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  KURZNACHRICHTEN  

       
    
Heilbronner Falken
(OLS)  Stürmer Niklas Jentsch hat seinen Vertrag in der Käthchenstadt verlängert. Der 24-jährige Berliner kam letztes Jahr von den Crocodiles Hamburg zum DEL2-Absteiger und konnte in 58 Spielen beachtliche 31 Tore und 29 Assists erzielen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Bei den Piranhas stehen die nächsten drei Spielerabgänge fest. Nicht mehr für den REC werden Stürmer Jack Bloem, sowie die Verteidiger Mark Shevyrin und Raul Jakob auflaufen. Alle drei kamen erst letztes Jahr an die Ostsee
  
Crocodiles Hamburg
(RLN)  Nach der Meisterschaft in der Verbandsliga halten die Crocodiles weiter an ihrem Erfolgstrainer Jacek Darowski fest

Bayreuth Tigers
(OLS)  Die insolventen Bayreuth Tigers haben einen großen Schritt in Richtung Rettung und Oberliga-Fortbestand gemacht. Die Gläubiger haben dem Insolvenzplan zugestimmt. Nun muss noch die Frist abgewartet werden, welche am 9.Mai auslaufen wird, danach beginnen unter dem neuen Geschäftsführer Thomas Lünenborg die Planungen für die neue Spielzeit
  
EHC Klostersee
(BYL)  Eigengewächs Vitus Gleixner bleibt in Grafing. Der 25-jährige Angreifer kehrte nach einem kurzen Abstecher zum Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen noch während der letzten Saison zu seinem Heimatverein zurück und konnte in 18 Spielen 7 Scorerpunkte beisteuern
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Nachdem der EVD erst Torhüter Leon Jessler verabschiedete, steht nun bereits der nächste Abgang fest. Stürmer Dominik Piskor wird nicht mehr für die Füchse aufs Eis gehen. Der 31-jährige Deutsch-Tscheche war zuletzt mit 17 Toren und 15 Vorlagen aus 38 Partien teaminterner Topscorer
  
Sande Jadehaie
(RLN)  Nick Hurbanek wird weiterhin als Trainer an der Bande des ECW stehen. Sein bisheriger Partner Slava Koubenski wird dagegen künftig das Amt des Teammanagers ausüben
  
Hamburger SV
(RLN)  Stürmer Henning Schümann hat verlängert und geht bereits in sein vierter Jahr beim HSV. Der 23-Jährige konnte sich stetig steigern und brachte es zuletzt in 26 Spielen auf 13 Scorerpunkte
  
Diez-Limburg Rockets
(BNL)  Die EGDL trennt sich von ihrem schwedischen Torhüter Markus Ekholm Rosen. Der 27-Jährige erhält keinen neuen Vertrag, da die dritte Kontingentstelle künftig an einen Feldspieler vergeben werden soll
  
Harzer Falken Braunlage
(RLN)  Nach zwei Jahren wird Goalie Leon Grothe den EC nun wieder verlassen. Der 22-Jährige kam 2022 aus dem Wolfsburger Nachwuchs an den Wurmberg
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Der ERSC freut sich über den Verbleib von vier wichtigen Stürmern. Lukas Pfaffinger, Adrian Huber, Julian Behmer und Urgestein Fabien Ferron haben ihre weitere Zusage in Ottobrunn gegeben
  
Augsburger Panther
(DEL)  Schon das zweite Jahr in Folge hat der sportliche Abstieg für die Augsburger Panther keine Folgen. Durch die Niederlage der Kassel Huskies im DEL2-Finale verbleiben die Fuggerstädter weiterhin in der DEL, da Meister Regensburg im Gegensatz zu den Nordhessen nicht für die höchste Spielklasse gemeldet hat
  
Adendorfer EC
(RLN)  Torhüter Andreas Bierzahn wird mit nun 43 Jahren seine aktive Laufbahn beenden. Auch die Nummer-3 im Team, Philip Grittner wird den AEC verlassen. Der 25-Jährige muss aus zeitlichen Gründen kürzer treten
  
