IHP NachrichtenMittwoch 27.Dezember 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Dienstag Abend mit insgesamt 15 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
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Eisbären BerlinEisbären siegen im letzten Heimspiel des Jahres (DEL) Die Eisbären Berlin haben ihr letztes Heimspiel des Kalenderjahres 2023 gewonnen und somit den dritten Heimsieg in Serie gefeiert. Die Berliner bezwangen die Grizzlys Wolfsburg am 2. Weihnachtsfeiertag in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena mit 2:1. Es entwickelte sich von Beginn an eine intensive Partie, in der sich beide Torhüter auszeichnen konnten. Auch im Mitteldrittel blieb es ein enges und ereignisreiches Spiel. Tobias Eder (29.) erzielte den ersten Treffer und die Berliner Führung. Wolfsburg konnte aber bereits eine knappe Minute später in eigener Unterzahl durch Gerrit Fauser (30./SH1) ausgleichen. Jaedon Descheneau (37.) traf jedoch noch vor der zweiten Pause zur erneuten Führung des Hauptstadtclubs. Auch der Schlussabschnitt war weiterhin umkämpft, die Eisbären ließen aber nichts mehr anbrennen und es blieb beim 2:1-Heimsieg Berlins. Die Eisbären Berlin bestreiten ihr nächstes Ligaspiel bereits am Donnerstag, den 28. Dezember. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Löwen Frankfurt. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Es war ein enges und umkämpftes Spiel. Wir hatten einen guten Start in die Partie. Wir waren direkt vom Beginn an bereit. In der zweiten Phase des Startdrittels haben wir etwas nachgelassen. Im zweiten Spielabschnitt ging es dann hoch und runter. Wir konnten in Führung gehen, mussten aber in Überzahl direkt den Ausgleich hinnehmen. Wir haben uns aber wieder zurückgekämpft. Unser Schlussdrittel hat mir besonders gefallen. Ich war mir sicher, dass wir wenig zulassen werden. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt einfache Spielzüge aufgezogen. Ich bin sehr stolz auf meine Spieler.“ Kai Wissmann (Verteidiger Eisbären Berlin): „Die ersten beiden Drittel ging es hin und her. Es gab auf beiden Seiten Torchancen. Wir haben die Mitte unserer Zone aber gut verteidigt, sodass Wolfsburg viel von außen schießen musste. Der Schlussabschnitt war dann womöglich das beste Drittel unserer gesamten Saison. Wir haben die Partie sehr gut zu Ende gespielt. So kamen die Grizzlys zu kaum Chancen, wohingegen wir noch einige Möglichkeiten hatten.“
Düsseldorfer EGDEG verliert 4:5 gegen Augsburg (DEL) Die Düsseldorfer EG hat am 2. Weihnachtstag gegen die Augsburger Panther bitter mit 4:5 verloren. Es war ein Spiel, welches die Rot-Gelben über weite Strecken unter Kontrolle hatten. Sie führten bis tief ins letzte Drittel mit 4:1. Den Augsburgern reichten am Ende knapp fünf Minuten, um die Partie noch zu drehen.
Red Bull MünchenRed Bulls unterliegen Straubing im Derby (DEL) Der EHC Red Bull München musste sich am 31. Spieltag der PENNY DEL den Straubing Tigers mit 2:4 (1:0|1:2|0:2) geschlagen geben. Vor 5.396 Zuschauern im Olympia-Eisstadion trafen Austin Ortega und Andreas Eder für die Mannschaft von Trainer Toni Söderholm. Harte Zweikämpfe, hohes Tempo und spektakuläre Aktionen – es war viel los im ersten Drittel. Straubing hatte in Unterzahl den ersten Hochkaräter des Derbys, doch Mathias Niederberger reagierte herausragend gegen JC Lipon (3.). Wenig später klingelte es auf der anderen Seite: Ortega brachte den deutschen Meister mit seinem Powerplay-Treffer in Führung (3.). Die Red Bulls blieben tonangebend, ehe die Gäste gegen Mitte des Drittels besser in die Partie fanden. An der Münchner 1:0-Führung änderte sich vor der ersten Pause aber nichts mehr. Auch im Mittelabschnitt sahen die Fans Power-Eishockey – und einen Blitzstart der Red Bulls: Nach nur 23 Sekunden überraschte Eder Tigers-Schlussmann Hunter Miska auf der Stockhand-Seite. 2:0 für das Team von Trainer Söderholm. Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt aber nicht lange, denn Mark Zengerle verkürzte im Nachstochern (23.). Die Tigers erhöhten danach den Druck und wurden dafür belohnt. Drei Sekunden vor der zweiten Pause fälschte Zengerle zum 2:2 ab. Die Gäste nahmen den Schwung in den Schlussabschnitt mit und stellten in der 48. Minute das Spielgeschehen auf den Kopf: Joshua Samanski erzielte bei angezeigter Strafe das 2:3. Die Red Bulls im Anschluss mit guten Möglichkeiten, an Miska war aber kein Vorbeikommen. Als Söderholm den sechsten Feldspieler brachte, sorgte Michael Connolly per Empty-Net-Treffer zum 2:4 (60.) für die Entscheidung. Nico Krämmer: „Wir hatten zu viele Scheibenverluste an der blauen Linie. Wir müssen unsere Lehren daraus ziehen und greifen im nächsten Spiel wieder an.“
Deutlicher Heimsieg gegen Kaufbeuren (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben am zweiten Weihnachtsfeiertag einen deutlichen Heimsieg gefeiert. Vor 4.004 Zuschauern setzten sich die Blau-Weißen mit 5:1 gegen den ESV Kaufbeuren durch. Die Eislöwen mussten auf ihren Kapitän David Suvanto verzichten, der aufgrund der Geburt seines Kindes aussetzte. Die Dresdner starteten gut ins Spiel, erspielten sich ordentlichen Chancen, waren zunächst aber nicht konsequent genug im Abschluss. Als die Eislöwen in der zwölften Minute in Überzahl agieren durften, schlugen sie aber zu. Johan Porsberger verwertete zur 1:0-Führung. Der Schuss des Schweden wurde von einem Kaufbeurer noch abgefälscht. Das Team von Trainer Petteri Kilpivaara blieb auf dem Gaspedal und legte nach. Yannick Drews beförderte die Scheibe in der 15. Minute in Richtung und ESVK-Keeper Daniel Fießinger legte sie sich selbst ins Tor. Im zweiten Drittel legten die Eislöwen in Überzahl mit dem 3:0 nach. Tomas Andres schoss nach Solo aufs Tor. Fießinger ließ prallen und das nutzte David Rundqvist, der den Puck zum 3:0 über die Linie stocherte. Kaufbeuren roch nur kurz an der Aufholjagd, als Jamal Watson in Überzahl auf 1:3 stellte (33.). Die Eislöwen hatten die richtige Antwort parat. Mitch Wahl traf in der 39. Minute zum 4:1. Im Schlussabschnitt hatten die Eislöwen die Partie weitestgehend unter Kontrolle und lauerten auf weitere Gelegenheiten. Diese bot sich David Rundqvist in der 46. Minute. Bei seinem Konter wurde er gefoult. Den fälligen Penalty verwandelte der Schwede zum 5:1-Endstand. Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir wollten mit Tempo spielen und auf dem Gaspedal bleiben. Wir haben ein sehr solides Spiel gespielt. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, gerade weil es zuletzt nicht immer für uns gelaufen ist. Heute haben wir unser Spiel über 60 Minuten durchgesetzt und durchgezogen. Bei einigen Toren hatten wir sicherlich auch etwas das Puckglück auf unserer Seite, das haben wir uns aber auch erarbeitet. Ohne dieses erzwungene Glück wird es wahrscheinlich ein engeres Spiel, aber wir nehmen das gern an und freuen uns über den Sieg.“ Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Donnerstag, 28.12.2023 mit dem Auswärtsspiel bei den Krefeld Pinguinen. Die Eislöwenfans machen sich per Sonderzug auf den Weg. Gut 400 Dresdner Fans werden ihre Mannschaft in Krefeld unterstützen.
