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  KURZNACHRICHTEN  

     
 
Eispiraten Dorfen
(BLL)  Der erste Neuzugang für die neue Saison wechselt vom Nachbarrivalen Erding Gladiators zum ESC. Michael Franz soll den Eispiraten bei der Mission Wiederaufstieg helfen. Der 25-Jährige, der aus dem Landshuter Nachwuchs hervorging, konnte in der letzten Saison in 34 Bayernligaspielen 28 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Letzte Saison absolvierte er 6 Spiele mittels Förderlizenz für den REC, nun wird Ilija Fleischmann fest von den Lausitzer Füchsen zu den Piranhas wechseln. In der letzten DEL2-Saison gelangen dem 21-jährigen Angreifer in 46 Partien ein Tor und eine Vorlage
  
Herne Miners
(OLN)  Der HEV hat den Verbleib von Justus Meyl bekannt gegeben. Der 22-Jährige kam letztes Jahr aus Füssen an den Gysenberg und hatte einen Vertrag für zwei Jahre unterzeichnet. In seiner ersten Saison für die Miners brachte es der gebürtige Landsberger in 42 Spielen auf ein Tor und drei Vorlagen
  
Harzer Falken Braunlage
(RLN)  Die Falken haben den Vertrag mit Verteidiger Patrik Rasin verlängert. Der 23-jährige Tscheche wechselte während der letzten Saison von den Harsefeld Tigers zum EC und konnte in 14 Partien 9 Assists beisteuern
  
EV Füssen
(OLS)  Jakob Schuster spielt weiterhin im Trikot des EVF. Der 20-Jährige, der letztes Jahr aus dem Nachwuchs der Düsseldorfer EG an den Kobelhang kam, konnte in seinen ersten 46 Oberligaspielen 5 Tore erzielen und weitere 9 Treffer vorbereiten
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Nils Cleven wird auch in der Regionalliga weiter für seinen Heimatverein auflaufen. Der 22-Jährige konnte zuletzt in 18 Landesliga-Partien 19 Scorerpunkte für sich verbuchen können
  
EC Peiting
(OLS)  Die Pfaffenwinkler haben den Vertrag mit Stürmer Samuel Payeur verlängert. Der 26-jährige Kanadier besetzt damit die zweite Kontingentstelle neben seinem Landsmann Felix Brassard. In der letzten Saison gelangen ihm in 53 Spielen 23 Tore und 23 Vorlagen
 
Hannover Scorpions
(OLN)  Die Mellendorfer haben den Abgang von Stürmer Patrick Pohl vermeldet. Der 34-Jährige kam letztes Jahr aus der DEL2 von den Eispiraten Crimmitschau zu den Scorpions und konnte in 61 Spielen 8 Tore und 35 Vorlagen erzielen
  
Bären Neuwied
(CEHL)  Nach fünf Jahren im EHC-Trikot wird Verteidiger Knut Apel die Bären nun wieder mit derzeit noch unbekanntem Ziel wieder verlassen. Dafür soll schon zeitnah ein weiterer Neuzugang bekannt gegeben werden
 
Münchner Luchse
(BBZL)  Als nächstes hat Stürmer Moritz Barth seine weitere Zusage beim MEK gegeben. Der 22-Jährige kam letztes Jahr aus Geretsried zu den Luchsen
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Dauerbrenner Maximilian Rohrbach wird ein weiteres Jahr für die Nature Boyz aufs Eis gehen. Der 27-jährige Verteidiger stammt aus dem Peitinger Nachwuchs und spielt bereits seit 2018 für den SC
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Lukas Zellner, der während der letzten Saison aus der Landesliga von den Vilshofener Wölfen zum ERC zurückkehrte, wird auch in der neuen Spielzeit wieder im Trikot der Red Dragons auflaufen
 
Bietigheim Steelers
(OLS)  Eigengewächs Joshua Rust wird auch in der Oberliga für die Steelers auflaufen. Der 20-Jährige schaffte letztes Jahr den Sprung aus dem Nachwuchsbereich in die 1.Mannschaft und konnte in 49 DEL2-Partien 7 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Pegnitz Ice Dogs
(BLL)  Die beiden Oberliga-erfahrenen Verteidiger Alexander Diel und Mirko Schreyer haben ihre weiteren Zusagen gegeben und werden auch in der neuen Landesligasaison der Hintermannschaft Stabilität verleihen
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Das Torhüter-Duo der Eisbären ist komplett. Neben Neuzugang Maximilian Meier wird Sebastian Wieber im Tor stehen. Der 21-Jährige hat seinen Vertrag verlängert und wird somit in seine dritte Saison in Hamm gehen
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Die beiden Brüder Sebastian und Tristan Pfeifer werden auch in der Regionalliga weiterhin für den GSC auf Torejagd gehen. Zusammen kamen sie vor drei Jahren aus Dinslaken nach Moers und haben ihre Scorerqualitäten bereits unter Beweis gestellt
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Mit Sinan Ondörtoglu bleibt den Miners ein wichtiger junger Leistungströger erhalten. Der 22-Jährige hat sich bei seinem Heimatverein zu einer festen Größe in der Offensive entwickelt. 16 Tore und 14 Assists konnte er in der letzten Saison für sich verbuchen
  
Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Kai Sellers wird weiterhin an der Bande der Eisbären stehen. Dagegen wird John Kraiss, der zusammen mit Kai Sellers ein Trainerduo bildete, den HEC verlassen und wird sich einer neuen Herausforderung stellen
  

 
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 21.März 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 16 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Bezirksliga Nordrhein-Westfalen, aus dem Nachwuchs-Eishockey und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
koelnerhaieKölner Haie
Mögliches Spiel 6 des Viertelfinals kann in Köln ausgetragen werden

(DEL)  Die LANXESS arena hat heute Vormittag wie erwartet final bestätigt, dass wir ein mögliches Viertelfinalspiel 6 am Sonntag, den 26. März, in der LANXESS arena austragen können. Es wird somit keinen Umzug der Haie zu Spiel 6 der Serie gegen Mannheim nach Krefeld geben. Dieser war geplant worden, da die LANXESS arena wegen eines Konzertes belegt war. Dieses Konzert von Helene Fischer musste nun aufgrund einer Verletzung der Künstlerin verlegt werden.
Wir danken allen Beteiligten, dass es nun „grünes Licht“ für dieses mögliche Spiel in Köln gibt. Unser Dank geht auch an die YAYLA Arena, die Krefeld Pinguine, die PENNY DEL und die Adler Mannheim für das sehr kollegiale Miteinander sowie an das Fanprojekt für die Unterstützung und an unsere Fans und Partner für Ihr Verständnis bei diesem komplizierten Thema. Bei aller Freude, das mögliche Spiel nun doch in unserer Arena austragen zu können, wünschen wir Helene Fischer gute Genesung und eine erfolgreiche Tournee.
(KEC/js)
  
    
DEL2Deutsche Eishockey Liga 2
Sport überwindet Grenzen - Ligen- und sportartenübergreifender Zusammenhalt

