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September 26
                     
Weinernte
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Blue Devils Weiden
(DEL2)  Der kanadische Torhüter Michael McNiven musste sich wegen einer Unterkörperverletzung einer Operation unterziehen und wird langfristig ausfallen. Vorraussichtlich 5 Monate wird er nicht zur Verfügung stehen. Die Verantwortlichen sind bereits auf der Suche nach Ersatz
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Die drei Stürmer Erick Bensel, Florian Zeiselmeier und Andrej Vasilev haben ihre weitere Zusage gegeben und werden weiterhin das Trikot der Eisbären tragen
  
EHC Regensburg
(BBZL)  Verteidiger Niklas Gasser kommt vom EC Pfaffenhofen zum EHC. Der Südtiroler spielte im bisherigen 1b-Team des ECP in der Bezirksliga. Ausserdem werden die Verteidiger Philipp Sauer, Paul Dirnberger, Luca Bauer und Korbinian Swoboda, sowie Stürmer Dominic Burkert wieder für den EHC auflaufen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Lukas Zellner wird genauso wie die beiden Stürmer Stefan Ortolf und Max Venter wieder im Trikot des ERC aufs Eis gehen. Damit sind die Personalplanungen bei den Drachen so gut wie abgeschlosse
  
EV Fürstenfeldbruck
(BLL)  Eigengewächs Marc Stroscher geht weiterhin für den EVF auf Torejagd. Der 32-Jährige spielte noch nie für einen anderen Verein und gehört seit 11 Jahren zur 1.Mannschaft
  
ERC Sonthofen
(BLL)  Verteidiger Roman Zwicker und Stürmer Justin Weber werden weiterhin für den ERC auflaufen. Damit haben die Verantwortlichen die Kaderplanungen für die neue Landesligasaison abgeschlossen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Verteidiger Oskar Haerty trägt weiter das Trikot der Wanderers. Der 23-Jährige kehrte vor drei Jahren aus dem Regensburger Nachwuchs zurück. Zuletzt konnte er in 17 Partien 2 Tore und 7 Assists erzielen
  
TSV Farchant
(BBZL)  Der TSV verliert mit Lukas Artus einen wichtigen leistungsträger. Der Stürmer wird sich einer neuen Herausforderung bei einem anderen Verein stellen
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Mit der Verpflichtung von Cheyne Matheson hat der ESC seine Mannschaftsplanungen für die neue Saison abgeschlossen. Der 35-jährige Kanadier kommt aus der Oberliga von den Erding Gladiators zum Aufsteiger. In der letzten Saison konnte er in 46 Partien 20 Tore erzielen und weitere 18 Treffer vorbereiten
  
Neusser EV
(RLW)  Der NEV hat seine Kaderplanungen abgeschlossen. Max Drücker, Vincent Robach und Dominick Thum stehen als weitere Abgänge fest. Dafür kommen mit Verteidiger Philipp Seckel und Stürmer Sebastian Brockelt zwei Oberliga-erfahrene Spieler von den Ratinger Ice Aliens neu zum Team
 
Grefrath Phoenix
(RLW)  Torhüter Leon Jessler, der eigentlich schon für die nächste Saison zugesagt hatte, wird die GEG nun doch verlassen. Der 23-Jährige will seine Chance nutzen und wird sich einem Oberligisten anschliessen
  
Eifel-Mosel Bären
(HL)  Zahlreiche Spieler aus dem bisherigen Landesliga-Team werden auch in der Hessenliga wieder für den Bitburger ESV auflaufen. Im Tor bleiben Sandro Metzen, Daniel Petry und Erik Shigar. Auch die Verteidiger Patrick Berens, Fabian Farber und Marc Höffler gehen wieder im Bären-Trikot aufs Eis. In der Offensive haben Bastian Arend, Lukas Golumbeck, Sebastian Kaufmann, Peter Kuzdal, Patric Nora, Joel Pauls, Nico Rietz, Juljan Schilz und Pawel Szwed ihre weitere Zusage gegeben. Neu zum Team kommt Stürmer Maxim Rerich, der zuletzt pausierte und zuvor in Neuss spielte
  
Hamburg Sailors
(LLN)  Die Mannschaft der Sailors bleibt zum großen Teil unverändert. Bereits ihre weitere Zusage gegeben haben die Torhüter Till Fuhrmann und Serghei Luibcenco, die Verteidiger Vitalij Barth, Simon Beyrau, Julius Höllwarth, Mike Obiakor, Peter Obona und Maksim Shadchin, sowie die Angreifer Viktor Andryushchenko, Vadim Bekichev, Maxim Bode, Eugen Kaismir, Patrik obona, Andris Ozolnieks, Alexander Roth, Silvestrs Selickis und Wyatt Stritter
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 17.Dezember 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des dritten Adventswochenendes mit insgesamt 36 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost, Landesliga Thüringen, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbrenberlinEisbären Berlin
Eisbären gewinnen Auswärtsspiel in Iserlohn

(DEL)  Die Eisbären Berlin konnten ihr heutiges Auswärtsspiel in Iserlohn mit 5:3 gewinnen. Hiermit unterstrich der Hauptstadtclub seine Auswärtsdominanz in der aktuellen Spielzeit erneut und fuhr bereits den zehnten Auswärtssieg in Folge ein.
Von der ersten Spielminute war an diesem Freitagabend Schwung im Spiel. So kam es direkt von Beginn an zu guten Chancen auf beiden Seiten. Den ersten Treffer konnten die Iserlohn Roosters jedoch erst knapp vor Ablauf des ersten Drittels im Powerplay durch Balazs Sebök (19./PP1). Im zweiten Spielabschnitt war es dann erneut besagter Balazs Sebök (24./EQ), der die Führung der Gäste auf 2:0 ausbaute. Erst in der 33. Spielminute gelang dann Jaedon Descheneau (33./PP1) in eigener Überzahl der Anschlusstreffer für die Berliner an diesem Abend. Nach einer starken Druckphase der Roosters waren es jedoch erneut die Eisbären, die durch Zachary Boychuk (39./EQ) zum 2:2 Ausgleich trafen. Die Freude war allerdings nicht von langer Dauer, da Hunter Shinkaruk (39./EQ) Iserlohn nur wenige Sekunden danach erneut in Führung schoss. Zu Beginn des letzten Durchgangs hielt Hildebrand die Eisbären zunächst durch einige starke Saves im Spiel, woraufhin Ty Ronning (44./EQ) zum erneuten Ausgleich traf. Das erste Powerplay im Schlussabschnitt konnte dann Morgan Ellis (49./PP1) für den Hauptstadtclub zur 4:3 Führung. Den Schlusstreffer an diesem Abend markierte abschließend ebenfalls Morgan Ellis (59./EQ) in das leere Iserlohner Tor.
Ihr nächstes Spiel bestreiten die Berliner bereits am Sonntag, 17. Dezember um 15:15 Uhr in der heimischen Mercedes-Benz Arena. Dann kommt es zum Klassiker der PENNY DEL gegen die Adler Mannheim.
Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Iserlohn war in den ersten 35 Minuten klar die bessere Mannschaft, doch wir haben uns vor allem durch unser Powerplay im letzten Drittel zurückgekämpft. Wir sind natürlich sehr glücklich über die drei Punkte, aber insgesamt war es nicht die Art von Spiel, die ich mir vorstelle.“
Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin): „Nach einem holprigen Start haben wir gut zurück ins Spiel gefunden. Im letzten Drittel haben wir gezeigt, welche Qualität in der Mannschaft steckt, ein solches Spiel letztlich noch zu drehen. Unser Powerplay hat heute einen wichtigen Ausschlag gegeben. Das sollten wir auf jeden Fall mit in das Spiel gegen Mannheim am Sonntag nehmen.“
 www.icehockeypage.de    Freitag 15.Dezember 2023  22:43 Uhr
Bericht:     EHCB
Autor:     meb

  
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Gegentreffer kurz vor Schluss: DEG verliert 2:3 in Mannheim

(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat ihr wichtiges Auswärtsspiel in Mannheim verloren. Bei den Adlern unterlag sie trotz 2:0-Führung noch mit 2:3 (1:0, 1:1, 0:2). Bitter. Der entscheidende Gegentreffer fiel erst in der 59. Minute, ausgerechnet durch den Ex-Düsseldorfer Daniel Fischbuch. Sonntag kommt es nun im PSD BANK DOME zum Showdown gegen die Iserlohn Roosters.
 www.icehockeypage.de    Freitag 15.Dezember 2023  22:11 Uhr
Bericht:     DEG
Autor:     pdeg
 

crimmitschauEispiraten Crimmitschau
0:3! Eispiraten unterliegen Bietigheim Steelers - Glücklose Westsachsen ohne Punkte im „back-to-back“-Spiel

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich den Bietigheim Steelers am heutigen Freitagabend mit 0:3 geschlagen geben. Dabei agierten die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores, die schon früh in Rückstand gerieten, zumeist glücklos und rutschen nach ihrer Heimniederlage gegen die Ellentaler auf den vierten Tabellenplatz ab.
Zwar konnte Cheftrainer Jussi Tuores, welchem neben Scott Feser auch der erkältete Hayden Verbeek nicht zur Verfügung stand, wieder auf die zuletzt angeschlagenen und verletzten Henri Kanninen und Vinny Saponari bauen, sah jedoch einen Beginn, der ihm nicht ganz so gut gefallen sollte. So dauerte es gerade einmal 23 Sekunden, als Dominik Lascheit nicht entscheidend angegriffen wurde, mit seinem platzierten Schuss in die linke Ecke zum 0:1 einschoss und Christian Schneider, der nach seiner starken Vorstellung im Ellental erneut den Vorzug vor Oleg Shilin erhielt, überwand (1.).
Die Eispiraten taten sich auch danach schwer und fanden kaum Zugriff auf die Partie, in welcher nur selten ein ordentlicher Spielfluss zustande kam. Dabei blieben die Steelers weitestgehend die aktivere Mannschaft, Großchancen blieben auf beiden Seiten aber aus.
Das Team von Cheftrainer Jussi Tuores konnte zu Beginn des zweiten Durchgangs schließlich etwas mehr Druck erzeugen. Ausgerechnet in numerischer Überzahl ließ sich Verteidiger Max Balinson zu einem Check im Kopf- und Nackenbereich gegen Jack Doremus hinreißen. Der Deutsch-Kanadier musste das Eis mit einer Spieldauerstrafe verlassen. Obendrein gab es eine Fünfminutenstrafe gegen die Hausherren, in welcher die Bietigheimer eiskalt zuschlugen. Cole MacDonald zog von der blauen Linie ab und bugsierte den Puck an Freund und Feind vorbei in die Maschen des Eispiraten-Gehäuses (28.).
Die Westsachsen schienen in der Folge glücklos und waren oft einen Schritt zu spät. Dennoch ergaben sich im weiteren Verlauf des Mitteldrittels hochkarätige Chancen für die Crimmitschauer. Sowohl Colin Smith als auch Dominic Walsh scheiterten am stark parierenden Olafr Schmidt, Thomas Reichel verpasste den Anschlusstreffer am langen Pfosten.
Auch zu Beginn des Schlussdrittels rückte Olafr Schmidt immer wieder in den Mittelpunkt. Der Goalie der Steelers konnte sich bei zahlreichen Schüssen der Gastgeber immer wieder auszeichnen – frustrierend für die Crimmitschauer, die nach 47 Minuten auch das dritte Gegentor hinnehmen mussten. Gregory Kreutzer geriet an der blauen Linie ins Stolpern, einen Zwei-auf-Null-Spielzug vollendete Alexander Preibisch schließlich mit seinem Tip-in zum 3:0. Ein gebrauchter Tag für die Westsachsen, die sich in der Folge nicht noch einmal aufrappeln konnten. Hinzu kam auch noch eine Fußverletzung von Mario Scalzo, der das Eis nach einem geblockten Schuss vorzeitig verlassen musste.
Viel Zeit zum Aufarbeiten haben die Eispiraten allerdings nicht. Bereits am Sonntag treffen die Pleißestädter in der Fanatec-Arena auf den EV Landshut, die am heutigen Freitag mit 1:3 bei den Eisbären Regensburg das Eis ebenso als Verlierer verließen.
 www.icehockeypage.de    Freitag 15.Dezember 2023  22:59 Uhr
Bericht:     EC
Autor:     af


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Deutliche Niederlage in Bad Nauheim

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen sind im Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim am Freitagabend leer ausgegangen. Mit 1:4 mussten sich die Blau-Weißen bei den Hessen geschlagen geben.
Mitch Wahl gab in Bad Nauheim seinen Einstand im Trikot der Eislöwen. Im Tor begann Pascal Seidel. Schon in der fünften Minute konnten die Gastgeber in Führung gehen. Tim Coffman schaffte es Seidel aus spitzem Winkel zu überlisten. Daraufhin übernahmen die Eislöwen das Spielgeschehen, machten aus ihren Gelegenheiten aber zu wenig.
Den besseren Start ins zweite Drittel erwischten ebenfalls die Hausherren. Marius Erk wurde in der 23. Minute sträflich alleingelassen. Der Nauheimer Kapitän bekam den Puck und stellte auf 2:0. Die Dresdner wurden Mitte des zweiten Drittels besser. David Suvanto scheiterte per Alleingang (29.), wie auch Tomas Andres und Johan Porsberger bei einem Zwei auf Eins Konter (35.). Besser machte es Garret Pruden in der 38. Minute. Nachdem der Schuss von Dani Bindels geblockt wurde, nutzte Pruden die Gelegenheit, umkurvte Lunemann und verkürzte. Mitch Wahl klaute in der 40. Minute einem Nauheim der Puck und lief allein auf Lunemann zu. Aber auch er konnte den Puck nicht im Tor unterbringen.
Wieder ging es zu Beginn des 3. Drittels zu schnell. Erk wurde erneut freigespielt und stellte in der 43. Minute auf 3:1 für Bad Nauheim. Die Eislöwen probierten es weiter, hatten unter anderem durch Arne Uplegger (50.) noch eine Topchance, aber wieder nutzten sie diese nicht. Christopher Fischer machte mit dem Schuss ins leere Tor in der 59. Minute den Deckel zum 4:1 drauf.
Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Bad Nauheim war heute die bessere Mannschaft. Wir haben ordentlich gespielt und hatten Chancen, aber Bad Nauheim war mehr bereit die Drecksarbeit zu verrichten und sich nicht zu schade auch mal langweilig zu spielen. Wir haben nicht genug dafür getan, dieses Spiel zu gewinnen. Es war zu viel Klein-Klein. Immer wieder ein Extrapass, anstatt zu schießen. So schießen wir uns selbst in den Fuß. Daraus müssen wir dringend lernen.“
Weiter geht es für die Eislöwen am Sonntag mit dem Heimspiel um 17 Uhr gegen die Starbulls Rosenheim.
 www.icehockeypage.de    Freitag 15.Dezember 2023  22:21 Uhr
Bericht:     ESCD
Autor:     ka


kasselhuskiesKassel Huskies
Deutlicher Auswärtssieg – Huskies holen 3 Punkte in Rosenheim

(DEL2)  Am 27. Spieltag gastierten die Kassel Huskies bei den Starbulls Rosenheim. Nachdem der Tabellenführeraus Kassel in den ersten beiden Begegnungen dem starken Aufsteiger jeweils unterlag, so bezwang man die Starbulls dieses Mal dank eines überragenden Mittelabschnitts am Ende mit 3:7 (0:2, 0:4, 3:1).
Die Huskies kamen ordentlich aus der Kabine, Einen ersten ansatzlosen Schuss sahen die Zuschauer direkt durch Rückkehrer Ryan Olsen, der nach abgelaufener Sperre im Auswärtsspiel seinen ersten Einsatz für die Nordhessen feierte. Nach knapp fünf Spielminuten eröffnete Joel Lowry das Toreschießen, zunächst bewegte er die Scheibe sehenswert vor das Rosenheimer Tor, blieb dann aufmerksam und überwand letztlich Pöpperle zum 0:1 (5.). Die Kasseler bewiesen sich dann erstmals in Unterzahl gegen ein stark laufendes Powerplay der Starbulls - Philipp Maurer im Husky-Gehäuse hielt die Führung. Die Rosenheimer ließen die Scheibe weiter gut laufen, doch physische Huskies hielten dagegen und erhöhten – Oleg Tschwanow war es, der mit einem Schuss von der blauen Linie den zweiten Treffer (16.).
Nach Strafzeiten gegen beide Teams startete das zweite Drittel schwungvoll im vier gegen vier. Für die Huskies was das ein oder andere Mal erneut Philipp Maurer zur Stelle. In eigener Unterzahl hatten die Gäste von der Fulda durch Andrew Bodnarchuks Versuch eine gefährliche Möglichkeit. Die Schlittenhunde zeigten sich dann effektiv und erhöhten sehenswert auf 0:3 – Zunächst setzte sich Valenti durch, ehe Lowry auf Weidner ablegte - der Kapitän schob letzlich ein (31.). Die Blau-Weißen setzten weiter Nadelstiche und nutzten die Fehler der Starbulls eiskalt. Nach Fehlpass der Rosenheimer Defensive war Sykora zur Stelle und erhöhte auf 0:4 (35.). Nun war der Spitzenreiter endgültig auf Betriebstemperatur – Connor Korte hatte zu viel Platz nach klugem Zuspiel von Louis Brune (36.). Es ging weiter Schlag auf Schlag – aus der Drehung zog Carson McMillan ansatzlos ab und traf zum 0:6 (37.)
Im Schlussabschnitt hatten die Huskies ihr erstes Powerplay – und auch dies schien erfolgreich zu sein, denn es fiel der vermeintliche siebte Treffer, der letztlich jedoch nach Videobeweis aberkannt wurde. Im nächsten Unterzahlspiel hielt die Null dann nicht mehr. Im Starbulls-Überzahlspiel war es Stefan Reiter, der sich den bietenden Platz nutzte und erstmals Maurer überwinden konnte und den ersten Rosenheimer Treffer erzielte (45.). Nach einer großen Stafe gegen Tschwanow, nahm gleichzeitig Rosenheim Torhüter Kolarz vom Eis – und die Huskies nutzten dies in Unterzahl aus. Lowry eroberte die Scheibe und bediente Weidner, der nur noch ins leere Gehäuse einschieben musste (56.). Im noch andauernden Powerplay nagelte dann Starbulls Goldhelm Reid Duke die Scheibe zum zweiten Überzahltreffer sehenswert unter die Latte zum 2:7 (57.). In der Schlussminute mussten nochmals zwei Huskies auf die Strafbank - die Rosenheimer nutzten ihren Freiraum zum dritten Powerplay-Treffer zum 3:7 Endstand durch Stefan Reiter (60.).
 www.icehockeypage.de    Freitag 15.Dezember 2023  22:28 Uhr
Bericht:     ECK
Autor:     mk


