IHP NachrichtenSonntag 18.Mai 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt vier Beiträgen von der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2025, sowie aus der Oberliga Süd.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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NationalmannschaftNationalmannschaft unterliegt gegen die USA (DEB) Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2025 ihr zweites Spiel verloren. Vor 9.595 Zuschauern in der WM-Arena in Herning unterlag die DEB-Auswahl gegen die USA mit 3:6 (0:3, 3:0, 0:3). Für das DEB-Team trafen Eric Mik mit seinem ersten Länderspieltor, Jonas Müller und Wojciech Stachowiak. Als Best Player wurde Philipp Grubauer ausgezeichnet. Der gebürtige Rosenheimer kam zu seinem dritten Einsatz bei dieser WM, in der Defensive rückte Leon Hüttl ins Aufgebot, während die Formationen in der Offensive unverändert blieben. Im ersten Drittel ging die USA früh im Powerplay in Führung und fand immer wieder Räume in der Abwehr der DEB-Auswahl. So erzielte die US-Auswahl zwei weitere Tore. Im zweiten Drittel steigerte sich die deutsche Mannschaft in allen Belangen und schaffte ein Comeback. Erik Mik verkürzte in der 29. Minute mit seinem ersten Länderspieltor, Jonas Müller und Wojciech Stachowiak in Überzahl glichen aus (35./36.). Im Schlussabschnitt legte die USA dann wieder vor, die DEB-Auswahl versuchte dann alles um erneut auszugleichen. Zwei späte Treffer der US-Amerikaner sorgten dann für die endgültige Entscheidung. Am Montag geht es für die DEB-Auswahl weiter gegen Weltmeister Tschechien. Spielbeginn ist um 16:20 Uhr. Spielübersicht USA – GER Torschütze Team GER: Erik Mik (29.), Jonas Müller (35.), Wojciech Stachowiak (36.) Schussverhältnis: USA 44 – Deutschland 21 Strafminuten: USA 4 – Deutschland 10 Starting Goalie: Philipp Grubauer Kapitän: Moritz Seider (C), Marc Michaelis (A), Jonas Müller (A) Bester Spieler des Spiels Team GER: Philipp Grubauer Zuschauerzahl: 9.595 Stimmen zum Spiel USA – GER Bundestrainer Harold Kreis: „Die Amerikaner hatten im ersten Drittel zu viele Angriffe in Überzahl. Im zweiten Drittel haben wir ein paar Anpassungen vorgenommen, das haben wir dann abgestellt. Wir haben angefangen, Schlittschuh zu laufen und wir haben die Scheibe tief gespielt. Wir sind ins so in ein gutes Forechecking gekommen. Und das hat unser Spiel insgesamt beschleunigt, die Aggressivität der Mannschaft hat sich erhöht. Wir haben gesagt, dass wir schneller aus dem Drittel rauskommen müssen. Im zweiten Abschnitt haben wir uns zurückgekämpft. Mit den zwei Powerplaytoren ist das Ergebnis vielleicht etwas zu hoch ausgefallen.“ Stürmer Wojciech Stachowiak: „Den Start haben wir uns auf jeden Fall nicht so vorgestellt, dass wir sofort mit 0:1 hinten liegen. Aber ab dem zweiten Drittel haben wir gezeigt, was wir draufhaben. Wir wollten ein Zeichen setzen und ich bin stolz, dass wir uns so zurückkämpfen konnten. Wir haben viel Charakter im Team und geben nie auf. Wir haben gesagt, dass wir bis zum Ende kämpfen, egal wie es steht. Jetzt müssen wir einfach nach vorne schauen.“ Torhüter Philipp Grubauer: „Das erste Drittel war natürlich wieder nicht überragend. Aber ab dem zweiten Drittel sind wir unglaublich rausgekommen und haben Gas gegeben. Genau das haben wir uns vorgenommen. Wenn wir so weiterspielen, können wir jeden schlagen. Wir müssen konstant spielen und konstanter stehen. Wir müssen das Spiel besser lesen und auf den Mann aggressiv draufgehen. Jetzt schauen wir die Sachen an, die wir im ersten Drittel anders gemacht haben. Aber wir schauen auch die guten Sachen an, das ist auch wichtig. Und dann geht es weiter gegen Tschechien.