Kassel HuskiesGroße Bescherung: Huskies gewinnen deutlich gegen Regensburg (DEL2) Zum Abschluss der Weihnachtstage waren am heutigen Abend die Eisbären aus Regensburg zu Gast in der Nordhessen Arena. Besonders durch ein starkes Mitteldrittel der Schlittenhunde setzten diese sich am Ende deutlich durch. Für Kassel trafen acht verschiede Spieler, lediglich Lowry war doppelt erfolgreich. Die Huskies starteten mit einem klare Übergewicht in die Partie, kamen in den ersten Minuten aber zu keinen vielversprechenden Abschlüssen. Gleich mehrere Highlights bot dann die sechste Spielminute. Zuerst hatten die Gäste ihre erste Gelegenheit, dann verpasste Brune auf der anderen Seite den Puck knapp. Noch in der selben Minute fiel dann dennoch der erste Treffer für die Schlittenhunde. Nach einem Querpass von Faber an der blauen Linie entlang trifft Keussen per Schlagschuss ins rechte Eck zur Führung. Erheblichen Anteil an diesem Treffer hatte auch Detsch, welcher McCollum die Sicht lange versperrte. Kurz vor dem Powerbreak hatten die Eisbären ihre nächste Chance, allerdings verhinderte Maurer mit einem starken Save gegen den Wraparound-Versuch von Demetz den Ausgleich (9.). Etwas später versprang den Huskies in eigener Überzahl der Puck und so mussten sie zunächst den Ausgleich durch einen Alleingang von Eisbären-Top-Scorer Yogan hinnehmen (17.). Noch in der selben Überzahlsituation stellten sie die alte Führung jedoch auch wieder her. Nach einem mehrfach abgefälschten Puck behielt Mieszkowski die Übersicht und konnte zum 2:1-Pausenstand einschieben (17.). Auch im zweiten Drittel waren die Schlittenhunde die eindeutig spielbestimmende Mannschaft, kamen aber zunächst zu keinen großen Chancen. Das änderte sich dann in der zweiten Hälfte des Drittels drastisch. Zuerst erhöhte Lowry aus halbrechter Position auf 3:1 (30.), dann bereitete Keussen den ersten Treffer von Olsen in dieser Saison per sehenswertem Rückhandpass vor (31.). Nur wenige Sekunden später war Detsch nach einem Stretchpass von Brune erfolgreich und sorgte so für den dritten Treffer der Schlittenhunde in lediglich 88 Sekunden (32.). Die Gäste aus Regensburg hatten in einem anschließenden Powerplay mehrere Gelegenheiten den Rückstand zumindest zu verkürzen, Maurer und seine Vorderleute wussten dies jedoch zu verhindern. Gegen Ende des Drittels erzielten die Gastgeber zwei weitere sich ähnelnde Treffer. Zuerst war traf Preto per Rebound nach einem Schuss von Ahlroth (37.), dann tat Korte es ihm nach einem Schuss von Olsen gleich (38.). So gingen die Huskies mit einer 7:1-Führung in die zweite Pause. Auch im Schlussdrittel ging das Toreschießen munter weiter. Zuerst traf die Top-Reihe der Gäste durch Trivino zum 7:2 (42.), dann folgte der nächste Doppelschlag der Schlittenhunde. Mit seinem ersten Saisontreffer erhöhte Seigo auf 8:2 (47.). Sein Schuss von der blauen Linie flog an allen Mit- und Gegenspielern vorbei, McCollum durch die Beine und so ins Tor. Lowry traf anschließend nach einem Pass von Weidner zum 9:2 (48.). Trotz des Spielstandes, beteiligten sich die Eisbären weiterhin aktiv am Spielgeschehen und so war es erneut Ex-Husky Trivino, welchem es gelang, Maurer ein zweites Mal zu bezwingen (49.). Eben dieser schnürte zwei Minuten vor Schluss sogar noch mit einem Rückhandschuss den Dreierpack (58.). Die Huskies agierten im letzten Drittel stellenweise zu fahrlässig, weswegen dieses Drittel an die Gäste aus Regensburg ging.
