstaltet zum Derby die 1.SCR-Partnermesse - Partner & Sponsoren präsentieren sich den Fans

(OLS)  Am kommenden Sonntag ist es endlich soweit. Der SC Riessersee trifft zum großen Derby auf die Tölzer Löwen. Im Vorfeld der Partie haben die SCR Fans die Mannschaft zu einer Wette herausgefordert. Kommen 5.000 Fans zum Derby spendiert das Team, in Zusammenarbeit mit der Brauerei Kaltenberg, 500 Liter Freibier. Doch die Wette ist nicht das einzige Highlight rund um diese prestigeträchtige Partie. Am Sonntag findet im alten Foyer zum ersten Mal überhaupt die SCR Partnermesse statt. Dort haben alle Partner des SC Riessersee die Gelegenheit sich mit einem Stand bei den weiß-blauen Fans zu präsentieren. Dabei gibt es von Gewinnspielen über Ausbildungsnews bis hin zu kleinen Give Aways jede Menge interessante Informationen.
„Mit der ersten Ausgabe unserer SCR Partnermesse möchten wir unseren Partner die Chance geben, sich unseren Fans zu präsentieren und das Unternehmen vorzustellen. Wir freuen uns das wir für die Premierenausgabe einige Partner für diese Idee begeistern konnten und sind uns sicher unseren Fans einige interessante und abwechslungsreiche Stände unserer Partner präsentieren zu können.“, so Sebastian Ziener, zuständig für Marketing & Sponsoring beim SC Riessersee.
Aufgrund der Partnermesse öffnet das Olympia Eissportzentrum zum Derby am kommenden Sonntag, 12.02 bereits um 16:30 Uhr. Vor dem Spiel und in den Drittelpausen können sich alle Stadionbesucher an den Ständen unserer Partner informieren. Die Tageskasse öffnet hierfür zudem bereits um 15:30 Uhr. Tickets sind zudem auch in unserem Onlineshop erhältlich.
(SCR/pv)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Blitztor und Chancenwucher beim 5:0 gegen Passau

(OLS)  Nur acht Sekunden mussten die 2.370 Zuschauer im ROFA-Stadion am Freitagabend im Spiel der Eishockey-Oberliga Süd zwischen den Starbulls Rosenheim und den Black Hawks Passau auf das erste Tor warten. Brad McGowan war der Schütze des Blitztreffers, dem ein Rosenheimer Chancenfeuerwerk folgte. Verwerten konnten die Grün-Weißen gegen den über die gesamte Spielzeit tapfer kämpfenden Tabellenelften aus der Dreiflüssestadt aber nur einen Bruchteil ihrer Einschussmöglichkeiten. Die weiteren Treffer zum 5:0-Heimsieg gelangen Christian Obu, Manuel Strodel, Dominik Kolb und Norman Hauner. Torwart Tomas Pöpperle feierte gleich in seinem ersten Spiel auf Rosenheimer Eis einen Shutout.  
Im 41. Saisonspiel ging Rosenheims Headcoach Jari Pasanen zum ersten Mal mit dem exakt identischen Line-up wie im Spiel zuvor in eine Partie. Und die Mannschaft, die am Dienstag in Memmingen souverän gewann, wurde ihrer Favoritenrolle auch im Spiel gegen den Tabellenelften Passau Blackhawks vollauf gerecht – mit Ausnahme der Chancenauswertung. So brachte es Tyler McNeely allein im ersten Spielabschnitt fertig, gleich vier Mal die Möglichkeit zum Abschluss frei vor Gästekeeper Luca Mayer auszulassen. Auch Lukas Laub, Klemen Pretnar, Tim Lucca Krüger Michael Knaub und Manuel Edfelder vergaben vergleichbare Hochkaräter. In der Anfangsphase des dritten Drittels trafen die Starbulls außerdem gleich drei Mal binnen vier Minuten das Eisen des Passauer Tores: Brad McGowan verlängerte einen Schrägschuss an den Pfosten (41.), Manuel Strodel schob einen Querpass von Hauner an die gleiche Stelle (43.) und Lukas Laub nagelte den Puck an die Latte (44.). In dieser Phase bestritten die Starbulls ihr einziges Überzahlspiel der Partie.  
„Die Chancenauswertung ist ja schon die ganze Saison unser Problem. Jetzt, wo es auf die Playoffs zugeht, sollte der Killerinstinkt aber eigentlich da sein“, sagte Jari Pasanen nach der Partie, die seine Mannschaft dennoch klar und ungefährdet gewann. Bereits nach acht Sekunden Spielzeit durfte Brad McGowan in seinem dritten Spiel für die Starbulls seinen dritten Treffer bejubeln. Der 32-jährige Kanadier verwertete beim Rosenheimer Blitzangriff den mustergültigen Querpass von Strodel eiskalt zum 1:0. Christian Obu erhöhte nach einer Einzelleistung per Rückhandabschluss unter das Tordach auf 2:0 (12.). Der nächste Starbulls-Treffer ließ bis in die Schlussphase des zweiten Drittels auf sich warten. Aaron Reinig entschied sich gegen den Torschuss von der blauen Linie und spielte in den Slot auf Manuel Strodel, der sich mit einem kurzen Move die Scheibe ideal zurechtlegte und unhaltbar ins linke obere Eck des Passauer Tores setzte – 3:0 (37.). 
Das 4:0 erzielte Dominik Kolb, der einen idealen Rückpass von Dominik Daxlberger ­– der Starbulls-Captain hatte hinter dem Tor viel Zeit und Raum – souverän versenkte (49.). Als McNeely bei einem Unterzahl-Gegenstoß beim Abschluss frei vor Gästekeeper Mayer behindert wurde, blieben die Pfeifen der Unparteiischen noch stumm (51.). Als Norman Hauner in ähnlicher Position von Jakub Cizek von den Beinen geholt wurde, lautete die Entscheidung dann aber Penalty. Den Strafschuss verwandelte Hauner selbst absolut sicher zum 5:0-Endstand (57.).  
Im letzten Drittel konnte sich Starbulls-Torwart Tomas Pöpperle, der nach zwei Auswärtsspielen seine Premiere bei einer Partie im ROFA-Stadion feierte, seinen Shutout bei einigen gar nicht ungefährlichen Passauer Torschüssen noch verdienen. Im ersten Spielabschnitt musste er nur einmal gegen Vincent Jiranek sein Können unter Beweis stellen, im zweiten Drittel lediglich einen guten Schuss von David Routa entschärfen. Bei je einem Überzahlspiel der Gäste im ersten und letzten Drittel entstand keine Gefahr für das Rosenheimer Tor. Trotz der klaren Niederlage und der zahlreichen weiteren Torchancen der Starbulls war Gästetrainer Petr Bares mit dem Auftritt seiner mit nur 15 Feldspielern angetretenen Mannschaft im Gegensatz zur 5:8-Niederlage gegen Bad Tölz drei Tage zuvor sehr zufrieden: „Wir haben gewusst, Rosenheim hat eine sehr starke Mannschaft. Aber was meine Jungs heute geleistet haben, war sehr positiv und ich bin stolz. Wir haben einen Riesenschritt gemacht“.  
Die Starbulls konnten durch den vierten deutlichen Sieg in Folge den Vorsprung auf Tabellenrang drei auf neun Zähler ausbauen, weil Verfolger Deggendorf zeitgleich in Weiden nur einen Punkt holte (1:2 nach Shootout). Am Sonntag treten die Starbulls auswärts zum Derby gegen den EHC Klostersee an. Spielbeginn in der Grafinger „Wildbräu-Scheune“ ist um 17:30 Uhr (Liveübertragung: www.sprade.tv).  
(SBR/ah)
  
    
bluedevilsweidenBlue Devils Weiden
Ein Stickeralbum für den 1. EV Weiden und die Blue Devils Weiden

