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  KURZNACHRICHTEN  

       
    
Heilbronner Falken
(OLS)  Stürmer Niklas Jentsch hat seinen Vertrag in der Käthchenstadt verlängert. Der 24-jährige Berliner kam letztes Jahr von den Crocodiles Hamburg zum DEL2-Absteiger und konnte in 58 Spielen beachtliche 31 Tore und 29 Assists erzielen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Bei den Piranhas stehen die nächsten drei Spielerabgänge fest. Nicht mehr für den REC werden Stürmer Jack Bloem, sowie die Verteidiger Mark Shevyrin und Raul Jakob auflaufen. Alle drei kamen erst letztes Jahr an die Ostsee
  
Crocodiles Hamburg
(RLN)  Nach der Meisterschaft in der Verbandsliga halten die Crocodiles weiter an ihrem Erfolgstrainer Jacek Darowski fest

Bayreuth Tigers
(OLS)  Die insolventen Bayreuth Tigers haben einen großen Schritt in Richtung Rettung und Oberliga-Fortbestand gemacht. Die Gläubiger haben dem Insolvenzplan zugestimmt. Nun muss noch die Frist abgewartet werden, welche am 9.Mai auslaufen wird, danach beginnen unter dem neuen Geschäftsführer Thomas Lünenborg die Planungen für die neue Spielzeit
  
EHC Klostersee
(BYL)  Eigengewächs Vitus Gleixner bleibt in Grafing. Der 25-jährige Angreifer kehrte nach einem kurzen Abstecher zum Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen noch während der letzten Saison zu seinem Heimatverein zurück und konnte in 18 Spielen 7 Scorerpunkte beisteuern
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Nachdem der EVD erst Torhüter Leon Jessler verabschiedete, steht nun bereits der nächste Abgang fest. Stürmer Dominik Piskor wird nicht mehr für die Füchse aufs Eis gehen. Der 31-jährige Deutsch-Tscheche war zuletzt mit 17 Toren und 15 Vorlagen aus 38 Partien teaminterner Topscorer
  
Sande Jadehaie
(RLN)  Nick Hurbanek wird weiterhin als Trainer an der Bande des ECW stehen. Sein bisheriger Partner Slava Koubenski wird dagegen künftig das Amt des Teammanagers ausüben
  
Hamburger SV
(RLN)  Stürmer Henning Schümann hat verlängert und geht bereits in sein vierter Jahr beim HSV. Der 23-Jährige konnte sich stetig steigern und brachte es zuletzt in 26 Spielen auf 13 Scorerpunkte
  
Diez-Limburg Rockets
(BNL)  Die EGDL trennt sich von ihrem schwedischen Torhüter Markus Ekholm Rosen. Der 27-Jährige erhält keinen neuen Vertrag, da die dritte Kontingentstelle künftig an einen Feldspieler vergeben werden soll
  
Harzer Falken Braunlage
(RLN)  Nach zwei Jahren wird Goalie Leon Grothe den EC nun wieder verlassen. Der 22-Jährige kam 2022 aus dem Wolfsburger Nachwuchs an den Wurmberg
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Der ERSC freut sich über den Verbleib von vier wichtigen Stürmern. Lukas Pfaffinger, Adrian Huber, Julian Behmer und Urgestein Fabien Ferron haben ihre weitere Zusage in Ottobrunn gegeben
  
Augsburger Panther
(DEL)  Schon das zweite Jahr in Folge hat der sportliche Abstieg für die Augsburger Panther keine Folgen. Durch die Niederlage der Kassel Huskies im DEL2-Finale verbleiben die Fuggerstädter weiterhin in der DEL, da Meister Regensburg im Gegensatz zu den Nordhessen nicht für die höchste Spielklasse gemeldet hat
  
Adendorfer EC
(RLN)  Torhüter Andreas Bierzahn wird mit nun 43 Jahren seine aktive Laufbahn beenden. Auch die Nummer-3 im Team, Philip Grittner wird den AEC verlassen. Der 25-Jährige muss aus zeitlichen Gründen kürzer treten
  
Wunstorf Lions
(VLN)  Der ERC hat sich von Trainerduo Jörg Meyer und Uri Steller getrennt. Über die letzten Plätze in der Regionalliga kamen die Lions in den vergangenen zwei Jahren nicht hinaus. Nun will man einen Neuanfang unter neuer sportlicher Leitung wagen
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Niederländer trennen sich nach zwei Jahren vom finnischen Angreifer Mikko Virtanen. Der 30-Jährige konnte in der vergangenen Saison in 36 Partien 8 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten. Seinen Vertrag verlängert hat dagegen Torhüter Ruud Leeuwesteijn 
  
Bietigheim Steelers
(OLS)  Die ersten Spielerabgänge beim DEL2-Absteiger stehen fest. Mannschaftskapitän Pascal Zeressen wird die Steelers genauso verlassen wie die Stürmer Dominik Lascheit, Brett Schäfer, Morgan Adams-Moisan und Lewis Zerter-Gossage
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Der EC hat den Vertrag mit Headcoach Petr Kasik weiter verlängert. Der 61-jährige Tscheche hat die Eisbären vor zwei Jahren übernommen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Taylor Vause geht in sein viertes Jahr in der hessischen Kurstadt. Der 32-jährige Kanadier, der 2021 aus Wien zu den Roten Teufeln kam, konnte verletzungsbedingt in der vergangenen Saison lediglich 26 Partien bestreiten und brachte es dabei auf 12 Tore und 14 Vorlagen
  
 
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 20.März 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
DEG gewinnt Spiel 3! 2:1 nach Verlängerung!

(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat Spiel 3 der Viertelfinalserie beim ERC Ingolstadt gewonnen! Nach erneut dramatischem Spiel siegten sie mit 2:1 (0:1, 0:0, 1:0, 1:0) nach Verlängerung. Den entscheidenden Treffer markierte Alex Ehl in der 76. Minute. Damit steht es in der Best-of-Seven-Serie nur noch 2:1 für die Bayern. Spiel 4 steigt am Dienstag (19.00 Uhr), dann wieder in Düsseldorf, Spiel 5 dann am Freitag wieder in Bayern (19.30 Uhr).
(DEG/pdeg)
  
    
ercingolstadtERC Ingolstadt
ERC verlängert Partnerschaft mit Audi

(DEL)  Der ERC Ingolstadt hat den Vertrag mit Hauptpartner Audi langfristig verlängert. Das wurde gestern im Rahmen des dritten Playoff-Viertelfinals in der SATURN-Arena verkündet. Mit seinem Engagement unterstützt die AUDI AG nicht nur die Profimannschaft in der PENNY DEL (Deutsche Eishockey Liga), sondern auch die Nachwuchsarbeit und die Frauenmannschaft der Blau-Weißen.
„Es freut uns sehr, dass die Partnerschaft mit einem der sportlichen Aushängeschilder Ingolstadts weiterhin bestehen bleibt“, sagt Audi Personalvorstand Xavier Ros. „Viele Audianer_innen sind selbst im ERC aktiv oder leidenschaftliche Fans des Clubs.“ Letztere werden von der Profimannschaft derzeit geradezu verwöhnt: In der aktuellen Spielzeit erreichte das Team in der DEL als Tabellenzweiter souverän die Playoffs. Dort steht die Mannschaft von Cheftrainer Mark French nun im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Den DEL-Titel holte der ERC zuletzt 2014 – schon damals mit Audi als Partner an seiner Seite. Gerd Walker, Vorstand Produktion und Logistik, betont: „Diese Vertragsverlängerung ist auch ein starkes Zeichen für den Standort Ingolstadt und die Region.“
„Wir sind dankbar für das herausragende Engagement. Die langfristige Verlängerung verleiht uns Stabilität und Planungssicherheit für die kommenden Jahre“, hebt ERC-Geschäftsführer Claus Liedy hervor.
Die über die Jahre gewachsene Zusammenarbeit zwischen Audi und den Panthern ist darüber hinaus geprägt von regelmäßigen gemeinsamen Aktionen. So besuchten die Spieler im vergangenen Jahr etwa die Mitarbeitenden von Audi in der Kantine und nahmen an Autogrammstunden teil. Gemeinsam führt der ERC und Audi immer wieder Aktionen wie den Ehrenamtstag oder die klimaneutrale Auswärtsfahrt durch. Die Spieler der Profimannschaft erhalten zudem zu Saisonbeginn traditionell ihre Dienstwagen von Audi.
Von Audi gefördert wird zudem die Nachwuchsarbeit der Panther, die 2022 vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) abermals mit der Bestnote von fünf Sternen bewertet wurde und nachhaltigen Erfolg ermöglicht. So zog die U20-Mannschaft in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) nach der Hauptrunde als Tabellenführer ihrer Gruppe in die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft ein. Die U17-Mannschaft wird auch in der kommenden Saison wieder in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten sein. Mit ihrem Engagement unterstützen die Vier Ringe auch die ERC-Frauenmannschaft um die Nationalspielerinnen Jule Schiefer, Theresa Wagner und Celina Haider. 2022 gewann das Team die Deutsche Meisterschaft, in diesem Jahr folgte der Pokalsieg.
Mit der Audi Sportakademie verfügt der ERC zudem über ein ideales Umfeld, das Talenten zusätzlich zu ihrer sportlichen Entwicklung auch einen Schulabschluss ermöglicht. Die Akademie am Sportpark bietet seit 2014 Platz für sechs Eishockey- und zwölf Fußballtalente.
(ERCI/sr)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
7:1-Erfolg gegen Bremerhaven: Red Bulls verkürzen in der Viertelfinalserie

(DEL)  Red Bull München hat sich im dritten Viertelfinalspiel gegen die Pinguins Bremerhaven mit 7:1 (3:0|2:0|2:1) durchgesetzt. In der Best-of-Seven-Serie steht es damit nur noch 1:2 aus Sicht des Hauptrundensiegers. Filip Varejcka erzielte vor 5.728 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion einen Doppelpack. Auch Trevor Parkes, Yasin Ehliz, Ben Street, Chris DeSousa und Justin Schütz waren für den Gastgeber erfolgreich. Spiel 4 findet am Mittwoch (19:00 Uhr) in Bremerhaven statt.
Spielfreudige Münchner drückten dem Spiel im ersten Drittel den Stempel auf. Parkes (5.) und Austin Ortega (9.) hatten in Überzahl die ersten Topchancen, doch die Defensive der Gäste hielt stand. In der zehnten Minute war Pinguins-Schlussmann Maximilian Franzreb dann chancenlos, weil Varejcka einen Schuss von Konrad Abeltshauser unhaltbar abfälschte. Die Red Bulls auch danach mit dem Fuß auf dem Gaspedal und zwei weiteren Treffern: Parkes erzielte sein 104. DEL-Tor im Münchner Trikot und stellte damit den Clubrekord von Michael Wolf ein (13.), ehe Ehliz 15 Sekunden vor der Drittelpause in Überzahl das 3:0 nachlegte.
Die Red Bulls auch im Mittelabschnitt hungrig im Forecheck und geradlinig in der Offensive. Street belohnte weiterhin überlegene Münchner mit dem 4:0 (25.). Bremerhaven konnte das Duell anschließend ausgeglichener gestalten, Franzreb aber nach wie vor häufiger gefordert als Mathias Niederberger. In der 39. Minute war der Goalie der Gäste zum fünften Mal geschlagen: DeSousa knallte den Puck im Powerplay in die Maschen.
Zum Schlussabschnitt wechselte Pinguins-Trainer Thomas Popiesch den Torhüter: Niklas Svedberg ersetzte Franzreb, doch auch der Schwede konnte seinen Kasten nicht sauber halten. Der auffällige Varejcka veredelte einen schönen Spielzug mit dem 6:0 (45.). Seinem Dreierpack stand der Pfosten im Weg (50.). Einen Tick genauer zielte Schütz, der den Puck via Torgestänge ins Netz beförderte (51.). Wenig später zwei Münchner auf der Strafbank. Phillip Bruggisser nutzte die Möglichkeit, um Bremerhaven noch auf die Anzeigetafel zu bringen (54.). So stand am Ende ein hochverdienter 7:1-Erfolg der Red Bulls.
Filip Varejcka:
„So ein Spiel wie heute haben wir gebraucht. Die Trainer haben eine unglaubliche Ansprache gehalten und die Reihen ein bisschen verändert. Uns war klar, dass es heute um viel geht und wir haben alles reingehauen.“
(EHCM/rbmm)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Tigers erkämpfen sich den Anschluss in der Serie - Eispiraten Crimmitschau vs. Bayreuth Tigers 1:3 (0:0, 1:1, 0:2)