“ Verteidiger Eric Mik: „Ich bin froh, dass es mit meinem ersten Tor funktioniert hat. Aber es wäre natürlich schöner, hätten wir heute noch auch noch Punkte geholt. Im ersten Drittel haben wir die Kleinigkeiten nicht richtig gemacht und die wichtigen Zweikämpfe nicht gewonnen. Das haben wir im zweiten Drittel besser gemacht, wir haben einfacher gespielt. Wir haben einen hohen Anspruch an uns selbst und man hat gesehen, dass wir mit den großen Teams mithalten können. Es sind die Chancenverwertung und die Kleinigkeiten, die wir weiter verbessern müssen.“
NationalmannschaftStürmer Marcel Noebels reist nach Dänemark und stößt wieder zum WM-Team (DEB) Stürmer Marcel Noebels reist nach Dänemark, um den Kader der deutschen Nationalmannschaft wieder zu komplettieren. Nach der Verletzung von Stürmer Lukas Reichel war eine Position in der Offensive der DEB-Auswahl vakant. Nach dem Spiel gegen die USA haben der Coaching Staff um Bundestrainer Harold Kreis und DEB-Sportdirektor Christian Künast die Entscheidung zur Nachnominierung getroffen. Marcel Noebels wird kurzfristig die Reise nach Dänemark antreten. „Marcel hat sofort auf unsere Anfrage reagiert und sich bereit erklärt, zur Mannschaft zu stoßen. Angesichts des Spiel-Programms in den kommenden Tagen haben wir so alle Optionen für unsere Offensive und gehen mit voller Kader-Stärke in die kommenden Aufgaben“, so DEB-Sportdirektor Christian Künast. Am Montagnachmittag steht für die deutsche Mannschaft das nächste WM-Spiel in der Vorrunde auf dem Programm. Um 16:20 Uhr geht es gegen den amtierenden Weltmeister aus Tschechien. Die deutschen Spiele bei der Eishockey-Weltmeisterschaft werden auf MagentaSport, ProSieben und SportdeutschlandTV übertragen.
Tag 9: Abschluss 5. Spieltag und Start 6. Spieltag (IIHF) Es ist wieder ein langer Samstag mit sechs Spielen. In der Gruppe A setzte sich am Mittag Finnland gegen Lettland durch, Schweden gewann gegen Frankreich, Kanada sollte gegen die Slowakei den Sieg. Das erste Spiel der Gruppe B ging an die USA, sie setzten sich gegen Deutschland durch, Tschechien gewann gegen Kasachstan. Das Duell der Skandinavier zwischen Dänemark und Norwegen ging an Dänemark. GRUPPE A: Finnland gewinnt knapp Mit einem Erfolg würde Finnland einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale machen. Lettland könnte mit einem Sieg im Rennen um einen der vier begehrten Plätze bleiben. Finnland hatte optisch Vorteile, was aber auch nicht viel half, denn die Letten standen gut und auch ein erstes Powerplay der Finnen brachte keine Gefahr. Lettland spielte nach einigen Minuten mit und sie kamen zu mehr Torabschlüssen. Am Ende eines torlosem Drittels hatte Lettland sogar mehr Torchancen, die Finnen taten sich vorne schwer. Es blieb eine ausgeglichene Partie und nach 28 Minuten fiel der erste Treffer. Finnland fuhr einen Konter und den schloss Juuso Parssinen erfolgreich ab. Sehr intensiv ging es danach weiter, beide Teams schenkten sich nichts. Nach einem intensiven Drittel blieb es bei diesem einen Treffer und so konnte für den Schlussabschnitt noch einiges erwartet werden. Da Finnland auch in diesem Spiel nicht überzeugen konnte, versuchten die Letten das Spiel auszugleichen und sie hatten auch mehr Spielanteile. Dann kam Finnland zu einem Powerplay und das nutzte Mikko Lehtonen, um Lettlands Torhüter Kristers Gudlevskis in der 51. Minute mit einem Schuss von der blauen Linie zum 2:0 zu überwinden. Lettland gab nicht auf, was auch belohnt wurde. Mit einem Schuss hoch ins lange Eck überwand Rodrigo Abols Finnlands Torhüter Juuse Saros und so war nach 56 Minuten wieder alles offen. Lettland drückte weiter