IHP NachrichtenSamstag 17.Mai 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, Personalien, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt fünf Beiträgen von der Weltmeisterschaft 2025, aus der Deutschen Eishockey Liga und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga.
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| Tag 8: Start 5. Spieltag (IIHF) Mit dem 5. Spieltag geht es in den Endspurt der Hauptrunde. Zum Auftakt der Gruppe A gewann Dänemark gegen Ungarn, Schweden gewann am Abend gegen Slowenien. Das erste Spiel der Gruppe B holte sich Österreich gegen Frankreich. Die Schweiz siegt weiter, auch Norwegen hatte keine Chance. GRUPPE A: Ein Drittel reicht Österreich zum Sieg Es sah gut aus, was die Österreicher bisher auf dem Eis in Stockholm zeigten, auch wenn am Ende „nur“ zwei Punkte auf dem Konto landeten. Frankreich konnte bisher einen Punkt holen, für beide wäre ein Erfolg also ein ganz großer Schritt in Richtung Divisionsverbleib. Mit dem ersten guten Angriff konnte Österreich in Führung gehen. Marco Kasper zog vom Bullykreis ab und knapp neben dem Pfosten des Tores schlug es ein. So musste Frankreichs Torhüter Antoine Keller den Puck nach 39 Sekunden erstmals hinter sich greifen. Ausgeglichen ging es weiter, Österreich nutzte dabei allerdings eine weitere Chance. Nach einem geblockten Schuss folgte ein Konter und der führte nach acht Minuten zum 2:0 durch Vinzenz Rohrer. Recht ausgeglichen ging es weiter und Frankreich war bei einem Lattentreffer nah am Treffer. Die Franzosen hatten leichte Vorteile, Österreich traf das Tor, Unter unglücklicher Mithilfe des Torhüters kam Roman Schnetzer an den Puck und er hatte keine Mühe das 3:0 zu erzielen. Bei Frankreich ging nun Quentin Papillon ins Tor. In einem weiterhin ausgeglichenen Drittel blieb es zur Sirene beim 3:0, wobei Österreich noch ein Powerplay ausließ. Frankreich versuchte ins Spiel zu kommen, aber Österreich ließ nicht viele Chancen zu. Und selbst fuhren sie Konter, die Frankreich hinten beschäftigten. Frankreich halfen auch zwei Powerplays am Ende des Drittels nicht, Österreich hielt das 3:0 bis zur Pause. Auch im letzten Drittel griffen die Franzosen an, ohne zu vielen Chancen zu kommen. Dafür kam Österreich nach einem Konter in der 50. Minute zu einem Penalty, der auch verwandelt wurde, danach gab es aber eine Überprüfung und das Tor wurde zurückgenommen. 32 Sekunden später jubelten die Franzosen, sie konnten in Überzahl durch Jordann Perret auf 3:1 verkürzen und auch Österreich Torhüter David Kickert war geschlagen. Frankreich versuchte in den letzten 161 Sekunden das Ergebnis ohne Torhüter zu verbessern, doch 35 Sekunden später hatten sich diese Hoffnungen zerschlagen, denn Marco Kasper traf zum 4.1. weitere 19 Sekunden später kassierte Österreich eine Strafe und nach elf Sekunden hatte Pierre-Eduard Bellemare auf 4:2 verkürzt. Wieder ohne Torhüter konnte Österreich durch Peter Schneider den 5. Treffer erzielen und so endete das Spiel mit 5:2. Die Chancenverwertung im 1. Drittel sicherte Österreich den