Wunstorf Lions
(VLN)  Der ERC hat sich von Trainerduo Jörg Meyer und Uri Steller getrennt. Über die letzten Plätze in der Regionalliga kamen die Lions in den vergangenen zwei Jahren nicht hinaus. Nun will man einen Neuanfang unter neuer sportlicher Leitung wagen
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Niederländer trennen sich nach zwei Jahren vom finnischen Angreifer Mikko Virtanen. Der 30-Jährige konnte in der vergangenen Saison in 36 Partien 8 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten. Seinen Vertrag verlängert hat dagegen Torhüter Ruud Leeuwesteijn 
  
Bietigheim Steelers
(OLS)  Die ersten Spielerabgänge beim DEL2-Absteiger stehen fest. Mannschaftskapitän Pascal Zeressen wird die Steelers genauso verlassen wie die Stürmer Dominik Lascheit, Brett Schäfer, Morgan Adams-Moisan und Lewis Zerter-Gossage
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Der EC hat den Vertrag mit Headcoach Petr Kasik weiter verlängert. Der 61-jährige Tscheche hat die Eisbären vor zwei Jahren übernommen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Taylor Vause geht in sein viertes Jahr in der hessischen Kurstadt. Der 32-jährige Kanadier, der 2021 aus Wien zu den Roten Teufeln kam, konnte verletzungsbedingt in der vergangenen Saison lediglich 26 Partien bestreiten und brachte es dabei auf 12 Tore und 14 Vorlagen
  
 
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 14.Mai 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt drei Beiträgen von der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft.
 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
nationalmannschaftNationalmannschaft
Die Herren-Nationalmannschaft muss sich nach engem Spiel den amtierenden Weltmeistern aus Finnland geschlagen geben

(DEB)  Die deutsche Herren-Nationalmannschaft muss auch im zweiten WM-Vorrundenspiel, bei der 2023 IIHF-Weltmeisterschaft in Tampere (FIN), eine denkbar knappe Niederlage hinnehmen. Das Team um Bundestrainer Harold Kreis unterlag den WM-Gastgebern mit 3:4. Torschützen für die deutsche Mannschaft waren Marcel Noebels (18.), Kai Wissmann (33.) und JJ Peterka (40.).
Das dritte WM-Vorrundenspiel bestreitet die deutsche Mannschaft am Montag, den 15. Mai 2023 gegen die USA. Spielbeginn ist um 15:20 Uhr deutscher Zeit.
·       Moritz Müller führte das DEB-Team als Kapitän auf das Eis. An seiner Seite assistierten Marcel Noebels sowie Dominik Kahun.
·       Dustin Strahlmeier erhielt heute seinen ersten Einsatz bei der diesjährigen Weltmeisterschaft, sein zweites WM-Spiel insgesamt.
·       Marcel Noebels sorgt für das erste Turniertor der DEB-Auswahl.
·       Stürmer JJ Peterka gelingt das erste deutsche Powerplay-Tor des Turniers.
·       Als bester deutscher Spieler wurde Kai Wissmann ausgezeichnet.
·       Heute nicht im Line-Up: Filip Varejcka, Manuel Wiederer und Leon Gawanke.
·       Zuschauerzahl in der Nokia Arena in Tampere (FIN): 13.455.
Stimmen zum Spiel:
Bundestrainer Harold Kreis: „Die Mannschaft hat gut gespielt, sie spielt unglaublich aufopfernd füreinander und gibt alles. Wir haben heute gegen eine Mannschaft gespielt, die gewinnen musste. Aber die Mannschaft hat stark gekämpft und wir haben uns nach vorne gearbeitet. Wir hatten zwei Mal einen Pfostenschuss, wir waren heute nah dran. Die Qualität der Finnen hat sich dann beim vierten Tor gezeigt. Es ist schade, weil wir sehr viel investiert haben. Aber wir sind nach wie vor auf Kurs und haben heute auch im Powerplay getroffen, das baut die Jungs auf.“
Stürmer Marcel Noebels: „In 24 Stunden zwei gute Spiele gemacht zu haben und dann mit null Punkten dazustehen ist natürlich sehr bitter. Die Jungs hätten heute mehr verdient gehabt. Ich fand wir haben nochmal einen Schritt nach vorne gemacht, im Vergleich zu gestern. Wir haben auch offensiv unsere Qualitäten gezeigt. Wir müssen uns trotzdem eingestehen, dass wir die ein oder andere Situation noch besser lösen müssen und uns dann auch mit Punkten belohnen können.“
Stürmer Justin Schütz: „Wir haben auch heute wieder eine gute Leistung gezeigt. Es ist ein bisschen bitter, wieder im dritten Drittel das entscheidende Gegentor zu kassieren. Aber wir müssen jetzt nach vorne schauen und gegen die USA weiter so spielen und dann sind da auch die ersten Punkte drin.“
(DEB/te)