(OLS)  Ein Sticker mit dem eigenen Abbild, der eigene Verein in einem individuellen Sammelalbum verewigt: Was sonst nur für die “großen Stars“ des Sports gilt, wird für den 1. EV Weiden und die Blue Devils ab dem 18. Februar 2023 Realität. Denn dann gibt es die individuell kreierten Sammelhefte im Vereinslook exklusiv in den EDEKA Grünbauer Filialen in der Untere Bauscherstraße 22 und Bürgermeister-Probst-Straße 3 in Weiden.
“Eine überragende Idee! Spieler, Trainer und Betreuer und alle die dazugehören, von den Kleinsten bis zu unseren Profis, sind abgelichtet und warten nur darauf, von euch gesammelt, getauscht und geklebt zu werden“, schreibt das “Deiferl”, das Maskottchen der Blue Devils Weiden, im Vorwort des Sticker-Albums.
Umgesetzt wird die außergewöhnliche Sammelaktion mit dem Berliner Start-up „Stickerstars”, welches seit 2012 die Vision verfolgt, Mitglieder in ihren Gemeinschaften zu verbinden. Jeweils zwei Euro pro verkauftem Album sowie Erlöse durch Werbeseiten fließen direkt in die Kasse des Vereins und komplettieren damit auch finanziell den Mehrwert des Projekts.
Der 1. EV Weiden und die Blue Devils bedanken sich bei allen Sponsoren, Sammlern und Herrn Klaus Grünbauer sowie bei “Stickerstars”, die dieses tolle Projekt zur Unterstützung der Nachwuchsarbeit ermöglicht haben.
Autogrammstunde:
Zum Sammelstart am 18. Februar 2023 findet um 15:00 Uhr im EDEKA Grünbauer in der Untere Bauscherstraße 22 in Weiden eine Autogrammstunde mit der kompletten Mannschaft der Blue Devils und dem Trainerteam statt.
(BDW/ck)
  
    
diezlimburgrocketsDiez-Limburg Rockets
Effektive Rockets siegen gegen Erfurt

(OLN)  Die EG Diez-Limburg sicherte sich drei wichtige Punkte gegen die TecArt Black Dragons Erfurt und siegte mit 3:1(0:0, 1:1, 2:0) in einem turbulenten Spiel. Erstmalig konnten seit Ende Dezember konnten die drei lettischen Importspieler wieder zusammen auflaufen. Diese Freude sollte aber nicht das Spiel überdauern.
Der erste Abschnitt war das beste erste Drittel seit langem. Endlich war das Team wacher und von Minute eins an aufmerksamer, so kam es, dass eine recht ausgeglichene Partei entstand, mit leichtem Vorteil in Sachen Anzahl der Torabschlüsse für Erfurt. Tommi Steffen hatte einen ganz starken Tag erwischt und konnte die Versuche der Gäste immer wieder in letzter Instanz unterbinden. Auch die Hausherren hatten ihre Möglichkeiten, beide Seiten waren aber noch nicht zwingend genug und somit endete der erste Abschnitt mit einem Unentschieden.
In Abschnitt zwei handelte sich Arnoldas Bosas bereits nach 39 Sekunden eine zweiminütige Strafe wegen Stockschlags ab. Im darauffolgenden Überzahlspiel konnten die Rockets endlich wieder ihre Gefährlichkeit zeigen, so war es Fedor Kolupaylo (22.) welcher zum 1:0 Führungstreffer traf.
Das Spiel wurde nun etwas ruppiger und so gab es nach einem Foul wegen eines Kniechecks an Fritz Denner eine kleine Rauferei. Letztlich wurde Kalns mit einer 2+5+Spieldauer-Strafe belegt und musste nicht nur vorzeitig duschen gehen, sondern wird der Mannschaft auch am Sonntag in Herne fehlen. Auch die im Powerplay vermeintlich schwächeren Erfurter konnten hier ihren Nutzen daraus ziehen und so traf Importspieler Alexandre Ranger (27.) zum 1:1 Ausgleich. Insgesamt waren die Gäste auch hier im Abschluss wieder häufiger am Drücker, daher war der Ausgleich zu diesem Zeitpunkt verdient.
Im letzten Drittel war die Stimmung angespannt und auch hier wurden sechs Strafen ausgesprochen. Insgesamt konnte sich EGDL aber mehr Spielanteile verschaffen. Eine dieser Strafen führte zu einem erneuten Überzahlspiel der Rockets. Tom Banach war es, der auf Seiten der Gäste zwei Minuten wegen Behinderung in die Box musste. Nutznießer war erneut ein starker Fedor Kolupaylo, der auf Zuspiel von Bajaruns und Zolmanis die Rockets in Führung brachte (43.). Der Spielverlauf blieb abwechslungsreich. Tommi Steffen konnte immer wieder die ein oder andere brenzlige Situation entschärfen und wurde berechtigterweise nach Abschluss des Spiels zum „Player-of-the-Game“ gewählt. In der 49. Minute führte eine Zeitstrafe gegen Arnoldas Bosas wegen Beinstellens zu einem erneuten Überzahlspiel der Diezer. Wieder konnte man hier sehr gute Chancen ausarbeiten, einer hiervon konnte Lauris Bajaruns zum 3:1 Siegtreffer verwerten (51.).
Der Knoten war an jenem Abend geplatzt, die drei Punkte blieben am Heckenweg. Erleichterung in der Mannschaft und auf der Tribüne machte sich breit und so wurde der Sieg im Anschluss ausgiebig bejubelt. Mit 19 zu 41 Torschüssen zeigten die Rockets eine brutale Effektivität und Tommi Steffen glänzte an diesem Abend mit einer Fangquote von sagenhaften 97,6 %.
„Heute haben wir viele Dinge besser gemacht als in den Spielen zuvor", resümierte Arno Lörsch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Man konnte sehen, was die Mannschaft tatsächlich kann, wenn gewisse Dinge richtig gemacht werden, wenn der erste Pass ankommt, wenn wir härter spielen und die Scheiben aufs Tor bringen. Auch das Überzahlspiel wurde heute endlich wieder genutzt und dies sehr effektiv. Wir sind diesmal viel besser ins Spiel gekommen und konnten vermeiden, das Spiel bereits im ersten Drittel aus der Hand zu geben. Zudem sind wir endlich mal wieder in Führung gegangen, statt von Beginn an hinten zu liegen. Ich habe der Mannschaft zum Sieg gratuliert, der ihnen sichtlich gutgetan hat, nachdem man einige Niederlagen in Folge einstecken musste."
Die Rockets tauschen erneut mit den Moskitos Essen den Tabellenplatz. Die Rockets befinden sich nach der Essener Niederlage nun wieder auf dem zwölften Tabellenplatz, mit zwei Punkten Vorsprung auf die Moskitos und sechs Punkten Rückstand auf Herford. 
(EGDL/dl)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen in Essen

