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  KURZNACHRICHTEN  

       
    
Hammer Eisbären
(OLN)  Die Eisbären haben den Vertrag mit ihrem Topscorer Ben Evanish verlängert. Der 26-jährige Kanadier kam letztes Jahr von der York University aus Nordamerika nach Hamm. In 30 Spielen brachte er es auf 17 Tore und 19 Assists, ehe er verletzungsbedingt vorzeitig die Saison beenden musste. Allerdings gibt es auch zwei Spielerabgänge zu vermelden. Stürmer Moritz Isreal zieht es wieder nach Süddeutschland und Torhüter Daniel Filimonow hat das neue Angebot der Eisbären nicht angenommen
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Mit Dominic Krabbat wechselt ein sehr erfahrener und langjähriger Zweit- und Oberliga-Stürmer zu den Mammuts. Der 37-Jährige ist gebürtiger Schongauer und spielte in den letzten zwei Jahren für den Nachbarrivalen Peißenberg Miners. In der abgelaufenen Spielzeit gelangen dem Routinier in 40 Partien 25 Scorerpunkte
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Manuel Haban ist der vorerst letzte Spielerabgang beim ERC zur nächsten Bezirksligasaison. Er bleibt den Red Dragons in anderer Position als Nachwuchstrainer und Vorstand weiter erhalten
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Die beiden Angreifer Julien Frey und Alexander Listl sind die nächsten Abgänge bei den Luchsen
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Stürmer Louis Herbrik trägt in der neuen Bayernligasaison das Trikot des VfE. Der 20-jährige Angreifer, der mittels Förderlizenz bereits einige Spiele für die Devils bestritten hat, wechselt nun fest aus dem Nachwuchs des ESV Kaufbeuren nach Neu-Ulm
  
Bären Neuwied
(CEHL)  Der EHC hat mit Lukas Schulte ein junges Torhütertalent verpflichtet. Der 21-Jährige spielte die letzten Jahre im Nachwuchs des ERC Ingolstadt und stand dort auch im erweiterten DEL-Kader. Mittels Förderlizenz sammelte er Spielpraxis in der Oberliga Süd bei den Bayreuth Tigers
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Der HEC hat den Vertrag mit Angreifer Patrik Rypar verlängert. Der 26-jährige Deutsch-Tscheche kehrte vor zwei Jahren vom HC Landsberg zurück und brachte es in der vergangenen Spielzeit in 51 Partien auf 13 Scorerpunkte
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Dauerbrenner Valentin Hörndl hält seinem heimatverein weiter die Treue. Das 30-jährige Eigengewächs gehört seit vielen Jahren zu den Leistungsträgern in der Offensive der Miners. In der letzten Saison gelangen dem Stürmer 15 Tore und 16 Vorlagen in 40 Partien
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Torhüter Ben Prothmann und Verteidiger Tim prothmann werden nicht mit dem GSC den Weg in die Regionalliga gehen und sind somit die ersten beiden Spielerabgänge bei den Black Tigers
  
EHC Klostersee
(BYL)  Der 21-jährige Stürmer Marc Bosecker, der den Grafingern auch nach dem Abstieg aus der Oberliga die TReue gehalten hat, wird in seine dritte Saison im Trikot des EHCK gehen. In der abgelaufenen Spielzeit konnte er in 20 Partien 30 Scorerpunkte beisteuern
  
Türkheim Celtics
(BBZL)  Angreifer Marius Dörner wechselt vom HC Landsberg aus der Bayernliga zum ESV. Der 28-Jährige spielte früher schon im eigenen Nachwuchs. Für die Riverkings konnte er zuletzt in 31 Spielen 4 Tore erzielen und weitere 5 Treffer vorbereiten
  
Mittenwald Piranhas
(BBZL)  Stephan Wilhelm bleibt beim EVM. Er wird künftig mit Thomas Messizius zusammen ein Trainerteam bilden
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Mannschaftskapitän Peter Meier schnürt auch in der neuen Saison wieder die Schlittschuhe für den ERSC. Der 34-Jährige kam letztes Jahr aus Pfaffenhofen nach ottobrunn und konnte in 20 Spielen 6 Tore und 12 Assists erzielen
  
Hamburger SV
(RLN)  Verteidiger Cedric Hammer hat seine weitere Zusage bei den Hanseaten gegeben. Der 20-Jährige kam 2022 aus dem Iserlohner Nachwuchs zum HSV und hat sich inzwischen fest etabliert
  
EV Füssen
(OLS)  Nach einem Jahr beim ESC Kempten in der Bayernliga kehrt Stürmer Ondrej zelenka zum EVF zurück. Der 24-jährige Deutsch-Tscheche ging aus dem eigenen Nachwuchs hervor und sammelte bei den Sharks zuletzt wertvolle Erfahrungen. Mit 17 Toren und 24 Vorlagen aus 32 Spielen war er in Kempten einder der Leistungsträger im Team
  
EV Moosburg
(BLL)  Der tschechische Stürmer Adam Strakos, der letztes Jahr aus Salzgitter kam, wird den EVM nach nur einer Spielzeit wieder verlassen
  
 
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 12.Februar 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 11 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
WICHTIGER SIEG: EISBÄREN REGENSBURG SCHLAGEN BAD NAUHEIM 3:0

