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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Der EHC hat einen weiteren Neuzugang bekannt gegeben. Die Defensive soll Ethan Koskelainen verstärken. Der 26-jährige gebürtige Kanadier mit finnischen Wurzeln spielte in den vergangenen Jahren in der College-Liga ACHAII
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Für Constantin Braun ist die Saison bereits jetzt vorzeitig beendet. Der Verteidiger hat sich eine schwere Fußverletzung zugezogen und musste operiert werden
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Torhüter Louis Eisenheut wird nun doch keine Förderlizenz des ECDC Memmingen für den HCL erhalten. grund hierfür ist die bestehende Kooperation der Riverkings mit dem Augsburger EV. Nach den Statuten können dann keine anderen Förderlizenzen höherklassiger Vereine vergeben werden
 
Höchstadt Alligators
(OLS)  Der HEC muss künftig auf Verteidiger Petr Gulda verzichten. Der 35-jährige Deutsch-Tscheche, der zu Saisonbeginn vom TEV Miesbach zu den Alligators zurückkehrte, wird sich einem anderen Verein anschliessen. In der laufenden Saison hat er 18 Spiele für Höchstadt bestritten und konnte dabei zwei Assists beisteuern
  
Tölzer Löwen
(OLS)  Wie die Verantwortlichen auf einer Fanveranstaltung bekannt gegeben haben, wird für die Saison 202728 der Aufstieg in die DEL2 angepeilt. Bis dahin will man wirtschaftlich und sportlich einen weiteren Schritt nach vorne tun
  
Harsefeld Tigers
(RLN)  Angreifer Luke Külbel kommt von den Crocodiles Hamburg zum TuS. Der 22-Jährige stieg mit den Hanseaten von der Verbandsliga in die Regionalliga auf und war nun auf der Suche nach einer neuen Herausforderung
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Nach einem kurzen Abstecher in die Regionalliga West zu den Eagles Essen-West kehrt Publikumsliebling Grayden Gottschalk nun wieder zur EAS zurück. Der 27-jährige Kanadier stellte seine Scorerqualitäten bereits in der letzten Saison eindurcksvoll unter Beweis. Auch in Essen wusste er mit 11 Toren und 12 Assists in 10 Spielen zu überzeugen
  
Sande Jadehaie
(RLN)  Verteidiger Miks Jaunozols muss den ECW aus sportlichen Gründen verlassen. Auch Toms Jaunozols geht nicht mehr für die Jadehaie aufs Eis und wechselt zu den Weserstars Bremen
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Paul Hauser verteidigt ab sofort im Trikot des EC. Der 19-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des Schwenninger ERC
  
Eisbären Würzburg
(BBZL)  Dominik Rusz verstärkt ab sofort die Defensive des ESV. Der 22-jährige Tscheche sammelte in den letzten Jahren Erfahrungen in Nordamerika in den Nachwuchsligen GMHL und USPHL
  
Woodstocks Augsburg
(BBZL)  Verteidiger Daniel Schnyder geht künftig für die Woodstocks Aufs Eis. Der 40-Jährige pausierte lange Zeit und spielte zuvor in der Schweizer Nationalliga A
  
Eisbären Eppelheim
(LLBW)  Der ECE hat seinen kader mit drei jungen Spielern erweitert. Alle drei stammen aus dem Nachwuchs des Mannheimer ERC. Für die Defensive kommt Linus Belzer und die Offensive verstärken Liam Hergenhahn und Daniel Tutas
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Tim Schweitzer erweitert das Goalie-Gespann beim EHC. Der 19-Jährige ging ursprünglich aus dem Frankfurter Nachwuchs hervor und spielte zuletzt in der DNL für den Krefelder EV
  
Harzer Falken
(RLN)  Stürmer Denis Gulda wird Braunlage wieder verlassen. Der Probevertrag mit dem 32-jährigen Deutsch-Tschechen wird nicht verlängert. Vier Spiele hat er für die Harzer Falken bestritten und konnte dabei zwei Assists beisteuern
  
EV Moosburg
(BLL)  Angreifer Mason Finley geht künftig für den EVM auf Torejagd. Der 20-jährige Kanadier spielte zuletzt in der nordamerikanischen Nachwuchsliga AJHL und zuvor in der WHL
  