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel bei den ESC Wohnbau Moskitos Essen am Freitagabend mit 4:3 (4:1/0:1/0:1) gewonnen.
Ohne Kapitän Dominik Lascheit, Philip Kuschel, Sebastian Moberg und Dominic Steck bestimmten die Gäste das Spiel und sammelten schon in den ersten Minuten fleißig Torschüsse. Obwohl die Essener in der 9. Minute durch Robin Slanina etwas glücklich in Führung gingen, riss die Chancenflut nicht ab. Und so belohnten sich die Hamburger durch einen Powerplaytreffer von Wiljami Kupiainen (14.) und drehten das Spiel mit einem Doppelschlag von Max Schaludek (15.) und Daniel Visner (15.) innerhalb von 46 Sekunden. In der 19. Minute legte Niklas Jentsch in Überzahl noch einmal nach und bescherte den Crocodiles eine solide 4:1-Führung zur ersten Pause.
Mit dem Vorsprung im Rücken ließen die Hamburger aber plötzlich nach – und die Hausherren wieder ins Spiel kommen. Die Moskitos nahmen die Einladung an und verkürzten durch Moritz Kottstörfer auf 4:2 (31.).
Auch im letzten Spielabschnitt konnte die Mannschaft von Trainer Henry Thom den Schalter nicht mehr umlegen. Kevin Bruijsten erzielte in der 45. Minute den Anschlusstreffer und sorgte damit für zusätzliche Verunsicherung in der Hamburger Defensive. Doch die knappe Führung hatte bis zum Schluss Bestand.
„Wir haben das erste Drittel gut gespielt. Aber mit der Führung im Rücken haben wir gedacht, das Spiel ist vorbei. Dadurch ist es knapp geworden und wir können uns freuen, dass wir die drei Punkte noch mitgenommen haben“, sagte Wiljami Kupiainen, der seinen ersten Treffer für die Hanseaten erzielte. 
(CH/tb)
  
    
icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons fordern Halle lange heraus - Herford unterliegt Saale Bulls erst in der Schlussphase

(OLN)  Am Ende wird es etwas zu hoch – der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Hauptrunde gegen die Saale Bulls aus Halle das Heimspiel mit 2:6 (2:1/0:0/0:5) verloren. Dabei boten die Ice Dragons dem favorisierten Tabellenzweiten bis ins Schlussdrittel hinein einen großen Kampf, lagen lange Zeit in Führung und kassierten am Ende doch noch eine deutliche Niederlage, die etwas zu hoch ausfiel.
Die Ostwestfalen erwischten einen Blitzstart und gingen durch Dennis König nach nicht einmal 30 Sekunden mit 1:0 in Führung. Obwohl Halle sofort auf den Ausgleich drängte, waren es erneut die Gastgeber, die ein weiteres Mal trafen. Killian Hutt verwertete einen Abpraller aus kurzer Distanz und erhöhte auf 2:0. Die Saale Bulls zeigten sich nur kurz geschockt und setzten nun zu einem Sturmlauf auf das Herforder Tor an. Der stark haltende HEV-Goalie Kieren Vogel rückte immer mehr in den Fokus des Geschehens. In der 15. Minute war er dann jedoch geschlagen. Matias Varttinen sorgte im Nachschuss für den Anschlusstreffer. Kurz vor Ende des ersten Drittels erhielt Vojtech Suchomer auf Seiten der Gäste eine Fünfminutenzeitstrafe, womit Herford den Mittelabschnitt in Überzahl begann.
Zwar hatten die Ice Dragons im 5 auf 4 einige Torgelegenheiten, zum nächsten Treffer sollte es jedoch nicht reichen. Mit zunehmender Spielzeit erhöhte Halle den Druck, doch der HEV verteidigte stark und setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche. Dennoch blieb es bis zum letzten Wechsel beim Spielstand von 2:1.
Im Schlussabschnitt setzte sich dann die hohe Qualität der Saale Bulls durch. Zunächst gelang Tatu Vihavainen in der 44. Minute der Ausgleich und als Thomas Gauch vier Minuten später die erste Gästeführung erzielte, war die Gegenwehr der Herforder gebrochen. In der Schlussphase wurde es dann sogar noch deutlich. Thomas Merl erhöhte in der 54. Minute auf 4:2, Thomas Gauch (56.) und Dennis Gulda schraubten das Ergebnis auf 6:2.
„Wir zeigen insgesamt ein gutes Spiel, am Ende gehen irgendwann die Köpfe runter und der Sieg fällt für die Saale Bulls zu hoch aus“, fasste Chefcoach Milan Vanek die Leistung seiner Mannschaft auf der anschließenden Pressekonferenz zusammen. Herford bleibt mit 53 Punkten weiterhin auf Platz 11 der Tabelle und hat unverändert vier Punkte Rückstand auf die PrePlayOff-Plätze. Obacht ist jedoch mit Blick auf die PlayDowns geboten. Da Diez-Limburg das Heimspiel gegen Erfurt gewann, verkürzten die Rockets den Rückstand auf Herford auf sechs Zähler bei einem weniger ausgetragenen Spiel. „Wir schielen im Moment auf beide Richtungen, haben weiterhin keinen großen Rückstand auf Erfurt, wollen aber auf keinen Fall in die PlayDowns rutschen. Also werden wir wieder versuchen, etwas bei den Hannover Indians am Sonntag zu holen“, blickte Milan Vanek bereits auf die nächste Aufgabe.
Inwieweit jedoch der Modus der PlayDowns aussehen wird, muss abgewartet werden. Wie nach dem Freitagsspieltag bekannt wurde, wird sich die EG Diez-Limburg nach der Hauptrunde aus der Oberliga verabschieden und im nächsten Jahr wieder in die Regionalliga West zurückkehren, womit der erste Absteiger bereits feststeht. Da es jedoch bis zu zwei Absteiger geben wird, ist mit einer Modifizierung der PlayDowns zu rechnen.
In der Sonntagsbegegnung sind die Ice Dragons zu Gast am legendären Pferdeturm in Hannover. Vor stimmungsvoller Kulisse wird der HEV ab 19.00 Uhr versuchen, etwas Zählbares mitzunehmen.
(HEV/som)
  
    
hernerev2007Herne Miners
Ein verbesserter HEV siegt verdient in Hamm!