(DEL2)  Zurück auf einen Pre-Play-off-Platz ist Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg mit einem 3:0 (1:0/2:0/0:0)-Sieg über den EC Bad Nauheim geklettert. Durch die drei Punkte sind die Oberpfälzer nun Tabellenzehnter (59 Punkte), Bad Nauheim rutschte indes einen Rang ab und ist nun Sechster. Vor 3243 Zuschauern in der gut besuchten Donau-Arena trafen Christoph Schmidt (5. Minute – erstes DEL-2-Tor), Richard Diviš (22.) und Kyle Osterberg (24.) für die EBR, für die Verteidiger André Bühler seinen 200. Einsatz absolvierte und Devin Williams im Tor zum dritten Mal in dieser Spielzeit ohne Gegentreffer blieb. Auch der ausgerufene Themenspieltag zum deutschen Kinderhospiztag, zu dem das Team in grünen Sondertrikots (symbolische Farbe der Kinderhospizarbeit) auflief, war ein voller Erfolg und sorgte für Gänsehaut-Momente. Zahlreiche (Becherpfand-)Spenden gingen bei der Aktion des Fanclubs Rot-Weiss ein und erhöhen die Spendensumme, die durch die Versteigerungen der Jerseys generiert wird und dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Regensburg zugutekommt. Weiter geht es für die Eisbären mit dem Auswärtsderby beim EV Landshut am Sonntag, 12. Februar, ab 17 Uhr. Das nächste Heimspiel folgt dann schon am Dienstag, 14. Februar, ab 20 Uhr gegen die Wölfe des EHC Freiburg.
Nachbericht:
Die EBR traten ohne die Angreifer Daniel Pronin, Erik Keresztury (beide verletzt), Radim Matuš und Matteo Stöhr (beide überzählig) an, die Verteidiger Tomáš Gulda (Studium) und Lars Schiller fehlten ebenso. und Goalie Devin Williams kehrte indes nach auskurierter, kurzer Krankheit wieder in den Kader zurück – genauso Stürmer Kyle Osterberg, der zuletzt angeschlagen pausiert hatte.
Die Regensburger begannen stark und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, scheiterten aber zunächst einige Male am gut aufgelegten ECN-Schlussmann Felix Bick. Aus dem Getümmel heraus stocherte dann aber Christoph Schmidt den Puck zum 1:0 für die Eisbären über die Linie – es war sein erstes Zweitliga-Tor (5. Minute). Doch die Hausherren hatten noch nicht genug: druckvoll drängten sie auf den zweiten Treffer, fanden jedoch ihren Meister immer wieder in Bick. Die wenigen Offensivaktionen der Gäste hielt indes Heimgoalie Devin Williams wiederholt stark.
Im zweiten Durchgang erwischten die Domstädter einen Blitzstart: Erst drückte Richard Diviš die Scheibe kurz nach Ablauf einer Strafe gegen die Kurstädter zum 2:0 ins Tor (22.) und vollendete damit eine starke Kombination über Tomáš Schwamberger und Nikola Gajovský. Dann erhöhte Kyle Osterberg – erneut nach schöner Passstafette – gar auf 3:0 (24.). Bad Nauheim nahm nach dieser Aktion unmittelbar eine Auszeit, fand aber auch nach dieser nicht wirklich besser in die Partie. Im Gegenteil, das 4:0 durch Lukas Wagner, der einen Schuss von 200-Eisbären-Spiele-Jubilar André Bühler sehenswert und unhaltbar abfälschte, ließ nicht lange auf sich warten (29.). Nach einem langen Videobeweis wurde der Treffer aber aufgrund eines vermeintlichen Hohen Stocks nicht gegeben (29.). In der Folge schalteten die Eisbären mehrere Gänge zurück, doch auch jetzt wurde Bad Nauheim nur selten gefährlich. Wermutstropfen: Verteidiger Patrick Demetz verletzte sich im Mitteldrittel und konnte nicht mehr weiterspielen.
Im Schlussabschnitt nahmen dann die Gäste das Heft in die Hand und dominierten, doch Williams hielt seinen Kasten auch während einer kurzen doppelten Unterzahl mithilfe seiner aufopferungsvoll kämpfenden Vorderleute sauber. Da auch die Eisbären ihre Chancen ungenutzt ließen, blieb es beim 3:0 für die Regensburger, die damit, gestützt auf Williams Shutout, einen wichtigen Sieg im Kampf um die Pre-Play-offs feierten.
Schon am Sonntag, 12. Februar, steht das mit Spannung erwartete Derby beim EV Landshut an: Spielbeginn bei den Niederbayern ist um 17 Uhr. Das nächste Heimspiel in der Donau-Arena folgt für die EBR dann schon am Dienstag, 14. Februar, ab 20 Uhr gegen den EHC Freiburg.
(EVR/jml)


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
DERBY STEHT AN: EISBÄREN REGENSBURG AM SONNTAG IN LANDSHUT GEFORDERT!

Nach zuletzt sieben Punkten aus den jüngsten drei Partien gilt es für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg nun am Sonntag, 12. Februar, im Derby beim EV Landshut nachzulegen. Spielbeginn bei den Niederbayern ist um 17 Uhr. Für die Regensburger, die sich mit dem 3:0-Heimsieg über Bad Nauheim am Freitag in der Tabelle eine gute Ausgangslage für den DEL-2-Hauptrunden-Schlusspurt geschaffen haben und nun Zehnter sind (59 Punkte), dürfte die Partie bei den Isar-Städtern aber alles andere als leicht werden: Zwei der bisherigen drei direkten Duelle gewann der EVL, der mit neun Punkten mehr als die EBR (also 68) auf Rang sieben liegt.  Das jüngste Aufeinandertreffen entschieden indes allerdings die Domstädter mit 4:2 für sich – alles ist also angerichtet für ein spannendes und umkämpftes Derby. Ihr nächstes Heimspiel bestreiten die Eisbären schon am Dienstag, 14. Februar, ab 20 Uhr gegen die Wölfe des EHC Freiburg in der Donau-Arena.
Schon seit langem ist die Partie in Landshut restlos ausverkauft – die Fanlager beider Teams sind im Derby-Fieber, zudem geht es für beide Teams noch um wichtige Zähler. Nicht mit von der Partie werden bei den Regensburgern die beiden Langzeitverletzten Stürmer Erik Keresztury und Daniel Pronin sein, ferner verletzte sich am Freitag Verteidiger Patrick Demetz. Doch auch dem Rivalen fehlen einige Spieler: Goalie-Youngster Nico Pertuch weilt bei der Nachwuchs-Nationalmannschaft, der nachverpflichtete Kontingent-Torhüter Luka Gracnar unterstützt die slowenische Nationalmannschaft nach EVL-Angaben zumindest bis Samstag bei einem Turnier. Ferner fehlen mit David Zucker und dem Schweden Andrée Hult zwei starke Offensivkräfte längerfristig verletzt.
Insgesamt sechs Kontingentspieler haben die Niederbayern inzwischen unter Vertrag: Neben dem verletzten Stürmer Hult (Schweden) und Gracnar (Slowenien) im Tor stehen mit Tyson McLellan (40 Punkte in 39 Spielen), Brett Cameron (32 in 43/beide Kanada) und dem nachverpflichtete Jack Odin Doremus (19 in 22/USA) drei ausländische Stürmer im Kader sowie mit Nick Pageau (29 in 43) auch ein starker Offensivverteidiger. Top-Scorer ist indes Ex-DEL-Spieler Marco Pfleger der in 43 Spielen 20 Tore selbst erzielte und 26 weitere auflegte (46 Zähler).
Verloren die Eisbären die ersten beiden Kräftemessen mit dem EVL noch (3:6 in Landshut – EBR-Tore durch Radim Matuš, Nikola Gajovský und Erik Keresztury, 3:4 in der Donau-Arena – EBR-Tore durch Andrew Schembri, Gajovský und Jakob Weber), hielten sie dennoch jeweils gut mit und brachten die ambitionierten Isar-Städter jeweils an den Rande eines Punktverlusts. Im dritten Duell belohnten sich die Regensburger dann mit einem 4:2-Heimsieg: Topi Piipponen, Richard Diviš und zwei Mal Kyle Osterberg sorgten damals für den umjubelten Derby-Sieg. Daran will das Team von Coach Max Kaltenhauser im vierten Aufeinandertreffen anknüpfen und erneut punkten.
Ihr nächstes Heimspiel bestreiten die EBR dann bereits am Dienstag, 14. Februar, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen den EHC Freiburg.
(EVR/jml)
  
