IHP NachrichtenMittwoch 27.September 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Dienstag und Mittwoch mit insgesamt acht Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga und Regionalliga Nordrhein-Westfalen.
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Eispiraten CrimmitschauVorsichtige Entwarnung bei Oleg Shilin - Untersuchungen ergaben keine schwerwiegende Verletzung (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau können im Fall Oleg Shilin leichte Entwarnung geben. Der Torhüter der Westsachsen, der sich im Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars am Fuß verletzte, unterzog sich in den vergangenen Tagen mehreren Untersuchungen. Diese ergaben, dass keine schwerwiegenden Verletzungen im Bereich des Sprunggelenks vorliegen. So wird Shilin nur für kurze Zeit ausfallen. Aktuell setzen die Verantwortlichen der Eispiraten alles daran, dass Shilin so schnell wie möglich wieder in den Trainings- und Spielbetrieb einsteigen kann. Die Rückkehr auf das Eis und die Belastung des Sprunggelenks ist vor allem aber schmerzabhängig. Wir wünschen Oleg weiter eine gute Besserung und hoffen, dass er schon bald wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Eis stehen kann.
Eislöwen feiern Auswärtssieg in Regensburg (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das Nachholspiel am vierten Spieltag der DEL2-Saison am Dienstagabend gewonnen. Mit 4:1 setzte sich das Team von Cheftrainer Corey Neilson bei den Eisbären Regensburg durch. Es ist im vierten Saisonspiel der dritte Dresdner Sieg. Die Eislöwen erlebten einen nahezu perfekten Start in die Partie. Schon in der vierten Minute konnte Johan Porsberger die Eislöwen in Führung bringen. Der schwedische Torjäger wurde mustergültig bedient von Landsmann David Rundqvist, der zwei Regensburger auf sich zog und das gegnerische Tor umkurvte. Lukas Koziol hätte in der Folge erhöhen können, scheiterte aber am Pfosten. Sekunden vor Drittelende tanzte Rundqvist erneut einen Gegenspieler aus, bediente erneut den freistehenden Porsberger, der auf 2:0 erhöhte. Im zweiten Drittel waren die Eislöwen zunächst zu passiv, was Regensburg nutzte und zu Chancen kam. Janick Schwendener zeigte sich aber in ausgezeichneter Form und verhinderte einen Gegentreffer. Auf der Gegenseite war es Dani Bindels, der einen schlechten Wechsel der Hausherren nutzte und per Sololauf auf 3:0 erhöhte (31.). Die restlichen Minuten des Mittelabschnitts verbrachten die Dresdner nahezu ausschließlich in Unterzahl. Das Penalty Killing zeigte sich aber weiter von seiner perfekten Seite und blieb ohne Gegentreffer. Im Schlussabschnitt drückte Regensburg auf den Anschlusstreffer, konnte sich aber erst in der 52. Minute durch Trivino belohnen. Die Dresdner verteidigten bis dahin alles gut weg und hatten einen weiterhin starken Schwendener im Tor. Um mehr brachten sich die Eisbären am Ende selbst, als in der 57. Minute zwei Regensburger zeitgleich auf die Strafbank nutzten. Das Fünf-gegen-Drei nutzte Dresden durch ein Tor von Simon Karlsson zum 4:1-Endstand (58.). Corey Neilson, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir sind sehr gut ins Spiel gestartet, haben ein gutes erstes Drittel gespielt – offensive wie defensiv. Im zweiten Drittel leisten wir uns zu viele Strafen und im dritten Drittel macht es Regensburg richtig gut. Aber wir haben es gut wegverteidigt und hatten einen überragenden Janick Schwendener im Tor. Ich bin natürlich sehr glücklich über diese drei Punkte.“ Weiter geht es für die Eislöwen am Freitagabend mit dem Heimspiel gegen den EV Landshut.