nationalmannschaftNationalmannschaft
Nächstes WM-Spiel am Montagnachmittag gegen die USA / Verteidiger Leon Gawanke in Tampere eingetroffen

(DEB)  Nach dem knackigen WM-Auftakt gegen Schweden und Finnland wartet auf die Nationalmannschaft die nächste Herausforderung: Am Montag, den 15. Mai 2023 (15:20 Uhr deutscher Zeit), geht es im dritten Spiel der Gruppe gegen die USA. Während die DEB-Auswahl zweimal knapp die ersten WM-Punkte verpasste, gelangen dem Weltranglistenvierten zwei Siege (4:1 gegen Finnland, 7:1 gegen Ungarn) zum Start in das Turnier.
Trotz zweier intensiver Spiele in den Beinen ging es auch heute für die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis auf das Eis im Practice Rink der Nokia Arena in Tampere. Zudem standen mehrere teaminterne Meetings auf der Agenda, um die Erkenntnisse aus den ersten beiden WM-Spielen zu ziehen und sich auf das Duell gegen die USA vorzubereiten. Daneben stand im Tagesverlauf Regeneration und Kraft tanken im Vordergrund für die Nationalspieler.
Eine weitere Verstärkung für das Team ist am heutigen Sonntag in Tampere eingetroffen: Leon Gawanke ist am Mittag in Helsinki gelandet und hat sich direkt in die deutsche Kabine nach Tampere begeben. Ob der Verteidiger am Montag direkt ins Spielgeschehen eingreift, entscheidet sich kurzfristig.
Stimmen vor dem Spiel gegen die USA am Montag:
Bundestrainer Harold Kreis: „Wir wollen die Defensivzone noch ein bisschen festigen, dass wir die guten Chancen aus dem Slot nicht hergeben. Unsere Gradlinigkeit und den Verkehr vor dem gegnerischen Tor wollen wir noch ausbauen. Diese starken Mannschaften machen es uns nicht so leicht in eine Schussposition zu kommen, aber daran wollen wir noch arbeiten. Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir noch keine Punkte mitnehmen konnten, aber wir sind auch sehr zuversichtlich, weil wir wirklich gutes Eishockey gespielt haben. Wir waren mit beiden Mannschaften auf Augenhöhe.“
Stürmer Nico Sturm: „Wir haben auf dem Papier die drei schwersten Aufgaben zuerst. Es ist wichtig, jetzt nicht von unserem Weg abzukommen, sondern unserem Spiel treu zu bleiben. Bei mir besteht kein Zweifel, dass wir dann auch die entsprechenden Ergebnisse und Punkte einfahren werden.“
Verteidiger Leon Hüttl: Wir nehmen auf jeden Fall viel Positives mit in das Spiel gegen die USA. Wir haben in den ersten beiden WM-Spielen gesehen, dass wir mithalten können. Wir müssen in der nächsten Partie wieder unsere Leistung über 60 Minuten bringen, immer fokussiert sein und einfach unser System spielen. Wir gehen definitiv positiv ins nächste Spiel.“
Verteidiger Leon Gawanke: „Wenn ich die Chance habe, für Deutschland aufzulaufen, nehme ich das wahr. Bereits die vergangenen zwei Weltmeisterschaften haben richtig viel Spaß gemacht, auch weil die Aufmerksamkeit bei uns zuhause bei einer WM groß ist und wir damit das Eishockey pushen können. Ich will der Mannschaft mit meinen Stärken helfen und werde mich voll reinhauen.“
(DEB/ms)
  