(OLN)  Der Herner Eissportverein hat das Auswärtsspiel bei den Hammer Eisbären mit 7:4 (2:2/2:1/3:1) gewonnen und den Abstand auf Rang sechs auf vier Zähler verkürzt. Am Sonntagabend geht es in der Hannibal-Arena um 18.30 Uhr gegen die EG Diez-Limburg weiter.
Die Miners mussten dabei kurzfristig auf Emil Lessard-Aydin verzichten, der sich einer Nasen-Operation unterziehen musste. Dafür stand unter anderem Mark Shevyrin nach langer Verletzungspause wieder im Kader und auch Chris Seto war wieder mit dabei.
Im ersten Abschnitt brachte Alexander Komov die Gäste früh in Führung, doch Gianluca Balla konnte im Nachschuss ausgleichen. Nach einem Schlagschuss von Marlon Polter stand Lars Stelzmann dann goldrichtig, um den Puck am ehemaligen Herner Sebastian Wieber vorbeizubringen. Für den Schlusspunkt des ersten Abschnitts sorgte dann Thomas Lichnovsky, dem Björn Linda das 2:2 unglücklicherweise auf die Kelle legte.
Im zweiten Drittel blieb der HEV dann aber weiter am Drücker. Erst verwertete Elvijs Biezais ein Zuspiel von Dennis Swinnen zum 2:3, wenig später schoss Marlon Polter seinem alten Teamkollegen Sebastian Wieber die Scheibe durch die Beine. Der Arbeitstag des Goalies war damit beendet. Wieber wurde von Daniel Filimonov ersetzt. Christopher Schutz traf für die Eisbären dann noch zum 3:4 und als Michal Spacek, knapp vier Minuten nach Beginn des letzten Drittels, für den Ausgleich sorgte, war die Partie wieder vollkommen offen.
Doch Herne ließ sich davon nicht beeindrucken. Christopher Seto nahm einen langen Pass von Robert Peleikis auf, wackelte Filimonov aus und sorgte für die erneute Führung der Miners, die diese dann auch nicht mehr abgeben sollten. Denis Fominych sorgte freistehend für das 4:6 und spätestens als Braylon Shmyr den siebten Treffer nachlegte war die Partie entschieden.
„Wir sind gut rausgekommen, aber im Moment mental nicht so aufgestellt, dass wir das Spiel dann auch souverän durchziehen“, begann Tobias Stolikowski sein Fazit. „Unsere dritte Reihe war heute überragend. Die Jungs haben richtig Druck auf den Gegner gemacht“, freute sich der HEV-Coach über die gute Leistung der Youngster.
Durch den Erfolg konnte seine Mannschaft den Rückstand auf Rang sechs auf vier Punkte verkürzen. Zudem hat der HEV noch drei Spiele weniger ausgetragen als die EXA IceFighters Leipzig. Am Sonntag sollen gegen die EG Diez-Limburg die nächsten Zähler her. Bully in der Hannibal-Arena am Herner Gysenberg ist um 18.30 Uhr.
(HEV/ms)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
buchloheBuchloe Pirates
Erneuter Rückschlag nach erneuter Overtime-Niederlage - ESV Buchloe zieht zu Hause gegen Geretsried wieder in der Verlängerung den Kürzeren

(BYL)  Der ESV Buchloe hat auch das zweite Heimspiel in der Abstiegsrunde verloren – und das wie schon zum Auftakt erneut in der Verlängerung. Gegen den ESC Geretsried unterlagen die Freibeuter am Freitagabend in der heimischen Sparkassenarena mit 2:3 (1:0, 0:2, 1:0), was über das gesamte Spiel durchaus leistungsgerecht war. Während die Geretsrieder den dritten Sieg im dritten Spiel einfahren konnten, blieb den Piraten wieder nur ein Punkt. Über diesen mussten die über weite Strecken zu verkrampft agierenden Freibeuter sogar noch froh sein, denn der Ausgleich, der den ESV in die Verlängerung rettete, fiel erst eineinhalb Minuten vor Schluss.
Dabei hatte das erste Drittel noch ganz ordentlich für die Gennachstädter begonnen. Beide Teams brauchten zwar ein wenig, um ins Spiel zu finden, doch nach 16 Minuten gelang Christian Wittmann der Führungstreffer. In Überzahl fälschte der Buchloer Kapitän einen Schuss von Max Schorer unhaltbar ab, nachdem die Buchloer zuvor schon zwei Powerplaysituationen ungenutzt liegen gelassen hatten. Und nach dem 1:0 bot sich den Rot- Weißen gleich darauf die Chance zu erhöhen, als man nach einem harten Einsteigen von Jakob Heigl ganze fünf Minuten mit einem Mann mehr agieren durfte. Der Geretsrieder Angreifer musste nämlich nach einem Check von Hinten an der Bande mit einer 5+Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen (17.). Aber wie so oft in dieser Spielzeit blieb das Powerplay der Piraten zu harmlos. Und so ging es mit dem knappen 1:0 in die Pause.
Aus dieser zurück hatten die Hausherren immer noch eineinhalb Minuten Überzahl übrig, doch den Treffer machten überraschend die Gäste. In Unterzahl fing Florian Strobl einen Pass von Torhüter Johannes Wiedemann ab, den er zunächst an die Latte setzte. Doch im Nachschuss war Benedikt May mit dem 1:1 zur Stelle (21.). „Die Fünfminutenstrafe hat das Spiel trotz unserer Führung wieder in die Geretsrieder Richtung gelenkt“, ärgerte sich der maßlos enttäuschte Buchloer Trainer Christopher Lerchner über den bitteren Start ins Mitteldrittel. Denn das Gegentor hinterließ sichtbare Spuren im Buchloer Spiel. Gegen früh störende Gäste taten sich die Piraten im Aufbau ein ums andere Mal schwer und mussten gegen die zielstrebigen Gegenstöße des ESC immer wieder höllisch aufpassen. Die Riverrats spielten es dagegen aus einer sicher stehenden Defensive schnörkellos, diszipliniert und somit richtig „schlau“, wie es Gäste-Trainer Hans Tauber passend analysierte. „Offensiv und spielerisch war das dann aber auch einfach zu wenig“, war dagegen das niederschmetternde Fazit von Lerchner, dessen Team kurz vor der Pause dann auch noch in Rückstand geriet. Vorne wirkte man ideenlos und zu unpräzise und hinten leistete man sich eine Nachlässigkeit, die die Gäste durch Florian Strobl mit dem 1:2 bestraften (39.).
Dementsprechend mussten die Gastgeber im letzten Durchgang einem Rückstand hinterherlaufen. Aber auch hier machte es die Geretsrieder weiter geschickt, da sie den Freibeutern kaum einmal einen Platz zu gefährlichen Abschlüssen preisgaben. Die dickste Gelegenheit auf den Ausgleich hatte noch Demeed Podrezov, der einen Penalty aber neben das Tor des guten Geretsrieder Schlussmanns Martin Morczinietz setzte (47.). In der Schlussphase nahm der Druck des ESV gegen immer tiefer stehende Gäste nochmals zu und dies wurde kurz vor Schluss doch noch belohnt. Markus Vaitl netzte eineinhalb Minuten vor dem Ende zum 2:2 ein und rettete seine Farben somit in die Verlängerung.
Diese hatte kaum begonnen, da gerieten die Buchloer nach einer Strafzeit in Unterzahl und kassierten dort letztlich auch den entscheidenden KO durch Dominic Fuchs zum 2:3 (62.). Somit bleiben die Buchloer zu Hause weiter glücklos und müssen in der Abstiegsrunde nach der zweiten Heimniederlage einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt einstecken.
(ESVB/chs)
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
EHC Königsbrunn siegt im Top-Spiel gegen Miesbach