(DEL2)  Gemeinsam zusammenstehen: Am Internationalen Tag gegen Rassismus setzen 15 Ligen, 217 Teams, 3.550 Sportlerinnen und Sportler aus 68 Nationen ein starkes Zeichen für Vielfalt und Toleranz. Die Volleyball Bundesliga, die Handball Bundesliga Frauen, die FLYERALARM Frauen-Bundesliga, die Tischtennis Bundesliga, die Deutsche Eishockey Liga 2, die BARMER 2. Basketball Bundesliga und die Damen Basketball Bundesliga haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam für eine Botschaft einzustehen.
Sport verbindet Menschen, unabhängig von Herkunft, Kultur, Geschlecht oder Sprache. Die Botschaft der Ligen und Klubs zeigt, dass sie zusammenstehen und ein starkes Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen.
Der Internationale Tag gegen Rassismus, der jedes Jahr am 21. März stattfindet, wurde 1966 von den Vereinten Nationen ausgerufen. In diesem Jahr steht die Aktionswoche unter dem Motto „Misch Dich ein“, um gegen Rassismus und Diskriminierung vorzugehen.
Insbesondere Mannschaftssportarten können eine wichtige Rolle spielen, um Vorurteile zu durchbrechen und die Bedeutung von Zusammenhalt, Toleranz und Respekt zu vermitteln. Die Ligen sind stolz darauf zu zeigen, dass der Sport Grenzen überwinden kann.
Gerade in dieser herausfordernden Zeit, ist es wichtiger denn je, für eine gemeinsame Sache einzustehen und zusammenzuarbeiten. Die gemeinsame ligen- und sportartenübergreifende Botschaft soll dazu beitragen, das Bewusstsein für die Bedeutung von Vielfalt und Toleranz zu schärfen und den Zusammenhalt zwischen Menschen verschiedener Nationen und Kulturen zu stärken.
René Rudorisch, Geschäftsführer DEL2: „Im Sport geht es nicht darum, wer du bist oder woher du kommst, sondern darum, was du auf dem Platz oder auf dem Feld leisten kannst. Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, seine Talente und Fähigkeiten im Sport auszuleben, unabhängig von seiner Herkunft oder Identität. Nur durch eine offene und tolerante Haltung gegenüber Vielfalt können wir sicherstellen, dass alle Menschen gleiche Chancen haben und dass der Sport für alle eine Quelle der Freude und des Stolzes sein kann.“
(DEL/dk)
  
   
selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe wollen die Führung zuhause ausbauen - Serienausgleich für Heilbronn oder „Matchpuck“ für Selb? Die Spannung steigt von Spiel zu Spiel

(DEL2)  Mit einem knappen Heimsieg meldeten sich die Falken zurück im Rennen um den Klassenerhalt und verkürzten die Serie nach Spielen auf 2:1. Am Dienstag um 19:30 Uhr haben die Selber Wölfe zuhause in der NETZSCH-Arena die nächste Chance, den dritten von vier benötigten Siegen einzufahren.
Formkurve:
Das Wolfsrudel agierte im letzten Spiel in Heilbronn - vor allem in den ersten 20 Minuten – überlegen, vergaß aber daraus Kapital zu schlagen. Dies bestraften die dezimierten Falken und holten sich ihren ersten Sieg in der Serie. Für die Wölfe gilt es nun defensiv wieder kompakter zu stehen, um vor heimischer Kulisse den nächsten wichtigen Sieg einzufahren.
Statistik:
Bester Torschütze der Serie ist aktuell der Selber Egils Kalns, der in den bisherigen 3 Partien bereits 4 Treffer für sich verbuchen konnte. Bei den Falken ist Jeremy Williams mit 2 Torerfolgen der beste Vollstrecker. Bei den Wölfen kommen Kalns, Trska und Vantuch auf je 4 Scorerpunkte, gefolgt von Schwamberger, Reddick und McNeill mit je 3 Punkten. Bei den Torhütern liegt Selbs Michael Bitzer mit einer Fangquote von 91,18% vor Heilbronns Florian Mnich (87,64%) und auch in den Special-Teams haben die Wölfe statistisch die Nase vorn: Powerplay 27,3% (Heilbronn 25%), Penalty Killing 75% (Heilbronn 72,7%).
Lineup:
Neben dem langzeitverletzten Feodor Boiarchinov fallen mit Steven Deeg (verletzt) und Michael Schaaf (erkrankt) zwei weitere Akteure aus. Kevin Lavallée und Mauriz Silbermann haben sich zwischenzeitlich wieder einsatzbereit zurückgemeldet.
Modus/Spielwertung:
Die Playdowns werden nach dem Modus „Best-of-Seven“ ausgetragen. Das heißt, die Mannschaft, die zuerst 4 Siege eingefahren hat, hat die Serie für sich entschieden und den Klassenerhalt geschafft. Der Unterlegene erhält in der 2. Runde die Chance, gegen den Verlierer der Serie Crimmitschau/Bayreuth den drohenden Abstieg in die Oberliga zu vermeiden.
Steht es in einer Partie nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden, erfolgt eine Verlängerung von 20 Minuten. Jedoch nur so lange, bis ein Tor erzielt wird (sudden death). Die Pause mit Eisbereitung dauert 15 Minuten. Die 20minütigen Verlängerungen werden, jeweils mit neuer Eisbereitung und 15minütiger Pause, so lange wiederholt, bis das entscheidende Tor gefallen ist (sudden death). Es wird gespielt 5 gegen 5 Feldspieler.
(SW/oo)
  
    
saalebullshalle04Saale Bulls Halle
SHUTOUT, ZWEISTELLIG, SWEEP? SAALE BULLS MIT MATCHPUCK GEGEN MEMMINGEN

(OLN)  Was war das für ein Auftakt der Saale Bulls in die Playoffs 2023: Nach dem 5:0-Auftaktsieg am vergangenen Freitag, bei dem Timo Herden mit seinem sechsten Saison-Shutout den Vereinsrekord von Sebastian Albrecht aus der Spielzeit 2015/16 egalisierte und für das erste gegentorlose Playoff-Spiel der Vereinsgeschichte sorgte, folgte am Sonntag dann das nächste Highlight. Dank einer Sechs-Punkte-Gala von Jordan Kaplan, der beim 10:2-Erfolg in der Maustadt mit vier Toren und zwei Vorlagen maßgeblichen Anteil am ersten zweistelligen Playoff-Sieg der MEC-Historie hatte, sicherten sich die Bulls gleich drei Matchpucks.
Ihre erste Chance, den dritten notwendigen Sieg in der Best-of-five-Serie zum Einzug ins Viertelfinale zu nutzen, bietet sich der Mannschaft von Head Coach Marius Riedel am Dienstag. Ab 19 Uhr stehen sich beide Teams erneut im Sparkassen-Eisdom gegenüber und sorgen somit – nach dem erstmaligen Videobeweis in der Oberliga bei der Auftaktpartie am Freitag – erneut für ein Novum: Inklusive der Vorbereitung absolvieren die Mannen um Kapitän Sergej Stas das 65. Spiel 2022/23. Noch nie standen die Saale Bulls während einer Saison öfter auf dem Eis. Und die Reise ist ja noch nicht beendet: Mit einem Sieg würde man den ECDC in die Sommerpause sweepen und in die Runde der letzten acht Vereine einziehen und (mindestens) drei weitere Spiele ab dem 28. März vor der Brust haben.
Aber all das ist noch Zukunftsmusik, genau wie die vereinshistorischen Auftaktduelle gegen den Südligisten ab Dienstag nicht mehr zählen und lediglich in den Statistiken Erwähnung finden. Die Indians werden alles daran setzen, die verfrühte Sommerpause abzuwenden und sich ihrerseits mit einem Erfolg gegen den Nord-Vizemeister in die Serie zurück zu kämpfen. Der Unterstützung von den Rängen können sich die Bulls sicher sein. Die Fans und Anhänger werden als siebter Mann für die notwendige Energie und Stimmung sorgen, um an Ende als Sieger das Eis zu verlassen und die begonnene Reise fortsetzen zu können. 
(MECH/jy)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
erscambergAmberg Wild Lions
Beim ERSC Amberg ist man stolz auf Mannschaft, Fans und Partner - Heimstärke der Löwen sticht hervor / Zweifel am Modus