   
IIHFWM 2023
Tag 2: Abschluss 1 Spieltag du Start in den 2. Spieltag

(IIHF)  Gleich sechs Spiele gab es am 2. WM-Tag. Die Spiele der Gruppe A konnten Frankreich, Dänemark und Finnland für sich entscheiden, die Schweiz, Kasachstan und die Slowakei gewannen die Spiele der Gruppe B. Es gab 31 Tore, einen Shutout und jede Menge Powerplaytore.
Gruppe A:
Frankreich gewinnt nach Verlängerung
Frankreich – Österreich 2:0 (1:0/0:0/0:1) n.V.
Es war für beide gleich zum Auftakt ein enorm wichtiges Spiel im Kampf um den Verbleib in der Top-Division. Beiden war ein Sieg zuzutrauen, einen klaren Favoriten gab es nicht.
Österreich kam nach drei Minuten zu einem ersten Powerplay, eine Chance gab es aber nicht. Die erste gute Chance des Spiels hatten die Franzosen direkt nach Ablauf der Strafe, Österreichs Torhüter David Kickert konnte aber retten. Österreich hatte leichte Vorteile, bis Frankreich nach 18 Minuten zum ersten Powerplay kam, das nach 75 Sekunden zu einem doppelten Überzahl wurde. Den Franzosen gelang auch der erste Treffer des Spiels. Kaum zu viert, konnte Tim Bozon Frankreich 31 Sekunden vor der Pause in Führung bringen.
Österreich versuchte im 2. Abschnitt mehr Druck aufzubauen, aber die Franzosen verteidigten gut und so gab es nicht viele Chancen. Zwischendurch gab es immer wieder Angriffe der Franzosen. Und ein Powerplay brachte einige gute Abschlüsse, dennoch blieb es nach 40 Minuten beim 1:0.
Auch im letzten Drittel griff Österreich an, aber Frankreichs Torhüter Sebastian Ylonen war einfach nicht zu bezwingen. Nach 44 Minuten begann jedoch eine lange Druckphase der Österreicher, denn Alexandre Texier musste nach einem Bandencheck vorzeitig zum duschen und Österreich kam zu einem langen Powerplay. Nach 47 Minuten konnte Österreich doch den ersehnten Ausgleich erzielen. Thomas Raffl schlenzte den Puck mit der Rückhand hoch ins Tor und es stand 1:1. Frankreich kam nun kaum noch zu Angriffen, Österreich bestimmte das Spielgeschehen. Am Ende konnte Österreich allerdings über das 1:1 glücklich sein, denn in den letzten 97 Sekunden kassierten sie zwei Strafen und Frankreich kam bei doppelter Überzahl zu einigen guten Torchancen. Es blieb aber beim 1:1 und so gab es die erste Verlängerung dieser WM.
Die Verlängerung startete weiter mit einer doppelten Überzahl der Franzosen, die nach 20 Sekunden am Pfosten scheiterten. Wenig später machte es Frankreich besser, Sacha Treille fälschte nach 39 Sekunden einen Schuss hoch ins Eck ab und Frankreich holte sich den zweiten Punkt.
Beide Teams müssen sich noch steigern, sonst wird es eng mit dem Verbleib in der Top-Division. Vor allem im Angriff lief noch nicht sehr viel zusammen, hinten standen beide recht gut. Österreich hätte das Spiel im letzten Drittel für sich entscheiden müssen, sie verpassten es aber ihre Chance  zu nutzen.
Dänemark siegt, macht es sich aber unnötig schwer
Ungarn – Dänemark 1:3 (0:1/0:1/1:1)
Es durfte ein ausgeglichenes Spiel erwartet werden, in dem die Dänen gegen den Aufsteiger favorisiert waren.