(BYL)  Mit 5:3 gewinnt der Königsbrunn vor 611 Zuschauern auch die zweite Partie der Meisterrunde gegen den TEV Miesbach. Nach hartem und intensiven Kampf in einer äußerst sehenswerten Begegnung hatten die Brunnenstädter gegen einen technisch versierten und kämpferisch starken Gegner das bessere Ende für sich.  
Beide Mannschaften starteten mit drei Reihen in die Partie, die Gäste waren mit 16 Feldspielern angereist und Königsbrunn konnte 18 aufbieten. Im Tor der Brunnenstädter stand von Beginn an Stefan Vajs.
Die Kontrahenten starteten mit viel Einsatz in die Begegnung, doch wie schon im letzten Spiel gegen Kempten legte der EHC Königsbrunn schon in der ersten Spielminuten vor. Nach gerade mal 34 Spielsekunden traf Marco Sternheimer nach einem schnellen Gegenstoß zum 1:0 für die Brunnenstädter. Der EHC agierte sehr druckvoll und mit viel Zug zum Tor und hätte in der vierten Spielminute durch Viktor Shakhvorostov fast den zweiten Treffer nachgelegt, doch Gästetorwart Timon Ewert verhinderte eine deutlichere Führung der Königsbrunner. Nur eine Minute später kam dann Miesbach zum ersten Treffer, in Überzahl netzte Matthias Bergmann per One-Timer von der blauen Linie zum 1:1 Ausgleich ein. Königsbrunn hatte aber mehr vom sehr intensiv geführtem Spiel, ließ jedoch einige gute Chancen liegen. Kurz vor der Drittelpause konnte der EHC aber doch nochmal nachlegen, Toms Prokopovics netzte zum 2:1 ein. Sehr sehenswert war die Vorlage von Viktor Shakhvorostov, der quer zu seinem Sturmpartner den Puck ablegte und das Tor einleitete. Mit der hochverdienten Führung für Königsbrunn gingen beide Mannschaften ein erstes Mal in die Kabinen.
Auch nach dem Pausentee boten beide Mannschaften einen hochintensiven Fight, die Partie wurde hart, aber fair geführt, alle Checks zu Ende gefahren. In der 24. Spielminute traf dann Toms Prokopovics in Überzahl zum 3:1, doch danach kamen die Gäste immer besser in die Partie. Nur drei Minuten später verkürzte der TEV durch Slavíček auf 3:2, Miesbach hatte sich zuvor im Drittel der Königsbrunner festgesetzt. Nach einer weiteren Minute musste der EHC sogar den Ausgleich hinnehmen, Goalie Stefan Vajs leistete sich einen kapitalen Fehler und spielte die Scheibe direkt zum Gegner. Aus spitzem Winkel traf dann Ales Furch zum 3:3. Die Partie drohte zu kippen, denn Königsbrunn arbeitete nicht mehr so konsequent nach hinten wie im ersten Spielabschnitt. Doch Sekunden vor der zweiten Pause traf Peter Brückner freistehend zum 4:3 Drittelendstand, der TEV konnte zuvor unter Druck stehend nicht die Scheibe vor dem eigenen Tor unter Kontrolle bringen.
Der Schlussabschnitt versprach viel Spannung, die Begegnung war noch lange nicht entschieden. Königsbrunn verwaltete die knappe Führung und arbeitete konsequenter nach hinten als im zweiten Drittel. Die Zeit lief für die Brunnenstädter, die dann in der 54. Minute in Überzahl noch das 5:3 nachlegten. Marco Sternheimer fand nach klugen Anspiel von Peter Brückner aus spitzem Winkel die Lücke in der Deckung des Miesbacher Goalies. Die Gäste steckten aber nicht auf und warfen nochmal alles nach vorne, bleiben aber ohne Treffer. Auch die Herausnahme des Tormanns zugunsten eines weiteren Feldspielers brachte nicht die Wende, so dass der EHC am Ende zwar etwas glücklich, aber nicht unverdient gegen Miesbach vom Eis ging.
Königsbrunn steht nach dem Sieg über den Vorrundenmeister auf dem ersten Rang der Meisterrunde Gruppe A vor Peißenberg, muss aber am Sonntag gleich wieder gegen den TEV antreten. In Miesbach kommt es ab 18 Uhr zum Rückspiel gegen die bärenstarken Oberbayern.
EHC-Coach Bobby Linke war nach der Partie zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft und drei wichtigen Punkten: „Es war die erwartet schwere Begegnung mit Play-off Charakter. Beide Teams haben alles in die Waagschale geworfen, um die Partie zu entscheiden. Es war ein sehr gutes und intensives Spiel, wir waren am Ende die glücklichere Mannschaft. Im ersten Drittel haben wir zu viel liegen lassen, im zweiten Abschnitt verloren wir dann den Zugriff auf Miesbach. Im letzten Drittel haben wir es gut gemacht und das Ergebnis verwaltet. Wenn wir alle zusammenstehen können wir auch gegen Top-Mannschaften wie Miesbach punkten. Ich freue mich schon auf das Rückspiel!“
(EHCK/hp)
  