(DEL2)  Mit der Hypothek von zwei Niederlagen ging man, ohne Pokovic, der das Match am Freitag frühzeitig angeschlagen abbrechen musste, in die dritte Playdown-Partie gegen die Eispiraten. Auf der Goalie-Position startete Schmidt an diesem Abend für den vorher zwei Mal eingesetzten Halverson.
Wie in den ersten beiden Partien sah man auch an diesem Abend ein intensiv geführtes Drittel, bei dem sich die Tigers optische Vorteile erspielten und die agilere Mannschaft war.
Zunächst war es Ewanyk, der Sharipov prüfte bevor Doherty auf der anderen Seite mit einem Fernschuss Schmidt zum ersten Mal zum Eingreifen zwang. Als Mieszkowski die erste Strafe der Partie zog und die Eispiraten in Überzahl agierten, ließ man nichts zu und kam seinerseits durch Gracel, der einen schnellen Konter fuhr, zum Abschluss, welcher bei Sharipov landete. Gerade komplett, war es Stephan, der über die linke Seite ins Drittel fuhr – sein Schuss wurde jedoch noch abgefälscht. Kurz darauf dann die erste Überzahlgelegenheit für die Gäste: Cornet, Gracel, Kretschmann und Ewanky kamen hier zu Abschlussmöglichkeiten, die jedoch keinen Erfolg mit sich brachten. Defensiv gestattet man den Eispiraten, die einmal durch Reisnecker gefährlich vor dem Bayreuther Tor auftauchten, nur noch zum Ende des Abschnitts eine Abschlussmöglichkeit, die D`Aoust liegen ließ, sodass man, schon fast gewohnt, mit einem torlosen Unentschieden in die erste Drittelpause ging.
„Wir arbeiten gut im Forecheck, stehen hinten gut und haben insgesamt – bis auf ein fehlendes Tor - ganz gut gespielt. Wir müssen vor dem Tor vielleicht noch mehr arbeiten“, beurteilte Moritz Raab während der Drittelpause den ersten Abschnitt seines Teams.
Zehn kleine Strafen – fünf auf jeder Seite – sprachen die Unparteiischen in einem weiterhin intensiv geführten Mittelabschnitt aus. Beinahe logische Konsequenz war, dass auch die beiden Treffer, welche die Teams erzielten, in einer dieser Situationen fielen. Es dauerte jedoch bis fast zum Ende des Spielabschnittes, bis Cornet – nach einem Järveläinen Schuss, der von der Bande zurücksprang – am schnellsten reagierte und die Scheibe zur Führung ins Tor legen konnte. Dies „korrigierten“ die Eisparten eine gute Minute später, als Lemay den im Slot einlaufenden Walsh suchte und fand und dieser kurz vor dem Pausenpfiff den Ausgleich auf die Anzeigentafel schreiben durfte. Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff visierte D`Aoust, der einen Pass durch die Mitte aufgenommen hatte, mit der Rückhand den Pfosten an. Auf der anderen Seite war es Järveläinen, der Sharipov prüfte. Stephan und Meier im Anschluss mit Einschussmöglichkeiten, bevor Gnyp einen Schuss von der blauen Linie antäuschte, dann aber den hohen Slot lauernden Cornet anspielte, der die Scheibe zur erneuten Führung ins Netz der Eispiraten abfälschen konnte. Bei – im Vergleich zum Mittelabschnitt, der oft mit dezimierten Teams gespielt wurde - der einzigen Strafe war es erneut Cornet, der bereits zwei Mal getroffen hatte, welche die Möglichkeit auf einen weiteren Treffer hatte. Gut 120 Sekunden vor dem Schlusspfiff holte der Eispiraten-Coach seine Jungs bei einer Auszeit zu sich, um diese nochmal einzustellen und gleichzeitig einen sechsten Feldspieler für Sharipov aufs Eis zu schicken. Dies wurde nicht belohnt – Järveläinen war es vorbehalten, aus dem eigenen Drittel heraus die Scheibe ins verwaiste Tor der Gastgeber zu schlagen und damit den ersten Sieg der Serie zu verfestigen.
„Ich war zufrieden mit der Leistung der Jungs heute. Wir waren frisch, sind gut gelaufen. Im ersten Drittel konnten wir viel Druck in der offensiven Zone ausüben. Das zweite Drittel haben beide Teams gut gespielt. Beide haben in Überzahl getroffen. Ich war heute sehr zufrieden mit der defensiven Arbeit der Jungs aber es ist nur ein Sieg. Wir müssen einfach bereit sein für das nächste Spiel“, analysierte Coach Chernomaz die Partie in Crimmitschau. Und weiter zum Torhüterwechsel: „Wir haben zwei Spiele in Serie verloren. Das lag nicht an ihm. Brandon war gut in den Spielen aber manchmal muss man einfach einen Wechsel vornehmen.“
Am kommenden Dienstag findet das vierte Aufeinandertreffen der beiden Teams wieder in Bayreuth statt. Bully im Bayreuther Tigerkäfig ist um 19:30 Uhr.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
1:3! Eispiraten unterliegen Bayreuth in Spiel 3 - Bayreuth erzwingt Spiel 5 am Freitagabend

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich am heutigen Sonntagabend den Bayreuth Tigers erstmals in der ersten Playdown-Runde geschlagen geben. Die Westsachsen unterlagen den Franken in einer umkämpften Partie mit 1:3. Somit steht es in der Serie nun nur noch 2:1 für die Crimmitschauer. Weiter geht es bereits am Dienstag mit Spiel 4 in Bayreuth. Anbully ist dann 19:30 Uhr.
Jussi Tuores konnte das gleiche Personal in das dritte Playdown-Spiel gegen Bayreuth schicken, wie auch schon am vergangenen Freitag. Dabei sah der finnische Headcoach vom Start weg eine rassige und energiegeladene Partie. So hatten die Tigers zunächst etwas mehr von der Partie, konnten den formstarken Ilya Sharipov, der zuletzt schon zwei Shutouts feiern konnte, aber auch im siebten Drittel dieser Serie nicht überwinden. Auf der Gegenseite rutschte Olafr Schmidt erstmals zwischen die Pfosten des Bayreuther Tores. Er blieb in den ersten 20 Minuten ebenfalls ohne Gegentreffer, hatte jedoch auch Glück, dass Alexis D’Aousts Schuss letztlich nur die Latte touchierte.
Im zweiten Drittel waren die Eispiraten schließlich noch zwingender und konnten sich schnell gute Möglichkeiten erarbeiten – verpassten es aber wie schon so oft, ihre Großchancen auch in Tore umzumünzen. Die Bayreuther kamen hingegen einmal mehr über die Härte, weshalb die 3.220 Fans im Sahnpark immer wieder Auseinandersetzungen auf dem Eis zu sehen bekamen. Nach 36 Minuten waren es aber doch die Gäste, die Ilya Sharipov erstmals in dieser Serie bezwangen. Philippe Cornet stand goldrichtig und konnte in numerischer Überzahl zum 0:1 einschießen. Die Crimmitschauer brauchten kurz, um sich zu schütteln, wurden in einer eigenen Powerplay-Situation dann aber selbst wieder aktiver und belohnten sich dafür. Mathieu Lemays Pass konnte der zielstrebige Dominic Walsh im Slot über die Linie drücken und somit zum 1:1 einschießen (38.).
Alexis D’Aoust hätte kurz nach dem Wiederbeginn dann die erstmalige Führung herausschießen können, traf nach seinem Alleingang aber nur den Pfosten. Im Anschluss wurden schließlich die Gäste aus Bayreuth aktiver und setzten die Westsachsen immer wieder unter Druck. So bahnte sich der nächste Gegentreffer beinahe an. Wieder war es Philippe Cornet, der nach 46 Minuten einen Schuss von Simon Gnyp unhaltbar abfälschte und somit zum nicht unverdienten 1:2 traf. Die Mannschaft von Jussi Tuores setzte nach dem erneuten Rückstand jedoch alles daran, in dieses Spiel zurückzukommen. Immer wieder konnte Olafr Schmidt aber entscheidend parieren, zudem wurde den Westsachsen nach einer vermeintlichen Strafe der Spielfluss etwas genommen. Den Schlusspunkt einer spannenden und umkämpften Partie setzte schließlich Ville
Järveläinen. Der Goldhelm der Tigers traf in der Schlussminute in den verwaisten Kasten der Eispiraten – 1:3 (60.).
Somit erzwangen die Gäste aus der Wagnerstadt das fünfte Spiel der Serie, welches am Freitagabend im Sahnpark (24.03.2023 – 20:00 Uhr) stattfindet. Zunächst müssen die Eispiraten aber am kommenden Dienstag nach Bayreuth reisen. Dort steht ab 19:30 Uhr das vierte Spiel der Serie an.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Bittere Niederlage in der Verlängerung

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das dritte Spiel im Playoff-Viertelfinale bei den Krefeld Pinguinen unglücklich verloren. In der Verlängerung mussten sich die Dresdner mit 2:3 geschlagen geben.
Die Eislöwen konnten im dritten Spiel der Serie wieder auf Stammtorhüter Janick Schwendener bauen, sein Vertreter Jonas Neffin musste dagegen wie Vladislav Filin verletzt passen. Die Dresdner spielten ein sauberes erstes Drittel, konzentrierten sich auf ihr Spiel und stellten die Pinguine so immer wieder vor Probleme. Der Lohn war der Führungstreffer durch Johan Porsberger in der 14. Minute.
Im zweiten Spielabschnitt sahen die 7.726 Zuschauer eine Fortsetzung der ersten 20 Minuten. Dresden war das aktivere spielbestimmende Team. Zwölf zu vier Torschüsse im zweiten Drittel unterstrichen dies. David Rundqvist konnte schließlich in der 30. Minute in Überzahl auf 2:0 erhöhen. Auch in Unterzahl blieben die Eislöwen immer auf der Höhe, verteidigten das eigene Tor sehr gut.
Auch im dritten Drittel taten sich die Pinguine schwer gegen die sehr gut aufgelegte Dresdner Mannschaft vor größere Probleme zu stellen. Glück hatten die Hausherren bei einem Pfostentreffer der Eislöwen. In der 53. Minute kam Krefeld aber doch zum Anschlusstreffer. Zach Magwood konnte Schwendener mit der Rückhand überwinden. Noch bitterer wurde es zweieinhalb Minuten vor Schluss, als Philip Riefers zum 2:2 ausglich. Die Partie ging in die Verlängerung. In den Playoffs bedeutet das, solange spielen, bis ein Team trifft.
Beide Mannschaften spielten diszipliniert in der Verlängerung. Ein Schuss von Arne Uplegger wurde noch von einem Krefelder Verteidiger abgefälscht, landete aber nicht im Tor. Auf der Gegenseite schafften die Pinguine genau das. Riefers zog aus der Distanz ab. Ein Dresdner bekam den Puck an die Hose und schlug unhaltbar für Schwendener im Tor ein.
Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir machen unser bestes Spiel der Serie über 60 Minuten und auch in der Verlängerung. Es ist natürlich extrem bitter, dass wir diese beiden späten Tore kassieren. Krefeld bekommt dadurch ein wenig das Momentum in der Verlängerung und den Lucky Bounce. Von der Hose unseres Spielers geht der Puck ins Tor. So ist es leider. Wir versuchen nun unser bestes, uns zusammenzureißen und zu sammeln. Am Dienstag zum Heimspiel sind wir wieder bereit.“
Dienstagabend um 19:30 Uhr steigt Spiel vier der Serie in der JOYNEXT Arena.
(ESCD/ka)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Schlittenhunde sichern sich Matchpucks gegen die Füchse