Eisbären RegensburgHEIMPLEITE GEGEN DRESDEN: EISBÄREN REGENSBURG VERLIEREN 1:4 GEGEN EISLÖWEN (DEL2) Der Puck will nicht so Recht ins Tor – so könnte das Fazit des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg nach dessen 1:4 (0:2/0:1/1:1)-Heimniederlage gegen die Dresdner Eislöwen lauten. Am vierten Spieltag der neuen DEL-2-Saison verzeichneten die Oberpfälzer zwar ein deutliches Plus an Torschüssen gegenüber den Sachsen (43:28), doch die effizientere Mannschaft stellten die Gäste, die folgerichtig die Punkte mit in die Heimat nahmen. Den Regensburger Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3 erzielte Corey Trivino (58.), für Dresden trafen zwei Mal Johan Porsberger (4. und 20. Minute), Dani Bindels (31.) sowie Simon Karlsson in doppelter Überzahl (58.). In der Tabelle bedeutete dies für die EBR den Verbleib auf dem 14. und letzten Platz (drei Punkte), die Eislöwen schoben sich indes auf Rang zwei vor (neun Zähler). Weiter geht es für die Domstädter mit dem schwierigen Auswärtsspiel beim DEL-Absteiger Bietigheim Steelers am Freitag, 29. September, ab 19:30 Uhr. Das nächste Heimspiel bestreitet das Team von Headcoach Max Kaltenhauser am darauffolgenden Sonntag, 1. Oktober, gegen den amtierenden DEL-2-Meister Ravensburg Towerstars. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 17 Uhr (ausführlicher Vorbericht folgt). Nachbericht: Zwar kehrte EBR-Angreifer Kevin Slezak für das Dresden-Heimspiel nach auskurierter Blessur zurück in den Kader – doch die beiden Verteidiger André Bühler und Sandro Mayr fielen weiter verletzt aus. Kontingentstürmer Andrew Yogan war nach wie vor gesperrt, seine Offensivkollegen Niklas Zeilbeck und Lukas Heger standen ebenso wenig im Kader wie Abwehrspieler Petr Heider. Im Tor startete Tom McCollum, Jonas Neffin war sein Backup. Die Gäste ließen sich die rund 350 Kilometer lange Anreise nicht anmerken und dominierten die Anfangsphase. Schon nach vier Minuten markierte der von David Rundqvist exzellent freigespielte Johan Porsberger das 1:0 für Dresden. Die Eisbären fanden indes nur schwer in die Partie, hatten sich bis zur Schlussphase des ersten Drittels aber warmgeschossen: Janick Schwendener im Eislöwen-Tor zeigte sich allerdings in Top-Verfassung und machte die Chancen der Oberpfälzer allesamt zunichte. Es folgte ein bitteres Gegentor für die Domstädter: Mit nur noch zwei Sekunden auf der Uhr wiederholten Rundqvist und Porsberger ihr Kunststück und stellten auf 2:0 für die Sachsen (20. Minute) – gerade als die Eisbären das Zepter übernommen hatten. Auch nach dem ersten Seitenwechsel zeigte sich Regensburg wacher und kam zu einigen Chancen, war vor Schwendener aber nie zwingend genug. Nach einem nicht-geahndeten Foulspiel an einem Eisbären tauchte dann plötzlich Gäste-Angreifer Dani Bindels vor Tom McCollum im EBR-Tor auf und vollendete sein starkes Solo sehenswert zum 3:0 für Dresden (31.). Erneut kein Glück für die Hausherren, die sich im Mittelabschnitt zwar ein deutliches Chancenplus erkämpften, den Puck aber nicht im gegnerischen Gehäuse unterbrachten. Die nadelstichartigen Konter der Eislöwen strahlten sogar meist mehr Gefahr aus als die Bemühungen der Oberpfälzer. Ein ähnliches Bild bot sich auch im Schlussdrittel: Regensburg drückte und setzte sich wiederholt lange im Drittel der Gäste fest, doch ein Tor wollte nicht fallen. Den Bann brach dann Corey Trivino, der nach 52 Minuten zum 1:3 traf. Aus Eisbären-Sicht sollte nun die Schlussoffensive folgen – doch erst war Schwendener bei einigen Abschlüssen zur Stelle, dann schwächten sich die EBR mit zwei Strafen selbst. In der folgenden doppelten Unterzahl sorgte Simon Karlsson mit einem wuchtigen Schuss für die endgültige Entscheidung zugunsten Dresdens (58.). In der DEL-2-Tabelle verblieben die Eisbären mit drei Punkten somit auf dem 14. und letzten Platz, auf den sie zuvor ohne eigenes Zutun gerutscht waren (Sonntag waren die EBR spielfrei). Dresden indes unterstrich mit dem Sieg seine Ambitionen und kletterte mit nunmehr neun Zählern auf Rang zwei. Für die Oberpfälzer werden die Aufgaben derweil nicht leichter: Am Freitag geht die Reise zu DEL-Absteiger Bietigheim Steelers (Beginn 19:30 Uhr), am Sonntag folgt das schwere Heimspiel gegen den amtierenden DEL-2-Meister Ravensburg Towerstars ab 17 Uhr in der Donau-Arena.
