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  KURZNACHRICHTEN  

     
 
Eispiraten Dorfen
(BLL)  Der erste Neuzugang für die neue Saison wechselt vom Nachbarrivalen Erding Gladiators zum ESC. Michael Franz soll den Eispiraten bei der Mission Wiederaufstieg helfen. Der 25-Jährige, der aus dem Landshuter Nachwuchs hervorging, konnte in der letzten Saison in 34 Bayernligaspielen 28 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Letzte Saison absolvierte er 6 Spiele mittels Förderlizenz für den REC, nun wird Ilija Fleischmann fest von den Lausitzer Füchsen zu den Piranhas wechseln. In der letzten DEL2-Saison gelangen dem 21-jährigen Angreifer in 46 Partien ein Tor und eine Vorlage
  
Herne Miners
(OLN)  Der HEV hat den Verbleib von Justus Meyl bekannt gegeben. Der 22-Jährige kam letztes Jahr aus Füssen an den Gysenberg und hatte einen Vertrag für zwei Jahre unterzeichnet. In seiner ersten Saison für die Miners brachte es der gebürtige Landsberger in 42 Spielen auf ein Tor und drei Vorlagen
  
Harzer Falken Braunlage
(RLN)  Die Falken haben den Vertrag mit Verteidiger Patrik Rasin verlängert. Der 23-jährige Tscheche wechselte während der letzten Saison von den Harsefeld Tigers zum EC und konnte in 14 Partien 9 Assists beisteuern
  
EV Füssen
(OLS)  Jakob Schuster spielt weiterhin im Trikot des EVF. Der 20-Jährige, der letztes Jahr aus dem Nachwuchs der Düsseldorfer EG an den Kobelhang kam, konnte in seinen ersten 46 Oberligaspielen 5 Tore erzielen und weitere 9 Treffer vorbereiten
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Nils Cleven wird auch in der Regionalliga weiter für seinen Heimatverein auflaufen. Der 22-Jährige konnte zuletzt in 18 Landesliga-Partien 19 Scorerpunkte für sich verbuchen können
  
EC Peiting
(OLS)  Die Pfaffenwinkler haben den Vertrag mit Stürmer Samuel Payeur verlängert. Der 26-jährige Kanadier besetzt damit die zweite Kontingentstelle neben seinem Landsmann Felix Brassard. In der letzten Saison gelangen ihm in 53 Spielen 23 Tore und 23 Vorlagen
 
Hannover Scorpions
(OLN)  Die Mellendorfer haben den Abgang von Stürmer Patrick Pohl vermeldet. Der 34-Jährige kam letztes Jahr aus der DEL2 von den Eispiraten Crimmitschau zu den Scorpions und konnte in 61 Spielen 8 Tore und 35 Vorlagen erzielen
  
Bären Neuwied
(CEHL)  Nach fünf Jahren im EHC-Trikot wird Verteidiger Knut Apel die Bären nun wieder mit derzeit noch unbekanntem Ziel wieder verlassen. Dafür soll schon zeitnah ein weiterer Neuzugang bekannt gegeben werden
 
Münchner Luchse
(BBZL)  Als nächstes hat Stürmer Moritz Barth seine weitere Zusage beim MEK gegeben. Der 22-Jährige kam letztes Jahr aus Geretsried zu den Luchsen
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Dauerbrenner Maximilian Rohrbach wird ein weiteres Jahr für die Nature Boyz aufs Eis gehen. Der 27-jährige Verteidiger stammt aus dem Peitinger Nachwuchs und spielt bereits seit 2018 für den SC
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Lukas Zellner, der während der letzten Saison aus der Landesliga von den Vilshofener Wölfen zum ERC zurückkehrte, wird auch in der neuen Spielzeit wieder im Trikot der Red Dragons auflaufen
 
Bietigheim Steelers
(OLS)  Eigengewächs Joshua Rust wird auch in der Oberliga für die Steelers auflaufen. Der 20-Jährige schaffte letztes Jahr den Sprung aus dem Nachwuchsbereich in die 1.Mannschaft und konnte in 49 DEL2-Partien 7 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Pegnitz Ice Dogs
(BLL)  Die beiden Oberliga-erfahrenen Verteidiger Alexander Diel und Mirko Schreyer haben ihre weiteren Zusagen gegeben und werden auch in der neuen Landesligasaison der Hintermannschaft Stabilität verleihen
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Das Torhüter-Duo der Eisbären ist komplett. Neben Neuzugang Maximilian Meier wird Sebastian Wieber im Tor stehen. Der 21-Jährige hat seinen Vertrag verlängert und wird somit in seine dritte Saison in Hamm gehen
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Die beiden Brüder Sebastian und Tristan Pfeifer werden auch in der Regionalliga weiterhin für den GSC auf Torejagd gehen. Zusammen kamen sie vor drei Jahren aus Dinslaken nach Moers und haben ihre Scorerqualitäten bereits unter Beweis gestellt
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Mit Sinan Ondörtoglu bleibt den Miners ein wichtiger junger Leistungströger erhalten. Der 22-Jährige hat sich bei seinem Heimatverein zu einer festen Größe in der Offensive entwickelt. 16 Tore und 14 Assists konnte er in der letzten Saison für sich verbuchen
  
Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Kai Sellers wird weiterhin an der Bande der Eisbären stehen. Dagegen wird John Kraiss, der zusammen mit Kai Sellers ein Trainerduo bildete, den HEC verlassen und wird sich einer neuen Herausforderung stellen
  

 
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 8.März 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Berlin, aus dem Nachwuchs-Eishockey und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
5:0! DEG gewinnt erstes Playoff-Duell gegen Frankfurt

(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat die Löwen Frankfurt im ersten Playoff-Duell deutlich mit 5:0 geschlagen. Die DEG legte von Beginn an einen souveränen Auftritt hin und belohnte sich ab dem zweiten Drittel auch auf der Anzeigentafel. Am Freitag folgt das zweite Duell in Frankfurt.
(DEG/pdeg)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Treffen der Stars beim Red Bulls Salute 2023

(DEL)  Auf dieses internationale Einladungsturnier dürfen sich alle Eishockeyfans schon jetzt freuen. Vom 26. bis 27. August 2023 findet in Zell am See-Kaprun das Red Bulls Salute 2023 statt. Der Kartenvorverkauf für die 16. Auflage des Turniers beginnt im April dieses Jahres.
Neben dem dreimaligen deutschen Meister EHC Red Bull München sind der neunfache schweizerische Meister ZSC Lions aus Zürich, der siebenfache nationale Titelträger IFK Helsinki aus Finnland sowie der neunfache österreichische Meister EC Red Bull Salzburg mit von der Partie. Damit kommt es wenige Tage vor Beginn der Champions-League-Saison 2023/24 zum Kräftemessen zwischen vier Teams aus vier unterschiedlichen europäischen Top-Ligen.
Die Halbfinalpartien stehen bereits fest: Am 26. August eröffnen um 17:00 Uhr die Teams aus Salzburg und Helsinki das Red Bulls Salute. Noch am selben Tag steigt um 20:30 Uhr das zweite Halbfinale. Dabei treffen die Mannschaften aus München und Zürich aufeinander. Die Sieger der beiden Halbfinalbegegnungen kämpfen dann am 27. August um 19:00 Uhr im Finale um den Siegerpokal, zuvor findet um 15:00 Uhr das Spiel um Platz 3 statt.
Das Red Bulls Salute wurde bereits zwischen 2005 und 2013 als international besetztes Einladungsturnier für europäische Top-Teams ausgetragen, ab 2010 diente es als Finalturnier der European Trophy. Im Jahr 2014 wich es der neu gegründeten Champions League (CHL), 2017 folgte nach einer vierjährigen Unterbrechung die Fortsetzung. Seitdem hat das Format seinen festen Platz im Eishockey-Kalender.
Die bisherigen Gewinner:
2022: Mountfield HK (CZE)
2021: Bílí Tygri Liberec (CZE)
2020: EC-KAC (AUT)
2019: Red Bull München (GER)
2018: SC Bern (SUI)
2017: Red Bull München (GER)
2013: JYP (FIN) 2012: Luleå Hockey (SWE)
2011: EC Red Bull Salzburg (AUT)
2010: Eisbären Berlin (GER)
2009: EC Red Bull Salzburg (AUT)
2008: HC Sparta Prag (CZE)
2007: Los Angeles Kings (USA)
2006: ZSC Lions (SUI)
2005: ERC Ingolstadt (GER)
(EHCM/rbmm)
  
    
eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
SPIEL 1 DER PRE-PLAY-OFFS: EISBÄREN REGENSBURG TRETEN AM MITTWOCH ZUM DEBY IN LANDSHUT AN