(DEL2)  Mit einem 4:1 (0:1, 3:0, 1:0) Heimsieg gegen die Lausitzer Füchse stellen die Kassel Huskies in der Viertelfinalserie auf 3:0 und haben damit am Dienstag bereits die erste Chance ins Halbfinale einzuziehen.
Es sind die Füchse, welche die ersten Warnschüsse abgeben und früh im Spiel das erste Mal in Überzahl agieren, nachdem Joel Keussen auf die Strafbank muss. Den ersten gefährlichen Powerplay-Schuss kann Jake Kielly noch parieren, doch beim nächsten Versuch fliegt die Scheibe dann ins Netz – der frühe Führungstreffer für die Füchse durch Blumenschein (4.). Die Huskies versuchen daraufhin über die kämpferische Komponente besser in die Partie zu kommen. Sie suchen den Weg nach vorn – angetrieben von einer vollen Eissporthalle, die hörbar in Playofffstimmung ist. Faber mit einem Distanzversuch, Spitzner am Tor vorbei, Tramm in die Fanghand von Ville Kolppanen. Der Finne ist auch bei einer Topchance von Jamie Arniel zur Stelle und bringt mit seinen Mannen die Gästeführung in die erste Pause.
Kommen die Huskies nun mit viel Schwung aus der Kabine? Erstmal werden sie ausgebremst. Durch einen Pfostentreffer von Nijenhuis und einer frühen Strafzeit gegen Keussen muss der Sturmlauf noch warten. Die Unterzahl überstehen die Schlittenhunde, bevor das Geschehen auf dem Eis in der Folge vor allem zerfahren und taktisch geprägt ist. Die Huskies rotieren dann ordentlich, bringen die Füchse unter Bedrängnis und dann klingelt es endlich. Joel Lowry wird gut freigespielt und trifft zum umjubelten und wichtigen Ausgleich (26.). Die Nordhessen agieren dann in ihrer ersten Überzahlsituation der Begegnung. Und sie legen mit ihrem ersten Powerplaytreffer der Serie nach! Den 2:1 Treffer erzielt dann Vincent Schlenker (28.). 5226 Zuschauer reißt es nun aus den Sitzen und die Huskies haben spürbar das Momentum auf ihrer Seite. Tim McGauley spitzelt einem Fuchs die Scheibe Weg, welche anschließend über die Linie des Gäste-Tors rutscht - 3:1! (29.). Was für eine Wende und was für eine Stimmung.
Die Huskies lassen im Schlussdrittel erstmal nicht viel zu, haben jedoch vorn auch weniger Gelegenheiten als im Mittelabschnitt. Angetrieben von einer weiterhin prächtigen Stimmung nähern sie sich wieder etwas an, kommen jedoch nicht zwingend vor das Lausitzer-Gehäuse. Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit nimmt Weißwasser eine Auszeit und Goalie Kolppanen vorm Eis. Die Huskies haben dann die große Möglichkeit auf den Empty-Net-Treffer durch Spitzner, welcher das Tor jedoch verfhehlt. Weidner hat die nächste Topchance, aber der ins Tor zurückgekehrte Kolppanen kann den Gegentreffer irgendwie verhindern und ist dann erneut aus seinem Tor. Die Huskies ringen nun im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Empty-Net-Treffer, den dann letztlich doch noch Lois Spitzner erzielt und damit den 4:1 Endstand besiegelt (60.).
Weiter geht es am Dienstag mit dem vierten Spiel in Weißwasser (21.03.23 – 19:30 Uhr).
(ECL/mk)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker verlieren auch Spiel drei

(DEL2)  Der ESV Kaufbeuren wollte zum 3. Heimspiel der Playoff-Serie zwischen den Jokern und dem EC Bad Nauheim den ersten Sieg feiern. Das Trainerteam um Marko Raita konnte auf einen vollen Kader zurückgreifen, einzig Tobias Echtler fehlte aufgrund seiner Strafe vom Auswärtsspiel. Für ihn rückte Phillip Bidoul in das Lineup. Mikko Lehtonen pausierte erneut als überzähliger Kontingentspieler. Vor 3.100 Zuschauern, das bedeutete ausverkauft, holten die Gäste einen 4:3 Auswärtserfolg und holen damit den Matchpuck ins heimische Colonel-Knight-Stadion.
Die Gäste erwischten den besseren Start und durften nach einer Strafe gegen Tomas Schmidt nach rund 3 gespielten Minuten erstmals in Überzahl agieren. Hier ist es eine gut ausgespielte Kombination der Kurstädter die Daniel Weiß in die erste Führung des Abends ummünzt. Direkt im Gegenzug gab es eine Strafe gegen Andreas Pauli wegen Beinstellen. Die Joker fanden jedoch keinen Weg um Felix Bick im Tor der Gäste zu überwinden. In der 7. Spielminute gab es Strafzeiten gegen beide Mannschaften. Marc El-Sayed sowie Florian Thomas und Max Oswald musste in die Kühlbox. Die Kurstädter auch in der Folge die Mannschaft mit mehr Spielanteilen. Die Hausherren taten sich schwer über einen geordneten Spielaufbau in das Drittel der Hessen zu kommen. Kurz vor Ende ist es dann Kevin Schmidt der eine abprallende Scheibe perfekt im Slot serviert bekam und Daniel Fießinger überwand. Ein paar Sekunden vor Ende musste Joey Lewis aufgrund eines Bandenchecks in die Strafbank. Mit einem Spielstand von 0:2 ging es in die erste Pause.
Die Gäste starteten mit Überzahl in die Partie und dort traf Fabian Herrmann per Bauerntrick zum 3:0. Das Team von Marko Raita in der Folge mit etwas mehr offensiven Aktionen. Joey Lewis konnte in der 24. Spielminute seine Einzelaktion zum Anschlusstreffer ummünzen. Eine Strafzeit gegen Phillip Wachter wegen Unnötiger Härte ermöglichte ein Powerplay der Joker. Doch es sind die Gäste, die durch Taylor Vause den alten 3-Tore-Vorsprung wiederherstellten. Ein Ellenbogencheck von Patrick Seifert zog eine fünfminütige Strafzeit nach sich. Die Überzahl des ESVK wirkte unkoordiniert und es fehlten die klaren Ideen. Die Kurstädter hatten keine Mühen die numerische Überlegenheit des ESVK zu killen. Das Team von der Wertach auch in der Folge nicht mit dem nötigen Biss, das Spiel noch auf ihre Seiten zu ziehen. Die Aufforderung der Fans zu kämpfen zeigte dann doch Wirkung und man versuchte jetzt wieder in die Partie zu kommen. Es fehlte jedoch weiter die Präzision im Abschluss oder der Blick für den Mitspieler. Die Kurstädter skateten mit einer 4:1 Führung in die Pause.
Direkt zu Beginn des Schlussabschnittes gab es einen Schreckmoment für die mitgereisten Fans aus der Kurstadt. Grayson Pawlenchuk rutschte unglücklich in die Bande und musste verletzt in die Kabine. Die Joker zeigten Moral, aber es scheiterten u.a. Jere Laaksonen und Alexander Thiel aus aussichtsreichen Positionen. In Minute 46 gab es eine Bankstrafe gegen die Gäste, wegen Spielen mit zu vielen Feldspielern. Dieses Powerplay wirkte konsequenter und zielstrebiger wie die Vorangegangenen. Markus Lillich traf nur das Gestänge und Felix Bick musste mehrmals entscheidend eingreifen. Die Hausherren versuchten nochmal alles, aber es fehlte in vielen Aktionen auch etwas das Glück, um hier nochmal etwas entscheidend zu verändern. Auch ein Schuss von Sebastian Gorcik landete nur am Pfosten. 4 Minuten vor Ende verließ dann auch Daniel Fießinger den Kasten zu Gunsten des weiteren Feldspielers. Ein von Tyler Spurgeon abgefälschter Schuss kurz vor Ende stellte den Spielstand auf 4:2. 25 Sekunden vor Abpfiff ist dann Jere Laaksonen, der die Scheibe erneut hinter Felix Bick brachte. Die Schlussoffensive begann zu spät und so gingen die Gäste als Sieger vom Eis.
(ESVK/tl)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine - Eislöwen Dresden 3-2 nV

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine konnten am Sonntagabend das dritte Spiel der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen die Dresdner Eislöwen mit 3:2 nach Verlängerung gewinnen. Matchwinner wurde dabei Lokalmatador Philip Riefers, der zuerst das Spiel ausgleichen konnte und in der Verlängerung das entscheidende Tor erzielen konnte.
Die Abwesenheit Michael Boivins machte sich von der ersten Minute an bemerkbar. Das Aufbauspiel der Pinguine war weitaus unruhiger und auch die defensive Stabilität litt unter der Abwesenheit des Abwehr-Chefs. Die Eislöwen nutzten die Unsicherheit der Pinguine aus und gingen in der 14. Minute in Führung. Johan Porsberger, der am Freitag noch von Dresden-Coach Petteri Kilpivaara geschont wurde, eroberte sich seinen eigenen Rebound und schob den Puck unter Sergey Belov hindurch zum Führungstreffer.
Im zweiten Abschnitt gab es keine wirkliche Verbesserung im KEV-Spiel. Die letzte Entschlossenheit und Spritzigkeit fehlten, um gefährlich vor das Tor zu kommen. Die Folge war das 2:0 durch die Gäste. David Rundqvist konnte den Vorsprung in der 30. Minute in Überzahl verdoppeln. Die Pinguine versäumten es in den Schlusssekunden des Drittels bei eigenem Powerplay selbst den Anschlusstreffer zu erzielen.
Dies gelang erst in den Schlussminuten eines dramatischen letzten Drittels. Aus einer unscheinbaren Situation heraus löffelte Zach Magwood den Puck Richtung Janick Schwenenders Fanghand. Der ansonsten sichere Goalie der Eislöwen griff schlichtweg daneben und brachte den KEV damit zurück ins Spiel.
Die Pinguine kamen in der 58. Minute durch Philip Riefers zum umjubelten Ausgleichstreffer. Ein „schmutziger“ Treffer des vor dem Tor stehenden Verteidigers, der zuerst den Pfosten, dann einen Schlittschuh Schwenenders traf, sollte die Bühne für die erste Verlängerung in dieser Playoff-Serie bereiten.
Riefers brachte die YAYLA Arena in der 13. Minute der Overtime endgültig zum Beben. In einer druckvollen Phase setzen sich die Pinguine in der Offensivzone fest. Riefers schlenzte den Puck Richtung Dresdner Gehäuse, wo er noch von einem Verteidiger der Eislöwen unglücklich abgefälscht wurde.
Boris Blank:
Wir haben die ersten 50 Minuten hart gearbeitet, aber es war zu merken, dass die Jungs von der lauten Kulisse beeindruckt waren. Sie waren sehr verkrampft und der Eishockey-Gott war nicht auf unserer Seite. Es gab viele Stockfehler und die Pucks sind uns versprungen. Wir waren frustriert nach dem 2:0. Ich habe den Jungs aber gesagt, dass sie ruhig weiterspielen sollen, weil ein Spiel 60 Minute dauert. Wir haben uns zusammengerauft und konnten uns den Ausgleich erarbeiten. In der Overtime haben wir dann mehr Pucks zum Tor gebracht und ein glückliches Tor erzielt. Es war ein tolles Playoff-Spiel. Jetzt bereiten wir uns auf Dienstag vor.
(KEV/mt)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
LANDSHUT GELINGT DAS RE-BREAK - SERIENSTAND JETZT 2:1