EkaufbeurenSV Kaufbeuren
ESVK erkämpft sich mit 3:1 Heimsieg gegen den EHC Freiburg drei Punkte

(DEL2)  Für den ESV Kaufbeuren stand der 27. Spieltag der laufenden DEL2-Saison in der heimischen energie schwaben arena an. Es gastierte der EHC Freiburg. Im Vergleich zur Vorwoche gab es einige Änderungen im Mannschaftsgefüge von Trainer Daniel Jun. Fabian Koziol fehlte krankheitsbedingt wofür Jakob Peukert nachrückte und somit sein Debüt in der DEL2 gab. Leon Sivic und Fabian Nifosi waren mit der U20 Nationalmannschaft unterwegs. Im Tor startete Rihards Babulis. Der ESVK gewann vor 1.865 Zuschauer am Ende mit 3:1.
Die Highlights, die Stimmen zum Spiel von Rihards Babulis, Thomas Heigl und Calvin Pokorny sowie die Pressekonferenz mit den beiden Trainern gibt es auf esvk.tv. 
Bereits kurz nach Anpfiff machten die Gäste aus Freiburg deutlich, dass sie in Kaufbeuren angekommen waren. Rihards Babulis parierte einen Schuss von Eero Elo aus dem Slot. Gegen den anschließenden Nachschuss von Parker Bowles war er dann aber machtlos. Die Breisgauer gingen mit 0:1 in Führung. Wenige Sekunden später ereignete sich auf der gegenüberliegenden Spielfeldseite fast die gleiche Situation für die Joker. Sebastian Gorcik passte von der rechten Seite zur blauen Linie wo Alex Thiel wartete. Dieser nahm den Direktschuss, David Zabolotny parierte. Dieses Mal war Micke Saari Nutznießer und erzielte den Ausgleich im Nachschuss. Die Hausherren spielten ein sehr aggressives Forechecking, wodurch sie sich oftmals den Puck in der gegnerischen Zone ergattern konnten. In der fünften Spielminute ließ sich Valentino Klos zu einem Schlag gegen Sebastian Gorcik hinreißen nachdem er von diesem gecheckt wurde, wodurch der Freiburger folgerichtig auf der Strafbank Platz nehmen musste. Die Joker hielten im Powerplay die Scheibe gut vor dem Gehäuse der Breisgauer, konnten aber nicht punkten. In Minute neun machten sich die Gäste erneut das Leben schwer. Calvin Pokorny erhielt eine kleine Strafe wegen Bandenchecks. Ein weiteres rot-gelbes Powerplay in dem der Puck gut laufen gelassen wurde blieb aber ebenso torlos. Mit Ablaufen der Strafzeit folgte direkt die nächste für die Gäste. Marcus Gretz musste wegen eines Hakens in die Kühlbox. Die Wölfe kamen in Unterzahl immer besser in die Partie und schafften es die Joker weitestgehend vom eigenen Tor fernzuhalten. Fast die gesamte zweite Hälfte des ersten Spielabschnittes setzten sie sich vor dem rot-gelben Tor fest und ermöglichten dem ESVK dadurch nur wenige Wechsel. Einen weiteren Treffer gab es aber auf beiden Seiten nicht, somit ging es mit einem 1:1 in die Kabine.
Der zweite Spielabschnitt startet so wie der erste aufgehört hatte. Freiburg war die ersten Minuten die deutlich stärkerer Mannschaft. Ebenso wie im ersten Drittel gab es zu Anfang eine Strafe gegen Freiburg. Calvin Pokorny traf Philipp Bidoul mit dem Schläger im Gesicht. Er entschuldigte sich zwar bei Bidoul, das schützte in jedoch nicht vor zwei Minuten auf der Strafbank wegen eines hohen Stocks. Im folgenden Powerplay durften sich die Joker dann mit einem Torerfolg belohnen. Über Sami Blomqvist kam die Scheibe zu Simon Schütz auf der rechten Seite. Dieser passte zum linken Bullykreis wo Alex Thiel bereitstand und einen Direktschuss zum 2:1 im Tor unterbrachte. Im direkten Anschluss musste erneut ein Breisgauer in die Kühlbox – Eero Elo wegen Behinderung. Es sollte spannend werden, die Hausherren kamen immer besser in die Partie. Jamal Watson schoss in Richtung Freiburger Gehäuse wo natürlich Tyler Spurgeon zu finden war. Dessen Gestocher ließ den Puck von Sameli Ventelä’s Schuh abprallen, von wo aus die Scheibe in Richtung Tor rutschte. Marvin Neher rettete in letzter Not auf der Linie, was eine Überprüfung durch Videobeweis bestätigte. Wieder in Gleichzahl schafften es die Joker über Philipp Bidoul einen Konter zu eröffnen. Tyler Spurgeon lief über die rechte Seite an, Yannik Burghart sprintete auf der linken Spielfeldseite durch, erhielt einen sehenswerten Rückhandpass von seinem Kapitän und tunnelte dann noch David Zabolotny zum 3:1. Wenige Sekunden später rutschte Simon Schütz im Zweikampf mit seinem Gegenspieler in Rihards Babulis. Das verärgerte Schütz so sehr, dass er sich mit zwei Schwarzwäldern anlegte und im Anschluss wegen übertriebener Härte für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Kurz darauf wurde das Spiel zum Schreck der Joker unterbrochen. Jere Laaksonen prallte Rücklinks in einen Gegenspieler und landete hart auf dem Eis. Er spielte zum Glück wenig später weiter, eine Strafe gab es nicht. Die Wölfe erspielten sich in ihrem eigenen Powerplay eine Menge Chancen. Die Joker wussten sich aber zu helfen, außerdem parierte Rihards Babulis gleich drei Mal überragend. Jere Laaksonen sollte gleich erneut in Erscheinung treten. Er wartete völlig allein vor dem gegnerischen Tor und erhielt sogleich den vorher fest gemachten Puck von der Bande. Sein Onetimer wurde aber von David Zabolotny stark pariert. In Minute 36 wurde noch ein Stockschlag von Dante Hahn geahndet, die anschließende Überzahl war zum Vergessen für den ESVK. Zwei Freiburger, Shawn O’Donnel und Eero Elo, schafften es zu zweit ohne Gegenspieler vor das Kaufbeurer Tor zu fahren. Max Oswald warf sich aber nach einem überragenden Sprint zwischen den Querpass und klärte die Scheibe sehenswert. Kurz vor Abpfiff des zweiten Drittels kriegten sich noch Philipp Bidoul und Nikolas Linsenmaier in die Haare und mussten beide für zwei Minuten das Eis verlassen. Mit 3:1 ging es in die Pause.
Der letzte Spielabschnitt kam die erste Hälfte ohne nennenswerte Szenen aus. Beide Mannschaften kämpften viel um den Puck, so richtig gefährlich wurde es aber bis zur 52. Minute nicht. Dann tanzte Shawn O’Donnell die gesamte Kaufbeurer Hintermannschaft inklusive Torwart aus und kreiste noch einmal um das Tor. Er fand dann aber weder eine Anspielstation, noch eine gefährliche Möglichkeit abzuschließen. Direkt danach versuchte O’Donnell es erneut aus spitzem Winkel, Rihards Babulis hielt aber, wenn auch etwas überrascht, den Puck fest. In Minute 56 erhielten die Wölfe eine kleine Bankstrafe wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern, welche Christian Billich absaß. Nicht mal 15 Sekunden später folgte eine erneute Strafe nachdem Parker Bowles Micke Saari mit dem Schläger im Gesicht erwischte. In der Zwei-Mann-Überzahl versuchte Sami Blomqvist es einmal per Direktschuss links unten und einmal per Schlenzer rechts oben, David Zabolotny parierte jeweils blitzschnell. Sebastian Gorcik schoss auch noch einmal wuchtig in Richtung linkes oberes Eck, er scheiterte aber auch am starken Freiburger Goalie. Eine Minute vor Schluss zog Freiburg noch den Torwart, nur um dann sieben Sekunden vor Ende erneut eine kleine Bankstrafe wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern, dieses mal mit sieben Mann, zu erhalten. Die Scheibe wurde nur noch ohne Reaktion jeglicher Spieler eingeworfen und so tickte die Uhr zum 3:1 Heimsieg der Joker vor jubelnden Fans herunter.
 www.icehockeypage.de    Freitag 15.Dezember 2023  22:36 Uhr
Bericht:     ESVK
Autor:     nl


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine - Selber Wölfe 3-1

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine konnten in der DEL2 am 27. Spieltag einen 3:1-Erfolg gegen die Selber Wölfe feiern. Am Freitagabend freute sich der KEV nicht nur über drei Punkte, sondern auch über den Premieren-Treffer ihres Neuzugangs Matt Marcinew.
Der KEV begann das Spiel stark und setzte die Gäste im ersten Drittel besonders stark unter Druck. In der elften Minute bezwangen die Pinguine Michel Weidekamp im Wölfe-Tor im Powerplay zum ersten Mal. Fünf Minuten später war es Neuzugang Matt Marcinew, der das Spiel auf die Gewinner-Straße lenkte. In kanadischer Co-Produktion mit Lucas Lessio nutzte er den üppigen Freiraum vor dem VER-Gehäuse bei angezeigter Strafe gegen die Wölfe aus und brachte den 2:0-Pausenstand.
Im Mittelabschnitt kamen die Gäste ein wenig besser in die Partie und kreierten einige Chancen, die Felix Bick im KEV-Gehäuse entschärfen musste. Erst im Schlussabschnitt fanden die Wölfe einen Weg vorbei am Pinguine-Schlussmann. Ex-Seidenstädter Arturs Kruminsch schloss einen Konter mit einem platzierten Schuss ab. Chad Bassen, der auf Seiten der Selber ebenfalls seine Premiere feierte, assistierte dem Halb-Letten beim Anschlusstreffer.
Die Hausherren ließen sich jedoch nicht irritieren und reagierten besonnen auf den Rückschlag. Wenn die Wölfe es auch immer wieder vor das Tor Bicks schafften, setzten die Pinguine vorne weiter Nadelstiche. Christian Kretschmann sorgte in der 53. Minute dann für die Entscheidung. Nach einem Philip Riefers-Schuss staubte der Mönchengladbacher vor dem Tor ab und netzte zum 3:1 ein.
Die letzten Minuten verteidigte der KEV solide und konnte trotz letzter Angriffsbemühungen der Selber Wölfe die drei Punkte in der Seidenstadt behalten.
 www.icehockeypage.de    Freitag 15.Dezember 2023  23:33 Uhr
Bericht:     KEV
Autor:     mt


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
3:1 IM DERBY: EISBÄREN REGENSBURG SCHLAGEN EV LANDSHUT VOR AUSVERKAUFTER DONAU-ARENA

(DEL2)  Spannung bis zum Schluss – und dann explodierte die mit 4712 Fans ausverkaufte Donau-Arena: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat das Derby gegen den EV Landshut vor eigenem Publikum mit 3:1 (0:0/2:1/1:0) gewonnen. Damit besiegten die Domstädter ihren niederbayerischen Rivalen in einem aufregenden und umkämpften Spiel erstmals in dieser Saison. Die Tore für die EBR erzielten Marvin Schmid (22. Minute) und Andrew Yogan, der erst in doppelter Überzahl traf (34.) und am Ende mit seinem Treffer ins verwaiste Landshuter Gehäuse auch die endgültige Entscheidung brachte (60.). Dadurch schoben sich die Oberpfälzer in der DEL-2-Tabelle wieder m EVl vorbei und sind nun Siebter (40 Punkte), Landshut liegt nun auf dem neunten Platz (39). Weiter geht es mit dem Auswärtsspiel bei den Wölfen des EHC Freiburg am Sonntag, 17. Dezember. Spielbeginn in der „Echte-Helden-Arena“ im Breisgau ist um 18:30 (zum Vorbericht: https://eisbaeren-regensburg.com/naechstes-derby-eisbaeren-regensburg-empfangen-am-freitag-ev-landshut-sonntag-auswaerts-beim-ehc-freiburg). Das nächste Heimspiel folgt dann am Freitag, 22. Dezember, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen Die Dresdner Eislöwen (Vorbericht folgt).
Durcheinander gewirbelt wurde auch im zweiten Duell gegen den EV Landshut binnen nur sechs Tagen das Aufgebot der Eisbären Regensburg durch die Grippewelle im Team. Während in der Verteidigung Sandro Mayr, Xaver Tippmann und André Bühler in den Kader zurückkehrten, reichte es bei Korbinian Schütz noch nicht. Zudem fehlte Patrick Demetz im Lineup. In der Offensive feierte Constantin Ontl sein Comeback, dafür fiel neben dem Langzeitverletzten Richard Diviš auch Christoph Schmidt aus, Niklas Zeilbeck lief indes erneut für Passau in der Oberliga auf. Im Tor startete am großen „Krones Spieltag“ Tom McCollum, Jonas Neffin war sein Backup.
Beide Mannschaften tasteten sich im ersten Durchgang ab. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Die wohl größte Möglichkeit auf eine Regensburger Führung hatte Stürmer Constantin Ontl auf dem Schläger: der von Tomáš Schwamberger im Slot stark freigespielte EBR-Angreifer zielte aber zu genau (12. Minute). Die Eisbären erarbeiteten sich zwar ein leichtes Übergewicht, schlugen daraus aber kein Kapital: Kapitän Nikola Gajovský spielte Andrew Schembri vor EVL-Keeper Jonas Langmann an, doch der Puck landete abermals neben dem Tor (14.) und nach einer starken Kombination über Andrew Yogan und Corey Trivino scheiterte Abbott Girduckis an Langmann (15.). Der erste Durchgang endete folgerichtig torlos.
Das änderte sich im Mitteldrittel schnell: Bei einem Schlenzer von Marvin Schmid war Langmann die Sicht verdeckt – der Puck fand den Weg ins Tor – 1:0 für die Eisbären (22.). Doch die Freude der Regensburger Fans währte nur 51 Sekunden später egalisierten die Gäste die Führung schon wieder. Nach einem Puckverlust im eigenen Drittel waren bewies Gäste-Stürmer Benjamin Zientek Übersicht und legte auf Julian Kornelli quer, der das Spielgerät per Direktabnahme an Tom McCollum vorbei in die Maschen drosch (23.). Die beiden Kontrahenten neutralisierten sich nun weitgehend – was bis zu den beiden gut aufgelegten Keepern durchkam, war deren sichere Beute. Bezeichnend, dass es einer doppelten Überzahl für die EBR bedurfte, um erneut vorzulegen. In dieser dauerte es aber nicht einmal vier Sekunden, ehe der Puck im Netz zappelte: Trivino gewann das Bully, Jakob Weber passte punktgenau auf Yogan – und der traf mit dem Onetimer-Hammer zum 2:1 (34.). Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt nahmen nun die Gäste das Heft in die Hand, die Eisbären blieben aber durch Konter gefährlich. Erst Kevin Slezak, dann im Nachschuss Yuma Grimm hatten die beste Möglichkeit, die Führung für das Heimteam auszubauen, scheiterten aber beide an Langmann (46.). Auf der anderen Seite entschärfte McCollum einen Alleingang von Jakob Mayenschein und einen Schuss des durchgebrochenen Zientek (49.). Der EVL hatte jetzt zwar etwas mehr vom Spiel, wurde aber selten zwingend, auch ein Powerplay brachte den Isar-Städtern nichts ein. Nach einer Auszeit nahm Gäste-Coach Heiko Vogler schließlich Langmann zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Oberpfälzer kämpften aber aufopferungsvoll und ließen kaum gefährliche Situationen zu. Nach einer Befreiung tankte sich anschließend Yogan durch und schob in das verwaiste Landshuter Tor ein (60.) – tosender Jubel in der ausverkauften Donau-Arena, die endgültige Entscheidung.
Fünf Siege aus den jüngsten sechs Begegnungen haben die Eisbären damit auf dem Konto. In der Tabelle bedeutete der Derby-Heimsieg zugleich auch das Vorbeiziehen am alten Rivalen aus Niederbayern. Die Domstädter sind nun Siebter (40 Punkte), Landshut (mit einem absolvierten Spiel mehr) rutschte auf Platz neun ab (39). Am morgigen Sonntag, 17. Dezember, steht nun die weite Auswärtsreise zu den Wölfen des EHC Freiburg an. Die Partie in der drotigen „Echte-Helden-Arena“ beginnt um 18:30 Uhr (zum Vorbericht: https://eisbaeren-regensburg.com/naechstes-derby-eisbaeren-regensburg-empfangen-am-freitag-ev-landshut-sonntag-auswaerts-beim-ehc-freiburg). Vor eigenem Publikum spielen die Donau-Städter dann wieder am kommenden Freitag, 22. Dezember. Dann gastieren die Dresdner Eislöwen ab 20 Uhr in der Donau-Arena 
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  11:08 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     jml