(DEL2)  Eine Paarung, die Feuer verspricht – und viele Tore: Nach dem vorzeitigen Klassenerhalt geht es für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg direkt mit den Pre-Play-offs gegen den Derby-Rivalen EV Landshut weiter. Spiel 1 der „Best-of-Three“-Serie um den Einzug in die regulären Play-offs steigt am Mittwoch, 8. März, ab 19:30 Uhr in der Isarstadt. Nach vier umkämpften Kräftemessen in der Hauptrunde steht den beiden Mannschaften damit das nächste heiße Duell vor vielen Zuschauern ins Haus. Die zweite Partie steht dann bereits am Freitag, 10. März, ab 20 Uhr in der Donau-Arena an. Nur noch wenige Tickets sind erhältlich.
Als Zehnter der Hauptrunden-Abschlusstabelle (68 Punkte) gehen die EBR gegen die siebtplatzierten Niederbayern (77) als leichter Außenseiter in die erste Runde. Auch die Bilanz aus den bisherigen Aufeinandertreffen spricht leicht für den EVL: Drei von vier Mal gingen die Landshuter als Sieger vom Eis. Diese gewannen jeweils ihre Heimspiele mit 6:3 und holten sich auch eine der Begegnungen in der Donau-Arena (4:3). Die zweite Partie in der Domstadt ging indes an die EBR, die damals nach souveräner Leistung 4:2 siegten. Alle Spiele waren aber knapp und standen bis weit ins letzte Drittel auf Messers Schneide.
Mit jeweils sechs Punkten in diesen vier Begegnungen stechen in den direkten Duellen auf Landshuter Seite die beiden kanadischen Kontingentstürmer Brett Cameron (je drei Tore und Assists) und Tyson McLellan (zwei Treffer und vier Vorlagen) hervor, die in der internen Scorerliste des EVL hinter Angriffskollege Marco Pfleger (insgesamt 51 Punkte) auch die Plätze zwei (McLellan – 45) und drei (Cameron – 39) belegen. Bei den Eisbären zeigten sich indes in den Derbys Stürmer Marvin Schmid (zwei Tore und drei Vorlagen) sowie Verteidiger Jakob Weber (ein Treffer und vier Assists) mit je fünf Punkten aus vier Spielen am offensivfreudigsten. Die drei besten Scorer des Teams sind aber andere: Der kanadische Top-Scorer Corey Trivino führt das Ranking mit 51 Zählern an. Dicht dahinter folgen Kapitän Nikola Gajovský (47) und der Tscheche Richard Diviš (46/alle Sturm). Interessant: Für die 13 bisherigen Treffer gegen die Niederbayern zeichneten sich auf Seiten der EBR neun verschiedene Schützen verantwortlich.
Einer von ihnen, Erik Keresztury, wird nun aber nicht eingreifen können. Wie auch Sturmkollege Daniel Pronin zählt er zu den Langzeitverletzten im Kader von Coach Max Kaltenhauser. Wie das Aufgebot der Oberpfälzer darüber hinaus aussehen könnte, ist noch nicht abzusehen. Zuletzt waren einige Akteure angeschlagen – ob sie einsatzfähig sind, entscheidet sich kurzfristig.
Doch auch die Landshuter hatten zuletzt mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen. Am letzten Hauptrundenspieltag trat die Mannschaft ob einer Krankheitswelle bei Hauptrundenmeister Kassel nur mit rund zwei Reihen an, zahlreiche Leistungsträger fehlten. Dennoch zogen sich die Niederbayern bei ihrer 3:6-Auswärtsniederlage in Hessen noch achtbar aus der Affäre. Zeitgleich unterlagen die Domstädter, ebenfalls ohne zahlreiche Stammspieler, dafür erstmals seit Wochen wieder mit dem zuvor verletzten Patrick Demetz, mit 1:3 bei den bereits als Play-down-Teilnehmer feststehenden Eispiraten in Crimmitschau.
Für ein spannendes Duell zweier Derby-Rivalen scheint alles angerichtet. Für das Regensburger Heimspiel sind kaum noch Karten zu haben. 
(EVR/jml)
  
    
lindau islandersLindau Islanders
Der EV Füssen als Pre-Playoff-Gegner der EV Lindau Islanders - Von Legenden, dem 100.Geburtstag, 16 Meistertiteln und den Toten Hosen

(OLS)  „Eishockai“!“ Mit weichem „ai“. So klang es, wenn der legendäre Xaver Unsinn in seinem Allgäuer Dialekt von seinem Sport sprach. Unsinn, erst Nationalspieler, später dann Bundestrainer, ist einer der Legenden, die den Ruhm des EV Füssen begründeten. Der Traditionsverein gastiert am Freitag (10. März 2023 / 19.30 Uhr) in den Pre-Playoffs in der Eissportarena. Die EV Lindau Islanders führen nach dem 6:2-Erfolg in Füssen mit 1:0 in der Best-of-Three-Serie.  
Für den Kontrahenten, den 16-maligen Deutschen Meister ist die aktuelle Oberliga-Saison eine ganz besondere: Der EV Füssen feierte nämlich ein Jubiläum. Am 11. Dezember 1922 war der Eissportverein im Hotel Sonne gegründet worden, am 9. Dezember 2023 feierte man mit einer großen Gala im Festspielhaus Neuschwanstein den 100. Geburtstag. Im Flur des Festspielhauses präsentierte der Verein seine ruhmreiche Geschichte, gewährte exklusive Einblicke in die Eishockeywelt und ermöglichte Kontakte zu Eishockey-Stars von einst und jetzt.
Und Legenden gibt es beim EV Füssen viele. Nicht nur Xaver Unsinn, Deutschlands „Mister Eishockai“, der erst selbst Nationalspieler war, 1953 WM-Silber gewann und als Bundestrainer die westdeutsche Auswahl 1976 zu Olympiabronze führte. Unsinn, 2012 im Alter von 83 Jahren verstorben, wurde zu Lebzeiten wegen seiner Verdienste in die „Hall of Fame“ des Weltverbandes IHHF und der „Hall of Fame Deutschland“ aufgenommen. Zu den bekanntesten Akteuren des EV Füssen zählen ohne Anspruch auf Vollständigkeit Markus Egen, Paul Ambros, Leonhard Waitl, Toni Kehle, Georg Holzmann, Uli Hiemer, Udo Kießling und Uli Egen.
Ihre Nachfolger spielen nach zahlreichen finanziellen Turbulenzen und insgesamt zwei Neuanfängen seit 2019 wieder in der Oberliga Süd. „Steh auf, wenn du am Boden bist“: Analog zum Song der Toten Hosen, lautete beim Restart 2015 die Devise. Im Aufstiegsjahr zierte das Bandlogo der „Toten Hosen“ sogar das Trikot des EV Füssen.
Auf ihrer Homepage erklärt die Düsseldorfer Punkband dazu: „Als Kinder begannen wir, zu den Spielen der Düsseldorfer EG ins legendäre Eisstadion an der Brehmstraße zu pilgern. Zu dieser Zeit, in den 1970er Jahren, war der EV Füssen ein Club mit beeindruckender Geschichte und ein gefürchteter Gegner. Über die Jahre fanden dann immer wieder Füssener Spieler den Weg zur DEG, nicht zuletzt Uli Hiemer, mit dem uns seit den frühen 90er Jahren eine enge Freundschaft verbindet.“ Es kam sogar noch besser. Die Toten Hosen unterstützten nicht nur die Oberliga-Mannschaft als Trikotsponsor. Leadsänger Campino ist inzwischen sogar Vereinsmitglied des Traditionsvereins.
Wichtigstes Saisonziel der Allgäuer in der aktuellen Saison war der Klassenerhalt, insgeheim liebäugelte man mit den Playoffs. Nun sind es die Pre-Playoffs geworden. Die Jubiläumsaison gilt als Jahr des Umbruchs: Zahlreiche Leistungsträger hatten den Klub verlassen und waren durch talentierte Nachwuchsspieler ersetzt worden. 
(EVL/wh)
  
    
ecdcmemmingenMemmingen Indians
Indians holen sich Spiel 1: Am Freitag Matchball in Bad Tölz