Sieg, danach verteidigten sie gut und so hatte Frankreich nicht viele sehr gute Chancen. Österreich kann noch auf den 4. Platz hoffen, für Frankreich geht es weiter um den Divisionsverbleib. Österreich – Frankreich 5:2 (3:0/0:0/2:2) Schiedsrichter: M. Kaukokari (FIN), A. Schrader (GER) – T. Niittyla (FIN), D. Schlegel) Zuschauer: 4.873 Strafen: AUT 14 (2/6/6), FRA 6 (2/2/2) Tore: 1:0 (00:39) M. Kasper (D. Zwerger, C. Unterweger); 2:0 (07:58) V. Rohrer (L. Haudum, B. Lebler); 3:0 (15:30) R. Schnetzer; 3:1 (50:09) J. Perret (P.-E. Bellemare, A. Texier) PP1; 4:1 (57:56) M. Kasper (D. Zwerger, V. Rohrer) ENG; 4:2 (58:26) P.-E, Bellemare (A. Texier, J. Perret) PP1; 5:2 (59:09) P. Schneider (D. Zwerger) ENG; Beste Spieler: Vinzenz Rohrer (AUT), Quentin Papillon (FRA) Schweden zieht ins Viertelfinale ein Schweden wäre mit weiteren Punkten sicher im Viertelfinale, für Slowenien ging es um den Divisionserhalt. Die Favoritenrolle war also klar verteilt. Schweden übernahm auch gleich das Kommando und so wurde der slowenische Torhüter Lukas Horak gut beschäftigt. Aber die Slowenen hielten den Druck stand und da beide Teams auch in Überzahl keinen Treffer erzielen konnten, blieb es ein torloses Drittel. Sloweniens Torhüter stand auch im 2. Drittel unter Druck und er konnte sich einige Male auszeichnen. Nach 26 Minuten war auch er machtlos, Elias Lindholm traf mit einem platzierten Schuss. Schweden drückte weiter, doch auch ein doppeltes Powerplay brachte keinen Erfolg. 115 Sekunden vor der Pause fiel doch noch das 2:0, Elias Lindholm schloss eine schöne Kombination erfolgreich ab. Das Schussfestival der Schweden ging auch im letzten Drittel weiter und immer wieder konnte der slowenische Torhüter diese Schüsse abwehren. Nach 52 Minuten landete der 13. Schuss des Drittels doch im Tor und wieder traf Elias Lindholm, der damit zu seinem 3. Treffer des Spiels kam. Drei Minuten vor dem Ende konnte Marcus Johansson auf 4:0 erhöhen und bei diesem Ergebnis blieb es. Jakob Markström musste acht Schüsse abwehren, dann hatte er nach einem ruhigen Abend sein zweites Shutout bei dieser WM. Sein Gegenüber bekam bei 60 Schüssen deutlich mehr zu tun. Es war der erwartete Favoritensieg, die Slowenien kämpften aber gut. Schweden ist damit Viertelfinalist, Slowenien muss weiter um den Verbleib in der Top Division bangen. Schweden – Slowenien 4:0 (0:0/2:0/2:0) Schiedsrichter: S. MacFarlane (USA), M. Tscherrig (SUI) – A. Ankerstjerne (DEN), S. Gustafson (USA) Zuschauer: 12.530 Strafen: SWE 2 (2/0/0), SLO 6 (2/4/0) Tore: 1:0 (25:04) E. Lindholm (M. Backlund, E. Gustafsson); 2:0 (38:05) E. Lindholm (M. Pettersson, F. Forsberg); 3:0 (51:13) E. Lindholm (J. Brodin, A. Larsson); 4:0 (56:06) M. Johansson (E. Gustafsson, S. Edvinsson); Beste Spieler: Elias Lindholm (SWE), Lukas Horak (SLO) GRUPPE B: Dänemark gewinnt nach Rückstand Für beide geht es vor allen erst einmal um den Verbleib in der Top-Division. Beide können noch vom Viertelfinale träumen, der Verlierer dieser Partie aber nur bis Spielende. Den besseren Start erwischte der Aufsteiger. Nach 