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Viele softe Gegentore: Starbulls unterliegen Kassel deutlich 

(DEL2)  Eine dritte Überraschung gegen den Topfavoriten der DEL2 blieb den Starbulls Rosenheim versagt. Die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen unterlag am Freitagabend den Kassel Huskies vor 3.940 Zuschauern im ROFA-Stadion 3:7. Nach einem unnötigen 0:2-Rückstand zur ersten Pause verpassten die Starbulls zunächst mehrfach den Anschlusstreffer und leisteten sich dann zahlreiche Defensivfehler, die der Tabellenführer aus Nordhessen gnadenlos bestrafte. Nach einem 0:6 zur zweiten Pause trafen die Grün-Weißen im Schlussabschnitt immerhin noch drei Mal. 
Nach dem 2:1-Heimsieg am zweiten Spieltag und dem 3:2-Auswärtserfolg am vergangenen Sonntag trafen die Starbulls zum dritten Mal auf die personell herausragend aufgestellten Kassel Huskies. Zu einer dritten Überraschung gegen den unangefochtenen Spitzenreiter der DEL2 reichte es aber nicht. Die Gäste gingen früh in Führung, als Jake Weidner den Puck vor das Tor trug und weder die Rosenheimer Abwehr noch Torwart Tomas Pöpperle konsequent zupackten. Joel Lowry nahm das Geschenk an und drückte zum 0:1 ein.  
Bei einem sehr gut aufgezogenen Rosenheimer Powerplay hatten Norman Hauner, Reid Duke und Sebastian Streu beste Ausgleichschancen, doch der junge Gästetorwart Philipp Maurer, der den Vorzug vor Stammkeeper Brandon Maxwell bekam, parierte herausragend. Auf der anderen Seite ließ Pöpperle einen von Oleg Leon Tschwanow an der der blauen Linie abgegebenen Handgelenkschuss über die Fanghand zum 0:2 passieren (16.). 
Ins zweite Drittel starteten die Gastgeber engagiert. Maximilian Vollmayer verpasste nach wenigen Sekunden frei vor Torwart Maurer den Anschlusstreffer. Gegen Sebastian Streu rettete der aus dem Landshuter Nachwuchs stammende Schlussmann danach gleich drei Mal bravourös und erwies sich auch bei einem weiteren Rosenheimer Powerplay als hervorragender Rückhalt der Schlittenhunde, die da im Stile einer Spitzenmannschaft weitere Abwehrfehler der Starbulls gnadenlos bestraften: Jake Weidner setzte nach zum 0:3 (31.), Tomas Sykora traf nach einem Rosenheimer Fehlpass ins kurze Eck zum 0:4 (32.) und Connor Korte drückte inmitten mehrerer Starbulls-Spieler und dennoch unbehelligt einen Rückpass aus kurzer Distanz zum 0:5 über die Linie (36.). Nun machte Tomas Pöpperle Platz im Rosenheimer Tor für Christopher Kolarz, der aber schon nach einer Minute ebenfalls bezwungen war. Carson McMillan erhöhte aus kurzer Distanz auf 0:6 (37.). 
Im letzten Drittel sorgte Stefan Reiter mit einer Einzelleistung in Überzahl endlich auch für Rosenheimer Torjubel (45.). Und den Starbulls war anzumerken, dass sie das Ergebnis noch deutlich freundlicher gestalten wollten. Dies gelang dank zweier weiterer Überzahltreffer in der Schlussphase auch noch. Reid Duke traf per Schlagschuss ins rechte obere Eck (57.), Manuel Strodel überwand Gästekeeper Maurer nach einem noch leicht abgefälschten Flatterschuss (60.). Zuvor hatte Kassels Jake Weidner mit einem Empty-Net-Goal – die Starbulls spielten frühzeitig ohne Keeper und mit zwei Feldspielern mehr, da Kassels Tschwanow wegen Bandenchecks fünf Minuten auf der Strafbank saß – auf 1:7 gestellt (56.). 
„Wir haben gar nicht schlecht angefangen, aber zu softe Tore bekommen wie wir sie normalerweise nicht kriegen. Im zweiten Drittel waren viele gute Chancen zum Anschlusstreffer da, aber Kassels junger Torwart hat überragend gehalten. Was danach passiert ist, war peinlich anzuschauen und traurig. Wir hatten grausame Puckverluste. Im letzten Drittel konnten wir dann noch Überzahl üben“, lautete das Fazit von Starbulls-Headcoach Jari Pasanen, der mit seinem Team nun am Sonntag in Dresden punkten will. Gegen die Eislöwen von der Elbe gingen die Starbulls im bisherigen Saisonverlauf zweimal als Verlierer vom Eis (2:3 nach Verlängerung und 3:6). Das Spiel am Sonntag in der JOYNEXT-Arena beginnt um 17 Uhr (Liveübertragung auf www.sprade.tv).
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  00:04 Uhr
Bericht:     SBR
Autor:     ah


bayreuthtigersBayreuth Tigers
Druckvolles Powerplay mit vier Toren… Tigers mit drei Punkten zurück aus Garmsich / SC Riessersee vs. Bayreuth Tigers 2:7 (0:3, 1:3, 1:1)

(DEL2)  Neben seinem Bruder Samuel, der derzeit noch bei der U20-Nationalmannschaft weilt, musst auch Nicolas Schindler am Abend, leicht angeschlagen, passen.
Trotz der Ausfälle der Schindler-Zwillinge sowie Jayden Schubert, der weiterhin nicht einsatzfähig ist, sah man einen nie in Gefahr geratenen Sieg der Oberfranken an diesem Freitagabend. Dazu passte das beinahe perfekt vorgetragen Powerplay-Spiel, welches vier Treffer mit sich brachte, und dies bei „nur“ fünf Situationen, die man bekam.
Die ersten beiden Überzahltreffer fielen dann gleich im ersten Spielabschnitt. Aaron Reinig hatte Lust auf Torjubel und konnte sich zwei Mal – unterbrochen vom 2:0 in der 10. Spielminute - welches Knaub bei voller Sollstärke erzielte und nur 14 Sekunden nach der Führung – auf dem Scoreboard eintragen. Dabei wurde der Defender der Tigers beide Mal mustergültig bedient und nahm die Abschlüsse per Onetimer. Einmal war es Tölzer, der Reinig mit einem Pass in den hohen
Slot fand – im Anschluss bereitet Tiffels den Treffer vor. Dass im ersten Abschnitt nicht noch mehr Tore fielen, war zwar nicht entscheidend aber etwas ein glücklicher Umstand für die Gastgeber. So verpasste Elo bei einem Alleingang genauso, wie später Tiffels aus kurzer Distanz und nochmals die finnische „Tormaschine“ der Gelb-Schwarzen.
Graham war es auf Seiten des SCR, der zu Beginn des Mittelabschnitts Kristian testete, der bei den wenigen Gelegenheiten sich auszuzeichnen stabil blieb. Als das nächste Überzahlspiel der Tigers anstand – Graham saß auf der Strafbank – konnte man Druck ausüben und mehrfach abschließen, jedoch ohne weiteren Torerfolg. Dieser sollte sich kurz darauf einstellen, als Kircher für den SCR auf die Strafbank wanderte. Elo sah Hult lauern, bediente diesen in der gefährlichen Zone, was der schwedische Stürmer in Diensten der Bayreuther zu nutzen wusste. Und erneut, kurz nach der Mitte des Spiels, kamen die Tigers zur Gelegenheit, ein Powerplayspiel erfolgreich zu gestalten. Dieses Mal sah Stach Elo, der die Scheibe humorlos zum 0:5 in die Maschen hämmerte. Als wenige Augenblicke später Bergbauer an die Scheibe kam, seinen Gegenspieler überspielen konnte und die kurze Ecke anvisierte, stand es 0:6 – gleichzeitig der erste Treffer für den jungen Stürmer der Tigers in der aktuellen Saison. Dass auch die Werdenfelser in Überzahl erfolgreich sein können, demonstrierten diese kurz vor dem zweiten Pausenpfiff, als man die Gelegenheit einer Hinausstellung von Hult nicht ungenutzt ließ und durch Kircher zum ersten Treffer des Abends kam. Dass im letzten Drittel die Luft etwas raus war und sich die Tigers aufs Verwalten der Partie beschränkten, war nachvollziehbar. Gegen einen SC Riessersee, der an diesem Abend wenig entgegen zu setzen hatte, bedurfte es keine Energieleistung mehr. So sahen die gut 1.300 Zuschauer im Olympia Eissport Zentrum noch zwei Treffer, die sich auf beide Teams aufteilten. Kircher kam nach 49 gespielten Minuten zu seinem zweiten Treffer, bevor Schaefer wenige Augenblicke vor dem Schlusspfiff mit einem Alleingang Böhm zum siebten Mal an diesem Abend überwinden konnte.
„Es war heute von Anfang bis Ende eine gute Leistung. Wir hatten viel Druck in der offensiven Zone. Haben vier Überzahl-Tore geschossen und ein technisch gutes Spiel gezeigt. Das ist das, was wir von unserer Mannschaft sehen wollen. Ich bin sehr stolz heute auf die Jungs,“ resümierte Chef-Coach kurz im Anschluss an die Partie.
„Bayreuth hat wirklich viel Druck gemacht und ist ein starke Mannschaft mit viel Qualität. Die Scheibe war schnell unterwegs, die Pässe kamen schnell und sehr genau. Wir selbst spielen im Augenblick mit wenig Selbstvertrauen. Der Kampfgeist war nicht so richtig da. Wichtig war für mich, dass wir versucht haben im zweiten Drittel zu reagieren. Dann haben wir leider eine Strafe bekommen und auch wieder ein Gegentor. Aber die Jungs haben dann gekämpft und versucht einfach zu spielen,“ so Pat Cortina über das Spiel an diesem Abend.
Nach dem spielfreien Sonntag findet die nächste Partie der Tigers am kommenden Dienstag statt, wenn man bei den Heilbronner Falken zu Gast sein wird.
 www.icehockeypage.de    Freitag 15.Dezember 2023  22:38 Uhr
Bericht:     BT
Autor:     av


ecdcmemmingenMemmingen Indians
Niederlage in der Overtime gegen Passau

(OLS)  Kein dringend benötigter Befreiungsschlag für den ECDC Memmingen in Passau. Erneut verspielte das Team eine 3:1 Führung im letzten Drittel und musste sich in der Overtime mit 4:5 n.V. geschlagen geben. Am Sonntag kommt der Deggendorfer SC an den Hühnerberg.
Lubor Pokovic kehrte in die Mannschafts-Aufstellung zurück, Neuzugang Nikonor Dobryskin debütierte für die Indians in der Abwehr. In den ersten zwanzig Minuten tat sich Memmingen gegen mutige Passauer trotzdem schwer. Leon Meder wurde öfters geprüft, hielt aber im ersten Drittel alles, was auf sein Tor. Trotzdem schaffte es der ECDC durch Christopher Kasten mit 1:0 in Führung zu gehen.
Im zweiten Drittel erspielten sich die Indianer keine zwingenden Chancen. Viele Fehlpässe und ein mangelndes Aufbauspiel erschwerte es den Memmingern die Führung gegen die Black Hawks weiter auszubauen. In der Folge waren es die Hausherren, die durch Daniel Maul zum 1:1 ausgleichen konnten.
Im letzten Drittel war ein Hauch von Auftrieb zu sehen. Memmingen spielte es endlich einfach in der offensiven Zone. Denis Fominych und Tobi Meier besorgten binnen zwei Minuten die 3:1 Führung. Doch wieder einmal, wie schon so oft in den letzten Wochen, schenkten die Maustädter diesen Vorsprung erneut her. Passau glich in der Folge zum 3:3 aus. Drei Minuten vor dem Ende brachte Linus Svedlund die Scheibe von der blauen Linie Richtung Tor, Eddy Homjakovs fälschte ab und die Rot-Weißen führten wieder mit 4:3. Umso enttäuschender dann, dass die Indians es nicht schafften, diesen Spielstand über die Bühne zu bringen. Arturs Sevcenko stocherte die Scheibe zum 4:4 über die Linie, was auch Trainer Daniel Huhn im Nachgang äußerst verärgert  zurückließ. 
In der Overtime zogen die Indians dann, wie sollte es an diesem Abend auch anders sein, den Kürzeren. Daniel Maul vollstreckte in der zweiten Minute der Verlängerung zum 5:4 n.V. für die Black Hawks.
Am Sonntag wird es alles andere als leicht für den ECDC. Erneut gastiert der Deggendorfer SC am Hühnerberg. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger steht souverän auf dem zweiten Tabellenplatz und möchte den zweiten Auswärtserfolg binnen zwei Wochen in der Maustadt landen. Die Indians sind nun gefordert, alles daran zu setzen, um diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung zu machen. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Karten sind online im VVK verfügbar.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  14:35 Uhr
Bericht:     ECDCM
Autor:     fl


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons unterliegen zum Rückrundenauftakt - Drachenduell geht an Erfurt

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein hat zum Rückrundenauftakt der Oberliga Nord das Drachenduell gegen die TecArt Black Dragons Erfurt mit 2:4 (1:1/0:3/1:0) verloren. Zwar zeigten die Ice Dragons im Schlussabschnitt noch einmal ein Aufbäumen, jedoch war der Rückstand aufgrund eines schwachen Mitteldrittels zu hoch.
Erfurt zeigte zu Beginn der Begegnung mehr Zug zum Tor als das Herforder Team. Dennoch dauerte es bis zur 13. Minute, bis Dillon Eichstadt zur Gästeführung einnetzte. Doch Herford kam noch vor der ersten Drittelsirene in Überzahl zurück, als Rustams Begovs in der 18. Minute zum 1:1 ausglich.
Das zweite Drittel verlief überhaupt nicht nach Wunsch der Gastgeber. Erfurt nutzte hingegen seine Chancen effektiv aus. Zunächst sorgte Tom Pauker in der 28. Minute für das 2:1 der Gäste, Carl Zimmermann erhöhte nur eine Zeigerumdrehung später auf 3:1. In Überzahl traf Harrison Reed noch vor dem letzten Wechsel in der 35. Minute zum vorentscheidenden 4:1.
Im Schlussdrittel zeigte Herford noch einmal Moral, versuchte sich in das Spiel zurückzubringen, doch letztlich sollte es nur noch zum 2:4 in der 53. Minute durch André Gerartz reichen. Erfurt verteidigte den Vorsprung souverän und sorgte für die nächste Niederlage der Ice Dragons.
„Wir durften zufrieden sein, dass es nach dem ersten Drittel unentschieden stand. Im zweiten Drittel fallen die Tore dann viel zu einfach gegen uns und auch wenn wir uns dann am Ende gegen die Niederlage wehren, ist sie verdient“, so Headcoach Risto Kurkinen nach der Begegnung.
Am Sonntag hat der HEV spielfrei und so geht es am Freitag, den 22. Dezember ab 20.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Rostock Piranhas weiter. Tickets gibt es für die Begegnung online bis zwei Stunden vor Spielbeginn unter www.scantickets.de sowie im Fachmarkt des Marktkaufs Herford (Deichkamp).
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  12:19 Uhr
Bericht:     HEV
Autor:     som

     
     
    

NEWS Landesverbände

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

erscambergAmberg Wild Lions
ERSC Amberg mit Revanchegedanken - Sonntag gegen Ex-Oberligisten Klostersee