EHC Klostersee
(BYL)  Eigengewächs Christian Hummer wird sein Comeback auf dem Eis geben. Der 32-jährige Verteidiger spielte zuletzt in der Saison 2021/2022 für den EHCK
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Nach Stürmer Leon Hartl gibt es mit Jan Zedek einen weiteren Neuzugang. Der 24-jährige tschechische Verteidiger wechselt vom EHC Bad Aibling nach Haßfurt, wo er Dominik Chara, von dem sich der ESC getrennt hat, ersetzen wird
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Stürmer Anton Engel muss mit nur 22 Jahren seine aktive Laufbahn aus gesundheitlichen Gründen beenden. In der laufenden Saison hat er noch 6 Spiele bestreiten können und brachte es dabei auf 2 Tore
  
Blue Devils Weiden

(DEL2)  Die Verletztenliste bei den Blue Devils wächst weiter. Als nächstes wird nun Mannschaftskapitän Tomas Rubes wegen einer Unterkörperverletzung für wohl mindestens 2 Monate ausfallen. Weiter verletzt nicht zur Verfügung stehen Nick Jermain, Zach Tsekos, Tyler Ward, Vladislav Filin und Maximilian Kolb. Fraglich ist noch Goalie Michael McNiven.
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Dienstag 4.November 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Verletzungs-Updates und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 32 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
  
eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren gegen Bremerhaven mit 1:4

(DEL)  Die Eisbären Berlin müssen sich im letzten Spiel vor der Deutschland-Cup-Pause geschlagen geben. Die Berliner unterlagen den Fischtown Pinguins Bremerhaven am Sonntagabend in der ausverkauften Uber Arena mit 1:4.
Die Gastgeber starteten gut in die Partie, konnten jedoch zunächst keine ihrer Chancen nutzen. Bremerhaven hingegen ging dann etwas überraschend durch Rayan Bettahar (12.) in Führung. Alex Friesen (20./PP1) baute diesen Vorsprung dann kurz vor Ende des ersten Drittels noch weiter aus. Im mittleren Spielabschnitt investierten die Berliner viel, scheiterten jedoch weiterhin an der Defensive der Gäste. Diese erzielten dann durch Nicolas Krämmer (35.) ihren dritten Treffer des Abends. Blaine Byron (37.) konnte dann jedoch noch vor der zweiten Pause das Tor zum Berliner 1:3 erzielen. Im Schlussabschnitt versuchten die Eisbären weiter alles. Ein weiteres Tor gelang ihnen jedoch nicht mehr. So traf Bennet Roßmy (57.) für die Norddeutschen in der Schlussphase zum 1:4-Endstand aus Sicht der Gastgeber.
Die nächste Partie der Eisbären Berlin steigt nach der bevorstehenden Länderspielpause. Der Hauptstadtclub gastiert am Freitag, den 14. November bei den Nürnberg Ice Tigers. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Es hat heute leider einfach nicht gereicht. Am Einsatz meiner Spieler lag es aber nicht. Das Energielevel war leider zu niedrig. So konnten wir keine Spielzüge aufziehen und Zweikämpfe gewinnen. Bremerhaven hat gut verteidigt. Wir sind natürlich enttäuscht. Die Pause kommt für uns zum richtigen Zeitpunkt.“
Freddy Tiffels (Stürmer Eisbären Berlin): „Es war ein merkwürdiges Spiel. Wir haben eigentlich keine schlechte Leistung abgerufen. Bremerhaven hat es sehr routiniert gemacht. Sie haben uns mehrfach ausgekontert und konnten so zwei Treffer erzielen. So haben wir nie richtig ins Spiel gefunden und verdient verloren. Wir werden die Pause nutzen, um den Kopf freizubekommen. Dann greifen wir wieder an.“
Endergebnis
Eisbären Berlin – Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:4 (0:2, 1:1, 0:1)
Aufstellungen
Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Wiederer; Mik, Lancaster; Smith, Reinke; Panocha – Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Kirk, Dea, Veilleux (A); Bergmann, Vikingstad, Eder; Leden, Byron, Hördler – Trainer: Serge Aubin       
Fischtown Pinguins Bremerhaven: Hudacek (Hungerecker) – Byström, Bettahar; Abt, Jensen; Rausch, Hirose; Herrmann – Verlic, Jeglic, Conrad; Mauermann, Friesen, Görtz; Krämmer, Miele, Roßmy; Kinder, Wejse, Büsing – Trainer: Alexander Sulzer
Tore
0:1 – 11:56 – Bettahar (Friesen, Görtz) – EQ
0:2 – 19:14 – Friesen (Hirose, Jeglic) – PP1
0:3 – 34:59 – Krämmer (Miele, Roßmy) – EQ
1:3 – 36:24 – Byron (Kirk, Reinke) – EQ
1:4 – 56:44 – Roßmy (Conrad, Abt) – EQ
Strafen
Eisbären Berlin: 4 (4, 0, 0) Minuten– Fischtown Pinguins Bremerhaven: 6 (4, 2, 0) Minuten
Schiedsrichter
Marian Rohatsch, Achim Moosberger (Yannik Koziol, Joshua Römer)
Zuschauer
14.200
 www.ihp.hockey    Sonntag 2.November 2025  20:29 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb


eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären-Neuzugang Jean-Sébastien Dea fällt vorerst aus

