Newsticker

    
April 26
               
April 3
         

   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Florian Höfler wird auch in der neuen Mannschaft ein wichtiger Baustein sein. Der 30-Jährige konnte zuletzt in 31 Spielen 13 Tore erzielen und weitere 12 Treffer vorbereiten
  
Kempten Sharks
(BYL)  Jakob Nerb steht auch in der nächsten Saison wieder im Tor des ESC. Der 23-Jährige kam vor vier Jahren vom EV Füssne und hat sich bei den Sharks zu einem wichtigen Leistungsträger entwickelt
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Der VfE hat die Abgänge der Spieler Maximilian Güßbacher, Niklas Munz, Matteo Miller, Louis Herbrik, Mathias Rakell, Maximilian Rieger und Aldrian Freitag mitgeteilt
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Mit Martin Vojcak bleibt eine wichtige Identifikationsfigur beim HEC. Der 39-jährige Deutsch-Tscheche ist seit vielen Jahren eine wichtige Stütze in der Hintermannschaft der Alligators. Zuletzt konnte er in 56 Partien 6 Tore und 23 Assists beisteuern
  
Adendorfer EC
(RLN)  Youngster Neo Siegmund, der letztes Jahr aus Weißwasser kam, bleibt ein weiteres Jahr bei den Heidschnucken. Der 22-Jährige brachte es in 29 Spielen auf drei Tore und fünf Vorlagen
  
Hamburger SV
(RLN)  Die erste Vertragsverlängerung ist unter Dach und Fach. Mit Constantin Koopmann bleibt ein wichtiger Leistungsträger beim HSV. Der 28-Jährige konnte in der zurückligenden Saison in 13 Spielen sieben Tore und sieben Assists für sich verbuchen
  
EC Peiting
(OLS)  Mannschaftskapitän Fabian Weyrich, der bereits vor zwei Jahren seine aktive Laufbahn beenden wollte, verabschiedet sich nun endgültig in den Eishockey-Ruhestand. Fast 1000 Spiele hat der Verteidiger für seinen Heimatverein absolviert
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Der kanadische Angreifer Alex Blais, der erst letztes Jahr zu den Rebels kam, wird den Verein nun wieder verlassen. Dagegen konnte der Vertrag mit Stürmer Elvis Gorontzky-Slack um eine weitere Spielzeit verlängert werden. Er kam letztes Jahr von den Weserstars Bremen zu den Rebels
  
EHC Klostersee
(BYL)  Eigengewächs Tobias Hilger läuft weiter im Trikot der Grafinger auf. Der 22-Jährige steht seit 2022 im Kader der 1.Mannschaft und ist inzwischen zum Leistungsträger gereift 
  
Kempten Sharks
(BYL)  Torhüter Clemens Wiedemann wird den ESC genauso verlassen wie die drei Stürmer Sergei Topol, David Mische und Nikolai Streif
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Stürmer Maxime Trepanier wird kein neues Vertragsangebot bei den Westsachsen erhalten. Der 26-jährige Kanadier kam im November aus Ungarn, konnte aber verletzungsbedingt lediglich 19 Spiele im Eispiraten-Trikot bestreiten. Dabei brachte er es auf drei Tore und drei Assists
  
Black Bears Freising
(BBZL)  Nach Manuel Hanisch hat auch Marco Krojer seine Zusage für die nächste Saison gegeben. Damit bleibt das Goalie-Duo der Black Bears unverändert. Der 32-Jährige kehrte vor drei Jahren vom EV Aich zurück
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 13.April 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 7 Beiträgen von der Nationalmannschaft bei der WM-Vorbereitung und aus der Deutschen Eishockey Liga, sowie aus der Oberliga Süd.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
nationalmannschaftNationalmannschaft
Erstes Länderspiel der WM-Vorbereitung: Nationalmannschaft trifft in Kassel auf Tschechien / Tickets noch erhältlich, MagentaSport überträgt live 