und in Überzahl ging 106 Sekunden vor dem Ende der Torhüter vom Eis. Finnland verteidigte den Vorsprung und holte drei wichtige Punkte. Finnland hat nun elf Punkte auf dem Konto und steht fast im Viertelfinale. Lettland hat noch Chancen, muss aber auch auf die Ergebnisse der anderen Teams schauen. Finnland – Lettland 2:1 (0:0/1:0/1:1) Schiedsrichter: M. Campbell (CAN), M. Holm (SWE) – J. Davis (USA), J. Ondracek (CZE) Zuschauer: 12.530 Strafen: FIN 12 (2/8/2), LAT 16 (4/10/2) Tore: 1:0 (27:37) J. Parssinen (L. Hämeenaho, A. Leppanen); 2:0 (50:55) M. Lehtonen (T. Teravainen, E. Tolvanen) PP1; 2:1 (55:09) R. Abols (R. Balcers, R. Freibergs); Beste Spieler: Juuso Saros (FIN), Roberts Balcers (LAT) Schweden bleibt ungeschlagen Frankreich ging als Außenseiter in dieses Spiel. Schweden hat bisher alle Spiele gewonnen und auch hier wurde ein Erfolg erwartet. Frankreich konnte das Spiel zunächst ausgeglichen gestalten, Schweden tat sich schwer ins Spiel zu finden. Erst im Laufe des Drittels kam Schweden zu Vorteilen und nach 14 Minuten gingen sie in Führung. Lucas Raymond zog vom Bullykreis ab und da vor dem Tor Betrieb war, sah Frankreichs Torhüter Antoine Keller den Puck zu spät. 58 Sekunden später folgte das 0:2, Emil Heineman traf mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Frankreich kam noch zu einem Powerplay, ohne dabei erfolgreich zu sein und so stand es nach 20 Minuten 0:2. Schweden konnte im 2. Drittel gleich gefährlich vor dem Tor der Franzosen auftauchen und ihr erstes Powerplay brachte das 0:3. Elias Lindholm war nach seinen drei Toren am Vortag immer noch in Torlaune und er traf nach 25 Minuten zum 0:3. Trotz weiterer Überlegenheit der Schweden blieb es nach 40 Minuten beim 0:3. Zwei frühe Strafen sorgten für weiteren Druck auf das Tor der Franzosen. Einen Treffer kassierten sie zwar nicht, nach 45 Minuten konnte Isac Lundström dennoch das 0:4 erzielen. Frankreich schaffte es nicht hier noch wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen und so feierte Torhüter Samuel Ersson nach 15 abgewehrten Schüssen seinen zweiten Shutout dieser WM. Schweden bleibt damit ungeschlagen und steht sicher im Viertelfinale. Frankreich muss weiter um den Verbleib in der Top Division bangen. Frankreich – Schweden 0:4 (0:2/0:1/0:1) Schiedsrichter: M. Frandsen (DEN), J. Hribik (CZE) – T. Niittyla (FIN), D. Zunde (LAT) Zuschauer: 12.530 Strafen: FRA 8 (0/4/4), SWE 12 (2/0/10) Tore: 0:1 (13:27) L. Raymond (L- Carlsson, I. Lundström); 0:2 (14:25) E. Heineman (A. Bengtsson, J. Brodin); 0:3 (24:39) E. Lindholm (M. Backlund, L. Raymond) PP1; 0:4 (44:05) I. Lundström (F. Forsberg, E. Gustafsson); Beste Spieler: Kevin Bozon (FRA), Filip Forsberg (SWE) Souveräner Sieg für Kanada Kanada wäre mit einem Sieg durch, die Slowaken würden sicher im Rennen um einen der vier Viertelfinalplätze bleiben. Die erste gute Chance des Spiels hatten die Slowaken, doch der kanadische Torhüter konnte nach einem Bandenabpraller einen Schuss der Slowaken gerade noch kurz vor der Torlinie abwehren. Bis Mitte des Drittels blieb es ein ausgeglichenes Spiel, dann hatte Kanada Vorteile. Zunächst wurde ein Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben, dann trafen sie doch. In Überzahl war Brandon Montour zur Stelle, um nach 15 Minuten das 1:0 zu erzielen. 64 Sekunden später zog Tyson Foerster ab und Patrik Rybar im Tor der Slowaken war erneut geschlagen. Mit dieser verdienten Führung endete das Drittel. Kanada fing sich im 2. Drittel früh eine Strafe ein, sie hielten aber den Vorsprung und bauten ihn sogar aus. Sidney Crosby konnte einen Nachschuss mit der Rückhand ins Tor schießen und es stand nach 24 Minuten 3:0. Kanada konnte 118 Sekunden vor der Pause aus der nun vorhandenen Überlegenheit noch einen Treffer erzielen, Macklin Celebrini traf zum 4:0. 