(DEL)  Die Eisbären Berlin müssen für mehrere Wochen auf Stürmer Jean-Sébastien Dea verzichten. Der Kanadier zog sich im gestrigen Spiel gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven eine Oberkörperverletzung zu und steht Cheftrainer Serge Aubin vorerst nicht zur Verfügung.
Dea absolvierte gestern erst seine vierte Partie für die Eisbären. Vor rund zwei Wochen wechselte er aus der Kontinental Hockey League in die Penny DEL. Für den Hauptstadtclub erzielte er bislang ein Tor.  
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  14:59 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
Bittere Art und Weise: Eispiraten unterliegen Krefeld mit 3:4 - Partie kippt nach strittigen Szenen in der Schlussphase

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Auswärtsspiel bei den Krefeld Pinguinen trotz einer starken und kämpferischen Leistung knapp mit 3:4 verloren. Lange sah es nach einem Punktgewinn für die Westsachsen aus, doch in einer umkämpften Schlussphase mit mehreren strittigen Szenen kippte die Partie zu Gunsten der Gastgeber.
Cheftrainer Jussi Tuores vertraute im Wesentlichen auf dasselbe Aufgebot wie in den vergangenen Partien. Till Michel, der am Freitag nach einem Check das Eis frühzeitig verlassen musste, trat die Reise nach Krefeld jedoch nicht mit an. Ebenfalls weiterhin fehlten Ralf Rollinger, Tim Lutz, Mario Scalzo und Christian Schneider.
Die Gastgeber aus Krefeld starteten druckvoll in die Begegnung und belohnten sich früh: Nach etwas mehr als zwei Minuten nutzte Alexander Weiß einen Abpraller und überwand Eispiraten-Schlussmann Kevin Reich zum 0:1 (3.). Der frühe Gegentreffer wirkte jedoch wie ein Weckruf für die Gäste. Nur knapp zwei Minuten später glich Dylan Wruck nach einer sehenswerten Umschaltaktion über Dominic Walsh eiskalt zum 1:1 aus (5.).
In der Folge hatten die Krefelder mehr Scheibenbesitz und Abschlüsse, welchen es oftmals aber an Präzision fehlte. Kevin Reich erwies sich zudem erneut als sicherer Rückhalt, während die Eispiraten mit schnellen Gegenstößen immer wieder Nadelstiche setzten.
Auch im zweiten Drittel blieb Crimmitschau diszipliniert und gefährlich. Krefeld tat sich schwer, Struktur in sein Spiel zu bringen, während die Gäste immer wieder konterten und sich ab und an auch Drangphasen erarbeiteten. In Überzahl belohnten sich die Westsachsen schließlich: Adam McCormick zog von der blauen Linie ab und traf mit einem satten Schlagschuss unhaltbar zum 2:1 (36.) – ein echter Hammer!
Im Schlussabschnitt warfen die Pinguine alles nach vorn, während Crimmitschau mit großem Einsatz verteidigte. Doch dann wurde es bitter: Philip Gogulla traf in einer Drangphase zum 2:2 (52.). Die Eispiraten verloren danach etwas die Kontrolle, blieben aber kämpferisch. Besonders Torhüter Kevin Reich stand mehrfach im Mittelpunkt, wurde jedoch wiederholt von Krefelder Spielern bedrängt, in Wortgefechte verwickelt und musste einige Stockschläge einstecken – ohne dass die Unparteiischen eingriffen.
Als dann Shevyrin eine umstrittene Strafe erhielt und kurz darauf auch Corey Mackin wegen einer Rangelei in die Kühlbox musste, nutzten die Krefelder das Überzahl-Momentum eiskalt aus: Matt Santos traf mit seinem Rebound zum 2:3 (58.) und profitierte dabei von Entscheidungen, die den Spielverlauf maßgeblich beeinflussten.
Als Jon Matsumoto nur Sekunden später mit einem Schuss ins leere Tor auf 2:4 erhöhte (59.), konnte man bereits von einer Vorentscheidung in der YAYLA-Arena sprechen. Die Eispiraten warfen allerdings noch einmal alles nach vorne. Mit sechs Feldspielern verkürzte Louis Brune kurz vor Schluss zum 3:4 (59.) - doch trotz aller Bemühungen blieb den Westsachsen der Ausgleich in der Folge verwehrt.
Torfolge (1:1, 0:1, 3:1):
1:0 Alexander Weiß (Jon Matsumoto) 02:05
1:1 Dylan Wruck (Dominic Walsh, Corey Mackin) 04:19
1:2 Adam McCormick (Corey Mackin, Dylan Wruck) 35:01 – PP1
2:2 Philip Gogulla (Max Newton) 46:19
3:2 Matthew Santos (Philip Gogulla, Davis Vandane) 57:31 – PP1
4:2 Jon Matsumoto (Alexander Weiß, Daniel Bruch) 58:36 – EN
4:3 Louis Brune (Gregory Kreutzer) 58:58 – EA
Zuschauer: 5.771
 www.ihp.hockey    Sonntag 2.November 2025  21:35 Uhr Bericht:     EC
Autor:     af


