IHP NachrichtenMontag 17.März 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayenrliga, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost, Landesliga Thüringen und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| 5:1-Sieg gegen Straubing: Eisbären gewinnen zum Playoff-Auftakt (DEL) Die Eisbären Berlin sind erfolgreich in die Playoffs der PENNY DEL gestartet. Im ersten Spiel der Viertelfinalserie bezwangen die Berliner die Straubing Tigers in der ausverkauften Uber Arena mit 5:1. Die Eisbären führen somit in der Best-of-Seven-Serie mit 1:0. In einem umkämpften Startdrittel erspielten sich beide Teams mehrere gute Abschlussmöglichkeiten. Nachdem beide Torhüter diese aber zunächst noch entschärfen konnten, sorgte Zach Boychuk (16.) direkt nach Ablauf einer Straubinger Strafe für Berlins Führung. Zu Beginn des Mittelabschnitts vereitelte Jonas Stettmer einige gute Chancen der Tigers. Dann erhöhte Lean Bergmann (26./SH1) in Unterzahl für den Hauptstadtclub. In der Folge ging es weiter hin und her. Kurz vor der zweiten Pause baute Ty Ronning (39.) die Eisbären-Führung auf 3:0 aus. Wenige Minuten nach Beginn des Schlussdrittels traf Marcel Noebels (43.) mit seinem 150. DEL-Treffer zum 4:0. Nachdem Travis St. Denis (46.) für Straubing verkürzte, sorgte Kai Wissmann (56.) für den 5:1-Endstand. Partie zwei dieser Viertelfinalserie findet am Mittwoch, den 19. März in Straubing statt. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Zu Beginn hat man gemerkt, dass wir neun Tage Pause hatten. So wirkten wir zunächst noch etwas eingerostet. Straubing hat anfangs hart gespielt und wir haben etwas Zeit benötigt. Jonas Stettmer hat uns mit einigen starken Paraden im Spiel gehalten. Ab dem Mitteldrittel habe ich dann viele gute Dinge meiner Mannschaft gesehen. Wir können aber noch besser spielen. Ich freue mich über den Sieg im ersten Spiel der Serie. Wir werden uns jetzt auf die zweite Partie am Mittwoch vorbereiten.“ Lean Bergmann (Stürmer Eisbären Berlin): „Im Großen und Ganzen haben wir ein gutes Spiel abgeliefert. Der Sieg fühlt sich gut an, er bedeutet aber noch nicht viel. Man hat gemerkt, dass wir in den Playoffs angekommen sind. Die Zweikämpfe waren intensiver. Durch die vielen Über- und Unterzahlsituationen hat der Spielfluss ein wenig gelitten.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Straubing Tigers 5:1 (1:0, 2:0, 2:1) Aufstellungen Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand) – Müller, Wissmann (C); Niemeläinen, Smith; Geibel, Mik; Galipeau – Kirk, Fontaine, Ronning; Tiffels, Boychuk (A), Pföderl; Veilleux, Wiederer, Bergmann; Schäfer, Noebels (A), Hördler – Trainer: Serge Aubin Straubing Tigers: McIntyre (ab 43. Spielminute: Bugl) – Braun, Brandt; Nogier, Samuelsson; Green, Zimmermann; Geitner – St. Denis, Brunnhuber, Clarke; Lipon, Samanski, Connolly; Daschner, Leonhardt, McKenzie; Brandl, Melnick, Leier – Trainer: Craig Woodcroft Tore 1:0 – 15:54 – Boychuk (Tiffels, Wissmann) – EQ 2:0 – 25:28 – Bergmann – SH1 3:0 – 38:11 – Ronning (Kirk, Smith) – EQ 4:0 – 42:10 – Noebels (Veilleux, Mik) – EQ 4:1 – 45:50 – St. Denis (Leier) – EQ 5:1 – 55:08 – Wissmann (Kirk, Ronning) – EQ Strafen Eisbären Berlin: 14 (4, 6, 4) Minuten– Straubing Tigers: 12 (6, 4, 2) Minuten Schiedsrichter Sean MacFarlane, Zsombor Palkövi (Vincent Brüggemann, Wayne Gerth) Zuschauer 14.200
Red Bull MünchenRed Bull München unterliegt im ersten Spiel der Viertelfinalserie in Mannheim (DEL) Der EHC Red Bull München verlor in Spiel 1 des Playoff-Viertelfinales der PENNY DEL bei den Adler Mannheim mit 1:2 (0:1|1:0|0:0|0:1) nach Verlängerung. Vor 13.148 Zuschauern in der SAP Arena in Mannheim erzielte Markus Eisenschmid den Treffer für den viermaligen deutschen Meister. In der Best-of-Seven-Serie steht es aus Münchner Sicht jetzt 0:1. Spiel 2 findet am kommenden Mittwoch (19. März | 19:30 Uhr) im SAP Garden in München statt. Spielverlauf Beide Teams starteten mit konzentrierter Defensivarbeit und dosierter Offensive in die Auftaktpartie des Viertelfinales. Die ersten Chancen ergaben sich nach sechs Minuten für die Adler, und auch der erste Treffer glückte den Gastgebern: Nick Cicek netzte nach einem Konter zum 1:0 für Mannheim (7.) ein. In der Folge lieferten sich die Mannschaften ein ausgeglichenes Duell mit mehr Puckbesitz für die Red Bulls. Große Torgelegenheiten waren aber Mangelware, so dass die knappe Adler-Führung aus der Anfangsphase auch in der ersten Drittelpause auf dem Würfel stand. Im mittleren Abschnitt zeigte München von Beginn an mehr Zug zum Tor und sorgte für reichlich Betrieb vor dem Kasten von Mannheims Goalie Arno Tiefensee. In der 25. Minute gab es die Belohnung dafür: Eisenschmid erzielte in Überzahl das verdiente 1:1. Das Spiel wurde nun hitziger, dazu häuften sich die Möglichkeiten. Mehr Torgefahr strahlten die Red Bulls aus. Doch bis zur Pausensirene fiel kein weiterer Treffer mehr. Der Schlussabschnitt begann mit einer Riesengelegenheit für die Mannheimer, ehe München aufs Gaspedal drückte. Die Red Bulls erarbeiteten sich zunehmend Chancen und konnten sich in wenigen heiklen Situationen auf ihren Torwart Mathias Niederberger verlassen, die Adler wehrten sich verbissen und konterten. Weil kein Team traf, musste der Sieger in der Overtime ermittelt werden. In der Verlängerung kamen beide Mannschaften zu guten Gelegenheiten, bei Vorteilen für die weiterhin stürmischeren Münchner. Es dauerte bis in die 68. Minute, ehe Tom Kühnhackl das Match mit seinem 2:1-Siegtreffer für Mannheim entschied. Markus Eisenschmid: „Es war ein Overtime-Spiel und sie haben eben am Ende ein Tor mehr geschossen als wir. Wir werden das Match analysieren und es in Spiel 2 besser machen.“ Tore: 1:0 | 06:51 | Nick Cicek 1:1 | 24:22 | Markus Eisenschmid 2:1 | 67:07 | Tom Kühnhackl Zuschauer: 13.148
Eispiraten Crimmitschau5:3! Eispiraten sichern sich Serienausgleich in Regensburg - Westsachsen zeigen Comeback-Qualitäten und Stellen Serie auf 2:2 (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg für sich entschieden! Mit 5:3 setzten sich die Pleißestädter, die erneut große Comeback-Qualitäten zeigten, im vierten Spiel der ersten Playdown-Runde gegen die Oberpfälzer durch. Die Westsachsen, die zunächst einen Zwei-Tore-Rückstand egalisierten und im Schlussdrittel mit drei Treffern davonzogen, sicherten sich so den 2:2-Serienausgleich. Cheftrainer Jussi Tuores musste im Vergleich zum Freitag eine Änderung vornehmen. Für Felix Thomas rutschte Alexander Schmidt ins Lineup. Weiterhin nicht im Aufgebot standen Rihards Marenis, Scott Feser, Greg Kreutzer, Roman Zap, Alex Vladelchtchikov und Florian Mnich. Und deren Teamkollegen taten sich im ersten Durchgang recht schwer und kamen kaum zu gefährlichen Offensivaktionen. Auf der Gegenseite war es Oleg Shilin, der immer wieder entscheidend parierte. Der Deutsch-Russe wurde nach gut 19 Minuten aber schließlich zur Schlüsselfigur einer kuriosen Szene. Der Schlussmann, dessen Gehäuse aus der Verankerung gehoben wurde, ließ einen Schuss von Pierre Preto von seinen Matten über die Torlinie gleiten – dabei rutschte die Scheibe unter dem Tor wieder heraus. Ein recht überraschender Videobeweis sorgte schließlich für die Aufklärung und das 0:1 für die Regensburger. Noch dicker kam es kurz nach dem Wiederbeginn. Corey Mackin traf zunächst nur den Pfosten, im direkten Gegenzug fälschte erneut Pierre Preto einen Schlenzer von Patrick Demetz unhaltbar zum 0:2 ab (21.). Als Olle Liss kurze Zeit später einen Hochkaräter vergab, wechselte aber das Momentum. Die Colin Smith wusste sich geschickt aus dem eigenen Drittel zu befreien, konnte letztlich clever verzögern und Jonas Neffin mit seinem trockenen Abschluss zum 1:2 überwinden (24.). Fortan waren die Gäste aus Sachsen spielbestimmend und nahmen den Schwung mit in ihre erste Überzahlsituation. Jerkko Rämö legte schließlich für Corey Mackin auf, der die Scheibe wuchtig zum 2:2 unter die Querlatte drosch (30.). Ein „Silencer“ in der Donau-Arena, in