51 Sekunden später folgte das 5:0 durch Nathan MacKinnon und mit diesem Ergebnis endete das Drittel. Zum letzten Drittel wechselten die Slowaken den Torhüter, Adam Huska übernahm nun. Auch im letzten Drittel war Kanada das bessere Team. Die 47. Minute brachte das 6:0, Sidney Crosby lenkte einen Pass unhaltbar ins Tor ab und kam so zu seinem zweiten Treffer in diesem Spiel. Zwei Minuten später kam auch Nathan MacKinnon zu seinem zweiten Tor, er ließ den Torhüter aussteigen und traf dann mit der Rückhand. Es blieb der letzte Treffer des Spiels und am Ende hatte Kanadas Torhüter Jordan Binnington nach 14 Torschüsse seinen zweiten Shutout gesichert. Kanada war insgesamt das klar bessere Team und so gewannen sie auch ihr 5. WM-Spiel. Den Viertelfinaleinzug haben sie damit sicher. Auch die Slowaken können noch auf das Viertelfinale hoffen, sie liegen weiterhin auf dem 4. Platz der Gruppe. Kanada – Slowakei 7:0 (2:0/3:0/2:0) Schiedsrichter: M. Kaukokari (FIN), S. MacFarlane (USA) – L. Lundgren (SWE), D. Schlegel (SUI) Zuschauer: 12.530 Strafen: CAN 6 (0/2/4), SVK 12 (2/4/6) Tore: 1:0 (14:44) B,. Montour (T. Konecny, S. Crosby) PP1; 2:0 (15:48) T. Foerster (R. Evans, M. Celebrini); 3:0 (23:25) S. Crosby (M. Celebrini, B. Montour); 4:0 (38:08) M. Celebrini (S. Crosby, M. Matheson); 5:0 (38:59) N. MacKinnon (B. Horvat, M. Matheson); 6:0 (46:58) S. Crosby (N. Dobson, T. Konecny); 7:0 (48:34) N. MacKinnon (W. Cuylle); Beste Spieler: Sidney Crosby (CAN), Adam Sykora (SVK) GRUPPE B: Starkes Anfangsdrittel bringt den USA den Sieg Die USA ging favorisiert in diese Partie, aber Deutschland war nicht chancenlos. Dazu musste aber vor allem die Abwehr gut arbeiten. Bei Deutschland pausierte Lukas Kälble, dafür war Leon Hüttl wieder dabei. Im Tor startete Philipp Grubauer. Die USA starteten im Tor mit Joey Daccord. Deutschland kassierte nach 72 Sekunden die erste Strafe des Spiels und 30 Sekunden später führten die USA. Tage Thompson zog aus dem Bullykreis ab und es schlug im langen Eck zum frühen 1:0 ein. Und auch danach hatten die USA klare Vorteile, Deutschland kam nur selten zu Angriffen. Und als es nach vorne besser lief, konnte Frank Nazar einen Angriff der USA erfolgreich abschließen und es stand nach zehn Minuten 2:0. Das 3:0 folgte in der 15. Minute. Wieder konnten die USA fast ungestört ins Drittel laufen und Drew O`Connor traf mit einem Nachschuss zum 3:0. Mit dieser verdienten Führung der USA ging es in die erste Pause. Nach einer ersten Chance der USA hatte Deutschland eine gute Chance, aber Dominik Kahun scheiterte nach zwei Minuten am Pfosten. Es folgte eine weitere Chance des DEB-Teams und nach vier Minuten ein Lattenschuss der USA. Nach Ablauf einer Strafe gegen die USA kam Deutschland zum Anschlusstreffer. Mit seinem ersten Länderspieltor und damit auch dem ersten WM-Tor, konnte Eric Mik in der 29. Minute auf 3:1 verkürzen. Nun war Deutschland deutlich besser im Spiel, auch wenn es weiter Chancen der USA gab. Und Deutschland kam fünf Minuten vor der Pause zum 3:2. Jonas Müller traf mit einem platzierten Schuss und Deutschland war wieder im Spiel. 