18 Sekunden kassierte Dänemark eine Strafe und 13 Sekunden später landete der Puck nach einem Schuss von Peter Vincze im Tor von Sebastian Dahm und es stand 1:0. Während Dänemark versuchte den Ausgleich zu erzielen, schlug Ungarn nach sieben Minuten erneut zu. Aus dem Bullykreis zog Andras Mihalik ab und es schlug oben im kurzen Eck ein und Dänemark wechselte nun im Tor auf Frederick Dichow. Dänemark griff nun noch intensiver an und sie hatten mit einem Pfostenschuss Pech. Ein Powerplay brachte ihnen dann den Anschluss, Bence Balizs war nach 14 Minuten geschlagen, Torschütze für die Dänen war Mikkel Aagaard. Trotz weiterer Überlegenheit blieb es nach 20 Minuten beim 2:1. Dänemark drückte auf den Ausgleich, zunächst vergeblich. Nach 28 Minuten hatten sie doch Erfolg, aus dem Bullykreis traf Markus Lauridsen zum Ausgleich. Bei immer wieder gefährlichen Kontern der Ungarn blieb Dänemark überlegen. Fünf Minuten vor der Pause konnte Dänemark das Spiel doch drehen, Jesper Jansen Aabo traf mit einem Nachschuss zum 2:3. Und 26 Sekunden später saß der nächste Nachschuss, diesmal traf Patrick Russel und es sah wieder besser aus für die Dänen. Ungarn wechselte nun auch den Torhüter, Adam Vay kam nun. Weitere Chancen konnten die immer noch überlegenen Dänen nicht schießen, sie hatten das Spiel aber zumindest gedreht. Vier Minuten nach Wiederbeginn konnte Dänemark das Spiel entscheiden. Nach einem Konter bedurfte es zwar mehrere Nachschüsse, der letzte von Mikkel Aagaard saß und es stand 2:5. Dänemark griff weiter an und in der 49. Minuten traf Mathias Bau zum 2:6 und 28 Sekunden später traf Mikkel Aagard mit seinem 3. Treffer in diesem Spiel zum 2:7. Drei Minuten später konnte Markus Lauridsen in Überzahl den 8. Treffer der Dänen erzielen. Es blieb der letzte Treffer des Spiels und so konnten die Dänen am Ende doch noch jubeln. Im 1. Drittel konnte Ungarn mithalten, danach wurden sie überrannt. Für Ungarn geht es damit weiter um den Divisionsverbleib, Dänemark kann noch das Viertelfinale erreichen. Ungarn – Dänemark 2:8 (2:1/0:3/0:4) Schiedsrichter: A. Ansons (LAT), P. Stano (SVK) – O. Hautamäki (FIN), P. Laguzov (GER) Zuschauer: 10.022 Strafen: HUN 12 (4/2/6), DEN 8 (4/0/4) Tore: 1:0 (00:33) P. Vincze (J. Hari, H. Nilsson) PP1; 2:0 (06:23) A. Mihalik (B. Szabo, T. Ortenszky); 2:1 (13:22) M. Aagaard (N. Olesen, M. Lauridsen) PP1; 2:2 (27:37) M. Lauridsen; 2:3 (34:12) J. Jensen Aabo (M. Bau, P. Bruggisser); 2:4 (34:49) P. Russel (N. Olesen, M. Lassen); 2:5 (43:41) M. Aagaard (O. Moelgaard, J. Blichfeld); 2:6 (48:45) M. Bau (A. True); 2:7 (49:13) M. Aagaard (O. Moelgaard, J. Blichfeld); 2:8 (52:53) M. Lauridsen (O. Moelgaard, N. Jensen) PP1; Beste Spieler: Peter Vincze (HUN), Mikkel Aagaard (DEN) Nächster Sieg für die Schweiz Auch wenn Norwegen bisher gute Abwehrleistungen zeigte, waren sie gegen bisher sehr starke Schweizer klarer Außenseiter. Und die Schweiz wäre mit einem Erfolg sicher im Viertelfinale. Norwegen spielte gewohnt gut stehend und mit einzelnen Kontern. So hatten die Schweizer zunächst ihre Probleme, denn