(BYL)  In der Eishockey-Bayernliga haben sich letztendlich der EHC Königsbrunn und der TEV Miesbach für die Final-Playoffs qualifizieren können. Für den ERSC Amberg war in den Viertelfinal-Playoffs gegen den Hauptrundenersten Miesbach Endstation. Schade, dass durch den geänderten Modus die beiden besten Teams der Hauptrunde so früh in der entscheidenden Phase der Playoffs gleich aufeinandertrafen. Bei den Wild Lions sind die Verantwortlichen dennoch mit dem Saisonverlauf, speziell mit den Leistungen von Mannschaft und Trainern voll zufrieden. Der sportliche Leiter, Chris Spanger, zog schon mal symbolisch seinen Hut vor dem Team und auch Frank Jacobi reihte sich ein: „Sehr erfolgreich, auch wenn die Saison leider etwas zu früh für uns zu Ende war“, meint der Vize-Vorstand Frank Jacobi, der besonders auch einen Dank an die Sponsoren schickte „ohne deren Hilfe vieles so nicht möglich gewesen wäre“.
Die Zahlen belegen, dass man berechtigt auf die sportlichen Leistungen im zweiten Jahr nach dem Bayernliga-Aufstieg stolz sein darf.
In der Hauptrunde belegte das Team mit den Coaches Dirk Salinger und Bernhard Keil nach 28 Begegnungen den 2.Rang mit 59 Punkten und einem Torverhältnis von 108:70. Nach der Vorrunde noch auf dem 8.Platz, stellten die Löwen das beste Rückrundenteam, hatten unter anderem eine Serie von neun Siegen am Stück vorzuweisen.
In der Aufstiegs-Platzierungsrunde wurde nur hauchdünn der Gruppensieg verpasst, stand am Ende ebenfalls der 2.Platz, ehe man im Playoff-Viertelfinale nach drei Spielen an Miesbach scheiterte. Besonders vor heimischem Publikum war der ERSC kaum zu bezwingen und gewann 15 der 19 Begegnungen. An Freitagen waren die Löwen besonders „inspiriert“, gab es für die Gästeteams nichts zu erben – alle neun Paarungen entschieden die Jungs von Salinger für sich und machten das Stadion am Schanzl zu einer „Festung“.
Die intensive Arbeit der Coaches trug gerade bei den „Special Teams“ Früchte: Die Wild Lions hatten die beste Unterzahlquote, erreichten im „Penalty Killing“ 84,4% und auch bei der eigenen Überzahl war Amberg mit einem Powerplay von 26.1% in den Spitzenrängen.
Top-Scorer wurde Brett Mennear mit 48 Punkten, gefolgt von Felix Köbele (44), Marco Pronath (43) und Michael Kirchberger (42). Die meisten Treffer erzielten Köbele (21), vor Mennear (20) und Kirchberger (16), gefolgt von Pronath und Shawn Campbell (je 15). Erfolgreichste Vorbereiter waren Mennear und Pronath mit je 28 Assist, knapp vor Tanner Campbell (27). Der Kanadier führt auch die Strafzeitentabelle der Löwen mit 65 Minuten an, mit etwas Abstand folgen Benjamin Frank (44) und Daniel Krieger (42). Nicht zu vergessen auch die Leistungen von Timon Bätge, einem der besten Torhüter des Klassements.
Die starken Vorstellungen wirkten sich auch auf die Besucherzahlen aus, die sich steigerten, je länger die Saison dauerte. Am Ende waren es knapp 13.300 Zuschauer in 19 Heimspielen, was einem Schnitt von 700 entspricht. In drei Begegnungen wurde die 1.000er-Grenze deutlich überschritten. Zudem konnten für die Heimspiele des ERSC vom Sender „SpradeTV“ über 3.000 Buchungen gemeldet werden.
Doch nach der Saison ist vor der Saison – die Vorbereitungen auf die kommende Spielzeit – unter anderem die Gespräche mit den Spielern – stehen an oder sind bereits im vollen Gange. Als erster hatte Kapitän Kevin Schmitt seine Bereitschaft für die Spielzeit 2023/24 gegeben, als nächster folgte Shawn Campbell. Der Deutsch-Kanadier, der auch auf dem Wunschzettel anderer Vereine stand, verlängerte letzte Woche. Für Spanger ist bei der Besetzung des Kaders eines besonders wichtig: „Der Teamgeist in der Mannschaft war einfach überragend, den benötigen wir auch in der nächsten Spielzeit“.
Sprüche:
„Für jeden Gegner darf es kein Vergnügen bereiten, freitags nach Amberg fahren zu müssen.“
(Coach Dirk Salinger)
„Ich habe keine Ahnung, wer und wie das ausgewürfelt hat“.
(Salinger nach Veröffentlichung des Aufstiegsrunden-Spielplans, wonach der ERSC dreimal nacheinander auswärts anzutreten hatte.)
(ERSCA/js)
  
    
tev-miesbachTEV Miesbach
Mit einer unglaublichen Teamleistung zieht der TEV ins Finale ein

(BYL)  Nach vier spannenden und hochdramatischen Spielen stand es in der Playoff Halbfinalserie zwischen dem TEV Miesbach und den Erding Gladiators 2:2 und die Entscheidung musste in Spiel 5 in der Stadtwerke Erding Arena fallen. Trainer Michael Baindl konnte auf die gleiche Aufstellung wie am Freitag setzen und startete erneut mit Timon Ewert im Tor.
Ewert war die ersten 10 Minuten auch der meist beschäftigte Mann auf dem Eis, denn die Gladiators kamen vor rund 2200 Zuschauer wie die Feuerwehr aus der Kabine. Lautstark angefeuert von über 400 Miesbacher Fans verteidigte die TEV Defensive aber mit viel Leidenschaft und Kampfgeist. So retteten Johannes Bacher und Timon Ewert vereint auf der Linie gegen den Ex-TEV Spieler Rudolf Lorenz. Mitten in die Drangphase traf dann aber der TEV zum 0:1. In der 10.Minute überwand Patrick Asselin den Erdinger Torwart Thomas Hingel zum 0:1. Voran gepeitscht von den lautstarken TEV Fans drückte nun der TEV und Felix Feuerreiter erhöhte in der 16.Spielminute auf 0:2. Nach einer Traumkombination von Nick Endress und Stefan Mechel, traf letztgenannter zur 0:3 Führung und es herrschte ein kollektiver Freudentaumel im Gästeblock.
Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts war der TEV dann die spielbestimmende Mannschaft. Doch Erding kam in der 29.Spielminute zum 1:3 Anschluss durch Tomas Plihal und als Florian Zimmernmann nur 30 Sekunden später das 2:3 erzielte drohte die Partie zu kippen. Doch Maxi Meineke erkämpfte sich wiederum nur eine Minute später im Erdinger Drittel die Scheibe, legte ab für Thomas März und der traf trocken zum 2:4. In der 32.Spielminute stellte dann Nick Endress im Powerplay mit einem Schuss ins Kreuzeck die drei Tore Führung wieder her.
Für die Entscheidung sorgte dann das schnelle 2:6 von Bohumil Slavicek nach 34 Sekunden im Schlussabschnitt. Beide Mannschaften war nun die Anstrengung der letzten Spiele ins Gesicht geschrieben, doch sie kämpften weiter unerbittlich. Den Schlusspunkt setzte dann wiederum Patrick Asselin mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum 2:7. Mit Abpfiff brach großer Jubel im TEV Lager aus. So setzte man sich in einer hartumkämpften Serie mit 3:2 Siegen durch und man durfte den Einzug ins Finale feiern.
Dort trifft man nun auf den EHC Königsbrunn. Spiel 1 ist am Freitag um 20 Uhr in Königsbrunn, ehe dann am Sonntag das erste Heimspiel um 18 Uhr stattfindet.
(TEVM/sh)
  
   
EC PfaffenhofenPfaffenhofen Eishogs
Entscheidung erst am letzten Spieltag - ECP muss nach 4:5 Niederlage im Penaltyschießen weiter zittern