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars mussten in der „Best-of-seven“ Serie gegen den EV Landshut die erste Niederlage einstecken. Das Team von Coach Peter Russell unterlag mit 2:4 - auch wenn es am Ende nochmals richtig eng wurde.
Die CHG Arena war mit 3175 Zuschauern sehr gut besucht, lediglich für den Gäste-Fanblock wären noch Karten erhältlich gewesen. Mit der Stimmung der Fans und der Aussicht auf drei Matchpucks im Rücken spielten die Towerstars auch von Beginn zielstrebig nach vorne. Es zeigte sich allerdings schnell, dass Landshut deutlich effektiver vorcheckte und vor allem die blaue Linie verteidigte, als in den zwei Spielen zuvor. So sprangen abgesehen von einer starken Einzelaktion von Robin Drothen nicht allzu viele hochkarätige Möglichkeiten für die Towerstars heraus. 
Ab der zweiten Hälfte des Startabschnitts schien das zumindest optische Übergewicht zu kippen. Jonas Langmann bekam deutlich mehr Arbeit und war in der 18. Minute dann auch zum ersten Mal geschlagen. Ein Puckverlust an der gegnerischen blauen Linie ermöglichte den Gästen ein 2 gegen 1 Break, Maximilian Forster schloss letztlich selbst aus kurzer Distanz ab und brachte die Dreihelmenstädter damit mit 1:0 in Front. War dieser Gegentreffer schon ein ordentlicher Dämpfer, kam es in den Schlusssekunden des ersten Drittels noch bitterer. In der linken Rundung der Offensivzone hatte Marvin Feigl den Stock zu hoch und kassierte eine Strafzeit. Diese nutzten die Gäste 1,9 Sekunden vor der ersten Pausensirene zum 0:2.
Es war klar, dass die Towerstars im zweiten Abschnitt deutlich mehr investieren und Druck nach vorne kreieren mussten. Dies wurde auch alsbald umgesetzt, allerdings mit wenig Scheibenglück. Nick Latta und Vincent Hessler hatten nach knapp zwei Minuten den Anschlusstreffer auf dem Schläger, Josh MacDonald und Charlie Sarault scheiterten eine Minute später in aussichtsreichen Positionen am Landshuter Torhüter Luca Gracnar. Die berühmten Millimeter fehlten in der 28. Minute, als Nick Latta im Slot zum Schuss kam. Der Puck sprang von der Unterkante der Latte zunächst auf die Torlinie und dann ins Spiel zurück.  Dass der Puck bei einer anderen Chance hinter dem Landshuter Torhüter in Richtung 1:2 Anschlusstreffer kullerte und auf der Torlinie liegenblieb, war symptomatisch für diesen Abend. Das galt auch für die 31. Spielminute. 7 Sekunden, nachdem die Towerstars bei einem Powerplay erneut nahe am ersten Treffer war, besorgte Andreas Schwarz mit einem Handgelenkschuss aus der Halbdistanz das aus Ravensburger Sicht ernüchternde 0:3. Dies war auch der Spielstand nach 40 gespielten Minuten.
Im Schlussabschnitt sollte es dann an Dramatik nicht fehlen. Die Towerstars drückten vehement auf den ersten Treffer, mussten in der etwas offeneren Defensive aber höllisch auf Landshuter Konter aufpassen. In der 49. Minute war es dann aber endlich so weit. In numerischer Überzahl brach Nick Latta den Bann mit dem 1:3 Anschlusstreffer, der zugleich der Startschuss für eine noch druckvollere Phase war. Nur eine Minute später eröffnete sich die nächste Überzahlchance, die Robbie Czarnik zum viel umjubelten 2:3 einnetzte. Danach überstanden die Towerstars mit aufopferungsvollem Kampf eine dreiminütige Unterzahl, die aufgrund einer 5-Minuten-Strafe gegen Oliver Granz nach Ablauf der Landshuter Strafzeiten noch auf der Uhr geblieben waren.  In der Schlussphase warfen die Towerstars alles nach vorne, doch trotz dramatischer Szenen vor dem Tor wollte der Ausgleich nicht fallen. Auch die Herausnahme des Torhüters für einen weiteren Feldspieler brachte letztlich nichts mehr ein. Stattdessen besorgte Andreas Schwarz acht Sekunden vor Ende mit dem Schuss ins leere Ravensburger Tor noch das 2:4.
„Im ersten Drittel waren wir einfach nicht präsent genug und haben prompt die Quittung dafür bekommen. Danach waren wir gut im Spiel, doch Landshut stand defensiv gut und hatte einen starken Torhüter zwischen den Pfosten“, resümierte Towerstars Coach Peter Russell.
Beim Serienstand von jetzt 2:1 für die Towerstars wechselt die Serie am Dienstagabend um 19.30 Uhr wieder in die Fanatec Arena nach Landshut. Das Spiel wird selbstverständlich live auf SpradeTV zu sehen sein. 
Ticket-Sonderverkauf für Spiel 3:
Aufgrund des ersten Landshuter Sieges herrscht Klarheit, dass es am Freitagabend um 20 Uhr in der CHG Arena zu Spiel 5 der Viertelfinalserie kommt. Hierfür bieten die Towerstars am Montag, 20. März und Dienstag, 21. März, jeweils von 16 bis 18.30 Uhr einen Sonderverkauf an der Ticket-Box vor dem Haupteingang der CHG Arena für frei im Verkauf befindliche Tickets an. Es wird um Verständnis gebeten, dass bei diesem Sonderverkauf keine Aufbuchung des Spiels auf Dauerkarten möglich ist. 
Tickets gibt es selbstverständlich weiterhin im Fanshop in der Marktstraße 20, allen VVK-Partnern von Reservix sowie online im Ticket-Webshop.
Zudem sei nochmals darauf hingewiesen, dass Dauerkartenbesitzer für das 3. Playoff-Heimspiel ein Vorkaufsrecht auf ihren Platz haben, die Frist endet am Mittwoch, 22. März, um 13 Uhr. Danach gehen alle Plätze in den freien Verkauf. 
(EVR/fe)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe unterliegen knapp in Heilbronn - Heilbronner Falken vs. Selber Wölfe 3:2 (1:1; 1:0; 1:1)

(DEL2)  Die Selber Wölfe kamen wieder einmal furios in die Partie, konnten jedoch aus ihrer anfänglichen Überlegenheit zu wenig Kapital in Form von Torerfolgen schlagen. Und das rächte sich. Zunächst kamen die Falken im ersten Spielabschnitt zum zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Ausgleich, ehe sie im 2. Spielabschnitt besser in die Partie und zur Führung kamen. Die Wölfe glichen zwar nochmal aus, doch die Gastgeber erzielten den letzten Treffer der Partie und gingen somit als knapper Sieger vom Eis.
Die Selber Wölfe kamen erneut wie die Feuerwehr aus der Kabine und überrannten die Falken förmlich. Je zweimal Schwamberger und Kolupaylo als auch je einmal Trska, Reddick und Kalns feuerten in den ersten 5 Minuten auf das Heilbronner Tor. Es dauerte bis zur 6. Minute, ehe die Falken Bitzer zum ersten Mal prüften. Leider zogen die Wölfe nichts Zählbares aus ihrer anfänglichen Überlegenheit. Bei doppelter Überzahl war es dann doch endlich so weit: McNeill bediente Kalns im Slot, der die Scheibe zur Wölfe-Führung ablenkte. Selb agierte weiter in Überzahl, konnte aber kein weiteres Kapital aus dieser Situation schlagen. Dafür kamen die Falken in der 17. Minute nach einem schnell vorgetragenen Konter durch Topscorer Tonge zum Ausgleich.
Im 2. Spielabschnitt kamen die Falken besser ins Spiel, aber nach einer Chance der Falken durch Fischer waren es erst einmal weiter die Wölfe, die auf die Führung drängten. Vantuch, Schwamberger, Kalns, Kruminsch und Reddick hatten gute Offensivaktionen, aber kein Glück im Abschluss. Dann gab es eine lange Unterbrechung, da eine Scheibe zu Bruch gegangen war und ersetzt werden musste. Diese unfreiwillige Pause bekam den Falken besser als den Wölfen. Blackwater scheiterte in der 30. Minute noch an Bitzer genauso wie auf der anderen Seite McNeill an Mnich. Doch in der 35. Minute nutzten die Gastgeber mehrere Unzulänglichkeiten der Wölfe in der eigenen Zone zum 2:1 durch Morrison. Im weiteren Verlauf rettete Bitzer gegen Williams und Kirsch. Ein zwischenzeitliches Powerplay der Falken überstanden die Wölfe schadlos.
Der letzte Spielabschnitt begann für die Wölfe nahezu optimal. Gläßl stellte von der blauen Linie mit einem platzierten Schuss in den Giebel den Ausgleich her. Kurz darauf wurde McNeill steil geschickt, verpasste die Scheibe aber knapp. Das daraus resultierende Icing nutzten die Gastgeber durch Leitner per Nachschuss zur erneuten Führung für das Heimteam. Die Wölfe drückten jetzt und warfen noch einmal alles nach vorne, um zumindest noch den Ausgleich zu erzielen. Allerdings wurden die Porzellanstädter durch zwei Strafen gegen Woltmann und Kolupaylo in ihren Bemühungen ausgebremst, sodass der durchaus verdiente Ausgleichstreffer nicht mehr gelingen sollte.
(SW/oo)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Matchpuck – Deggendorfer SC siegt auch in Herne

(OLS)  Einen ganz großen Schritt in Richtung zweite Playoff-Runde hat der Deggendorfer SC am Sonntagabend beim Auswärtsspiel in Herne genommen: Vor 1782 Zuschauern in der Hannibal-Arena bezwang die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger die heimischen Miners deutlich mit 1:4.
Auch im zweiten Spiel der Serie erwischten die Deggendorfer einen Start nach Maß. Keine zwei Minuten waren gespielt, da zog Alex Grossrubatscher von der blauen Linie ab und der Puck fand den Weg zwischen Freund und Feind hindurch ins Herner Tor zum frühen Führungstreffer. In den folgenden Minuten präsentierten sich die Hausherren wacher und mit mehr Einsatzbereitschaft als am Freitag in Deggendorf und erspielten sich erste Möglichkeiten. Doch die Deggendorfer Hintermannschaft ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, während man in der Offensive des Öfteren selbst gefährliche Nadelstiche setzte. Mit der knappen Führung ging es in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Miners wirkten offensiv zwar bemüht, jedoch ließ die Deggendorfer Defensive nichts anbrennen und verteidigte kompromisslos. Bei den eigenen Offensivbemühungen vertraute man auf schnell vorgetragene Konter und aus einem dieser Gegenangriffe entstand das 0:2. Nach einem Herner Fehlpass schnappte sich Lukas Miculka den Puck und ließ freistehend in der 31. Minute Björn Linda keine Abwehrmöglichkeit. In der 36. Minute – während eines Deggendorfer Powerplays – schlug der DSC erneut zu. Nach toller Einzelleistung versenkte Cheyne Matheson seinen eigenen Rebound zum 0:3. Damit nicht genug: Kurz vor der zweiten Pausensirene legte Marcel Pfänder ein sehenswertes Solo hin und bediente den mitgelaufenen Röthke, der per Direktabnahme zum 0:4 Pausenstand traf.
Das Schlussdrittel startete mit einem Treffer der Hausherren. Etwas glücklich kam der Puck zu Elvijs Biezais, der den Puck unhaltbar für Timo Pielmeier in den Winkel ablenkte. Zwar warfen die Miners noch einmal alles nach vorne, doch der DSC verteidigte routiniert und brachte die deutliche 1:4 Führung über die Zeit.
Damit holt sich der Deggendorfer SC auch das zweite Spiel der Best-Of-Five-Serie und hat am kommenden Dienstag im heimischen Stadion die Möglichkeit, bereits frühzeitig das Weiterkommen klar zu machen. Spielbeginn am Dienstagabend in der Festung an der Trat ist um 20 Uhr.
(DSC/mh)
  
   
lindau islandersLindau Islanders
Mit stimmungsvoller Feier das Kapitel 2022/2023 geschlossen - Trikot-Versteigerung brachte 3.300 Euro für EVL-Nachwuchs

(OLS)  Mit einer stimmungsvollen Feier haben die EV Lindau Islanders das Kapitel Eishockey-Oberliga 2022/2023 abgeschlossen.Im Mittelpunkt des Treffens von Fans, Sponsoren, Gönner, Presse, Eismeister, Staff- und Vereinsmitglieder des EVL stand der Abschied von zwei verdienstvollen Akteuren, ein Rückblick auf die abgelaufenen Saison mit vielen Höhen und auch Tiefen, ein Ausblick auf die Zukunft und die allseits beliebte Trikotversteigerung.
Mit Martin Mairitsch und Florian Lüsch verabschiedeten die Islanders zwei Spieler, die das Spiel der Islanders geprägt hatten. Passend zum Karriere-Ende von Mairitsch war der Vorarlberger Kontingentstürmer noch von den Fans und Zuschauern der Islanders zum „Spieler des Monats“ im März 2023 gewählt worden. Den gläserneren Puck, eine wertvolle Uhr gab es neben einer Foto-Collage mit Bildern aus seiner Lindauer Zeit als Abschiedsgeschenk. Und natürlich lobenden Worte von Bernd Wucher, dem 1. Vorsitzenden. „Solche Typen wie Maire gibt es nicht mehr viele“, sagte Wucher, der die Charakterfestigkeit des Österreichers auf dem Eis und in der Kabine hervorhob. Der EVL, so Wucher weiter, werde schauen, dass Mairitsch dem EVL in irgendeiner Form erhalten bleibe.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete Wucher dann auch Florian Lüsch, den es nach Abschluss seiner Berufsausbildung – in Wuchers Betrieb - in den Norden des Freistaats zieht. In der Heimat seiner Lebensgefährtin nimmt „Lüschi“ ein berufliches Angebot wahr und sucht nach einem passenden Verein, um seine Eishockey-Laufbahn fortzusetzen. „Wir schaffen den Spielern mit dem dualen Weg berufliche Perspektiven. Das macht mich stolz“, sagte Wucher und fügte hinzu: „Ich bin aber auch wehmütig, einen solche Spieler ziehen lassen zu müssen“
Dem EVL erhalten bleibt dagegen Verteidiger Patrick Raaf-Effertz, der seinen Vertrag verlängerte.
Damit stehen bereits sieben Akteure für die Saison 2023/2024 bei den Inselstädtern unter Vertrag. Raaf-Effertz war im Dezember 2020 zu den Islanders gekommen und hatte in der nun abgelaufenen Saison 44 Hauptrundenpartien mit 14 Scorerpunkten und dazu drei Pre-Play-Offs-Spiele (3 Scorerpunkte) für den EVL bestritten. Vor Raaf-Effertz hatten bereits Verteidiger Daniel Stiefenhofer, sowie die Stürmer Alexander Dosch, Andreas Farny und Marc Hofmann ihre Verträge verlängert. Bestehende Vertragsverhältnisse weisen die Stürmer Vincenz Mayer und Damian Schneider auf.
3.300 Euro spülte die Versteigerung der Spielertrikots in die Kasse des EVL-Nachwuchses. Das Höchstgebot von 310 Euro erzielte „Auktionator“ Seba Schwarzbart für das Trikot von Daniel Stiefenhofer.
(EVL/cs)
  
    
ecdcmemmingenMemmingen Indians
Auch Spiel 2 geht an Halle: Entscheidungsspiel am Dienstag