welcher die Crimmitschauer nun weiter den Ton angaben, es im Mitteldrittel aber versäumten, weiter nachzulegen. Dass die Eisbären hingegen effizient sind und nur wenige Möglichkeiten benötigen, um zu treffen, muss man sicher niemanden erklären, welcher diese Serie verfolgt. So zeigte sich David Morley nach 44 Minuten für die erneute Eisbären-Führung verantwortlich. Der Kanadier überwand Oleg Shilin mit seinem Bauerntrick und traf zum 2:3, auf welches die willensstarken Eispiraten aber die perfekte Antwort parat hatten. Vom Bullykreis weg drosch Tim Lutz den Puck zum erneuten Ausgleich in den Winkel und sorgte so für den Ausgleich, der den Westsachsen weiter Auftrieb gab. Als schließlich noch gut zehn Minuten auf der Uhr waren, bewies Mirko Sacher, dass er einen ausgezeichneten Schuss besitzt. Zunächst wurde ein Versuch des Abwehrmanns noch geblockt, der anschließende Hammer landete dann erneut im Winkel – das 4:3 und absolut keine Abwehrchance für den geschlagenen Jonas Neffin (50.), der kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit für einen zusätzlichen Feldspieler Platz machte und das Eis verließ. Während der Regensburger Drangphase, schaltete Corey Mackin nach einem Save von Oleg Shilin am schnellsten und traf aus dem eigenen Drittel heraus zum 5:3-Endstand (60.). Den Schützlingen von Jussi Tuores gelang es schließlich, die Serie wieder auszugleichen. Beim Stand von 2:2 geht es am Dienstag im Sahnpark weiter. Ab 19.30 Uhr stehen sich die Eispiraten und die Eisbären Regensburg dann ein bereits fünftes Mal gegenüber und kämpfen um die Serienführung in dieser „Best-of-seven“-Runde. Torfolge (1:0, 1:2, 1:3): 1:0 Pierre Preto (Sean Giles, Alejandro Angaran) 18:23 2:0 Pierre Preto (Sean Giles) 20:48 2:1 Colin Smith 23:59 2:2 Corey Mackin (Jerkko Rämö, Tobias Lindberg) 29:13 – PP1 3:2 David Morley (Pierre Preto, Sean Giles) 43:33 3:3 Tim Lutz (Jerkko Rämö) 46:19 3:4 Mirko Sacher (Tobias Lindberg) 49:19 3:5 Corey Mackin (Oleg Shilin) 59:20 – EN Zuschauer: 4.509
Eislöwen besiegen Rosenheim auch in Spiel 3 (DEL2) Die Dresdner Eislöwen schlagen die Starbulls Rosenheim mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0). Durch den erneuten Erfolg bietet sich bereits in der nächsten Begegnung die Möglichkeit, die Halbfinalteilnahme perfekt zu machen. Den besseren Start in die Begegnung erwischten die Gäste und gingen durch den Rückkehrer Hauner früh in Führung. Bei dem platzierten Schuss des Rosenheimer Stürmers hatte aus den Birken keine Abwehrmöglichkeit (3.). Aber die Antwort der Eislöwen ließ nicht lange auf sich warten: Andrew Yogan profitierte von einem Fehler im Spielaufbau der Gäste und bediente den völlig freien Fox vor dem Kasten von Autio. Der Goldhelm der Eislöwen verwandelte per Direktabnahme zum Ausgleich (5.). In der Folge blieb das Tempo hoch und die Starbulls provozierten immer wieder Fehler der Eislöwen durch einen aggressiven Forecheck. Je länger die Partie dauerte, desto besser kamen die Blau-Weißen damit zurecht und überstanden auch eine zweiminütige Unterzahl (17.). In die zweiten 20 Minuten starteten beide Teams deutlich defensiver, das hohe Tempo des ersten Drittels schien ein Stück weit verflogen. Dennoch blieb es eine Begegnung auf hohem Niveau. Anschließend erarbeiteten sich die Hausherren mehr Spielanteile. Der nächste Treffer fiel aber erst kurz vor dem zweiten Pausengang: Andrew Yogan wurde bei einem Alleingang regelwidrig gestoppt und bekam einen Penalty zugesprochen. Den Strafschuss verwandelte der US-Amerikaner sicher gegen Autio im Kasten der Rosenheimer (38.). Im Schlussabschnitt ließen die Eislöwen keine Zweifel daran aufkommen, wer das Eis als Gewinner verlassen sollte. 51 Sekunden dauerte es, bis Turnbull einen erneuten Alleingang zum 3:1 vollendete (41.). Die wütenden Rosenheimer Angriffe konnten die Eislöwen früh unterbinden, sodass keine Gefahr für das von Danny aus den Birken gehütete Eislöwen-Tor aufkam. Für die Vorentscheidung sorgte dann Johan Porsberger: Der Schwede schob die Scheibe nach Andres-Zuspiel im zweiten Versuch über die Linie und stellte auf 4:1 (54.). In der Schlussphase durften die Eislöwen noch einmal in doppelter Überzahl ran: neben einer zwei Minuten Strafe gegen Ewanyk erhielt Reiter eine große plus Spieldauerstrafe wegen eines Knie-Cheks gegen David Suvanto. Die Überzahlmöglichkeit verstrich ungenutzt, wenngleich die Eislöwen wertvolle Zeit von der Uhr nehmen konnten. Durch den 4:1 Erfolg im dritten Spiel stellen die Landeshauptstädter auf 3:0 in der Serie und können somit mit einem Sieg im nächsten Spiel das Halbfinalticket klar machen. Weiter geht es bereits am Dienstag mit Spiel 4, dann wieder in Rosenheim. Spielbeginn an der Mangfall ist um 19:30 Uhr.
Kassel HuskiesDritter Sieg im dritten Spiel: Huskies sichern sich mit Heimsieg Matchpucks (DEL2) Am heutigen Sonntagabend waren die Wölfe aus Freiburg zum zweiten Mal in dieser Serie zu Gast in Kassel. Nach einem torlosen, aber zum Schluss hitzigen ersten Drittel, gingen die Gäste früh im Mittelabschnitt in Führung. Durch eine Einzelaktion glich Thiel die Partie einige Minuten später aus, Garlent und Keck sicherten im Schlussdrittel den Sieg und damit die 3:0-Serienführung. Die Huskies setzten die Gäste früh unter Druck, waren dabei aber noch nicht zwingend genug. Die beste Gelegenheit in den ersten Minuten hatte Garlent, der bei seinem Schlagschuss von der linken Seite den Puck jedoch nicht voll traf (3.). Nach einigen Minuten meldeten sich schließlich auch die Wölfe zu Wort, Billich verpasste aber einen Querpass und damit auch den Führungstreffer (8.). Kurz vor Drittelende wurde es dann hitzig: Zuerst verpasste Keck noch aus kurzer Distanz (18.), dann wurde er von einem Ellenbogencheck von Ilstedt getroffen, welcher ungeahndet blieb und so die Emotionen hochkochen ließ (19.). Auch nach der Pausensirene gab es eine weitere Rudelbildung. Der EHC ging so mit noch über drei Minuten Überzahl in den Mittelabschnitt und konnte diese auch kurz vor Ablauf der Strafe gegen Keck nutzen als O’Donnell im Slot den Schläger in einen Pass hielt und so auf 1:0 aus Sicht der Gäste stellte (24.). Die Huskies erhöhten darauf wieder den Druck auf das Tor von Hegmann zunehmend, aber erneut blieben die wirklich gefährlichen Abschlüsse aus. So war es eine Einzelaktion, die den Ausgleich besorgte: Thiel eroberte im Backcheck den Puck, dreht um in Richtung Gäste-Tor und versenkte ins linke obere Eck (32.). Mit diesem Spielstand ging es schließlich auch in die zweite Pause. Mit Beginn des Schlussabschnitts war eigentlich noch alles offen, die Huskies entschieden die Partie dann aber doch relativ schnell für sich. In der 42. Spielminute zog Garlent von rechts aus ganz spitzem Winkel ab, der Puck rutschte Hegmann am kurzen Pfosten durch und bescherte den Schlittenhunden so den Führungstreffer. Und auch das 3:1 ließ nicht lange auf sich warten: Unter Bedrängnis gelang es Mieszkowski noch, den Puck aus dem Slot zum freistehenden Keck zu schieben, welcher nur noch ins halbleere Tor einschießen musste (45.). Der Treffer wurde noch auf einen möglichen hohen Stock Mieszkowskis per Videobeweis überprüft, blieb aber bestehen. Im Anschluss verwalteten die Nordhessen ihre Führung, wie auch schon in den beiden Spielen zuvor, souverän. Als die Gäste noch ein Powerplay zugesprochen kamen, zogen diese bereits rund zehn Minuten vor Spielende den Torhüter, konnten aber auch die daraus resultierende doppelte Überzahl im Feld nicht nutzen. In der 57. Minute verpasste Kanninen mit einem Bauerntrick noch die Vorentscheidung, da es aber bis in die letzte Minute dauerte, ehe der EHC erneut Hegmann auf die Bank holen konnte, war den Schlittenhunde der dritte Sieg der Serie nicht mehr zu nehmen. Bereits am Dienstag könnten sie so in Freiburg den Einzug ins Halbfinale perfekt machen. Tore: 0:1 O‘Donnell (Gilmour, Ventelä – 24. Min.) 1:1 Thiel (32. Min.) 2:1 Garlent (Keck, Mieszkowski – 42. Min.) 3:1 Keck (Mieszkowski, Garlent – 45. Min.)