Dänemark kam auch gleich zu guten Torabschlüssen, zunächst aber ohne Erfolg. Ungarn kam kaum aus dem eigenen Drittel, oft gab es nur Befreiungsschüsse. Ein erstes Powerplay brachte Ungarn auch keine Chance, Dänemark hingegen konnte beim zweiten Überzahlspiel das 0:1 erzielen. Nikolaj Ehlers konnte einen Querpass sicher verwandeln, Ungarns Torhüter Bence Balizs war nach 15 Minuten chancenlos. Die Dänen blieben überlegen, weitere Treffer konnten sie aber nicht erzielen und so ging es mit dem 0:1 in die erste Pause.
Ein Restpowerplay von 114 Sekunden brachte den Dänen im Mittelabschnitt kein Treffe, aber sie waren dadurch gleich weiter überlegen. Dänemark machte aber weiter zu wenig aus ihrer Überlegenheit und so blieben die Ungarn im Spiel. Und Dänemark hatte Glück, dass Ungarn zwei Powerplays nicht nutzen konnte und ihr Torhüter Frederik Dichow trotz nur wenig Beschäftigung auf dem Posten war. Dänemark machte es mit einem Spieler mehr besser, wieder traf Nikolaj Ehlers und es stand nach 30 Minuten 0:2. Bei diesem Spielstand blieb es auch nach 40 Minuten, denn Dänemark machte einfach zu wenig aus seiner Überlegenheit.
Der Aufsteiger wurde im letzten Drittel mutiger und Dänemark geriet unter Druck. Als Istvan Sofron auch noch nach 47 Minuten zum 1:2 traf, wankten die Dänen noch mehr. Doch ein Konter sorgte nach 52 Minuten für etwas Beruhigung auf der dänischen Bank, denn Morten Poulsen vollendete diesen Konter zum 1:3. 98 Sekunden vor dem Ende nahm Ungarn den Torhüter vom Eis, aber es blieb beim 1:3 für Dänemark
Ungarn kam zu spät, sie dürfen aber auf keinen Fall unterschätzt werden. Dänemark hatte 40 Minuten Zeit das Spiel abzusichern, am Ende waren sie mit dem Ergebnis gut bedient.
Finnland gewinnt knapp gegen wieder starkes DEB-Team
Deutschland – Finnland 3:4 (1:1/2:2/0:1)
Im 2. Spiel ging es für das DEB-Team gegen den Titelverteidiger weiter. Im Kader gab es keine Änderungen, lediglich im Tor wurde auf Dustin Strahlmeier gewechselt. Nach der Niederlage im Auftaktspiel war viel Druck der Finnen zu erwarten, die unbedingt gewinnen mussten, um einen kompletten Fehlstart in diese WM zu verhindern. Starttorhüter war bei den Finnen Jussi Olkinuora.
Wie erwartet begann Finnland sehr offensiv und Dustin Strahlmeier bekam gleich zu tun. Auch das DEB-Team kam bei seinen Angriffen zu guten Chancen, Finnland hatte aber mehr Spielanteile. Nach zehn Minuten war aber auch Deutschlands Torhüter machtlos, Joel Armia zog ab und den verdeckten Schuss sah Deutschlands Torhüter zu spät. Finnland blieb überlegen, Deutschland kam aber auch zu einigen guten Angriffen. Die beste Phase des Teams gab es zum Ende des Drittels und Deutschland kam zwei Minuten vor der Pause zum ersten WM-Treffer. Einen Schuss von Marcel Noebels wurde von einem Finnen abgefälscht und es stand 1:1. So stand es auch nach 20 Minuten und das Drittel machte Hoffnung auf ein gutes Ergebnis.