(DEB)  Die Vorfreude bei der Nationalmannschaft auf das erste Länderspiel der WM-Vorbereitung wächst. Am Donnerstagabend (Spielbeginn 19:30 Uhr) ist es soweit: In Kassel trifft die DEB-Auswahl auf Tschechien. Für Bundestrainer Harold Kreis ist es das erste Länderspiel als Headcoach der DEB-Auswahl gemeinsam mit Assistenztrainer Alexander Sulzer und dem neu formierten Coaching Staff. 
Seit Montag bereitet sich die Nationalmannschaft in Frankfurt auf die 2023 IIHF-Weltmeisterschaft in Finnland und Lettland vor. Neben dem ersten Kennenlernen in der Kabine hat die DEB-Auswahl bereits drei intensive Trainingstage mit mehreren Eis-Einheiten hinter sich und ist bereit für den ersten Spiel-Einsatz der WM-Vorbereitung in Kassel.  
Nach dem Pre-Game-Skate am Donnerstagvormittag in Frankfurt wird sich die Nationalmannschaft auf den Weg nach Nordhessen machen. Am Samstagnachmittag folgt der zweite Vergleich gegen die tschechische Auswahl. Spielbeginn in Frankfurt ist 17 Uhr. 
Stimmen vor dem ersten von zwei Spielen gegen Tschechien:  
Verteidiger Marco Nowak: „Die ersten Eindrücke und die Stimmung sind positiv, die Gruppe in der Kabine hat viel Spaß miteinander. Zu Beginn ist es immer erstmal ein gewisses Ankommen und Einrichten, die Trainingseinheiten auf dem Eis mit den neuen Coaching Staff waren bereits sehr intensiv. Fokus für uns in den Länderspielen ist, das vorgebende System umzusetzen. Wir haben auch die gesamte Entwicklung hin zur WM im Blick und wollen die Spiele erfolgreich gestalten.“ 
Stürmer Dominik Bokk: „Seit dem Ende der Saison mit den Löwen Frankfurt konnte ich mich hier vor Ort fit halten, auf dem Eis trainieren und damit auf den Einsatz vorbereiten. Es ist eine Auszeichnung und Ehre, bei der Nationalmannschaft dabei zu sein und jetzt die Jungs hier in der Kabine in Frankfurt zu treffen. Das Team fühlt sich hier sehr wohl und freut sich schon auf den Auftakt in Kassel morgen. Für mich persönlich ist es etwas ganz Besonderes, dann am Samstag vor dem Löwen-Publikum aufzulaufen.“ 
Bundestrainer Harold Kreis: „Für uns als Coaching Staff ist die Vorfreude groß, in die ersten Länderspiele mit der Mannschaft zu gehen. Für uns geht es darum, das umzusetzen, was wir in den Einheiten auf dem Eis besprochen haben. Das sind vor allem taktische Dinge und kleine Akzente. Die grundsätzliche Spielweise, die in der Vergangenheit erfolgreich war, werden wir beibehalten. Wir treffen auf einen spielerisch und läuferisch starken Gegner, der sehr gut gecoacht wird und freuen uns somit auf die beiden Länderspiele in Kassel und Frankfurt.“ 
Zuletzt trafen sich beide Teams im WM-Viertelfinale 2022 – mit dem besseren Ende für Tschechien (1:4). Die Tschechen haben ihre WM-Vorbereitung am vergangenen Samstag in Pilsen begonnen. Am Dienstag ist die Auswahl nach Frankfurt gereist und hat am Abend eine erste Eis-Einheit absolviert. Headcoach ist der Finne Kari Jalonen, der seit März 2022 im Amt ist. In seinem ersten Turnier als Verantwortlicher hinter der Bande holte er Bronze bei der WM 2022 in Finnland.  
Der Kader der Tschechen besteht aus jungen Profis und einigen WM-erfahrenen Kräften, allen voran Michal Jordán, der bereits über100-Länderspiele absolviert hat. Für viele der Talente wird es darum gehen, in den nächsten Wochen einen der wenigen Kader-Plätze für das WM-Turnier 2023 zu ergattern. Einige etablierte Kräfte werden noch geschont, zumal die Playoffs in der heimischen Liga noch laufen. Mal abgesehen von den namhaften Spielern, die in der NHL im Einsatz ist. 
Tickets für alle WM-Vorbereitungsspiele in Deutschland sind im DEB-Ticketportal 
https://www.ticket-onlineshop.com/ols/deb/) erhältlich.
WM-Vorbereitung: Der Heim-Spielplan der deutschen Nationalmannschaft
13.04.2023 | 19:30 in Kassel | Deutschland – Tschechien
15.04.2023 | 17:00 in Frankfurt | Deutschland – Tschechien
20.04.2023 | 19:30 in Deggendorf | Deutschland – Österreich
22.04.2023 | 17:00 in Landshut | Deutschland – Österreich
09.05.2023 | 19:30 in München | Deutschland – USA
Alle Vorbereitungsspiele der Nationalmannschaft werden live und kostenlos bei MagentaSport zu sehen sein: http://www.magentasport.de/aktion/deb-live. 
(DEB/ms)
  