ESV KaufbeurenNiederlage in Dresden - Joker müssen sich bei den Eislöwen mit 5:1 geschlagen geben (DEL2) Der 30. DEL2 Spieltag führte den ESV Kaufbeuren am 2. Weihnachtsfeiertag in die sächsische Landeshauptstadt. Dort stand um 17:00 Uhr das Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen auf dem Programm. ESVK Trainer Daniel Jun schickte dabei das gleiche Lineup wie beim letzten Heimspiel gegen die Selber Wölfe in das Rennen um drei Punkte in der Elbflorenz. Das Spiel war in den ersten zehn Minuten sehr zerfahren. Die Eislöwen hatten in dieser Phase auch schon mehr vom Spiel, ohne aber wirklich gefährlich vor das Kaufbeurer Gehäuse zu kommen. Ein erstes Powerplay nach elf Minuten brachte dann auch den ersten Treffer. Die Hausherren hatten im Powerplay dabei viel Platz und am Ende war es Micke Saari der einen Passversuch von Johan Porsberger in den eigenen Kasten zum 1:0 abfälschte. Nach dem der ESVK in der Folge auch mal sein Glück in der Offensive versuchte, mussten die Joker in der 15. Minute einen weiteren bitteren Gegentreffer hinnehmen. Yannik Drews brachte die Scheibe eigentlich ungefährlich auf das Tor von Daniel Fießinger und diesem rutschte die Scheibe wieder aus der Fanghand und kullerte zum 2:0 für Dresden über die Torlinie. Die Wertachstädter taten sich auch nach dem zweiten Gegentreffer sehr schwer in der Offensive für Gefahr zu sorgen und so ging es folglich auch mit dem Spielstand von 2:0 für die Sachsen in die erste Pause. Auch das zweite Drittel sollte aus Sicht der Kaufbeurer nicht besser werden. Nach dem die Joker in Überzahl agierend nach 22 Minuten durch zwei ganz große Chancen, nach einem Solo von Jamal Watson und einen Nachschuss von Thomas Heigl, einen schnellen Anschlusstreffer verpassten, trafen die Hausherren in einem Powerplay nach 27 Minuten ohne große Mühe zum dritten Mal an diesem Abend. Daniel Fießinger machte dabei leider erneut eine unglückliche Figur. Einen eher harmlosen Schuss von Tomas Andres lies der sonst so starke Kaufbeurer Schlussmann dabei leider erneut durchrutschen und David Rundqvist musste die Scheibe nur noch zum 3:0 über die Linie drücken. Nach diesem Gegentor wechselte ESVK Trainer Daniel Jun dann auch Rihards Babulis für den heute unglücklichen Daniel Fießinger ein. Dieser konnte sich in der 32. Minute das erste Mal auszeichnen, als er einen Alleingang von Bruno Riedl entschärfte. Der ESVK kam dann zwei Minuten später in Überzahl endlich zu einem eigenen Treffer. Fabian Koziol legte die Scheibe an der blauen Linie zu Jamal Watson und dessen Direktschuss zappelte dann im Netz. Nach diesem Treffer schafften es die Kaufbeurer aber nicht weiter Druck auf die Sachsen auszuüben. Im Gegenteil, die Eislöwen schafften es immer wieder den ESVK in der eigenen Zone zu beschäftigen. Eine Minute vor der zweiten Pause kassierten die Joker dann den vierten kuriosen Gegentreffer. Torschütze Tomas Andres wurde dabei von der Seite halbhoch am Schienbein angeschossen und von dort fand der Puck mit Hilfe des Innenpfostens den Weg zum 4:1 über die Torlinie. Das letzte Drittel konnten die Kaufbeurer dann auch nicht nutzen um nochmals in die Partie zurück zu kommen. Im Gegenteil: Nach 44. Minuten bekamen die Eislöwen einen Penaltyschuss zu gesprochen. Diesen verwandelte David Rundqvist gegen Rihards Babulis zum 5:1 und die Messe war für die Joker nun endgültig gelesen. In der Folge musste Rihards Babulis noch mehrfach eingreifen, um eine höhere Niederlage seiner Mannschaft zu verhindern, was dem jungen Torhüter unter anderem auch gegen Dani Bindels, Johan Porsberger und gegen David Rundqvist mit starken Paraden gelingen sollte. In der Offensive schaffte es unter anderem Jamal Watson immer wieder mal für Gefahr zu sorgen. Dazu hatte Max Oswald zwei Minuten vor dem Ende frei vor Janick Schwendener noch eine Chance zur Ergebniskosmetik liegen gelassen. So mussten sich die Wertachstädter am Ende in Dresden mit 5:1 geschlagen geben und die Heimreise in das Allgäu ohne Punkte antreten. Das nächste Heimspiel für die Joker findet bereit am 28. Dezember 2023 um 19:30 Uhr in der energie schwaben arena satt. Für die Partie gegen den EC Bad Nauheim sind aktuell noch 120 Stehplatzkarten verfügbar. Das bedeutet erneut, wer beim Spiel dabei sein will, sollte sich beeilen. Eintrittskarten können derzeit noch im Ticket-Online-Shop und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Wir bitten dabei zu beachten, dass die ESVK Geschäftsstelle vom 27. Dezember bis einschließlich zum 3. Januar 2024 geschlossen hat.
Krefeld PinguineEHC Freiburg - Krefeld Pinguine 5-2 (DEL2) Die Krefeld Pinguine mussten sich am zweiten Weihnachtsfeiertag den Wölfen Freiburg mit 5:2 geschlagen geben. Am 30. Spieltag der DEL 2 wurden den Pinguinen ihre vielen Strafzeiten zum Verhängnis. Gleich drei Mal konnte der finnische EHC-Stürmer Eero Elo für die Wölfe in Überzahl treffen. In einem durchschnittlichen DEL 2-Spiel fielen beide Teams im ersten Drittel vor allem durch Strafzeiten auf. Ausgerechnet in einer ihrer Unterzahl-Situationen schlugen die Pinguine überraschend selbst zum ersten Mal zu. Matt Marcinew eroberte sich den Puck an der eigenen blauen Linie und netzte sieben Sekunden vor Ertönen der Pausen-Sirene hinter Patrik Cerveny zum 1:0 ein. Kurz nach Wiederanpfiff nutzte der EHC dann jedoch nach einer weiteren KEV-Strafe in 5-gegen-3 seine Chance und glich die Partie aus. Die Überzahl-Reihe um Eero Elo, Sameli Ventelä und Parker Bowles war zum ersten Mal am Dienstagabend erfolgreich. In der 30. Minute folgte ihr zweiter Streich: Erneut war es Elo der auf Zuspiel Venteläs Felix Bick und der Krefelder Verteidigung in Überzahl keine Chance ließ. Die Pinguine kamen im Mittelabschnitt selten zu nennenswerten Angriffen. Die besten Gelegenheiten hatte der KEV durch Kapitän Alexander Weiß kurz vor der zweiten Pause sowie bei ihren mehreren Powerplays. Leider agierten die Pinguine nicht mit der letzten Entschlossenheit und ließen die Chancen verstreichen. So waren es die Wölfe, die erneut in Überzahl auf 3:1 erhöhten. Zum dritten Mal war es Eero Elo, der in der 42. Minute seinen Hattrick per Zuspiel von Ventelä feiern durfte. Abgeschrieben hatten sich die Pinguine jedoch noch nicht. Ein letztes Mal hauchte Maximilian Adam den Pinguinen Leben ein. Coach Greg Poss machte aus einem 4-gg-4 ein Powerplay, indem er Bick gegen einen fünften Feldspieler ersetzte. Adam zog von der blauen Linie ab und fand einen Weg durch das Getümmel vor dem Tor und an Cerveny vorbei zum Anschlusstreffer. Die Wölfe erstickten die Hoffnungen auf ein Comeback des KEV in der letzten Minute jedoch mit gleich zwei Empty-Net-Treffern im Keim. EHC-Topscorer Parker Bowles traf aus der eigenen Zone, Shawn O’Donnell verwandelte eng bedrängt zum 5:2-Endstand.