48 Sekunden später stand es 3:3. Deutschland spielte in Überzahl und das nutzten sie aus, Wojciech Stachowiak sorgte für noch mehr Jubel beim Team und den Anhängern. Deutschland beendete das Drittel in Unterzahl, sie hielten aber das Ergebnis. Wie schon in den letzten Spielen ließen die USA nach einem guten Drittel nach und das nutzte Deutschland aus. Deutschland musste nach 86 Sekunden den Torhüter wechseln, für den angeschlagenen Philipp Grubauer kam Mathias Niederberger. Er wurde auch gleich gefordert, denn die USA kamen zu einem Powerplay. Nach einigen guten Aktionen war er dann machtlos, Conor Garland traf in der 45. Minute mit einem harten Schuss unter die Latte. Drei Minuten später kehrte Philipp Grubauer nach einem kurzen Kabinenaufenthalt zurück ins Tor. Nun waren die USA wieder da und es ging hin und her. Drei Minuten vor dem Ende konnten die USA das Spiel entscheiden, Logan Cooley stand am langen Eck des deutschen Tores völlig frei und hatte keine Mühe einen Querpass einzuschieben. Deutschland riskierte trotzdem alles, 175 Sekunden vor dem Ende zogen sie den Torhüter. Es gab auch Chancen, den Treffer aber erzielte Clayton Keller 113 Sekunden vor der Sirene. Auch die USA haben Deutschland im 1. Drittel ihre Grenzen aufgezeigt, danach haben sie nicht mehr so gut gespielt und damit Deutschland wieder ins Spiel geholt. Am Ende gewann die USA verdient und sie haben damit einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale gemacht. Stimmen zum Spiel (Quelle DEB) Bundestrainer Harold Kreis: „Die Amerikaner hatten im ersten Drittel zu viele Angriffe in Überzahl. Im zweiten Drittel haben wir ein paar Anpassungen vorgenommen, das haben wir dann abgestellt. Wir haben angefangen, Schlittschuh zu laufen und wir haben die Scheibe tief gespielt. Wir sind ins so in ein gutes Forechecking gekommen. Und das hat unser Spiel insgesamt beschleunigt, die Aggressivität der Mannschaft hat sich erhöht. Wir haben gesagt, dass wir schneller aus dem Drittel rauskommen müssen. Im zweiten Abschnitt haben wir uns zurückgekämpft. Mit den zwei Powerplaytoren ist das Ergebnis vielleicht etwas zu hoch ausgefallen.“ Stürmer Wojciech Stachowiak: „Den Start haben wir uns auf jeden Fall nicht so vorgestellt, dass wir sofort mit 0:1 hinten liegen. Aber ab dem zweiten Drittel haben wir gezeigt, was wir draufhaben. Wir wollten ein Zeichen setzen und ich bin stolz, dass wir uns so zurückkämpfen konnten. Wir haben viel Charakter im Team und geben nie auf. Wir haben gesagt, dass wir bis zum Ende kämpfen, egal wie es steht. Jetzt müssen wir einfach nach vorne schauen.“ Torhüter Philipp Grubauer: „Das erste Drittel war natürlich wieder nicht überragend. Aber ab dem zweiten Drittel sind wir unglaublich rausgekommen und haben Gas gegeben. Genau das haben wir uns vorgenommen. Wenn wir so weiterspielen, können wir jeden schlagen. Wir müssen konstant spielen und konstanter stehen. Wir müssen das Spiel besser lesen und auf den Mann aggressiv draufgehen. Jetzt schauen wir die Sachen an, die wir im ersten Drittel anders gemacht haben. Aber wir schauen auch die guten Sachen an, das ist auch wichtig. Und dann geht es weiter gegen Tschechien.“ Verteidiger Eric Mik: „Ich bin froh, dass es mit meinem ersten Tor funktioniert hat. Aber es wäre natürlich schöner, hätten wir heute noch auch noch Punkte geholt. Im ersten Drittel haben wir die Kleinigkeiten nicht richtig gemacht und die wichtigen Zweikämpfe nicht gewonnen. Das haben wir im zweiten Drittel besser gemacht, wir haben einfacher gespielt. Wir haben einen hohen Anspruch an uns selbst und man hat gesehen, dass wir mit den großen Teams mithalten können. Es sind die Chancenverwertung und die Kleinigkeiten, die wir weiter verbessern müssen.