(OLS)  Der ECDC Memmingen verliert auch das zweite Spiel gegen die Saale Bulls aus Halle am Hühnerberg. Das ersatzgeschwächte Indians-Team wurde von den Gästen am Ende deutlich mit 2:10 besiegt. Besonders hervorzuheben war vor allem die Atmosphäre zum Playoff-Auftakt. Über 3000 Zuschauer sorgten für eine tolle Stimmung und Unterstützung für die am Sonntag Abend chancenlose Memminger Mannschaft.
Zu den krankheitsbedingten Ausfällen von Donat Peter und Lion Stange gesellten sich mit Milan Pfalzer und Maxim Kryvorutskyy zwei weitere Spieler hinzu. Maxim Mastic fehlte den Indianern aufgrund des harten Checks in Spiel 1 ebenso. Mehrere andere Spieler gingen stark angeschlagen in die Partie.
Das erste Drittel begann für die Memminger bereits denkbar schlecht. Nach zwei Minuten, bedingt durch eine frühe Strafe gegen die Indians, trafen die Saale Bulls erstmals durch Tatu Vihavainen in Überzahl. Und der MEC legte nach. Erneut Vihavainen in Überzahl und Jordan Kaplan stellten bereits nach elf Minuten eine deutliche 3:0 Führung her. Die Memminger bäumten sich erst gegen Ende des Drittels auf. Linus Svedlund  erzielte den 1:3 Anschluss in Überzahl.
Im zweiten Drittel schaffte Memmingen es nicht, den Vorsprung der Bulls zu verkürzen, sondern fing sich zwei weitere Treffer ein, die schon für die Vorentscheidung sorgten. Thomas Merl und wiederum Jordan Kaplan schraubten das Ergebnis auf 5:1 für Halle und sorgten so für klare Verhältnisse. Für den Torerfolg der Maustädter in diesem Drittel war Pascal Dopatka in Überzahl verantwortlich, der das 2:5 markierte. Doch die Saale Bulls zeigten sich torhungrig und eiskalt im Abschluss, Sergej Stas schoss sogar noch das 6:2 vor der Pause.
Das im letzten Drittel somit nicht mehr viel möglich sein sollte, war jedem der über 3000 Zuschauer am Hühnerberg klar. Die Fans feuerten ihr Team weiter an, während die Saale Bulls völlig befreit aufspielten. Am Ende stand ein deutliches 10:2 für die Bulls auf der Anzeigetafel. Die Torschützen für Halle im letzten Drittel waren Merl, Kaplan (2) und Schmid.
Mit diesem Sieg sicherte sich der MEC den ersten Matchball am Dienstag um 19:00 Uhr. Vor heimischem Publikum können die Bulls dann die Serie beenden und ins Viertelfinale einziehen. Das wollen die Indianer auf jeden Fall verhindern. Das vorrangige Ziel der Allgäuer ist es nun, die Serie ein weiteres Mal nach Memmingen zu bringen und ein zweites Heimspiel zu erzwingen. Dabei hoffen die Verantwortlichen auch auf die Rückkehr der zuletzt kranken Akteure. Auch deshalb wurde die Abfahrt auf den spätestmöglichen Termin gelegt, die Maustädter nehmen also erst am Spieltag selbst die gut 500km lange Anreise in Angriff. Die Partie in Sachsen-Anhalt wird auch am Dienstagabend live auf SpradeTV übertragen.
(ECDCM/flmfr)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
3:1-Sieg in Leipzig – Dienstag Chance zum Seriengewinn  

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben auch das zweite Spiel der Achtelfinalserie der Aufstiegs-Playoffs zur DEL 2 gegen die Leipzig Icefighters gewonnen. Beim 3:1-Auswärtssieg am Sonntagabend vor 1.805 Zuschauern im Leipziger Eiszirkus brachte Maximilian Vollmayer die Starbulls Mitte des zweiten Drittels in Führung. Marc Schmidpeter baute den Vorsprung mit zwei Treffern auf 3:0 aus. Der Gegentreffer knapp drei Minuten vor Ende eines von starken Defensivleistungen beider Mannschaften geprägten Spiels war letztlich nur noch Ergebniskosmetik. Am Dienstag – Spielbeginn ist um 19:30 Uhr – können die Starbulls nun im heimischen ROFA-Stadion mit einem Heimsieg den Aufstieg ins Playoff-Viertelfinale bereits perfekt machen.  
Die Starbulls traten beim Auswärtsspiel in Leipzig mit der gleichen Aufstellung an wie am beim 6:4-Heimerfolg im ersten Duell der Best-of-five-Serie am Freitagabend im ROFA-Stadion. Das Rosenheimer Tor hütete allerdings von Beginn an Andreas Mechel, der zwei Tage zuvor den sich Mitte des zweiten Spielabschnitts bei einer Abwehraktion verletzten Tomas Pöpperle abgelöst hatte. Mechel zeigte im Leipziger Eiszirkus eine fehlerfreie Leistung und hielt seinen Kasten bis zum Anbruch der 58. Spielminute sauber. Seine Vorderleute ließen allerdings auch nur wenige gefährliche Schüsse der Gastgeber zu. Beide Mannschaften zeigten im zweiten Duell der Serie das, womit man eigentlich schon im ersten, unerwartet torreichen Aufeinandertreffen zwei Tage zuvor gerechnet hatte: vollen Fokus auf die Defensive, Stabilität und Disziplin im Backcheck, Konsequenz im und um den Slot vor dem eigenen Tor über die gesamte Spielzeit.  
Glück hatten die Grün-Weißen von der Mangfall, dass Jonas Wolter in der Anfangsphase nach einem Abpraller das leere Tor nicht traf, auch weil Aaron Reinig noch mitentscheidend stören konnte (6.). Zwar hatten die Starbulls in den ersten 20 Minuten ein leichtes Chancenplus, aber der torlose Spielstand zur ersten Pause ging in Ordnung. Im zweiten Spielabschnitt schrammten zunächst Dirk-Erek Virch und Victor Östling mit abgefälschten Schüssen knapp an der Hausherrenführung vorbei, ehe Maximilian Vollmayer nach einer feinen Einzelleistung die rund 200 Rosenheimer Fans unter den 1.805 Zuschauern im Leipziger „Kohlrabizirkus“ erstmals jubeln ließ. Nach Pass von Steffen Tölzer drang Vollmayer mit Tempo in die gegnerische Zone ein, spielte Virch frech aus und ließ dem guten Leipziger Keeper Eric Hoffmann keine Abwehrchance (31.). Danach hatten die Starbulls einige Minuten Oberwasser, gerieten gegen Drittelende aber noch einmal unter Druck. Doch mit Anbruch der letzten Spielminute vor der zweiten Pause staubte Marc Schmidpeter zum zweiten Rosenheimer Treffer ab (40.); Leipzig-Keeper Hoffmann konnte einen Diagonalschuss von Michael Knaub zwar noch abwehren, wegen heftigen Betriebs vor seinem Gehäuse aber die Situation nicht entschärfen.  
Marc Schmidpeter zeigte sich in der Anfangsphase des Schlussabschnitts erneut torgefährlich. Zunächst konnte er von Marvin Miethke nur noch durch regelwidriges Haken am Abschluss frei vor Hoffmann gehindert werden, den fälligen Strafschuss verwandelte Schmidpeter höchstpersönlich souverän zum 3:0 (42.). Es folgte die stärkste Phase der Gastgeber, die beim einzigen Überzahlspiel der gesamten Partie gute Torchancen kreierten, Starbulls-Schlussmann Mechel aber nicht überwinden konnten. Die größte Möglichkeit vergab der frei zum Nachschuss kommenden Ian Farrell (48.). Die Icefighters hielten den Druck auch nach dem Ablauf des Powerplays aufrecht und schnürten die Starbulls minutenlang in ihrer Zone ein. Tim Heyter zwang Mechel zu einer Glanzparade (50.). Bereits fünf Minuten vor Spielende holte Leipzigs Cheftrainer Sven Gerike seinen Torwart zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Und knapp drei Minuten vor der Schlusssirene verkürzten die Hausherren tatsächlich auf 1:3 – Victor Östling lenkte einen Flachschuss von Heyter durch die Beine von Mechel ab (58.).  
Während die Starbulls nach wie vor nicht das Empty-Net-Goal suchten, sondern stets die sichere Befreiung mit Möglichkeit zum Wechseln präferierten, rannten die Gastgeber unermüdlich an. Die Leipziger Torschüsse wurden aber meist erfolgreich geblockt und das, was durchkam, wurde zur Beute von Andreas Mechel. „Mit etwas Glück kommt Leipzig noch zum zweiten Treffer und dann kann es noch richtig eng werden“, sagte Starbulls-Headcoach Jari Pasanen, dem der Auftritt seines Teams im letzten Drittel nicht mehr so gut gefiel wie zuvor: „Der Penalty-Treffer hat uns Luft gegeben, aber wir war zu passiv in der neutralen Zone und sind deswegen kaum noch zu Torchancen gekommen. Es war das erwartet schwere Spiel in Leipzig mit zwei defensiv starken Mannschaften und zwei sehr guten Torhütern“.  
Am Dienstag können die Starbulls mit dem dritten Sieg im dritten Achtelfinalduell gegen die Icefighters Leipzig den Aufstieg in das eine Woche später am 26. März beginnende Playoff-Viertelfinale bereits perfekt machen. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist am Dienstag um 19:30 Uhr (Liveübertragung aufwww.sprade.tv). Eintrittskarten sind aufwww.starbulls.de/ticketsbuchbar, die Sitzplätze sind bereits nahezu ausverkauft. Die Tageskasse am Stadion öffnet um 17:30 Uhr.
(SBR/ah)
  
    
saalebullshalle04Saale Bulls Halle
ERFOLGREICHER START IN PLAYOFF-SERIE: SHUTOUT UND TORFEUERWERK

(OLN)  Playoffs! Start in die fünfte Jahreszeit. Mit einem 5:0-Shutout (0:0,1:0,4:0) sicherten sich unsere Saale Bulls in der vollen Stierkampfarena den Heimsieg. Das Wochenende veredelte unsere Mannschaft mit einem 10:2-Erfolg (3:1,3:1,4:0) bei den Indians. Damit stellten unsere Männer in der Playoff-Achtelfinalserie auf 2:0.
Am Freitagabend eröffneten unsere Saale Bulls die Playoffs im Sparkassen-Eisdom. Die ECDC Memmingen Indians reisten an die Saale, um sich den Bulls zu stellen. Im ersten Drittel profitierten die Maustädter davon, dass sie im Gegensatz zum Gastgeber keine Spielpause einlegten. Jene kämpften sich vorab durch die Pre-Playoffs. Entsprechend bissig gingen die Indians das Spiel an und erarbeiteten sich gute Chancen. Viele Zweikämpfe und 12:9 Torschüsse brachten Spannung und Unterhaltung in die Partie. Der erste Abschnitt blieb dennoch torlos.
Auch im zweiten Drittel gab keiner der Kontrahenten nach. Unser Captain Sergej Stas brachte in der 23. Spielminute durch Vorlage von Jordan Kaplan die ersehnte Führung. Beide Teams arbeiteten sich für den nächsten Treffer ab. Beide Goalies hielten die Mannschaften in der Partie und vereitelten Torchancen. Auf dem Eis kam es zunehmend zur einen oder anderen Handgreiflichkeit. So endete das zweite Drittel wie schon der erste Durchgang im Modus vier gegen vier.
In den letzten zwanzig Minuten legten die Bulls direkt nach. Finn Walkowiak traf in der 41. Spielminute zum 2:0. Assist-Geber war abermals Jordan Kaplan. Die Memminger versuchten gegenzuhalten, doch langsam ließ deren Puste nach. Ein unglücklicher Check in der 48. Minute und ein darauffolgendes Tor brachten einiges an Diskussion, aber auch das 3:0 durch Matias Varttinen. Die nächste Aktion zum Kasten der Gäste führte dann zur Premiere – dem ersten Videobeweis der Oberliga. Das Ergebnis: Tor für unsere Saale Bulls. Unser Stürmer Patrick Schmid erhöhte in der 50. Spielminute zum 4:0. Die Bulls ließen trotz des Vorsprungs nicht locker. Jordan Kaplan traf vier Minuten später zum 5:0 und Endstand der ersten Begegnung. Unser Goalie Timo Herden feierte damit seinen sechsten Shutout.
So sannen die Memminger am Sonntag am Hühnerberg auf Revanche. Doch unsere Saale Bulls gaben einen Auswärtseinstand nach Maß. Durch ein frühes Powerplay brachte uns Tatu Vihavainen in Front (2.). Die Gastgeber ließen nicht locker und kassierten nur vier Minuten später die nächste Strafe. Die nutzte Tatu Vihavainen eiskalt aus und verhalf uns zum nächsten Überzahltreffer. Und nur drei Minuten später legte Jordan Kaplan mit einem Onetimer zum 0:3 nach. Den legte ihm unser Kapitän Sergej Stas auf. Memmingen blieb am Drücker und belohnte sich nach fünf Minuten dem Anschlusstreffer. Linus Svedlund besorgte im Powerplay den Hausherren das 1:3.
Auch dem Mitteldrittel drückten die Bulls schnell ihren Stempel auf und nahmen die Gastgeber in die Mangel. Thomas Merl zog in der 23. Spielminute kurz hinter der blauen Linie ab: 1:4. Zügig ging es weiter und in der 28. Minute traf Jordan Kaplan schnürte fünf Minuten später den Doppelpack. Er schob die Scheibe mit der Rückhand durch die Beine des Indians-Goalie Marco Eisenhut zum 1:5. Drei Minuten später zog Marius Demmler eine Strafe. Damit ebnete er dem Maustädter Pascal Dopatka den Weg zum nächsten Treffer. Somit verkürzten die Gastgeber auf 2:5. Memmingen hatte kaum noch Zugriff auf die Partie. Wir hielten den Druck aufrecht. Jordan Kaplan tankte sich bis ins Angriffsdrittel durch. Sergej Stas schnappte sich den Rebound und verwertete den Nachschuss zwölf Sekunden vor der Pause zum 2:6.
Das letzte Drittel startete mit einem Goalie-Wechsel der Gastgeber. Leon Meder bekam seinen ersten Play-Einsatz für die Indians. Ein schnell gespielter Konter leitete den nächsten Treffer für unsere Saale Bulls ein. Roman Pfennings legte Thomas Merl die Scheibe auf. Der lenkte den Puck am ECDC-Keeper vorbei in die Maschen. Keine zwei Minuten vergingen und die Bulls schossen drei weitere Tore: Patrick Schmid (54.) und ein Doppelpack von Jordan Kaplan (53./54.) brachten den 10:2-Kantersieg. Damit verbuchten unsere Männer zwei Siege in Folge. Am Dienstagabend (Anbully 19 Uhr) können wir die Runde endgültig für uns entscheiden.
(MECH/nsb)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen vor ausverkaufter Kulisse