Selber WölfeWölfe mit nachträglichem Weihnachtsgeschenk - Selber Wölfe vs. Eispiraten Crimmitschau 4:1 (2:0; 1:1; 1:0) (DEL2) Die Heimpremiere hätte für den neuen Headcoach Ryan Foster nicht besser laufen können. Vor ausverkauftem Haus beim Derby gegen die Eispiraten aus Crimmitschau in der NETZSCH Arena, zeigten die Wölfe eine bockstarke Leistung und beschenkten sich und deren treue Fans am 2. Weihnachtstag mit einem immens wichtigen Dreier. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung war dieser Sieg in Summe auch absolut verdient. Die Selber Wölfe zeigten von Beginn an, wer Herr im Haus ist und schnürten die Gäste vom ersten Bully an erstmal in deren eigener Hälfte ein. Shilin hatte alle Hände voll zu tun und vereitelte die ersten Chancen der Wölfe noch. Doch die Gegenwehr hielt nicht lange, Kruminsch war es der mit seinem ersten Schuss noch an Shilin scheiterte, den Nachschuss dann aber zur umjubelten Führung im Tor versenken konnte. Auch das erste Unterzahlspiel verteidigten die Wölfe souverän. Gegen Mitte des ersten Drittels wurden die Eispiraten dann etwas gefährlicher, doch Weidekamp war stets auf dem Posten und hielt seinen Kasten sauber. Als sich Miglio stark auf außen durchsetzte und den Puck zu Kalns quer vors Tor spielte, war Shilin mit einem Big Save zur Stelle. Die Wölfe blieben am Drücker und konnten dann nach einem Zuckerpass von Peter den zweiten Treffer erzielen. Kalns war gestartet und traf am zweiten Pfosten mit dem Tip In zum 2:0 für die Wölfe. Wieder konnten die Wölfe die ersten Akzente setzen. McNeill scheiterte jedoch mit seinem Versuch und postwendend ging es in die andere Richtung. Die Eispiraten waren nun deutlich besser in der Partie und konnten sich schließlich auch belohnen. Nachdem sich Zikmund an der Bande behaupten konnte, stand Verbeek bei dessen Querpass frei vor Weidekamp und schob den Puck zum Anschlusstreffer über die Linie. In der Folge entwickelte sich ein temporeiches und mitreißendes Spiel. Die Wölfe verteidigten ihre Führung leidenschaftlich und Goalie Weidekamp war stets hellwach und hielt den Vorsprung fest. Als die Wölfe dann in doppelter Überzahl agierten, war es erneut Kruminsch der den alten Abstand wieder herstellte. McNeill passte den Puck durch den Slot, wo Kruminsch frei war und die Scheibe trocken unters Tordach hämmerte. Kurz vor Ende des Drittels war Weidekamp im eins gegen eins nochmal gefordert, parierte hier aber erneut stark. Auch im Schlussabschnitt kämpften beide Mannschaften um jeden Meter auf dem Eis. Es gab immer wieder Chancen auf beiden Seiten, wodurch die Partie an Spannung kaum zu überbieten war. Vor allem Torhüter Michel Weidekamp war der Turm in der Schlacht und brachte die Gäste schier zur Verzweiflung. Als Crimmitschau zum Schluss alles auf eine Karte setzen musste und nach der Auszeit den Goalie zog, erzielte vier Minuten vor dem Ende Miglio das Empty Net und sorgte somit für Ekstase in der ausverkauften Halle.
Bayreuth TigersTölzer Löwen kommen spät zum Ausgleich und sichern sich den Zusatzpunkt - Tölzer Löwen vs. Bayreuth Tigers 4:3 (0:1, 0:1, 3:1/1:0) n.V. (OLS) Mit Nicolas Schindler und Jayden Schubert begrüßte man zwei „Rückkehrer“ im Lineup gegen die Tölzer Löwen, die zuletzt aussetzen mussten. Beide Teams benötigten keinerlei Anlaufzeit, sodass sich sofort und über die Dauer des ersten Abschnittes ein flottes, laufintensives Spiel entwickelte, bei welchen sowohl die Tölzer als auch die Bayreuther gute Möglichkeiten herausspielen konnten. So war es zunächst Stach, der aus der Drehung – und dies nach wenigen Sekunden – erstmals gefährlich vor Salvarani auftauchte. In der Folge probierte es auf der anderen Seite Piipponen aus spitzem Winkel, bevor Schubert – nach einem langen Pass – an Salvarani scheiterte. Auch Schubert mit freier Schussbahn oder Hult, der in den freien Raum vor dem Tor passte und zwei Mitspieler verfehlte, konnten noch keine Jubelstürme auslösen. Erst nach 17 Minuten musste erstmals der Videowürfel einen Namen ausspucken, als sich Schubert über die rechte Seite durchsetzen konnte, Schaefer in der Mitte fand und dieser die Scheibe über die Linie drücken konnte. Auch der zweite Abschnitt blieb vom Spielverlauf beinahe ausgeglichen, wobei die Gäste die etwas klareren Torchancen hatten und auch mit einem Treffer aufwarten konnten, den Hult schrieb als er einen Schuss auf Salvarani aufnahm und die Scheibe dann an dem Goalie vorbeischieben konnte. Ein Powerplay zum Ende des Mitteldrittels, das die Tigers vortragen durften, verpuffte komplett, da man mit schlechtem Passspiel nicht in die Aufstellung kam und keinen Torschuss abgeben konnte. Tölz machte dies – als man im Schlussabschnitt mit einem Mann mehr unterwegs war – besser. Mehrere Abschlüsse legten die Gastgeber auf, bis Schüpping blitzschnell reagierte, als eine von der Bande zurückspringende Scheibe ihm vor den Schläger fiel und der Stürmer der Tölzer hier verkürzen konnte. Erneut mussten die Specialteams ran und für die Tigers, die im Powerplay agierten, war es die Top-Reihe um Elo, Stach und Hult, die dann auch – und genau in dieser Reihenfolge – erfolgreich abschließen konnten, als Elo vom linken Bullypunkt per Onetimer traf. Nur kurze Zeit darauf schickten die Unparteiischen einen verwunderten Tiffels, ob eines vermeintlichen „Halten des Stocks“ auf die Strafbank. Nun war die Zeit von Schmidpeter gekommen, der kreiselnd in der neutralen Zone Anlauf nahm, in die Angriffszone fuhr, ums Tor herum und per „Bauerntrick“ zum Anschluss traf. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit hebelte ein langer Pass von Hörmann die Abwehr der Tigers aus, als in der Folge Schüpping seinen Kollegen Spöttel bediente, der zum vielumjubelnden Ausgleich traf. In der dann auf dem Plan stehenden Overtime konnten die Tölzer den Zusatzpunkt für sich verbuchen. Piipponen lief über die linke Seite auf Kristian zu und überwand diesen mit einem strammen Schuss nach 19 gespielten Sekunden der Extrazeit. „Es war ein enges Spiel, über alle drei Drittel. Im letzten Drittel waren wir zwei Tore vorne und haben mit zwei individuellen Fehlern den Ausgleich hinnehmen müssen. Tölz hatte insgesamt aber viele gute Momente. Auch das letzte Tor in der Overtime fiel nach einem individuellen Fehler unseres Teams. Vielleicht war es aber eine ganz gute Lektion für uns – es war, glaube ich, das erste Mal, dass wir eine Zwei-Tore-Führung hergegeben haben“, so Rich Chernomaz nach dem Spiel „Ich bin rundum zufrieden. Nicht nur mit dem Ergebnis sondern auch mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir haben eine konstante Leistung gegen einen starken Gegner abgeliefert. In Garmisch hatten wir zu viele „ups and downs“. Heute haben wir wenig Fehler gemacht, haben ein sehr intensives Spiel auf hohem Niveau – man kann sagen, beinahe auf DEL2-Niveau – gesehen. Es war das beste Spiel, seit ich wieder in Tölz bin. Wir hatten sehr gute Chancen, sind oft am starken Kai Kristian gescheitert. Trotzdem haben wir – auch nachdem wir mit zwei Toren hinten waren – nicht den Kopf verloren und haben Moral gezeigt. Die ganze Mannschaft hat heute, gestützt auf einen guten Torhüter, gegen einen starken Gegner, den man erstmal schlagen muss, sehr gut gespielt“, resümierte ein sehr zufriedener Tölzer Coach Kammerer. Die Tigers sind am kommenden Freitag wieder im Einsatz, wenn man den EV Füssen im Bayreuther Tigerkäfig begrüßt. Bully ist dann um 19:30 Uhr.
Memmingen IndiansLetztes Heimspiel 2023: Indians empfangen Peiting am Donnerstag (OLS) Der ECDC Memmingen empfängt am Donnerstagabend (19:30 Uhr) den EC Peiting zum Heimspiel zwischen den Jahren. Die Indians erwarten eine stattliche Kulisse zum Jahresausklang, Tickets für die Partie sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Mit einer Partie gegen den EC Peiting beenden die Indians ihr Heimspiel-Jahr 2023. Die Rot-Weißen empfangen am 28.12. um 19:30 Uhr die Gäste aus Oberbayern und wollen mit einem erfolgreichen Auftritt vor eigener Kulisse das Heimspiel-Jahr ausklingen lassen. Die Memminger konnten zuletzt ihre Spiele am Hühnerberg allesamt gewinnen. Einem Erfolg gegen den Zweiten aus Deggendorf ließ das Team von Trainer Daniel Huhn einen 4:3 Sieg gegen den Tabellenführer Weiden folgen. Dieser Aufwärtstrend soll sich nun auch gegen den EC Peiting fortsetzen. Die Indianer können dabei wohl erneut auf einen vollen Kader zurückgreifen. Lediglich der langzeitverletzte Pascal Dopatka wird sicher fehlen. Ob Lubor Pokovic und Oliver Ott eingesetzt werden können, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Im bisherigen Saisonverlauf kreuzten die Teams bereits zweimal die Schläger, beide Male in Peiting. Je ein Sieg für jede Mannschaft steht bislang zu Buche, was die engen Partien beider Mannschaften treffend zusammenfasst. Die Gäste aus Peiting kommen als Tabellenachter an den Hühnerberg. Vor allem die nordamerikanische Fraktion rund um Felix Brassard, Brett Ouderkirk und Sam Payeur sticht bei der Mannschaft von Ty Morris heraus. Die Defensive um Kapitän Feuerecker soll die beiden Torhüter Konrad Fiedler und Andreas Magg, die sich ihre Einsätze größtenteils aufteilen, entlasten und möglichst wenig Chancen der Indians zulassen. Zuletzt klappte das recht gut, Siege über Stuttgart und Bad Tölz sowie knappe Niederlagen gegen Heilbronn und Lindau waren die Ergebnisse. Fan-Info: Nach der Partie lädt die Fanszene des ECDC Memmingen zum zweiten Kurvenfest. Bei Musik und Getränken soll der Jahresabschluss zu Hause, hinter der Fankurve, gebührend gefeiert werden. Ein weiteres Highlight steht den Memminger Anhängern noch bevor: Am 30.12. folgt das Auswärtsspiel der Indians in Bad Tölz. Mehr als 11 Busse werden sich dann im Konvoi auf die Reise ins Oberland machen. Karten für die Partie der Indians gegen Peiting sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Die Abendkassen am Spieltag öffnen eine Stunde vor dem ersten Bully.