ESV KaufbeurenESVK unterliegt in Selb mit 1:0 / Matchpuck für Selb am Dienstag in Kaufbeuren - Joker müssen gewinnen um entscheidendes Spiel in Selb zu erzwingen (DEL2) Am heutigen Sonntag stand die vierte Partie der Playdown-Serie bei den Selber Wölfen für die Joker auf dem Plan. In dieser enorm wichtigen Partie musste Trainer Leif Carlsson neben den bekannten langzeitverletzten Spielern Rihards Babulis, Ryan Valentini und Leon Sivic auch auf Sami Blomqvist, Alex Thiel, Quirin Bader und Max Oswald verzichten. Zu allem Überfluss musste mit Beginn des Warmups auch noch Dieter Orendorz passen. Im Tor stand Dauerbrenner Daniel Fießinger. Der ESVK zeigte im ersten Drittel eine konzentrierte und engagierte Leistung. Es gelang den Jokern dabei auch sehr gut die Selber Wölfe vom eigenen Tor weg zu halten und in der Offensive immer wieder gefährlich vor Kevin Carr aufzutauchen. Leider fehlte den Allgäuern in der offensiven Zone, vor allem bei der einen oder anderen Konterchance, die letzte Konsequenz im Torabschluss. Ein erstes Powerplay der Kaufbeurer nach sechs Minuten war von viel Nervosität geprägt und führte zu keinen klaren Chancen. Ein weiteres Überzahlspiel nach elf Minuten wurde nach der Hälfte durch eine Strafe gegen Nolan Yaremko zuerst zu einer vier gegen vier Situation und dann zu einem ersten Powerplay für die Wölfe. In der Folge war der ESVK dann auch wieder das etwas agilere Team und wurde dann in der 16. Minute bei einem Konter von Nick Miglo fast kalt erwischt. Der Deutsch-Kanadier tankte sich über Außen vor das Tor von Daniel Fießinger und konnte dabei nur regelwidrig gestoppt werden. Seinen Torabschluss konnte Daniel Fießinger aber noch parieren. So gab es ein erstes konplettes Überzahlspiel für die Hausherren. Dieses konnten die Kaufbeurer relativ gut verteidigen und überstanden die numerische Überzahl der Selber ohne Gegentreffer. Acht Sekunden vor der Pause hatte dann Samir Kharboutli nach einem Fehlpass der Selber Hintermannschaft eine ganz dicke Chance frei vor Kevin Carr, er wurde dabei jedoch in letzter Sekunde von einem Wölfe Defender mittels eines Beinstellens gestoppt, was somit zu einem weiteren Powerplay für den ESVK führte. Zuerst ging es für die beiden Mannschaften aber mit dem Spielstand von 0:0 in die erste Pause. Im zweiten Drittel waren die Wertachstädter über weite Strecken wieder das tonangebende Team. Schafften es aber leider nicht ihre Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. Die beste Chance hatte nach 24 Minuten Nolan Yaremko der nach einem Wrap-Arround versuch das offene Tor hatte, die Scheibe aber nicht in Kasten unterbringen konnte. In der Folge kamen die Joker zu einem 60 sekündigen 5:3 Powerplay, wie schon am Freitag beim Heimspiel war dies für die Wölfe leicht zu verteidigen, da von den fünf auf dem Eis stehenden ESVK Spielern keiner mit einer zündenden Idee dabei war. Wieder wurde somit eine große Chance auf einen eigenen Treffer leichtfertig liegen gelassen und es kam wie es kommen musste. Die Selber holten sich aus der doppelten Überzahl neues Selbstvertrauen und gingen dann auch mit 1:0 in Führung. Dabei führte ein kapitaler Abspielfehler in der eigenen Zone zum ersten Treffer des Abends durch Ryan Sproul. Der Kandadier hämmerte die Scheibe mit einem satten Direktschuss in den Kasten von Daniel Fießinger, der keine Abwerchance hatte. In der Folge war das Spiel der Joker dann wieder sehr nervös und fehlerbehaftet, was die Wölfe zum Glück aus Sicht des ESVK nicht für einen weiteren Treffer ausnutzen konnten. Somit ging es mit dem Spielstand von 1:0 in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt verteidigten die Selber das Spiel dann relativ gut. Der ESVK versuchte immer wieder anzurennen, fehlte es dabei aber einfach an Ideen oder spielerischen Mitteln, wirklich gefährlich vor das Wölfe Tor zu kommen. In der 47. Minute hatten die Selber bei einer Doppelchance die ganz große Möglochkeit das Spiel komplett auf ihre Seite zu ziehen. Daniel Fießinger war jedoch zur Stelle und Samir Kharboutli verhinderte mit seiner Schlägerspitze den Nachschuss. Im weiteren Spielverlauf hatten die Joker noch eine große Chance, als ein Selber Verteidiger nach einem Querpass die Scheibe an den eigenen Pfosten bugsierte. Ansonten versichten die Kaufbeurer alles um noch zum Torerfolg zu kommen, alleine fehlten irgendwie nicht nur die Mittel, sondern wohl auch die Kraft, das Spiel noch zu biegen. Am Ende muss man wohl den vergebenen Chancen und Überzahlsituationen aus den ersten beiden Drittelen nachtrauern, welche durchaus für ein besseres Ergebnis hätten reichen können. Somit müssen die Allgäuer am Dienstagabend Spiel fünf der Serie in Kaufbeuren gewinnen, um am Freitagabend noch ein alles entscheidendes Spiel in Selb zu erzwingen.