(OLS)  Der ECDC Memmingen besiegte die Tölzer Löwen in Spiel 1 der Pre-Playoffs vor rund 1300 Zuschauer am heimischen Hühnerberg. Ein souveränes 6:3 beschert den Indianern damit die Möglichkeit bereits am Freitag in Bad Tölz das Playoff-Ticket zu lösen.
Die Mannschaft von Daniel Huhn legte einen Blitzstart hin und schenkte den Gästen nach nicht einmal 20 Sekunden den ersten Treffer ein. Matej Pekr sorgte mit einem Hammer für das 1:0. Die Indians blieben das bessere Team, auch wenn Tölz sich offensiv ebenfalls mutig zeigte. Den Memmingern gelang aber völlig verdient noch vor der Pause das 2:0. Leon Kittel setzte die Scheibe ins Gehäuse der Löwen.
Im zweiten Drittel stellten die Hausherren die Weichen auf Sieg. Andrew Johnston sorgte kurz nach Wiederbeginn in Überzahl für das 3:0. Wenige Minuten später schnappte sich Milan Pfalzer die Scheibe in Unterzahl und verlud den Gäste-Goalie zum 4:0. In der 30.Minute klingelte es dann nochmals. Donat Peter sorgte für den fünften Treffer der Rot-Weißen und damit bereits für die Vorentscheidung. Die Löwen kamen durch Tyler Ward in der 33.Minute zwar erstmals zum Torerfolg und erzielten den 5:1 Anschlusstreffer, vor dem Ende des zweiten Drittels war es aber Christopher Kasten, der in Überzahl mit einem satten Schuss das 6:1 markierte.
Im letzten Abschnitt kamen die Gäste aus Tölz nochmals heran. Der Altmeister legte zwei weitere Treffer nach. Erik Gollenbeck und Anton Engel stellten das Ergebnis auf 3:6. Doch am Sieg der Indianer änderte das nichts mehr. Damit ist der erste Schritt in Richtung Playoffs gemacht.
Am Freitag kommt es dann zum zweiten Aufeinandertreffen zwischen dem ECDC und den Tölzer Löwen. Bereits hier bietet sich für die Indianer die Chance mit einem Sieg endgültig in die Playoffs gegen die Saale Bulls aus Halle einzuziehen. Auch die im letzten Drittel nicht mehr aktiven Donat Peter und Maxim Kryvorutskyy dürften dann wieder an Bord sein, ebenso wie der kranke Tölzer Topscorer Nirschl auf der anderen Seite. 
Um den letzten Schritt in Richtung Playoffs zu gehen, bauen die Memminger auch in der Ferne auf die Unterstützung ihrer Fans, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Anmeldungen für den zweiten Fanbus nach Oberbayern (Abfahrt am Freitag um 16:30 Uhr) werden unter Tel. +49 160 7856269 noch entgegengenommen. Spielbeginn in der Hacker Pschorr-Arena ist dann um 19:30 Uhr. Sollten die Maustädter den ersten Matchball nicht verwandeln, kommt es am Sonntag zum letzten und alles entscheidenden Spiel in der Maustadt. Spielbeginn für das mögliche dritte Aufeinandertreffen wäre um 18:00 Uhr am Hühnerberg.
(ECDCM/flmfr)
  
   
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
ifm diagnostic gmbh verlängert Business-Partnerschaft

(OLS)  Die ifm diagnostic gmbh und die Starbulls Rosenheim haben ihre bestehende Business-Partnerschaft verlängert. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem international agierenden Unternehmen industrielle Condition Monitoring Systeme und dem Traditionsverein aus Rosenheim wird somit fortgesetzt.
Seit vielen Jahren unterstützt die ifm diagnostic gmbh die Starbulls Rosenheim in verschiedenen Bereichen und ist mittlerweile zu einem wichtigen Partner des Vereins geworden. Dabei geht es nicht nur um finanzielle Unterstützung, sondern auch um emotionale Verbundenheit und gemeinsame Werte.
Die Partnerschaft des Block-Sponsors wird durch zwei großflächige Banner unter dem Hallendach im ROFA-Stadion sichtbar, sowie durch einen Spot auf der LED-Wall an der Stirnseite des Stadions.
"Wir sind stolz darauf, dass wir die Starbulls Rosenheim weiterhin unterstützen können. Die enge und emotionale Partnerschaft zwischen uns und dem Verein ist ein wichtiger Bestandteil unserer Firmenphilosophie und spiegelt unsere Werte wider", sagt Andreas Hornstein, Geschäftsführer der ifm diagnostic gmbh.
Auch die Starbulls Rosenheim sind begeistert von der Verlängerung der Partnerschaft. "Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit ifm diagnostic einen Partner an unserer Seite haben, der uns nicht nur als Sponsor unterstützt, sondern auch mit viel Engagement und Leidenschaft die Entwicklung der Starbulls begleitet. Die gemeinsamen Werte und die emotionale Verbundenheit machen diese Partnerschaft für uns zu etwas ganz Besonderem“, sagt Darwin Kuhn, Sponsoring Leiter der Starbulls Rosenheim.
Die Verlängerung der Partnerschaft zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen für industrielle Condition Monitoring Systeme und dem Traditionsverein aus Rosenheim auf einer festen Basis steht und für beide Seiten von großer Bedeutung ist.
(SBR/ah)


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Bensegger weiterhin Starbulls Business-Partner

(OLS)  Die Partnerschaft zwischen dem Experten fürs Büro und dem Eishockeyverein besteht seit vielen Jahren und wurde nun erneut verlängert. Bensegger wird weiterhin die Starbulls Rosenheim in den Bereichen IT und Digitalisierung unterstützen und die Wartung der Bürosysteme übernehmen.
Die Bensegger GmbH ist der führende Büro- und Digitalisierungsexperte aus Rosenheim. Das Unternehmen ist seit über 160 Jahren professioneller Dienstleister rund um den Büro- und Arbeitsalltag und bietet maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen und Organisationen jeder Größe an. Die Partnerschaft mit den Starbulls Rosenheim hat sich in den vergangenen Jahren als äußerst erfolgreich erwiesen und wird nun fortgesetzt. Die Starbulls Rosenheim sind einer der traditionsreichsten Eishockeyvereine Deutschlands und spielen in der Oberliga Süd. Bensegger unterstützt den Verein dabei, seine IT-Infrastruktur zu optimieren und zu digitalisieren. Außerdem ist das Unternehmen für die Wartung der Drucker im Stadion zuständig und unterstützt so die tägliche Arbeit aller Mitarbeiter und Trainer im Verein.
Die Partnerschaft wird durch eine Eisbande im TV-Bereich sichtbar, sowie durch ein Kartenpaket für die Bulls-Lounge.
"Wir freuen uns sehr, unsere langjährige Partnerschaft mit den Starbulls Rosenheim fortzusetzen", sagte Andreas Bensegger, Geschäftsführer der Bensegger GmbH. "Als Rosenheimer Unternehmen sind wir stolz darauf, den lokalen Eishockeyverein zu unterstützen und ihm bei der digitalen Transformation zur Seite zu stehen. Und tatsächlich war ich sogar selber im Stadion, als unser Verein zuletzt Deutscher Meister wurde. Das verbindet ein Leben lang!"
"Wir sind stolz darauf, einen so erfahrenen und zuverlässigen Partner wie die Bensegger GmbH an unserer Seite zu haben", sagt Darwin Kuhn, Sponsoring Leiter der Starbulls Rosenheim. "Die Zusammenarbeit mit Bensegger hat uns geholfen, unsere Prozesse zu verbessern und unsere Effizienz zu steigern. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer erfolgreichen Partnerschaft."
(SBR/ah)
  
    
bluedevilsweidenBlue Devils Weiden
Vertrag verlängert: Martin Mazanec bleibt Co-Trainer

(OLS)  Die Blue Devils Weiden sorgen für Kontinuität im Trainerstab und haben den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Co-Trainer Martin Mazanec verlängert. Der 33-jährige Tscheche, der schon beim EC Peiting erfolgreich mit Sebastian Buchwieser zusammenarbeitete, unterschrieb vergangene Woche einen neuen Zweijahresvertrag bis 2025.
Eigentlich beendete Mazanec seine aktive Spielerkarriere im letzten Jahr. Allerdings lizenzierten die Verantwortlichen den ehemaligen Verteidiger im Laufe der Saison, um sich in den Play-offs auf der vierten Kontingentstelle abzusichern. Bei seinem bisher einzigen Einsatz im Spiel gegen die Landsberg Riverkings gelang ihm eine Torvorlage.
Jürgen Rumrich, sportlicher Leiter Blue Devils Weiden: “Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Martin. Er hat sich sofort mit dem Klub identifiziert, erfüllt seine Aufgaben hervorragend und ergänzt sich perfekt mit Sebastian. Gerade mit seiner Persönlichkeit ist er außerdem das optimale Bindeglied zwischen Mannschaft und Cheftrainer.”
Sebastian Buchwieser, Chef-Trainer Blue Devils Weiden: “Mazy ist ein komplett Eishockeyverrückter und ein großes Trainertalent. Er ist immer gut gelaunt und bringt dadurch positive Energie in das gesamte Team. Er leitet das Unterzahl in kompletter Eigenverantwortung und steht mir in allen anderen Bereichen mit Rat und Tat zur Seite.”
Martin Mazanec, Co-Trainer Blue Devils Weiden: “Es macht mir großen Spaß, mit dem Team und den Menschen hier zu arbeiten. Mir gefallen auch die langfristigen Ziele des Vereins und möchte meinen Beitrag leisten, diese Ziele zu erreichen.”
(BDW/ck)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
erscambergAmberg Wild Lions
Für den ERSC Amberg ist die Saison beendet - Löwen verlieren das entscheidende Play-Off-Spiel gegen Miesbach mit 2:4