    
ercingolstadtERC Ingolstadt
Erstes bayerisches Final-Derby der DEL-Geschichte

(DEL)  Der Gegner des ERC Ingolstadt im Playoff-Finale steht fest und heißt Red Bull München. In Spiel sieben setzte sich Hauptrundensieger souverän mit 7:2 gegen die Grizzlys Wolfsburg durch. Die Panther hatten zuvor die Adler Mannheim in sechs Spielen bezwungen. Damit kommt es ab Freitag in der Best-of-Seven-Serie um die deutsche Meisterschaft zum ersten bayerischen Final-Derby, seit der Titelträger im deutschen Eishockey via Playoffs ermittelt wird (erstmals in der Saison 1980/81).
Für die Ingolstädter, die sich 2014 die Eishockey-Krone Deutschlands zum bisher einzigen Mal aufsetzen konnten, ist es die insgesamt dritte Finalteilnahme ihrer Historie. Die Red Bulls stehen zum sechsten Mal in den vergangenen acht Jahren in der Endspiel-Serie. Zwischen 2016 und 2018 gewannen sie ihre drei Titel. Im Vorjahr mussten sie sich den Eisbären Berlin geschlagen geben.
Zum ersten Aufeinandertreffen zwischen dem ERC und München kommt es bereits am Freitag (19:30 Uhr). Dann stehen sich die beiden Teams im Olympia-Eissportzentrum gegenüber, weil die Landeshauptstädter als Hauptrundensieger gegenüber den nach der regulären Saison zweitplatzierten Panthern den Heimvorteil auf ihrer Seite haben.
Die vier Hauptrundenduelle konnten die Münchener zwar allesamt für sich entscheiden, allerdings behielten die Donaustädter im bisher einzigen Playoff-Duell die Oberhand. In der „Corona-Saison“ 2020/21 setzten sie sich in der damals im Modus Best-of-Three ausgetragenen Serie mit 2:0 durch.
Das erste Heimspiel der Panther in der SATURN-Arena findet am kommenden Sonntag (14:15 Uhr) statt. Zum zweiten Mal treten beide Teams am Freitag, 21. April, um 19:30 Uhr in Ingolstadt gegeneinander an. Für beide Partien ist die Arena, mit Ausnahme des Gästeblocks, bereits ausverkauft.
Alle Finalspiele werden live bei MagentaSport übertragen. Servus TV zeigt die ersten Partien live im Free-TV.
Die Spieltermine in der Übersicht
Freitag, 14. April, 19:30 Uhr: Red Bull München vs. ERC Ingolstadt
Sonntag, 16. April, 14:15 Uhr: ERC Ingolstadt vs. Red Bull München
Dienstag, 18. April, 19:30 Uhr: Red Bull München vs. ERC Ingolstadt
Freitag, 21. April, 19:30 Uhr: ERC Ingolstadt vs. Red Bull München
Sonntag, 23. April, 14:00 Uhr: Red Bull München vs. ERC Ingolstadt*
Dienstag, 25. April, 19:30 Uhr: ERC Ingolstadt vs. Red Bull München*
Donnerstag, 27. April, 19:30 Uhr: Red Bull München vs. ERC Ingolstadt*
*falls nötig
(ERCI/sr)
  