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das zweite Spiel der Achtelfinalserie gegen den SC Riessersee vor eigener Kulisse mit 3:6 (1:3/0:1/2:2) verloren.
Die Hamburger, die sich nach abgesessener Sperre über die Rückkehr von Max Schaludek freuen konnten, erwischten einen Start zum Vergessen: Nach nur 13 Sekunden netzte Kevin Slezak zum 1:0 für die Gäste ein. Doch noch in der ersten Minute hatten die 1.955 Zuschauer im ausverkauften Eisland Farmsen den ersten Treffer der Crocodiles zu bejubeln. In Überzahl glich Max Spöttel wieder aus. Die Garmisch-Partenkirchener waren jedoch besser im Spiel und münzten die Überlegenheit durch Ulrich Maurer (11.) und Tobias Kircher (15.) in eine 1:3-Pausenführung um. Zu allem Übel musste Thomas Zuravlev das Spiel nach einem Ellbogencheck verletzt beenden.
Im zweiten Drittel neutralisierten sich die Kontrahenten weitestgehend, doch die Bayern konnten ihren Vorsprung dennoch weiter ausbauen (24.). Erst im Schlussabschnitt konnten die Hamburger durch Yannis Walch wieder einen Torerfolg feiern (49.). Die Hoffnung der Gastgeber erhielt zwar in der 52. Minute durch Robin Soudeks 2:5 einen Dämpfer, doch Raik Rennert brachte die Hanseaten noch einmal ran (55.). Als noch über vier Minuten auf der Uhr waren, nahm Trainer Henry Thom Kai Kristian für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Die Crocodiles konnten noch einmal Druck aufbauen, in der 59. Minute machte der SC Riessersee allerdings den Sack zu.
„Wir haben nicht schlecht angefangen, haben aber zu schnell und zu einfach Tore zugelassen. Und dann wird es in den Playoffs eben schwer, nochmal einen Weg zurück zu finden. Wir müssen den Kampf am Dienstag annehmen und mehr Scheiben zum Tor bringen“, sagte Kapitän Dominik Lascheit.
(CH/tb)
  
    
hernerev2007Herne Miners
Der HEV muss sich auch in Spiel zwei geschlagen geben!  

(OLN)  Der Herner EV hat das Playoff-Heimspiel gegen den Deggendorfer SC mit 1:4 (0:1/0:3/1:0) verloren und steht damit am Dienstagabend bereits mit dem Rücken zur Wand. Spiel drei startet um 20 Uhr wieder in Deggendorf und Herne muss gewinnen, um die Sommerpause zu verhindern.
Die Miners konnten dabei wieder auf Lennard Nieleck und Nils Elten zurückgreifen, doch erneut gelang dem DSC ein ganz frühes Tor. Alex Grossrubatscher zog von der blauen Linie ab, die Scheibe flog an Freund und Feind vorbei und schlug hinter Björn Linda im Tor ein. In der Folge war Herne aber deutlich besser in der Partie als noch am Freitag in Deggendorf. Chris Seto vergab eine gute Möglichkeit zum Ausgleich und auch Braylon Shmyr traf die Scheibe vor dem Tor nicht.
Am Spielverlauf sollte sich auch in den ersten zehn Minuten des zweiten Abschnitts nicht viel ändern. Herne hielt das Spiel offen, leistete sich in der eigenen Zone bis dahin nur wenige Fehler und kam immer wieder gefährlich vor das Tor. Bei einem Schuss von Nils Elten musste Timo Pielmeier seine ganze Klasse beweisen, um den Einschlag zu verhindern. Bei Vier-gegen-Vier war es dann Elvijs Biezais, der Deggendorf mit einem schwachen Aufbaupass zum Konter einlud. Lukas Miculka ließ sich diese Chance nicht entgehen und sorgte für das 0:2. Thomas Matheson erzielte wenig später, nach einer schönen Einzelaktion das 0:3 und als Rene Röthke kurz vor Drittelende für den vierten Treffer der Gäste sorgte war die Partie entschieden.
Dem HEV, dem man den Einsatz und den Willen nicht absprechen konnte, der aber spielerisch unterlegen war, gelang auch im Schlussabschnitt nicht mehr besonders viel. Elvijs Biezais fälschte einem Schuss von Denis Fominych zum 1:4 ab, doch wirklich Spannung kam vor 1782 Zuschauern in der Hannibal-Arena nicht mehr auf. „Wir haben die Führung ohne Probleme verwaltet. Mit dem frühen Tor sind wir natürlich gut ins Spiel gekommen und hatten bei fünf gegen fünf keine großen Schwierigkeiten“, fasste DSC-Trainer Jiri Ehrenberger die 60 Minuten aus seiner Sicht zusammen.
Sein Gegenüber Tobias Stolikowski kritisierte, dass sein Team im zweiten Drittel die Disziplin verloren und zu viele Strafen kassiert hatte - wobei das Unterzahlspiel noch zu den positiveren Eindrücken bei den Miners gehörte.
Am Dienstagabend muss der HEV nun in Deggendorf gewinnen, um die Sommerpause mindestens noch bis Freitagabend hinauszuzögern. Bully in der Festung an der Trat ist erneut um 20 Uhr.
(HEV/ms)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
buchloheBuchloe Pirates
Gelungener Saisonausklang - ESV Buchloe verabschiedet sich mit 7:4 Heimsieg in die Sommerpause

(BYL)  Der ESV Buchloe hat am Sonntagabend die Saison 2022/23 mit einem 7:4 (2:1, 4:2, 1:1) Heimsieg über die Mightydogs Schweinfurt beendet und so einen gelungenen Abschluss gefeiert. Für die Buchloer war es der achte Sieg in Serie, womit man punktgleich mit den Schweinfurtern die Runde auf Rang zwei beendete. Den bitteren Gang in die Landesliga müssen dagegen neben dem EV Pegnitz die Waldkraiburger Löwen antreten, die zeitgleich ihr Spiel beim EC Pfaffenhofen mit 1:3 verloren. In der Buchloer Sparkassenarena gab es an diesem Abend hingegen nur strahlende Gesichter, da sich die heimischen Freibeuter von ihrem Fans nach dem bereits sicheren Ligaverbleib nochmals mit einem Heimsieg verabschieden konnten.
Obwohl es für beide Teams praktisch um nichts mehr ging, bekamen die über 320 Zuschauer vom Start weg ein durchaus unterhaltsames Match zu sehen. Das erste Mal jubeln durfte dann aber nach gut drei Minuten der Gast, als Dylan Hood zum 0:1 einnetzte. Die Buchloer Antwort ließ aber gerade einmal handgestoppte 15 Sekunden auf sich warten, ehe Alexander Krafczyk nach feinem Zuspiel von Demeed Podrezov zum 1:1 ausglich. Auch danach hatten beide Mannschaften die ein oder andere Chance, aber die Torhüter – Leon Pöhlmann auf Gästeseite und Dominic Guran im ESV-Kasten – zeigten sich in guter Verfassung. So dauerte es bis in die Schlussphase des ersten Drittels, bis die Piraten zum 2:1 trafen. Markus Vaitl setzte in doppelter Überzahl die Scheibe sehenswert zur Pausenführung für seine Farben unter die Latte (19.).
Ins Mitteldrittel erwischten die Freibeuter anschließend einen echten Traumstart. 12 Sekunden nach Wiederbeginn erhöhte Demeed Podrezov auf 3:1, ehe der junge US-Boy zwei Minuten später im Powerplay noch das 4:1 hinterherlegte (23.). Demnach bekamen die Zuschauer auch im zweiten Drittel weiter ein wirklich munteres Spiel zu sehen, in dem vor allem auch reichlich Tore fielen. Nachdem Dominic Guran noch zweimal stark den Anschluss verhinderte, war für ihn vorzeitig Schluss, da ESV-Trainer Christopher Lerchner genau zur Hälfte der Begegnung auch Jungtorwart Fabian Strobel nochmals Spielzeit schenkte. Und Strobel war kaum auf dem Eis, als er sich über das 5:1 freuen durfte, bei dem Felix Schurr den Schweinfurter Goalie aus ganz spitzem Winkel überraschte (31.). Aber auch die Gäste durften danach beim Toreschießen wieder mitmachen, da die Buchloer etwas zu nachlässig in der Abwehr agierten. Joseph Sides traf so nur Augenblicke später zum 5:2 (32.). In doppelter Überzahl stellte der dritte Treffer von Demeed Podrezov den alten Abstand aber gleich darauf wieder her (33.). Kurz vor der Pause verkürzte erneut Sides mit einem Unterzahl-Break nochmals auf 6:3 (39.), mit dem es letztlich auch ins letzte Drittel der Spielzeit ging.
Dort setzte sich das Torspektakel des Mittelabschnitts dann nicht mehr fort, auch weil die Piraten sich hier zu viele Strafen einhandelten. Die Gäste hatten so nun etwas mehr vom Spiel und kamen durch das 6:4 von Dylan Hood auch nochmals auf zwei Tore heran (48.). Letztlich geriet der verdiente Sieg der Hausherren aber dennoch nicht mehr in Gefahr und der letzte Treffer des Abends und der Saison war schließlich wieder den Piraten vorbehalten. Robert Wittmann traf zum 7:4 Endstand (55.), womit die Freibeuter sich erfolgreich in die Sommerpause verabschieden konnten.   
(ESVB/chs)
  
    
schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
MIGHTY DOGS BEENDEN SAISON ALS TABELLENERSTER

(BYL)  Trotz einer 7:4 Niederlage im letzten Saisonspiel gegen den ESV Buchloe beenden die Mighty Dogs aufgrund der besseren Tordifferenz die Abstriegsrunde als Tabellenerster.
Nachdem Dylan Hood die Mighty Dogs in der vierten Spielminute in Führung brachte, folgte postwendend der Ausgleich zum 1:1 durch Alexander Krafczyk. Vor der Drittelpause drehte Markus Vaitl mit seinem Treffer in doppelter Überzahl die Partie (19.). Danach kamen die Pirates besser aus der Kabine und erhöhten nach 12 Sekunden direkt auf 3:1 durch Demeed Podrezov, der nach weiteren zwei Minuten im Powerplay erneut zum 4:1 traf. Nach der 30. Spielminute ging es dann Schlag auf Schlag: Zuerst baute Felix Schurr die Führung der Pirates auf 5:1 aus (31.), bevor Joey Sides auf 5:2 verkürzte (32.) und Demeed Podrezov mit seinem dritten Tor in dieser Begegnung zum 6:2 traf (33., PP2). Eine gute Minute vor der zweiten Drittelpause verwandelte Joey Sides in Unterzahl einen Alleingang zum 6:3. Dylan Hood konnte im letzten Spielabschnitt noch das 6:4 erzielen (48.), doch mit dem 7:4 besiegelte Robert Wittmann in der 57. Minute den Sieg der Pirates.
In den anderen beiden Partien der Abstriegrunde schafften die River Rats mit einem 3:4 Sieg nach Verlängerung aus eigener Kraft den Klassenerhalt. Der EC Pfaffenhofen sicherte sich mit seinem 3:1 Heimsieg gegen den EHC Waldkraiburg ebenfalls den Verbleib in der Bayernliga. Durch die Niederlage steht nun der EHC Waldkraiburg neben dem EV Pegnitz als Absteiger in die Landesliga fest.
Hiermit ist die Saison 2022/23 für die Mighty Dogs beendet und sie verabschieden sich erst einmal in die Sommerpause. Unseren Fans, Sponsoren, Gönnern und ehrenamtlichen Helfern danken wir für die Unterstützung und wünschen einen schönen Sommer!
(ERVS/imd)
  
   
loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
Penaltykrimi gegen den alten Rivalen Dorfen