“ UPDATE 17:40 UHR: Wie der DEB inzwischen mitteilte, wurde Marcel Noebels nachnominiert. USA – Deutschland 6:3 (3:0/0:3/3:0) Schiedsrichter: A. Ansons (LAT), C. Holm (SWE) – D. Beresford (GBR), O. Hautamäki (FIN) Zuschauer: 9.595 Strafen: USA 4 (0/4/0), GER 10 (2/4/4) Tore: 1:0 (01:42) T. Thompson (Z. Werenski, C. Garland) PP1; 2:0 (09:43) F. Nazar (C. Gauthier); 3:0 (14:17) D. O`Connor (T. Thompson); 3:1 (28:43) E. Mik (J. Samanski, L. Hüttl); 3:2 (34:43) J. Müller (D. Kahun, W. Stachowiak); 3:3 (35:31) W. Stachowiak (M. Michaelis, L. Hüttl) PP1; 4:3 (44:50) C. Garland (C. Keller, L. Cooley) PP1; 5:3 (56:31) L. Cooley (C. Garland, C. Keller); 6:3 (58:07) C. Keller (F. Nazar, C. Garland); Beste Spieler: Philipp Grubauer (USA), Conor Garland (GER) Tschechien lässt Kasachstan keine Chance Tschechien wäre mit einem Sieg im Viertelfinale, für Kasachstan ging es um den Divisionsverblein. Der Weltmeister war dabei klarer Favorit. Die ersten guten Angriffe hatte der Außenseiter, dann kam auch Tschechien zu gefährlichen Angriffen und die 6. Minute brachte ihnen die Führung. Matej Stransky wurde auf die Reise geschickt und er ließ Kasachstans Torhüter Jelal-ad-din Amirbekov keine Abwehrchance. Der Treffer hinterließ keine Wirkung, Kasachstan spielte weiter mit und so blieb es ein ausgeglichenes Drittel, in dem nur diese eine Torchance genutzt wurde. Im 2. Drittel konnte der Weltmeister schnell das 2:0 erzielen. Wieder war es ein Alleingang, diesmal von Jakob Flek und er traf nach 86 Sekunden. Kasachstan versuchte weiter mitzuspielen, die erste Strafe gegen die Kasachen sorgte aber für einen noch höheren Rückstand. Matej Stansky zog ab und nach 33 Minuten stand es 3:0. Frankreich kam weiter kaum zu Angriffen, Schweden hingegen übte viel Druck aus. Die 35. Minute brachte Tschechien einen Penalty, David Pastrnak wurde unsanft gestoppt. Doch es blieb beim 3:0, denn Kasachstans Torhüter konnte den Penalty abwehren. Drei Minuten später kam Tschechien doch zum 4:0, Roman Cervenka war nicht zu stoppen und er traf mit einem Rückhandschuss. Mit einem erfolglosem Powerplay der Tschechen endete dieses Drittel, in dem der Weltmeister das Spiel entscheiden konnte. Alleingänge lagen den Tschechen an diesem Tag und nach 66 Sekunden im letzten Drittel folgte der nächste erfolgreiche. Diesmal war Adam Klapka erfolgreich und Kasachstan wechselte im Tor zu Maxim Pavlenko. Die Kasachen kämpften weiter und sie konnten sich belohnen. In Überzahl war es Viacheslav Kolesnikov, der nach einer energischen Einzelleistung Karel Vejmelka im Tor der Tschechen nach 48 Minuten überwinden konnte. Sechs Minuten später konnte Roman Cervenka auf 6:1 erhöhen und vier Minuten vor dem Ende erzielte er mit seinem 3. Treffer des Spiels auch das 7:1. Für den Schlusspunkt sorgte Adam Klapka, der 38 Sekunden vor dem Ende zum 8:1-Endstand traf. Kasachstan hat sich zwar gut verkauft, am Ende waren sie gegen den Weltmeister chancenlos. Und Tschechien steht damit im Viertelfinale. Tschechien – Kasachstan 8:1 (1:0/3:0/4:1) Schiedsrichter: M. Langin (CAN), K. Vikman (FIN) – N. Briganti (USA), T. Wyonzek (CAN) Zuschauer: 7.112 Strafen: CZE 6 (0/0/6), KAZ 8 (0/4/4 ) Tore: 1:0 (05:19) M. Stransky (O. Beranek, F. Pyrochta); 2:0 (21:26) J. Flek (D. Gazda, A. Klapka); 3:0 (32:19) M. Stransky (D. Spacek, M. Spacek) PP1; 4:0 (37:04) R. Cervenka (D. Pastrnak, J. Krejcik); 5:0 (41:06) A. Klapka (L. Hajek); 5:1 (47:36) V. Kolesnoikov (D. Breus, B. Muratov) PP1; 6:1 (53:13) R. Cervenka (F. Pyrochta, D. Pastrnak); 7:1 (55:44) R. Cervenka (M. Necas, L. Sedlak); 8:1 (59:22) A. Klapka (J. Flek, D. Gazda); Beste Spieler: Roman Cervenka (CZE), Viacheslav Kolesnikov (KAZ) Dänemark wahrt Viertelfinalchancen Beide eröffnen den 6. Spieltag, es ging also in den Endspurt. Mit dem Erfolg von gestern hat Dänemark einen ganz großen Schritt in Richtung Divisionserhalt gemacht und mit einem weiteren Sieg könnten sie auf das Viertelfinale hoffen. Für Norwegen ging es einzig um den Verbleib in der Top Division und dazu wäre ein Sieg hilfreich. Norwegen kam nach 47 Sekunden zum ersten Powerplay des Spiels, doch bis auf einige Torschüsse brachte das nichts. Norwegen hatte bis zur Mitte des Drittels Vorteile, dann kam Dänemark. Zwei Strafen brachten ein doppeltes Überzahl und das nutzte Patrick Russel, um in der 14. Minute das 1:0 zu erzielen, er schoss einen Bandenabpraller ins Tor. Noch in Überzahl konnte Mikkel Aagaard Norwegens Torhüter Jonas Arntzen 56 Sekunden später zum 2:0 überwinden. 