(BYL)  Die Luft war raus und mehr ging wohl nicht mehr. Der ERSC Amberg musste sich im dritten und entscheidenden Play-Off-Spiel dem überlegenen TEV Miesbach mit 2:4 geschlagen geben. Die Gäste ziehen völlig verdient ins Halbfinale ein, während für die Löwen die Spielzeit beendet ist. Sie wurden aber trotzdem von den knapp 1.200 Zuschauern frenetisch für ihre herausragende Saisonleistung gefeiert.
Die Partie am Dienstagabend hatte keinerlei Vorwärmphase. Ohne taktieren suchten beide Teams die Offensive. Tanner Campbell kam schon nach 50 Sekunden in aussichtsreiche Schussposition. Das Anfangsdrittel war ausgeglichen und verbissen umkämpft. Es blieb aber torlos.
Zu Beginn des Mittelabschnitts geriet der ERSC in Überzahl in Rückstand. Gästestürmer Bohumil Slavicek wurde auf dem Weg zum Amberger Tor gefoult und verwandelte den fälligen Penalty selbst zum 0:1. Kaum zwei Minuten später setzte Miesbach durch Michael Grabmeier zum 0:2 nach. Die Stimmung auf den Tribünen war aber schnell wieder positiv, denn nur 14 Sekunden später traf Felix Köbele zum 1:2. Die Gäste drückten nun aber vehement. Der ERSC kam zu keinen konstruktiven Gegenangriffen und kaum aus seinem Verteidigungsdrittel heraus. Das 1:3 durch Patrick Asselin (33.) deutete sich bereits an und war gleichzeitig das Zwischenergebnis zur zweiten Pause.
Gleich zu Beginn des Schlussdrittels war für Ambergs Verteidiger Andreas Pielmeier die Partie beendet, nachdem er von einem abgefälschten Puck im Gesicht getroffen wurde. Wenig später begünstigte ein schwerer Abspielfehler in der Amberger Hintermannschaft das 1:4, erneut durch Asselin. Das war im Prinzip schon die Vorentscheidung. Miesbach ließ sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen und beherrschte die Partie. 16 Sekunden vor dem Ende konnte Brett Mennear noch auf 2:4 verkürzen – das wurde von den Amberger Fans ebenso gefeiert, wie die Gesamtleistung der Mannschaft über die letzten sechs Monate.
(ERSCA/js)
  
    
ESC KemptenKempten Sharks
Loch in der Matrix beendet die Saison des ESC Kempten - Sharks finden sich plötzlich in den Freitag zurückversetzt und verlieren erneut mit 9:3 in Erding

(BYL)  Selbst ein renommierter Spielfilm Regisseur wie Steven Spielberg würde sich schwertun die Viertelfinalserie der Kemptener Sharks in Worte oder gar einen Spielfilm zu packen. Mit der 9:3 Niederlage im ersten Spiel gab es ein in dieser Höhe eher ungewöhnliches Ergebnis für ein Playoff Spiel. Nach dem tollen Comeback am Sonntagabend in der Kemptener ABW Arena und dem 6:5 Sieg nach Verlängerung ging man optimistisch in das entscheidende dritte Spiel. Das an dessen Ende erneut ein 9:3 auf der Anzeigetafel prangte versetzte tatsächlich viele der Zuschauer zurück in den Freitagabend. Allerdings nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Auftritt der Kemptener. Größter Unterschied: am Freitag war nach dem ersten Drittel beim Stand von 4:0 noch ein kleines Fünkchen Hoffnung zu spüren. Am Dienstag hatte dieser Funke nicht wirklich Gelegenheit lange zu glimmen. 4:0 hieß es diesmal bereits nach 12 Minuten und am Ende des ersten Drittels stand ein unfassbares 7:1 auf dem Scorebord. Kemptens Trainer Markus Russler in der Pressekonferenz: „Ich kann mich nicht daran erinnern so einen Stand nach einem Drittel mal erlebt zu haben, höchstens mal im Nachwuchs, wir hatten uns viel vorgenommen, aber die Mannschaft konnte das nicht umsetzen.“ Auch der Kassierer des ESC, Jürgen Kugler konnte den 20 Minuten nicht wirklich viel Gutes abgewinnen: „Das Beste am ersten Drittel war die Leberkässemmel im Stadion“ sagte er sichtlich enttäuscht.
Ihr Team schien nicht wirklich bereit für den Kampf ums Halbfinale, im Prinzip die gleichen Fehler wie am Freitag wurden von einer extrem motivierten und aggressiven Erdinger Mannschaft gnadenlos ausgenutzt. Erst als die Hausherren im zweiten Abschnitt das Tempo drosselten entwickelte sich ein ausgeglicheneres Spiel mit zwei Dritteln die unentschieden endeten.
Was bleibt nach einem solchen Abend?
Ein versöhnlicher Abschluss mit den Fans, die ihr Team mit Applaus verabschiedeten und den besten Spieler der Serie lautstark mit Eric Nadeau Sprechchören feierten. Der 48 jährige Kapitän der Kemptener hatte sichtlich mit den Tränen zu kämpfen, hatte er sich doch ein anderes Ende der Saison gewünscht. Eine Mannschaft die das Saisonziel erreicht hat, den Klassenerhalt frühzeitig durch die Teilnahme an der Meisterrunde zu sichern. Die in dieser aber auch immer wieder Fragezeichen aufwarf, ob deutlicher Leistungsschwankungen von Spiel zu Spiel und für die Trainer oft nur schwer zu erreichen war. Ein TSV Erding der den Allgäuern in zwei der drei Spielen deutlich ihre Grenzen aufzeigte. Aber auch die Vorfreude auf die nächste Saison in Bayerns höchster Liga mit attraktiven Gegnern. Es gibt viel aufzuarbeiten in den nächsten Tagen für den sportlichen Leiter Mike Henkel und die Verantwortlichen an der Iller, der Sommer in Kempten dürfte spannend werden. 
(ESCK/th)
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn schießt sich ins Halbfinale