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Pinguine bezwingen Crimmitschau im Schlussdrittel-Krimi

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine haben am Sonntagnachmittag die Eispiraten Crimmitschau mit 4:3 besiegt und damit ihren fünften Sieg in Folge eingefahren. Vor 5.771 Zuschauern in der Yayla Arena mussten die Schwarz-Gelben lange auf den Durchbruch warten, ehe sie im Schlussdrittel mit drei Treffern die Partie drehten. Mit dem Sieg gehen die Pinguine als Tabellenzweiter in die einwöchige Deutschland-Cup-Pause.
Die große Frage vor dem Spiel lautete: Können die Pinguine Kevin Reich knacken? Der Crimmitschauer Torhüter kam mit zwei Shutouts in Folge und über 121 Minuten ohne Gegentreffer nach Krefeld. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Bereits nach gut zwei Minuten machte Alexander Weiß Reichs Serie zunichte. Jon Matsumoto fing im Crimmitschauer Drittel einen Pass ab, Weiß versuchte zunächst erfolglos abzufälschen, reagierte dann aber blitzschnell und löffelte den Puck mit der Rückhand unter die Latte – 1:0.
Doch die Führung hielt nur kurz. Die Eispiraten antworteten ebenso effizient wie im ersten Saisonduell: Dylan Wruck traf mit dem ersten Torschuss der Gäste zum 1:1-Ausgleich (5.). Die Pinguine dominierten fortan das Spiel, erarbeiteten sich Chance um Chance – doch Reich und das Aluminium verhinderten weitere Treffer.
Nach 20 Minuten stand es trotz 16:3-Torschüssen zugunsten der Pinguine nur 1:1. Im Mittelabschnitt setzte sich das Bild fort: Krefeld drückte, vergab Großchancen – Marcel Müller scheiterte gleich doppelt freistehend vor Reich. Die Eispiraten lauerten auf Konter und schlugen eiskalt zu: Adam McCormick traf im Powerplay zum 2:1 für die Gäste (36.). Mit diesem knappen Rückstand ging es in die zweite Pause – nach zwei Dritteln stand es bei den Torschüssen bereits 37:15 für die Hausherren.
Im Schlussdrittel nahm die Dramatik zu. Philip Gogulla glich in der 47. Minute nach schönem Pass von Max Newton zum 2:2 aus – endlich war der Bann gebrochen. Doch die Pinguine mussten weiter geduldig bleiben, vergaben weitere Möglichkeiten.
In der 56. Minute holte Daniel Bruch eine wichtige Strafe heraus. Im folgenden Powerplay gelang der entscheidende Durchbruch: Davis Vandane zog von der blauen Linie ab, Reich konnte nur prallen lassen – und Mathew Santos stand goldrichtig und schob zum 3:2 ein. Nur eine Minute später erhöhte Jon Matsumoto nach einem Fehlpass der Gäste ins leere Tor auf 4:2. Louis Brune verkürzte zwar noch einmal auf 3:4 (59.), doch die Pinguine retteten den Sieg trotz einer Strafe gegen Mick Köhler in der Schlussminute über die Zeit.
Zahlen zum Spiel
Krefeld Pinguine – Eispiraten Crimmitschau 4:3 (1:1, 0:1, 3:1)
Tore: 1:0 (02:05) Weiß (Matsumoto), 1:1 (04:19) Wruck (Walsh, Mackin), 1:2 (35:01)(PP1) McCormick (Mackin, Wruck), 2:2 (46:19) Gogulla (Newton), 3:2 (57:31)(PP1) Santos (Vandane, Gogulla), 4:2 (58:36)(SH) Matsumoto, 4:3 (58:58) Brune (Kreutzer)
Torschüsse: 55 – 22
Strafen: Krefeld 4, Crimmitschau 4
Zuschauer: 5.771
Stimme zum Spiel
Thomas Popiesch
Wir hatten einen guten Start, sind in Führung gegangen und hatten weitere Chancen. Dass Crimmitschau gefährlich ist, weiß mittlerweile jeder in der Liga – sie haben eine hohe Qualität im Umschaltspiel und in ihren Rushes. Wir hatten davor gewarnt, trotzdem ging gleich die erste Chance rein, und davon haben wir uns kurz runterziehen lassen. Danach haben wir unsere Struktur wiedergefunden. Man darf Crimmitschau einfach nicht ins Umschaltspiel kommen lassen, dafür sind sie zu gut organisiert. Es wurde nicht einfacher, aber wir haben uns zurückgekämpft, wieder mehr Chancen erspielt und die Balance gehalten. Trotz Rückstand haben wir Ruhe bewahrt, einen kühlen Kopf behalten und uns am Ende den Sieg verdient.
 www.ihp.hockey    Sonntag 2.November 2025  22:10 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     mt