Zwar blieb der Titelverteidiger Spielbestimmend, Deutschland zeigte aber weiter eine gute Leistung und sie ließen nicht viel zu. Allerdings gab es kaum eigene Angriffe, erst eine Strafe gegen Finnland brachte etwas Entlastung. Einen Treffer konnte Deutschland aber weder in diesem noch einem folgenden erzielen. Doch kaum war Finnland nach der zweiten Strafe komplett, konnte Deutschland in Führung gehen. Deutschland konnte den Druck aufrechterhalten und gegen einen Schuss von der blauen Linie war Finnlands Torhüter chancenlos. Absender des Schusses war Kai Wissmann. Eine Minute später rettete der Pfosten für den finnischen Torhüter, sonst hätte es 3:1 gestanden. Dafür folgte eine weitere Minute später der Ausgleich, Sakari Manninen zog ab und auch Deutschlands Torhüter war chancenlos. Es war ein Tag der Powerplaytore und das bekam nach 36 Minuten auch Deutschland zu spüren. Einen Schuss konnte Deutschlands Torhüter noch abwehren, im Nachschuss traf Sakari Manninen mit der Rückhand zum 2:3. Wenig später hatte Deutschland Glück, die Finnen trafen den Pfosten. Und dass Deutschland auch Powerplay kann, zeigten sie zum Ende des Drittels. 19 Sekunden vor der Pause traf JJ Peterka mit einem platzierten Schuss zum 3:3.
Die Finnen taten sich auch im letzten Abschnitt schwer Deutschland unter Druck zu setzen. Immer wieder wurden Angriffe gut gestört und Deutschland versuchte auch weiter eigene Angriffe zu starten. Einer dieser Angriffe endete mit einem Metalltreffer davon gab es einige in dieser Partie. Finnland kam nach 53 Minuten zu einer von mehreren Druckphasen und diesmal konnten sie durch einen Nachschuss von Mikko Lehtonen zum 3:4 nutzen. Deutschland gab nicht auf und 113 Sekunden vor dem Ende ging Dustin Strahlmeier vom Eis. Doch die Finnen verteidigten den knappen Vorsprung und holten sich die ersten WM-Punkte.
Man kann dem DEB-Team keinen Vorwurf machen, sie haben eine gute Partie abgeliefert und auch den Weltmeister gefordert. Finnland hatte auch in dieser Partie Probleme und sie sind weiterhin nicht in WM-Form.
Gruppe B:
Deutlicher Sieg für die Schweiz
Schweiz – Slowenien 7:0 (2:0/1:0/4:0)
Die Schweizer waren gegen den Aufsteiger Favorit, ein Sieg wurde erwartet. Die Slowenen hatten nichts zu verlieren und konnten befreit aufspielen.
Zwar hatten die Schweizer mehr Spielanteile, sie kamen aber nicht zu Torabschlüssen, denn die Slowenen verteidigten gut. Im Laufe des Drittels gelang es dem Aufsteiger das Spiel ausgeglichener zu gestalten, bis den Schweizern ein ersten Powerplay wieder Vorteile brachte. Und es brachte die Führung, denn nach elf Sekunden hämmerte Denis Malgin den Puck an Torhüter Gasper Kroselj vorbei ins Tor und es stand nach 13 Minuten 1:0. 33 Sekunden später führte die Schweiz 2:0, Janis Moser traf mit einem Schuss ins lange Eck. Nach den Toren konnte sich die Schweiz bis zur Pause klare Vorteile erspielen, ohne weitere Treffer zu erzielen und so blieb es beim 2:0.
Im 2. Drittel konnten sich die Slowenen bessere Chancen erspielen, bevor auch die Schweizer wieder mit angriffen. Doch wieder war es eine Strafe, die den Schweizern gute Offensivaktionen brachte und das 3:0. Nino Niederreiter sorgte nach 33 Minuten für die Vorentscheidung in dieser Partie. Slowenien spielte im Mitteldrittel besser mit, ein Treffer gelang aber nicht und so stand es nach 40 Minuten 3:0.