(BYL)  In der Eishockey-Bayernliga ist der ERSC Amberg vergangene Woche mit einem Heimsieg über Kempten in die Rückrunde gestartet. An diesem Sonntag erwarten die Wild Lions um 18.30 Uhr mit dem Ex-Oberligisten Klostersee erneut einen Gegner aus der erweiterten Spitzengruppe. Nimmt man das Hinspiel als Maßstab, können sich die Zuschauer auf eine spannende Begegnung freuen.
In Grafing wurde die Partie erst im Penaltyschießen entschieden. Nach torlosem Anfangsdrittel und ausgeglichenem Mittelabschnitt (2:2) konnte Amberg in der Schlussphase der regulären Spielzeit durch Brandon Walkom sogar erstmals in Führung gehen, die von den Gastgebern praktisch im Gegenzug egalisiert wurde. Marc Bosecker traf dann im Shootout für den Grafinger Zusatzpunkt. Auf den Rosenheimer Stürmer wird das Trainer-Duo Florian Engel/Gert Acker in Amberg verletzungsbedingt verzichten müssen, doch mit US-Stürmer Kevin Walz, Kapitän Raphael Käfer und dem tschechischen Verteidiger Marek Haloda stehen weitere Topscorer bereit. Im heimischen Stadion ist der EHC eine Macht, hatte am Freitag allerdings mit Spitzenreiter Erding einen besonders dicken Brocken zu schlucken. Auswärts eher durchwachsen sticht aber der 4:1-Erfolg in Miesbach hervor.
Im Amberger Lager ist natürlich wichtig, wie man die Freitagspartie in Ulm überstanden hat, physisch und ergebnistechnisch. Mit einer ähnlichen Leistung wie zuletzt gegen Kempten haben die Löwen auch gegen die Grafinger gute Voraussetzungen, den einen oder anderen Punkt zuhause zu behalten. Das sieht auch der sportliche Leiter der Wild Lions so: „Wir konnten Klostersee schon in der Vorrunde etwas ärgern. Wenn wir hinten wieder so konzentriert stehen und die entsprechende Zuschauerunterstützung haben, sind die Chancen zumindest ausgeglichen. Nach dem Playoff-Halbfinale vor zwei Jahren und dem Hinspiel wären wir eigentlich mal an der Reihe zu gewinnen“, meint Chris Spanger.
Der ERSC Amberg weist aus gegebenem Anlass vorsorglich auf verstärkte Einlasskontrollen vor dem Spiel hin und bittet die Zuschauer um rechtzeitiges Erscheinen, damit längere Wartezeiten vermieden werden.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  04:46 Uhr
Bericht:     ERSCA
Autor:     js


erscambergAmberg Wild Lions
Entscheidung gegen die Löwen in Ulm kurz vor Ende - ERSC gleicht 0:2-Rückstand aus und verliert doch noch

(BYL)  Der ERSC Amberg holt in Ulm im Schlussdrittel einen 0:2-Rückstand auf und will die volle Punktausbeute mitnehmen, kassiert dann allerdings kurz vor dem Ende selbst den unnötigen, aber entscheidenden Gegentreffer. In einer insgesamt ausgeglichenen Partie schien für die Wild Lions sicherlich mehr möglich, wäre man nicht teilweise fahrlässig mit den eigenen Möglichkeiten umgegangen.
Amberg geriet in der Anfangsphase gleich zweimal in Unterzahl und eine davon nutzten die Devils durch einen Schlagschuss von Klingler zur 1:0-Führung. Mitte des Abschnitts bauten die Gastgeber das Resultat mit einem Abstaubertreffer von Danzer auf 2:0 aus und hatten danach mehr Spielanteile. Der ERSC kam in dieser Phase nicht wirklich ins Spiel und war bei seinen wenigen Chancen nicht zielstrebig genug.
Das zweite Drittel bot beiderseits wenig aufregendes Eishockey. Gefährliche Aktionen hatten eher Seltenheitswert und die Partie wirkte sehr zerfahren. Amberg konnte selbst mit einer fünfminütigen Überzahlmöglichkeit nichts anfangen und der Abschnitt blieb torlos.
Zum Schlussdrittel kamen die Wild Lions mit einer ganz anderen Körpersprache aus der Kabine und gelangten beinahe folgerichtig durch Felix Schwarz zum Anschlusstreffer. Amberg bekam Spiel und Gegner immer besser in den Griff, überstand dann auch eine doppelte Unterzahl schadlos. Mitte des Drittels traf Philipp Siller zunächst nur das Torgestänge, ehe im nächsten Angriff dann Michael Kirchberger das 2:2 gelang. Der ERSC wollte nun mehr, drängte auf den möglichen Sieg – und Ulm machte vier Minuten vor dem Ende das Tor. Devils-Coach Martin Jainz zeigte sich hinterher zufrieden: „Wir hatten heute das nötige Scheibenglück, aber das haben wir uns auch erarbeitet“. Ambergs Trainer Dirk Salinger trauerte den vergebenen Möglichkeiten hinterher: „Niederlagen sind ärgerlich und diese heute ganz besonders. Wir haben gut gefightet, sind nach dem Rückstand zurückgekommen. Der Gegner nutzte heute seine Chancen besser“.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  15:51 Uhr
Bericht:     ERSCA
Autor:     js


buchloheBuchloe Pirates
Nichts für schwache Nerven - ESV Buchloe müht sich gegen das Schlusslicht Schweinfurt zu wichtigen drei Punkten

(BYL)  Das Positive gleich mal vorneweg: Der ESV Buchloe hat am Freitagabend nach zuletzt drei Niederlagen in Folge im Heimspiel gegen die Mighty Dogs Schweinfurt wieder einen Sieg einfahren können und das trotz eines zwischenzeitlichen 1:3 Rückstands. Doch der 6:5 (1:1, 3:2, 2:2) Erfolg über das Tabellenschlusslicht war unter dem Strich ein härteres Stück Arbeit, als man es sich vermutlich gewünscht hatte. Denn die Buchloer taten sich trotz ihrer Favoritenrolle fast schon erwartungsgemäß schwer und gaben am Ende die schon sicher geglaubten drei Punkte in der Schlussphase fast nochmals unnötig aus der Hand. Dementsprechend war der Sieg also nicht unbedingt schön, aber enorm wichtig. Denn angesichts der Erfolge einiger Verfolger konnte man so den Abstand auf Rang 10 weiter halten und auch die Fans im letzten Heimspiel vor Weihnachten mit drei Punkten beschenken, um die man aber bis zur letzten Sekunde zittern musste.
Beide Teams starteten eher vorsichtig in die Partie. Die Gäste standen zunächst sehr tief und überließen den Piraten die Initiative. Doch wirklich Gefährliches sprang für die Rot-Weißen dabei nicht heraus, da man den letzten Zug im eigenen Spiel und auch im Abschluss vermissen ließ. Der erste gelungene Spielzug brachte dann aber trotzdem die Führung, als Demeed Podrezov klug auf Michal Petrak durchgesteckt hatte und dieser gekonnt zum 1:0 einschob (6.). Zwar blieben die Schweinfurter auch danach weiter eher harmlos, aber auch die Buchloer konnten den Schwung des Führungstreffers nicht wirklich mitnehmen. Und als die Mighty Dogs nach neun Minuten erstmalig in Überzahl agieren durften, glich Dylan Hood mit einem platzierten Schuss zum 1:1 aus (10.). Dies ließ die Gäste nun etwas mutiger werden, wobei bis zu Pause eher Ungenauigkeiten auf beiden Seiten das Spielgeschehen auf dem Eis prägten, sodass es beim Remis zum ersten Seitenwechsel blieb.
Ins Mitteldrittel erwischten die Hausherren dann aber einen Katastrophenstart. Denn nicht nur, dass Kevin Heckenberger 56 Sekunden nach Wiederbeginn auch das zweite Schweinfurter Powerplay zum 1:2 ausnutzte, sondern dass die Gäste einen Konter durch Marcel Weise sogar zum 1:3 vollenden konnten (23.). Nach diesem Doppelschlag war nun endgültig eine Reaktion von Nöten, die die Piraten anschließend aber auch zeigten. Zwar hatte man bei einem Unterzahl-Konter erst noch Glück, dass Schweinfurt das 1:4 liegen ließ (25.), doch danach kämpften sich die Freibeuter ins Match zurück. David Strodel verkürzte mit einem satten Distanzschuss zunächst auf 2:3 (26.), ehe Alexander Krafczyk per Direktabnahme endlich auch einmal eine Buchloer Überzahlsituation nutzen konnte und zum 3:3 ausglich (29.). Auch danach blieben die Gennachstädter am Drücker, ließen aber zu viel aus. Erst Christian Wittmann konnte nach 34 Minuten eine der vielen Einschussgelegenheiten doch zum 4:3 vollstrecken und die Partie somit wieder drehen. Von Schweinfurt war in dieser Phase offensiv fast gar nichts mehr zu sehen, aber kurz vor der Pause tauchten die Unterfranken allerdings doch nochmals gefährlich vor ESV-Keeper Johannes Wiedemann auf, der Kopf und Kragen riskieren musste um den knappen Vorsprung ins letzte Drittel zu retten (37.).
Dort erspielten sich die Piraten weiter ein Chancenplus und der zweite Treffer von Alexander Krafczyk sorgte nach 46 Minuten auch sicherlich für etwas mehr Beruhigung im ESV-Lager. Und nach dem 6:3 durch Andreas Schorer schien die Partie endgültig entschieden (55.). Doch der Schein trügte – und zwar gewaltig: Denn anschließend zeigten sich die Hausherren scheinbar schon zu sehr in vorweihnachtlicher Stimmung und schenkten den sicher geglaubten Heimsieg fast noch einmal her. Ein verwandelter Penalty von Dylan Hood nur 12 Sekunden nach der vermeintlichen Vorentscheidung ließ die Dogs wieder hoffen und Tomas Cermak brachte Schweinfurt mit dem 6:5 zwei Minuten später wieder auf ein Tor heran (57.). So wurden die letzten knapp vier Minuten nochmals zu einer echten Zitterpartie, ehe die Buchloer den wichtigen Dreier über die Zeit retteten.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  12:00 Uhr
Bericht:     ESVB
Autor:     chs


erdinggladiatorsErding Gladiators
2:5 DERBYSIEG GEGEN DEN EHC KLOSTERSEE / SONNTAG - HEIMKRACHER ERSTER VS. ZWEITER

(BYL)  Einen verdienten 2:5 Derbysieg feierten die Erding Gladiators in Grafing gegen den EHC Klostersee. Am Sonntag kommt es in der Stadtwerke Erding Arena nun um 18 Uhr zum Kracher gegen den Tabellen-Zweiten ESC Kempten.
In Grafing überzeugte die Schütz-Truppe vor knapp 900 Zuschauer, darunter rund 150 mitgereiste Gladiators Fans mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Zu Beginn der Partie wollte der EHC Klostersee, der bis zu dieser Partie alle Heimspiele gewinnen konnte, gleich zeigen, wer Herr im Haus ist. Denn keine 12 Sekunden waren gespielt, da hatte man die große Chance auf den Führungstreffer. Diese wurde allerdings alleinstehend vor Patrick Mayer im TSV Gehäuse vergeben. Geprägt von vielen Zweikämpfen wollte kein richtiger Spielfluss aufkommen. Doch umso länger die Partie dauerte, desto besser fand Erding seinen Rhythmus. So kam der Puck in der neunten Spielminute nach einer schönen Pass Stafette zu Rudi Lorenz. Der Routinier fackelte nicht lange und netzte zum Führungstreffer ein. In der Folge bemühten sich die Hausherren den Tabellenführer unter Druck zu setzen. Doch dieser ließ sich nicht locken, sondern stand sicher in der Defensiv. Rund vier Minuten vor dem Drittelende durfte der Grün-Weiße Anhang ein zweites Mal jubeln. Florian Zimmermann, er feierte nach seiner Pause sein Comeback, bezwang in Überzahl EHC Goalie Philipp Hähl. Doch das war es noch nicht im ersten Drittel. Abermals Zimmermann fälschte den Puck unhaltbar zum 0:3 ab.
Das zweite Drittel war geprägt von vielen Strafen und von für ein Derby übliche Reibereien. Für Spannung sorgte aber der Anschlusstreffer durch Raphael Kaefer. Dabei rutschte Patrick Mayer die Hartgummischeibe unglücklich über die Fanghand. Doch im Stile einer Spitzenmannschaft gelang den Herzogstädter fast postwendend die Antwort. Einen über Simon Franz und Petr Pohl in Unterzahl mustergültig gespielten Konter krönte Leon Abstreiter mit dem 1:4. Allerdings ließ Klostersee nicht locker. Julian Dengl verkürzte 2:4.
Im letzten Abschnitt agierten die Gladiators weiter souverän. Man nahm geschickt Zeit von der Uhr und setzte in der Offensive Nadelstiche. Brenzlig wurde es nur bei einem fast zweiminütigen 3:5 Unterzahl. Doch das Penalty Killing funktionierte einwandfrei, so dass der Heimmannschaft kein weiterer Treffer gelang. Die endgültige Entscheidung gelang in der 53 Minute Petr Pohl. Er schloss eine sehenswerte Kombination mit Elias Maier und Tomas Plihal sicher zum 2:5 Endstand ab.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  10:00 Uhr
Bericht:     TSVE
Autor:     dw


ESC KemptenKempten Sharks
Die große Kokoska Show - 7 Punkte steuert der Tscheche beim 9:1 Sieg gegen Pfaffenhofen bei

(BYL)  3 Tore und 4 Vorlagen verbuchte der flinke Stürmer beim deutlichen Sieg der Sharks am Freitag Abend. Absolut verdient dann auch seine erneute Auszeichnung zum Spieler des Abends, bereits zum dritten Mal in Folge. Kokoska spielt bis dato einen überragenden Dezember. Und trotz seines starken Auftritts hatten die Zuschauer das Gespür dafür wen sie an diesem Abend zu feiern hatten. U17 Spieler Markus Walter kam zu seinem ersten Einsatz in der Bayernliga, bekam mit seiner vierten Reihe über das ganze Spiel Eiszeit und machte seine Sache sehr ordentlich. Lohn seines couragierten Auftritts: Er wurde nach dem Spiel von den Zuschauern mit lauten Sprechchören aus der Kabine aufs Eis gerufen und genoss sichtlich seine Ehrenrunde.
9:1, das ist eine deutliche Sprache und das Ergebnis entspricht auch durchaus dem Spielverlauf. Die Gäste hatten in dem einseitigen Spiel  eigentlich nie wirklich die Chance der Partie  ihren Stempel aufzudrücken, zu konzentriert und energisch gingen die Gastgeber zu Werke. Eine beruhigende 3:0 Führung nach dem ersten Drittel wurde nach 40 Minuten auf 5:0 ausgebaut und im letzten Drittel hatte man sogar das Gefühl die Sharks nahmen in Anbetracht des Topspiels am Sonntagabend etwas den Fuß vom Gas. Trotzdem schraubte man das Ergebnis bis auf 9:0 nach oben um sich kurz vor Ende doch noch den Ehrentreffer der Gäste einzufangen, der dem sicheren Jakob Nerb zwischen den Pfosten seinen zweiten Shutout der Saison vermasselte. Trainer Sven Curmann war sichtlich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „Unter der Woche haben wir einiges aufgearbeitet, vor allem auch im mentalen Bereich. Wir waren heute in allen Belangen besser und deshalb geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir hatten in den letzten Spielen ein bisschen Probleme auch den Ertrag aus unserer Arbeit zu ziehen und heute hat das perfekt funktioniert.“
Durch die gleichzeitige Niederlage von Peißenberg gegen Schongau rückt man sogar auf Platz 2 nach oben, so dass es am Sonntag in Erding zwischen dem Ersten und dem Zweiten ein echtes Spitzenspiel gibt.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  01:42 Uhr
Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – TSV Erding Gladiators 2:5 (0:3, 2:1, 0:1)

(BYL)  Großer Kampf, gute Leistung, aber keine Punkte: Am Freitagabend zog der EHC Klostersee in der heimischen Wildbräu-Arena erstmals den Kürzeren. Die erste Heimniederlage der Saison bezogen die Grafinger im Derby mit 2:5 gegen den souveränen Spitzenreiter Erding Gladiators, der in einem hochklassigen Bayernliga-Vergleich in den Schlüsselsituationen jeweils knapp die Nase vorne hatte.
Die Partie wäre wohl anders verlaufen, wenn die Rot-Weißen in den sehr dominant gestalteten ersten sieben, acht Minuten nur ihre zwei Alleingänge im Gäste-Kasten versenkt hätten. Wie´s geht, zeigte gegenüber der Tabellenführer, der den zumindest gleichwertigen EHClern zur ersten Pause drei Stück eingeschenkt hatte und in der eigenen Zone kaum einmal die Übersicht verlor. Kaum war der Gladiators-Abwehrriegel im zweiten Abschnitt einmal geknackt, ließ man im Konter das 1:4 zu.
Die Mannschaft von Gert Acker und Florian Engel arbeitete sich in den nächsten Minuten wieder um einen Treffer heran und hatte auch in der Anfangsphase des Schlussdrittels noch ein paar gute Chancen, um die Gäste in Bedrängnis zu bringen. Die Erdinger aber blieben cool, räumten hinten weiterhin gut ab und konterten in der 53. Minute gegen offensiv teilweise zu ungestüme Klosterseer entscheidend.
EHC Klostersee: Philipp Hähl (Marinus Schunda); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Marek Haloda, Tobias Hilger, Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Jan Fiedler; Simon Roeder, Florian Gaschke, Quirin Spies, Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Julian Dengl, Matthias Baumhackl, Philipp Quinlan, Arnaud Eibl, Stefan Würmseer, Vitus Gleixner, Leander Ruß.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  10:30 Uhr
Bericht:     EHCK
Autor:     fb


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn bleibt in Dorfen siegreich