Selber WölfeCarr Shutout - Matchpuck Selb / Selber Wölfe vs. ESV Kaufbeuren 1:0 (0:0; 1:0; 0:0) (DEL2) Was für ein intensives Eishockeyspiel wurde den Zuschauern am heutigen Abend in der NETZSCH Arena geboten. Die Selber Wölfe überzeugen vor allem in Sachen Kampf und Leidenschaft und zeigten im Penalty Killing abermals eine hochkonzentrierte Leistung. Der Siegtreffer von Ryan Sproul untermauerte den Willen, welchen die Wölfe an diesem Tag aufs Eis brachten. Defensiv waren die Wölfe erneut super eingestellt und Goalie Kevin Carr bewies seine extra Klasse und feierte nebenbei auch den Shutout. Die Wölfe haben es am Dienstag in Kaufbeuren nun selbst in der Hand, die Serie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Erster Abschnitt endet torlos Beiden Mannschaften war zu Beginn anzumerken, dass hier niemand frühzeitig in Rückstand geraten möchte, weshalb Torchancen auf beiden Seiten eher rar waren. Das erste Mal gefährlich wurde es auf Selber Seite nach einem schnell vorgetragenen Angriff, mit seinem Schuss scheiterte Park aber an Fießinger. Das erste Powerplay der Gäste überstanden die Wölfe souverän, Carr war hier kaum gefordert. Auch die Strafe gegen Campbell verteidigten die Wölfe. In Überzahl waren es dann Smith und Raedeke, die jeweils gute Möglichkeiten hatten, aber Fießinger war zur Stelle. In den Schlussminuten war es Bassen, der nochmal eine gute Schusschance hatte, doch letztlich blieb es beim torlosen Unentschieden. Sproul bricht den Bann Die Reststrafe gegen Krymskiy aus dem ersten Abschnitt war erneut kein großes Problem für das starke Penalty Killing der Wölfe. Im Anschluss entwickelte Kaufbeuren aber deutlich mehr Druck und Torgefahr. Die Gäste hatten hier ihre beste Phase. Gerade als die Wölfe etwas für Entlastung sorgen konnten, musste erst Bassen für Beinstellen auf die Strafbank und nicht mal eine Minute später erwischte es Park ebenfalls wegen Beinstellen. Die Wölfe verteidigten leidenschaftlich, warfen sich in jeden Schuss der Gäste und schafften es so, die beiden Strafen erneut zu überstehen. Das gab den Wölfen einen deutlichen Schub. Doch gute Möglichkeiten, sei es durch Smith oder Campbell waren nicht von Erfolg gekrönt. Selb blieb dran und nach einer starken Eroberung des Pucks durch Park, landete dieser bei Krymskiy der auf Sproul ablegte und der Kanadier fasste sich ein Herz und drosch den Puck sehenswert unter die Latte zur Führung für die Wölfe. Wölfe retten Vorsprung ins Ziel Im Schlussabschnitt war Spannung bis zum Schluss geboten. Selb legte alles in die Waagschale und Kaufbeuren versuchte mit aller Macht, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Die Wölfe standen defensiv aber weiterhin top und konnten vorne immer wieder Nadelstiche setzen. Sproul mit einem Schuss aus dem Slot, doch der Puck verfehlte knapp sein Zeil und Park im Anschluss hatten die großen Chancen, für die Vorentscheidung zu sorgen, doch Fießinger war zur Stelle. Auf der anderen Seite war Kevin Carr der Turm in der Schlacht und machte sämtliche Möglichkeiten der Gäste zu Nichte. Als Kaufbeuren Fießinger für den sechsten Feldspieler opferten, konnte Selb auch hier alles weg verteidigen und somit den knappen Vorsprung ins Ziel retten. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Carr (Weidekamp) - Hördler, Gläßl, Heyter, Sproul, Raab, Plauschin, Stowasser - Pfleger, Peter, Smith, Bassen, Raedeke, Miglio, McMillan, Schwamberger, Campbell, Krymskiy, Marusch, Park ESV Kaufbeuren: Fießinger (Karg) - Schütz, Peukert, Koziol, Fischer, Orendorz, Schmidt - Watson, Yaremko, McAuley, Lagacé, Lewis, Kharboutli, Binders, Laaksonen, Maul, Feigl, Fischer, Thal Tore: 36. Min. 1:0 Sproul (Krymskiy, Park) Strafzeiten: Selb 10; Kaufbeuren 4 Schiedsrichter: Schütz, Voit (Züchner, Klima) Zuschauer: 2.776
Tölzer LöwenLöwen unterliegen klar! (OLS) Kaltschnäuzig und letztendlich eine Klasse besser zeigte sich der Meister der Oberliga Nord am Sonntagabend in der Hacker-Pschorr Arena. 2616 Zuschauer sahen kämpfende Löwen, die sich jedoch deutlich mit 2:8 (1:2, 1:3, 0:3) geschlagen geben mussten. Nach gerade einmal 20 gespielten Sekunden mussten die Buam das frühe Gegentor durch Max Hermens verdauen (1.). Die Gäste waren unheimlich schnell in der gefährlichen Zone vor Chris Kolarz, der zunächst weitere Gegentore gekonnt vereitelte. Bei einem starken Spielzug der Trappers war jedoch auch der Tölzer Schlussmann machtlos. D´Artagnan Joly erhöhte routiniert auf 0:2 (7.). Die Gäste zeigten sich sehr variantenreich und kamen immer wieder in ihre Formation. Eine vermeidbare Strafzeit brachte den Buam dann das erste Powerplay der Partie. Während es zunächst nicht nach Tor aussah, wurde kurz vor Ablauf der Strafe entschieden nachgesetzt: Egils Kalns stocherte den Puck über die Linie zum Anschlusstreffer (12.). Einige harte Checks auf beiden Seiten sorgten für das nötige Playoff-Feeling. Im zweiten Abschnitt nutzte Florian Kästele einen seltenen Zuordnungsfehler der Trappers und glich freistehend aus (23.). Die Niederländer zeigten sich davon jedoch alles andere als beeindruckt, schalteten einen Gang hoch und erzielten ein paar Minuten später durch eine geschmeidige Kombination über Reno de Hondt die erneute Führung (25.). Die Buam waren sehr darauf bedacht, ein unangenehmer Gegner zu sein. Jeder Check wurde zu Ende gefahren und kein Trapper wurde in Ruhe gelassen. Es war ein schnelles Spiel, das sich die beiden Teams lieferten. Tilburg spielte gegen Ende des zweiten Abschnitts wie aus einem Guss und konnte die Führung durch Anthony Rinaldi weiter ausbauen (37.). Im Powerplay machte das Team von Todd Warriner genau so weiter und erhöhte noch vor der Pause in Person von Ties van Soest auf 2:5 (40.). Nachdem die Buam ihr Überzahlspiel zu Beginn des letzten Drittels verstreichen ließen, machten die Trappers wieder das Spiel. Die Gäste kombinierten nach Belieben und erhöhten durch den zweifachen Anthony Rinaldi auf 2:7. Zunächst machte der Kanadier im Zusammenspiel mit Danny Stempher das sechste Tor (50.), kurz darauf tanzte er durch die Abwehr und überwand auch Chris Kolarz (53.). Für die Buam kam es dann noch dicker: in einer langen Druckphase prallte die Scheibe genau auf die Kelle von Stempher ab, der zum 2:8 Endstand einnetzte (57.). Mit einem Powerplay gingen lange sechzig Minuten zu Ende. Für die Tölzer Löwen gibt es am Dienstag in den Niederlanden wieder die Chance auf den Sieg! Oranje-Abriss: Ganz egal, wie es nächsten Freitag aussieht - es wird gefeiert! Nach dem vierten Playoff-Spiel gegen die Trappers machen wir die Nacht zum Tag und feiern mit Euch bis in die Morgenstunden! Schaut vorbei und stoßt auf eine erfolgreiche Saison an!