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
32 SEKUNDEN FEHLEN ZUM SIEG

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben knapp am Heimsieg gegen den EV Landshut gekratzt, am Ende gab es doch wieder enttäuschte Gesichter. In einem hart umkämpften Spiel brachten die Oberschwaben eine zweimalige Führung nicht ins Ziel und unterlagen mit 3:4 nach Penaltyschießen.
Die Zuschauer in der mit 3.051 Zuschauern gut gefüllten und stimmungsreichen CHG Arena sahen vom Anspielbully weg ein flottes Hin und Her, das in der 3. Minute durch eine Landshuter Strafzeit unterbrochen wurde. Den Towerstars bot sich also die Gelegenheit, der Begegnung früh den Stempel aufzudrücken. Das Powerplay war allerdings zu durchsichtig, die Gäste stellten die Passwege effektiv zu. Besser machten es die Niederbayern in der 6. Minute. Towerstars-Verteidiger Denis Pfaffengut hatte wegen Beinstellens eine Strafzeit kassiert, das powerplaystärkste Team der Liga brauchte gerade einmal 33 Sekunden für das 0:1. David Elsner war der Torschütze für Landshut.
Zwischen der 10. und 15. Minute kamen die Towerstars zu ihren sicherlich besten offensiven Szenen bis zu diesem Zeitpunkt. Zunächst wurde Robbie Czarnik im Rückraum freigespielt, Philipp Dietl im Landshuter Tor verkürzte aber den Winkel und parierte. Noch knapper war es bei Marvin Schmid in der 14. Minute. Zu diesem Zeitpunkt waren die Towerstars gleich vier Minuten in Überzahl, der Ravensburger Stürmer brachte einen starken Alleingang durch die Landshuter Abwehr aber nicht an Dietl vorbei. Die vergebenen Chancen waren in der 19. Minute aber vergessen. Nach einem Schuss von Alex-Olivier Voyer segelte der Puck durch den Torraum und wurde von Alex Ahlroth noch abgelenkt hinter dem Landshuter Goalie zum 1:1 über die Linie.
In den zweiten Spielabschnitt starteten die Towerstars nach Maß. Knapp 22 Minuten waren gespielt, als sich die Towerstars im gegnerischen Drittel festgesetzt hatten, der frei stehende Erik Karlsson bekam den Puck im Slot exakt auf den Schläger gespielt und netzte zur 2:1-Führung ein. Die verlieh den Oberschwaben viel Schwung, quer durch alle Sturmreihen kam es zu weiteren Chancen zum Ausbau der Führung. Der Ingolstädter Förderlizenzstürmer Luca Hauf tankte sich vor das Tor, brachte den Puck mit der Rückhand aber nicht am Schoner des gegnerischen Keepers vorbei. Sechs Minuten später präsentierte Landshut wieder einmal mehr Effektivität. Drei Pässe reichten den Gästen, ehe Goldhelm Ty Immo den Puck aus halbrechter Position ins linke Kreuzeck setzte. Der Gegentreffer schmeckte den Towerstars freilich nicht, es dauerte ein paar Minuten, ehe der Rhythmus wiederhergestellt war. Das allein reichte aber nicht, selbst eine vierminütige Überzahl ab der 36. Minute konnten die Oberschwaben nicht zum dritten Treffer nutzen.
Für das dritte Spieldrittel war also Spannung angesagt. Optisch hatten die Towerstars mehr Druck im Spiel, zumal Alex-Olivier Voyer und Marvin Schmid bei einem 2-gegen-1-Break in der 42. Minute das 3:2 auf dem Schläger hatten. Landshut startete aber immer wieder brandgefährliche Konter, das Spiel war ständig auf der Kippe. In der 48. Minute schallte dann der Torjubel von den Rängen, als Louis Latta mit der Rückhand zunächst Philipp Dietl anschoss, der Nachschuss in einer unübersichtlichen Situation dann über die Linie segelte. Die Unparteiischen schauten sich die Szene lange im Video an, blieben aber bei ihrer Entscheidung eines „guten Tores“. Mit den Zuschauern und der starken Stimmung im Rücken spielten die Towerstars die 3:2-Führung vermeintlich solide und hier und da auch mit dem Glück des Tüchtigen in Richtung „Spielende“ entgegen, doch 71 Sekunden vor dem Ende kam es zur Schlüsselszene. Im Zweikampf hinter dem Tor traf Nick Latta seinen Gegenspieler mit dem Stock im Gesicht und kassierte 2 plus 2 Minuten.
EVL-Trainer Uwe Krupp nahm vor dem Bully eine Auszeit für die Abstimmung des Powerplays. Als zusätzlich auch noch Dietl für einen sechsten Feldspieler das Tor verließ, war es dann auch passiert. David Stieler stand vor dem Torraum und glich zum 3:3 aus. Ganze 32 Sekunden waren noch auf der Uhr. Für die Towerstars war es nur ein kleiner Trost, dass die zweite Strafzeit auch über die Verlängerung hinweg schadlos überstanden wurde. Da kein weiterer Treffer fiel, musste das Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entscheiden. Auch dort war Landshut den entscheidenden Tick konsequenter. Zweimal traf der EVL, bei den Towerstars war nur Simon Sezemsky zu Beginn der Shootouts erfolgreich.
„Wir haben in den letzten zwei Spielen insgesamt 67 Torschüsse erarbeitet und gerade einmal einen Punkt geerntet. Wir brauchen mehr Effektivität und Konstanz im Spiel und vor allem dürfen wir so kurz vor Schluss keine Strafzeiten kassieren“, sagte ein enttäuschter Towerstars-Coach Bo Subr und ergänzte: „In der Länderspielpause müssen jetzt alle mal den Kopf freikriegen, damit man den Fokus wieder neu justieren kann.“
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  11:22 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
1:4-NIEDERLAGE – EISBÄREN GEHEN IN WEIßWASSER LEER AUS / Regensburger verlieren letztes Spiel vor der Länderspielpause bei den Lausitzer Füchsen