Memmingen IndiansEnges Spiel in Heilbronn: Memmingen unterliegt den Falken in der Overtime (OLS) Der ECDC Memmingen verliert das Auswärtsspiel am zweiten Weihnachtsfeiertag in Heilbronn knapp. In der Overtime mussten sich die Memminger mit 3:4 n.V. geschlagen geben, kämpften sich aber zuvor stark zurück. Am Donnerstag geht es am Hühnerberg gegen Peiting weiter. Die Indianer mussten auf Oli Ott und Lubor Pokovic verzichten. Marco Eisenhut begann im Tor. Das erste Drittel war relativ ausgeglichen und dennoch keine einfache Partie für die Maustädter. Auch für Heilbronn war dieses Spiel äußerst wichtig, um die Indianer in der Tabelle und im Kampf um die Top 4-Plätze auf Distanz zu halten. Zwei Überzahlsituationen zugunsten der Falken wurden genutzt. Die Hausherren gingen mit 2:0 im ersten Drittel in Führung. Die Powerplaytreffer schossen Corey Mapes und Freddy Cabana. Im zweiten Drittel wurden die Indians stärker und spielten Heilbronn in mehreren Druckphasen fest. Die Gastgeber aus Baden-Württemberg konzentrierten sich zumeist nur auf die Defensivarbeit, waren aber bei Kontersituationen gefährlich. Jedoch fehlten aus Sicht der Memminger die Tore. Auch Coach Huhn sah die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor allem im zweiten Drittel als Knackpunkt. Das letzte Drittel gingen die Indianer entschlossen an. Der wichtige Anschlusstreffer von Dominik Meisinger in der 45.Minute löste ein wenig den Knoten in Sachen Torerfolg. Matej Pekr glich verdient in Überzahl aus (52.Minute). Als dann noch Jaro Hafenrichter zum 3:2 traf, war das Spiel gedreht und Memmingen nun im Vorteil. Doch eine Strafe kurz vor Ende der Partie gegen die Indians bot Heilbronn die Chance, das Spiel doch nicht ganz aus der Hand zu geben. Die Falken nutzten die Überzahlsituation zum dritten Mal an diesem Abend durch Corey Mapes aus. Mit einem 3:3 ging es in die Verlängerung. In der Overtime mussten sich die Maustädter, trotz glänzender Siegchance, dann geschlagen geben, nahmen dennoch einen wichtigen Punkt aus Baden-Württemberg mit. Freddy Cabana holte für Heilbronn den Zusatzpunkt mit seinem Treffer zum 4:3 n.V.. Weiter geht es mit dem straffen Programm rund um die Feiertage bereits am Donnerstag. Der EC Peiting gastiert dann zum ersten Mal in dieser Spielzeit am Hühnerberg. Gleichzeitig ist es das letzte Heimspiel des Kalenderjahres. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Karten sind bereits online im VVK verfügbar.
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| NEWS Landesverbände Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
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Buchloe PiratesKnappe Niederlage im Duell der Tabellennachbarn - ESV Buchloe unterliegt in Amberg mit 2:3 und muss die Wildlions in der Tabelle vorbeiziehen lassen (BYL) Der ESV Buchloe hat am zweiten Weihnachtsfeiertag beim Tabellennachbarn ERSC Amberg eine knappe 2:3 (0:2, 1:1, 1:0) Niederlage einstecken müssen und so einen wichtigen Punktgewinn bei einem direkten Konkurrenten verpasst. „Das war heute natürlich ein wichtiges Match, aus dem wir gerne etwas mitgenommen hätten“, meinte auch ESV-Coach Christopher Lerchner, dessen Team sich aber immer wieder der gut gestaffelten Amberger Abwehr die Zähne ausbiss. Mit dem knappen Erfolg zogen die Wildlions allerdings nicht nur punktemäßig mit den Piraten gleich, sondern überholten die Rot-Weißen dank des besseren Torverhältnisses auch in der Tabelle. Dabei hatten die Buchloer nach der weiten Anfahrt eigentlich einen ganz guten Start erwischt. Doch wie das gesamte Spiel über blieben die Bemühungen oft zu zaghaft, da die Amberger defensiv kompakt standen und dann gleich mit ihrem ersten gefährlichen Schuss durch Kevin Lavallee in Front gingen (4.). Auch danach legten die Amberger weiterhin viel Wert auf eine geordnete Defensive und lauerten eher auf Konter. Eine wirkliche Lücke fanden die Buchloer somit trotz einiger Abschlüsse weiterhin nicht, auch nicht im ersten Überzahl. Dies machten wiederum die Gastgeber effektiver, die mit ihrem ersten Powerplay durch Daniel Krieger auf 0:2 erhöhten (17.), nachdem ESV-Keeper Johannes Wiedemann zuvor mit einer überragenden Tat gegen Philipp Siller gerettet hatte (16.). Auch im Mitteldrittel mussten beide Offensivreihen zunächst großen Aufwand betreiben, um sich klare Chancen zu erspielen. Auf Buchloer Seite wurde hier sicherlich auch der kurzfristig fehlende Felix Schurr schmerzlich vermisst, der mit seiner Schnelligkeit und Wendigkeit womöglich mal für etwas mehr Unruhe in Ambergs sicher stehender Abwehr gesorgt hätte. Zumindest im Powerplay nutzen die Buchloer durch Max Dropmann die Gelegenheit zu verkürzen. Der Verteidiger traf mit einem perfekten Schuss in den Winkel zum 1:2 (29.). Danach wurde das Spiel nun endlich etwas offener vor den jeweiligen Toren, sodass die beiden Torhüter immer wieder in den Mittelpunkt des Geschehens rückten. Beide ließen mit teils sehenswerten Paraden aber vorerst keine weiteren Treffer zu. Erst als gegen Ende des Drittels die Buchloer nach zwei, drei doch recht kleinlich ausgelegten Strafen ein ums andere Mal in die Kühlbox wanderten, stellten die Wildlions den alten Abstand wieder her. In doppelter Überzahl traf Lavallee mit einem satten und unhaltbaren Schuss zum 1:3 (36.). So mussten die Freibeuter auch im letzten Durchgang einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen, und das mit einem relativ kleinen Kader. Von den 14 mitgereisten Feldspielern musste im Mitteldrittel nämlich bereits David Strodel verletzungsbedingt passen und auch Robert Wittmann erwischte es im Schlussdurchgang, in dem die Amberger zunächst die gefährlichen Aktionen hatten. Ein starker Johannes Wiedemann verhinderte aber vorerst Schlimmeres. Und nachdem der ERSC somit die Vorentscheidung liegen ließ, machte es Andreas Schorer mit dem 2:3 Anschluss wieder spannend (52.). „Wir haben nochmals alles rausgeholt – trotz dezimiertem Kader“, lobte auch Lerchner, der sich dann aber erneut über eine sehr fragwürdige Strafzeit gegen sein Team ärgern musste. „Die hat unsere Aufholjagd natürlich wieder gestoppt und wie auch die Strafen im zweiten Drittel enorm Kraft gekostet.“ Die Buchloer überstanden die Unterzahl zwar schadlos, doch der Ausgleich sollte bis zur Schlusssirene dennoch nicht mehr gelingen, obwohl man nochmals alles in die Waagschale geworfen hatte. Am Ende blieb es aber bei der knappen und unter dem Strich sicherlich auch nicht ganz unverdienten 2:3 Niederlage in diesem engen Duell.