viele Chancen ergaben sich dadurch nicht. Da Norwegen auch mitspielte, wurde es eine ausgeglichene Partie. Dann kam wieder Sven Andrighetto. Norwegen kassierte in der 9. Minute die erste Strafe des Spiels und nach 25 Sekunden Powerplay hämmerte er den Puck mit 151,3 Km/h unhaltbar für Torhüter Jonas Arntzen ins Tor. Weiterer Druck führte nach 15 Minuten zum 2:0, ein Schuss von Gregory Hofmann ging durch und wieder war Norwegens Torhüter geschlagen. Norwegen hatte zwar nicht viele Angriffe, aber sie kamen dabei auch zu guten Chancen. Weitere Tore konnten beide Teams nicht erzielen und so ging es mit einem Spielstand von 2:0 in die Kabine. Mit einer Minute Powerplay für Norwegen startete das 2. Drittel, eine Torchance gab es dabei aber nicht. Auch ein weiteres Powerplay brachte den Norwegern keinen Treffer. Die Schweizer konnten sich danach wieder Vorteile erspielen und als Norwegen gerade wieder besser ins Spiel kam, schossen die Schweizer das 3:0. Tylor Moy wurde an der blauen Linie angespielt und der Rest war für den Schweizer nach 29 Minuten Formsache. Beide Teams hatten bis zur Pause weitere gute Chancen, ohne etwas am Spielstand von 3:0 ändern zu können. Die Schweizer ließen es im letzten Drittel ruhiger angehen, ohne die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Tore fielen in diesem Abschnitt nicht und Norwegen ist das erste Team, dass in einem Drittel bei dieser WM keinen Torschuss anbringen konnte. Stephane Charlin feierte im Tor der Schweizer nach 12 Torschüssen seinen ersten WM-Shutout. Es war ein verdienter Sieg der Schweizer, die damit sicher im Viertelfinale sind. Norwegen zittert weiter um den Divisionsverbleib. Schweiz – Norwegen 3:0 (2:0/1:0/0:0) Schiedsrichter: Ch. Holm (SWE), K. Vikman (FIN) D. Hynek (CZE), A. Nyqvist (SWE) Zuschauer: 3.837 Strafen: SUI 8 (2/6/0), NOR 10 (2/4/4) Tore: 1:0 (08:56) S. Andrighetto (D. Kukan, D. Malgin) PP1; 2:0 (14:18) G. Hofmann (T. Moy, S. Knak); 3:0 (28:03) T. Moy (T. Meier, M. Fora); Beste Spieler: Jonas Ziegenthaler (SUI), Havard Östrem Salsten (NOR)
Lizenzunterlagen für die PENNY DEL fristgerecht eingereicht (DEL) Nach dem sportlichen Aufstieg haben die Dresdner Eislöwen den nächsten Schritt in Richtung PENNY DEL getan. Die Lizenzunterlagen sind fristgerecht an das Ligabüro in Neuss übermittelt worden. Die Unterlagen wurden gemäß Vorgaben elektronisch versendet. Der Eingang wurde bestätigt. Maik Walsdorf, Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: „Damit ist der nächste wichtige und entscheidende Schritt für unsere Premierensaison in der PENNY DEL getan. Es waren sportliche zweieinhalb Wochen seit dem Aufstieg, aber wir haben alle Unterlagen einreichen können. Ich möchte mich bei unseren Partnern und Sponsoren bedanken, ganz besonders bei unserem Gesellschafter Jens Hewald sowie unserem Steuerberater Torsten Scheckel und seinem Team der Advisitax. Für die perfekte Saison fehlt jetzt nur noch die positive Bestätigung seitens der PENNY DEL.“ Mit einem Ergebnis des Lizenzierungsverfahrens in der PENNY DEL ist Ende Juni zu rechnen.