(BYL)  Der EHC Königsbrunn gewinnt auch sein zweites Spiel der Punkterunde gegen die “Eispiraten“ des ESC Dorfen. Die Brunnenstädter drehten im Mitteldrittel mächtig auf und setzten sich am Ende mit 8:4 gegen kämpferisch starke Gastgeber durch.
Königsbrunn startete mit 16 Feldspielern in die Begegnung, Dorfen konnte ebenfalls mit 16 auflaufen. Im Tor der Brunnenstädter stand von Beginn an David Blaschta, als Backup war Timo Weiß im Kader. Nicht mit im Aufgebot waren neben Dennis Tausend noch Gustav Veisert, Stefan Vajs, Lukas Häckelsmiller, Max Petzold und Simon Beslic.
Dorfen startete wie schon im Hinspiel mit viel Einsatz in die Partie und präsentierte sich von Beginn an als äußerst unbequemer Gegner. Der EHC verteidigte konzentriert und ließ nur wenige direkte Schüsse auf das Königsbrunner Tor zu. Eine frühe Unterzahlsituation der Brunnenstädter konnten die Eispiraten zunächst nicht nutzen, die Defensive des EHC hielt gegen die stärkste Überzahlmannschaft der Liga stand. Königsbrunn tat sich schwer in die Partie zu kommen, das Spiel der Brunnenstädter war noch zu ungenau. Im Laufe der Begegnung erarbeitete sich der EHC dann einige gute Gelegenheiten, kassierte dann aber nach einem Offensivfoul eine weitere Strafzeit. Dieses Mal machten es die Gastgeber besser und gingen in der 14. Spielminute durch den Treffer von Vrba in Führung. Der EHC kam aber immer besser in die Begegnung an und suchte den Ausgleich. In der 20. Spielminute war es dann soweit, nach schönem Anspiel von Tim Bullnheimer netzte Mika Reuter per Direktabnahme zum 1:1 ein. Mit dem leistungsgerechten Remis ging es dann für beide Teams ein erstes Mal in die Kabinen.
Im Mitteldrittel gab der EHC von Anfang an Vollgas und nahm das Heft in die Hand, Königsbrunn war nun endgültig im Spiel angekommen und agierte druckvoll. Gleich im ersten Überzahlspiel konnten sich die Brunnenstädter belohnen, nach klugem Anspiel von Tim Bullnheimer hatte Marco Sternheimer freistehend genug Zeit sich die Ecke auszusuchen und hämmerte in der 25. Spielminute den Puck mit einem strammen Schuss zur 2:1 Führung ins gegnerische Tor. Dorfen konnte zwar in der 29. Spielminute zum 2:2 ausgleichen, doch die Freude der heimischen Fans währte nur kurz. Mika Reuter tankte sich 30 Sekunden später durch die gegnerische Defensive und schloss seine sehenswerte Aktion mit dem Treffer zur 3:2 Führung ab. Nur zwei Minuten später traf dann Tim Bullnheimer zum zweiten Mal und erhöhte auf 4:2. Doch es kam noch schlimmer für die Gastgeber, in der 34. Spielminute schraubte der EHC mit einem Doppelschlag den Spielstand auf 6:2 hoch, Torschützen waren Leon Hartl und Toms Prokopovics. Kurz vor der letzten Pause zappelte der Puck erneut im Netz der Eispiraten, doch der Treffer wurde nicht gegeben, zuvor wurde eine Strafe gegen Königsbrunn angezeigt, die aber bis Drittelende folgenlos blieb. 
Der EHC startete mit viel Torhunger in den letzten Spielabschnitt, war aber zu sorglos und unkonzentriert in der Rückwärtsbewegung. Dorfen hatte noch lange nicht aufgegeben und erzielte in der 44. und 45. Spielminute zwei Treffer, der Abstand betrug nur noch zwei Tore. Königsbrunn fing sich aber wieder und versuchte nun einen weiteren Treffer zu erzielen. In der 50. Spielminute musste dann Leon Steinberger wegen eines Offensivfouls mit einer Spieldauerstrafe vom Eis, Dorfen hatte jetzt fünf Minuten Überzahl. Doch statt die Partie zu drehen, kassierten die Eispiraten einen Shorthander, nach Scheibeneroberung konterte der EHC die Gastgeber eiskalt aus. Nach einem präzisen Anspiel von Tim Bullnheimer traf Mika Reuter in der 52. Spielminute zum 7:4. Dorfen hatte danach noch weiter Überzahl, konnte diese aber nicht nutzen. Spätestens mit dem 8:4 in der 58. Spielminute durch den freistehenden Marco Sternheimer war die Partie dann aber endgültig entschieden.
Königsbrunn gewinnt nach einem zaghaften ersten Drittel hochverdient gegen einen sehr unbequemen und kampfstarken Gegner, der bis zum Ende nicht aufsteckte. Allerdings zogen die Brunnenstädter einige unnötige Strafzeiten durch Offensivfouls in der gegnerischen Zone und machten die Begegnung unnötig spannend. Coach Bobby Linke muss auch im nächsten Spiel auf Leon Steinberger wegen dessen Spieldauerstrafe verzichten, war aber froh über den Sieg: „Im ersten Drittel sind wir schwer ins Spiel gekommen, Dorfen war gut und organisiert. Da haben wir zu wenig gezeigt und kommen mit einem glücklichen 1:1 in die Pause. Das haben wir danach viel besser gemacht, haben auch weniger Fehler produziert und hatten viel mehr Schüsse aufs Tor. Im Schlussdrittel kommen wir durch zwei individuelle Fehler und die daraus resultierenden Tore nochmal in die Bredouille, danach war das Spiel wieder auf der Kippe. Unser Unterzahlspiel war heute wieder top, der Shorthander hat dann das Spiel entschieden. Wir haben über zwei Drittel zu viele Fehler produziert, schlechte Pässe gespielt und hatten zu wenig Laufbereitschaft gezeigt. Ich bin aber zufrieden mit den drei Punkten, im nächsten Spiel müssen wir jedoch wieder aufgrund der Ausfälle weiter umstellen.“
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  00:39 Uhr
Bericht:     EHCK
Autor:     hp


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
WEITERHIN PUNKTLOS IN DER FREMDE

(BYL)  Mit 14 Feldspielern und 2 Goalies reisten die Mighty Dogs nach Buchloe, die mit 19+2 eine Reihe mehr zur Verfügung hatten. Neben Leo Ewald, Nils Melchior und Marcel Grüner, war auch Benni Roßberg am Freitag Abend nicht mit dabei. Für ihn stand über 60 Minuten Leon Pöhlmann im Tor, der seine Sache sehr ordentlich erledigte. Sein Back-up war somit Anton Hesselbach.
Den besseren Start erwischten die Hausherren, denn bereits nach 39 Sekunden musste Masel erstmalig auf die Strafbank Platz nehmen. Das Powerplay konnten die Pirates noch nicht für sich nutzen, denn die vier Dogs auf dem Eis ließen wenig zu oder blockten jeden Schuss. Den Torreigen eröffnete dann in der sechsten Minute der Routinier Petrak und erzielte das nicht unverdiente 1-0. Danach kamen die Dogs besser ins Spiel und knapp fünf Minuten später konnte Dylan Hood im Powerplay zum 1-1 den Puck im Gehäuse von Wiedemann unterbringen. Beide Mannschaften hatten dann noch ihre Möglichkeiten auf weitere Treffer, aber am Ende ging es gerecht mit 1-1 in die erste Pause.
Diesmal erwischten die Gäste den besseren Start und konnten innerhalb von zweieinhalb Minuten auf 1-3 durch Heckenberger (Powerplay) und Marcel Weise davonziehen. In den folgenden acht Minuten hatten die Mighty Dogs dann nur noch wenig Zugriff auf das Spiel und die Hausherren trumpften auf. Strodl erst mit dem Anschluss zum 2-3 und kurz darauf Krafczyk mit dem 3-3. Damit nicht genug, drehten die Pirates durch C. Wittmann das Spiel und führten somit 4.3. Ein Ausgleich wollte für die Dogs nicht fallen, wenn gleich auch genug Chancen vorhanden waren.
Im letzten Spielabschnitt merkte man beiden Mannschaften an, dass die Hausherren hier unbedingt vor Weihnachten das Spiel gewinnen wollen und die Dogs sich nicht aufgaben. Dennoch erzielte der ESV Buchloe den nächsten Treffer am Abend durch Krafczyk und zogen mit 5:3 davon. Als Schorer knapp sechs Minuten vor Ende den vermeintlichen Siegtreffer zum 6:3 erzielte, war es Hood, der zwölf Sekunden später durch einen zugesprochenen (Foul an Cermak) Penalty auf 6:4 verkürzte. Es kam also wieder Spannung auf in der Sparkassen-Arena von Buchloe und diese war dann greifbar, als Cermak vier Minuten vor Ende das 6:5 erzielte. Umgehend zog Semjon Bär das Time-Out, um seine Mannschaft für die letzten Minuten einzustellen. Am Ende reichte es nicht mehr für den verdienten Ausgleich und musste erneut mit leeren Händen die Reise zurück nach Unterfranken antreten.
Das nächste Heimspiel ist zugleich auch das letzte Heimspiel vor Weihnachten. Am Sonntag gastiert der TEV Miesbach um 18 Uhr im Icedome. Tickets sowie auch der Livestream bei SpradeTV können über die Homepage gebucht werden.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  14:36 Uhr
Bericht:     ERVS
Autor:     imd


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
LETZTES HEIMSPIEL VOR WEIHNACHTEN

(BYL)  18. Spieltag: Der TEV Miesbach ist zum Rückspiel zu Gast im Schweinfurter Icedome. Die Oberbayern liegen aktuell mit 35 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und damit 31 Zähler vor den Mighty Dogs. Das Team um Headcoach Zdenek Travnicek wird nicht nur wegen der aktuellen Tabellensituation mit dem entsprechenden Selbstvertrauen in die Kugellagerstadt reißen, die Kreisstädter sind auch seit vier Spielen ungeschlagen und konnten zuletzt dabei Siege gegen Dorfen (6:2 / 6:3) einfahren und Auswärts den EV Dingolfing mit 6:2 bezwingen. Auch gegen den kommenden Gegner für die Mighty Dogs am Dienstag, den ESC Geretsried, konnte man mit 7:5 besiegen und somit traf man auch zuletzt im jeden Spiel mindestens sechs Mal. Die beiden Kontingentspieler Bohumil Slavicek und Patrick Asselin treffen wie schon vergangene Saison nach Belieben, zusammen kommen die beiden Stürmer bereits auf über 50 Scorerpunkte für den TEV. Inwieweit das Team um Headcoach Semjon Bär gegen den Aufstiegsmitfavoriten mithalten kann, bleibt aufgrund der angespannten Personalsituation der Mighty Dogs abzuwarten. Als Ausrede will es Trainer Bär sowieso nicht gelten lassen, wenn man mit weniger Spielern zur Verfügung in ein Spiel geht. Das man gegen den TEV Miesbach mithalten kann, zeigte durchaus immer wieder die Vergangenheit, wenn gleich auch der TEV zumeist als Sieger vom Eis ging. Beim ersten Aufeinandertreffen stand man sich selbst im Wege, um etwas zählbares aus Miesbach mitzunehmen. Zum einem verschlief man die ersten Minuten und geriet schnell in einen 2-0 Rückstand, zum anderen machte man sich das Leben selbst schwer. Traf man in Miesbach und hatte Hoffnung auf zählbares, kamen binnen Sekunden postwendend die Antwort des Gegners und der alte Abstand war wieder hergestellt. Das heißt, dass die Mannen um Kapitän Dylan Hood von Beginn an wach sein, konzentriert und auch von der Strafbank weg sein müssen. Den beim letzten Aufeinandertreffen erzielte der TEV gleich drei Treffer in Überzahl. 
Wer noch ein Weihnachtsgeschenk benötigt, hat am Sonntag die Möglichkeit, ausschließlich am Fanshop Fanschals und Pudelmützen für einen Sonderpreis zu erwerben. Die Schals für 16€ statt 18€ und die Pudelmütze statt 20 für 18€. Schaut also gerne am Fanshop am Sonntag vorbei.
Spielbeginn gegen den TEV Miesbach ist am Sonntag, den 17Dezember, um 18.00 Uhr im Schweinfurter Icedome.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  14:36 Uhr
Bericht:     ERVS
Autor:     imd


forstnatureboyzForst Nature Boyz
Nature Boyz entführen einen Punkt aus Ravensburg - Starke Leistung und knappe Niederlage nach Penalty

(BLL)  Die weite Reise zum Ligakonkurrenten aus Baden Württemberg war ergebnistechnisch nicht optimal verlaufen, jedoch zeigte das Team vom Trainergespann Markus Ratberger und Tobias Maier eine couragierte Leistung und unterlag erst nach Penaltyschießen mit 3:2 (1:0, 1:2, 0:0, 1:0) und entführte einen wichtigen Punkt.
Bereits beim Heimspiel war klar, dass sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegneten. Auch dieses Spiel verlief sehr eng, kein Team konnte sich entscheidende Vorteile erspielen. Einen denkbaren schlechten Start gelang den Nature Boyz, denn in der 2. Spielminute vergaßen sie einen freistehenden Gegenspieler vor Andreas Scholz, der gegen den Schuß machtlos war und die 1:0-Führung der Hausherren nicht verhindern konnte. Anfänglich erspielten sich die Hausherren gestärkt durch die Führung eine leichte Überlegenheit. Doch Andreas Scholz hatte wieder einen Sahnetag erwischt, und konnte wie gewohnt einige gute Chancen der Gegner verhindern. Die Gegenangriffe der Nature Boyz waren noch nicht zwingend genug. Somit wurden die Seiten mit der 1:0-Führung der Heimmannschaft gewechselt.
Auch im Mittelabschnitt erwischten die Hausherren den besseren Start. In der 24. Minute konnten sie die Führung auf 2:0 ausbauen. Anfänglich schien es so, dass die Nature Boyz jetzt ob dem Rückstand verunsichert wären, doch weit gefehlt. Sie stemmten sich gemeinsam gegen die gegnerischen Angriffe und starteten immer wieder Konterangriffe. Die Belohnung ihres Engagements ernteten sie in der 32. Minute, denn in Überzahl schlug Bastian Grundner zu, und verwandelte auf Zuspiel von Maximilian Mewes und Simon Fend, und verkürzte somit auf 2:1. Knapp eineeinhalb Minuten später gelang nach einem super Zuspiel von Tobias Dietz Max Willberger sein erster Treffer in der Punkterunde. Die Freude war natürlich rießengroß, denn der Rückstand war egalisiert.
Die Luft knisterte im letzten Spieldrittel, beide Teams suchten die Entscheidung für sich und nahmen das jeweilige gegnerische Tor unter Beschuß. Beide Torhüter hatten jetzt einiges zu tun. Das Spiel wogte hin und her, es schien so, dass derjenige, der den nächsten Treffer erzielen würde, das Eis als Sieger verlassen würde, doch die Torhüter ließen nichts mehr zu. Die Folge des torlosen Schlußdrittels war die Verlängerung.
Zu Beginn der Verlängerung nahmen die Forster nochmals das Ravensburger Tor unter Beschuß. Jetzt hatte Jonas Waltherr im Tor viel Glück auf seiner Seite. Die Hausherren konnten zum Ende der Verlängerung noch ein paar mal vor Scholz auftauchen, doch der wollte ebenfalls keinen Gegentreffer kassieren und verhinderte diesen durch Glanzparaden. Nach 5 Minuten Verlängerung stand das Penaltyschießen auf der Agenda.
Nach den ersten drei Schützen, von denen jeweils zwei jeder Mannschaften trafen, ging auch das Penaltyschießen in die Verlängerung. Hatte Tobias Estermaier seinen ersten Penalty noch verwandelt, scheiterte er mit seinem zweiten knapp. Die Hausherren verwandelten den 4. Penalty und sicherten sich dadurch den Zusatzpunkt.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  18:36 Uhr
Bericht:     SCF
Autor:     ws


ERC LechbruckLechbruck Flößer
Chancenverwertung ist weiterhin das Manko

(BLL)  Gegen den SC Reichersbeuern lieferte der ERC Lechbruck erneut ein gutes und kampfintensives Spiel ab, die Punkte gingen diesmal aber an die Gäste. Diese präsentierten sich in der Defensive sehr clever. Ein Match auf Augenhöhe, in dem die Torschussstatistik deutlich für die Flößer sprach, letztlich aber eine 0:3-Heimniederlage zu Buche steht.
Die Lecher zeigten sofort, dass sie den Aufwärtstrend fortsetzen möchten. Gegen eine gut organisierte Reichersbeuerner Mannschaft, konnten immer wieder gefährliche Angriffe gesetzt werden. Kilian Haltmair im Tor der Gäste hatte mehr zu tun als ihm vermutlich lieb war, er zeigte sein Können und war über das gesamte Spiel hinweg ein guter Rückhalt für die Oberbayern. In der 8. Minute erzielte Peter Fischer das 1:0 für den SC Reichersbeuern. Johannes Fischer legte in Überzahl das 2:0 in der 16. Minute nach.
Die Flößer waren auch im zweiten Drittel spielstark, hatten mehrere Chancen, die aber alle nicht genutzt werden konnten. In diesem Punkt waren die Gäste einfach besser: Erneut eine Überzahl für den SC Reichersbeuern und Florian Barein nutzte diese in der 27. Minute zum 3:0. Eine bittere Pille für den ERC, der selbst 1-2 Treffer bis zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient gehabt hätte. Das Spiel wurde nun etwas ruppiger, zahlreiche Strafzeiten gab es ab der 36. Minute auf beiden Seiten, wobei der ERC nun einige Powerplaymöglichkeiten hatte, kurzzeitig sogar eine 5-3 Überzahl. Die Chancen waren mehrfach da, aber die Abschlussschwäche eklatant. So blieb es beim 0:3 bis zur zweiten Pause.
Im letzten Drittel ein unveränderters Bild: Die rund 170 Zuschauer im Lechparkstadion sahen eine aufopferungsvoll kämpfende und gut spielende Lechbrucker Mannschaft, die es schlicht nicht geschafft hat, den Puck im Gästetor unterzubringen. Der Gegner produzierte mehrere Strafzeiten, doch auch im Powerplay hatten die Lecher kein Torschussglück. So gewann am Ende der SC Reichersbeuern mit 3:0 in Lechbruck und entführte die Punkte nach Oberbayern.
Fazit: Die Leistungskurve der Flößer zeigt weiterhin nach oben, die Chancenverwertung dagegen ist deutlich ausbaufähig.
 www.icehockeypage.de    Sonntag 17.Dezember 2023  09:12 Uhr
Bericht:     ERCL
Autor:     ms

 
ercsonthofenERC Sonthofen
Derbysieger und Tabellenführer: Sonthofen ringt Pfronten 5:3 nieder