Deggendorfer SCDas Warten hat ein Ende: Die Saison beginnt für den DSC (OLS) Nach einer langen Vorbereitungsphase startet der Deggendorfer SC endlich in die Saison 2023/24 der Eishockey Oberliga Süd. Zum vorgezogenen Eröffnungsspiel empfangen die Niederbayern am Donnerstag, 28.09.2023, ab 20 Uhr mit den Bayreuth Tigers einen Absteiger aus der DEL2. Freiwillig ist die Mannschaft von Trainer Rich Chernomaz nicht in der Oberliga gelandet. Nachdem die DEL2 den Franken die Lizenz verweigert hatte, folgte im Sommer der Zwangsabstieg. Entsprechend schwierig gestaltete sich die Kaderplanung. Einige Spieler, die ihre Zusage an die Teilnahme an der DEL2 geknüpft hatten, haben die Tigers wieder verlassen. So kann man in der Defensive mit Steffen Tölzer, Dominik Tiffels, Tomas Schmidt und dem ehemaligen Deggendorfer Aaron Reinig nur auf vier etablierte Cracks bauen, denen zwei 18-jährige Talente zur Seite stehen. Auch im Angriff ein ähnliches Bild. Mit den Kontingentspielern, dem Tschechen David Stach, dem Finnen Eetu Elo und dem Schweden Andreé Hult konnte man absolute Hochkaräter verpflichten, die in ihren bisherigen Karrieren stets auch höherklassig zuverlässig gepunktet haben und über reichlich internationale Erfahrung verfügen. Dazu kommen mit den 3 Deutsch-Kanadiern Victor Knaub, Brett Schäfer und Jayden Schubert Spieler, die ihr Können in der Oberliga bereits unter Beweis gestellt haben. Weiter kann man dann auch in der Offensive ausschließlich sehr junge Talente aufbieten. In der Vorbereitung musste sich Bayreuth zuletzt gegen die Höchstadt Alligators mit 3:4 geschlagen geben. Beim Deggendorfer SC kehrt der zuletzt fehlende Julian Elsberger in den Kader von Jiri Ehrenberger zurück. Verzichten muss der Deggendorfer Trainer weiter auf Benedikt Schopper, Petr Stloukal, Justin Köpf und Valentin Lehner. Neu auf der Ausfallliste ist Dennis Balzer, der mit einer Oberkörperverletzung in den nächsten Wochen fehlen wird. Als Kapitän wird die Mannschaft des DSC von René Röthke in die Saison 2023/24 geführt, der von Curtis Leinweber, Benedikt Schopper, Marcel Pfänder und Thomas Greilinger assistiert wird. Röthke hatte bereits in der Vergangenheit das „C“ auf der Brust getragen und zeigte seine Führungsqualitäten zuletzt in den Play-Offs, wo er in 7 Spielen 7 Treffer erzielte und weitere 5 Tore vorbereitete. Dass die Fans bereits heiß auf den Saisonstart sind, verrät der Blick auf den Vorverkauf. Die Sitzplätze sind bereits ausverkauft und auch bei den Stehplatztickets herrscht große Nachfrage. Der DSC empfiehlt deshalb allen, die live dabei sein wollen, wenn am Donnerstag, 28.09.2023 um 20 Uhr der Puck fällt, das Onlineticketing zu nutzen. Außerdem sollten alle Zuschauer rechtzeitig vor Ort sein, um lange Warteschlangen an den Einlässen zu vermeiden. Das Spiel wird wie immer live auf SpradeTV übertragen.