   
ecdcmemmingenMemmingen Indians
Ein Punkt in Peiting: Platz 6 weiter im Visier der Indians

(OLS)  Der ECDC Memmingen hat das Spiel beim EC Peiting in der Overtime verloren, holte aber einen wichtigen Zähler und hat weiterhin gute Chancen auf den 6. Tabellenplatz. Vor zahlreichen mitgereisten Fans, holten die Indians einen Zwei-Tore-Rückstand auf, mussten sich aber in der Overtime geschlagen geben. Am Sonntag kommt der EV Füssen zum Derby an den Hühnerberg.
Einen wahren Horrorstart erlebten die Memminger am Freitagabend in Peiting. Mit großen Ambitionen in die Partie gestartet, sahen sich die Maustädter bereits nach knapp zwei Minuten mit 0:2 in Rückstand. Der EC Peiting schlug bereits nach nur 34 Sekunden das erste Mal zu und legte eine gute Minute später mit dem zweiten Treffer nach. Brassard und Besl waren die Torschützen für die Hausherren, welche den Arbeitstag für Torhüter Maco Eisenhut in Windeseile beendeten. Die Memminger, welche verletzungsbedingt erneut auf Sven Schirrmacher und Donat Peter verzichten mussten sowie Petr Pohl nicht ins Aufegbot beriefen, kamen anschließend besser in die Partie und übernahmen die Kontrolle. Der Anschlusstreffer durch Matej Pekr war der verdiente Lohn dafür.
Auch in Drittel Nummer zwei waren die Indians dann tonangebend. Der Ausgleich durch Maxim Kryvorutskyy war mehr als verdient. Leider aus Indianer-Sicht verpasste es der ECDC, die vorhandenen Chancen in die erstmalige Führung umzuwandeln. So ging es mit einem Unentschieden in die letzten zwanzig Minuten einer wichtigen Begegnung. Zu diesem Zeitpunkt fehlte auch bereits ECDC-Verteidiger Lion Stange, der verletzt ausschied, sodass den Indians zwischenzeitlich nur noch vier gelernte Verteidiger zur Verfügung standen.  
Im Schlussabschnitt sollten dann keine Treffer mehr fallen. Die Partie war in den letzten zwanzig Minuten wieder ausgeglichener, sodass auch Leon Meder im Indians-Tor sein ganzes Können zeigen musste, um die Angriffe des ECP zu stoppen. Die große Chance auf den Sieg bot sich kurz vor Schlussdann doch noch, als die Indians eine Überzahlsituation zugesprochen bekamen. Sie schafften es aber nicht das Peitinger Abwehrbollwerk sowie Torhüter Hechenrieder zu überwinden.
So ging es im Duell des Sechsten gegen den Siebten in die Verlängerung. Nach mehreren Chancen auf beiden Seiten, darunter auch ein Pfostentreffer für die Hausherren, setzte der ECP mit einem Schuss ins kurze Eck einen Schlussstrich unter die Begegnung. David Miller war der Torschütze, der seinem Team den Zusatzpunkt bescherte.
Damit liegt der EC Peiting in der Tabelle immer noch auf dem begehrten 6. Platz, zwei Punkte vor den Indianern aus Memmingen. Diese haben aber bereits am Sonntag wieder die Chance aufzuschließen bzw. die Oberbayern zu überholen. Im Fernduell beider Mannschaften empfangen die Indians den EV Füssen am Hühnerberg. Ein Sieg in dieser Begegnung wäre enorm wichtig für das Team von Daniel Huhn, um weiterhin voll im Kampf um die direkten Playoff-Ränge dabei zu bleiben. 
(ECDCM/mfr)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
erscambergAmberg Wild Lions
Trotz Niederlage weiter Spitzenreiter - ERSC kann in Erding den klaren Rückstand aus dem Anfangsdrittel nicht mehr wettmachen