(BYL)  Genau 48 Stunden konnte der VfE Ulm/Neu-Ulm den EHC Königsbrunn ärgern und ein drittes Spiel erzwingen, am Ende war es dann doch eine klare Angelegenheit. Mit 9:1 lieferten die Brunnenstädter eine höllisch gute Leistung ab und schickten die Devils mit einer deftigen Packung in die Sommerpause, am Freitag geht es für den EHC dann im Halbfinale gegen den TSV Peißenberg weiter.   
Ulm war mit 18 Feldspielern angetreten, Königsbrunn startete mit 17. Allerdings füllt sich aktuell wieder das Lazarett des EHC. Mit Peter Brückner, Michael Rudolph, Leon Steinberger und Jeffrey Szwez fehlten der Mannschaft neben dem Langzeitverletzten Alexander Strehler wieder einige Leistungsträger. Im Tor der Brunnenstädter stand von Beginn an Stefan Vajs.
Der EHC startete stark in die Partie, es dauerte gerade mal 18 Sekunden, bis die zahlreichen Königsbrunner Zuschauer ein erstes Mal jubeln durften. Gleich der erste Schuss aufs Tor zappelte im Netz der Gäste, Gustav Veisert zog einfach mal von der blauen Linie zum 1:0 ab. Ulm zeigte sich unbeeindruckt und agierte aggressiv, doch der EHC hielt gut dagegen und störte ebenfalls früh. Auch in der Offensive zeigten die Königsbrunner viel Biss und gaben keine Scheibe verloren, das sollte sich auszahlen. Nach Scheibenverlust der Gäste im eigenen Drittel schlug die erste Reihe der Brunnenstädter zu und erhöhte durch Marco Sternheimer gnadenlos zum 2:0. Doch es kam noch schlimmer für die Devils, nur Sekunden später verwandelte Dennis Tausend einen Abpraller zum 3:0, Gästecoach Martin Jainz nahm sofort eine Auszeit, um noch Schlimmeres zu verhindern. Königsbrunn blieb aber am Drücker und erzielte in 16. Spielminute und Überzahl das 4:0, Viktor Shakhvorostov schnappte sich in der neutralen Zone den Puck, tankte sich mit viel Tempo durch und netzte in den Giebel ein. Nur zwei Minuten später legte er dann nach einem schön ausgespielten Konter erneut mit viel Speed das 5:0 nach, die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste waren nun restlos bedient. Die heimischen Fans feierten den EHC schon mit Standing Ovations, da kam es nach einer Rangelei beim Bully erneut noch schlimmer für die Gäste. Die Schiedsrichter schickten den Ulmer Leistungsträger Martin Podešva zunächst auf die Bank, dieser fühlte sich benachteiligt und geriet in Rage. Nach mehrfachen Reklamierens und Gestikulierens wurde er vorzeitig zum Duschen geschickt, für ihn war die Partie gelaufen. Bis zur Pause fielen dann keine weiteren Treffer mehr.
Im zweiten Spielabschnitt starteten die Brunnenstädter erneut energisch und zielstrebig, der EHC erarbeitete sich einige gute Chancen, konnte diese aber zunächst nicht verwerten. In der 29. Spielminute fiel dann aber doch das 6:0, nach einem Konter bediente Toms Prokopovics mit einem feinen Querpass Viktor Shakhvorostov, der dann eiskalt einschoss. Ein Hattrick war dem Russen aber nicht gut genug, denn nur drei Minuten später traf er dann sogar noch ein viertes Mal. Im gegnerischen Drittel stibitzte er sich einfach die Scheibe und netzte zum 7:0 ein. Ulms Goalie Heckenberger ging danach entnervt vom Eis und ließ sich auswechseln, bis zur letzten Pause fielen dann aber keine weiteren Treffer mehr, was aber eher der Tatsache geschuldet war, dass der EHC nicht mehr in letzter Konsequenz den Torerfolg suchte.
Auch im letzten Drittel gaben die Devils nicht auf und drängten auf den ersten Treffer, doch der EHC verwaltete nun die komfortable Führung. Mit zwei Treffern durch Dennis Tausend und Max Lukes schraubten die Königsbrunner das Ergebnis sogar noch auf 9:0 hoch, ehe die Gäste in der 50. Spielminute doch noch zum ersehnten Anschlusstor kamen, der von den gegnerischen Fans wie ein Siegtreffer bejubelt wurde. EHC-Goalie Stefan Vajs, der bis dahin wieder mal eine bärenstarke Partie zeigte, hatte bei dem abgefälschten Schuss keine Chance. Mehr Tore bekamen die Zuschauer nicht mehr zu sehen, das Spiel war längst entschieden. Am Ende siegt der EHC hochverdient über die Devils, die zumindest kämpferisch überzeugen konnten.
EHC-Coach Bobby Linke war nach der Partie voll des Lobes für sein Team: „In Ulm haben wir zu viel liegen gelassen, da wurden wir von den Devils für unsere Fahrlässigkeit bestraft. Wir wollten heute zeigen, dass wir es besser können, das hat die Mannschaft im ersten Drittel unglaublich gut gemacht und mit 13 Torschüssen fünf Treffer erzielt. Die Jungs waren effektiv, zielstrebig und sehr gut im Forechecking. Nach einem Fünf zu Null war es dann natürlich leichter zu spielen. Danach haben wir defensiver agiert und sind stabiler gestanden. Wir haben dann auf Kon,ter gelauert, was ja auch gut funktioniert hat. Ich kann heute nur den Hut vor meiner Mannschaft ziehen, sie hat in jedem Drittel genau das umgesetzt, was wir gebraucht haben. Deswegen bin ich stolz auf meine Jungs. Morgen gibt es erstmal Regenerationstraining, am Donnerstag werden wir uns auf den neuen Gegner einstellen.“
Am Freitag steht ab 20 Uhr das erste von fünf möglichen Halbfinalspielen gegen den Vorrunden-Primus TSV Peißenberg an, wer drei Partien gewinnt steht dann im Finale. Der EHC Königsbrunn weist darauf hin, dass Dauerkarten, bis auf VIP-Karten, ab sofort keine Gültigkeit mehr haben. Dauerkarteninhaber haben jedoch garantiertes Zugangsrecht, auch an der Abendkasse und erhalten einen vergünstigten Eintrittspreis. Es gibt einen Vorverkauf in der Geschäftsstelle und auf der Homepage des Vereins. Aufgrund der bisher schon online verkauften Karten und des dadurch erwartet hohen Besucherandrangs bittet der EHC um frühzeitiges Erscheinen. Die Spiele gegen Peißenberg werden auch als Stream kostenpflichtig per sprade.tv angeboten, mehr Informationen dazu gibt es auf den Webseiten der Vereine zu finden.
(EHCK/hp)
  
    
tev-miesbachTEV Miesbach
Die Löwenhöhle bezwungen - TEV zieht ins Halbfinale ein

(BYL)  In der umkämpften und spannenden Playoff Viertelfinalserie zwischen dem TEV Miesbach und dem ERSC Amberg musste das dritte Spiel der Best-of-Three Serie entscheiden, wer ins Halbfinale einzieht. Für die Mannschaft von Trainer Michael Baindl stand dabei am gestrigen Dienstag das schwere Auswärtsspiel an. Berufsbedingt fehlte erneut Felix Feuerreiter. Der in der Serie so stark haltende Timon Ewert begann erneut im TEV Tor.
Und Ewert lieferte sich bereits im ersten Drittel wieder ein Duell auf Augenhöhe mit seinem Namensvetter Timon Bätge im Amberger Tor. Beide Mannschaften tasteten sich ab und standen defensiv gut, aber in den jeweiligen Unterzahlspielen waren die beiden Torhüter gefragt, sie zeigten allerdings auch am gestrigen Abend wieder eine tadellose Leistung. Allen voran Timon Ewert war der gewohnt Fels in der Brandung. Somit ging es mit einem 0:0 in die erste Pause.
War der TEV im ersten Drittel schon leicht spielbestimmend, so erhöhte die Mannschaft von Trainer Baindl zum zweiten Drittel nochmal die Schlagzahl. Wurde aber vermeintlich ausgebremst durch eine Strafzeit. Während dieser bekam Bohumil Slavicek aber die Möglichkeit zum Alleingang. Er wurde allerdings von Lukas Salinger am Abschluss gehindert und es gab folgerichtig Penalty für den TEV. Den fälligen Penalty verwandelte Slavicek eiskalt in der 25.Spielminute zum 0:1 und brachte die mitgereisten TEV Fans erstmals zum Jubeln. Plötzlich ganz still wurde es dann in der 27.Spielminute im Eisstadion am Schanzl. Slavicek brachte die Scheibe Richtung Tor und von Michael Grabmaier abprallend fand der Puck den Weg ins Netz zum 0:2. 14 Sekunden später glich das Stadion, dann aber wieder einem Tollhaus. Felix Köbele traf im direkten Gegenzug zum 1:2. Bei seinem verdeckten Schuss war Ewert machtlos. Der TEV ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und baute in der 33.Spielminute die Führung wieder aus. Nick Endress spielte von hinter dem Tor erneut einen Traumpass in den Slot und Patrick Asselin traf per Onetimer zum 1:3. Diesen Vorsprung verwaltete der TEV souverän bis zur Pause.
Der Schlussabschnitt begann mit einer Schrecksekunde für alle 1190 Zuschauer im Eisstadion am Schanzl. Andreas Pielmeier wurde von der Scheibe im Gesicht getroffen und musste blutverströmt das Eis verlassen. An dieser Stelle gute Besserung an die #72 der Amberger. Die Partie entschieden wurde dann durch den zweiten Treffer von Patrick Asselin in der 43.Spielminute. Er nutzte seinen eigenen Abpraller zum 1:4. Der TEV spielte die Zeit danach souverän runter und der Treffer von Brett Mennear 16 Sekunden vor Ende zum 2:4 war nur noch Ergebniskosmetik.
Der TEV belohnte sich damit für den Aufwand in drei leidenschaftlich geführten Spielen und zieht hochverdient ins Halbfinale der Eishockey Bayernliga ein.
Beim obligatorischen Handshake zeigten sich beide Mannschaften den gegenseitigen Respekt, den sie sich für diese tolle Playoffserie redlich verdienten, denn die drei Partien waren beste Werbung für das Bayernliga Eishockey. Die Serie füllte die Stadion und es herrschte in allen drei Spielen eine sensationelle Atmosphäre und auch an den Fernsehgeräten würdigten die Zuschauer die Leistungen. So stellten beide Vereine einen jeweils neuen Bestwert bei den SpradeTV Buchungen auf.
Nun geht die entscheidende Phase der Saison in eine neue Runde. Und die TEV Fans dürfen sich im Halbfinale auf ein weiteres Eishockeyspektakel freuen. Der TEV trifft nun auf die Erding Gladiators und dieses Duell verspricht erneut bestes Playoffeishockey und volle Stadien. Gespielt wird nun im Modus Best-of-Five
Los geht es am Freitag mit Spiel 1 um 20 Uhr in Erding.
Spiel 2 findet am Sonntag um 18 Uhr im MiaHelfnZam-Stadion. Der Online-Ticketverkauf ist bereits gestartet und wir empfehlen, die Tickets frühzeitig zu kaufen. Es wird mit einem hohen Zuschaueraufkommen gerechnet.
Zum Auswärtsspiel am Freitag setzt der TEV einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 18 Uhr am Bahnhof in Miesbach. Die Kosten belaufen sich zwischen 11€ und 21€ je nach Teilnehmerzahl. Zustieg am Weg ist möglich. Anmeldungen bei Sebastian Höck unter: sebastian.hoeck @tev-miesbach.de oder per Whatsapp: 01624190029
Der Bus fährt ab 30 Teilnehmer.
(TEVM/sh)
  
   
EC PfaffenhofenPfaffenhofen Eishogs
Nichts für schwache Nerven – ECP mit Last-Minute-Sieg / Jan Tlacil sorgt fünf Sekunden vor Schluss für den ersten Heimsieg