Moskitos EssenMikhail Nemirovski wird neuer Trainer der Moskitos Essen (OLN) Die Moskitos Essen freuen sich, die Verpflichtung von Mikhail Nemirovski als neuen Cheftrainer bekanntzugeben. Der 50-jährige ehemalige Profi bringt langjährige Erfahrung aus dem internationalen Eishockey mit und wird ab sofort die sportlichen Geschicke der Mannschaft in der Oberliga Nord leiten. Nemirovski absolvierte als aktiver Spieler über 800 Partien, unter anderem in der DEL, der schwedischen Elitserien und der russischen Superliga sowie in den USA und Kanada. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere stieg er in den Trainerberuf ein und sammelte umfassende Erfahrung, unter anderem als Trainer beim EHC Freiburg in der DEL2 sowie in der Oberliga Süd beim Höchstadter EC, den er in die Playoffs führte. Dort zeigte er sich besonders als Entwickler junger Talente und als taktisch versierter Kopf an der Bande. Mikhail Nemirovski zu seiner Verpflichtung: „Schon beim ersten Gespräch mit Thomas habe ich gemerkt, dass die Chemie stimmt. Ich habe viel Gutes über die Moskitos und ihre leidenschaftlichen Fans gehört. Ich freue mich auf die neue Aufgabe, auf die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und natürlich auf die kommende Eishockey-Saison. Jetzt gilt es, das Team zusammenzustellen und es in der Vorbereitung bestmöglich zu formen.“ Moskitos-Stürmer Lennart Otten spielte zum Beispiel in Freiburg unter „Nemo“, so der Spitzname des neuen Trainers. „Wir haben uns bei der Trainersuche ganz bewusst Zeit gelassen und über mehrere Wochen intensive Gespräche mit verschiedenen Kandidaten geführt. Am Ende haben wir uns für „Nemo“ entschieden. Wir haben seinen Weg in Höchstadt (Oberliga Süd) aufmerksam verfolgt und sind überzeugt, dass er für uns der richtige Trainer ist“, sagt der Vereinsvorsitzende Thomas Böttcher. Die Moskitos Essen heißen Mikhail am Essener Westbahnhof herzlich willkommen und freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Voraussetzungen müssen erfüllt sein Die Voraussetzung einer möglichen Teilnahme in der Eishockey-Oberliga Nord für die Spielzeit 2025/26 ist der Abbau der Altlasten sowie der Erhalt einer Lizenz. Die Saison in der Eishockey-Oberliga Nord finanziert sich dabei durch die aktuellen sowie neuen Sponsoren und Partner. Der Verein ist aktuell durch Altlasten aus den Jahren 2015 bis 2020 in der Höhe von rund 230.000 Euro enorm belastet. Der ESC Moskitos Essen e.V. setzt weiterhin alles daran, den Eishockey-Standort Essen, auch mit den rund 400 aktiven Kindern und Jugendlichen, zu erhalten. Dazu wurden unterschiedliche Maßnahmen, wie der kürzlich erfolgreich absolvierte 24-Stunden-Spendenlauf oder die Crowdfunding-Aktion auf betterplace.org initiiert.
Saale Bulls HalleKadernews: Dritter Neuzugang der Saale Bulls kommt aus der DEL2 an die Saale! (OLN) Nach Robin Palka und Sebastian Christmann, die beide vom Liga-Rivalen Hannover Indians nach Halle wechseln, präsentieren die Saale Bulls mit Robin Drothen ihren dritten Neuzugang für die kommende Saison. Der junge Angreifer kommt vom EV Landshut (EVL) aus der DEL2 und wird in Halle erstmals in der Oberliga Nord an den Start gehen. Geboren im nordrhein-westfälischen Solingen, erlernte Robin Drothen – genau wie Zwillingsbruder Marvin – das Eishockey-ABC im Düsseldorfer und Kölner Nachwuchs. Von dort aus zog es das Brüderpaar 2018/19 über den großen Teich, um bei den Gloucester Rangers in der kanadischen Nachwuchsliga HEO (Hockey Eastern Ontario) weitere Erfahrungen zu sammeln. Nach einem Jahr in Übersee schlossen sich beide Brüder den