Deggendorfer SCDeggendorfer SC muss sich auch in Spiel 2 geschlagen geben (OLS) Der Deggendorfer SC verpasste es am Sonntagabend die Best-of-Seven-Serie gegen die Hannover Scorpions auszugleichen. Vor 2.515 Zuschauer in der Festung an der Trat unterlag das Team von Trainer Jiri Ehrenberger mit 2:5 und steht am Dienstag in Spiel 3 in Hannover schon unter Zugzwang. Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im zweiten Spiel der Serie weiterhin auf einige Leistungsträger nicht zurückgreifen. Es fehlten die beiden Verteidiger Silvan Heiß und Tomas Gulda, während im Angriff Antonin Dusek und Andreé Hult passen mussten. Im ersten Abschnitt entwickelte sich eine intensive Partie, in der beide Seiten die nötige Playoff-Härte an den Tag legten. Über das ganze Drittel hinweg hatten die Scorpions zwar spielerisch ein leichtes Übergewicht, jedoch hielt der DSC mit viel Einsatzbereitschaft dagegen. Mit dem torlosen Unentschieden ging es hinein in die erste Pause. Im zweiten Drittel erwischten die Scorpions den DSC auf dem völlig falschen Fuß: Innerhalb einer Zeigerumdrehung brachte ein Doppelschlag von Justin Kirsch und Christoph Kabitzky die Niedersachsen mit 0:2 in Front. Als Dylan Wruck in der 27. Minute im Powerplay zum 0:3 traf, schienen den Deggendorfern die Felle davonzuschwimmen. Doch Petr Stloukal sorgte in der 31. Minute für einen Hoffnungsschimmer, als er in eigener Unterzahl zum 1:3 einnetzte. Der Hoffnungsschimmer wurde im Schlussdrittel noch ein Ticken heller, als Jaroslav Hafenrichter in der 47. Minute auf 2:3 verkürzte. Der DSC war nun am Drücker, doch es fehlte die nötige Durchschlagskraft, um Kristian Hufsky ein drittes Mal zu überwinden. Auf der Gegenseite schlugen die Scorpions in der 53. Minute eiskalt zu: Auf Zuspiel von Jordan Knackstedt traf Allan McPherson zum 2:4. In den Schlussminuten nahm Ehrenberger noch Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb allerdings nicht von Erfolg gekrönt. In der 59. Minute sorgte Dylan Wruck mit einem Treffer ins leere Tor zum 2:5 endgültig für die Entscheidung und setzte damit den Schlussstrich unter die Partie. Weiter geht es am Sonntag mit Spiel 3 der Serie in Hannover. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga |
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Buchloe PiratesPiraten melden sich zurück - Der ESV Buchloe schlägt dank eines starken Mitteldrittels Pfaffenhofen mit 6:2 und gleicht so die Playdown-Serie wieder aus (BYL) Nach der denkbar knappen und bitteren Auftaktniederlage am Freitag in Pfaffenhofen haben die Buchloer Pirates am Sonntag im zweiten Spiel der finalen Playdowns eine starke Reaktion gezeigt und mit einem 6:2 (1:0, 4:1, 1:1) Heimerfolg die Serie wieder zum 1:1 ausgleichen können. Grund dafür war vor allem, dass die Freibeuter ein richtig gutes Mitteldrittel zeigten, in dem ein Dreifachschlag binnen gerade einmal 109 Sekunden der Knackpunkt und Genickbruch für die Gäste wurde. Denn von diesem sollten sich die Hallertauer nicht mehr erholen, womit die Best Of Seven Serie nach je zwei Heimsiegen der beiden Kontrahenten nun wieder völlig offen ist und die Buchloer somit wieder voll zurück im Rennen um den Klassenerhalt sind. Beide Teams starteten eher verhalten und vorsichtig ins zweite Duell der Runde. Dementsprechend waren die ersten zaghaften Torannäherungen noch zu harmlos. Erst nach und nach wurden die Aufgaben für die beiden sicheren Torleute fordernder und nachdem Michal Petrak noch alleine vor ECP-Schlussmann Jonathan Kornreder den Kürzeren zog, war er Augenblicke später dann doch erfolgreich. Ein mustergültiger Pass von Markus Vaitl erreichte den tschechischen Routinier am langen Pfosten und der traf zum 1:0 (16.). Doch die Gäste blieben wie schon am Freitag mit ihren schnellen Gegenstößen brandgefährlich und bei einem solchen wussten sich die Buchloer nur mit einem Foul zu behelfen. Den fälligen Penalty entschärfte aber der wieder einmal gut aufgelegten ESV-Keeper Dominic Guran spektakulär gegen Jan Tlacil und rettete seinen Vorderleuten so die knappe Führung nach dem Startdrittel (18.). Im zweiten Durchgang ließen die Hausherren dann zunächst zwei gute Gelegenheiten liegen, den Vorsprung weiter auszubauen. Das sollte sich prompt rächen, als Pfaffenhofen wieder mit einem schnellen Konter ausglich. Per Alleingang behielt Pfaffenhofens Toptorjäger Tlacil dieses Mal die Nerven und netzte unhaltbar zum 1:1 ein (24.). Und um ein Haar hätte ein erneuter Alleingang durch Kareem Hätinen das Spiel komplett gedreht, doch Guran bewahrte seine Mannen vor dem Rückstand (25.). Anschließend rissen die Freibeuter das Match aber wieder an sich. Einen Zwei auf Ein Konter brachte Benedikt Diebolder zwar noch nicht im Tor unter, doch wenig später war Markus Vaitl in doppelter Überzahl dann doch zum 2:1 erfolgreich und läutete so zwei ganz dominante Minuten der Freibeuter ein, die die Partie letztlich vorzeitig entscheiden sollten (28.). Denn nur eine gute Minute später erhöhte Jonas Mikulic – sträflich alleingelassen aber auch wunderschön von Rückkehrer Lukas Brückner bedient – auf 3:1 (29.). Und damit noch nicht genug: Alexander Krafczyk stellte erneut nur 46 Sekunden später mit einem verwandelten Alleingang sogar auf 4:1 (30.). Die Buchloer waren nun klar Herr im eigenen Haus und hatten durch Diebolder die nächste hochkarätige Chance, die aber ungenutzt blieb (35.). Lange ärgern mussten sich die Rot-Weißen aber nicht, denn gleich danach markierte erneut Krafczyk mit dem seinem Doppelpack das 5:1 (36). Und da Guran im Gegenzug erneut gegen den allein durchgebrochenen Elias Weber klasse parierte, blieb es bei der recht komfortablen Führung des ESV fürs Schlussdrittel. In diesem ließen die Buchloer dann zunächst nicht viel zu. Erst Jan Tlacil konnte in Überzahl nach 51 Minuten nochmals auf 5:2 verkürzen. Für einen Umschwung kam das allerdings zu spät, auch weil die Freibeuter an diesem Abend konsequent und souverän ihren Vorsprung verwalteten und sich im Zweifelsfall immer noch auf ihren starken Rückhalt zwischen den Pfosten verlassen konnten. Letztlich traf Christan Wittmann im Powerplay in der Schlussminute sogar noch zum 6:2 Endstand, mit dem sich die Buchloer eindrucksvoll in der Serie zurückmeldeten und diese ausgleichen konnten. Schon am Dienstag geht es nun mit dem dritten Spiel wiederum in Pfaffenhofen weiter (20 Uhr), bei dem die Buchloer den Schwung unbedingt mitnehmen möchten und mit möglichst viel Unterstützung ihrer Anhänger die Serie drehen wollen.
Erding GladiatorsGLADIATORS STARTEN MIT HEIMSIEG INS FINALE (BYL) Vor einer atemberaubenden Kulisse in der Stadtwerke Erding Arena sicherten sich die Erding Gladiators einen hart erkämpften 3:2-Sieg gegen den Titelverteidiger EHC Königsbrunn und gehen damit in der Finalserie mit 1:0 in Führung. Das Duell der beiden besten Teams der Bayernliga hielt, was es versprach: Hochklassiges Eishockey, unbändiger Einsatz und Dramatik bis zur letzten Sekunde. Von Beginn an war die Intensität greifbar. Die Gladiators starteten druckvoll, hatten mehr vom Spiel, doch Königsbrunn stand defensiv kompakt und setzte auf schnelle Umschaltmomente. Beide Torhüter – Stefan Vajs auf Seiten der Gäste und Leon Meder bei den Gladiators – erwiesen sich als sicherer Rückhalt und verhinderten in den ersten zwanzig Minuten jegliche Treffer. Besonders bitter für Erding: Anthony Gagnon vergab einen Penalty und somit die frühe Möglichkeit zur Führung. Das zweite Drittel begann mit einem Rückschlag für die Gastgeber. In Überzahl nutzte Königsbrunn seine erste große Gelegenheit und ging durch Peter Brückner mit 0:1 in Führung (20:37). Doch Erding ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und kam immer besser ins Spiel. Florian Zimmermann hatte die Chance zum Ausgleich per Penalty, doch Vajs blieb erneut Sieger. Schließlich war es Thomas Brandl, der in Überzahl nach starker Vorarbeit von Gagnon und Ostwald das 1:1 markierte (29:24). Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Foul an Tim Bullnheimer bekam Königsbrunn einen Penalty zugesprochen, den Toms Prokopovics eiskalt zur erneuten Führung verwandelte (34:22). Doch auch die Gladiators hatten die passende Antwort parat: Ian Farrell vollendete eine tolle Kombination mit Forster und Brandl zum 2:2-Ausgleich (34:22). Die Halle wurde endgültig zum Hexenkessel, als Marco Deubler kurz vor Drittelende in Unterzahl die Scheibe eroberte, alleine auf Vajs zulief und den Königsbrunner Goalie mit einem eiskalten Abschluss zur 3:2-Führung überwand (38:27). Im Schlussabschnitt verteidigte Erding mit Leidenschaft und ließ kaum gefährliche Abschlüsse der Gäste zu. Ein Schockmoment folgte nach etwa neun Minuten: Philipp Michl bekam einen Schläger ins Gesicht, verlor mehrere Zähne, sodass das Spiel wegen einer Eisaufbereitung unterbrochen werden musste. Die anschließende 2+2-Minuten-Überzahl brachte jedoch keinen weiteren Treffer für die Gladiators. Die Schlussphase hatte es dann in sich. Erding kassierte kurz vor Ende zwei Strafen und musste fast 90 Sekunden mit zwei Mann weniger überstehen. Doch mit unbändigem Willen, leidenschaftlicher Defensivarbeit und einem überragenden Leon Meder im Tor brachten die Gladiators die knappe Führung über die Zeit und sicherten sich den ersten Finalsieg. Weiter geht es am Dienstag, den 19. März, mit Spiel 2 in Königsbrunn. Die Gladiators haben nun die Chance, sich den ersten Auswärtssieg zu sichern und in der Serie weiter vorzulegen.