36 Sekunden später war auch Dänemarks Keeper Frederick Dichow geschlagen, Erik Salsten verkürzte mit einem Nachschuss auf 2:1. Dänemark nutzte im 1. Drittel in einer ausgeglichenen Partie seine Chancen besser und führte nicht unverdient mit 2:1. Ausgeglichen ging es im 2. Drittel weiter und wieder waren es die Dänen, die eine Torchance nutzen konnten. Nach einem blockierten Schuss folgte ein Konter und den verwertete Jonas Röndbjerg sicher zum 3:1 und so wurde die Aufgabe für Norwegen schwieriger. Und 18 Sekunden später wurde sie noch schwieriger, denn Michael Brandsegg-Nygard kassierte wegen Behinderung mit Verletzungsfolge eine Spieldauerdisziplinarstrafe und Dänemark konnte fünf Minuten in Überzahl spielen. Dänemark nutzte den Vorteil, Joachim Blichfeld traf nach 31 Minuten mit einem Schuss in den Winkel zum 4:1. Spätestens fünf Minuten vor der Pause war die Partie entschieden, denn Jonas Röndbjerg traf nach einem Konter zum 5:1 und das führte zu einem Torhüterwechsel. Tobias Normann ging nun bei Norwegen in die Kiste. Jacob Berglund sorgte drei Minuten vor dem Ende für neue Hoffnung bei den Norwegern, er fing in der neutralen Zone einen Pass ab und überwand Dänemarks Torhüter mit einem Schlagschuss zum Pausenstand von 5:2. Da beide Teams weiter angriffen, ging es im letzten Drittel wieder ausgeglichener zu. Nach 50 Minuten machte Dänemark den Sack endgültig zu, Nick Olesen sorgte mit einem unhaltbaren Schuss in Überzahl für das 6:2. Dänemark kontrollierte das Spiel nun, ohne das es sehr gefährlich für sie wurde. 116 Sekunden vor Spielende kam Norwegen zu einem Penalty, aber Stian Solberg scheiterte am dänischen Torhüter. Es folgte noch eine Strafe für Dänemark und das Powerplay konnte Norwegen 23 Sekunden vor der Sirene zum 6:3 von Thomas Olsen nutzen. Der Divisionsverbleib ist damit für Dänemark gesichert und sie können auch noch das Viertelfinale erreichen. Für Norwegen geht es im letzten Spiel gegen Ungarn um den Divisionsverbleib. Dänemark – Norwegen 6:3 (2:1/3:1/1:1) Schiedsrichter: T. Bjork (SWE), R: Brandner (FIN) – O. Durmis (SVK), A. Nyqvist (SER) Zuschauer: 10.500 Strafen: DEN 6 (2/0/4), NOR 17 + Spieldauerdisziplinarstrafe M. Brandsegg-Nygard (Behinderung) (6/27/4) Tore: 1:0 (13:42) P. Russel (O. Moelgaard, J. Blichfeld) PP2; 2:0 (14:38) M. Aagaard (N. Jensen, O. Moelgaard) PP1; 2:1 (14:14) E. Salsten (S. Solberg, J. Berglund); 3:1 (27:25) J. Röndbjerg (P. Russel, N. Jensen); 4:1 (30:32) J. Blichfeld (P. Bruggisser, Ch. Wejse) PP1; 5:1 (34:59) J. Röndbjerg; 5:2 (36:59) J. Berglund; 6:2 (49:46) N. Olesen (J. Blichfeld, Ch. Wejse) PP1; 6:3 (59:37) T. Olsen (M. Johnsen, S. Solberg) PP1; Beste Spieler: Joachim Blichfeld (DEN), Emil Lilleberg (NOR)