    
tev-miesbachTEV Miesbach
TEV verliert in Königsbrunn

(BYL)  Zum ersten von zwei Spielen an diesem Wochenende reiste der TEV am Freitagabend zum EHC Königsbrunn. Beide Mannschaften treffen in der Meisterrunde Gruppe A der Bayernliga bereits am Sonntag wieder aufeinander, somit dürften die beiden Trainer ihre Mannschaften genauestens auf den Gegner eingestellt haben. Beim TEV fehlte an diesem Abend Patrick Asselin krankheitsbedingt, dafür rückte Ales Furch wieder in die Aufstellung von Michael Baindl. Die Mannschaft konnte sich wieder über die Unterstützung eines lautstarken Fanblocks freuen, so ist erneut ein Fanbus aus der Kreisstadt nach Königsbrunn gefahren.
Die Fans sahen gleich die frühe Führung für den EHC Königsbrunn. Marco Sternheimer traf nach 27 Sekunden zum 1:0. Danach musste Timon Ewert im TEV Tor zweimal seine ganze Klasse aufzeigen und verhinderte das 2:0. Kurz darauf hatte der TEV die erste Überzahlmöglichkeit und nutzte diese gleich. Matthias Bergmann zog von der blauen Linie ab und sein Schlagschuss fand den Weg vorbei an Stefan Vajs zum 1:1. In Unterzahl war wieder Ewert zur Stelle und verhinderte mit einer starken Parade die erneute Führung. Es entwickelte sich eine harte Partie mit einigen Nicklichkeiten. 7 Minuten vor der Pause scheiterte Ales Furch mit einem Alleingang am Torgestänge. Danach neutralisierte sich das Spiel etwas, ehe Königsbrunn 90 Sekunden vor der Pause durch einen Schuss aus dem Slot von Toms Prokopovics wieder in Front ging. Im Anschluss verhinderte nochmal Ewert das 3:1, ehe zum ersten Mal in die Pause ging.
Beide Mannschaften kamen mit Schwung aus der Mannschaft, aber Chancen gab es fast keine. Im Powerplay erhöhte dann Königsbrunn auf 3:1 durch Toms Prokopovics in der 25.Spielminute. Der TEV zeigte sich aber wenig beeindruckt und kam drei Minuten später durch einen direkt Schuss von Bohumil Slavicek wieder auf 3:2 heran. In der 28.Spielminure überraschte Ales Furch aus spitzen Winkel Stefan Vajs und die Scheibe rutschte kurios zum 3:3 über Linie und nur wenig später hatte Felix Feuerreiter das 3:4 auf dem Schläger, scheiterte aber nur an Vajs. Vier Minuten vor der Pause war Vajs nach einem Schuss von Felix Feuerreiter schon geschlagen, aber der Schuss wurde noch auf der Linie geblockt. 22 Sekunden vor der Pause ging dann der EHC Königsbrunn wieder im Führung. Peter Brückner staubt im Slot ab.
Zu Beginn des Schlussabschnitts agierten beide Mannschaften defensiv kontrolliert und es gab kaum gefährliche Angriffe. In Überzahl war es erneut der Ex-DEL Spieler Marco Sternheimer, der sechseinhalb Minuten vor dem Ende das 5:3 markierte. Die letzten beiden Minuten setzte Trainer Michael Baindl nochmal alles auf eine Karte und nahm Timon Ewert zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Es fiel aber kein weiterer Treffer und der TEV verliert mit 5:3 in Königsbrunn.
Weiter geht es für den TEV am Sonntag. Dann hat man gleich die Möglichkeit zur Revanche, wenn der EHC Königsbrunn um 18 Uhr zu Gast im MiaHelfnZam-Stadion ist.
(TEVM/sh)
  
   
loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
Punkte müssen her: EHC Waldkraiburg reist am Sonntag zum EV Pegnitz

(BYL)  Ruhig wird es am kommenden Wochenende für die Waldkraiburger Löwen in der Eishockey Bayernliga. Am Freitag bleiben die Löwen zu Hause, jedoch ohne Punktspiel in der Abstiegsrunde. Dafür wird ab 19:15 Uhr trainiert und man bereitet sich bestmöglich auf den Auswärtsgegner am kommenden Sonntag ab 17:30 Uhr vor. Im Freiluftstadion vom oberfränkischen Pegnitz wartet der nächste schwere Gegner darauf den Löwen Punkte abzunehmen und dass sie das können, haben sie zum „Nikolausspiel“ am 04.12.2022 bereits bewiesen. Da schickten Sie die Jungs aus der Innstadt mit nur einem Punkt nach einer 6:5 Niederlage wieder nach Hause.
Die bisherige Leistung der Gäste in der Abstiegsrunde ist schwer einzuschätzen. Gegen Pfaffenhofen im eigenen Stadion holte man nur einen Punkt nach einem 4:5 nach Verlängerung, gegen Geretsried, die den EHC am vergangenen Sonntag mit 1:4 besiegen konnten, verlor man nur knapp mit 4:3.
Die Löwen starteten mit einem Sieg in diese Abstiegsrunde und demnach mit wichtigen zwei Punkten, die man gegen Buchloe einfahren konnte. Auch brillierte die erste Angriffsreihe an diesem Abend, ebenso wie es die Verteidigung und nicht zuletzt Torhüter Kevin Yeingst tat. Doch so ganz scheint der Knoten dann noch nicht geplatzt zu sein. Am Sonntag nach dem Buchloe-Spiel blieben die Akteure, auf die es in der Abstiegsrunde nun eigentlich noch mehr ankommen sollte, blass und vor allem torlos. Doch der Sonntag wäre ein guter Tag um, bei milden zwei Grad unter freiem Pegnitzer Himmel, wieder aufzutauen und das ein oder andere Tor zu erzielen.
An mangelnder Unterstützung für den EHC Waldkraiburg wird es auf keinen Fall liegen. So hat das „Fanprojekt Waldkraiburg“ bereits die Auswärtsreise in den 267 Kilometer entfernten Spielort angekündigt und wird hier, wie bei jedem Auswärtsspiel in dieser Saison, stimmlich alles geben, um das Team zu unterstützen.
Man darf gespannt sein, wie die Löwen auf die Sonntags-Niederlage gegen Geretsried reagieren. Man benötigt dringend Siege, um nicht in die Landesliga zu rutschen und entsprechend müssen sich die Akteure auf dem Eis auch in die Partie knien.
(EHCW/aha)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
baerenneuwiedBären Neuwied
Die „AAA-Formation“ übernimmt Verantwortung

(RLW)  Dieses Ergebnis ist allenfalls interessant für die Statistik: Der EHC „Die Bären“ 2016 hat sein letztes Hauptrunden-Auswärtsspiel beim ESV Bergisch Gladbach mit 4:5 verloren. „Na und?“, möchte man sagen. Da am zweiten Tabellenplatz ohnehin nicht mehr zu rütteln war und Inter-Regio-Cup-Endspurt sowie Play-offs vor der Tür stehen, gab Trainer Leos Sulak seinen ersten beiden Blöcken frei. „Ich wollte sehen, wie sich die anderen Reihen schlagen, wenn sie Verantwortung übernehmen müssen. Die Jungs haben das gut gemacht“, zeigte sich der Neuwieder Trainer zufrieden. Vor allem die „AAA-Formation“ mit den Asbach-Brüdern und Dennis Appelhans fiel auf. Bei drei der vier EHC-Tore stand sie auf dem Eis.
Das elfköpfige Feldspieler-Aufgebot geriet bis zur 25. Minute deutlich ins Hintertreffen. Pawel Kuszka (9., 25.), Stefan Erhardt (20.) und Sebastian Brockelt (24.) brachten die Realstars mit 4:0 in Führung. Die Bären bewiesen Nehmerqualitäten und zeigten, dass sie sich nicht kampflos ergeben wollten. In der hektischen Partie mit etlichen Strafzeiten und zwei Spieldauer-Disziplinarstrafen gegen Bergisch Gladbachs Nikolai Kulik und den Neuwieder Kirill Litvinov nach Spielende – nicht jeden Pfiff von DEL-Linienrichter Dennis Kyei-Nimako konnten die Beteiligten nachvollziehen - glichen die Gäste das Ergebnis aus. Dennis Appelhans (26.), Björn Asbach (40.), Dustin Schneider (43.) und Kirill Klyuyev (52.) egalisierten zum 4:4.
Das letzte Bergisch Gladbacher Überzahlspiel entschied die offene Partie. Tim Dreschmann markierte das 5:4 (55.), wenngleich auch das noch nicht das letzte Wort hätte sein müssen. 18 Sekunden vor Schluss scheiterte Dennis Appelhans mit einem Penalty an Felix Köllejan.
(EHCN/rw)
  