/BYL)  Eine Atmosphäre eines Endspiels würdig bot die Raiffeisen-Arena den 660 Fans in der Partie der Bayernliga-Abstiegsrunde EHC Waldkraiburg gegen den ESC Dorfen. Auf eine Weise war es auch ein Endspiel oder es hätte zumindest eines für die Löwen sein können. Bedenkt man, dass der direkte Rivale, der EC Pfaffenhofen, an diesem Abend einen Punkt holte, wären die Löwen bei einer Niederlage nach 60 Minuten definitiv abgestiegen gewesen. Dorfen, ihrerseits schon „durch“ und sicher wieder in der Bayernliga 2023/2024 mit dabei, dachte jedoch keinesfalls daran Nachbarschaftshilfe zu leisten. Franz Steer, Trainer der Freibeuter von der Isen, bekräftigte dies in der anschließenden Pressekonferenz auch noch einmal mit den Worten „Ich mag es nicht zu verlieren“, dabei bezog er sich bereits auf die Sonntagspartie des Teams aus dem Landkreis Erding gegen die River Rats aus Geretsried. Den Löwen wird es ganz recht sein, ist Geretsried doch im Fernduell der weitere Aspirant um den Abstieg.
Die Partie gestaltete sich für die Löwen ganz nach Plan. Lediglich 41 Sekunden benötigte man im Spiel um den Führungstreffer zu erzielen. Michal Popelka nahm hierfür ein Zuspiel von Florian Maierhofer beim Rückwärtslaufen an und spielte diese exakt in den Lauf seines seinem Bewacher enteilten Kollegen Christian Neuert. Dieser musste den Puck lediglich in der oberen Ecke unterbringen, was er auch tat und dabei dem Gästetorhüter Marek keine Chance ließ. In der Folge entwickelte sich ein schnelles und faires Eishockeyspiel zwischen den beiden alten Rivalen. Eine große Chance gab es für die Eispiraten in der achten Minute als Christian Göttlicher am linken Pfosten eine Hereingabe von Josef Folger verwerten wollte, doch Christoph Lode, der an diesem Abend in bestechender Form war, brachte seinen Schoner noch auf die richtige Seite. Auch die Löwen glänzten mit starken Möglichkeiten auf ihrer Seite. So stand Christian Neuert vor dem Tor als er ein gutes Zuspiel von Popelka erhielt, doch Neuert zog, im Eifer des Gefechts, den Puck über das Tor und vertagte den zweiten Löwen-Treffer an diesem Abend. Bevor dieser jedoch fallen konnte, erhielt der Gegner aus dem Isental jedoch noch einen Penalty zugesprochen. Fast wie selbstverständlich übernahm Vrba von den Gästen die Verantwortung, doch Christoph Lode im Tor der Löwen lässt sich nicht beeindrucken und hält mit einer sehenswerten Parade. Die Szene direkt im Anschluss war jedoch nicht minder aufregend. Von der linken Seite schlenzte Florian Maierhofer den Puck an den Pfosten, von dort sprang dieser an den Rücken des Keepers Marek, bevor er langsam, entlang der Torlinie rutschte bis er aus der Gefahrenzone war. In der 16. Minute war es dann endlich so weit. In Überzahl, Ex-Löwe Fabian Kanzelsberger saß auf der Strafbank, spielte Michal Popelka erneut einen präzisen Pass quer durchs Drittel. Christian Neuert auf der linken Seite zieht den Puck in Richtung Tor und dank des Schlägers von Dorfens Florian Fischer, fliegt der Puck unhaltbar ins rechte obere Eck. 38 Sekunden vor Ende des Durchgangs, welchen die Löwen gut und gerne mit 4:1 beenden hätten können, erzielten die Gäste ihrerseits den Anschluss. Nach einem gewonnenen Bully schlenzte Vrba eigentlich harmlos aussehend den Puck in Richtung Tor und erzielte den 2:1 Pausenstand.
Im zweiten Drittel hingen die Löwen ein wenig durch und benötigten ein wenig Zeit um zurück zu finden zum Derby-Gedanken. So war es möglich, dass Fabian Kanzelsberger, nach einer guten Einzelaktion, welche er ungestört vor dem Tor von Christoph Lode durchführen konnte, den 2:2 Ausgleich zu erzielen. Ganze zehn Minuten sollte es dauern bis zur ersten richtig dicken Möglichkeit der Löwen in diesem Durchgang. Jan Loboda packte hierfür einen seiner berüchtigten Schlagschüsse aus. Doch noch während das Stadion bereits zum Jubel aufsprang, realisierten die Akteure auf dem Eis, dass dort lediglich das Außennetz wackelte. Fünf Minuten vor dem Ende des Drittels durfte sich Gästetorhüter Marek noch einmal beweisen als Popelka nach einem Zuspiel von Neuert aufzog und einen Gewaltschuss in Richtung seines Tores abfeuerte. So ging es mit einem bis dorthin gerechten 2:2 zum zweiten Pausentee in die Kabinen.
Der dritte Durchgang war geprägt von einem niemals langweiligen, aber sehr defensiven Eishockeyspiel. Keines der Teams wollte den entscheidenden Fehler machen welcher zur Niederlage führen hätte können. Nach rund sieben Minuten führte einer eben jener Fehler zu einem Alleingang von Thomas Vrba auf das Tor von Lode. Dieser konnte jedoch erneut cool genug bleiben, um den Schuss des Ex-Löwen zu blocken. Das dritte Tor der Eispiraten vermochte Lode, aus nächster Nähe, jedoch nicht zu parieren. Ein gezielter Pass von hinter dem Tor in den Slot, erwies sich als gefundenes Fressen für Vrba, der nur noch seine Kelle hinhalten musste um Dorfen das erste Mal an diesem Abend in Front zu bringen. Ein weiterer starker Pass von Michal Popelka, der an diesem Abend stark als Spielmacher in der ersten Reihe auffiel, ließ Florian Maierhofer das Spiel sechseinhalb Minuten vor Ende wieder ausgleichen. Dieses 3:3 war es dann auch, was die Zuschauer nach 60 gespielten Minuten auf der Anzeigetafel sahen.
Nachdem die Overtime nichts Zählbares brachte, obwohl die Löwen gegen Ende durchaus noch wackelten, musste die Entscheidung nun im Penaltyschießen fallen. Neuert trat als erstes für die Löwen an und platzierte seinen Schuss zu genau und gegen den Pfosten. Den zweiten Dorfener Penalty verwandelte Vrba, ging insgesamt an Alleingängen jedoch als Verlierer gegen Lode im Tor aus diesem Spiel. Jan Loboda verwandelte mit einer einzigartigen Kaltschnäuzigkeit den dritten Versuch des EHC Waldkraiburg und hielt die Löwen im Spiel. Im letzten Versuch vergab Dorfens Sodja und es war nun am Ex-Dorfener Florian Brenninger den Extrapunkt für die Löwen zu sichern. Dieser nahm einen weiten Anlauf, fuhr in Richtung des Tores von Marek und verwandelte staubtrocken in die Maschen zum ersten und wahrscheinlich wichtigsten Derbysieg der Löwen in dieser Saison.
(EHCW/aha)
  
    
pfrontenfalconsPfronten Falcons

(BLL)  Der Gewinner, stand bereits vor der Begegnung der Donau Devils aus Ulm und den Falcons aus Pfronten fest und das war "die gute Sache", um die es ging. Die Eishockeygemeinde zeigte am Freitag Abend wieder mal ihre Solidarität und traf sich zum Benefizspiel in Ulm, zu Gunsten des schwer verletzten Spielers Mike Glemser. Über 600 Zuschauer kamen und trugen dazu bei, am Ende Spendengelder in Höhe von 5.500 Euro zu sammeln. Das Event wurde von den Gastgebern hervorragend organisiert, unter anderem gab es eine Tombola und in der ersten Drittelpause eine Einlage des Devils-Nachwuchses, der von den Fans aus beiden Lagern lautstark angefeuert wurden. Aber auch beim Spiel der Devils gegen die Falcons, dass 8:7 für die Hausherren endete, kamen die Zuschauer auf ihre Kosten. Die Begegnung bot zudem noch die Möglichkeit, Pfrontens Stürmer Timo Stammler, der jahrelang für die Falcons auf Torejagd ging, gebührend zu verabschieden. Der sympathische Angreifer gab vor der Partie sein Karriereende bekannt. Somit endete nicht nur dessen Karriere, sondern auch die Saison des EV Pfronten an einem gelungenen Abend in Ulm.
(EVP/jk)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
ratingenRatinger Ice Aliens
Drei Tore sind gegen Neuwied nicht genug

(RLW)  Über 1.800 Zuschauer, davon 80 aus Ratingen, sahen eine hochklassige
Play-Off Partie, bei der der @ehc 2016 am Ende mit 5:3 die Oberhand behielt.
Damit steht es in der Finalserie 2:0 für die Bären und die Ice Aliens sind nun
gezwungen, drei Spiele hintereinander zu gewinnen, wollen sie die
Meisterschaft an den Sandbach zu holen. Unmöglich ist nichts, denn das
Team um Chefcoach Frank Gentges steigerte sich noch einmal im Vergleich
zum Spiel am Freitag und hat sich noch nicht aufgegeben.
Die Begegnung begann mit einer 10minütigen Verspätung, da die
Schiedsrichter die Eisaufbereitung beanstandeten. Als es dann los ging, ging
es los. Beide Mannschaften hatten ihre Spielanteile, liefen aggressiv an und
spielten sehr körperlich. Dabei standen auch die Defensive sehe stabil und die
Torleute zeigten erneut sehr gute Leistungen. Den ersten Treffer des Abends
erzielte der Neuwieder Smith, als sein Team einmal mehr die Stärke seines
Überzahlspieles zeigte. Auch das zweite Tor erzielten die Bären in Überzahl.
Nur fünf Minuten nach dem Führungstreffer netzte Wasser ein. Aber die Gäste
gaben sich nicht auf. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts erhielt der
Neuwieder Beeg eine fünfminütige Strafe und die nutzten die Ice Aliens aus.
Noch im ersten Drittel fiel der Anschlusstreffer durch Tim Brazda, Maik
Klingsporn setzte in der 24. Minute nach und glich aus. Die Partie fand auf
hohem Niveau statt und die Ausgeglichenheit nach Toren spiegelte das
Geschehen auf dem Eis. Zur Mitte des Spiels gingen die Deichstädter durch
Beeg erneut in Führung, doch nur eine Minute später glich Benni Hanke aus.
Nachfolgend kamen beide Teams zu weiteren Chancen und schnürten den
Gegner teilweise in dessen eigenem Drittel ein. Die Entscheidung brachte das
letzte Spieldrittel, als Klüjev in der 52. Minute das 4:3 erzielte und
Linnenbrügger in der 56. Minute den Endstand von 5:3 markierte. Coach
Gentges nahm eine Auszeit, den Goalie vom Eis und als Neuwied noch eine
Strafzeit kassierte, schien alles möglich. Doch die Defensive der Bären stand
gut und verhinderte weitere Tore.
Frank Gentges machte seinem Team keine Vorwürfe. “Die Jungs haben alles
gegeben und sind sogar über ihr Limit hinausgegangen. Den Unterschied
machen ganz klar die Importspieler, die wir nicht komplett ausschalten
können. Am Freitag haben wir die Chance, die Serie zu verlängern, und das
wollen wir unbedingt.“
(RIA/pia)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
rlo2019Regionalliga Ost
Abschluss der Halbfinalserie und Start der Finalserie