(BYL)  Nichts für schwache Nerven war das Spiel der Bayernliga-Abstiegsrunde am Sonntagabend zwischen dem EC Pfaffenhofen und dem EV Pegnitz. Viermal führten die Hausherren, viermal glichen die Gäste aus, ehe Jan Tlacil mit seinem Treffer fünf Sekunden vor der Schlusssirene nicht nur für Jubel unter ECP-Fans sorgte, sondern auch für den ersten Heimsieg überhaupt in dieser Saison. Mit diesem 5:4 (2:1; 1:2; 2:1) wahrten die Pfaffenhofener ihre Chancen auf den Klassenerhalt, während der EV Pegnitz den Gang zurück in die Landesliga antreten muss.
Für die Gäste aus Pegnitz waren bei bisher lediglich einem Punkt auf dem Konto die Chancen ohnehin nur noch theoretischer Natur, zumal ihnen ihr Topskorer Roman Navarra wegen einer Sperre erst am letzten Spieltag wieder zur Verfügung stehen wird. So ging der ECP wohl zum ersten Mal überhaupt in dieser Saison als Favorit in eine Begegnung. Während die Gäste nichts mehr zu verlieren hatten und deshalb locker aufspielen konnten, taten sich Mannen von Stefan Teufel mit ihrer Favoritenrolle und dem Druck des Gewinnenmüssens über die gesamte Spieldauer sichtlich schwer. „Heute haben wir einmal das Spiel machen müssen, was wir bisher nicht gewohnt waren,“ stellte Stefan Teufel fest. Seine Mannschaft begann auch schwungvoll und setzte die Gäste gleich mit vier Blöcken mächtig unter Druck. Bis auf den gesperrten Michael Pfab und die drei Verteidiger Anton Münzhuber, Alex Ermakov und Tim Lohrer waren wieder alle Mann an Bord, auch die beiden 1b-Spieler Michael Wolf und Marcel Strack gehörten wieder mit zum Aufgebot. Doch schon in der Anfangsphase wurde deutlich, dass man den abwartend und auf Konter lauernden Gästen oftmals zu viel Raum zugestand, wodurch  diese immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen kamen. Aber zunächst schien alles nach Plan zu laufen, denn nach vier Minuten traf Kapitän Robert Neubauer zur frühen Führung. Die hielt jedoch nur eine Minute, nachdem Eric Schuster die erste von nur drei Strafzeiten gegen den ECP mit dem Ausgleich bestrafte. Die Gastgeber blieben zwar spielbestimmend, ließen mit ihrer offensiven Ausrichtung aber weiterhin zu viele Chancen zu und hatten bei einem Querlattentreffer sogar Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Besser zielte auf der Gegenseite Jan Tlacil, der nach einem Abwehrfehler Gästetorhüter Maximilian Schmidt das Nachsehen gab (14.). Einen beruhigenderen Vorsprung konnte sich der ECP allerdings nicht erarbeiten, zumal Michael Breyer nach der Pause wieder ausgleichen konnte (25.). Und auch als Robert Gebhardt kurz darauf die neuerliche Führung gelang, hatte Pegnitz die Antwort parat. In Überzahl glich Daniel Sonnenberg erneut aus (36.). Somit musste das Schlussdrittel die Entscheidung bringen. Nachdem Jan Tlacil zunächst eine sogenannte Hundertprozentige vergeben hatte, war es wiederum Robert Gebhardt, der für vermeintliche Erleichterung unter den ECP-Fans sorgte (53.). Zumal die Gäste durch ihre erst zweite Strafe in diesem ausgesprochen fairen Spiel ab der 58. Minute einen Mann weniger auf dem Eis hatten. Dann folgten allerdings die letzten Minuten, in denen die Erleichterung zunächst eher in Entsetzen umschlug. Anstatt die Überzahl sicher herunterzuspielen, leistete man sich in der Angriffszone einen riskanten Pass, leitete damit einen Konter der Gäste ein, den Eric Schuster mit dem 4:4 abschloss (59.). Und damit nicht genug. In der Schlussminute fing man sich nochmals einen Drei-gegen-Eins-Konter ein. Die Gäste hatten den Torschrei schon auf den Lippen, doch mit einer Glanzparade verhinderte Torhüter Patrick Weiner die drohende Niederlage. Dabei übersahen die nach vorne geeilten Gäste den an der Mittellinie lauernden Jan Tlacil, der nach der Abwehr von Weiner von Neubauer mit einem langen Pass bedient, alleine auf Schmidt zulief, eiskalt vollstreckte und damit fünf Sekunden vor dem Ende doch noch für grenzenlosen Jubel im ECP-Lager sorgte. Gleich nach der Sirene verschwand Torhüter Weiner in einer Traube seiner Mitspieler, die wussten, wem sie am Ende diesen wichtigen Erfolg zu verdanken hatten.
(ECO/oex)
  
    
loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
„Haben das Herz auf’s Eis geschmissen“: Jürgen Lederer erfreut nach Sieg in Geretsried

(BYL)  Endlich wieder ein gelungener Abend für das Waldkraiburger Eishockey. In der Partie der Abstiegsrunde der Eishockey Bayernliga legten die Löwen aus Waldkraiburg eine saubere Partie aufs Eis und belohnten sich letztlich wieder mit ganzen drei Punkten. „Kein Platz für Schönspielerei“ betonte der neue Coach der Löwen, Jürgen Lederer, erneut auf der Pressekonferenz im Anschluss an das Spiel und wahrlich, das, was die Löwen zeigten, war geradliniges Eishockey ohne große Schnörkel, gekrönt von Kampf bis zur letzten Sekunde. Ebenfalls hervorheben muss man an dieser Stelle den berühmten „siebten Mann“. Um den EHC Waldkraiburg auswärts zu unterstützen, reisten neben zahlreichen Privatfahrern zudem noch ein Fanbus voller Schlachtenbummlern, welche für eine Gänsehautstimmung im Eisstadion von Geretsried sorgten.
Auch zur atemberaubenden Stimmung trug der Beginn des ersten Durchgangs bei. Nach einer guten Minute, in der die Löwen bereits zeigen konnten in welche Richtung es ihrer Meinung nach an diesem Abend gehen sollte, fiel bereits das erste Tor. Im Spieldrittel der gastgebenden „River Rats“ erkämpfte sich Leon Judt die Scheibe und konnte allein auf den Kasten von Geretsrieds Torhüter Morczinietz zulaufen. Im Stile eines Torjägers blieb Judt cool und verwandelte direkt zum 0:1. Diese Führung und der erneute schnelle Start, welchen man am Freitag davor schon beobachten konnte, beflügelte die Mannschaft aus der Stadt im Grünen noch einmal zusätzlich. Kurz nach dem Führungstreffer tauchte Leon Decker allein vor dem Tor auf, vergab aber zunächst. Auch Geretsried spielte mit und setzte Christoph Lode im Tor der Löwen unter Beschuss, dieser sollte an diesem Abend jedoch eine seiner besseren Leistungen auspacken und hielt sein Team mit Glanzparaden weiterhin im Spiel. Das gute Gefühl nach dem ersten Treffer war noch nicht einmal völlig verflogen, da durften die rund 60 Fans im Block des EHC Waldkraiburg den nächsten Treffer bejubeln. Quer über das Feld von rechts nach links erhielt Florian Maierhofer ein Zuspiel von Christian Neuert, welches er zum 0:2 verwandeln konnte. Strobl, Köhler oder Horváth hießen die Geretsrieder Spieler, welche sich in der Folge vor dem Tor der Löwen versuchen durften, doch der Kasten blieb dicht, nicht zuletzt auch durch die strikte Verteidigungsarbeit die Jürgen Lederer von jedem Mann auf dem Eis fordert. Aus einer soliden Verteidigung heraus konnte in der 12. Minute Erik Hefke seinen Partner Leon Decker in Szene setzen. Dieser schloss aus dem Halbfeld vor dem Geretsrieder Tor ab und traf zielsicher die rechte obere Ecke zur 0:3 Führung und Pausenstand.
Der zweite Durchgang begann wieder ganz im Sinne der Löwen. Bereits in der ersten Minute schloss Max Cejka einen Angriff ab, der Puck landete auch hinter dem Geretsrieder Schlussmann, jedoch blieb das Spielgerät wenige Zentimeter vor der Torlinie liegen. Bereits in der zweiten Minute erhielt auch Leon Judt, bedient von Brenninger, die Chance auf sein zweites Tor des Abends, doch sollte es ihm verwehrt bleiben. In der 26. Minute befanden sich die Löwen in Unterzahl, nachdem Erik Hefke zwei Strafminuten wegen Haltens verbüßte. Diese Überzahl nutzten die Gastgeber um durch Köhler den 1:3 Anschluss zu erzielen. Demotiviert verhielten sich die Löwen jedoch nicht. Nicht einmal zwei Minuten später stellten sie den alten Abstand wieder her und erzielten, erneut durch Maierhofer, nach einem schönen Spielzug, das 1:4. Auch wenn Lode noch einige Male geprüft wurde in diesem Drittel und auch die Löwen, unter anderem durch Decker einige große Chancen hatten, blieb es vorerst bei diesem Zwischenstand.
Auch im dritten Durchgang ging es rasant zu auf dem Geretsrieder Eis. Die Gastgeber mussten nun offensiver zu Werke gehen und den Löwen boten sich daraufhin immer wieder Räume, um zum Tor des gegners durchzubrechen. Ganze zehn Minuten hielten sie dem Druck der „River Rats“ stand, bevor diese ihr zweites Tor, in Überzahl, durch Horváth feiern durften. Angestachelt von diesem Tor warfen die Geretsrieder nun endgültig alles nach vorne und tatsächlich, in der 56. Minute kamen sie durch Gania noch auf ein Tor heran. Die letzten Minuten wurden aus diesem Grund noch einmal richtig spannend für alle Beteiligten. Doch selbst die Herausnahme von Torfrau May, die ihren Kollegen wenige Minuten vor Ende ersetzte, half den River Rats nicht mehr, um den Ausgleich noch zu erzielen. So erkämpfte sich der EHC Waldkraiburg wichtige drei Punkte in der Abstiegsrunde welche, dank eines Sieges in letzter Sekunde von Pfaffenhofen gegen Pegnitz, dafür sorgen, dass man weiter am Nicht-Abstiegs-Platz dranbleiben darf.
(EHCW/aha)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
lev_berlinLandesliga Berlin
Die nächsten fünf Spiele