Pfaffenhofen EishogsECP legt im Play-Down-Finale vor / 4:3 n.V. gegen Buchloe – Jakub Vrana und Oliver Eckl treffen doppelt (BYL) Der EC Pfaffenhofen ist mit einem Erfolg in die finale Play-Down-Runde gestartet. Vor rund 320 Zuschauern besiegten die Pfaffenhofener den ESV Buchloe in der heimischen Stadtwerke-Arena mit 4:3 (1:2; 1:1; 1:0; 1:0) nach Verlängerung und führen damit in der maximal über sieben Spiele gehenden Serie mit 1:0. Wie im Vorfeld bereits erwartet, war es eine enge und hart umkämpfte Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Buchloe hatte sich, genau wie Schongau in der Runde zuvor, für den Kampf um den Klassenerhalt, zusätzliche Routine ins Team geholt. Mit Markus Vaitl und Lukas Brückner wurden zwei Spieler reaktiviert, die ihre Karriere eigentlich schon beendet hatten, nun aber mit ihrer Erfahrung aus der DEL 2 und Oberliga mithelfen sollen, den Abstieg zu vermeiden. Beim ECP dagegen ruhen die Hoffnungen vor allem auf die Rückkehr von Christoph Eckl und Liam Hätinen, die wegen ihrer Sperren gegen Schongau noch gefehlt hatten. Allerdings schmerzt der verletzungsbedingte Ausfall von David Felsöci, neben ihm war auch Edgard Fichtenau nicht dabei. Dennoch erwischten die Gastgeber einen Auftakt nach Maß. Ganze 53 Sekunden waren gespielt, als Oliver Eckl nach einer schönen Kombination über Jan Tlacil und Jakub Vrana zur Führung traf. Danach hatten die Gäste Mühe, sich der schwungvollen Angriffe des ECP zu erwehren, der in den ersten Spielminuten eine ganze Anzahl von Großchancen zu verzeichnen hatte. Die besten davon hatten Tlacil und Oliver Eckl als sie alleine auf ESV-Keeper Dominic Guran zuliefen, ihn aber nicht überwinden konnten. Jedenfalls hätten sich die Gäste nicht beschweren können, wenn sie da deutlicher in Rückstand geraten wären. So musste es für die Hausherren wie eine kalte Dusche gewirkt haben, als es nach acht Minuten plötzlich 1:1 stand. Nach einem Fehlpass in der Abwehr ließ sich Routinier Vaitl diese Möglichkeit nicht entgehen. Danach war die Pfaffenhofener Dominanz beendet, das Spiel jetzt ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Doch wie Guran war auch Jonathan Kornreder ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Machtlos war er aber beim Führungstreffer der Gäste ganze neun Sekunden vor der Pausensirene. Nachdem die Gastgeber zuvor ihre erste Überzahlmöglichkeit nicht nutzen konnten, machten es die Pirates gleich anschließend besser. Einen Schuss von Michal Petrak fälschte Alexander Krafczyk unhaltbar ab. Auch nach dem Wechsel waren die Gäste die etwas aktivere Mannschaft, die auch die erst gute Möglichkeit besaßen, die jedoch von Kornreder pariert wurde. Fast im Gegenzug fiel dann der Ausgleich, als Vrana einen schnellen Konter erfolgreich abschloss. Doch nach 30 Spielminuten mussten die Gastgeber erneut einem Rückstand hinterherlaufen. Wieder war es ein abgefälschter Schuss, den Jonas Mikulic ins Tor lenkte. Kurz vor der Pause dann Glück für den ECP, als die Querlatte das 2:4 verhinderte. So blieb die Partie weiter spannend. Buchloe versuchte das Spiel zu kontrollieren und die ECP-Stürmer möglichst vom eigenen Tor fernzuhalten. So blieben Chancen auf beiden Seiten eher Mangelware. Die beiden besten der Hausherren vereitelte Guran, als er gegen Tlacil und Robert Gebhardt Sieger blieb. Dem ECP lief nun allmählich die Zeit davon. Doch dann musste ein Gästespieler auf die Strafbank und die dritte Überzahlmöglichkeit brachte den Ausgleich durch Oliver Eckls satten Schuss unter die Latte (57.). Damit ging es nach den Heimspielen gegen Schongau erneut in eine zehnminütige Verlängerung, in der die Pfaffenhofener mehr vom Spiel hatten. Und als sich Gästekapitän Christian Wittmann eine Strafe eingehandelt hatte, gelang Vrana im Powerplay der entscheidende Treffer, der dem ECP die 1:0 Führung in der Best-of-Seven-Serie bescherte. Nach der Auswärtspartie am gestrigen Sonntag, steht bereits am Dienstag (20 Uhr) das dritte Spiel der Serie auf dem Programm, dann wieder in der Stadtwerke-Arena. EC Pfaffenhofen: Kornreder, Köpf, Baumgardt, Eckl C., Hätinen L., Hübner, Münzhuber, Wolf, Leonhardt, Münzberg, Neubauer, Gebhardt, Eckl O., Schwirtzer,Hausenberger, Hätinen K., Tlacil,, Vrana, Mößinger, Weber Tore: 1:0 (1.) Eckl O. (Vrana, Tlacil); 1:1 (8.) Vaitl (Podrezov, Schurr); 1:2 (20.) Krafczyk (Petrak, Vaitl 5:4); 2:2 (25.) Vrana (Tlacil , Eckl O.); 2:3 (31.) Mikulic (Keil); 3:3 (57.) Eckl O. (Tlacil, Kornreder 5:4); 4:3 (64.) Vrana (Hätinen L., Mößinger 4:3) Strafen: ECP 2 ESV 8 Zuschauer: 320
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Landesliga Rheinl.-Pfalz |
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Ratinger Ice AliensEisadler verkürzen die Serie (RLW) Viel defensiver eingestellt vom neuen Trainer Jeff Job gingen die Eisadler in die Partie vor ausverkauftem Haus. Die Ice Aliens bestimmten in den ersten 10 Minuten das Geschehen, doch nach einem Wechselfehler gerieten sie in Unterzahl, welche Colin Long, der mit den anderen Profiimports der Eisadler verteilt an allen Toren beteiligt war, zum 1:0 nutzte. Martin Benes legte das 2:0 nach. Dieser Spielstand hielt bis ins letzte Drittel hinein, dann konterten die Hausherren die Ice Aliens aus und erzielten durch Ben Busch und Kevin Trapp zwei weitere Treffer zum Spielstand von 4:0. Die Tore von Max Bleyer und Toni Lamers zum 4:2 gaben noch einmal Hoffnung, zumal danach in Überzahl eine weitere Möglichkeit zu einem Treffer gegeben war, aber an diesem Abend wollte die Scheibe nicht mehr über die Linie und die Eisadler siegten verdient mit 4:2. Cheftrainer Frank Gentges bemängelte die Chancenverwertung seines Teams: "Wir haben 52 Minuten nichts Zählbares aus unseren Chancen machen können. Die zwei Tore kamen dann zu spät, insbesondere weil wir dann noch unnötige Strafminuten genommen haben. Ab Mitte des Spiels ist dann auch noch Ricards Birzins mit einer Unterkörperverletzung ausgefallen. Wir haben jetzt keinen gesunden Verteidiger mehr, somit müssen die Stürmer Quirin Stocker und Zane Schartz Verteidiger spielen, die aber dann im Sturm fehlen."