   
ratingenRatinger Ice Aliens
Ice Aliens drehen das Spiel gegen die Eisadler

(RLW)  In einer über weite Strecken zerfahrenen Partie siegen die Ice Aliens gegen die Eisadler Dortmund mit 4:2, nachdem sie im ersten Drittel mit 0:2 in Rückstand lagen.
Wie schon in den vorangegangenen Spielen gegen die Eisadler zeigten die Gäste erneut große Kampfkraft und den Willen, den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Die Ice Aliens hatten dem zunächst nichts gegenzusetzen sondern verzettelten sich oft in Angriffsbemühungen, die schon an der gegnerischen blauen Linie scheiterten. So war es nicht verwunderlich, dass die Gäste in der 5. Spielminute durch Bergstermann in Führung gingen und Sushkov in der 17.Minute auf 0:2 erhöhte. Die Ice Aliens erhöhten nun den Druck auf das Tor von Gästegoalie Marvin Nickel. Malte Hodi nutzte nur eine Minute später die Vorlage von Erik Grein und Max Bleyer zum Anschlusstreffer. "Wenn man vor dem letzten Wochenende der Hauptrunde Platz Eins sicher hat, ist es nicht einfach, 100 % fokussiert zu sein. Genau das haben wir im ersten Drittel gesehen, und wir haben auch gesehen, dass Dortmund dringend die Punkte brauchte. Im zweiten und dritten Drittel haben wir uns auf das Wesentliche besonnen, das Spiel gedreht und verdient gewonnen." So kommentierte Ice Aliens Coach Frank Gentges das Geschehen auf dem Eis.
Die Zuschauer blieben angesichts des Rückstandes ruhig und hatten Vertrauen in die Ratinger Mannschaft. Und die zahlte in der 31. Minute zurück. Zunächst verwandelte Maik Klingsporn eine Vorlage von Joshua Gärtner und Malte Hodi zum umjubelten Ausgleich. Nur 30 Sekunden später versenkte Stephan Kreuzmann einen Schlagschuss von der blauen Linie zur ersten Führung der Ice Aliens an diesem Abend. Malte Hodi und Max Bleyer hatten die Vorarbeit geleistet. Im letzten Drittel versuchten die Dortmunder noch einmal alles, um den Rückstand auszugleichen. Sie intensivierten die Angriffe und suchten mehr Abschlüsse. Doch die Ratinger Defensive hielt stand und Lukas Schaffrath entschärfte das, was durchging. Als Tim Brazda in der 59.Minute nach Vorlage von Stefan Traut und Dominik Scharfenort das 4:2 erzielte, war die Partie entschieden. Zwar nahmen die Eisadler noch den Torwart vom Eis, die Überzahl konnten sie jedoch nicht mehr nutzen.
(RIA/pia)
  
       
    

Frauen

Nationalmannschaft - Bundesliga - Landesverbände
  
     
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Tag 2: Tschechien und Finnland gewinnen erneut

Tschechien konnte auch sein zweites Spiel des Turniers gewinnen, Schweden wurde glatt geschlagen. Finnland gewann am Abend klar gegen Deutschland.
Tschechien kontert Schweden aus:
Tschechien – Schweden 5:2 (1:1/2:0/2:1)
Tschechien startete mit einem Sieg ins Turnier, für Schweden war es der erste Austritt. Gegentore verhindern sollten die Torhüterinnen Blanka Skodova bei Tschechien und Ida Boman bei den Schwedinnen.
Beide Torhüterinnen mussten auch von Beginn an eingreifen, denn es gab früh erste Chancen. Nach zehn Minuten kassierte Schweden die erste Strafe des Spiels und wieder nutzten die Tschechinnen diesen Vorteil. Einen schönen Querpass verwandelte Agata Samovska nach elf Minuten zum 1:0. Schweden konnte sich danach zwar im Drittel von Tschechien festsetzen, die Tschechinnen hielten dem Druck aber stand. Es gab bis zur Pause noch weitere Chancen und 1,4 Sekunden vor der Sirene konnte Fanny Rask für Schweden den Ausgleich erzielen.
Schweden hatte im 2. Drittel die ersten guten Angriffe, kassierte aber nach 23 Minuten das 2:1. Einen Konter konnte Teresa Pistekova sicher verwandeln und Tschechien führte wieder. Schweden drückte weiter, aber sie kamen kaum zu guten Torchancen. Die Konter von Tschechien konnten meist aber auch gut gestoppt werden. Und wieder brachte die letzte Minute des Drittels ein Tor, diesmal für Tschechien. 48.9 Sekunden wurden auf der Uhr angezeigt, da landete ein Schuss von Barbora Bartakova zum 3:1 im Tor.
Auch im letzten Drittel versuchte Schweden die Tschechinnen unter Druck zu setzen, sie scheiterten aber immer wieder an der guten Torhüterin. Und wieder nutzte Tschechien eine Chance aus, die 45. Minute brachte ihnen das 4:1 durch Tereza Plosova. Sechs Minuten vor dem Ende saß der nächste Konter, Vendula Pribylova ließ Schwedens Torhüterin keine Chancen. Zwei Minuten vor der Schlusssirene konnte Linnea Johansson für Schweden mit einem schönen Schuss unter die Latte auf 5:2 verkürzen. Schweden versuchte nach einer Strafe gegen Tschechien noch ohne Torhüterin, es blieb aber beim 6:2.
Tschechien gewann dieses Spiel verdient. Die Abwehr stand gut und die Konter saßen. Schweden gelang es in der Offensive nicht die Abwehr von Tschechien zu überwinden.
Finnland gewinnt erwartungsgemäß gegen Deutschland:
Finnland – Deutschland 3:0 (1:0/1:0/1:0)
Finnland war klarer Favorit, es würde für Deutschland schwer werden ein gutes Ergebnis zu erzielen. Im Kader von Deutschland gab es keine Änderung, im Tor wurde aber auf Johanna May gewechselt, die nun auch ihren ersten Einsatz im Nationalteam kam. Bei Finnland begann im Tor Emilia Kyrkö.
Finnland kam zwar früh zu ersten Torchancen, Deutschland versuchte aber ebenfalls anzugreifen und auch sie konnten sich Chancen erspielen. Die erste Strafe gegen Deutschland führte zum ersten Gegentreffer, Ronja Savolainen brachte Finnland nach sechs Minuten in Führung. Finnland war nun überlegen, zumal Deutschland noch drei weitere Strafen kassierte. Eine gute Abwehrleistung und Johanna May verhinderten aber bis zur Pause weitere Gegentore.
Im 2. Drittel konnte Finnland nach 89 Sekunden auf 2:0 erhöhen, Petra Nieminen war erfolgreich. Deutschland verteidigte zwar weiter recht gut, eigene Angriffe und Torchancen gab es aber kaum. Es blieb im 2. Drittel bei einem Treffer und einem Zwischenstand von 2:0.
Das letzte Drittel brachte Finnland weitere gute Chancen, aber Deutschlands Torhüterin hielt weiter gut. Deutschland versuchte weiter zwischendurch Angriffe zu fahren, aber es gab auch im letzten Abschnitt nicht viele. Als Deutschland nach 51 Minuten zu einem Powerplay kam, konnte Finnland einen Puckverlust im finnischen Drittel zu einem Konter nutzen und den verwandelte Petra Nieminen sicher zum 3:0 (52.). Auch in diesem Drittel fiel nur ein Tor und so blieb es beim 3:0, was für Finnlands Torhüterin ein Shutout bedeutete.
Viele Angriffe ließ Finnland nicht zu und so gab es für das DEB-Team nicht viele Torchancen. Dafür wurden auch in diesem Spiel wieder zu viele Strafen gesammelt, was Finnland aber nicht ausnutzte. Verdient war der Erfolg für Finnland, sie waren insgesamt klar besser.
(NIS/ns)