(BYL)  Der ERSC Amberg hat in der Aufstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga am Freitagabend seine erste Niederlage hinnehmen müssen. Bei den ambitionierten Erdinger Gladiators verloren die Löwen mit 3:6, behalten aber weiterhin die Spitzenposition in ihrer sehr ausgeglichenen Gruppe. Die Partie schien bereits nach dem Anfangsdrittel gelaufen, im dem sich die Gastgeber vor knapp 1.000 Zuschauern einen klaren 4:0-Vorsprung herausschossen. Im weiteren Verlauf gaben die Amberger aber nicht auf und kamen zwischenzeitlich noch auf 2:4 und 3:5 heran. Zu einer Wende sollte es aber nicht mehr reichen.
Die Aussichten vor der Begegnung sprachen schon eher für die Gastgeber. Während die Gladiators alle Leistungsträger aufbieten konnten – einschließlich der beiden zuletzt fehlenden Kontingentspieler Rukajärvi und Plihal, sowie den wichtigsten Scorern wie Krzizok, Waldhausen, Michl oder Busch – hatte Ambergs Coach Dirk Salinger die eine oder andere Sorgenfalte auf der Stirn. Zwar war der Angriff bis auf den verletzten Marco Pronath komplett besetzt, aber für die Abwehr fehlten Frank, Pielmeier, Troglauer und Lukas Salinger.
Die beiden „Kontis“ Rukajärvi und Plihal setzten auch gleich die Akzente, bereiteten den frühen Führungstreffer von Michael Franz vor; der traf auch schon mal per Förderlizenz vor ein paar Jahren für Amberg. Erding sorgte dann mit einem Doppelschlag im Anfangsdrittel für eine Vorentscheidung, denn Elias Maier und Simon Franz benötigten nur 31 Sekunden, um auf 3:0 für die Gladiators zu stellen. Die waren nun eindeutig Herr im eigenen Haus und ließen durch Daniel Krzizok noch im Anfangsdrittel das 4:0 folgen. Im Mittelabschnitt fing sich der ERSC wieder, gestaltete die Partie offener. Lohn waren die Treffer durch Tanner Campbell und Felix Köbele im Powerplay, die Amberg auf 4:2 heranbrachten. Kurz vor der Pausensirene bauten die Gladiators durch Florian Zimmermann ihre Führung wieder aus.
Auch im Schlussdrittel ließ der Widerstand des ERSC nicht nach und Shawn Campbell konnte erneut verkürzen, aber der dritte Amberger Treffer wurde postwendend von Rukajärvi wieder korrigiert. Toremäßig war es das dann schon, aber in der Schlussminute gab es noch einen Aufreger, weil sich der Erdinger Sebastian Busch wegen Stockschlagens eine Spieldauerstrafe einfing.
(ERSCA/js)
  
    
forstnatureboyzForst Nature Boyz
Nature Boyz sichern sich weitere Punkte gegen Abstieg - Simon Fend bezwingt Fürstenfeldbruck fast im Alleingang

(BLL)  Am Freitag Abend traten die Nature Boyz bei den Crusaders aus Fürstenfeldbruck zum Abstiegsrundenrückspiel an. Das Wetter in der Freiluftarena passte, die Ziele beider Teams standen fest: Fürstenfeldbruck wollte den 1. Tabellenplatz sichern, die Forster weitere Zähler gegen den Abstieg einsammeln. Es war also angerichtet, für ein spannendes Spiel, das die Nature Boyz mit einem 3:5 (1:1, 1:1, 1:2) Erfolg für sich entschieden.
Das Spiel begann, wie erwartet, die Hausherren versuchten ab Beginn, das Forster Tor unter Beschuß zu nehmen, doch Andreas Scholz, wie auch die ganze Forster Mannschaft hielt sich an die Anweisungen des Trainerduos Robert Kienle und Simon Mooslechner, kontrolliert den Gegner bei seinen Angriffsbemühungen zu stören. Die Brucker kamen dadurch nicht zu ihrem gewohnten Angriffsspiel. Die Gäste setzten immer wieder Nadelstiche durch gefährliche Konter. Die erste Strafzeit für einen Forster Spieler war erforderlich, um die 1:0-Führung der Hausherren zu erzielen. In der 13. Spielminute mußte sich Andreas Scholz geschlagen geben. Die Gäste blieben jedoch stabil und hielten sich an die Marschroute. Der an diesem Tag als Spieler des Spieles gewählte Simon Fend traf auf Zuspiel von Bastian Grundner und Markus Wohlgemuth in der 18. MInute zum 1:1-Ausgleich, der auch gleichzeitig den Pausenstand darstellte.
Zum Start ins Mitteldrittel waren die Nature Boyz nicht vollständig konzentriert, denn der Brucker Schildhabel spielte sich vom Verteidigungsdrittel heraus vor das Forster Tor und ließ auch Andreas Scholz in der 22. Minute keine Chance und brachte seine Farben mit 2:1 in Führung. Dieser Gegentreffer wirkte jedoch nicht negativ nach, denn jetzt agierte das Forster Team wieder konzentrierter. Es ergaben sich jetzt Torchancen auf beiden Seiten, keine davon konnten jeweils genutzt werden. Forst wirkte jetzt optisch sogar leicht überlegen. In der 36. Minute war wiederum der bereits erwähnte Simon Fend zur Stelle, denn in der 36. Spielminute erzielte er den 2:2-Ausgleich auf Zuspiel von Markus Wohlgemuth und Bastian Grundner. Mit diesem Zwischenstand gings zum letzten Pausentee.
Im Schlussdrittel überschlugen sich die Ereignisse ergebnistechnisch. Los ging es mit einer Unterzahl für die Gäste, doch die Brucker konnten ihre Überzahlsituation nicht für sich nutzen. Florian Deibler spielte die Scheibe aus dem Verteidigungsdrittel auf den wartenden Julian Kraus, der nach seinem Sololauf auch am verdutzten Valentin Mohr vorbeizog und die 2:3-Führung besorgte. Knapp eine Minute später stand es schon wieder unentschieden, denn in der 44. Spielminute glichen die Crusaders wiederum aus. Eine weitere Strafzeit eines einheimischen Spielers verhalf den Nature Boyz zur erneuten Führung. In der 47. Minute erzielte Simon fend seinen 3. Treffer an diesem Tage, das Zuspiel besorgte Daniel Anderl und Maximilian Rohrbach, es stand jetzt 3:4 für die Gäste. Wiederum knapp drei Minuten später drückte wieder ein Forster die Strafbank. Auch dieses Mal konnten sich die Mannen um das Trainergespann Robert Kienle und Simon Mooslechner erfolgreich entgegenstemmen. Einen Fehler im Spielaufbau der Crusaders nutzte dann Bastian Grundner, der auf Zuspiel von Simon Fend in der 50. Spielminute zum 3:5 einnetzte. Die Hausherren waren nicht mehr in der Lage, das Spiel für sich zu entscheiden, denn Andreas Scholz verhinderte weitere Gegentreffer.
Mit diesem Sieg konnten die Nature Boyz drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sichern, zumal der Tabellenletzte ebenfalls punktete. Aktuell befinden sich die Natue Boyz auf einem Nichtabstiegsplatz. Dieser soll am Sonntag gegen den ESC Vilshofen verteidigt werden.
(SCF/ws)
  