(DEL2)  Nach zuvor drei Siegen in Folge hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt das letzte Spiel vor der Länderspielpause verloren: Auswärts bei den Lausitzer Füchsen unterlagen die Rot-Weißen mit 1:4 (0:2/0:0/1:2). Durch eine furiose Anfangsoffensive der Sachsen gerieten die Domstädter dabei früh in Rückstand: Vor 2544 Fans in der Eisarena Weißwasser traf der kanadische Torjäger Alexis D’Aoust mit einem Direktschuss-Hammer aus dem hohen Slot zum 1:0 für die Hausherren (5. Minute). Kurz vor Ende des ersten Durchgangs, die Eisbären waren zu diesem Zeitpunkt besser in die Begegnung hinein gekommen, fiel das 2:0 durch John Broda (20.). Nach einem torlosen Mitteldrittel verkürzten die Regensburger vermeintlich früh im Schlussabschnitt durch Pierre Preto im Powerplay (42.) – doch der Stürmer hatte den Puck per Schlittschuhkick in die Maschen befördert, der Treffer wurde aberkannt. Wenig später erhöhten die Oberlausitzer durch Christopher Theodore auf 3:0 (44.) Zwar antworteten die bayerischen Gäste prompt mit dem 1:3 durch Bryce Kindopp (ebenfalls noch 44.). Doch mit einem Schuss ins leere Eisbären-Gehäuse setzte D’Aoust den 4:1-Schlusspunkt. In der DEL-2-Tabelle sind die Oberpfälzer nach der Niederlage Siebte (22 Punkte), Weißwasser rutschte bis auf zwei Zähler auf Rang neun heran (20). Nächstes Wochenende sind die Donaustädter nun spielfrei, die Liga pausiert aufgrund des Deutschland-Cups. Danach sind die Schützlinge von Trainer Peter Flache zunächst am Freitag, 14. November, ab 19:30 Uhr auswärts bei Tabellenführer EC Kassel Huskies im Einsatz. Zuhause sind sie zwei Tage später, am Sonntag, 16. November, wieder gefordert – dann steigt ab 17 Uhr in der Donau-Arena das Derby gegen die Starbulls Rosenheim. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Nachbericht
Im Vergleich zum 4:0-Heimsieg über Ravensburg zwei Tage zuvor veränderte sich die Aufstellung von Peter Flache, Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, im Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser nur auf einer Position: Angreifer Constantin Ontl musste angeschlagen passen. Nicht mit von der Partie waren folglich im Sturm der länger ausfallende US-amerikanische Angreifer Alexander Berardinelli sowie die jungen Lukas Krieger und Matěj Giesl (beide für Passau in der Oberliga im Einsatz). In der Defensive fehlte erneut der erkrankte Marian Bauer. Im Tor setzte Flache vor 2544 Fans in Eisarena der Oberlausitzer auf Jonas Neffin, Konrad Fiedler war sein Backup – Talent Cole Danielsmeier zählte nicht zum Kader.
Die rund 450 Kilometer lange Anreise schien den Domstädtern zu Spielbeginn noch merklich in den Knochen zu stecken: Die Anfangsoffensive der Sachsen stellte das Team vor einige Probleme. Mit aggressivem Forecheck und immensem läuferischem Pensum zwangen die Füchse die Eisbären früh zu Fehlern – und gingen folgerichtig auch verdient in Führung. Alexis D’Aoust erzielte mit einem platzierten Schuss das 1:0 (5. Minute). In der Folge blieben die Blau-Gelben zwar am Drücker, doch Regensburg kämpfte sich besser in die Partie. Hinten wurden weniger Großchancen zugelassen, vorne erste Akzente gesetzt. Dennoch ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die erste Pause: Weniger als fünf Sekunden vor der rettenden Sirene netzte John Broda zum 2:0 für Weißwasser ein (20.).