(BYL)  Die Entscheidung über den Abstieg aus der Eishockey-Bayernliga ist auf den letzten Spieltag vertagt. Am Freitagabend unterlag der EC Pfaffenhofen in einem nervenaufreibenden Spiel dem ESV Buchloe auf eigenem Eis mit 4:5 (0:1; 2:1; 2:2; 0:1) nach Penaltyschießen. Der eine Punkt reicht allerdings nicht zum Klassenerhalt, da Konkurrent Waldkraiburg gleichzeitig sein Heimspiel gegen Dorfen ebenfalls im Penaltyschießen gewinnen konnte. So standen nun am gestrigen Sonntagabend die entscheidenden Duelle zwischen dem ECP und Waldkraiburg sowie zwischen Dorfen und dem am Freitag spielfreien Geretsried an, das aufgrund der Ergebnisse vom Freitag auch noch zittern muss.
Mit einem Sieg nach 60 Spielminuten hätte sich der EC Pfaffenhofen wegen des Waldkraiburger Punktverlustes aller Sorgen entledigen können, doch damit wurde es leider nichts. Die bereits seit letzter Woche gesicherten Buchloer erwiesen sich nämlich als der erwartet hartnäckige Gegner, der, wie von Trainer Christopher Lerchner angekündigt, nicht gewillt war, die Partie in Pfaffenhofen abzuschenken. So entwickelte sich eine flotte, abwechslungsreiche und spannende Begegnung, in der der Druck eindeutig auf Seiten der Heimmannschaft lag. Die zeigte enormen Einsatz und bot auch insgesamt eine starke Vorstellung, aber in manchen Situationen war die Nervosität auch deutlich spürbar. So in der 9. Minute, als man sich unbedrängt in der eigenen Abwehrzone einen Fehlpass leistete und der völlig frei vor Patrick Weiner auftauchende Felix Schurr zum 0:1 traf. Dies war aber jedoch eine der wenigen guten Chancen auf beiden Seiten im ersten Abschnitt, weil ansonsten beide Abwehrreihen kaum etwas anbrennen ließen. Nach dem ersten Wechsel erhöhte die Mannschaft von Stefan Teufel die Schlagzahl und setzte die Gäste zunehmend unter Druck, deren Torhüter Dominic Guran mehr und mehr in den Brennpunkt des Geschehens rückte. Doch es dauerte bis zur 30. Minute, ehe Jan Tlacil der längst fällige Ausgleich gelang. Nur wenig später fingen die Gastgeber einen der wenigen Buchloer Gegenangriffe ab, schalteten schnell um und der alleine auf Guran zustürmende Tlacil ließ diesem keine Abwehrchance (33.). Danach ergaben sich mehrere Großchancen im Minutentakt, u.a. durch Liam Hätinen und David Hornak, sowie einer an die Querlatte klatschenden Bogenlampe. Doch mit Glück und Geschick verhinderten die Gäste weitere Gegentreffer. „Da hätten wir das Spiel eigentlich ziehen müssen,“ trauerte auch Stefan Teufel den vergebenen Möglichkeiten etwas nach. Und wie so oft in solchen Situationen fiel der Treffer dafür auf der Gegenseite. Fast wie aus dem nichts schlug ein abgefälschter Schuss von Felix Schurr im Kasten von Weiner ein (39.). Dafür hatten die Hausherren einen Start nach Maß in den Schlussabschnitt. Nach nur 27 Sekunden sorgte der enorm starke Tlacil mit einem platzierten Schuss aus Linksaußen-Position genau in den Winkel für die neuerliche Führung. Doch postwendend schlug Buchloe zurück, als Torschütze Philip Wolf einen Wimpernschlag eher am Puck war, als ein ECP-Verteidiger (43.). Und es sollte noch schlimmer kommen. Als die Schiedsrichter zwei Pfaffenhofener auf die Strafbank schickten, ließ sich Demeed Podrezov die Chance nicht entgehen und der ECP musste wieder einem Rückstand hinterherlaufen (49.). Nachdem in der 57. Minute schon der Torjubel eingesetzt hatte, die Scheibe aber offenbar vom Innenpfosten zurückprallte, war es nur wenige Sekunden später Liam Hätinen, dem doch noch der verdiente Ausgleich gelang. In der anschließenden Verlängerung hatten die Gastgeber die besseren Chancen, doch es ging ins Penaltyschießen, in dem Podrezov als einziger Schütze erfolgreich war. Aber auch ein ECP-Erfolg im Penaltyschießen hätte an der Ausgangslage nichts Wesentliches geändert. Stefan Teufel hatte zum Schluss noch ein Lob für seine Mannschaft parat: „Meine Jungs haben heute wieder eine sehr gute Leistung gezeigt. Wir sind immer noch im Rennen. Das hätte uns vor zwei Monaten niemand zugetraut,“ so der Coach. 
(ECP/oex)


EC PfaffenhofenPfaffenhofen Eishogs
EC Pfaffenhofen bleibt Bayernligist - In überzeugender Manier zum 3:1 Erfolg gegen Waldkraiburg

(BYL)  Der EC Pfaffenhofen bleibt Bayernligist. Mit einem hochverdienten 3:1 (2:0; 0:0; 1:1) Erfolg vor mehr als 500 Zuschauern im „Endspiel“ gegen den direkten Konkurrenten EHC Waldkraiburg sicherten sich die Pfaffenhofener nicht nur den Klassenerhalt, sondern sorgten auch für eine der großen Überraschungen dieser Saison. Denn nach der missratenen Hauptrunde stand für viele mit dem abgeschlagenen Schlusslicht der erste Absteiger bereits fest.
Doch nachdem Stefan Teufel das Traineramt von Petr Fical übernommen hatte, baute er die völlig verunsicherte Mannschaft kontinuierlich wieder auf und bereitete sie über Wochen auf die Abstiegsrunde vor. „Die Jungs haben ständig eine auf die Mütze bekommen und mussten sehr harte Trainingswochen überstehen, aber trotzdem zogen alle mit. Es waren immer 18 bis 20 Mann im Training. Deshalb allergrößten Respekt vor meiner Mannschaft, für das was sie in der Abstiegsrunde geleistet hat,“ lobte Stefan Teufel sein Team. Das präsentierte sich ab Beginn des nervenaufreibenden Abstiegskampfes toppfit, riss mit ungeheurer Moral ausgestattet, schon längst verloren geglaubte Spiele aus dem Feuer und belohnte sich schließlich mit dem überzeugenden Sieg im Showdown gegen Waldkraiburg. Überzeugend deshalb, weil die Gastgeber von der ersten Minute an mit ihrem Auftreten klar machten, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Sie ließen die Gäste nie ins Spiel finden, waren meist einen Schritt schneller als ihre Gegner und wenn einmal ein Fehler passierte, war sofort ein Mitspieler zur Stelle, um diesen wieder auszubügeln. Zudem stand mit Patrick Weiner ein Mann zwischen den Pfosten, der kaum zu bezwingen war und erst eine Minute vor Schluss, als die Partie längst entschieden war, zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Wenn die Gäste etwas Druck ausüben konnten, dann meist nur bei Strafen gegen den ECP. Bei Gleichstand auf dem Eis hatten die Hausherren das Spiel weitgehend unter Kontrolle. In der 16. Minute sorgte Jan Tlacil für ersten Jubel bei den ECP-Fans und für lange Gesichter beim zahlreich mitgereisten Waldkraiburger Anhang, als er Gästetorhüter Christoph Lode mit einem platzierten Schuss aus dem Lauf das Nachsehen gab. Doch damit nicht genug, Keine zwei Minuten später legte Wassilij Guft-Sokolov das 2:0 nach und brachte damit seine Mannschaft dem Klassenerhalt einen weiteren Schritt näher. Brenzlig wurde es eine Minute vor der ersten Pause, als gleich zwei ECP-Spieler auf der Strafbank saßen. Da wurde jeder Block und jeder Befreiungsschlag frenetisch gefeiert. Und als die Gäste dann auch die erste Minute nach dem Wechsel trotz doppelter Überzahl keinen Torschuss zustande brachten, war dies mit eine entscheidende Szene für den weiteren Verlauf der Begegnung. Denn je länger das Spiel nun dauerte, desto mehr schwand bei den Löwen, die ja einen Sieg nach 60 Minuten brauchten, die Hoffnung auf eine Wende. Zudem machten die ständig mit vier Reihen attackierenden Gastgeber auch konditionell den stärkeren Eindruck. Und die vierte Youngster-Reihe war es dann auch, die nach gut drei gespielten Minuten im Schlussabschnitt für die Vorentscheidung sorgte. Eine Kombination über Luis Pfab und Elias Weber schloss Kareem Hätinen mit dem 3:0 ab, sehr zur Freude von Stefan Teufel. „Dass der entscheidende Treffer ausgerechnet auf das Konto unserer vierten Reihe geht, freut mich ganz besonders,“ so der Coach. Die Gäste steckten zwar nie auf, versuchten auch nochmals ranzukommen, aber verfingen sich immer wieder in der sicher und engmaschig stehenden ECP-Abwehr. Schon gut drei Minuten vor dem Ende zog Gästetrainer Jürgen Lederer seine letzte Option und nahm seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Löwen belagerten noch einmal das ECP-Tor, doch Patrick Weiner war nicht zu überwinden. Bis Michal Popelka ihm dann doch noch den Shutout vermasselte. Der Klassenerhalt war jedoch längst unter Dach und Fach und mit der Schlusssirene durfte dann auch ausgiebig gejubelt werden. „Totgesagte leben länger,“ hatte Stefan Teufel, dem ein gehöriger Anteil an diesem Erfolg zuzuschreiben ist, immer wieder betont und seine Mannschaft damit auch motiviert. Was vielleicht wie eine abgedroschene Phrase klingt, in diesem Fall trifft sie jedoch genau den Punkt. 
(ECP/oex)
  
    
loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
Aus der Traum vom Klassenerhalt: EHC Waldkraiburg nach Niederlage in Pfaffenhofen abgestiegen