Kempten SharksImmer wieder Kokoska - ESC Kempten gewinnt bei der EA Schongau mit 1:7 (BYL) Es lag natürlich nicht an Kemptens Topscorer allein, sondern an einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Aber trotzdem sticht der Stürmer auch nach seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung erneut aus einem starken Team heraus. Mit zwei Toren hatte er maßgeblichen Anteil am Sieg der Allgäuer an Weihnachten. Und wurde erneut zum besten Spieler der Partie ausgezeichnet. Nach den Feiertagen war so manch einer froh endlich wieder Eishockey zu sehen. Und so machte sich auch eine stattliche dreistellige Anzahl Kemptener Fans auf den Weg an den Lech um ihre Mannschaft lautstark zu unterstützen, die Begegnung akustisch zu einem Heimspiel zu machen und einen erfolgreichen Ausklang der Feiertage zu erleben. Und sie sahen von Beginn an ein Spiel fast nur in eine Richtung. Während sich Schongau auf die Defensive stütze und versuchte mit einzelnen Kontern Gefahr zu generieren sprühten die Allgäuer nur so vor Spielfreude. Die Trainingseinheit am ersten Feiertag hatte wohl ihr Ziel erreicht, von Feiertagsmüdigkeit keine Spur. Trotz aller Chancen dauerte es bis zur 12 Minute bis Linus Voit den Bann brach und das 0:1 erzielte. Drei weitere Treffer durch Filip Kokoska, Clay Ellerbrock und Jakub Bitomsky sorgten für das 0:4 zur Pause. Auch in dieser Höhe völlig verdient. Bei konsequenter Chancenverwertung hätte es durchaus noch höher stehen können. Schongau wechselte zur Pause den Torhüter und kam relativ schnell zum 1:4. Die Sharks nun deutlich verhaltener und das Spiel eher offen und auch ruppiger mit einigen Strafzeiten. Ondrej Zelenka und Max Miller unmittelbar vor der Pause mit einem Hammer in den rechten oberen Winkel bauten die Führung auf 1:6 nach 40 Minuten aus. Erneut Kokoska mit seinem zweiten Treffer setzte dann im letzten Abschnitt den Schlusspunkt, und auch dieser ging spielerisch und nach Chancen klar an die Allgäuer so das der Sieg auch in dieser Höhe durchaus verdient war. Sven Curmann war nach dem Spiel auch entsprechend zufrieden. Wir waren über 60 Minuten die bessere Mannschaft. Heute haben die ersten drei Reihen Treffer erzielt was mich sehr freut. Dazu habe ich die sehr junge vierte Reihe immer wieder gebracht und diese hat ihre Aufgabe, zu Null zu spielen erfüllt. Mammutscoach Ken Latta war natürlich alles andere als erfreut, sprach von sieben großen Fehlern seines Teams und dass Kempten an diesem Abend in wirklich allen Belangen überlegen war. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Weihnachtstage richten sich nun alle Augen auf das Hockey Classic am Freitag gegen den HC Landsberg mit Fanfest, vielen Attraktionen rund um das Spiel und einer hoffentlich vollen ABW Arena.
TEV MiesbachTEV siegt klar in Pfaffenhofen (BYL) Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es für den TEV zum EC Pfaffenhofen. Gegen das Schlusslicht musste Trainer Zdenek Travnicek kurzfristig auf den erkrankten Andreas Nowak verzichten. Im Tor begann Timon Ewert. Das Weihnachtsessen hatte der TEV gut verdaut und man legte los wie die Feuerwehr und ging bereits nach 12 Sekunden durch Thomas März in Führung. In der Folge hatte der TEV mehrere Chancen die Führung auszubauen, doch es dauerte bis zur 15.Spielminute ehe Bohumil Slavicek das 0:2 erzielte. In Überzahl konnten die Hausherren in der 18.Spielminute dann durch David Felsöci auf 1:2 verkürzen. Im zweiten Abschnitt übernahm der TEV dann komplett das Ruder und erhöhte zur Mitte der Partie durch Felix Feuerreiter und Matthias Bergmann in Überzahl auf 1:4. Matthias Bergmann bewies dann nur fünf Minuten später seine offensiv Qualitäten und baute die Führung in der 32.Spielminute auf 1:5 aus. 40 Sekunden vor der Pause gab es dann aber nochmals einen Hoffnungsschimmer für den ECP. Oliver Eckl erzielte das 2:5. Der TEV ließ sich davon aber nicht beeindrucken und Sebastian Deml markierte in der 42.Spielminute das 2:6 in Überzahl. In der Folge plätscherte die Partie etwas vor sich dahin und es fiel zunächst kein weiterer Treffer mehr. In der 51.Spielminute machte dann Christian Neuert mit dem 2:7 den Deckel auf die Partie, welche der TEV von Beginn an dominierte. In den letzten neun Minuten hatte der TEV noch einige Möglichkeiten, aber ein weiterer Treffer sollte nicht mehr fallen und somit gewinnt der TEV mit 2:7 beim EC Pfaffenhofen. Mit dem Sieg in Pfaffenhofen setzt sich der im vorderen Tabellendrittel fest und feiert den zweiten Sieg in Folge. Zum letzten Spiel im Jahr 2023 empfängt der TEV am Freitagabend um 20 Uhr den EV Dingolfing. Im Anschluss an das Spiel findet in der Stadiongaststätte eine Jahresabschlussfeier statt.