(BLL)  Durch einen hart erkämpften, aber absolut verdienten 5:3-Heimsieg im Derby gegen die Pfronten Falcons gelingt dem ERC Sonthofen nicht nur die Revanche für die 2:5-Hinspielniederlage, die Mannschaft von Trainer Helmut Wahl und Vladi Kames klettert auf Platz 1. Die Schwarz-Gelben profitieren von der Niederlage Burgaus in Germering. 700 Fans des ERC feiern den Derbysieger und Tabellenführer.
Rasse, Klasse und jede Menge Emotionen: Den Zuschauern im Eisstadion an der Hindelanger Straße wurde über 60 Minuten all das geboten, was den Eishockeysport so liebenswert macht. Insbesondere im letzten Spielabschnitt aber wurden die Nerven derer strapaziert, die es mit dem ERC halten – mit einem erlösenden und glücklichen Ausgang für die Hausherren, die sich einen am Ende verdienten Heimerfolg sicherten. Aber der Reihe nach.
Die Sonthofer zeigten von Beginn an, dass sie die drei Punkte und die Wiedergutmachung für die Pleite im Hinspiel in Pfronten einfahren wollten. Nach einem vorsichtigen Abtasten beider Teams in den ersten fünf Minuten drückte der ERC mächtig aufs Gaspedal: Alleine David Mische (9. Minute), Valentin Köcheler (10.), Dan Przybyla (15.), Kapitän Marc Sill (17.) oder Christian Engler (20.) hätten ihre Einschussmöglichkeiten in Tore ummünzen müssen. Auf der Gegenseite vereitelte Keeper Fabian Schütze mit einem starken Fanghand-Save eine der wenigen Pfrontner Chancen (10.). So ging es mit einem für die Gäste schmeichelhaften 0:0 in die Kabinen.
Der zweite Abschnitt begann, wie der erste endete: Ondrej Havlicek hätte Sonthofen in der 21. Minute aufs Scoreboard bringen müssen. Es dauerte indes nicht lange, bis Mannschaft und Fans der Schwarz-Gelben jubeln durften: In der 24. Minute erzielte Jonas Gotzler nach traumhafter Vorlage von Christian Engler und Kevin Adebahr das 1:0, indem er Gästekeeper Pascal Lorenz tunnelte.
Mit der Führung im Rücken erspielte sich Sonthofen weitere, gute Torchancen, auch wenn die Gästemannschaft von Trainer Michael Bielefeld durch schnelle Konter immer wieder gefährliche Duftmarken setzte. Einen dieser Tempogegenstöße nutzten sie in der 34. Minute zum Ausgleich. Es entwickelte sich fortan das erwartete, intensive und rassige Nachbarschaftsduell mit vielen Nickeligkeiten, Zweikämpfen und Torgelegenheiten. Zur Freude der heimischen Zuschauer markierte David Mische 53 Sekunden vor der Pausensirene aus zentraler Position das 2:1! Kapitän Marc Sill du Ondrej Havlicek waren die Vorbereiter.
Das dritte Drittel war nichts für schwache Nerven: Nach einem Sonthofer Abspielfehler im Aufbau schnappte sich der Pfrontner Stürmer Jakub Bernd die Scheibe, lief allen davon und ließ auch Fabian Schütze im Kasten des ERC keine Chance. Der 2:2-Ausgleich in der 42. Minute gab den Gästen Auftrieb. In der Folge erspielten sie sich immer wieder vielversprechende Offensivaktionen im Drittel der Sonthofer – einzig Fabian Schütze hatte der Gästeführung etwas entgegenzusetzen. In der 49. Minute aber war auch der starke Goalie der Sonthofer machtlos: Filip Matejka nutzte einen Penalty eiskalt aus und erzielte die 3:2-Führung.
Was die Zuschauer wenig später erlebten, war Freude pur: Sonthofen startete wütende Angriffe auf den Pfrontner Kasten und binnen 32 Sekunden waren es David Mische (Assist: Vladi Kames) und Dan Przybyla (Assist: Jochen Hartmann), die in der 51. und 52. das Spiel drehten und das Eisstadion ins Ekstase versetzten. Das 4:3 war so etwas wie die Vorentscheidung, denn die Schwarz-Gelben hatte das Momentum auf ihrer Seite und kontrollierten die Partie. In der 55. Minute setzte erneut Dan Przybyla auf Vorlage von Niklas Holzschneider und Matyas Stransky den viel umjubelten Schlusspunkt: 5:3. Bei der Ehrenrunde der Mannschaft skandierten die Fans „Derbysieger, Derbysieger!“ Der ERC Sonthofen aber ist seit Freitagabend nicht nur Derbysieger, sondern auch Tabellenführer, denn die Eisbären Burgau verloren parallel bei den Wanderers Germering mit 6:4.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  00:01 Uhr
Bericht:     ERCS
Autor:     nb


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
Regenschlacht in Vilshofen mit besserem Ende für den EHC Waldkraiburg

(BYL)  Ein verregneter Eishockeyabend ging am vergangenen Freitag in Vilshofen zu Ende. Die „Löwen“ aus Waldkraiburg trafen hier auf die „Wölfe“ aus Vilshofen und entschieden die Partie in der Eishockey Landesliga mit 3:7 Toren für sich. Dass der eingangs erwähnte Regen hier ebenfalls eine Rolle spielte, zeigte sich vor allem im letzten Spielabschnitt in einem Stadion, das über kein Dach verfügt.
Es mutet schon ein wenig komisch an, wenn man, aus Sicht der Zuschauer, erst einmal, im tiefsten Winter, im Regen durch ein Freibad stapft, um sich ein Eishockeyspiel anzusehen. Doch zwischen Liegewiese und Sprungtürmen standen sie nun da und beobachteten nach rund zweieinhalb Minuten die erste Strafe wegen hohem Stocks gegen die Gastgeber. Diese Situation wussten die Powerplay-Starken Löwen auch prompt zu nutzen und gingen nach dreieinhalb Minuten durch ein hineingearbeitetes Tor von Josef Dana in Führung. Lange sollte die jedoch nicht anhalten. Nach einem Löwen-Fehlpass war zuerst Dominique Vierne allein in Richtung Tobias Sickinger unterwegs. Diese Möglichkeit konnte er zwar noch blocken, der Nachschuss von Johannes Brunner jedoch brachte die Wölfe wieder gleichauf mit dem EHC Waldkraiburg. Nur 43 Sekunden im Anschluss an den Ausgleich sorgten die Löwen allerdings wieder für klare Verhältnisse. Auf der rechten Seite stieß Anthony Dillmann an der Bande entlang ins Drittel der Niederbayern und spielte den Querpass auf Herman. Statt abzuschließen, hatte dieser das Auge für Leon Decker am rechten Pfosten und letzterer schloss zum 1:2 ab. Weiterhin hatten die Löwen mehr vom Spiel und die Vilshofener Angriffsbemühungen endeten meist an der Löwen-Abwehr oder spätestens bei Tobi Sickinger im Tor der Löwen. Diese machten letztlich in der 14. Minute mit ihrem nächsten Treffer auf sich aufmerksam. Nach einem Schuss von Tobias Jakob, reagierte Philipp Lode am gedankenschnellsten und verwandelte den Nachschuss zum 1:3. Mit dem 1:4 beschlossen die Löwen letztlich das Drittel. Nach einem Querpass von Dominik Soukup vor das Tor, stocherte Josef Dana den Puck am Torhüter Wunderlich vorbei und schickte seine Jungs mit dieser Führung in die Kabine.
Der zweite Durchgang begann mit einem Hoffnungsschimmer für die Gastgeber. Nach nicht einmal zwei Minuten im Drittel, fand sich Dominique Vierne plötzlich alleingelassen von der Löwen-Abwehr vor dem Tor und schloss entschlossen in dieses ab. Erneut ließ die Antwort der Löwen nicht lange auf sich warten. Bedient von Dominik Soukup, schloss Nico Vogl seinen Lauf durch das Drittel der Vilshofener eiskalt mit der Rückhand in das Tor ab und stellte mit dem 2:5 den alten Abstand wieder her. Das nächste Tor der Löwen ließ lediglich vier Minuten auf sich warten. Auf ein schönes Zuspiel von Anthony Dillmann, folgte ein flinker Lauf von Leon Decker in Richtung Vilshofener Tor. Von der rechten Seite schob Decker letztlich den Puck durch eine Lücke in das Tor der Wölfe. Das letzte Tor der Löwen fiel zweieinhalb Minuten vor Ende des Drittels in Überzahl. Vor dem Tor und bedient von Dominik Soukup, verzögerte Nico Vogl seinen Schuss um den bereits am Boden liegenden Alex Wunderlich letztlich zum 2:7 Pausenstand zu bezwingen.
Das letzte Drittel bot in Sachen Tore nicht mehr viel. Aufgrund des starken, aber feinen Regens glich das Eis eher einer Wundertüte – man wusste nie, wo der Puck nach einem Pass landete. Dieser Umstand ließ das Spiel etwas zerfahrener wirken. Die Löwen schalteten ab einem Punkt zusätzlich noch in der Verwaltungsmodus und so ließen sie das Spiel für sich langsam auslaufen. 27 Sekunden nach dem Seitenwechsel, der in offenen Stadien nach zehn Minuten im letzten Drittel vorgeschrieben ist, machte sich Vilshofen noch an die Ergebniskorrektur. Nach einer Strafzeit für den EHC Waldkraiburg, erhöhte Mathias Sagerer mit einem satten Schlagschuss von der rechten Seite auf den 3:7 Endstand.
Zugutehalten muss man den Gastgebern an dieser Stelle, dass man ihrem Spiel und ihrem Kampfeswillen nicht ansehen konnte, dass sie bereits als Absteiger in die Bezirksliga feststehen. Zwar reichte es am Ende nicht gegen zu starke Löwen, doch der Kampfgeist war hierfür nicht das Ausschlaggebende.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  18:00 Uhr
Bericht:     EHCW
Autor:     aha

  
       
    

NEWS Landesverbände

Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen  /  Rheinland-Pfalz
    
   

eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Klarer 10:0-Heimsieg der Eisadler vor toller Kulisse gegen Troisdorf!

(RLW)  Knapp 800 Zuschauer fanden am Freitagabend den Weg ins Dortmunder Eissportzentrum an der Strobelallee und konnten einen verdienten Sieg der Eisadler und 10 Tore ihrer Mannschaft gegen den EHC Troisdorf bejubeln. Die Gäste aus dem Rhein-Sieg-Kreis kamen mit einer sehr jungen Mannschaft nach Westfalen und versuchten mit einer kompakten Defensive und gelegentlichen schnellen Kontern dagegen zu halten. Phasenweise gelang das ganz gut, letztlich mussten sie sich aber der spielerischen Überlegenheit der Eisadler beugen. Das merkte man vor allem zwischen der 32. und 34. Minute, als ein Dreierpack im Minutentakt das Ergebnis auf 5:0 stellte und auch im Schlussabschnitt, als das Team von Ralf Hoja 13 Sekunden brauchte, um aus einem 8:0 ein 10:0 zu machen. Dreifacher Torschütze war Eisadler Stürmer Corvin Rosenthal, Ben Busch traf wie Brayden Dale zweifach. Torhüter Lennard Brunnert hielt bis zur 50. Minute seinen Kasten sauber, auch sein Nachfolger Nico Menke (für den erkrankten Marvin Nickel im Kader) ließ ebenfalls keinen Troisdorfer Treffer zu.
Bereits nach 11 Sekunden gab es den ersten Dortmunder Torjubel, als der ansonsten gute Troisdorfer Keeper beim ersten Eisadler Angriff den Puck hinter seinem Gehäuse nicht sichern und Brody Dale die freie Einschusschance nutzen konnte. Das 2:0 fiel dann in der 8.Minute in Überzahl (insgesamt nur 4 Strafminuten in einer sehr fairen Partie). Brody Dale spielte den Puck von der linken Seite quer hinüber auf Verteidiger Dominik Scharfenort, der gekonnt den Puck versenkte. Mit dieser schnellen 2:0-Führung ließen die Eisadler den Gästen etwas mehr Platz und so musste man bis weit ins zweite Drittel warten, bis es die nächsten Treffer gab. Die fielen dann aber kurz nacheinander. Erst war es in der 32. Minute Brayden Dale, der zum 3:0 einschießen konnte. 66 Sekunden später traf Corvin Rosenthal im Nachschuss zum 4:0 und wiederum 48 Sekunden später vollendete Robin Loecke aus zentraler Position zum 5:0. Das 6:0 konnte in der 38. Minute erneut Corvin Rosenthal, mit einer gewissen Unterstützung eines Troisdorfer Verteidigers, von der rechten Seite erzielen. Auch im Schlussabschnitt hielt die die Dominanz der Eisadler an und so fielen noch vier weitere Dortmunder Treffer durch erneut Corvin Rosenthal in der 46. Minute, dann Ben Busch gut zwei Minuten später und danach der Doppelschlag binnen 13 Sekunden durch Brayden Dale und Ben Busch in der 51. Minute.
Mit diesem 12. Spiel der Hauptrunde ist Halbzeit angesagt in der Punkterunde. Bevor aber die Weihnachts- und Neujahrspause beginnt, wartet noch eine äußerst spannende Partie auf die Eisadler und zwar am kommenden Freitag ab 20 Uhr im Eissportzentrum Westfalen. Dann kommt mit den Ratinger Ice Aliens der Tabellenführer zum Tabellenzweiten. Mehr Spitzenspiel geht nicht, zwei Duelle gab es in dieser Saison schon, beide gingen sehr umkämpft mit 4:3 (einmal nach Overtime) an die Eisadler. Trotzdem haben die Ice Aliens (bei drei Spielen mehr) 9 Punkte Vorsprung und bleiben weiterhin der große Titelfavorit, auch wenn sie das immer wieder negieren. Sehr viel Spannung ist dann also angesagt.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  12:23 Uhr
Bericht:     EAD
Autor:     tb

 
neusserevNeusser EV
Ein Spiel ohne Derby-Charakter  / Ratingen - NEV 9:2

(RLW)  „Seit einigen Jahren sind die Spiele gegen Ratingen nicht mehr mit dem Derbycharakter gespickt, wie man es von den Partien kennt. Entweder sind es enge Spiele, oder du gehst klanglos unter“, so fasste Trainer Sebastian Geisler die gestrige Partie treffend zusammen.
Dreh und Angelpunkt war die Neusser Defensive, hier fand das Spiel die meiste Zeit statt. Dort, wie in der neutralen Zone waren die Abstände zu den Gegenspielern zu groß.
Die ersten zehn Minuten war es ein gutes Spiel auf beiden Seiten, dann zogen die Ratinger auf  4:0 im ersten Drittel davon.
Im zweiten Abschnitt konnte Vincent Robach in Unterzahl den ersten Treffer für den NEV zum 1:6 erzielen, Lukas Malcher traf im letzten Drittel zum 9:2 Endstand. Der hohe Sieg der Ratinger geht in Ordnung, auch wenn der Ordnung halber festgehalten werden muss, dassdrei Treffer aufgrund von fragwürdigen Referee- Entscheidungen erzielt wurden. Neben den Neusser Spielern hatte auch das Schiedsgericht keinen guten Tag.
„Morgen zählt es wieder, Gegen Solingen sind wir dann in der Pflicht mit einem Sieg das Jahr zu beenden“, richtet der Trainer den Fokus auf  das Spiel in der Solinger Eishalle am morgigen Abend.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  09:30 Uhr
Bericht:     NEV
Autor:     kf


ratingenRatinger Ice Aliens
Heimsieg im Derby!