Selber WölfeLeikeim ist neuer Brauereipartner der Selber Wölfe - Familiengeführte Traditionsbrauerei aus Altenkunstadt und der Eishockeyclub aus Selb passen perfekt zusammen (OLS) Ab der kommenden Saison laufen bei den Heimspielen der Selber Wölfe die Bierspezialitäten der Altenkunstadter Brauerei Leikeim aus den Zapfhähnen. Die 1887 gegründete Brauerei wird heute in fünfter Generation familiengeführt und blickt auf eine 138-jährige Geschichte zurück. Mit ihrer tiefen regionalen Verwurzelung, dem gelebten Handwerk und einem breiten Sortiment von fünfzehn Bierspezialitäten – darunter zwei Radler-Varianten und drei alkoholfreie Biervariationen – bringt Leikeim genau die Werte mit, für die auch der Eishockeystandort Selb steht. „Tradition pflegen, Fortschritt zulassen. Auch das ist Kunst.“ Mit diesen Worten beschreibt geschäftsführender Gesellschafter Andreas Leikeim die Philosophie des Hauses – und legt damit den Grundstein für eine Partnerschaft, die in Haltung und Herkunft fest zusammenpasst. Beide Partner teilen die gleichen Werte B„Bei den Heimspielen der Selber Wölfe in der NETZSCH Arena als auch in all den Gesprächen, die wir geführt haben, konnten wir die Leidenschaft, die Begeisterung und den Einsatzwillen am Standort förmlich spüren. Genau das sind auch die Werte, über die wir unser Brauhandwerk definieren. Wir sind einfach auf der gleichen Wellenlänge. Leikeim und die Selber Wölfe – das passt perfekt zusammen“, erklärt Andrei Stirbati, Marketingleiter der Brauhaus Altenkunstadt Andreas Leikeim GmbH & Co. KG, die Motivation des Traditionsunternehmens hinter dem Engagement bei den Selber Wölfen. „Eishockey ist nicht nur Sport, sondern auch gelebte Gemeinschaft, regionale Identität und echte Leidenschaft – genau wie unser Bier. Die Partnerschaft mit den Selber Wölfen ist für uns deshalb weit mehr als ein Sponsoring: Sie ist ein Bekenntnis zur Region, zu ehrlicher Handwerkskunst und zu einem starken Miteinander. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und viele gemeinsame Momente – auf und neben dem Eis“, ergänzt Jürgen Charrois, Geschäftsführer der Brauerei Leikeim. Ligenunabhängige Partnerschaft „Obwohl die Partnerschaft auf Basis der Zugehörigkeit zur DEL2 ausgehandelt war, hat uns Leikeim nach dem sportlichen Abstieg sofort signalisiert, dass sie auch in der Oberliga hinter uns stehen und unsere Vereinbarung ohne jegliche Einschränkung auch eine Klasse tiefer Gültigkeit hat. Dies ist ein starkes Zeichen und beweist, dass die Altenkunstadter ihre Werte wirklich leben! Wir sind sehr froh, mit Leikeim einen starken und vor allem verlässlichen Partner aus der Region an unserer Seite zu haben“, bestätigt Tobias Ernstberger, Head of Sponsoring & Marketing der Selber Wölfe GmbH, dass die Chemie zwischen dem Eishockeyclub und seinem neuen Brauereipartner stimmt. Partnerschaft mit Perspektive – auch im Nachwuchsbereich Die neue Partnerschaft umfasst nicht nur die Profimannschaft – auch die Jugend wird von der Zusammenarbeit profitieren. Leikeim wird künftig auf den Spielhosen der U20-Mannschaft mit dem Leikeim Cola-Mix vertreten sein. Damit unterstreicht das Unternehmen, dass es sich langfristig und mit echter Überzeugung in die Vereinsstruktur einbringt – eine Partnerschaft, die Wurzeln schlägt und auf Zukunft ausgerichtet ist. Ständig vier verschiedene Sorten im Ausschank Zu den Heimspielen der Selber Wölfe werden die Sorten Pils, Hell und Weizen sowie am Sonderhahn ein regelmäßig wechselndes Aktionsbier zum Ausschank kommen. Darüber hinaus ergänzt das „Cola-Mix“ aus dem Hause Leikeim die Palette an alkoholfreien Erfrischungsgetränken. „Am Sonderhahn werden wir regelmäßig wechselnd immer wieder eine weitere Bierspezialität aus unserem breiten Sortiment anbieten. Als Erstes können sich die Anhänger der Selber Wölfe auf unser Landbier freuen. Die Sorte wurde im Rahmen eines Tastings im VORIUM von den Fanvertretern, Wölfe-Gesellschaftern und Mitarbeitern ausgewählt“, so Andrei Stirbati, der als Biersommelier die Teilnehmer fachkundig durch das Tasting führte.
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