    
ERC LechbruckERC Lechbruck
Blackout bringt den ERC auf die Verliererstraße

(BLL)  Zwei Drittel lang war es in Moosburg ein tolles Eishockeyspiel zweier Mannschaften, die sich kampfstark und auf Augenhöhe duellierten. Im zweiten Drittel allerdings legten die Flößer eine schöpferische Pause ein und kassierten innerhalb von fünf Minuten vier Gegentore. Dieser Rückstand ließ sich nicht mehr auffangen, womit die Siegesserie des ERC Lechbruck gerissen ist.
Beide Mannschaften starteten mit offenem Visier in die Begegnung, von Beginn an war Feuer drin. Moosburg merkte man an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen und den Klassenerhalt perfekt machen wollten. Trotz beiderseits hochkarätiger Chancen, dauerte es bis zur 15. Minute, bis zum ersten Mal die Torsirene erklang. Der EV Moosburg durchbrach den Bann und ging mit 1:0 durch Asen in Führung. Postwendend erzielte aber Cameron Roberts noch in der gleichen Minute den 1:1-Ausgleich. Mit diesem Zwischenstand ging es verdientermaßen in die erste Drittelpause, in einem spannenden und guten Landesligaspiel.
Der zweite Durchgang begann ganz nach dem Geschmack des ERC: Gerade einmal 35 Sekunden waren gespielt, da erzielte Marcus Köpf auf Zuspiel von Cameron Roberts die 2:1-Führung für Lechbruck. Bis zur 25. Minute sahen die Zuschauer in der schmucken Clariant Arena einen guten Auftritt der Blau-Weißen und auch die mitgereisten ERC-Anhängern hatten eigentlich wenig Grund zur Besorgnis. Doch mit einem Scheibenverlust an der eigenen blauen Linie verhalf man den Hausherren zum 2:2-Ausgleich durch Chagnon in der 26. Minute. In der 27. Minute dann die Führung für den EVM: Lukas Majercik war der Torschütze. Moosburg witterte nun Morgenluft und wurde stärker. Dann kamen die spielentscheidenden Minuten: Zwischen der 32. und 37. Minute hatte der ERC einen kollektiven Blackout. Wie ausgewechselt lief in dieser Phase gar nichts mehr bei den Flößern, ein unerklärlicher spielerischer Tapetenwechsel, den die Hausherren bravourös und eiskalt ausnutzten. Vier Tore mußte Lechbruck in dieser Zeitspanne schlucken und lag plötzlich mit 2:7 hinten. Paolo de Sousa setzte wenigstens in der 40. Minute noch ein Lebenszeichen mit dem dritten Lechbrucker Treffer zum 7:3-Pausenstand.
In der zweiten Drittelpause fand ERC-Trainer Kratzmeir deutliche Worte in der Kabine, die ihre Wirkung nicht verfehlten. Der ERC Lechbruck nun wieder deutlich besser, fand zu seiner Leistung aus dem ersten Drittel zurück. In der 43. Minute verkürzte Lukas Baader (Christoph Pfeiffer, Josef Bayrhof) zum 7:4 und die Lecher waren gewillt, noch einmal zurück ins Spiel zu kommen. Chancen gab es durchaus, aber letztendlich ließ sich der EV Moosburg die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und konnte mit einem 7:4-Sieg gegen den ERC den Klassenerhalt fix machen.
ERC-Trainer Christian Kratzmeir: „Heute bin ich mit dem ersten und letzten Drittel einverstanden. Da haben wir Eishockey gespielt und ich denke ein gutes Spiel beider Mannschaften gesehen. Was im zweiten Drittel passiert ist geht nicht. So dürfen wir uns nicht präsentieren, das war katastrophal. Das habe ich meiner Mannschaft auch so deutlich gemacht. Kompliment aber auch an Moosburg, die das gnadenlos effektiv ausgenutzt haben. Letztlich ist es eine verdiente Niederlage. Glückwunsch an Moosburg zum Klassenerhalt.“
(ERCL/ms)
  
    
esvtuerkheimcelticsTürkheim Celtics
Celtics belohnen sich zum Abschluss der Hauptrunde mit 3 Punkten gegen Maustadt