(RLO)  Am Freitag fand das dritte Halbfinalspiel zwischen FASS Berlin und den Chemnitz Crashers statt, am Sonntag startete die Finalserie zwischen den Schönheider Wölfen und den Chemnitz Crashers.
Chemnitz holt sich 3. Spiel:
Im dritten Spiel zwischen FASS Berlin und den Chemnitz Crashers wurde der zweite Finalteilnehmer ermittelt. 586 Zuschauer sahen eine spannende Partie, in der Chemnitz bereits nach 48 Sekunden durch Lukas Lenk in Führung gehen konnte. Michael Stiegler konnte nach vier Minuten auf 0:2 erhöhen und das 1:2 von Gregor Kubail 14 Sekunden später konnte Tobias Werner nach neun Minuten mit dem 1:3 beantworten. Im 2. Drittel konnten Dennis Merk (23.) und Felix Braun (37.) das Spiel wieder ausgleichen. Die 52. Minute brachte die Entscheidung in diesem Halbfinale, Michael Stiegler erzielte das 3:4 und bei diesem Ergebnis blieb es. Damit fordern die Chemnitz Crashers Titelverteidiger Schönheider Wölfe heraus.
Chemnitz legt vor:
Titelverteidiger Schönheider Wölfe startete mit einem Heimspiel die Finalserie gegen Chemnitz Crashers die Finalrunde. Kenneth Hirsch brachte Chemnitz nach sieben Minuten mit einem Überzahltreffer in Führung und eine Minute später erhöhte Lukas Lenk auf 0:2. Kevin Piehler brachte Schönheide in der 13. Minute auf 1:2 heran, doch eine Minute vor der Pause konnte Karel Novotny das 1:3 erzielen. Im 2. Drittel konnte Kenneth Hirsch nach 26 Minuten auf 1:4 erhöhen und Yannek Seidel für Schönheide acht Minuten später auf 2:4 verkürzen. Vor 825 Zuschauern konnte Brian Sittel drei Sekunden vor dem Ende das letzte Tor des Spiels erzielen und so gewann Chemnitz mit 2:5 (1:3/1:1/0:1). Chemnitz kann sich damit am kommenden Freitag den Meistertitel holen. Bei einem Sieg der Wölfe würde am kommenden Sonntag zum 3. Spiel einladen.
(NIS/ns)
  
    
chemnitzcrashersChemnitz Crashers
#meisterlich

(RLO)  FASS Berlin war der zu schlagende Gegner, um dieses Jahr die Schönheider Wölfe entthronen zu können. Das ist uns in drei hart umkämpften Spielen gegen die Hauptstädter gelungen. Auswärts 3:5, heim 8:1 und wiederum auswärts in einem packenden Spiel drei 4:3. Damit steht unser Flaggschiff zum ersten Mal seit Crashers-Zeiten in einem Finale um die Regionalliga-Meisterschaft. Der Serienmeister aus Schönheide wackelte schon in der Hauptrunde und verlor die letzten beiden Spiele gegen Charousek&Co mit 3:7 im Küchwald und 3:6 im Wolfsbau. Entsprechend motiviert agierten im gestrigen Finalspiel eins unsere Männer im Gebirge. #5:2 #finale #auswärtssieg #derbysieger #einfachgenial #dasergebnisistauchinderhöheinordnung #wirwollenmeisterwerden #regionalligaost ;) Mehr dazu hier: https://www.facebook.com/chemnitzcrashers
#spielzwei:
Bereits diesen Freitag können unsere Männer eine tolle Saison beenden. Mit einem Sieg in unserem Wohnzimmer wäre die Best-of-three-Serie aus und vorbei. Die Erwartungen an das Team sind klar. Schon vor der Saison gab es nur das eine Ziel. MEISTER DER REGIONALLIGA OST 22/23. Die Chance ist zum Greifen nah. Jetzt heißt es MACHEN! Die komplette Crashers-Familie ist im Kampfmodus. Und wie immer zählen wir auf eure Unterstützung!!! Teilt unsere Veranstaltung – siehe Anhang! Freigabe hiermit erteilt. Ladet Freunde, Bekannte und Kollegen ein, euch in unser Wohnzimmer zu begleiten! Kommt bitte mit „Sack und Pack“ ;) und allem, was Lärm macht! Denn bei voller Hütte sind wir saustark! ;) WIR zählen auf euch!!!
„Live“ und in Farbe in unserem Wohnzimmer am FREITAG, 24.3., 19:30 Uhr – PLAYOFF-FINALE – CHEMNITZ CRASHERS vs. SCHÖNHEIDER WÖLFE
#kartenvorverkauf …in unserer Geschäftsstelle diesen Mittwoch, 14:00 – 18:00 Uhr oder Donnerstag, 14:00-16:00 Uhr oder online https://chemnitz-crashers.de/tickets/. Ansonsten gibt es Tickets an der Abendkasse ab 18:30 Uhr. Der Eintritt kostet auch im Finale nur 9€ bzw. ermäßigt 6€. Kommt rechtzeitig! Die Stadiontore öffnen 18:30 Uhr. Wir rechnen mit weit über 1.000 Zuschauern. In den letzten beiden Derbys waren es 1.576 bzw. 1.386; und da war an ein FINALE noch nicht zu denken. Deshalb rechnen wir mit großem Andrang an den Kassen und auf den Parkplätzen. Das Parken von Fahrzeugen erfolgt über den großen Parkplatz des Eissportzentrums, Zufahrt Wittgensdorfer Straße. Weil der Parkplatz zur Hälfte Baustelle ist, bitten wir alle Chemnitzer, Öffentliche Verkehrsmittel der CVAG zu nutzen oder ins Stadion zu laufen. Um Wartezeiten am Parkplatzautomat nach den Spielen zu vermeiden, kassiert die Betreibergesellschaft die Parkgebühr bereits bei Einfahrt. Bitte die 3€ passend bereit halten! Danke.
(ESVC/tb)
  
       
    

Frauen

Nationalmannschaft - Bundesliga - Landesverbände
  
    
eishockeylogoFrauen-Eishockey
Memmingen holt Meisterschaft und einiges mehr

Der Meister der Frauenbundesliga wurde am Samstag geehrt. Außerdem gab es drei Spiele der 1. Frauenliga Nordost und die Finalturnierteilnehmer der EWHL wurden ermittelt.
FRAUENBUNDESLIGA:
Memmingen gewinnt Meisterschaft:
In Mannheim ging es in der Finalserie zwischen den  Mad Dogs Mannheim und den ECDC Memmingen Indians am Samstag weiter. Für Mannheims Pia Clauberg war es das 200. Bundesligaspiel und das wollte sie natürlich mit seinem Sieg beenden. Doch sie und die 650 Zuschauer sahen ein 0:6 (0:3/0:1/0:2) und damit den Titelgewinn des ECDC Memmingen. Laura Kluge (3), Theresa Knutson (2) und Sonja Weidenfelder erzielten die Tore der Indians, Lilly Uhrmann feierte nach 29 abgewehrten Schüssen einen Shutout.
WertvollsteSpielerin der Finalrunde wurde Laura Kluge (Memmingen). Sechs Tore und drei Vorlagen steuerte sie in den Finalspielen bei und legte damit den Grundstein zum Erfolg.
Der ECDC Memmingen Indians ist damit Meister der Saison 2022/23. Mannheim kann sich über die Vizemeisterschaft freuen, der ERC Ingolstadt und der ESC Planegg-Würmtal folgen auf den Plätzen. Glückwunsch an alle Teams zu den Platzierungen.
Damit ist die Saison 2022/23 der Frauenbundesliga beendet.
1.FRAUENLIGA NORDOST:
Der REV Bremerhaven empfing am Samstag den Hamburger SV. 4:9 (2:3/2:3/0:3) endete diese torreiche Partie. Für Bremerhaven trafen Madita Koch (3) und Silja Holler, für den HSV Lina Ahrens (5), Christina Brokate (2), Nicola Flügge und Merle Müller.
FASS Berlin hatte die Hamburg Crocodiles zu Besuch. Mit 5:0 (3:0/1:0/1:0) gewann FASS diese Partie. Vanessa Wartha-Gasde (2), Lisa Idschok, Jale Köseoglu und Chiara Leonhardt erzielten die Tore, Lilly-Ann Riesner feierte einen Shutout. FASS beendet die Saison damit auf dem zweiten Platz, die Crocodiles auf dem fünften.
Der ETC Crimmitschau konnte zum Abschluss der Saison gegen den Altonaer SV die Meisterschaft zu Hause feiern. Chantal-Virginia Hofverberg (3), Ella Brottka und Emma Feigl erzielten für Crimmitschau fünf Tore, Carina Hannebohm und Jasmin Wilke für den ASV zwei. So gewann der ETC am Ende mit 5:2 (1:0/2:1/2:1) und feierte im Anschluss die Meisterschaft.
(NIS/ns)
  
     
fassberlinFASS Berlin
Mit Sieg und als Vizemeister in die Sommerpause

Im letzten Saisonspiel gewannen die Frauen von FASS Berlin gegen die Hamburg Crocodiles mit 5:0 (3:0/1:0/1:0) und beenden die Saison als Vizemeister.
Zum Abschluss der Saison trafen die FASS-Frauen auf den fünftplatzierten der Liga. Für beide standen die Abschlussplatzierungen schon vor diesem Spiel fest. FASS beendet die Saison als Vizemeister, die Crocodiles schließen die Saison auf dem 5. Platz ab. Es galt also sich gut zu verabschieden.
FASS musste auf einige Spielerinnen verzichten, ging aber trotzdem mit 14 Feldspielerinnen in die Partie und versuchte Druck aufzubauen. Hamburg spielte aber gut mit, dennoch konnte Jale Köseoglu nach fünf Minuten den Puck im Tor der Gäste unterbringen. Zwei Minuten später überwand Vanessa Wartha-Gasde Gästetorhüterin Larissa Pasche mit einem satten Schuss und es stand 2:0. Sechs Sekunden vor der Pause konnte Chiara Leonhardt einen schönen Spielzug mit dem 3:0 abschließen. Die Crocodiles hatten ebenfalls gute Chancen, aber Lilly-Ann Riesner im Tor von FASS ließ keinen Gegentreffer zu.
75 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Lisa Idschok das 4:0 erzielen und die Gastgeberinnen kamen zu weiteren Chancen. Hamburg griff nur noch selten an, Torjubel gab es in diesem Drittel nicht mehr und so ging es beim Stand von 4:0 in die 2. Pause.
Auch im letzten Drittel scheiterte FASS immer wieder an Hamburgs Torhüterin. Nach 52 Minuten konnte Vanessa Wartha-Gasde sie aber doch noch überwinden und es stand 5:0. Es sollte der letzte Treffer der Saison sein, denn weitere Chancen blieben ungenutzt. Hamburg kam auch im letzten Drittel zu einigen guten Möglichkeiten, es gelang aber nicht die Torhüterin von FASS zu überwinden und so endete die Saison für Lilly-Ann Riesner mit einem Shutout.
Im Premierenjahr Meister, nun Vizemeister die Bilanz der FASS-Frauen kann sich sehen lassen, auch wenn es nicht gelang den Titel zu verteidigen.
(NIS/ns)
  
    
ratingenRatinger Ice Aliens
Starkes Mitteldrittel in Wiehl reicht den Ice Aliens Frauen nicht

Am vergangenen Samstag bestritten die Frauen ihr vorletztes Saisonspiel auswärts in Wiehl. 55 Minuten zeigten sie eine super Leistung, verloren das Spiel jedoch in den ersten fünf Minuten. Am Ende stand ein 7:4 für die Frauen aus Wiehl.
Der Beginn des Spiels verlief alles andere als optimal, denn die Gastgeber zogen in den ersten fünf Minuten bereits auf 3:0 davon. Die mitgereisten Fans fingen zu dem Zeitpunkt schon mit ersten Hochrechnungen an, die sich zum Glück im Anschluss nicht bewahrheiteten. Die Frauen der Ice Aliens schüttelten sich einmal kräftig, konzentrierten sich auf ihre Abwehrtugenden, und konnten die restlichen 15 Minuten des ersten Drittels ausgeglichen gestalten. Larissa Swikull und Jessica Swikull trafen für die Ice Aliens, so dass es mit einem 5:2 Zwischenstand in die Drittelpause ging.
Offenbar fand Coach Sebastian Oberem in der Pause die richtigen Worte, denn das zweite Drittel gestaltete sich von Ratinger Seite noch besser, als das erste aufgehört hatte. Wiehl fand im Mitteldrittel kein Rezept gegen die aufopferungsvoll kämpfenden beiden Ratinger Reihen. Jessica Swikull verkürzte in der 38. Minute auf 5:3, so dass dieses Drittel von den Ice Aliens gewonnen wurde.
Als im Schlussdrittel in der 49. Minute Larissa Swikull der Anschlusstreffer zum 5:4 gelang keimte die Hoffnung auf, das Spiel zu drehen. Diese Hoffnung begruben die Wiehler mit einem Doppelpack von Naemi Bär in der 56. und 57. Minute.
Am Dienstag, 28. März baut die Mannschaft auf einen ähnlich wachen Start wie in Bielefeld, dort gewannen sie mit 0:2. Zum Saisonfinale gegen den Tabellenführer aus Dinslaken hoffen die Ice Aliens auf lautstarke und kräftige Unterstützung der Ratinger Fans. Erstes Bully ist um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
(RIA/pia)
  
 
 
 Montag 20.März 2023 www.icehockeypage.de 
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