(BYL)  Es hätte so schön sein können im Krimi um den Nicht-Abstieg der Löwen aus Waldkraiburg. Ganz im Stile eines Helden-Epos wäre der Hauptdarsteller, nachdem er von seinem Erzfeind erst niedergerungen wurde, noch ein letztes Mal aufgestanden, um mit aller Kraft die Katastrophe abzuwenden. Doch ist das echte Leben, das Leben abseits von Hollywood, nicht immer mit einem Happy End versehen, was am Sonntagabend im Stadion von Pfaffenhofen einmal mehr klar wurde. Wobei, ein versöhnliches Ende gab es dann doch, denn Pfaffenhofen, welches sich in derselben Situation befand wie die Löwen, konnte die Spielklasse halten und bleibt auch im kommenden Jahr in der Bayernliga.
Da die Löwen zum Siegen verdammt waren, versuchten sie dies im ersten Drittel auch aufs Eis zu bringen. Pfaffenhofen hingegen verteidigte geordnet und lauerte lieber auf Fehler der Waldkraiburger, um ihre Nadelstiche zu setzen. In der dritten Minute gab es dann die erste bessere Annäherung an das Tor des Pfaffenhofener Keepers Weiner, doch Christian Neuert vergab gleich zwei Möglichkeiten das Spielgerät im Tor unterzubringen. Gleich tat es ihm sein Sturmkollege Florian Maierhofer in der fünften Minute, als dieser zweimal kurz hintereinander in eigener Überzahl einen Treffer auf dem Schläger liegen hatte. In der siebten Minute dann ein kleiner Schock-Moment. Die ohnehin dünnbesetzte Löwenverteidigung bangte um Florian Brenninger, welcher an diesem Abend hinten einsprang. Etwa drei Minuten lag dieser benommen auf dem Eis nach einem von außen harmlos aussehenden Fouls, welches am Ende mit einer zweiminütigen Strafe für Pfaffenhofens Pfab belegt wurde. Auch in dieser Überzahl gab es Möglichkeiten für die Löwen, doch sowohl Judt als auch Popelka und Tobias Jakob konnten sich nicht in die Torschützenliste eintragen. So kam es in der 16. Minute zum ersten Treffer der Gastgeber. Nach einem Pass von Neubauer enteilte Tlacil seinem bewachenden Verteidiger, fuhr allein vors Tor von Lode und netzte eiskalt in die Maschen ein. Nur rund zwei Minuten später fiel der zweite Treffer für Pfaffenhofen. Auch hier wurde der angreifende Torschütze nicht nur vernachlässigt, sondern vielmehr von der Verteidigung ignoriert. Wassillij Guft-Sokolov hieß dieser und er besiegelte den 2:0 Pausenstand für Pfaffenhofen.
Ab dem zweiten Durchgang fehlte es den Löwen entweder an Ideen oder simpel an der Durchschlagskraft. Abgesehen von einigen kleineren zaghaften Tormöglichkeiten konnte der EHC Waldkraiburg nicht viel auffahren, um die Gäste in Bedrängnis zu bringen. Leon Decker traf das erste von insgesamt dreimal das Metall des Torgehäuses und die erste Sturmreihe, welche an diesem Abend ihren Namen kaum verdiente, blieb nahezu chancenlos. Pfaffenhofen ließ es ebenso ruhig angehen in diesem Durchgang, mit dem Unterschied, dass man 2:0 vorne lag und es sich leisten konnte sich auf die Verteidigung zu konzentrieren. So endete dieser Durchgang glücklich torlos, denn in der 17. Minute traf Tlacil noch einmal den Waldkraiburger Torpfosten.
Auch der dritte Durchgang ist schnell erzählt. Nach etwas mehr als drei Minuten legte Pfaffenhofen noch einmal nach und erhöhte auf 3:0 durch den Finnen Hätinen. Die Löwen hatten auch hier ihre Möglichkeiten, welche jedoch ungenutzt blieben. Sebastian Mair unter den Eggen verpasste es in der fünften Minute den Puck neben dem eigentlich bereits geschlagenen Torhüter Weiner einzuschieben. Leon Decker traf noch zweimal den Torpfosten oder die Latte. Das große Aufbäumen, gerade von jenen, welche in Situationen wie diesen vorangehen sollten, suchten die mehr als 100 mitgereisten Waldkraiburger Fans jedoch vergeblich. Mehr als drei Minuten vor Ende des Spiels nahm Jürgen Lederer Christoph Lode noch zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Löwen konnten sich daraufhin im Drittel der Pfaffenhofener festsetzen. Rund eine Minute vor Ende des Spiels erzielte Popelka zwar noch den 3:1 Anschluss, doch gegen einen hochmotivierten Gegner, der den Klassenerhalt vor Augen sah, reichte dies nicht mehr und Pfaffenhofen verbleibt somit zu Recht in der Bayernliga, während die Löwen, ebenfalls zu Recht, den schweren Gang in die Landesliga antreten müssen.
(EHCW/aha)
  
    
DingolfingIsarRatsDingolfing Isar Rats
Nach Auswärtsniederlage gehen die Isar Rats in der Landesliga-Finalserie wieder in Führung