(BBZL)  Pünktlich zum Abschluss der Hauptrunde der Bezriksligagruppe West und damit kurz vor dem Start der Playoffs haben die ESV Türkheim Celtics zurück in die Erfolgsspur gefunden und auswärts den HC Maustadt mit 6:4 besiegt.
Viel vorgenommen haben sich die 20 Spieler und 2 Torhüter des ESVT inklusive Trainer- und Betreuerstab für das Auswärtsspiel in Maustadt. Mit geradlinigem Eishockey wollten Sie den gut 30 mitgereisten Fans einen Sieg bescheren und mit einem guten Gefühl in die Playoffs gehen. Das Team konnte in den ersten 10 Minuten auch die Vorgaben von Trainerduo Fischer-Furtner gut umsetzen und machte von Beginn an mächtig Druck. Maustadt war ausschließlich darum bemüht, sich zu sortieren und die Scheibe aus der Gefahrenzone zu befördern. Die Celtics rannten ein ums andere Mal an und gingen auch prompt in Minute 5 und 6 durch Tore von Darius Sirch und Christoph Vogel verdient mit 2:0 in Führung. Doch von nun an zogen die Celtics einige Strafzeiten, was die Maustädter zurück ins Spiel brachte und einige gute Möglichkeiten für das Heimteam bringen sollte. In der 18. Spielminute dann in doppelter Überzahl der Anschlusstreffer den HCM durch Maximilian Merkle. Doch die Antwort der Celtics folgte prompt. Marco Fichtl fälschte einen Schuss von Verteidiger Felix Ambos von der blauen Linie unhaltbar zur 3:1 Führung aus Sicht der Celtics ab und stellte den alten Torabstand wieder her. Nach der ersten Drittelpause ging die Strafzeitenflut beim ESVT weiter und man lud Maustadt regelrecht ein, Gefahr auszustrahlen, denn im 5 gegen 5 dominierten eindeutig die Celtics die Partie. Doch in Überzahl wussten die Maustädter ihre Erfahrung und Routine auszunutzen und prompt stand es in der 26. Minute durch einen Doppelschlag der Gebrüder Aschenbrenner 3:3. Doch Türkheim ließ sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und nahm das Spielgeschehen wieder an sich. Die erneute Führung in der 33. Minute erzielte Jakob Bottner mit seinem ersten Tor für den ESVT. In der 37. Minute zeigten dann auch die Celtics, dass sie Überzahl spielen können. Darius Sirch erhöhte mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf 5:3 für den ESVT. Doch die Maustädter gaben nicht auf und wollten in ihrem letzten Saisonspiel noch ein Wörtchen mitreden, was ihnen durch den erneuten Anschlusstreffer zum 5:4 durch Merkle auch gelang. Doch weitere Gefahr des Heimteams wurde im letzten Drittel nicht mehr ausgestrahlt. Türkheim zeigte, wieso man nach 18 Spieltagen auf dem zweiten Tabellenplatz steht und schnürte den HCM stellenweise minutenlang im eigenen Drittel ein. Diese wussten sich meist nur mit Icings zu helfen. Das Einzige, das sich die Celtics im letzten Drittel ankreiden müssen ist, das sie es verpasst haben, vorzeitig den Deckel draufzumachen. Unzählige gute Tormöglichkeiten blieben ungenutzt, bis der HCM kurz vor Schluss den Torhüter vom Eis nahm um nochmal Druck auf das Türkheimer Gehäuse aufzubauen. Doch Matthias Wexel eroberte sich die Scheibe im Spielaufbau, beförderte das Spielgerät zu Maxi Sams, der sich  durch die Maustädter Hintermannschaft tankte und zum 6:4 Endstand ins leere Tor einnetzte.
Celtics-Coach Michi Fischer zum Spiel: „Das war ein intensives Spiel auf Play-off Niveau. Beide Mannschaften wollten den Sieg. Maustadt hat sehr Körperbetont und aggressiv gespielt. Aber wir haben dagegengehalten und über das ganze Spiel die richtigen Antworten zum richtigen Zeitpunkt geliefert. Zudem haben wir viele Dinge richtig gut umgesetzt was in den letzten Wochen nicht der Fall war. Jetzt freue ich mich auf die Play-offs. Wir sind bereit.“
Mittlerweile steht auch der Playoff-Gegner des ESVT fest. Mit dem DEC Inzell als Erstplatzierten der Gruppe Süd bekommen es die Celtics mit einem relativ unbekannten Gegner zu tun. Lediglich im Pokal traf man vor einigen Jahren auf die knapp 5000 Einwohner Gemeinde aus dem Landkreis Traunstein nahe der österreichischen Grenze. Das erste Spiel der Best-of-Three Viertelfinalserie findet am 17.02. um 20:00 Uhr in Inzell statt, Spiel 2 am 19.02. um 16:30 Uhr zuhause im Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion und ein eventuelles Spiel 3 dann am 24.02. um 20:00 Uhr in Inzell. Für das Heimspiel am 19.02. hat sich der ESV Türkheim etwas besonderes überlegt. Was genau, wird im Lauf der Woche bekanntgegeben. So viel sei aber jetzt schon gesagt: Rechtzeitig ins Stadion kommen lohnt sich, die Kassen öffnen bereits früher als gewohnt, sodass alle Zuschauer um 16:15 auf ihrem Platz stehen sollten. 
(ESVT/mu)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler verlieren beim Meister

(RLW)  Am Freitagabend haben die Eisadler Dortmund das Auswärtsspiel bei den Ratinger Ice Aliens mit 2:4 (2:1, 0:2, 0:1) verloren. Die Mannschaft von Trainer Kevin Thau begann stark und ging nach 4 Minuten in Führung. Auf Vorlage von Josef Schäfer traf Malte Bergstermann für die Gäste. In der Folge waren die Eisadler spielbestimmend und trafen in der 17. Minute erneut. Noah Bruns und Frederik Hemeier bereiteten vor und Vladyslav Sushkov vollendete zum Spielstand von 0:2. Eine Unaufmerksamkeit in der Dortmunder Abwehr nutzten die Hausherren zum 1:2 Anschlusstreffer. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel zogen die Ice Aliens das Tempo an und übernahmen die Spielkontrolle. Mit einem Doppelschlag in der 31. Minute verwandelten die Gastgeber den Rückstand in die 3:2 Führung und drehten so das Spiel. Die Eisadler sahen sich nun mehr in der Defensive, hatten aber durchaus noch die ein oder andere Konterchance. So ging es mit einem knappen Rückstand ins entscheidende letzte Drittel.
Die Eisadler versuchten alles, aber der Ausgleich wollte trotz guter Möglichkeiten nicht fallen. In der 59. Minute hätte mit etwas Chancenglück durchaus der Ausgleich fallen können, aber wie schon in den Begegnungen gegen die Aliens zuvor erwiesen sich die Ratinger als effektiver und machten im Gegenzug mit dem Treffer zum 4:2 den Endstand perfekt. Damit bleiben den Eisadler im letzten Spiel der Hauptrunde am Sonntag in Neuwied noch eine kleine Restchance zu punkten um sich eventuell doch noch in der Tabelle zu verbessern.
Die Lage der Liga:
Am vorletzten Spieltag der Regionalliga West gibt es in der Liga noch ein ziemliches durcheiander. Die Wiehl Penguins mussten aufgrund von vielen Krankmeldungen und Verletzungen die Spiele am Wochenende absagen und holen also keine Punkte mehr (Platz 3 37 Punkte). Die Luchse auf Platz 4 (35 Pkt.) bekommen 3 Pkt. am grünen Tisch und spielen am Sonntag gegen Ratingen um eben Platz 3. Die Bären aus Neuwied traten überraschenderweise am Freitag mit einem Mini Kader und ohne die beiden Kontingentspieler in Berg. Gladbach an und verloren mit 5:4. Dazu kommen noch die 3 Pkt am grünen Tisch, so dass Berg. Gladbach Platz 5 belegt mit 24 Pkt. Auf Platz 6 liegt der Neusser EV mit 19 Pkt aus 24 Spielen. Die Eisadler auf Platz 7 (aktuell 17 Pkt.) könnten mit einem Sieg gegen einen Neuwieder Mini Kader noch auf Platz 6 springen. Bei einer Niederlage in Neuwied treffen sich beide Teams dann in den Play Offs wieder.
(EAD/tb)
  
    
baerenneuwiedBären Neuwied
Bozzo schießt Den Haag offline - Kanadier trifft neun Sekunden vor Schluss zum 4:3-Sieg