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinStill alive - Spiel 5 am Dienstagabend muss die Entscheidung bringen (RLO) Mit einer hoch konzentrierten Leistung holt sich FASS Berlin bei den Chemnitz Crashers einen 2:5 (1:1, 1:2, 0:2)-Sieg in Spiel 4. Damit ziehen die Weddinger den Kopf aus der Schlinge, gleichen die Serie auf 2:2 aus und können am Dienstagabend (18.03.25, 19:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg) den Finaleinzug perfekt machen. DAS SPIEL FASS stand im Falle einer erneuten Niederlage vor dem Saisonaus. 1139 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten ihr Team ins Finale tragen – sieht man von den etwa 15 Berliner Fans ab, die mit in den Hexenkessel gekommen waren. Die Berliner hatten nahezu die gleiche Mannschaft wie am Freitag dabei, man zeigte sich aber diesmal von der ersten Minute an hellwach und entschlossen. Die Crashers waren im ersten Drittel noch sichtlich von der Euphorie der 2:1-Serienführung getragen und erspielten sich ein optisches Übergewicht. Die erste kalte Dusche verpasste den Gastgebern Felix Braun (6.), der einen Fehlpass abfing, über rechts ins Angriffsdrittel kam und mit einem platzierten Schuss Kufa überwand. Allerdings hielt die Führung nicht, denn einen Rückhandschuss von Hirsch fälschte ein Berliner ins Tor ab. Mit dem leistungsgerechten 1:1 ging es in die Pause. In der 27. Minute hatte FASS endlich mal das Scheibenglück, welches zuletzt gefehlt hatte. Der bärenstarke Moritz Miguez hatte sich halblinks durchgesetzt und passte die Scheibe vor das Tor, wo ein Chemnitzer Spieler unglücklich ins eigene Tor traf. Nicht mal eine Minute später spielte Markus Babinsky die Scheibe zentral in den Lauf von Dennis Thielsch, der alleine auf Kufa zulief und sicher vollendete. FASS war jetzt klar besser, wurde aber durch zwei Strafen aus dem Rhythmus gebracht; Nitzsche nutzte eine zum 2:3 (34.), wobei etwas fraglich war, ob die Scheibe tatsächlich die Linie überquert hatte. Die Ausgangslage für den dritten Abschnitt war klar: Chemnitz rannte an, FASS verteidigte geschickt und wartete auf Kontergelegenheiten. Das 2:4 resultierte allerdings aus einer Dreifach-Chance, denn Luis Noack und Roberts Licitis scheiterten noch am Chemnitzer Keeper, bevor Daniel Kruggel den Hammer auspackte und das Tornetz einem Belastungstest aussetzte (50.). Die Crashers legten nun eine weitere Schippe drauf, scheiterten allerdings immer wieder am überragenden Patrick Hoffmann. Die hart arbeitenden Berliner wurden noch mit dem 2:5 belohnt, als Felix Braun im Mitteldrittel den Puck abprallen ließ und dieser zum Entsetzen der Gastgeber langsam in das verwaiste Tor rutschte (58.). Die Mannschaft von Headcoach Christopher Scholz hatte in Spiel 4 taktisch, läuferisch und kämpferisch die richtige Antwort gegeben und die Serie ausgeglichen. AUSBLICK Mit dem Sieg in einem Elimination Game hat sich FASS in die Serie zurückgekämpft. Jetzt geht es am Dienstagabend (18.03.25, 19:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg) um alles oder nichts – und FASS braucht die volle Unterstützung der Berliner Eishockeyfans! Da auch das andere Halbfinale zwischen Schönheide und Lauterbach erst am Dienstag entschieden wird, ist es noch völlig offen, wer ab dem kommenden Wochenende im Finale der Regionalliga Ost stehen wird. Falls FASS das Finale erreicht, findet Spiel 1 am Freitagabend in Berlin statt. STATISTIK FASS: Hoffmann (Steffen) – Hüfner, Kruggel; Babinsky, Falk; Wild, Polok; Preiß – Noack, Miguez, Licitis; Thielsch, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Kubail, Braun; Weihrauch, Kubail, Flemming. Tore: 0:1 (05:47) Braun, 1:1 (13:05) Hirsch; 1:2 (26:26) Miguez (Hüfner, Kruggel), 1:3 (27:20) Thielsch (Babinsky, Falk), 2:3 (33:39) Nitzsche PP1; 2:4 (49:05) Kruggel (Licitis, Noack), 2:5 (57:15) Braun ENG. Schiedsrichter: Noeller, Gerth – Steenssens, Ullrich. Strafen: Chemnitz 6, FASS 14. Zuschauer: 1139. Schüsse: 39-31. Face-off: 28-36.
Luchse LauterbachLuchse stehen nach Niederlage mit dem Rücken zur Wand (RLO) Die Lauterbacher Luchse stehen nach einer bitteren Niederlage in der Verlängerung mit dem Rücken zur Wand. Im dritten Playoff-Halbfinale gegen die Schönheider Wölfe lieferten sich beide Teams ein spannendes Duell, das erst in der Overtime entschieden wurde. Am Ende hatten die Gastgeber aus Schönheide das Quäntchen mehr Glück und konnten sich den 2:1-Serienvorsprung sichern. Damit haben die Wölfe am Sonntag in Lauterbach den ersten Matchball, während die Luchse um das Weiterkommen kämpfen müssen. Wie schon in den vorangegangenen Partien des Halbfinales gingen die Wölfe zunächst in Führung. In der achten Spielminute traf Seidel zur 1:0-Führung für die Gastgeber. Doch die Luchse hielten stark dagegen und es entwickelte sich ein mitreißendes, intensives Eishockeyspiel auf Augenhöhe. Vor den 592 Zuschauern bewiesen beide Teams ihr kämpferisches Potential und boten ein temporeiches Regionalliga-Spiel. In der zwölften Minute gelang den Luchsen in Unterzahl der verdiente Ausgleich. Mika Junker nutzte eine Unachtsamkeit in der gegnerischen Defensive und erzielte das 1:1. Doch die Freude hielt nicht lange, denn nur eine Minute später brachte der Top-Scorer der Schönheider, Rubes, sein Team in derselben Überzahlsituation wieder in Front (2:1). Im zweiten Drittel übernahmen die Luchse phasenweise die Kontrolle und erarbeiteten sich einen sichtbaren Vorteil. Ihr Engagement wurde in der 34. Minute belohnt, als Julius Kranz den gegnerischen Torhüter Granert überwand und den erneuten Ausgleich markierte. Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten blieb es beim 2:2 bis zum Ende der regulären Spielzeit. Im letzten Drittel schenkten sich beide Teams nichts. Hochkarätige Chancen wurden von den Torhütern entschärft, sodass keine weiteren Treffer fielen. Damit musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. Dort traf es die Luchse hart: Dave König musste nach einer mehr als fragwürdigen Strafe auf die Strafbank, was den Wölfen die entscheidende Überzahlsituation verschaffte. Jan Meixner nutzte diese Gelegenheit und erzielte den viel umjubelten Siegtreffer für die Gastgeber.
Schönheider WölfeSchönheider Wölfe verlieren Spiel 4 in Lauterbach - Dienstag ist Showdown im Schönheider Wolfsbau (RLO) Am Sonntagabend trafen die Schönheider Wölfe auswärts in Hessen auf die Luchse Lauterbach zu Spiel 4 der Playoff-Halbfinalserie in der Regionalliga Ost. Nach dem hart erkämpften Overtime-Sieg der Wölfe am Samstag im heimischen Wolfsbau, hatten die Erzgebirger einen Matchpuck und konnten mit einem weiteren Sieg den Einzug ins Finale sichern. Lauterbach hingegen stand unter Druck und musste unbedingt gewinnen, um die Saison zu verlängern und nicht in die Sommerpause zu gehen. Die Luchse zeigten vor 498 Zuschauern, darunter rund 50 mitgereiste Wölfefans, allerdings eine starke Reaktion und gewannen das Spiel deutlich mit 7:1-Sieg (1:0, 3:0, 3:1). Somit gleichen die Luchse die "Best-of-Five"-Serie zum 2:2 aus, was zu einem alles entscheidenden Showdown am kommenden Dienstag, den 18.03.25, um 19:00 Uhr im Wolfsbau führt. Im ersten Drittel gestaltete sich das Spiel zunächst ausgeglichen. Beide Teams spielten engagiert und versuchten, die Kontrolle über das Geschehen zu erlangen. Die Wölfe, die sich am Vortag über 60 Minuten und in der Overtime viel abverlangt hatten, kämpften um den wichtigen Führungstreffer, blieben vor dem gegnerischen Tor jedoch glücklos. In der 16. Minute gelang es schließlich Julius Kranz, die Gastgeber in Führung zu bringen und Lauterbach mit 1:0 in Front zu schießen. Trotz Chancen auf den Ausgleich fehlte den Wölfen die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor, sodass es mit dem Rückstand in die erste Pause ging. Das zweite Drittel wurde für die Schönheider Wölfe deutlich schwieriger. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Andre Bruch in der 22. Minute auf 2:0 für Lauterbach. Die Wölfe zeigten sich zunehmend defensiv anfällig und leisteten sich zu viele individuelle Fehler. In der 31. Minute erzielte Tobias Schwab das 3:0 und nur vier Minuten später nutzte Andre Bruch bei angezeigter Strafe gegen die Wölfe die Gelegenheit, um mit seinem zweiten Treffer des Abends das 4:0 zu markieren. Die Wölfe agierten zu in dieser Phase zu kompliziert und fanden keinen Weg, dem Offensivdruck der Luchse standzuhalten. Im letzten Drittel verlegte sich das Team von Wölfe-Trainer Sven Schröder darauf, seine Kräfte für das entscheidende Spiel 5 am Dienstag zu schonen. Daher wurden einige Stammspieler, darunter auch Torhüter Niko Stark, geschont. Lukas Kreller übernahm im Tor, während die Luchse das Spiel weiter dominierten. Tobias Schwab (46.), Maximilian Pohl (48.) und Philipp Maier (49.) erhöhten innerhalb weniger Minuten auf 7:0 und machten damit endgültig alles klar. In der 51. Minute gelang den Wölfen wenigstens der Ehrentreffer. Arthur Schwabe traf in doppelter Überzahl zum 7:1-Endstand. Nun entscheidet sich im alles entscheidenden Spiel 5 am Dienstag, den 18.03.25, um 19:00 Uhr im Wolfsbau, ob die Schönheider Wölfe ins Finale einziehen oder frühzeitig in die Sommerpause gehen müssen. Es wird zweifellos ein hochintensiver und packender Kampf um den Finaleinzug und dafür braucht die Mannschaft jede Unterstützung von den Rängen. Jeder Fan wird gebraucht! Kommt zahlreich und seid am Dienstag der 7. Mann auf dem Eis. Gemeinsam mit eurer lautstarken Unterstützung können wir das Finale erreichen. Sichert euch jetzt eure Tickets und seid live dabei. Lasst uns den Wolfsbau zum Beben bringen und gemeinsam den Sieg feiern! Auf geht’s, Wölfe!