Lindau Islanders800 Euro für den Nachwuchs der EV Lindau Islanders - Sponsoren, Gönner und Freunde folgten der Einladung in die Spielbank (OLS) Eine stattliche Summe für den Nachwuchs, die Vorstellung des Oberligakaders der Saison 2023/2024, eine herzerwärmende Danksagung einiger NachwuchsspielerInnen an die Adresse der Sponsoren und ein neuer frischer Slogan: Der Sponsorenabend am 21. September der EV Lindau Islanders für Sponsoren, Gönner und Freunde bot reichlich Höhepunkte. Die passende Kulisse für die Vorstellungen und Danksagungen lieferte die Spielbank Lindau mit Direktor Ralf Item an der Spitze. Im späteren Verlauf des gelungenen Abends bildete die Veranstaltung auch noch die Bühne für ein Pokerturnier zugunsten des EVL-Nachwuchses. 800 Euro „erpokerten“ die Teilnehmer in einem eigens gespielten Pokerturnier für die Nachwuchs-Abteilung und brachten so gleichzeitig ihre Wertschätzung für die Nachwuchs-Arbeit des knapp 500 Mitglieder starken Vereins zum Ausdruck. Diese Wertschätzung wünscht sich Bernd Wucher, 1. Vorsitzender der Islanders, auch bei der Stadt, wie er in seiner Ansprache erklärte. Schließlich trage der Verein eine große soziale Verantwortung. Beim EVL würden vom Learn-to-Skate bis zur U20 mehr als 250 Nachwuchs-Akteure in den verschiedenen Altersklassen trainieren. Betreut werden die Kinder und Jugendlichen altersgerecht von zwei hauptamtlichen Trainern und zahlreichen zertifizierten Trainern. Wenn er beim Training des Nachwuchses zuschaue, so Wucher, „bin ich absolut begeistert!“ Den Gewinn des Pokerturniers, über 800 Euro, nahm Jugendleiter Andreas Bürge stellvertretend für die gesamte Nachwuchsabteilung von Spielbank Direktor Ralf Item entgegen. Der neue Slogan „Shaped by Storms“, was frei übersetzt „geschliffen durch Stürme“ bedeutet, war am Sponsorenabend allgegenwärtig und kam sehr gut an. „Wir kämpfen immer gegen Stürme“, begründete Bernd Wucher, der 1. Vorsitzende der EV Lindau Islanders, die Wahl des Slogans. Bezogen war diese Aussage nicht nur auf die Duelle auf der Eisfläche, sondern auch auf die fehlende Eiszeit in der eigenen Halle, die durch viele Eiszeiten in der Fremde ausgeglichen werden mussten und erhebliche Mehrkosten für den Verein verursachten und natürlich auch auf die nicht mehr zeitgemäße Infrastruktur in der Eishalle. Ebenfalls wollte man mit dem neuen Slogan die Verbundenheit zur Insel Lindau, die auch Wind und Wetter ausgesetzt ist und sich den Stürmen widersetzen muss, zum Ausdruck bringen. Denn in Europa sind die Islanders das einzige Team, das im weitesten Sinne auf einer Insel spielt bzw. diese als ihr Wahrzeichen auch im Vereinsnamen trägt.
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Amberg Wild LionsWölfe revanchieren sich im Re-Match - ERSC macht es gegen Schönheide zweistellig (BYL) Auch in seinem ersten Test vor heimischem Publikum zeigte sich Eishockey-Bayernligist ERSC Amberg am Freitagabend sehr einsatzfreudig. Der Gegner aus der Regionalliga Ost, die Schönheider Wölfe, haben in etwa den gleichen Vorbereitungsstand wie die Wild Lions, konnten aber nur phasenweise vor allem im Mittelabschnitt die Partie offengestalten. Am Ende brachen die Wölfe regelrecht ein und ermöglichten den Gastgebern einen verdienten 10:3-Erfolg. Am Sonntag in Schönheide war der Spielverlauf dann ein ganz anderer. Die Wölfe waren vor eigener Kulisse deutlich mehr motiviert als zwei Tage zuvor und konnten nun ihrerseits das Ergebnis mit 4:2 für sich gestalten. Neben der starken läuferischen Leistung wird Ambergs Coach Dirk Salinger am Freitag wohl auch die Ausgeglichenheit seiner Mannschaft zufrieden zur Kenntnis genommen haben, denn die zehn Treffer teilten sich gleich acht Spieler untereinander auf. Dabei trafen Ryan Boucher und Kevin Lavallee doppelt. Es fiel zudem auf, dass sich sämtliche Neuzugänge