(LLB)  Auch an diesem Wochenende fanden in den beiden Gruppen wieder insgesamt fünf Partien statt. In beiden Gruppen war es der vorletzte Spieltag und in beiden Gruppen gab es Entscheidungen.
GRUPPE A:
Wikinger verteidigen 3. Platz:
Die Wikinger vom BSchC und die FASS Berlin Allstars spielten am Sonntag um den 3. Platz. Mit drei Punkten wäre dieser für die Wikinger gesichert und FASS würde die Runde auf dem 4. Platz abschließen. Es wurde ein abwechslungsreiches Spiel, in dem FASS nach acht Minuten in Führung gehen konnte. 48 Sekunden später erzielte Slawomir Wisniewski den Ausgleich. Erneut Timothy Hoffer sorgte nach 17 Minuten in Überzahl für das 1:2, doch 24 Sekunden später traf Dustin Hesse zum 2:2-Pausenstand. Im 2. Drittel brachten zwei Powerplaytreffer von Niklas Krautz (28.) und dem 3. Treffer von Timothy Hoffer (38.) für ein 2:4 nach 40 Minuten. Im letzten Drittel konnten in Überzahl Mathias Löhr (48.), Dustin Hesse (48.) und Dennis Hesse (56.) das Spiel drehen und die Wikinger gewannen mit 5:4 (2:2/0:2/3:0).
Adler holen sich Hauptrundenmeisterschaft:
Im Hinspiel zwischen den SCC Adler Berlin und den Berlin Blues ging es spannend zu und es ging bis ins Penaltyschießen. Die Adler würden mit zwei Punkten nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen, die Blues könnten mit drei Punkten den 1. Platz übernehmen. Es wurde wieder ein spannendes Spiel, in dem Andre Petters nach vier Minuten das 0:1 für die Blues erzielte. Robert Licitis konnte 64 Sekunden vor der Pause den Ausgleich erzielen. Im 2. Drittel brachte Georg Rodin die Adler mach 32 Minuten mit einem Powerplaytreffer in Führung, doch 31 Sekunden später Felix Mattschull, eine Minute später Jan Schmidt und Nicolas Steinbrunner (38.) sorgten für ein 2:4 nach dem 2. Drittel. Im letzten Drittel konnten die Adler das Spiel noch drehen. Artur Lishchynskyy (50.), in Überzahl Kevin Faust (54.), Dean Flemming (57.) und Theo Mathea mit einem Empty Net Goal 28 Sekunden vor dem Ende sorgten für den Endstand von 6:4 (1:1/1:3/4:0).
Club holt sich 5. Platz:
Im Duell zwischen dem Berliner Schlittschuh-Club und dem ERSC Berliner Bären ging es um den 5. Platz. Mit einem Sieg könnte der Club diesen übernehmen, die Bären würden mit zwei Punkten nicht mehr vom 5. Platz zu verdrängen. 5:3 (1:0/3:0/1:3) gewann der Club und hatte das vor allem einen Spieler zu verdanken. Denn Benjamin Ufnowski erzielte vier der fünf Treffer, den letzten in Überzahl (16., 25., 29., 43.). Daniel Just (40.) erzielte den weiteren Treffer für den Club. Die Bären kamen im letzten Drittel nach 0:5-Rückstand noch heran, Marc Scheuerlein mit einem Powerplaytreffer nach 48 Minuten und 20 Sekunden vor dem Ende, sowie Steve Siebensohn (50.) trafen für den ERSC.
Den Adlern ist der 1. Platz nach der Hauptrunde nicht mehr zu nehmen. Die Blues und die Weddinger spielen am kommenden Wochenende den 2. Platz aus, die Allstars bleiben auf dem 4. Platz. Damit stehen auch die Halbfinalpaarungen fest. Die Adler treffen auf die Allstars und die Blues auf die Wikinger. Hier muss „nur noch“ ausgespielt werden, wer als Heimteam in dieses Spiel geht. Der Club zieht an die Bären vorbei, es kann aber wieder zu einem Platztausch kommen.
GRUPPE B:
FASS gewinnt Gruppenendspiel:
Um den Gruppensieg ging es im Duell zwischen der 1b von FASS Berlin und dem OSC Berlin. Die Weddinger könnten die Tabellenspitze verteidigen, der OSC wäre mit drei Punkten Gruppensieger. FASS gewann am Ende recht klar mit 6:2 (3:0/2:1/1:1) und legte den Grundstein zum Erfolg im 1. Drittel. Marshall Mykietyshyn (3.), Lennart Hellwig (17.) und Meik Palicki (18.) trafen im 1. Drittel. Mit dem 4:0 von Robert Bäuerle (23.) war die Partie entschieden. Daran änderte auch das 4:1 durch Normann Schumann in doppelter Überzahl nach 32 Minuten nichts, zumal Julian Wagner drei Minuten vor der 2. Pause das 5:1 erzielte. Florian Müller konnte in Überzahl nach 44 Minuten auf 6:1 stellen, den letzten Treffer des Spiels erzielte Janek Prehn in der 47. Minute.
Askanier holen 3. Saisonsieg:
Der ASC Spandau empfing den SCC Berlin. Mit sechs Punkten aus dem letzten beiden Spielen könnte der ASC den SCC noch vom 3. Platz verdrängen, dazu müsste aber auch gegen den SCC mit vier Toren Unterschied gewonnen werden. Weiter nach oben könnte es vermutlich auch bei einem Erfolg für den SCC nicht mehr gehen. Und Spandau gewann am Ende mit 6:1 (2:1/0:0/4:0), konnte diesen Erfolg aber erst in den letzten Minuten sichern. Zuvor konnte Daniel Pietsch den ASC nach acht Minuten in Führung bringen, doch 30 Sekunden später erzielte Paulus Kowalski den Ausgleich. Daniel Pietsch brachte Spandau nach 14 Minuten erneut in Führung und nach torlosen 35 Minuten folgt in de r49. Minute sein 3. Treffer zum 3:1. Tim Bartsch in Überzahl (53.), Marco Jagnow (55.) und erneut Tim Bartsch (57.) sorgten für einen klaren 6:1-Erfolg, der dem ASC den 3. Saisonsieg und den direkten Vergleich einbrachte. Spandaus Torhüter Sebastian Grunwald steuerte beim 2. Treffer eine Vorlage bei.
Theoretisch könnte es auf den ersten vier Plätzen der Gruppe noch Verschiebungen geben. Der OSC könnte noch den 1. Platz holen, wenn FASS sein letztes Spiel gegen den ASC verliert und der OSC sein Spiel gegen die eigene 1b gleichzeitig sehr hoch gewinnt. Der ASC würde mit einem drei Punkten gegen FASS noch an dem SCC vorbeiziehen.
Mathias Löhr (Wikinger) konnte mit seinem Treffer Scorerpunkt Nr. 1.800 der Saison erzielen. Alexander Weise (Blues) saß Strafminute 1.500 ab. Das insgesamt 500. Powerplay der Saison wurde vom OSC gespielt, erfolgreich war es aber nicht. Dafür gab es den 100. Powerplaytreffer der laufenden Saison und den erzielte Timothy Hoffer (FASS 1c).
Die komplette Landesligastatistik ist fertig und kann HIER abgerufen werden. 
https://www.noppe-ist-schuld.de/aktuelles/landesliga/statistik-archiv
(NIS/ns)
  
     
    

Nachwuchs

Nationalmannschaften - Nachwuchsmannschaften
  
    
ratingenRatinger Ice Aliens
Eishockey Camp bei den Ice Aliens in den Herbstferien 2023