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| NEWS Nachwuchs-Eishockey Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| Tag 1: Eröffnungstag mit 26 Toren Mit jeweils zwei Spiele der beiden Gruppen startete die U20-WM in Schweden. Die Spiele der Gruppe A konnten Kanada und Schweden gewinnen, die Slowakei und die USA gewannen die Spiele der Gruppe B. GRUPPE A: Kanada gewinnt Spitzenspiel Finnland – Kanada 2:4 (0:1/1:1/1:2) Die Torhüter Niklas Kokko (FIN) und Mathis Rousseau bei Kanada standen von Beginn an im Mittelpunkt. Beide konnten zunächst beste Chancen entschärfen, ehe Kanada nach 17 Minuten den ersten Treffer dieser Gruppe erzielte. Nate Danielson fälschte eine Schuss unhaltbar ab und Titelverteidiger Kanada führte. Bei leichten Vorteilen für Kanada blieb es nach 20 Minuten bei diesem einen Treffer. Beide gingen weiter ein hohes Tempo, viele Torschüsse kamen aber nicht such. Einer von Kanada landete am Pfosten, nach 34 Minuten ein weiterer im Tor. Owen Allard stand in der Mitte frei und er hatte keine Probleme nach 34 Minuten das 0:2 zu erzielen. Doch diesmal konnte Finnland schnell antworten. In Überzahl fälschte Aleksanteri Kaskimäki einen Schuss von der blauen Linie ab und es stand nach 36 Minuten 1:2. Spannend ging es im letzten Drittel weiter und nach 47 Minuten kam Kanada nach Videobeweis zum 1:3, Macklin Celebrini hatte den Puck über die Linie befördert. Finnland versuchte alles, um den Spielstand zu ändern, doch auch zwei Powerplay brachten keinen Erfolg. 177 Sekunden vor dem Ende wurde der Torhüter gezogen, doch Matthew Poitras wurde 146 Sekunden vor der Sirene nach einem Puckgewinn angespielt und er konnte mit dem 1:4 alles klar machen. Doch die Finnen gaben nicht auf und sie konnten durch Jere Lassila noch 64 Sekunden vor der Sirene das 2:4 erzielen. Sechs Sekunden vor dem Ende folgte das zweite Empty Net Goal der Kanadier, Maveric Lamoureux sorgte für den Endstand. Schweden gewinnt in Überzahl Schweden – Lettland 6:0 (2:0/2:0/2:0) Es ging im Spiel der Schweden gegen Lettland gleich voll zur Sache und nach bereits 25 Sekunden gab es die erste große Strafe des Turniers. Schwedens Elias Salomonsson nach einem Bandencheck eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Bedeutete für Lettland früh eine lande Überzahlsituation. Es gab zwar auch einige Torschüsse der Letten, ein Treffer gelang nicht. Im Anschluss waren die Schweden da und nach elf Minuten nutzten sie ihr erstes Powerplay zum 1:0. Anton Wahlberg hielt den Stock in einen Schuss von Noah Östlund und Lettlands Torhüter Devis Rolovs war geschlagen. Schweden war nun überlegen und nach 18 Minuten folgte das 2:0. Wieder in Überzahl hämmerte Filip Bystedt den Puck aus dem Bullykreis ins Tor. Mit einer klaren Überlegenheit und der 2:0-Führung endete das Drittel. Schweden hatte zunächst weiter mehr vom Spiel, die Letten konnten sich aber nach einigen Minuten ein wenig befreien. Es gelang sogar das Drittel etwas ausgeglichener zu gestalten, bis Lettland die zweite Strafe des Drittels kassierte. Elf Sekunden dauerte es vom Bully, bis der Puck im Tor landete. Jonathan Lekkerimäki zog ab und Lettlands Torhüter war wieder chancenlos. Und die Schweden bewiesen zwei Minuten später, dass sie auch bei einer angezeigten Strafe Tore schießen können, Filip Bystedt staubte zum 4:0 ab. Lettland hatte in diesem Abschnitt durchaus gute Chancen, sie ließen sie aber liegen und blieben damit auch nach 40 Minuten ohne eigenen Treffer. Im letzten Drittel konnten die Schweden auch bei kompletter Besetzung beider Teams einen Treffe erzielen. Felix Unger Sörum fälschte einen Schuss von Theo Lindstein ab und es stand nach 49 Minuten 5:0. Die Gastgeber hatten noch nicht genug, Jonathan Lekkerimäki konnte fünf Minuten vor dem Ende sogar das 6:0 erzielen. Den Letten gelang es nicht, den schwedischen Torhüter Hugo Havelid zu überwinden, er wehrte alle abgegebenen 20 Torschüsse ab und konnte als erster Torhüter der WM einen Shutout feiern. GRUPPE B: Slowakei gewinnt Eröffnungsspiel deutlich Slowakei – Tschechien 6:2 (0:1/2:0/4:1) Mit dieser Partie wurde die WM 2024 eröffnet und den 984 Zuschauern wurde einiges geboten. Denn nach bereits 61 Sekunden konnte Tschechiens Dominik Rymon Slowakeis Torhüter Adam Gajan zum 0:1 überwinden. Ab dem 2. Drittel drehten die Slowaken auf und entschieden das Spiel für sich. Nach 22 Minuten sorgte Servac Petrovsky mit dem ersten Powerplaytreffer des Turniers für den Ausgleich und Peter Repcik überwand Tschechiens Torhüter Michael Hrabal 86 Sekunden vor der Pause zum 2:1. 82 Sekunden nach Wiederbeginn sorgte Samuel Honzek wieder in Überzahl für das 3:1 und in der 45. Minute sorgte Boris Zabka mit dem ersten Shorthander für das 4:1.26 Sekunden später konnte Servac Petrovsky sogar auf 5:1 erhöhen und nach 50 Minuten scheiterte Peter Repcik für die Slowaken noch mit einem Penalty. Matyas Sapovaliv konnte das Ergebnis nach 52 Minuten etwas freundlicher gestalten, er traf zum 5:2. Doch 30 Sekunden später sorgte Maxim Strbak mit dem 6:2 für ein recht deutliches Ergebnis. USA gewinnen nach Endspurt im 2. Drittel USA – Norwegen 4:1 (0:0/3:0/1:1) Die USA hatten zwar wie erwartet mehr Spielanteile, doch auch zwei Powerplays halfen im 1. Drittel nicht, um in Führung zu gehen. Norwegen beschränkte sich auf einige Angriffe, die aber auch nur Chancen brachten. Einen Treffer konnten Teams und Zuschauer im Anfangsdrittel aber nicht bejubeln. Im 2. Drittel hatte Norwegen mehrere Powerplaymöglichkeiten, aber der erste Treffer des Spiels ließ weiter auf sich warten. Nach 30 Minuten waren es die USA, die erstmals jubeln konnten. Jimmy Snuggerud ließ Norwegens Torhüter Markus Stensrud mit einem Schuss aus der Drehung keine Chance. Nu waren die US-Boys um Spiel und das führte nach einer Druckphase der USA nach 3 Minuten zum 2:0 durch Gavin Brindley. Drei Minuten später folgte sein zweiter Treffer, ein Schuss prallte vom Pfosten ins Tor. Der letzte Abschnitt begann mit einem Pling, der Schuss eines Norwegers landete am Metall des Tores. Nach 45 Minuten konnte Norwegen aber doch noch erstmals bei dieser WM jubeln, Petter Vesterheim konnte US-Torhüter Trey Augustine in Unterzahl überwinden. Die Antwort der USA kam 27 Sekunden später, in Überzahl traf Isaac Howard zum 4:1. Mit diesem Treffer war die Partie entschieden, die USA kontrollierten das Spiel nun nach belieben. Weitere Tore konnten aber nicht erzielt werden und so gewann die USA mit 4:1.
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