Eisbären Juniors Berlin in der Deutschen Nachwuchs-Liga an. Nach dem pandemie-bedingten Abbruch der DNL-Saison 2020/21 konnten die Drothens im Folgejahr den DNL-Titel feiern – gemeinsam mit Saale-Bulls-Stürmer Alex Berger. Mit seinen 14 Toren in der Hauptrunde (teaminterner Bestwert) und zwei Treffern in den Playoffs hatte R. Drothen maßgeblichen Anteil am ersten Berliner DNL-Titelgewinn und spielte sich in die Notizbücher von Zweitligist Ravensburg. Bei den Oberschwaben bestritt der Linksschütze seine erste Saison im Seniorenbereich und meisterte diese wortwörtlich meisterlich. Sieben Tore und vier Vorlagen trug der seinerzeit 20-Jährige zur dritten Ravensburger Zweitliga-Meisterschaft bei, sammelte parallel dazu Spielpraxis bei den ECDC Memmingen Indians in der Oberliga Süd. In der Folgesaison zog es ihn zu den Bayreuth Tigers, die er Ende Januar 2024 nach elf Toren und zehn Vorlagen Richtung Landshut verließ. Verlief die Laufbahn der Zwillingsbrüder bis dahin identisch, war es mit dem Wechsel zum EVL das erste Mal, dass sich die Wege der beiden Angreifer trennten. Für den EVL absolvierte R. Drothen in der abgelaufenen Spielzeit 44 Partien, in denen er fünfmal einnetzen und sechs weitere Treffer vorbereiten konnte, stand zudem viermal per Förderlizenz für Südligist Lindau (zwei Vorlagen) auf dem Eis. Der MEC Halle 04 heißt Robin Drothen, der mit der Nummer 9 auflaufen wird, recht herzlich in der Händelstadt willkommen und wünscht dem 23-Jährigen eine erfolgreiche und verletzungsfreie Spielzeit im Trikot der Saale Bulls.
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EHC KlosterseeMarc Kerndl wird sportlicher Leiter (BYL) Der EHC Klostersee hat einen neuen sportlichen Leiter. Den Job des in dieser Funktion langjährig tätig gewesenen Dominik Quinlan, der als neuer Headcoach zum Oberliga-Aufsteiger Erding Gladiators wechselt, übernimmt Marc Kerndl. Der 27-jährige Grafinger ist dem Eishockey in seiner Heimatstadt seit der Kindheit unter anderem familiär eng verbunden, ohne im Nachwuchs jemals selbst dem Puck nachgejagt zu sein. Seine sportliche Leidenschaft in jungen Jahren galt dem Tennis, womit er quasi nur wenige Meter gegenüber der Wildbräu-Arena – in der er als Zuschauer schon immer Stammgast war und ist – den Schläger geschwungen hat. Seit dem abgeschlossenen Studium für Sportmanagement im Missouri Valley College – hochklassiges Eishockey gab´s da am nicht weit entfernten NHL-Standort St. Louis zu sehen – ist Marc Kerndl beruflich im Familienunternehmen tätig. „Das bringt den Vorteil auch mit sich, zeitlich variabel zu sein, was für meine zukünftige Aufgabe beim EHC sicher von Vorteil ist“, betonte der neue sportliche Leiter, der quasi schon voll dabei ist und mit fast allen Spielern bereits erste Gespräche geführt hat. Dass er viele gut kenne und somit einen guten Draht habe oder sie sogar zu seinem Freundeskreis zählen kann, sei ein großes Plus. „Das macht vieles leichter, das erste gegenseitige Abtasten und Kennenlernen fällt damit weg.“ Sein „Job-Profil“ umfasst neben dem engen Kontakt zu den Spielern auch die Vertragsgespräche, die enge Zusammenarbeit mit dem künftigen Trainer und die Organisation sowie Verwaltung der Ausrüstungsgegenstände. „Und natürlich ist er künftig auch das wichtige Bindeglied zur Vorstandschaft“, erklärte der Klosterseer Sportwart Max Kreitmaier, der es als Riesenvorteil ansieht, „dass Marcbei seinem Einstieg hier mit den Strukturen in unserem Vereinoder besser gesagt dem innersten Innenleben schon bestens vertraut ist“.
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