bereits gut in die Mannschaft integriert haben und schon zeigen, dass sie zu den erhofften Verstärkungen werden können, jedenfalls gingen sechs Treffer auf ihr Konto. Der ERSC hatte von Beginn an mehr Offensivaktionen und ging früh durch Brandon Walkom in Führung. Bei den Gästen dauerte es ein wenig, bis sie ins Spiel fanden aber der Ausgleich durch Florian Richter hatte sich bis dahin schon angekündigt. Amberg antwortete prompt, denn Felix Köbele und Felix Feder sorgten noch kurz vor der Drittelpause für eine 3:1-Führung. Im Mittelabschnitt gelang Schönheide schon nach 90 Sekunden der Anschlusstreffer durch Christian Freitag und wieder ließ die Reaktion des ERSC mit dem 4:2 nicht lange auf sich warten, Felix Schwarz war der Torschütze. Es war auf jeden Fall die Phase, wo Schönheide die Partie mindestens gleichwertig gestalten konnte. Zum Drittelende hin trafen noch Lukas Klughardt für die Löwen und abermals der Schönheider Richter zum 5:3. Der Schlussabschnitt war dann eine deutliche Angelegenheit für die Gastgeber. Im Erzgebirge lief der ERSC nahezu mit der gleichen Besetzung auf. Lediglich Goalie Timon Bätge war diesmal nicht dabei, für ihn stand Janik Engler im Tor und Florian Hüttner war als Backup dabei. Die Wölfe hatten diesmal zwei Angreifer mehr im Aufgebot, als zwei Tage zuvor. Die Gastgeber zeigten sich vor dem Tor wesentlich konzentrierter, gingen im Anfangsdrittel in Führung und konnten diese im Mittelabschnitt auf 3:0 ausbauen. Amberg verkürzte zwar durch Felix Köbele auf 3:1, gleich zu Beginn des Schlussdrittels hatte Schönheide aber den alten Torabstand wiederhergestellt. Der ERSC versäumte es, nochmals für Spannung zu sorgen, ließ vor allem sämtliche fünf Powerplaymöglichkeiten – davon alleine vier im letzten Drittel – ungenutzt. Den Schlusspunkt setzten aber dennoch die Löwen mit dem 4:2 durch Aron Schwarz kurz vor dem Ende.
Erding Gladiatorsanfest am Sonntag vor dem Heimspiel gegen den EV Dingolfing - Ab 14 Uhr an der Stadtwerke Erding Arena: Vorstellung der Bayernliga-Mannschaft (BYL) Die Vorbereitung biegt auf die Zielgerade ein. Noch zwei Testspiele stehen für die Gladiators vor dem Saisonauftakt am 15.10. in Schweinfurt auf dem Programm. Am kommenden Sonntag kommt es ab 18 Uhr in der Stadtwerke Erding Arena zum Duell gegen den EV Dingolfing. Zuvor findet ab 14 Uhr hinter der Arena ein Fanfest statt. Neben dem Bayernliga-Kader wird dort ab ca. 16 Uhr der neue Nachwuchs-Coach Thomas Daffner sowie einige Nachwuchsmannschaften mit ihren neuen Trikots präsentiert. Durch das Programm führt wie gewohnt Wolfgang Krzizok. Für Speis und Trank ist selbstverständlich gesorgt. „Mit dem Fanfest möchten wir unsere Anhänger auf die anstehende Saison einstimmen und uns gleichzeitig nochmal für die großartige Unterstützung bedanken. Wir hoffen, dass wir bei bestem Wetter ein großes Publikum begrüßen dürfen.“ so David Whitney, Pressesprecher der Erding Gladiators. Ab 18 Uhr steigt das Testspiel gegen den EV Dingolfing. Bereits vor zwei Wochen kreuzten beide Mannschaften die Schläger. Beim Turnier des Bayernliga-Aufsteigers behielt die Schütz-Truppe in einem engen Spiel mit 4:3 die Oberhand. Bis fünf Minuten vor Ende lag der TSV mit 2:1 im Rückstand. Doch zwei Plihal-Treffer machten schlussendlich den Sieg der Herzogstädter perfekt. Die Isar Rats rund um Trainer Englbrecht bauen auf einen eingespielten Kader. Punktuell verstärkt wurde dieser unter anderem mit dem Ex-Gladiator Lukas Krämmer sowie dem Tschechen Martin Benes, der aus der Oberliga Nord vom EV Krefeld an die Isar wechselte. „Man merkt, dass die Spieler den Saisonstart herbeisehnen. Testspiele sind wichtig, aber wenn es um Punkte geht, liegt noch mehr Spannung in der Luft. Gegen ein kompaktes, defensiv starkes Dingolfing erwarte ich wieder ein enges Spiel.“ so Teamchef Schütz.