    
mannheimeradlerAdler Mannheim
Adler wieder für CHL qualifiziert

(DEL)  Nachdem der EHC Red Bull München mit dem 7:2-Sieg über Wolfsburg im siebten Spiel der Halbfinalserie den Finaleinzug perfekt gemacht hat und dort auf den ERC Ingolstadt trifft, steht nun fest, dass die Adler Mannheim in der kommenden Saison wieder an der Champions Hockey League teilnehmen werden. Für die europäische Königsklasse sind in der kommenden Spielzeit der deutsche Meister sowie der Hauptrundensieger und Hauptrundenzweite qualifiziert. Da nun aber München (Erster) oder Ingolstadt (Zweiter) als Meister in der CHL an den Start gehen wird, ist auch der Hauptrundendritte in der CHL spielberechtigt. Insgesamt ist es bereits die siebte CHL-Saison für die Adler.
„Es freut uns sehr, dass wir nach einem Jahr Abstinenz wieder einen Startplatz in der europäischen Spitzenliga haben. Die Duelle mit den anderen europäischen Topmannschaften bieten einerseits Abwechslung, andererseits spannende Duelle auf höchstem Niveau“, freut sich Adler-Sportmanager Jan-Axel Alavaara über die neuerliche Teilnahme. Bislang erreichten die Adler dreimal das Achtel- und einmal das Sechszehntelfinale.
Die Adler kämpfen ab Herbst mit insgesamt 23 anderen Mannschaften um den CHL-Titel. Neben dem amtierenden Sieger Tappara Tampere sind jeweils drei Vertreter aus Schweden, der Schweiz, Finnland, Tschechien, Österreich und Deutschland sowie fünf Teilnehmer per Wild Card qualifiziert. Für die kommende Saison wird der Modus leicht abgeändert. Statt der Gruppenphase wird es eine Hauptrunde im Vorfeld des Achtelfinals geben, in der jede Mannschaft sechs Partien gegen unterschiedliche Gegner bestreitet. Die Paarungen werden im Vorfeld ausgelost. In der Folge ergibt sich eine Gesamttabelle aller 24 Mannschaften, die besten 16 ziehen in die K.-o.-Phase ein.
(AM/ap)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Sieg in Spiel 7: Red Bulls schlagen Wolfsburg und stehen im Finale

(DEL)  Red Bull München besiegte in Spiel 7 des Playoff-Halbfinales die Grizzlys Wolfsburg mit 7:2 (2:0|3:2|2:0) und gewann damit die Best-of-Seven-Serie mit 4:3. Vor 5.728 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion erzielten Justin Schütz, Yasin Ehliz, Chris DeSousa, Trevor Parkes, Patrick Hager, Filip Varejcka und Andreas Eder die Tore für das Team von Trainer Don Jackson. Spiel 1 der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft gegen den ERC Ingolstadt steigt am Freitag (19:30 Uhr) in München.
Heißer Start von beiden Teams, und dann die Red Bulls eiskalt: Schütz verwandelte nach knapp drei Minuten die erste Chance zum 1:0 für die Münchner. Die gaben im Anschluss richtig Gas und jubelten in der elften Minute über das 2:0 durch Ehliz. Mit dieser Führung für deutlich überlegene Red Bulls gingen die Mannschaften in die erste Pause.
Auch im Mittelabschnitt bestimmten die Gastgeber die Partie, hielten die Wolfsburger Offensive in Schach und erspielten sich Chance um Chance. Eine davon nutzte DeSousa im Powerplay zum 3:0 (27.). Kurz darauf war das Match für Wolfsburgs Jordan Murray beendet und entfesselte Red Bulls stellten in den folgenden fünf Minuten Überzahl auf 5:0: Erst fälschte Parkes unhaltbar ab (29.), dann netzte Hager ein (32.). Vier Minuten später das erste Erfolgserlebnis für die Grizzlys, als Laurin Braun im Powerplay das 1:5 gelang. Diesem Treffer ließ Darren Archibald noch einen weiteren für Wolfsburg folgen (38.). Pausenstand: 5:2 für Red Bull München.
Die ersten Gelegenheiten im letzten Drittel hatten wieder die Münchner, doch Grizzlys-Goalie Dustin Strahlmeier konnte sich wie so oft in diesem Match auszeichnen. Ab Mitte des Schlussabschnitts erhöhte Wolfsburg das Risiko. Sechs Minuten vor dem Ende ging Strahlmeier aus dem Tor. Ohne Erfolg: Die Red Bulls verteidigten entschlossen und trafen durch Varejcka (57.) sowie durch Eder (59.) jeweils ins leere Tor. Endstand: 7:2. Red Bull München gewinnt die Halbfinalserie mit 4:3.
Maximilian Kastner:
„Wir sind rausgekommen wie die Feuerwehr und waren über 55 Minuten die bessere Mannschaft. Die Serie gegen Wolfsburg war eine Achterbahn der Gefühle. Wir können stolz auf uns sein und jetzt mit breiter Brust in die Finalserie gegen Ingolstadt gehen.“
(EHCM/rbmm)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Länderspiel in Deggendorf: Jetzt noch die Tickets sichern