(RLW)  Um 22.05 Uhr ging Den Haag offline. Maximilian Wasser hatte von links in den Slot gepasst, Marco Bozzo verwandelt – nur Sekunden später blieb der Stream hängen. Auch der Liveticker gab nichts mehr von sich. Bozzos Treffer zum 4:3-Sieg des EHC „Die Bären“ 2016 in seinem Inter-Regio-Cup-Auswärtsspiel bei UltimAir Hijs Hokij war offenbar zu viel für die niederländische Technik und kam zu spät für die Gastgeber, um noch einmal zu kontern. Die drei Punkte in einer intensiven, umkämpften und ganz engen Begegnung bringen die Neuwieder wieder ins Geschäft um eine mögliche Titelverteidigung. „Wenn wir am Dienstag unser Heimspiel gegen Lüttich für uns entscheiden, ist vielleicht tatsächlich noch einmal etwas möglich“, hat Manager Carsten Billigmann den Kampf um den Pokal noch nicht aufgegeben.
So kurz vor Schluss das entscheidende Tor zu erzielen, mag glücklich erscheinen, verdient war der EHC-Sieg trotzdem. „Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt und besaßen einige Möglichkeiten, das Spiel deutlicher für uns zu entscheiden“, kommentierte Manager Carsten Billigmann. Einzig die etwas zu einfach kassierten Gegentreffer störten den guten Gesamteindruck. Jeff Smith erzielte schon in der vierten Minute das 1:0 für die Bären, das der langjährige niederländische Nationalspieler Ronald Wurm nur 81 Sekunden später ausglich. Das Chancenplus befand sich auf Seiten der Gäste. Für Maximilian Wasser und Co. boten sich gute Einschussgelegenheiten. Alexander Zaslavski von der blauen Linie in Überzahl (8.) und Alexander Spister mit einem Konter in Unterzahl (16.) legten im abwechslungsreichen ersten Drittel nach. Weil in der Hintermannschaft weiterhin in mancher Situation der Fokus fehlte, gelang Joey Oosterveld der Anschluss (20.). Beide Mannschaften hatten im Eröffnungsdrittel ein ordentliches Spektakel vorgelegt, danach ging es zumindest was die Tore anging, etwas gemächlicher zu. Ernesto Klem markierte das 3:3 (29.), und weil danach die beiden Torhüter Tjaard Jansen beim EHC sowie Julien Nes auf Den Haager Seite viele Duelle für sich entschieden, stellten sich die 1000 Zuschauer bereits auf die Verlängerung ein. Die Niederländer hatten im Schlussabschnitt optische Vorteile, kamen aber nicht häufig gefährlich zum Abschluss. Auch im fünfminütigen Unterzahlspiel, nachdem Alexander Zaslavski eine Matchstrafe erhalten hatte, verteidigten die Bären geschickt. Mit dem letzten Angriff sicherte Bozzo seinem Team die volle Punktzahl, als er Wassers Hereingabe ins Tor tippte.
(EHCN/rw)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
fassberlinFASS Berlin
Dreier in Dresden eingefahren - Schönheide vor der Brust

(RLO)  Die nächsten drei Punkte sind unter Dach und Fach: Beim ESC Dresden erzielt FASS Berlin einen 2:6 (1:2, 1:3, 0:1)-Erfolg und hat im Kampf um Rang 2 weiter drei Punkte Vorsprung auf Verfolger Chemnitz. Aus den letzten drei Spielen werden noch vier Punkte benötigt. Den nächsten Schritt kann die Mannschaft von Headcoach Christopher Scholz bereits am Sonntagmittag (12.02.2023, 13:30 Uhr) machen, wenn der Tabellenführer Schönheider Wölfe seine Visitenkarte im Erika-Heß-Eisstadion abgibt.
Vor 65 Zuschauerinnen und Zuschauern (darunter 15 mitgereiste Berliner Fans) begannen beide Teams verhalten. FASS standen drei Verteidigerpärchen und vier Sturmreihen zur Verfügung, wobei Scholz zunächst meist mit drei Blöcken spielte. Besonders die Reihe um Center Gregor Kubail war im ersten Drittel sehr spielfreudig, was Nico Jentzsch mit zwei blitzsauberen Treffern krönte. Gegen Ende kam Dresden besser ins Spiel und erzielte den verdienten Anschluss.
Die beste Phase hatten die Gastgeber nach dem 2:2-Ausgleich, als Wienold die Scheibe eher zufällig auf den Schläger kam und er beherzt einschoss. Plötzlich hatte Dresden klarste Möglichkeiten, und FASS musste sich bei Goalie Patrick Hoffmann und dem Pfosten bedanken, dass man nicht in Rückstand geriet. Dennis Merk beendete diese Phase mit dem 2:3 (30.), indem er den guten Stula clever am rechten kurzen Eck überwand. Damit war der Bann gebrochen, und Stefan Freunschlag (34., nach starker Vorarbeit von Ludwig Wild) und erneut Dennis Merk (35.) sorgten für einen beruhigenden Vorsprung.
Als Patrick Czajka zu Beginn des Schlussabschnitts in Überzahl zum 2:6 traf, war die Begegnung gelaufen. FASS spielte jetzt konsequent mit vier Reihen und schonte Körner für das Schönheide-Spiel, blieb aber klar spielbestimmend. Der Sieg war letztlich hochverdient, wobei Dresden insbesondere aus der starken Phase im zweiten Drittel Hoffnung für den Kampf um die Pre-Play-off-Plätze ziehen kann.
Gegen Schönheide hofft FASS wieder auf den Einsatz von Patrick Neugebauer und Philipp Grunwald, während Daniel Volynec (Sperre) fehlen wird.
(FASSB/ah)
  