(RLW)  Fast 400 Zuschauer im letzten Heimspiel des Jahres 2023 sahen einen
deutlichen 9:2-Heimerfolg der Ratinger Ice Aliens gegen den Neusser EV.
Benjamin Hanke fehlte auf Seiten der Ratinger, sonst stellten sich alle
angeschlagenen Spieler in den Dienst der Mannschaft. Die ersten acht
Minuten des Spiels machten die Gäste aus Neuss es sehr gut und
versuchten, mit Forechecking die Ice Aliens nicht ins Spiel kommen zu
lassen. Nach dem 1:0 durch Marco Clemens in der 9. Minute verloren sie
jedoch komplett ihre Linie und die Ice Aliens legten nach. 2:0 durch
Toni Lamers (13.), 3:0 Tim Brazda (16.), 4:0 Stephan Kreuzmann (17.),
das war die Folge eines starken ersten Drittels der Ice Aliens.
Im zweiten Drittel war die Partie nach 23 Minuten durch weitere Treffer
von Malte Hodi (5:0) und Stefan Traut (6:0) schon entschieden. Die Ice
Aliens nahmen nun einen Gang raus aus dem Tempo und Neuss kam besser in
die Partie, Vincent Robach erzielte das 6:1 in Unterzahl für die Gäste
(25.). Erneut Malte Hodi erhöhte aber in diesem Drittel noch auf 7:1 (31.).
Im letzten Abschnitt fielen noch Treffer durch Nils Nemec zum 8:1 (43.)
und Mathias Onckels zum 9:1 (50.), ehe Neuss in der 56. Minute durch
Lukas Malcher zum 9:2- Endstand traf.
Cheftrainer Frank Gentges war in seinem Statement nicht so ganz
zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft:
"Bis zum 6:0 war das ein sehr starkes Spiel von uns. Dann haben einige
vermeintliche Leistungsträger gemeint, zwei Gänge raus nehmen zu können,
waren undiszipliniert in der Defensive und haben sich on top noch
vollkommen unnötige Strafzeiten gezogen, damit haben wir Neuss wieder
etwas ins Spiel kommen lassen. Ich gehe davon aus, jeder weiß, dass man
sich sowas im nächsten Spiel gegen Dortmund nicht ansatzweise leisten kann."
Nächsten Freitag treffen die Ice Aliens in Dortmund im letzten Spiel des
Jahres auf die Eisadler. Erstes Bully ist um 20:00 Uhr an der Strobelallee.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  11:31 Uhr
Bericht:     RIA
Autor:     us


grefrathphoenixGrefrath Phoenix
GEG entscheidet erneut Niederrhein-Derby für sich

(LLW)  Nach dem 6:2-Auswärts-Erfolg bei den GSC Moers Black Tigers vor fünf Wochen hat die Grefrather EG am Freitagabend auch das Rückspiel für sich entschieden. Vor einer Rekord-Kulisse von über 700 Zuschauern im Grefrather EisSport & EventPark siegten die Blau-Gelben dank eines starken Mitteldrittels auch im zweiten Niederrhein-Derby verdient mit 3:1 (0:0:3:0,0:1) und hielten damit den unmittelbaren Konkurrenten im Rennen um Platz 1 auf Distanz.
„Tolle Mannschaftsleistung!, „Starkes Spiel“, „Ihr wart hammermäßig“ oder einfach nur „Wahnsinn“ oder aber auch: „Es gab keine Pommes mehr“ waren die ersten spontanen Rückmeldungen, welche die GEG nach Spielende über Sozial Media erreicht hatten. Das letzt genannte Feedback war sicherlich der für Landesliga-Maßstäbe unerwartet großen Zuschauerzahl an diesem Abend geschuldet. Dass es in der Pistenbar am Ende des Abends keine Pommes Frites mehr gab, dürfte aber kaum die gute Stimmung der Phoenix-Anhänger nach der Schlusssirene getrübt haben.
Bevor es soweit war, sahen die Fans ein hochspannendes Niederrhein-Derby, in welchem sowohl der Grefrath Phoenix als auch die Black Tigers aus Moers über weite Strecken auf Augenhöhe agierten und sich keinen Zentimeter Eis schenkten. GEG-Trainer Joschua Schmitz konnte weitgehend aus dem Vollen schöpfen und nahezu vier komplette Angriffs- und Verteidigungsreihen aufbieten. In Tor startete abermals Leon Jessler, Christian Tebbe stand als Backup bereit.
Von Beginn an herrschte Spannung pur im Grefrather Eis-Oval. Bereits mit dem ersten Bully waren beide Teams darauf bedacht, die Kontrolle über das Geschehen zu übernehmen. Sowohl auf dem Eis, als auch auf den Zuschauerrängen war das Presitige des Duells der beiden Dauer-Rivalen weitaus spürbar. Zwar investierte Grefrath mehr ins Spiel nach vorne, geriet aber selbst auch immer wieder durch gefährlich herausgespielte Konter der Grafschafter Gäste in Gefahr. Sowohl der Phoenix, als auch die Black Tigers hätten mit etwas Glück in Führung gehen können. Da sowohl Phoenix-Keeper Leon Jessler als auch GSC-Torfrau Tatjana Pfeifer fehlerlos blieben, ging das erste Drittel jedoch torlos zu Ende.
Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts ging es zwischen den Derby-Gegnern zunächst auf Augenhöhe weiter; sportlich absolut fair und doch mit dem nötigen Biss. Grefrath tat sich weiter schwer, die diszipliniert agierenden Black Tigers entscheidend unter Druck zu setzen. Selbst zwei Überzahlsituationen blieben ungenutzt, so dass die Grefrather Geduld nun zunehmend auf die Probe gestellt wurde. Das Selbstvertrauen der Moerser wuchs nun von Minute zu Minute, so dass jetzt auch die Aktionen der Gäste allmählich zwingender wurden.
Gerade als das Momentum auf Seiten der Black Tigers zu sein schien, schlug Grefrath erstmals zu. Ganze sieben Sekunden dauerte es, ehe Dennis Lüdke im Powerplay ein mustergültiges Anspiel über Tilo Schwittek und Kapitän Andreas Bergmann per Abstauber zum 1:0 verwandeln konnte (29.). Moers zeigte sich geschockt, während der Führungstreffer den Grefrather Angriffsmotor zündete und diesen auf Hochtouren brachte. Jetzt lief die Scheibe fast wie von selbst durch die Reihen. Max Parschill hatte in der 32. Minute gleich zwei Möglichkeiten auf der Kelle, scheiterte jeweils aber an der starken Moerser Torfrau.
Schließlich war es aber Henry Karg, der nach schöner Vorarbeit von Andreas Bergmann und Rückkehrer Justin Scholz gleich den nächsten Angriff zum 2:0 erfolgreich abschließen konnte (34.).
Auch jetzt hatten die Blau-Gelben noch nicht genug und drängten massiv weiter aufs Gästetor. Noch vor der Pause sorgte Torjäger Michal Cychowski (Zuspiel Justus Sperling und Max Parschill) mit seinem 3:0 für klare Verhältnisse (39.).
So ausgeglichen die Begegnung bis zur 30. Minute des Spiels gewesen war, so deutlich war von die Grefrather Dominanz bis zur zweiten Pausensirene, so dass die Führung auch in der Höhe durchaus verdient war.
Im Schlussabschnitt schaltete das Team von der Niers wieder einen Gang zurück und konzentrierte sich auf die bewährt solide Defensivarbeit. Angesichts der statistisch belegten Moerser Angriffsqualitäten wollte man nicht riskieren, in Konter zu laufen und stattdessen mit der komfortablen Führung im Rücken auf die Möglichkeit zur Entscheidung lauern. Moers musste nun mehr investieren und tat dies auch. Nach dem 3:1-Anschlusstreffer durch Lars Ehrich in der 47. Minute durften die Gäste noch einmal Hoffnung schöpfen und kamen in der Folge immer häufiger zu Möglichkeiten. Grefrath blieb jedoch sehr abgeklärt und hatte zudem in Leon Jessler einen sicheren Rückhalt.
Auch wenn die Gäste bis zuletzt nichts unversucht ließen und bereits knapp drei Minuten vor Schluss Tatjana Pfeiffer gegen einen sechsten Feldspieler ersetzten, brachten die unaufgeregten Blau-Gelben das Ergebnis schließlich sicher über die Zeit.
„Derby-Siege vor einer solchen Zuschauerkulisse fühlen sich einfach unglaublich gut an. Ein großes Dankeschön an alle, die gekommen sind und uns unterstützt haben. Am Anfang haben wir uns noch ein wenig schwer getan, dann aber im zweiten Drittel sehr souverän unser Spiel durchgesetzt“, so ein sichtlich zufriedener Joschua Schmitz nach der Begegnung. Schmitz weiter: „Wir wussten um die Gefährlichkeit der Moerser und wollten daher nicht Gefahr laufen, ins offene Messer zu rennen. Das ist uns hervorragend gelungen. Ich denke, die Zuschauer können mit dem Spiel durchaus zufrieden sein“.
Das waren sie auch, sofern sie dem blau-gelben Fanlager angehörten. Dieses verabschiedete ihr Team mit einer standesgemäßen Humba, welcher Matchwinner Leon Jessler schließlich sogar eine Purzelbaum-Einlage folgen ließ.
Platz eins in Reichweite - Mit dem Derby-Sieg bleibt die GEG bis auf zwei Punkte Spitzenreiter Bergkamen auf den Fersen, welche jedoch auch bereits ein Spiel mehr ausgetragen haben. Bevor der Phoenix in die zweiwöchige Weihnachtspause geht, ist man am kommenden Freitag, 22.12. bei den Hammer Eisbären 1b zu Gast. Spielbeginn ist um 20:15 Uhr. Anschließend geht es im neuen Jahr mit einem weiteren Derby beim Neusser EV 1b weiter (Freitag, 05.01., 20:00 Uhr).
 www.icehockeypage.de    Sonntag 17.Dezember 2023  07:56 Uhr
Bericht:     GEG
Autor:     dr

  
     
    
NEWS Landesverbände

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    

fassberlinFASS Berlin
Niederlage im Küchwald

(RLO)  Diese Niederlage haben sich die Berliner selbst zuzuschreiben: In einem intensiven und unterhaltsamen Spitzenspiel macht FASS zu wenig aus seinen Chancen und unterliegt bei den Chemnitz Crashers mit 6:4 (1:2, 2:1, 3:1). Spätestens mit dem Ergebnis ist klar, dass es bei einem sehr engen Dreikampf an der Spitze bleiben wird.
FASS musste neben den Langzeitverletzten Markus Babinsky (Oberkörper), Patrick Hoffmann und Patrick Preiß (beide Unterkörper) auch auf Goalgetter Daniel Volynec verzichten, der während der Woche erkrankte. Dagegen kehrte Nico Jentzsch nach längerer Verletzungspause wieder ins Line-up zurück. Im Tor stand Sören Thiem, Neuzugang Eric Steffen fungierte als Backup.
Die Anfangsphase gehörte alleine den Nordberlinern. Der agile Luis Noack traf in der 1. und 3. Minute doppelt zum 0:2. Erst eine Überzahlsituation brachte die Gastgeber zurück ins Spiel, als Hirsch den zweiten Nachschuss zum Anschlusstor verwertete. Dennoch blieb FASS das dominante Team, konnte aber keine weiteren Treffer markieren.
Der zweite Abschnitt verlief sehr ausgeglichen. Erneut war es zunächst Hirsch, der im Power-Play traf (23.). Aber Niklas Weihrauch brachte FASS mit einem Schuss von halblinks wieder in Front (31.). Kurz vor Drittelende gelang Neudecker der Ausgleich, und die Crashers konnten das Momentum mit in die Pause nehmen.
Das Schlussdrittel verlief für die Weddinger sehr bitter. Vorne schnürte man die Gastgeber phasenweise ein, scheiterte aber immer wieder am starken Kopp. Auf der anderen Seite trafen Hirsch (44.) und Werner (50.) zum 5:3, wobei FASS vor dem fünften Gegentor die Scheibe fahrlässig im eigenen Drittel vertändelte. Nun griffen die Schützlinge von Headcoach Christopher Scholz wütend an, und Kapitän Tom Fiedler traf im Nachschuss zum 5:4 (54.). Schon zweieinhalb Minuten vor Schluss zog Scholz den Goalie, um mit 6 gegen 5 den Ausgleich zu erzwingen. Chemnitz überstand den Druck mit Glück und Geschick, und neun Sekunden vor dem Ende traf Berlin das verwaiste FASS-Tor. Die 691 Zuschauerinnen und Zuschauer feierten ihr Team, und auch der mitgereiste Berliner Anhang spendeten seinem Team Applaus.
Von Weihnachtspause keine Spur: Noch zwei Mal tritt FASS Berlin in diesem Kalenderjahr an, und beide Male stehen Derbys gegen die Eisbären Juniors an. Am kommenden Freitag (22.12.23, 19:30 Uhr) steigt das Derby im heimischen Erika-Heß-Eisstadion.
Aber die Fans können sich auf einen weiteren Leckerbissen freuen. Am kommenden Dienstag findet das große teaminterne Weihnachtsderby statt. In diesem Jahr steigt die dritte Auflage dieses schon traditionellen Events. Ohne Zweifel ist dieses Spiel intensiver und umkämpfter als manches Ligaspiel, und die Spieler hauen sich zu diesem Anlass rein wie in einem Pflichtspiel. Auf jeden Fall lohnt es sich für die Fans, bei diesem Event dabei zu sein. Spielzeit am 19.12.23 ist 19:30-20:45 Uhr – natürlich im Erika-Heß-Eisstadion.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  23:22 Uhr
Bericht:     FASSB
Autor:     ah


schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Schönheide bleibt Spitzenduo auf den Fersen - Wölfe gewinnen spannendes Match gegen Luchse

(RLO)  Es war das erwartet spannende Spiel zwischen den Schönheider Wölfen und Luchsen Lauterbach, welches am Samstagabend bedeutend mehr als die enttäuschenden 281 Zuschauer im Wolfsbau verdient gehabt hätte. Wer aber kam, um die Mannschaft und damit auch den Eishockeysport in Schönheide zu unterstützten, sah nach sechzig umkämpften Minuten einen am Ende verdienten 6:3 (0:2, 2:0, 4:1)-Erfolg für das Team von Coach Sven Schröder, welches damit nicht nur dem Spitzenduo Chemnitz und FASS auf den Fersen bleibt, sondern gleichzeitig den Abstand auf den vierten Tabellenplatz vergrößern konnte.
Dabei hatte sich bei den Wölfen im Vergleich zur Vorwoche kadertechnisch wenig getan. Zwar kehrten Torhüter Lukas Kreller und Verteidiger Yannick Löhmer wieder zurück, doch mussten die Erzgebirger auf Kilian Glück, Franz Berger, Robert Horst und Kamil Hajsman verzichten. Die Luchse stellten sich mit drei kompletten Reihen und einem Torhüter, Justin Fuß, entgegen, welcher im Spielverlauf eine entscheidende Rolle spielen sollte. Die Wölfe fanden ungewohnt schwer in die Begegnung und mussten bereits in der vierten Spielminute die erste Strafzeit hinnehmen, welche aber zum Glück noch ohne Konsequenzen blieb. Wie erwartet, begannen die Luchse lauffreudig, standen defensiv gut und blieben mit ihren schnellen Gegenstößen stets gefährlich. Als die Hausherren das zweite Mal auf der Strafbank Platz nehmen mussten, gelang den Gästen in Überzahl durch den US-Amerikaner Michael Egan der nicht unverdiente 1:0-Führungstreffer, auf welchen die Wölfe zunächst noch keine Antwort hatten, da besagter Luchse-Goalie Justin Fuß nahezu jeden Schuss der Gastgeber parierte. Und es sollte für die Wölfe noch schlimmer kommen, denn die Luchse erhöhten 45 Sekunden vor der ersten Pause durch Tobias Schwab gar auf 2:0. Im Mittelabschnitt mussten die Wölfe also eine Schippe drauflegen und kamen entsprechend angriffslustig aus der Kabine. Fortan ging es quasi nur noch in Richtung Lauterbacher Gehäuse, welches die Gäste in Person von Goalie Justin Fuß bis zur Halbzeit ohne Gegentreffer verteidigten. Doch die Hausherren ließen nicht locker, erspielten sich eine Torchance nach der anderen und wurden in der 31. Minute endlich für ihre Mühen belohnt, als Yannek Seidel der längst fällige 2:1-Anschlusstreffer gelang. Kurz vor dem zweiten Pausentee war die Partie dann endgültig auf Null gestellt, als Lukas Lenk ein Powerplay zum 2:2-Ausgleich nutzte. Man durfte im Schlussdrittel gespannt sein, in welche Richtung die Partie laufen würde und zunächst sah es so aus, als hätten sich die Luchse gut vom Mittelabschnitt erholt, als nur 68 Sekunden nach Wiederbeginn erneut Michael Egan sein Team in Überzahl wieder mit 3:2 in Führung schoss. Dieses Mal ließ die Antwort der Wölfe allerdings nicht lange auf sich warten, denn nur zweieinhalb Minuten später stellte Roy Hähnlein auf 3:3 (44.). Was folgten, waren zehn ganz starke Wölfe-Minuten, in welchen die Hausherren ihren Siegeswillen zementierten. Kevin Piehler (48.), Florian Heinz (56.) und Richard Zerbst (57.) sorgten für lautstarken Jubel im Wolfsbau und den am Ende auch verdienten 6:3-Erfolg für die Schönheider Wölfe. Die Stimmen zum Spiel gab es von beiden Trainern dann wie gewohnt auf der anschließenden Pressekonferenz, welche auf unserem YouTube-Kanal unter https://www.youtube.com/watch?v=oqsqu2c3aNY zu sehen ist.
Das Heimspiel und die Pressekonferenz wurden präsentiert von der Nickelhütte Aue GmbH. Vielen herzlichen Dank! Viel Zeit zum verschnaufen bleibt beiden Mannschaften indes nicht, denn bereits am morgigen Sonntag, dem 17.12.23, um 18:00 Uhr stehen sich Luchse und Wölfe dann in Lauterbach wieder gegenüber. Das nächste Heimspiel, am kommenden Samstag, dem 23.12.23, um 17:00 Uhr, ist dann gleichzeitig Weihnachts- und Jahresabschlussspiel in einem und obendrein auch noch das mit Spannung und vielen Emotionen erwartete erste Derby im Wolfsbau zwischen den Schönheider Wölfen und den Chemnitz Crashers. Die Tickets für diese Partie gibt es ab sofort online unter https://schoenheiderwoelfe.vbotickets.com/events.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  23:10 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     mg


icerebellswaltershausenIce Rebells Waltershausen
EHV Ice-Rebells Waltershausen - MEC Saale Bulls Halle 04 1c  7:5 (6:1;0:1;1:3) / Rebellen siegen zum Saisonauftakt