(OLS)  Am 20. April um 19:30 Uhr ist es so weit: In Deggendorf trifft die Deutsche Eishockeynationalmannschaft auf Österreich. Um bei diesem Vorbereitungsspiel auf die WM live dabei zu sein, sollten sich alle Fans spätestens jetzt ihre Eintrittskarten sichern. Nur noch ca. 500 Tickets können über den Online-Ticketshop des DEB unter https://www.ticket-onlineshop.com/ols/deb/de/einzelkarte/channel/shop/areaplan/venue/event/488222 oder in der Geschäftsstelle des DSC gekauft werden.
(DSC/tt)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Krimi mit Überlänge, Fortsetzung am Freitag in Rosenheim  

(OLS)  Spiel vier der Halbfinalserie der Playoffs der Eishockey-Oberliga zwischen den Starbulls Rosenheim und den Hannover Scorpions wurde zum Krimi mit Überlänge. Erst drei Stunden und 34 Minuten nach dem ersten Bully fiel am Mittwochabend in der Mellendorfer ARS-Arena vor 1.840 Zuschauern die Entscheidung. In der 13. Minute der zweiten Verlängerung erzielte Christoph Koziol den 2:1-Siegtreffer für die Gastgeber. In einem Spiel mit zwei extrem stark auftretenden Mannschaften, das an Intensität, Tempo und Spannung kaum zu überbieten war, hatte Manuel Edfelder die Starbulls Ende des ersten Drittels in Führung gebracht. Christoph Kabitzky glich mit einem Powerplaytreffer Mitte des zweiten Spielabschnitts zum 1:1 aus. Die Serie findet somit am Freitagabend im Rosenheimer ROFA-Stadion ihre Fortsetzung, dann können die Starbulls mit einem Heimsieg den Einzug ins Finale um den Aufstieg in die DEL 2 perfekt machen.  
Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen meldete im dritten Spiel gegen die Hannover Scorpions am Mittwochabend die exakt gleiche Aufstellung wie beim Rosenheimer 6:3-Heimsieg zwei Tage zuvor. Die Scorpions waren mit dem wiedergenesenen Kapitän Robin Just und dem als frischgebackener Vater ins Team zurückgekehrten Julian Airich im Vergleich zum Ostermontag wieder breiter aufgestellt. Airich war es auch, der die erste große Torchance für die Hausherren hatte, aber am gut reagierenden Starbulls-Keeper Christoph Kolarz scheiterte (3.). Insgesamt verteidigten die Grün-Weißen den Anfangsdruck der Scorpions allerdings effektiv weg und erarbeiteten sich bald Vorteile, ehe ein ungewohnt leichtfertiger Puckverlust der Rosenheimer Abwehr hinter dem eigenen Tor eine Druckphase der Niedersachsen einleitete. Mehrfach musste der erneut sehr sicher und extrem ruhig agierende Kolarz Mitte des ersten Drittels einen Rosenheimer Rückstand verhindern.  
Ein Scorpions-Powerplay killten die Starbulls erfolgreich – und in die erste Pause gingen sie mit einer eher schmeichelhaften 1:0-Führung. In einer Situation, die eigentlich nicht nach einer vielversprechenden Torchance aussah, legte Dominik Daxlberger mit etwas Scheibenglück auf Manuel Edfelder ab, der sich drehte und aus dem Handgelenk in die linke obere Lücke des kurzen Ecks traf (18.). Spätestens Mitte des zweiten Spielabschnitts war die Rosenheimer Führung aber verdient, denn die Angriffe der sehr engagiert auftretenden Gastgeber zerschellten zunehmend am strukturierten Defensivspiel der bissigen und zweikampstarken Starbulls, die sich auch mehr und mehr eigene Torchancen erarbeiteten.  
Auch beim zweiten Überzahlspiel der Gastgeber verteidigte die Mannschaft von Jari Pasanen zunächst geschickt und erfolgreich. Aberf wenige Momente vor der Rosenheimer Komplettierung kam Christoph Kabitzky doch noch zum ungehinderten Abschluss und fand aus kurzer Distanz die Lücke zwischen den Schonern von Torwart Kolarz – 1:1 (33.). Geschockt waren die Starbulls vom in dieser Phase eher überraschenden Gegentreffer keineswegs. Bei der ersten und einzigen eigenen Überzahlsituation während der regulären Spielzeit lief die Scheibe gut und sicher durch die Rosenheimer Reihen, der Abschluss wurde aber zu selten gesucht oder zu lange hinausgezögert. Als schließlich Allan McPherson in Unterzahl auf das Rosenheimer Tor zustrebte, rettete Kolarz wiederum bravourös (37.). Eine Minute später wurde es kurios: Manuel Strodel vergab nach Zuspiel von Stefan Reiter die Chance zum erneuten Rosenheimer Führungstreffer und musste auf die Strafbank, weil sein Schläger nach dem Abschluss noch Torwart Brett Jaeger berührte. Deutlich strafzeitenwürdigere Aktionen von Scorpions-Akteuren gegen Rosenheimer Spieler in den Minuten zuvor blieben ungeahndet.  