       
    

Frauen

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eishockeylogo5-Nationen-Turnier 2023
Tag 4: Tschechien und Schweden gewinnen am Samstag

Tschechien gewann in seinem letzten Turnierspiel gegen die Schweiz. Deutschland unterlag am Abend Schweden.
Schweiz – Tschechien 2:3 (1:0/1:1/0:2)
Tschechien dreht 0:2-Rückstand
Die Schweiz wartete noch auf den ersten Turnierpunkt und diesen gegen Tschechien zu holen, war auch keine leichte Aufgabe. Tschechien könnte mit einem Sieg den 2. Platz absichern.
Die Schweizerinnen kamen besser in die Partie. Zwar hatte Tschechien den ersten Angriff mit einer Chance, im Gegenzug konnte aber Lisa Rüedi Tschechiens Torhüterin Denisa Dudkova nach 56 Sekunden zum 1:0 überwinden. Während Tschechien versuchte zu antworten, sich aber wieder eine Strafe einfing, hatte die Schweiz weiter gute Chancen, was nicht nur am Powerplay lag. Es gab für beide Teams noch Möglichkeiten mit einer Spielerin mehr zum Erfolg zu kommen und auch komplett gab es gute Torchancen. Die Schweizerinnen hatten etwas mehr vom Spiel und so führten sie nach 20 Minuten verdient mit 1:0.
Mit der Pausensirene wurde gegen die Schweiz noch eine Strafe ausgesprochen und so ging Tschechien mit einem Powerplay ins Drittel. Es blieb aber beim 1:0 und danach spielte die Schweiz wieder mit. So wurde es ein ausgeglichenes Drittel, in dem die Teams nur wenige Torchancen zuließen. Als Tschechien zu einer Druckphase kam, wurden sie von der Schweiz ausgekontert. Einen ersten Schuss von Laura Zimmermann konnte Tschechiens Torhüterin noch abwehren, den Nachschuss verwandelte Sinja Lehmann sicher und es stand nach 32 Minuten 2:0. Doch Tschechien kam zurück, Tereza Plosova konnte Sandra Heim im Tor der Schweiz zwei Minuten später erstmals überwinden. Mit diesem Ergebnis ging es in die 2. Pause und so war noch alles möglich.
Das letzte Drittel begann mit 60 Sekunden Überzahl für Tschechien und nach 17 Sekunden stand es 2:2. Alena Mills zog von der Seite ab und wieder war die Schweizer Torhüter chancenlos. Tschechien griff weiter an, die Schweiz konterte. Nach 48 Minuten kam Tschechien zu einem doppelten Powerplay über 76 Sekunden und das nutzten sie zur Führung. Wieder zog Alena Mills ab und sie traf mit einem Schuss unter den Latte und so führte Tschechien nach 49 Minuten mit 2:3. Die Schweiz versuchte zwar nun wieder zu mehr Angriffen zu kommen, viel ließen die Tschechinnen aber nicht zu und sie hatten auch weiter die besseren Möglichkeiten. So blieb es am Ende beim 2:3 und die Tschechinnen durften jubeln.
Es war ein verdienter Sieg von Tschechien. Sie hatten insgesamt mehr Spielanteile und auch die Strafen halfen den Schweizerinnen nicht gerade weiter. Tschechien beendet das Turnier damit mit neun Punkten, die Schweiz muss weiter auf einen Punkt warten.
Schweden – Deutschland 4:1 (2:0/1:0/1:1)
Schweden mit ungefährdeten Sieg
Deutschland konnte in kompletter Besetzung in dieses Spiel gehen, im Tor begann Franziska Albl. Deutschland kam nach einem ersten Angriff von Schweden zu einem ersten Powerplay, für 45 Sekunden waren sie sogar in doppelter Überzahl. Es gab auch einige Schüsse, nur der Treffer fehlte am Ende. Schweden machte es besser, die erste Strafe nutzte Elin Svensson nach acht Minuten zum 1:0. Nun waren die Skandinavierinnen im Spiel und sie drängten Deutschland ins eigene Drittel. Das 3. Powerplay nutzte Schweden zum 2:0 aus. Diesmal ließ Lova Blom Deutschlands Torhüterin keine Chance und so stand es nach 18 Minuten 2:0. Viele Angriffe und Torchancen hatte Deutschland nicht und so führte Schweden nach 20 Minuten verdient mit 2:0.
Schweden hatte auch im Mittelabschnitt klare Vorteile und so wurde Franziska Albl oft gefordert. Nach 27 Minuten hatte aber auch sie etwas Glück, ein Schuss landete an der Latte des Tores. Zur Hälfte des Drittels kam Deutschland zu einer guten Druckphase mit einigen guten Schussversuchen, aber ein Treffer gelang nicht. Drei Minuten vor der Pause kam Schweden zum 3. Treffer, Lova Blom erzielte ihren zweiten Treffer und das Tor zum Pausenstand von 3:0.
Als Deutschland sich im letzten Drittel ein wenig im Drittel von Schweden festsetzen konnte, konnte Schweden einen Konter zum 4:0 nutzen. Sofie Lundin ging alleine durch und sie verwandelte sicher. Schweden kontrollierte bis zum Ende des Spiels, dennoch kam Deutschland 24,4 Sekunden vor dem Ende zum Ehrentreffer, Celine Haider konnte den 2. Turniertreffer des DEB-Teams erzielen.
Schweden gewann diese Partie sicher und auch verdient. Deutschland hatte zwar einige gute Aktionen, insgesamt waren sie aber zu harmlos.
Ausführliche Statistiken gibt es unter https://deb-online.live/liga/damen/deb-frauen-nationalteams-turniere/?divisionId=11563
(NIS/ns)
  
 
 
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