(LLT)  So spät wie noch nie begann am Samstagabend, 16.12.2023 die Eissaison des Eishockeyteams aus Waltershausen. Während alle Teams der Liga schon mehrere Spiele absolviert haben, mussten die Ice-Rebells bis zum Dezember warten, um in ihre Trainings- und Wettspielsaison zu starten.
Den Ehrenanbully führte Sven Wiesenthal durch. Sven ist ein Waltershäuser Junge und seit fast 20 Jahren Mitglied in unserem Eishockeyverein. Bei der nächsten Wahl zum Bürgermeister der Stadt Waltershausen kandidiert Sven für die CDU. Die Waltershäuser Eishockeyfamilie wünscht Sven dazu viel Erfolg.
Im ersten Spieldrittel begannen die Rebellen wie die Feuerwehr. Nach Treffern von Christoph Grünewald, Patrick "Mo" Schön und Christoph Hill stand es bereits nach 10 Minuten 3:0. Zu diesem Zeitpunkt nahmen die Hallenser eine Auszeit, die ihre Wirkung auch kurzzeitig nicht verfehlte. Joe Römer, der an diesem Abend insgesamt drei Treffer erzielen konnte, verkürzte in der zwölften Minute auf 3:1. Das störte den Torhunger der Rebellen aber nicht. Innerhalb von 100 Sekunden fielen in der 15. und 16. Spielminute die nächsten drei Tore für Waltershausen durch Marcel Schwich und noch zweimal Christoph Hill zum 6:1 nach dem ersten Drittel. Christoph Hill erzielte damit auch einen Hattrick, seine Aufstellung als Stürmer wurde er damit mehr als gerecht. Die 300 Zuschauer in der Eissporthalle rieben sich verwundert die Augen. Sollte das gegen den Tabellenführer der Eishockey-Thüringenliga jetzt so weiter gehen?
Wahrscheinlich waren die Busbeine des Teams aus Sachsen Anhalt Schuld an diesem historischen ersten Drittel, bei dem der Stadionsprecher gar nicht mit dem Ansagen der Tore hinter kam. Waltershausen ist die weiteste Auswärtsfahrt der Händelstädter. Halle schüttelte sich in der Drittelpause und begann eine imposante 40-Minuten-Aufholjagd.
Im zweiten Drittel konnte Halles Alexander Dorschner auf 6:2 stellen. Bei den Ice-Rebells begannen die Kräfte zu schwinden und man musste zu oft wegen kleiner Regelverstöße auf die Strafbank.
Im Schlussdrittel kam es wie es kommen musste. Jetzt konnte jeder in der Eissporthalle sehen, warum die Anhaltiner Tabellenführer sind. Das Spiel fand fast nur noch vor dem Tor von Ice-Rebells-Keeper Dominique Morton statt. Waltershausen kam nur noch zu wenigen Großchancen, vergab sie aber. 20 Sekunden vor der Schlusssirene stand es 6:5. Für Halle hatten Domonik Just und zweimal Joe Römer getroffen. Der Treffer zum 6:5 fiel in Überzahl für den MEC, sie hatten den Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis genommen. In der Schlusssekunde erlöste dann Marcel Schwich mit einem Solo über das ganze Feld sein Team und alle Fans, als er ins verwaiste Tor der Gäste einschob.
In dem insgesamt sehr anständig geführten Spiel hatten die TERV-Schiedsrichter Stoß, Pencun und Werner wenig Mühe mit der Spielleitung.
 www.icehockeypage.de    Sonntag 17.Dezember 2023  09:00 Uhr
Bericht:     EHVW
Autor:     ir


fassberlinFASS Berlin 1b
FASS gewinnt beim ASC

(LLB)  Ein spannendes Spiel lieferten sich der ASC Spandau und die 1b von FASS Berlin. Erst im letzten konnten die Weddinger das Spiel für sich entscheiden und den ersten Saisonsieg einfahren. Mit 2:4 (0:0/1:2/1:2) ging die Partie an die Weddinger.
Für den ASC ist es de Saisonstart, FASS hat bei der knappen Niederlage gegen die Allstars einen guten Eindruck hinterlassen. Und wenn die Leistung wiederholt werden kann, dürfte es für den ASC schwer werden, in diesem Spiel Punkte zu holen.
Mit 15 Feldspielern ging der ASC in dieses Spiel, die Weddinger konnten einen Spieler mehr aufbieten. Beide hatten einen Torhüter im Aufgebot. Bei Spandau was das Dennis Benna, bei FASS Felix Kaaden.
Die Weddinger hatten zwar mehr vom Spiel, richtig gefährlich wurde es für den ASC aber nur selten. Die Konter der Askanier brachten gute Chancen, aber auch keine Tore. So blies es ein torloses Anfangsdrittel.
Nach ersten Chancen für den ASC konnte FASS nach 23 Minuten durch einen scharfen Schuss von Florian Idschok in Führung gehen. Doch nicht einmal eine Minute später konnte Mathias Blaschzik den Ausgleich erzielen. Er konnte nach einem Konter einen Nachschuss verwerten. Doch nach 31 Minuten landete ein abgefälschter Schuss von Meik Palicki im Tor und FASS führte wieder. Es stand auch nach 30 Minuten 1:2, denn beide konnten weitere Tore erzielen.
Nach 44 Minuten gab es die erste Strafe des Spiels und die wurde ausgenutzt. FASS spielte in Überzahl und Marco Cote konnte auf 3:1 erhöhen. Fünf Minuten später konnte Reid Yager einen Konter in seinem ersten Landesligaspiel zum 1:4 abschließen. Spandau gab nicht auf und konnte eine Minute später durch Nico Kirchner auf 2:4 verkürzen. Bei diesem Spielstand blieb es und so hat FASS die ersten Punkte geholt.
Es war ein ansehnliches Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten. Bei beiden verhinderte eine bessere Chancenverwertung ein anderes Ergebnis. Spandau zeigte sich aber im Vergleich zur letzten Saison verbessert, FASS konnte an die Leistung der Vorwoche anzuschließen.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  23:04 Uhr
Bericht:     NIS
Autor:     ns


fassberlinFASS Berlin 1c Allstars
FASS gewinnt Spitzenspiel

(LLB)  Ein richtig gutes Spiel gab es am Samstag im Paul-Heyse-Stadion, die Berlin Blues unterlagen dabei im Spitzenspiel gegen die FASS Berlin Allstars mit 2:5 (0:0/1:3/1:2).
Die Blues kamen zum Saisonauftakt zu einem klaren Erfolg, die Allstars konnten erst im Endspurt ihr erstes Saisonspiel gewinnen. Ein Sieg war hier beiden zuzutrauen, wenn sie ihre Leistung abrufen können.
Beiden fehlten einige Spiele und so konnten die Blues mit 14 Feldspielern antreten, die Allstars mit 12.  Marco Papajewski (Blues) und Sven Spanrad (Allstars) begannen im Tor.
Beide Teams kamen von Begin an zu guten Angriffen und so wurden beide Torhüter früh geprüft. Nach fünf Minuten jubelten die Blues, aber nach kurzer Beratung wurde auf kein Tor entschieden. Den Blues hatten auch zwei Powerplays nicht, es blieb nach 20 Minuten beim 0:0.
Mit Vorteilen für FASS ging es im 2. Drittel weiter, nur ein Treffer wollte beiden Teams nicht gelingen. Den gab es aber nach 29 Minuten, nach einem Konter der Blues konnte Alexandr Zhiliaev bekam eine Nachschussmöglichkeit und die saß. Wenig später wurde es brenzlig für die Blues, die Allstars kamen zu einem langen doppelten Powerplay und das nutzte Nils Watzke, um seinen ersten Landesligatreffer zu erzielen (31.). Fünf Minuten später konnte FASS in Führung gehen, Julian Melchert traf nach einem Konter. Ein weiterer Konter brachte das 1:3, Lucien Aicher traf zum 1:3.
Eine Vorentscheidung gab es in diesem tollen Spiel nach 43 Minuten. FASS fuhr einen Konter und Benjamin Salzmann hämmerte den Puck zu 1:4 ins Tor. Eine Chance zu verkürzen ergab sich für die Blues nach 47 Minuten, sie konnten vier Minuten in Powerplay spielen, ein Treffer gelang aber nicht. Sechs Minuten vor dem Ende konnte Andre Berger doch noch auf 2:4 verkürzen, aber 16 Sekunden später konnte Jules Thoma auf 2:5 erhöhen. 23 Sekunden vor dem Ende bekam FASS noch einen Penalty zugesprochen, Philipp Hermann scheiterte aber am Torhüter und so blieb es beim 2:5.
Es war ein echtes Spitzenspiel, beide spielten tolles Eishockey. Am Ende setzten sich die Allstars auch wegen der besseren Chancenverwertung durch.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  23:04 Uhr
Bericht:     NIS
Autor:     ns

  
       
    

NEWS Frauen-Eishockey

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
  
     

deutschereishockeybundFrauen-Nationalmannschaft
DEB-Frauen sieglos bei 5-Nationen-Turnier in Schweden

(DEB)  Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft muss ihre morgige Heimreise aus Schweden ohne Spielgewinn im Gepäck antreten. Beim international hochkarätig besetzten 5-Nationen-Turnier in Falun, blieben die DEB-Frauen bei allen vier Partien sieglos.
Beim Turnier-Auftakt gegen die Gastgeberinnen aus Schweden, unterlagen die A-Frauen denkbar knapp mit 2:3. Die Torschützinnen auf deutscher Seit waren Luisa Welcke und Tabea Botthof. Gegen Finnland musste die deutsche Frauen-Nationalmannschaft mit 1:4 ebenfalls eine Niederlage hinnehmen. Für Deutschland traf Lucy Klein. In Spiel drei verlor das DEB-Team mit 0:2 gegen die Schweiz und in der Abschlusspartie hieß es am Ende 6:1 für die Gegnerinnen aus Tschechien. Torschützin für das deutsche Team war Lilli Welcke.
Für die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod war das Turnier in Schweden der Abschluss aller DEB-Maßnahmen für das Kalenderjahr 2023.
Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Die Entwicklung unserer Teamstruktur und individuelle Verbesserungen waren die wichtigsten Errungenschaften aus der Woche in Schweden. Wir haben die vier Spiele dazu genutzt, allen unseren Spielerinnen möglichst viel Eiszeit zu geben, was den Athletinnen die Möglichkeit verschafft hat, auf höchstem internationalem Niveau zu spielen und sich dadurch weiterzuentwickeln. Dies hat mir und meinem Trainerteam viele wertvolle Erkenntnisse verschafft. Wir waren auch sehr zufrieden mit der Einstellung und dem Spielvermögen unserer jüngeren Spielerinnen, was uns auch gezeigt hat, dass unsere Mannschafts-Führung stark ist.“
Ergebnisse Frauen-Nationalmannschaft beim 5-Nationen-Turnier in Falun (SWE):
13.12.2023 | 19:00 Uhr | Schweden – Deutschland 3:2 (Tore: Lu. Welcke, Botthof)
14.12.2023 | 15:30 Uhr | Deutschland – Finnland 1:4 (Tor: Klein)
15.12.2023 | 15:30 Uhr | Deutschland – Schweiz 0:2
16.12.2023 | 13:30 Uhr | Tschechien – Deutschland 6:1 (Tor: Li. Welcke)
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  18:55 Uhr
Bericht:     DEB
Autor:     te

 
deutschereishockeybundU18-Frauen-Nationalmannschaft
U18-Frauen mit Turniersieg in Füssen

(DEB)  Die U18-Frauen-Nationalmannschaft schließt ihre Dezember-Maßnahme mit zwei Siegen und nur einer Niederlage ab. Hieß es am ersten Spieltag noch 0:5 gegen die Schweizerinnen, ging es von da an stetig aufwärts. Bereits im zweiten Spiel gegen die Schweiz, konnte sich das DEB-Nachwuchsteam mit 1:0 durchsetzen. Torschützin für das deutsche Team war Emmi-Lee Hanack. In der folgenden Partie gegen die Österreicherinnen, gelang der Mannschaft um Honorar-Bundestrainer Philip Kipp erneut ein 1:0-Erfolg. Anna Rose traf hierbei für das deutsche Team.
Für die U18-Frauen war dieser Lehrgang die letzte große Standortbestimmung vor der anstehenden 2024 IIHF U18-Frauen-Weltmeisterschaft. Der Saisonhöhepunkt findet vom 6. bis 14 Januar 2024 in Zug (SUI) statt. Dort trifft das Team in der Vorrunden-Gruppe A auf Kanada, Finnland und Tschechien.
Honorar-Bundestrainer Philip Kipp: „Die Mannschaft hat die Lehrgangs-Inhalte nach und nach immer besser umgesetzt, gerade auch mit dem Schwerpunkt auf dem Defensivverhalten. Am Ende konnte sich das Team sogar mit dem Turniersieg für die harte Arbeit belohnen. Das sollte der Mannschaft Selbstvertrauen hinsichtlich der bevorstehenden Weltmeisterschaft mitgegeben haben.“
Spielplan der U18-Frauen beim 3-Nationen-Turnier in Füssen:
13.12.2023 | 18:00 Uhr | Deutschland – Schweiz 0:5
14.12.2023 | 16:00 Uhr | Deutschland – Schweiz 1:0 (Tor: E.-L. Hanack)
16.12.2023 | 11:00 Uhr | Deutschland – Österreich 1:0 (Tor: A. Rose)
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  16:32 Uhr
Bericht:     DEB
Autor:     te


eishockeylogo5-Nationen-Turnier und U18 in Füssen
Tag 4: Sieg und Niederlage für DEB-Teams

Tschechien konnte gegen Deutschland am 4. Turniertag klar gewinnen, im skandinavischen Duell gewann Schweden knapp gegen Finnland. Deutschlands U18 gewann in Füssen gegen Österreich und holt sich damit den Turniersieg.
Wieder reicht dem DEB-Team ein Tor zum Sieg
U18 Deutschland – Österreich 1:0 (0:0/0:0/1:0)
Einen Treffer gab es in diesem Spiel, Anna Rose überwand Österreichs Torhüterin Karla Kronberger nach 50 Minuten überwinden. Beim DEB-Team feierte Miriam Siebert einen Shutout. Damit kann sich Deutschland nach zwei Siegen den Turniersieg in diesem Turnier sichern.
Honorar-Bundestrainer Philip Kipp: „Die Mannschaft hat die Lehrgangs-Inhalte nach und nach immer besser umgesetzt, gerade auch mit dem Schwerpunkt auf dem Defensivverhalten. Am Ende konnte sich das Team sogar mit dem Turniersieg für die harte Arbeit belohnen. Das sollte der Mannschaft Selbstvertrauen hinsichtlich der bevorstehenden Weltmeisterschaft mitgegeben haben.“ (Quelle: DEB)
Tschechien wahrt Chancen auf Turniersieg
Tschechien – Deutschland 6:1 (3:0/0:0/3:1)
Nichts zu holen gab es für Deutschland im letzten Turnierspiel. Bereits im 1. Drittel sorgten Klara Hymlarova mit zwei Toren (11., 14.) und Denisa Krizova (18.) für eine Vorentscheidung. Im letzten Drittel erhöhte Katerina Mrazova nach 27 Sekunden auf 4:0, ehe Luisa Welcke in der 47. Minute für den Ehrentreffer sorgen konnte. 16 Sekunden später traf Natalie Mlynkova zum 5:1 und nach 54 Minuten sorgte Tereza Radova für den Endstand.
Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Die Entwicklung unserer Teamstruktur und individuelle Verbesserungen waren die wichtigsten Errungenschaften aus der Woche in Schweden. Wir haben die vier Spiele dazu genutzt, allen unseren Spielerinnen möglichst viel Eiszeit zu geben, was den Athletinnen die Möglichkeit verschafft hat, auf höchstem internationalem Niveau zu spielen und sich dadurch weiterzuentwickeln. Dies hat mir und meinem Trainerteam viele wertvolle Erkenntnisse verschafft. Wir waren auch sehr zufrieden mit der Einstellung und dem Spielvermögen unserer jüngeren Spielerinnen, was uns auch gezeigt hat, dass unsere Mannschafts-Führung stark ist.“ (Quelle: DEB)
Schweden gewinnt skandinavisches Duell
Schweden – Finnland 4:3 (0:1/3:1/1:1)
Eine Sekunde vor der ersten Pause konnte Eve Savander Finnland in Führung bringen. Nach 23 Minuten führte Finnland sogar mit 0:2, Nelli Laitinen traf in Überzahl. Doch Lina Ljungblom (30.), in Überzahl Sofie Lundin (33.) und Emma Forsgren (38.) sorgten für eine 3:2-Führung für Schweden. Im letzten Drittel fielen zwei weitere Powerplaytreffer. Zunächst konnte Mira Jungaker nach 48 Minuten auf 4:2 erhöhen, die 51. Minute brachte Finnland durch Noora Tulus das 4:3. Bei diesem Ergebnis blieb es.
 www.icehockeypage.de    Samstag 16.Dezember 2023  23:04 Uhr
Bericht:     NIS
Autor:     ns

   
  Sonntag 17.Dezember 2023
11:00 Uhr
Informationen:
Ergebnisse:  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
Bericht:
Autor:
IHP  
sc  
  www.icehockeypage.de
  

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