Ice Rebells WaltershausenIce-Rebells siegen weiter / Kojoten Erfurt - EHV Ice-Rebells Waltershausen 2:7 (1:0; 1:3; 0:4) (LLT) Am Samstagabend verfolgten knapp dreihundert Zuschauer das Thüringenliga-Spitzenspiel der Kojoten Erfurt gegen das Eishockeyteam aus Waltershausen. Auf der Bank der Rebellen saß - noch an Krücken gebunden - Ice-Rebell Benjamin Arnold. Nach seiner Operation in München befindet er sich nun wieder auf dem Weg der Besserung. Mit seiner Unterstützung sollte es den Rebellen gelingen, die Tabellenführung zu verteidigen. Die Gastgeber aus der Landeshauptstadt zeigten ein ganz starkes erstes Drittel. In der zwölften Spielminute belohnten sie sich durch einen blitzsauberen Spielzug über Alexander Bessel, Silvio Solcher und Sven Halbauer mit der verdienten 1:0-Führung. Das war so gar nicht nach dem Geschmack der Rebellen und ihrer Fans. Das temporeiche Spiel beider Mannschaften bot gutes Thüringenliganiveau und viele Chancen auf beiden Seiten. Hier wurde Sebastian Fischer im Tor der Kojoten schon reichlich warm geschossen, bezwingen konnten ihn die Rebellen (noch) nicht. Das zweite Drittel begann mit einem Schockereignis für Eishockey-Waltershausen. Der sonst so zuverlässige Sebastian Dobberstein verlor den Puck an Alexander Bessel und der marschierte zum Rebellentor und überwand Dominique Morton zum 2:0. Es war absolute Stille in der Halle, fast wie beim einem Spielausfall. Nun musste Plan B her und der hieß einfach nur "Volle Attacke". Die Ice-Rebells schalteten noch einen Gang höher und es begann ein 39-Minuten-Sturmlauf auf das Kojotentor. In der 24. Spielminute verweigerte Spielleiter Kevin Salewski den Anschlusstreffer. Jetzt kam auch noch Pech dazu, aber lieber ein verweigertes 2:1 als ein unglückliches 3:0. Ein drittes Kojotentor stand nicht im Plan B. In der 29. Spielminute war es dann soweit, Felix Schümann verwandelte nach Pass von Matthias Weber seinen eigenen Nachschuss zum 2:1. Die Aufholjagd hatte begonnen. Es folgte das kurioseste Tor der Saison in Spielminute 32. Sebastian Hofmann beförderte den Puck hinter das Kojotentor, da gewann ein Abwehrspieler der Erfurter den Zweikampf und spielte den Puck vor das Tor. Der Puck berührte den Kojotentorhüter und trudelte ins Netz. Weil es im Eishockey keine Eigentore gibt, war Sebastian Hofmann der Torschütze - er war als letzter Angreifer am Puck - Herzlichen Glückwunsch!! Zehn Sekunden vor Drittelende war das Spiel dann sogar gedreht. Philipp John war nach einem Querpass von Matthias Weber ganz frei und markierte die Führung für sein Team aus der Puppenstadt. An die Stille der 21.Minute in der Kartoffelhalle konnte sich keiner mehr erinnern, der große Fanblock war in bester Stimmung. Im dritten Drittel ging der Sturmlauf weiter. In Spielminute 43 trafen Sebastian Dobberstein und Christoph Grünewald nach sehenswerten Spielzügen zur zwischenzeitlichen 3-Tore-Führung. Zur Strecke brachte die Kojoten dann Sebastian Hofmann mit seinem Blueliner in der 45. Spielminute. Sein knallharter Schlagschuss schlug mit voller Wucht bei Sebastian Fischer ein, Tor des Jahres? Das Spiel war entschieden, die Körpersprache der Kojoten sagte es aus. Abschlachten ließen sie sich aber nicht. Die Gastgeber versuchten den Ice-Rebells das Tempo zu nehmen und eigene Aktionen zu kreieren. Ein Ice-Rebell hatte aber noch nicht genug, Sebastian Dobberstein erzielte in der 57. Spielminute den Endstand. "Dobby" hatte seinen Fehler längst wieder gut gemacht und erntete nicht umsonst das Extralob der Vereinsverantwortlichen. Die Mannschaft möchte sich an dieser Stelle ganz ausdrücklich für die respektvolle und faire Spielweise bei den Kojoten Erfurt bedanken, so macht Eishockey Spaß!! Nach Spielende war es ganz still in der Rebellenkabine. Benny Arnold sollte ein Fazit geben. Die Worte des Englischlehrers lauteten: "Good job, boys!" Präsident Peter Bake gratulierte zum verdienten Sieg und lobte die disziplinierte Teamleistung. Dann schworen sich die Männer um Kapitän Florian Hofmann auf den nächsten Sonntag ein. Ab 18:30 Uhr geht es dann in Ilmenau im letzten Saisonspiel gegen die Kickelhahn Rangers, bei einem Sieg wären die Rebellen dann ..... Tore: 1:0 Halbauer (12:); 2:0 Bessel (21.); 2:1 Schümann (29.); 2:2 Hofmann (32.); 2:3 John (40.); 2:4 Dobberstein (43.); 2:5 Grünewald (43.); 2:6 Hofmann (45.); 2:7 Dobberstein (57.) Strafen: Erfurt 8 - Waltershausen 4 P.S.: Ein ganz großes Dankeschön an unsere treuen Fans. Nächste Woche nach Ilmenau kann gern jeder noch einen neuen Fan mitbringen, in die 2007 eröffnete Eishalle passen 1400 Leute rein.
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| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| U15 der Young Tigers an der Spitze – GSC Moers holt sich die Bezirksligameisterschaft Am Samstagabend um kurz vor 20 Uhr war es so weit: Kapitän Elias Killian reckte den Pokal in die Höhe. Trotz noch 2 ausstehenden Spielen ist das Team von Coach Rene Lang die Tabellenspitze in der Bezirksliga NRW nicht mehr zu nehmen. Mit 10 Siegen in bisher 10 Spielen hat das Team die gesamte Saison die Liga dominiert. Mit 161 geschossenen Toren haben die Young Tigers mit Abstand die meisten Treffer erzielt, mit nur 18 Gegentoren haben sie auch hinten einen Top-Job gemacht. Kurz vor dem Spiel war die Nervosität eher bei den Eltern und Großeltern auf den Tribünen zu spüren. Die Halle war mit 122 Zuschauern gut gefüllt. 15 Spieler der Black Tigers, Coach Max Eberlein und Betreuer Keo Wolff waren unter den Fans zu finden. Vor dem Bully standen dieses Mal die „Großen“ auf dem Eis um die Kinder zu begrüßen und ihnen viel Erfolg zu wünschen. Und die Young Tigers legten direkt gut los. Nach 4 Minuten stand es schon 2:0 für die Gastgeber (Tore Elias Killian und Niklas Uhrner). Bis zur Pause erhöhte das Team von Rene Lang noch auf 4:1 (Lias Thommeßen und erneut Niklas Uhrner). Im weiteren Spielverlauf konnte der GSC noch 6 weitere Tore (Leo Andresen, Christoph Baumann, Lias Thommeßen, Kai Holderberg, Kyell Kluge und erneut Niklas Uhrner) bejubeln. Die letzten 10 Sekunden wurden durch die Zuschauer lautstark mitgezählt. Dann wurde aus den Spielern eine große Jubeltraube. Nächste Woche stehen für die Tigers am Samstag noch die Partie in Bergkamen und am Sonntag gegen Dinslaken auf dem Spielplan, bevor es dann in die wohlverdiente Sommerpause geht. Mit Elias Killian stellt der GSC Moers den mit weitem Abstand besten Scorrer der Liga (bisher 70 Punkte in 10 Spielen), mit Ben Schmitt und Marlene Conrad sind 2 der Goalies in den Top 5 der Liga zu finden. Auch das ist ein Zeichen der sehr guten Jugendarbeit, die sich in den letzten Jahren in Moers entwickelt hat.
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| www.icehockeypage.de www.ihp.hockey |









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