Die Ice Aliens planen für die zweite Woche der Herbstferien vom 09. bis 13. Oktober 2023 eine weitere Ausgabe ihres Eishockeycamps. Das Angebot
richtet sich an Kinder und Jugendliche von der U7 bis zur U17, die bereits in einem Verein aktiv spielen. Von Montag bis Freitag erfolgt in der Zeit von 07.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr eine ganztägige Betreuung.
Interessierte, auch von anderen Vereinen, können sich per Mail an rainer.merkelbach @icealiens97.de vormerken lassen. Die zugehörigen
Anmeldeunterlagen werden voraussichtlich Ende Mai, Anfang Juni per E-Mail versandt, dann ist auch eine Anzahlung fällig.
In einem ersten Schritt erhielten bereits die Teilnehmer des Camps 2022 die Möglichkeit sich vormerken zu lassen. Über 40 Vormerkungen innerhalb der ersten 24 Stunden zeigen, dass das Camp auch in diesem Jahr sehr begehrt ist.
(RIA/pia)
  
       
    

Frauen

Nationalmannschaft - Bundesliga - Landesverbände
  
     
EKU MannheimMad Dogs Mannheim
Mannheim zieht mit zwei Shutouts gegen den deutschen Meister Ingolstadt ins Finale ein

Nach einem nervenaufreibenden Start der Serie in Ingolstadt waren auch das 3. und 4. Spiel in Mannheim nichts für schwache Nerven. Mit 1:0 nach Penaltyschießen und 2:0 entscheiden die Mad Dogs Frauen die Halbfinalserie gegen die ERC Ingolstadt Frauen mit 3:1 für sich. Im Finale um die deutsche Meisterschaft der Fraueneishockey-Bundesliga DFEL treffen die zum allerersten Mal überhaupt teilnehmenden Mannheimerinnen auf den amtierenden Vizemeister und Pokalvize ECDC Memmingen Indians Frauen.
Gleich rein ins Geschehen gingen beide Teams am Samstag. Keine 30 Sekunden waren gespielt, schon gab es eine Großchance für Mannheim, zwei Minuten später für Ingolstadt. Und weitere Chancen sollten folgen, doch weder in den beiden Mannheimer Powerplays, bei Lucia Schmitz‘ Rückhand in der 18. Minute, gefährlichen Ingolstädter Szenen wie einem 2-auf-1 in der 14. Minute waren auf Mannheimer Seite Jessica Ekrt, auf Ingolstädter Seite Lisa Hemmerle zu überwinden.
Das zweite Powerplay für Mannheim fand seine Fortsetzung im zweiten Drittel, es blieb beim 0:0 und bot zum Ende eine Chance für Ingolstadt. Mannheim blieb am Drücker und hatte mehr Spielanteile. Zur Hälfte der Spielzeit waren die Pantherinnen für einige Minuten das bestimmendere Team. Das Spiele ohne Tore keineswegs fade Eishockeykost sein müssen, dafür stand nicht nur die 35. Minute. Celina Haider brachte das Mad Dogs-Gestänge zum Schwingen, fast im Gegenzug zwang Megan Forrest Lisa Hemmerle zu einer Blitzparade. Wie in Ingolstadt ging nicht nur bei diesen beiden Szene ein Raunen durch die Halle.
Nach einem 15-minütigen Luftholen für alle ging es ins vermeintlich letzte Drittel, in dem die Mad Dogs Frauen in den letzten zehn Minuten zwei Unterzahlen mit einigen gefährlichen Chancen der Gäste überstehen mussten. So scheiterte Sophie Vandale an Jessica Ekrt, die einen starken Save auspackte. In der 57. Minute konnte Pia Clauberg für die Hausherrinnen eine große Gelegenheit nicht verwerten.
Unter dem Motto Fehlervermeidung stand die 20-minütige Overtime, von Ängstlichkeit aber keine Spur. Es ging mit offenem Visier weiter. Drei Minuten vor dem Ende zog Lisa Heinz davon, doch das Lisa-Duell ging an Hemmerle.
Es folgte das damit unvermeidliche Penaltyschießen, welches beide Teams sich durch starke Leistung verdient hatten, und nachdem Ann-Kathrin Voog für Ingolstadt und Lola Liang für Mannheim je einmal trafen, setzte schließlich nach mehr als einem guten Dutzend gescheiterter Versuche Brittany Kucera dem Penalty-Spuk mit einem gekonnten Move ein Ende.
Sollte dies schon die Vorentscheidung bedeuten? Der Sonntag sollte es zeigen. Gegenüber dem Vortag kamen mit 200 nochmal mehr Zuschauende in die größere Halle. Die Schanzerinnen kamen besser aus der Kabine, schnell verliefen die ersten Minuten aber ausgeglichen. In der Drittelmitte drückte Mannheim, ehe man zwei Minuten Unterzahl überstand. Noch während der Unterzahl musste auch eine Ingolstädterin auf die Bank. Nach nur einer Sekunde Gleichstand auf dem Eis stand es 1:0 für die Mad Dogs Frauen. Hanna Amort versuchte es per Rückhand, und Lola Liang staubte ihren Rebound ab. Zwei Minuten später wurde es für Ingolstadts Lisa Hemmerle brandgefährlich, die Megan Forrests und Hanna Amorts Versuche im Rebound mit zwei starken Paraden entschärfte. Ihr Gegenüber Jessica Ekrt musste sich ebenfalls in der 17. Minute auszeichnen.
Nach der ersten Pause legte Ingolstadt erneut einen guten Start hin, Mannheim zog allerdings schnell gleich. 27 Minuten waren gespielt, als die Gastgeberinnen durch frühes Forechecking einen Fehlpass erzwangen, der auf die Kelle der lauernden Lola Liang ging, die beherzt zum 2:0 abzog. Die 35. Minute war wieder eine mit Chancen für beide Seiten, aber weiterhin starken Torfrauen als Endstation.
Ingolstadt erspielte sich im Schlussdrittel eine Chance nach anderthalb Minuten und blieb durchaus immer wieder gefährlich, biss sich andererseits oft an der Mannheimer Defensive die Zähne aus. Die Mad Dogs Frauen spielten die Zeit nicht herunter, es blieb ein Schlagabtausch. In der 53. Minute versuchte es Elisa Matschke aus der Ferne mit einem schwer zu haltenden Schuss, den Jessica Ekrt aber für Mannheim unter Kontrolle brachte. Eine zweiminütige Strafe in der 47. Minute machte es für die Gäste noch schwerer, und auch als die Pantherinnen etwa eine Minute vor dem Ende Lisa Hemmerle für eine sechste Feldspielerin zogen, hielten die Mad Dogs Frauen konsequent dagegen und sicherten sich mindestens den Vizemeistertitel, was schon jetzt einen großen Erfolg bedeutet.
Die Fahrt zu einem fünften Spiel in Ingolstadt ist damit obsolet geworden, und es gibt etwas mehr Zeit, um Kraft für den finalen Showdown gegen den Tabellenführer der Hauptrunde zu tanken.
Die Mad Dogs Mannheim Frauen bedanken sich an dieser Stelle beim Gegner ERC Ingolstadt Frauen für eine harte aber faire Halbfinal-Serie mit attraktivem Playoff-Eishockey von beiden Seiten.
(EKUM/ts)
  
    
ratingenRatinger Ice Aliens
Frauen holen gegen Wiehl ein Unentschieden

Hatten die Frauen der Ice Aliens vor Wochenfrist noch eine hohe Niederlage gegen den TuS Wiehl einstecken müssen, erkämpften sie sich am vergangenen Samstag ein 4:4. Von Beginn an waren sie konzentriert und ehrgeizig. Daran änderte der Gegentreffer in der 14. Minute durch Goldschmidt nichts, denn kurz darauf glichen die Ice Aliens durch Anna-Lena Wiese aus. Kurz nach dem Seitenwechsel war es Shirley Merkentrup, die nach Vorlage von Larissa Swikull ihre Farben zu ersten Führung brachte. Doch die Gäste aus dem Oberbergischen blieben dran und gingen zur Mitte der Begegnung durch einen Doppelschlag von Schneider und Goldschmidt wieder in Führung. Noch vor der zweiten Pause glichen die Ratingerinnen wieder aus, Larissa Swikukll verwandelte in der 38. Minute zum 3:3
Die Ice Aliens waren wohl noch in der Kabine, denn die Wiehler Damen benötigten nur acht Sekunden, um durch Bach zu punkten. Ratingen schüttelte sich einmal und blieb nun hellwach. In der 48. Minute war es erneut Larissa Swikull, die den Ausgleich herstellte. Dies war auch der Endstand der Begegnung. In dieser Partie hatten die Frauen der Ice Aliens endlich wieder die Lust am Toreschießen entdeckt. Auch wenn am Ende kein Sieg dabei heraussprang, so zeigte die Mannschaft, dass noch mit ihr zu rechnen ist.
(RIA/pia)
  
 
 
 Mittwoch 8.März 2023 www.icehockeypage.de 
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