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Neusser EVRegionalliga-Team vor zweitem Testspiel (RLW) Da der heimische Südpark nur für Testbetrieb der jüngeren Altersklassen zur Verfügung steht, bemüht sich der NEV um Eiszeiten in umliegenden Hallen. Dank der Unterstützung seitens der RealStars Bergisch Gladbach trifft das Regionalliga-Team am kommenden Freitag (20:15) erneut auf den Liga-Konkurrenten. Am Samstag gehen die Piwonski-Schützlinge in Düsseldorf aufs Eis. Da zwei von drei Kompressoren für die Kühlung ausgefallen sind, kann das Eis im Neusser Südpark nicht in der für Wettkämpfe benötigten Stärke aufbereitet werden. Stattdessen probieren die jüngeren Nachwuchsteams in dieser Woche aus, ob auf dem sprichwörtlich dünnen Eis zumindest ein leichter Trainingsbetrieb durchgeführt werden kann – was zumindest für die NEV-Kids ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung wäre. Für die älteren Nachwuchs-Mannschaften und die Senioren-Teams wird nach Ausweichmöglichkeiten in anderen Hallen gesucht. Keine leichte Aufgabe, da Eiszeiten um diese Jahreszeit überall knapp und begehrt sind. Bereits geplante Spiele versuchen die Neusser auswärts auszutragen, um so oft wie möglich aufs Eis zu kommen. Der neue NEV-Vorsitzende Maximilian Pilgram hatte sich seinen Start in das Amt anders vorgestellt: „Die aktuelle Situation stellt den gesamten Verein vor eine große Herausforderung, die wir nur gemeinsam meistern können. Wir sind im ständigen Austausch mit dem Eissporthallen-Betreiber NBE und wissen, dass dieser alles dafür tut, die notwendigen Reparaturen schnellstmöglich durchzuführen.“ Erfreulich ist, dass umliegende Vereine und Städte bereit sind, den NEV zu unterstützen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten Eiszeiten für Training bzw. Spiele zur Verfügung zu stellen. So treffen die Schützlinge von Trainer Marco Piwonski am Freitag (20:15 Uhr) in Bergisch Gladbach erneut auf die heimischen RealStars. Bereits am vergangenen Freitag kreuzten beide Teams die Schläger, die mit einigen namhaften Neuzugängen verstärkten Gastgeber siegten mit 8:2. Auch am Samstag steht dem NEV eine Eiszeit zur Verfügung, im Trainingszentrum der Düsseldorfer EG an der Brehmstraße. „Dass unsere Nachbarn bereit sind, uns bestmöglich zu helfen, zeigt einmal mehr, dass wir im Eishockey eine große Familie sind“, richtet Pilgram einen großen Dank an die umliegenden Standorte. Falls sich kurzfristig noch ein Gegner finden lässt, würde man auch am Samstag ein Testspiel ausrichten, alternativ die Zeit zum Trainieren nutzen. Trotz des deutlichen Ergebnisses vom vergangenen Freitag war Trainer Marco Piwonski mit dem ersten Auftritt seiner Mannschaft nicht unzufrieden, zumal man zuvor zwei Wochen lang nicht mehr auf dem Eis gestanden hatte: „Läuferisch und in punkto Einsatz war das schon sehr ordentlich, Spielanteile und Chancen waren ausgeglichener verteilt, als es das Ergebnis aussagt.“ Dementsprechend optimistisch sieht der Neusser Übungsleiter dem erneuten Aufeinandertreffen mit Bergisch Gladbach entgegen: „Die Einstellung und auch die Stimmung im Team passen, darüber hinaus können wir am Freitag einige Spieler einsetzen, die letzte Woche noch nicht dabei waren.“
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