58 Sekunden nach Wiederbeginn kam die Schweiz zum nächsten Powerplay und das führte zum 4:0. Denis Malgin konnte einen Abpraller verwerten und kam so nach 42 Minuten zu seinem dritten Scorerpunkt in dieser Partie. Es folgte die nächste Strafe gegen Slowenien und das nächste Tor der Schweiz, Calvin Thurkauf konnte sich nach 44 Minuten in die Torschützenliste eintragen. Die Schweizer ließen nicht nach und die 51. Minuten brachte das 6:0. Marco Miranda konnte einen Querpass verwerten und war damit der fünfte Torschütze der Partie. Torschütze Nr. 6 folgte zwei Minuten vor dem Ende. Christoph Bertschy bekam schön aufgelegt und umspielte noch den slowenischen Torhüter.  Bei diesem klaren Erfolg der Schweiz blieb es und so konnte sich Leonardo Genoni als dritter Torhüter dieser WM über ein Shutout freuen.
Es wa ein verdienter Sieg der Schweizer, die das manchmal so wichtige erste WM-Spiel am Ende sicher gewinnen konnten. Slowenien zeigte gute Ansätze, Punkte müssen aber gegen andere Teams geholt werden.
Kasachstan dreht Rückstand und gewinnt nach Penaltyschießen
Norwegen – Kasachstan 3:4 (2:1/1:1/0:1) n.P.
Der Gewinner dieser Partie könnte wichtige Punkte holen, um die Top-Division zu halten. Die Norweger gingen leicht favorisiert ins Spiel.
Die Skandinavier hatten die ersten guten Offensivaktionen, Kasachstan verteidigte zunächst nur. Als sich Kasachstan eine Strafe abholte, konnte Norwegen das Powerplay zur Führung nutze. Michael Haga nahm einen Schuss direkt und es stand nach acht Minuten 1:0. Zwei Minuten später folgte das 2:0, Julian Ole Björgvik-Holm überwand Kasachstans Torhüter Andrey Shutov mit einem platzierten Schuss. Kasachstan brauchte lange, bis sie auch zu guten Angriffen kamen. Insgesamt hatte Norwegen aber weiter klare Vorteile. Vier Minuten vor der Pause kam Kasachstan zum etwas überraschenden Anschlusstreffer. Maxim Mukhametov konnte einen Konter erfolgreich abschließen und so musste Henrik Haukeland im Tor der Norweger erstmals hinter sich greifen. Kasachstan war mit diesem knappen Rückstand nach dem 1. Drittel gut bedient, denn Norwegen hatte noch einige gute Torchancen.
Mit der Pausensirene kassierte Kasachstan eine Strafe und so ging Norwegen mit einem Powerplay in den Mittelabschnitt. Und kurz vor Ablauf der Strafe konnte Norwegen auch den Vorsprung ausbauen, Michael Haga traf aus dem Bullykreis und es stand nach 22 Minuten 3:1. Norwegen ließ weitere Chancen liegen und Kasachstan kam doch noch heran. Im zweiten Powerplay traf Valeri Orekhov und so war es nach 36 Minuten wieder ein enges Spiel. Nach 40 Minuten stand es weiterhin 3:2 und so war für das letzte Drittel noch viel möglich.
Zwar hatte Norwegen zunächst weitere Vorteile, nur machten sie nichts daraus. Kasachstan hingegen kam nach 52 Minuten zum Ausgleich. Wieder wurde eine Strafe genutzt, Nikita Mikhailis sorgte für das 3:3. Es blieb der einzige Treffer in diesem Drittel, dieser sicherte aber beiden einen Punkt und so folgte die zweite Verlängerung des Tages.
Da die Verlängerung keine Entscheidung brachte, musste ein Penaltyschießen entscheiden, wer sich den dritten Punkte gutschreiben lassen kann und somit gab es auch in dieser „Disziplin“ die WM-Premiere.