(BLL)  Nur noch ein Schritt bis zur Bayernliga. Die unfassbare Heimstärke des EV Dingolfing könnte womöglich der Trumpf in der Finalserie gegen den ESC Haßfurt werden. Nach der verdienten Niederlage in Franken am Freitag antworteten die Isar Rats mit einem furiosen 11:3-Heimsieg vor mehr als 1667 Zuschauern.
Nach einer 2:0-Führung mussten die Isar Rats eine 2:4-Niederlage in Haßfurt hinnehmen. Vor allem im Powerplay war die Englbrecht-Truppe nicht effizient. Zudem verletzte sich mit Marco Sedlar ein wichtiger Leistungsträger. Letzten Endes ein bitterer Abend in Franken.
Die Vorzeichen vor dem zweiten Playoff-Finalspiel zwischen dem EV Dingolfing und dem ESC Haßfurt waren klar: Die Gastgeber aus Franken mussten gewinnen und damit drei Matchpucks für die Isar Rats zu verhindern. Vor einem Hexenkessel mit mehr als 1300 Zuschauern erwischten die Dingolfinger einen perfekten Start. 
Durch einen Doppelschlag von Dominik Schindlbeck und Max Hofbauer lag man nach acht Minuten mit 2:0 in Führung. Wer sich einen Spaziergang der Niederbayern nun erwartet hatte, sah sich arg getäuscht. Die Begegnung wurde ruppiger und die Haßfurter stärker. Vor allem die sechs tschechischen Kontingentspieler gaben den Takt vor und egalisierten das Ergebnis durch Treffer von Daniel Hora und Jakub Sramek bis zur Drittelpause. 
Im Mitteldritten stand insbesondere Nicolas Hetzel, Keeper der Haßfurter, im Fokus. Dingolfing bekam einige Möglichkeiten und Überzahl, doch Hetzel ließ keinen Gegentreffer zu. Noch bitterer: Nach einem üblen Foul von Kratschmer an EVD-Mittelstürmer Marco Sedlar musste der Dingolfinger mit Verdacht auf Gehirnerschütterung passen. Ein langfristiger Ausfall wäre kaum zu kompensieren. Auf der Anzeigentafel konnte sich keiner der beiden Mannschaften verewigen.
Somit musste der letzte Spielabschnitt für die Entscheidung sorgen. Und Haßfurt startete mit Dampf aus der Kabine. Jakub Sramek sorgte für die Führung und verwandelte das Eisstadion Am Anger in ein Tollhaus. Nach einer erneut verpassten Überzahlmöglichkeit für die Isar Rats erhöhten die Gastgeber in eigener numerischer Unterzahl auf 4:2 durch Trübenekr. Ärgerlich für die Isar Rats war die Tatsache, dass man an diesem Abend sechs Möglichkeiten in Überzahl nicht nutzte und sogar zwei Treffer in numerischer Überlegenheit kassierte. Es wurde schlichtweg vergessen auf das Tor zu schießen. So sah es zwar nett aus, aber so kann man gegen eine Landesliga-Spitzenmannschaft eben keine Treffer erzielen. Nur noch für die Statistik war der fünfte Treffer der Haßfurter durch Vlach. Eine mehr als bittere Niederlage nach einem eigentlich hervorragenden Start.
Am Sonntag in Dingolfing wurde vor allem das erste Drittel zur Geiger-Show. Auch der am Freitag verletzte Marco Sedlar glänzte in der Topreihe mit Max Hofbauer und Dominik Schindlbeck. Die Eishockeyfans des EV Dingolfing waren gespannt, wie ihre Mannen die Niederlage in Franken verkraften haben. In der Anfangsphase tasteten sich die beiden Kontrahenten um den Landesligatitel förmlich ab. In der zehnten Minute durfte das erste Mal gejubelt werden: Daniel Schander zielte vorbei und den Abpraller von der Bande nutzte Alex Janzen mit einem Direktschuss eiskalt aus. 
Danach wurde Patrick Geiger, der schon zu Beginn der Partie mit Sprechchören von den Zuschauern gefeiert wurde, wieder zum Matchwinner. Zwei Überzahltore erzielte der Ex-Profi und sorgte somit für eine beruhigende 3:0-Führung. Anschließend griffen die Haßfurter ganz tief in die Trickkiste. Versteckte Fouls, Provokationen und Schwalben waren an der Tagesordnung. Sogar eine kleine Boxeinlage bekamen die Zuschauer zu sehen. Und die Haßfurter brachten die Hausherren tatsächlich aus dem Tritt. Erst erzielten sie, kurz vor dem Pausentee, den Anschlusstreffer und auch zu Beginn des Mitteldrittels ließen sich die EVDler zu einigen Undiszipliniertheiten hinreißen. 
Eine Zwei-Mann-Unterzahl war das Resultat, doch die Dingolfinger überstanden diese heikle Phase bravourös. Vor allem Keeper Dennis Jedrus packte die eine oder andere Glanztat aus. Nach dieser verpassten Chance war die Moral der Gäste dahin und der EVD spielte sich in einen Rausch. Alex Janzen erhöhte zum 4:1 und Patrick Geiger bediente Max Hofbauer mustergültig zum 5:1. Es folgten weitere Treffer durch Dominik Schindlbeck, Jan Herrmann sowie ein weiteres Zaubertor durch Dominik Schindlbeck.
Im letzten Durchgang kühlten sich die Emotionen nicht ab. Die beiden Kühlboxen waren immerzu bestens gefüllt. Damit konnten die beiden Teams noch fleißig Über- oder Unterzahl üben. Auch Treffer gab es zu bejubeln. Dingolfing erhöhte durch einen Doppelpack von Marco Sedlar auf 10:2; für Haßfurt traf zwischenzeitlich Daniel Hora. Doch dies war alles nebensächlich und eher nur noch für die eigene Statistik. Den elften Treffer erzielte Dominik Schindlbeck. Damit waren die Topreihe an acht von elf Treffern direkt beteiligt. Auch die Haßfurter schrieben sich noch einmal in den Statistikbogen.
Vielmehr darf man gespannt sein, ob sich die beiden Mannschaften am kommenden Freitag in Haßfurt wieder im Griff haben. Sonst dürften auch dort die beiden Strafbänke oft ausgelastet sein. Nach dem zweiten Sieg der Isar Rats steht zudem fest, dass sie bereits in Franken die Meisterschaft klarmachen können. Dann könnte der Song des EVD-Fanclubs „Werdet zur Legende, kämpfen bis zum Ende - für die Bayernliga, EVD!“ wahr werden. 
(EVD/jo)
  
    
blackeaglesreutlingenBlack Eagles Reutlingen
ESG Esslingen - Black Eagles TSG Reutlingen 4:0 (1:0; 3:0; 0:0)

(LLBW)  Nachdem die Black Eagles ihr vorletztes Saisonspiel am vergangenen Samstag bei der ESG Esslingen mit 4:0 verloren haben, wird es im Kampf um den dritten Tabellenplatz nochmals spannend. Wenn die Black Eagles aus eigener Kraft den dritten Tabellenplatz halten wollen, muss im letzten Saisonspiel am Freitag beim 1b -Team des 1.CfR Pforzheim mindestens ein Punkt eingefahren werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Eisbären Balingen mit zwei Siegen aus noch zwei Partien an den Black Eagles vorbeiziehen. Die Begegnung bei den Neckastädtern lief für die Black Eagles denkbar schlecht. Von Beginn an fehlte es dem Team von Trainer Tim Rogers an aggressiver Laufbereitschaft. Die ESG konnte mit sicherem Pass-und Aufbauspiel viel zu oft kontrolliert ins Reutlinger Drittel gelangen.  Bereits das erste Überzahlspiel konnten die Gastgeber in der 7. Minute mit einem sauber herausgespielten Treffer erfolgreich abschließen. Die Black Eagles befanden sich zwar häufig in Puckbesitz, waren im Angriffsspiel im gegnerischen Drittel aber zu ungefährlich und liefen auf die Esslinger Defensive auf, wodurch der Spielzug zum Erliegen kam. In der Summe hatten die Black Eagles im ersten Drittel wahrscheinlich kein halbes Dutzend mal auf das gegnerische Gehäuse geschossen. Auch im Mittelabschnitt gelang es den Black Eagles trotz des offenen Spielstandes mit 1:0 nicht mehr Offensivkraft zu entwickeln. Die ESG erarbeitete sich stetig Chancen und wurde in der 32. Minute mit einem eher glücklichen Treffer zum 2:0 belohnt. Unschöne, aber nicht spielentscheidende Szenen spielten sich dann ab der 36. Minute ab. Enrico Fritz hatte einen aus Sicht der Black Eagles harten, aber noch regelkonformen Check gegen einen ESG-Spieler gefahren, dem daraufhin die Luft weg blieb und der durch die Sanitäter behandelt werden musste. Da die ESG seit Jahren für ihre körperlich harte Spielweise bekannt ist und regelmäßig selbst derartige Checks an der Bande fährt, sollte der Vorfall nichts Besonderes sein. Dem war allerdings nicht so, da sich der Bruder des Verletzten ESG Spielers als Zuschauer im Stadion befand und sich veranlasst sah auf die ESG-Spielerbank zu stürmen und von dort aus lauthals Bedrohungen gegen Reutlinger Spieler zu schreien. Zwei Personen waren erforderlich, um den völlig in Rage befindlichen Zuschauer von der Bank zu entfernen. Ihm gelang es jedoch weitere zweimal sich Zugang zu verschaffen. Zwischenzeitlich hatte sich die Situation soweit aufgeheizt, dass der nach Spieldauerdisziplinarstrafe des Spiels verwiesene Black Eagle Enrico Fritz von weiteren Zuschauern in den Kabinengang verfolgt wurde. Der Reutlinger Betreuer konnte verhindern, dass sich die Gruppe Zugang zur Kabine und dem darin befindlichen Enrico Fritz verschafft, um diesen zu schlagen. Stattdessen wurde der Reutlinger Betreuer aus der Gruppe heraus mit zwei Faustschlägen ins Gesicht traktiert. Andere Zuschauer konnten Schlimmeres verhindern, indem sie den zwischenzeitlich herbei geeilten Bruder des verletzten ESG Spielers daran hinderten ebenfalls mit zu mischen. Die polizeilichen Ermittlungen laufen. Vom Verband wurde eine Verwarnung ausgesprochen. Gespielt wurde in der Begegnung dann doch noch. Für die Black Eagles gab es aber nur noch die Vorentscheidung mit dem 3:0 in der 39. Minute, als die Gastgeber mit drei Mann vor dem Reutlinger Gehäuse den mehrfachen Nachschuss verwandeln konnten. Kurz vor der Drittelsirene erhöhten die Esslinger mit einem Alleingang auf 4:0. Im Schlussabschnitt konnten die Black Eagles endlich ihr Tempo erhöhen, blieben im Abschluss aber nicht erfolgreich. Zwei Schüsse an das Gehäuse war dann symptomatisch für die Partie, in der nichts mehr zusammenlaufen wollte. Am Freitag geht es für die Blackgiebels in ihr letztes Saison Spiel beim 1.CfR Pforzheim 1b. Mit einem Punkt aus der Partie ist der dritte Tabellenplatz gesichert, wobei gegen den Tabellenvorletzten ein Sieg zwingend ist. Die Goldstädter befinden sich gegen Ende der Saison im deutlichen Aufwärtstrend und konnten mit einem Punkt gegen die Eisbären Balingen überraschen, unterlagen dann aber deutlich gegen den SC Hügelsheim 1b. In Pforzheim werden die Black Eagles auf den nach Spieldauerdisziplinarstrafe gesperrten Enrico Fritz im Angriff verzichten müssen, sodass es Umstellungen in den Angriffsreihen geben wird. Anpfiff ist in Pforzheim um 20:00 Uhr.
(SGR/mr)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
baerenneuwiedBären Neuwied
1802 Zuschauer sehen zweiten EHC-Finalsieg - Bären schlagen Ratingen und können am Freitag Meister werden