In den beiden Unterzahlminuten vor der zweiten Pause sahen sich die Starbulls großem Druck ausgesetzt, mehrfach zeichnete sich Kolarz aus. Dann warf sich Steffen Tölzer swagemutig, aber erfolgreich in einen Schuss, ehe der Pfosten für die Grün-Weißen rettete (39.). Mit der Pausensirene hatten bei einem gut ausgespielten Gegenstoß aber plötzlich Reiter und Strodel das 2:1 für Rosenheim auf dem Schläger. Richtig wild hin und her ging es im dritten Spielabschnitt. Nach einer Einzelleistung von Brandon Alderson war Keeper Kolarz schon geschlagen, doch Maximilian Vollmayer holte die Scheibe mit dem Schläger aus der Luft von der Torlinie – eine sensationelle Rettungsaktion des stark spielenden Verteidigers. Im Gegenzug scheiterte Lukas Laub frei vor Scorpions-Schlussmann Jaeger (47.).  
Extreme binnen Sekunden auf beiden Seiten auch drei Minuten später: Kolarz rettete stark gegen Reimer, ehe sich Laub die Scheibe eroberte und Brad McGowan bediente, der direkt abzog und aus wenigen Metern den Pfosten der leeren Seite des Tores traf (50.). Beide Teams hatten auch danach Torchancen, die beiden Torhüter überboten sich an Souveränität aber gegenseitig und beide Teams blockten eine Vielzahl von Schüssen erfolgreich und auch auf Kosten von blauen Flecken – insbesondere der wieder einmal tapfere und kampfstarke Manuel Strodel!  
Nachdem die Starbulls eine späte Unterzahlsituation recht souverän wegverteidigten, ging es in die Verlängerung – und da kamen die Grün-Weißen früh in den Genuss eines Powerplays, weil Allan McPherson einen Gegenstoß nur durch offensichtliches Beinstellen verhindern konnte. Erneut lief die Scheibe perfekt, erneut kamen die Abschlüsse im falschen Moment und wurden erfolgreich geblockt. Während die Hausherren ein leichtes Plus an Spielanteilen hatten, ergab sich die größte Chance zur Spielentscheidung – und damit zum Rosenheimer Finaleinzug – für Stefan Reiter. Er zog nach Zuspiel von Laub direkt ab, fand aber im herausragend reagierenden Brett Jaeger seinen Meister (71.). Eine Minute später visierte Pascal Aquin aus spitzem Winkel den Außenpfosten des Rosenheimer Tores an. Aquin war es auch, der in der Schlussphase der ersten Overtime nach einem schnellen Antritt im letzten Moment vor dem Torabschluss frei vor Kolarz gestoppt wurde, ehe im Gegenzug Manuel Edfelder an Jaeger scheiterte (76.):  
Mit zunehmender Dauer der ersten Verlängerung und vor allem nach wenigen Minuten der zweiten Verlängerung machten die Starbulls gegenüber den Scorpions einen immer stabileren und abgeklärteren Eindruck und hatten die besseren Torchancen. Stefan Reiter konnte im Slot im allerletzten Moment vor einem vielversprechenden Abschluss noch gestört werden (83.) und nach einem Querpass von Vollmayer war gegen den eintippen wollenden Tim Lucca Krüger einmal mehr Brett Jaeger zur Stelle (87.). Eine Minute später flog der Puck nach einem geblockten Schuss von Norman Hauner durch den Slot und Manuel Strodel bugsierte ihn ins Tornetz – allerdings mit hohem Stock, weshalb der Treffer zurecht keine Anerkennung finden konnte (88.).  
Strodel stand gleich wieder im Mittelpunkt. Per Kniecheck von Airich bei einer großen Torchance unfair gestoppt, revanchierte er sich, sodass es mit vier Feldspielern auf beiden Seiten weiter ging und die Starbulls nicht in den Genuss eines Überzahlspiels kamen (89.). Dies wäre eigentlich die logische Folge gewesen, als sich Scorpions-Torwart Jaeger nach einer Glanzparade zu einem Stockschlag hinreißen ließ, aber ungeschoren davon kam (92.). Eine Minute später legte nach einem abgeprallten Schuss Dennis Reimer, der zwischen 2010 und 2012 im Rosenheimer Nachwuchs spielte, vor dem Tor quer und der in Rosenheim geborene Christoph Koziol schob aus kurzer Distanz zum 2:1-Sigetreffer für die Niedersachsen ein (93.). Damit war die um 20 Uhr angepfiffene Partie um 23:34 Uhr beendet.  
Somit verkürzten die Hannover Scorpions nach den Rosenheimer Siegen in den ersten beiden Duellen (3:1 und 6:3) in der Playoff-Halbfinalserie auf 1:2. Es geht nun mit einem vierten Spiel weiter, das am Freitag im Rosenheimer ROFA-Stadion stattfindet (Spielbeginn um 19:30 Uhr, Liveübertragung aufwww.sprade.tv). Mit einem Heimsieg wäre der Einzug der Starbulls ins Finale um den Aufstieg in die DEL 2 perfekt. Eintrittskarten für die Fortsetzung des Eishockey-Krimis vom Mittwochabend sind in Kürze buchbar aufwww.starbulls.de/tickets.  
(SBR/ah)