Sondre Olden (NOR) und Roman Starchenko (KAZ) trafen in der ersten Gruppe von jeweils fünf Schützen und so ging es im KO-System weiter. Die beiden Torschützen trafen in der ersten KO-Runde aufeinander und hier hatte der Kasache das bessere Ende für sich und Kasachstan holte sich den zweiten Punkt.
Norwegen hätte das Spiel früher für sich entscheiden können, Kasachstan zeigte eine gute Moral. Beide müssen noch einiges mehr zeigen, um nicht in Abstiegsgefahr zu kommen.
Knapper Sieg für die Slowakei
Slowakei – Lettland 2:1 (1:0/0:1/1:0)
Beide hatten ihr Auftaktspiel verloren, die Slowaken allerdings sehr knapp. So gingen sie gegen den zweiten WM-Gastgeber favorisiert in die Partie, den Letten war aber ein Punktgewinn durchaus zuzutrauen.
Gegen Lettland früh einen Treffer zu erzielen, kann gegen dieses Abwehrstarke Team wichtig sein. Und den Slowaken gelang dieses wichtige frühe Tor, Matus Sukel traf nach 44 Minuten nach einer traumhaften Vorarbeit von Peter Cehlarik. Die Slowaken bestimmten weiter das Spielgeschehen, aber Lettland stand hinten gut und so wurden einige Schussversuche entschärft. Und ganz ohne Torchancen blieben auch die Letten nicht, sie konnten diese aber nicht nutzen. Es blieb der einzige Treffer im 1. Abschnitt, denn beide Torhüter wehrten alle Schüsse ab.
Lettland kam nach 22 Minuten zu einem zweiten Überzahl und somit einer Möglichkeit hier den Ausgleich zu erzielen. Es blieb jedoch bei der knappen Führung der Slowaken. Und die übernahmen danach wieder das Kommando, ohne jedoch die Führung ausbauen zu können. Doch die Letten spielten im 2. Drittel besser mit und die 37. Minute brachte ihnen den ersten Turniertreffer. Rodrigo Abols erkämpfte sich an der eigenen blauen Linie den Puck und nach einem Alleingang ließ er Stanislav Skorvanek im Tor der Slowaken keine Chance. Lettland hatte sich diesen Pausenstand verdient, beide Teams hätten aber rauch schon mehr Tore erzielen können.
Recht ausgeglichen ging es auch im letzten Drittel weiter. Beide Teams hatten nicht viele Torchancen, die Abwehrreihen konnten viele Angriffe früh stoppen. Die Slowaken kamen zwar zu leichten Vorteilen, nur der Treffer wollte nicht fallen. Nach 51 Minuten konnten die Slowaken doch noch in Führung gehen. Einen Schlagschuss konnte Lettlands Torhüter Artus Silvos noch abwehren, gegen den Nachschuss von Marek Hrivik war er aber machtlos. Geschlagen waren die Letten noch nicht und zwei Strafen gegen die Slowaken brachten gute Chancen den Ausgleich zu erzielen. Die Powerplays wurden nicht genutzt und so zogen die Letten 96 Sekunden vor dem Ende den Torhüter. Die Slowaken konnten den Vorsprung verteidigen und sich den ersten Sieg der WM holen.
Es war insgesamt ein recht ausgeglichenes Spiel, am Ende siegten die Slowaken aber nicht unverdient, vor allem im 1. Drittel speilten sie gut. Beide müssen aber im Offensivbereich besser werden, sonst ist die WM früh beendet.
(NIS/ns)
  
     
  Sonntag 14.Mai 2023
17:30 Uhr
Informationen:
Termine:  
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Vorbereitungsspiele  
Bericht:
Autor:
IHP  
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