(RLW)  An einem Abend im Winter 2021/22 stand er vollkommen unvermittelt am Hintereingang des Icehouses. „Ich wollte fragen, ob ich hier Eishockey spielen kann.“ Mit diesen Worten stellte sich Kirill Klyuyev beim EHC „Die Bären“ 2016 vor. Trainer Leos Sulak und Manager Carsten Billigmann wollten ihn schon ans Jugend- oder Hobbymannschaft-Training verweisen, ehe der 22-Jährige klarmachte, dass es ihm schon um das Regionalliga-Team gehe. Der Kasache bekam seine Chance, nutzte sie und überzeugt seitdem als grundsolider Verteidiger, der kaum einen Fehler macht. „Mr. Zuverlässig“ ist einer der Männer im Schatten, der sich im Hintergrund wohl fühlt und deutlich macht, wie wichtig ein Spieler auch ohne viele Scorerpunkte sein kann. In 47 Ligaspielen für den EHC hatte der Verteidiger vor dem Sonntagabend 3 Tore erzielt, bis zu diesem Moment, in der er mit einem fast schon schüchternen Lächeln auf die Spielerbank zurückkehrte.
Es steht 3:3 im zweiten Finalspiel der Eishockey-Regionalliga West zwischen den Neuwiedern und den Ice Aliens Ratingen, als der Puck von der rechten Seite quer durchs Gästedrittel schlitterte, mundgerecht für den lauernden Klyuyev. „Aus dem Hintergrund müsste…“ - der Verteidiger mit der Rückennummer 77 tat’s wie einst Helmut Rahn. 1802 Zuschauer schreien bei der Vermeldung des Torschützen voller Inbrunst den Namen „Klyuyev“ oder „Klüjev“, wie es in der eingedeutschen Variante auf seinem Trikot geschrieben steht. Das vorentscheidende Tor zum 4:3 für die Bären in der 52. Minute ist der Moment, der deutlich macht, dass in den Play-offs immer wieder auch die Stunden derjenigen schlagen, die sonst seltener im Mittelpunkt stehen. Klyuyevs Tor bringt den EHC auf die Siegerstraße und in der Serie mit 2:0 in Front. Somit fehlt den Bären noch ein Sieg zum Meistertitel, den sie am Freitagabend ab 20 Uhr in Ratingen perfekt machen können.
Die Partie vor der Rekordkulisse des EHC begann mit dominierenden Gastgebern, die durch zwei Überzahltore von Jeff Smith (12.) sowie Maximilian Wasser (17.) eine 2:0-Führung vorlegten. Eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Thorben Beeg wegen Beinstellens änderte das Bild. Zwei Powerplay-Treffer durch Tim Brazda (20.) und Maik Klingsporn (24.) glichen das Ergebnis aus. Die Gäste gewannen immer mehr die Oberhand und hätten die Führung erzielt, wenn Jan Guryca in der 29. Minute mit der Fanghand nicht überragend pariert hätte. In dieser Serie hat der EHC die Qualität entwickelt, dann Tore erzielen zu können, wenn es brennt. Im direkten Gegenzug nach Gurycas Glanzparade staubte Thorben Beeg zum 3:2 ab. Die Ice Aliens stemmten sich entschlossen gegen die drohende Niederlage und egalisierten durch Benjamin Hanke zum 3:3 (31.). Noch mehr war möglich für die Außerirdischen: Tobias Brazda vergab einen Alleingang gegen Guryca, der im ersten Drittel kaum beschäftigt war, nun aber immer mehr in den Mittelpunkt rückte.
Das ausgeglichene Schlussdrittel lebte von der Spannung und verlief lange Zeit ohne die ganz großen Möglichkeiten. Bis zu dem Moment, als Björn Asbach an der rechten Seite das Spiel aufzog und der Puck über Jan-Niklas Linnenbrügger bei Klyuyev ankam. Die dritte Angriffsreihe mit Linnenbrügger, Asbach und Dennis Appelhans stand auch beim fünften Treffer auf dem Eis. Linnenbrügger zog von der rechten Seite ab und fand die Lücke bei Ratingens Schlussmann Marvin Frenzel (56.). Den 5:3-Vorsprung galt es in den letzten drei Minuten zu verteidigen. Gästetrainer Frank Gentges zog nach der Auszeit in der 58. Minute seinen Torhüter und witterte noch einmal Morgenluft, als Daniel Pering auf die Strafbank musste. Mit vier gegen sechs Feldspielern kamen die Neuwieder durch. Ein Ziel hat die Mannschaft von Trainer Leos Sulak in dieser Saison noch: Sie will in Ratingen am Freitag die Saison beenden. Das wäre gleichbedeutend mit dem Titelgewinn.
(EHCN/rw)
  
    
neusserevNeusser EV 1b
It´s the final Countdown- do or die gegen Dinslaken

(BZLW)  Play Off´s sind im Eishockey immer etwas Besonderes, das Finale steigert diese besondere Atmosphäre nochmal. „Ich erwarte intensive und hoffentlich enge Spiele, die als Werbung für den Eishockey-Sport stehen!“, so die Einschätzung von Trainer Michael Hilgers vor den Partien seiner Mannschaft gegen die Kobras aus Dinslaken.
Am kommenden Freitag um 20 Uhr steht Spiel 1 des Finales um die Meisterschaft  im Neusser Südpark an, am Sonntag muss das NEV-Perspektivteam in der Traberstadt antreten. Spielbeginn ist dann um 19 Uhr.  Die Ausgangslage ist für den Trainer klar: „Generell ist Dinslaken aufgrund des Kaders favorisiert. Sie wollen auch klar aufsteigen. Wir haben uns in der Saison stark weiterentwickelt und ich denke, dass wenn alles gut läuft, wir in der Lage sind, Dinslaken zu schlagen“.  In der Vorrunde gab es schon zwei Begegnungen gegen die Kobras, die beide von Dinslaken gewonnen werden konnten, wobei das erste Spiel erheblich deutlicher vom Favoriten aus Dinslaken gewonnen werden konnte. Für den NEV geht es aber nicht ohne Wermutstropfen in das Finale, denn zwei wichtige Spieler werden Coach Hilgers im Finale fehlen: „Wir werden  alles dafür machen, um den großen Coup landen zu können. Bis auf die zwei Ausfälle wollen wir in voller Mannschaftsstärke auflaufen und alles geben!“
Davon können sich alle Fans und Interessierten ein Bild machen, am 24.3.2023 um 20 Uhr im Südpark steigt bei freiem Eintritt Finale 1!
Über zahlreichen Besuch beim Heimspiel und beim Rückspiel ( 26.3.2023, 19 Uhr) würde sich unsere 1b sehr freuen- wir drücken dem gesamten Team die Daumen!
(NEV/kf)
  
     
    

Nachwuchs

Nationalmannschaften - Nachwuchsmannschaften
  
     
blackbearsfreisingSE Freising
Finale auf dem Eis – Der Black Bears Cup 2023!