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Tag 3: Finnland und Schweden gewinnen am Freitag

Das Duell der bisher ungeschlagenen Teams zwischen Tschechien und Finnland endete mit einem Erfolg von Finnland. Im Duell der Schweiz gegen Schweden konnte Schweden die ersten Turnierpunkte einfahren.
Tschechien – Finnland 0:1 (0:1/0:0/0:0)
Ein Tor reicht Finnland zum Sieg
Beide Teams hatten ihre ersten beiden Spiele überzeugend gewonnen und so war es vorentscheidendes Spiel um den Turniersieg. Ein Sieg war beiden zuzutrauen, es gab keinen klaren Favoriten.
Mit viel Schwung gingen beide in dieses Spiel und es gab auch erste Torchancen. Die erste Strafe des Spiels wurde zum ersten Treffer genutzt. Tschechien kassierte diese nach sechs Minuten und Jenni Hiirikoski konnte Tschechiens Torhüterin Blanka Skodova mit einem verdeckten Schuss überwinden. Tschechien kam im Drittel zu zwei Powerplays, aber sie kamen einfach nicht zu gefährlichen Abschlüssen. Insgesamt hatten die Finninnen die besseren Chancen und führten nach 20 Minuten verdient.
Zu Beginn des 2. Drittels kamen beide Teams zu guten Chancen, Finnland hatte aber immer noch leichte Vorteile. Im Laufe des Drittels übernahm Finnland immer mehr das Kommando, was auch an einigen Strafen gegen Tschechien lag. Doch lediglich ein Metalltreffer nach 32 Minuten gelang den Finninnen. Es blieb aber bis zur Pause beim 0:1 und mit diesem Ergebnis waren die Tschechinnen gut bedient.
Nach guten Chancen von Finnland, inklusive eines weiteren Powerplays, konnte Tschechien sich etwas befreien und sie kamen ebenfalls zu guten Möglichkeiten. Insgesamt hatte Finnland aber weiter mehr Spielanteile, zumal Tschechien weiter Strafminuten sammelte. Und wieder scheiterte Finnland am Metall, diesmal nach 55 Minuten. Es blieb auch nach 60 Minuten bei diesem einen Treffer, der Finnland zum Sieg reichte.
Tschechien gelang es nicht sich zwingend durchzusetzen und so gewann Finnland verdient. Finnlands Torhüterin Emilia Kyrkö blieb auch bei 2. Turniereinsatz ohne Gegentor. Mit diesem Erfolg ist Finnland dem Turniersieg einen Schritt näher gekommen.
Schweiz – Schweden 0:5 (0:0/0:2/0:3)
Tore im letzten Drittel sichern Schweden den Sieg
Es war für beide das 2. Turnierspiel und beide warteten noch auf einen Punkt. Schweden übernahm gleich das Kommando und so bekam Caroline Spies im Tor der Schweiz gleich gut zu tun. Von der Schweiz kamen wenige Angriffe, die aber meistens abgefangen wurden. Einen Treffer konnten beide Teams im Anfangsdrittel nicht erzielen.
Schweden drückte im 2. Drittel weiter und nach 24 Minuten konnten sie den erhofften und verdienten Führungstreffer erzielen. Hilda Svensson schnappte sich an der blauen Linie des Schweizer Drittels den Puck und sie ließ der Torhüterin keine Chance. Es ging weiter mit viel Druck von Schweden und nach 30 Minuten folgte das 0:2. Lova Blom bekam den Puck aufgelegt und gegen ihre Schuss war kein Kraut gewachsen. Dieser Treffer weckte die Schweiz ein wenig, nun gab es mehr gute Angriffe und gefährliche Aktionen vor dem gegnerischen Tor. So gab es jetzt vor beiden Toren viel Gefahr, aber es fielen in diesem Drittel keine weiteren Tore.
Mit einem Restpowerplay ging die Schweiz ins letzte Drittel und es gab auch Chancen. Im Anschluss kamen die Schwedinnen zu einem Powerplay und direkt nach Ablauf der Strafe konnte Lisa Johansson das 0:3 erzielen (44.). Eine Minute später zog Sofie Lundin von außen ab und es schlug im langen Eck zum 0:4 ein. Die 50. Minute brachte Schweden den nächsten Treffer, diesmal traf Lienna Johansson mit einem Schuss ins lange Eck. Es gab noch ein paar gute Schüsse der Schweiz, es blieb am Ende aber beim 0:5 und somit dem Shutout für Schwedens Torhüterin Tindra Holm.
Schweden war über fast die gesamte Spielzeit das bessere Team, lediglich die 2. Hälfte des 2. Drittels konnte die Schweiz ausgeglichener gestalten. So gewann Schweden am Ende verdient und hat nun noch Chancen den Turniersieg zu erreichen. Die Schweiz bleibt nach zwei Spielen ohne Punkt.
Ausführliche Statistiken gibt es unter https://deb-online.live/liga/damen/deb-frauen-nationalteams-turniere/?divisionId=11563
(NIS/ns)
  
 
 
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