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Halbfinale Spiel 4: Tickets ab 10:00 Uhr

(OLS)  Mit der gestrigen Overtime-Niederlage der Starbulls Rosenheim gegen die Hannover Scorpions wird Spiel 4 in dieser Halbfinal-Serie notwendig. Dieses wird bereits am morgigen Freitag, den 14. April um 19:30 Uhr im Rosenheimer ROFA Stadion ausgetragen. Ticket-Verkaufsstart ist heute ab 10:00 Uhr.
Schlag auf Schlag geht es in den Playoffs für die Starbulls Rosenheim. Nach der gestrigen Overtime-Niederlage steht fest, dass bereits morgen Spiel 4 in der Halbfinal-Serie ausgetragen wird.
Das erste Heimspiel bestreiten die Starbulls Rosenheim am morgigen Freitag, den 14. April um 19:30 Uhr im städtischen ROFA-Stadion. Der Verkaufsstart für die Eintrittskarten beginnt am heutigen Donnerstag, den 13. April um 10:00 Uhr, auch in der Geschäftsstelle
„Das erste Halbfinal-Heimspiel war bereits nach gut vier Stunden ausverkauft – die Sitzplätze gar nach sieben Minuten. Wir raten jedem sich schnell mit Tickets einzudecken. Selbstverständlich halten wir für den Verkauf in der Geschäftsstelle sowie für die Gästefans Eintrittskarten zurück. Wichtig: Der Verkauf in der Geschäftsstelle ist auch bereits heute von 10:00 bis 12:00 Uhr“, so Geschäftsführer Daniel Bucheli.
Folgende Verkaufsstellen stehen dabei zur Verfügung:
·         Online unter starbulls.de/tickets
·         Geschäftsstelle der Starbulls
Öffnungszeiten: Donnerstag, 13. April von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
·         Ticketzentrum in Rosenheim
Öffnungszeiten unter stadtverkehr-rosenheim.de/ticketzentrum
·         Sowie bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen
Weitere Informationen unter reservix.de/vorverkaufsstellen
(SBR/ah)
  
 
 
 Donnerstag 13.April 2023 www.icehockeypage.de 
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