Am vergangenen Wochenende ging es nochmal hoch her in der Freisinger Weihenstephan Arena.
12 Teams an zwei Tagen kämpften vor vielen Zuschaudern in 2 Altersklassen um den Black Bears Cup.
Am ersten Turniertag war die Freisinger U13 gefragt. Gegen Teams aus Waldkirchen, Dachau/Germering, Dingolfing, Ingolstadt und Dorfen wurde in 2 Gruppen und in anschließenden Finalspielen um den Sieg gekämpft.
Das erste Spiel war für die Freisinger noch mühsam. Nach einem 0:0 nach regulärer Spielzeit, verloren die Jungs und Mädels dann leider im Penaltyschiessen gegen den ERC Ingolstadt II. Das zweite Gruppenspiel wurde dann mit 3:1 gegen die Dingolfing Isar Rats gewonnen. Im Finale setzte sich die Mannschaft von Trainer Franz Köstner am Schluss mit 2:0 gegen die Eispiraten aus Dorfen durch. Nach Abpfiff war die Freude groß. Es war der zweite Erfolg im Black Bears Cup hintereinander. Wie im Vorjahr konnten die Freisinger auch dieses Mal ihr Heimturnier gewinnen.
Nach einem erfolgreichen Turniertag 1 griff am Sonntag die U11 der Freisinger Black Bears ins Geschehen ein. Zu Gast diesmal der EV Bad Wörishofen, der HC Landsberg Riverkings, der ERSC Ottobrunn II, die Dingolfing Isar Rats und der ERC Ingolstadt II.
Die Freisinger U11, ebenfalls unter der Leitung von Trainer Franz Köstner, startete mit 2 Siegen ins Turnier aufs Kleinfeld. Erst im dritten Vorrundenspiel mussten sie sich, nach hartem Kampf, gegen den ERSC Ottobrunn II mit 2:3 geschlagen geben. Es folgten noch ein weiterer Vorrundensieg und eine Niederlage gegen den späteren Turniersieger HC Landsberg River Kings.
Große Show dann im Finale gegen den EV Bad Wörishofen. Es war ein Krimi auf dem Eis. Chancen und Tore auf beiden Seiten, Kampf bis zur letzten Minute. Am Ende das bessere Ende für die Black Bears (7:6), die ihr Heimturnier auf Platz 3 abschließen konnten.
Das waren 2 tolle Eishockeytage zum Ende der Freisinger Eissaison. Nochmal Eishockeyaction satt und viele Zuschauer beim Black Bears Cup. Der Nachwuchs der Freisinger Black Bears verabschiedet sich in das Sommertraining und freut sich schon auf nächste Saison.
Abgerundet wurde das Saisonfinale im Freisinger Eisstadion durch eine erneut gut besuchte Eisdisco am Freitagabend. Gut 240 Jugendliche erfreuten sich am Sound des DJ und am gut präparierten Eis der Eismeister. Die Freisinger Eishalle ist ein toller Erfolg!
(SEF/an)
  
    
hannoverscorpionsWedemark Scorpions
Spendenübergabe beim Scorpions Heimspiel - Hannoversche Volksbank unterstützt ESC und ECH Eishockey-Nachwuchsorganisationen erhalten je 1.500 Euro

Seit vielen Jahren engagiert sich die Hannoversche Volksbank für soziale und kulturelle Zwecke sowie für den Sport in der Wirtschaftsregion Hannover-Celle-Hildesheim. Gefördert werden Sozial-, Sport- und Kultur-Projekte aus den Reinerträgen der VR-Gewinnspargemeinschaft e.V., deren Lose bei der Volksbank erhältlich sind.
Von diesem Engagement der Hannoverschen Volksbank profitierte jetzt der Nachwuchs des ESC Wedemark Scorpions und die Jugendabteilungen des EC Hannover Indians. Gemeinsam kooperieren die beiden Nachwuchsorganisationen in Form der Eishockey Spielgemeinschaft Hannover (ESGH). Die Volksbank-Filialdirektoren Björn Wunram und Manuel Haug überreichten direkt vor der Pressekonferenz im VIP Zelt der Hannover Scorpions die symbolischen Spendenschecks über jeweils € 1.500,- an den Sportkoordinator der Indians, Greg Thomsen und die Vorsitzenden der Scorpions Oliver Sohst und Ingo Haselbacher.
„Als Eishockey- und sportbegeisterter Mensch liegt mir der Eishockey-Nachwuchs am Herzen. Die Kooperation der Jugendabteilungen der Scorpions und der Indians zeigt zudem sehr anschaulich unser genossenschaftliches Prinzip: Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele zusammen“, erläutert Björn Wunram“. „Genau deshalb unterstützen wir als Hannoversche Volksbank dieses Engagement und fördern mit unserer Spende die Anschaffung von Trainingsmaterialien sowie Ausrüstung,“ ergänzt Manuel Haug.“
Hintergrund: Die Reinerträge ergeben sich aus dem VR-GewinnSparen der genossenschaftlichen Bankengruppe. Mit einem Einsatz von 5 Euro monatlich, 1 Euro sind der Spieleinsatz für die Lotterie und 4 Euro der Sparbeitrag, der am Ende des Jahres als Gesamtbetrag auf einem Sparbuch gutgeschrieben wird, kann jeder an dieser attraktiven Lotterie teilnehmen. Lotterieveranstalter ist die VR-Gewinnspargemeinschaft e. V., die vor über 70 Jahren von den Genossenschaftsbanken hierfür gegründet wurde. Zusätzlich zu den Sparsummen und attraktiven Gewinnen fallen beim VR-GewinnSparen die sogenannten Reinerträge an. Gelder, die über die Volksbanken und Raiffeisenbanken an soziale und kulturelle Einrichtungen vergeben werden.
(ESCW/ih)
  
       
    

Frauen

Nationalmannschaft - Bundesliga - Landesverbände
  
     
lindau islandersEV Lindau
Islanders-Talent Kim Bürge gewinnt Deutsche Meisterschaft - „Sweep“ mit Memmingen im Finale gegen Mannheim

Kim Bürge, Nachwuchstalent der EV Lindau Islanders, hat ihre Erfolgsgeschichte um ein weiters Kapitel verlängert. Die 16-Jährige gewann mit den Eishockey-Damen des ECDC Memmingen die Deutsche Meisterschaft. Die Memminger Frauen setzten mit einem „Sweep“ (5:1, 3:1, 6:0) in der Best-of-Five-Finalserie gegen die Mad Dogs Mannheim durch und sicherten sich zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte den Titel.
Die Lindauer „Leihgabe“ Kim Bürge, Tochter des EVL-Jugendleiters Andreas Bürge, kam in der Finalserie in der vierten Sturmreihe zum Einsatz. Dieser Erfolg unterstreicht einmal mehr die Effizienz der Nachwuchsarbeit bei den EV Lindau Islanders mit Spencer Eckhardt an der Spitze und den zahlreichen zertifizierten Trainern und Betreuern.
Der Gewinn der nationalen Meisterschaft ist nicht der erste Erfolg für Kim Bürge. Zu Beginn des Jahres hatte sie zusammen mit ihrer Vereinskollegin Hanna Weichenhain mit der U18 Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) bei der Nachwuchs-Weltmeisterschaft en Titel in der Division 1 gewonnen und Aufstieg in die Weltgruppe geschafft. 2018 hatte die Stürmerin mit der DEB-Auswahl an den Youth Olympic Games (YOG) in Lausanne (SUI) teilgenommen. 
(EVL/cs)
  
 
 
 Dienstag 21.März 2023 www.icehockeypage.de 
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