Ab dem zweiten Durchgang zeigten die Eisbären dann, weshalb sie zuvor drei Spiele in Serie gewonnen hatten. Sie erarbeiteten sich ein Übergewicht und ein teils deutliches Chancenplus – doch die kompakte Defensive und Goalie Lennart Neiße der Sachsen waren nicht zu überwinden. Zu Beginn des dritten Drittels schöpften die mitgereisten Fans der Oberpfälzer dann neue Hoffnung: In Überzahl verkürzte Pierre Preto auf 1:2 (42.). Doch die Freude währte nur kurz, denn der Videobeweis, den die Unparteiischen bemühten, machte deutlich: Der Puck war über die Linie gekickt worden, der Treffer zählte nicht.
Stattdessen ließ das 3:0 der Oberlausitzer nur 134 Sekunden später Punkte für die Gäste in noch weitere Ferne rücken: Christopher Theodore tauchte im Rücken der Abwehr völlig frei von Neffin auf, ein Abpraller fiel genau auf seinen Schläger und der Deutsch-Kanadier erhöhte mühelos (44.). Zwar folgte die Antwort der Eisbären auf dem Fuße: Nur 37 Sekunden später netzte der auffällige Bryce Kindopp zum 1:3 ein (44.) und initiierte damit eine Schlussoffensive. Doch trotz zahlreicher Chancen war kein Vorbeikommen mehr an Neiße und den defensiv stabilen Sachsen. Als Flache dann Neffin vom Eis nahm, um mit einem sechsten Feldspieler auf den Anschluss zu drücken, hatte D’Aoust wenig Mühe, zum 4:1-Endstand einzuschieben (58.).
Dennoch gehen die Eisbären auf einem starken siebten Rang der DEL-2-Tabelle in die Länderspielpause. Mit 22 Punkten holten sie im Schnitt in jeder ihrer bisherigen 13 Partien 1,69 Zähler, was der fünftbeste Wert der Liga ist. Weißwasser, das eine Begegnung mehr absolviert hat, rückte indes auf Rang neun vor (20 Punkte). Nächstes Wochenende sind die Donaustädter nun spielfrei, die Liga pausiert aufgrund des Deutschland-Cups. Danach sind die Schützlinge von Trainer Peter Flache zunächst am Freitag, 14. November, ab 19:30 Uhr auswärts bei Tabellenführer EC Kassel Huskies im Einsatz. Zuhause sind sie zwei Tage später, am Sonntag, 16. November, wieder gefordert – dann steigt ab 17 Uhr in der Donau-Arena das Derby gegen die Starbulls Rosenheim. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Statistik
Lausitzer Füchse Weißwasser – Eisbären Regensburg 4:1 (2:0/0:0/2:1)
Sonntag, 2. November 2025 – Eisarena Weißwasser – Beginn: 17 Uhr.
Aufstellungen
Weißwasser: Anthony Morrone (60:00 Minuten) und Pascal Seidel, Lennart Neiße (beide Tor) – Moritz Kretzschmar, Eric Hjorth (2 Strafminuten), Kyle Havlena (A), Tim Sezemsky, Simon Stowasser und Tim Heyter, Marlon Braun, Norwin Panocha (alle Abwehr) – John Broda, Charlie Jahnke (A/2), Alexander Dosch, Lane Scheidl (C/2), Lennard Nieleck, Christopher Theodore, Georgiy Saakyan, Tom Knobloch, Alexis D’Aoust, Eric Valentin (A) und Hannu Tripcke (alle Sturm). – Trainer: Christoph Kreutzer (Headcoach) sowie André Mücke (Assistent).
Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Pascal Zerressen (A), Nick Mähler, Sean Giles, Guillaume Naud, Jakob Weber (2), Patrick Demetz und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Pierre Preto (A), Corey Trivino, Nikola Gajovský (C), Kevin Slezak, Samuel Payeur (2), David Morley, Yuma Grimm, Donát Péter (2), Bryce Kindopp, Marks Kristians Jirgensons und Aleandro Angaran (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Strafminuten: Weißwasser 6 – Regensburg 6.
Zuschauer: 2544 (Eisarena Weißwasser).
Schiedsrichter: Seedo Janssen und Sebastian Lehmann (beide Hauptschiedsrichter) sowie Lukas Pfriem und Leonie Ernst (beide Linesperson).
Tore
1. Drittel:
1:0 (5. Minute) Alexis D’Aoust (Tom Knobloch, Georgiy Saakyan);
2:0 (20.) John Broda (Alexander Dosch, Kyle Havlena);
2. Drittel:

3. Drittel:
3:0 (44.) Christopher Theodore (Lane Scheidl, Tom Knobloch);
3:1 (44.) Bryce Kindopp (Yuma Grimm, Jakob Weber);
4:1 (58./EN) Alexis D’Aoust (Charlie Jahnke, Georgiy Saakyan).
Neuer Tabellenplatz: Weißwasser 9. Rang (20 Punkte aus 14 Spielen/zuvor 9.) – Regensburg 7. Platz (22 Zähler aus 13 Partien/vorher 6.).
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  17:11 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Schöne Tore, glückliche Tore, verdienter Sieg in Düsseldorf

(DEL2)  Auch im zweiten Auswärtsspiel am Wochenende konnten die Starbulls Rosenheim einen deutlichen Sieg feiern. Nach dem 5:0-Erfolg in Weiden am Freitag gewannen die Grün-Weißen am 14. Spieltag der DEL2 am Sonntagabend in Düsseldorf 6:1. Die über 500 Rosenheimer Fans unter den 8.733 Zuschauern im PSD Bank Dome bejubelten je zwei Tore von Ville Järveläinen und Jordan Taupert sowie Treffer von Luigi Calce und Joel Keussen. Für die Gastgeber traf lediglich Maximilian Faber zum zwischenzeitlichen 1:3. Die Starbulls überholten damit die gastgebende DEG in der Tabelle und rückten auf den vierten Rang vor.
Mit einer großen Show anlässlich des 90. Geburtstags der Düsseldorfer Eislauf-Gemeinschaft begann der Eishockey-Abend am Sonntag in Düsseldorf. Auf dem Eis konnte die in den sieben bisherigen Heimspielen nach regulärer Spielzeit noch unbesiegte DEG aber keine Feierstimmung entfachen. Den Starbulls, die mit der gleichen Aufstellung wie zwei Tage zuvor in Weiden antraten, gelang im ersten Rückrundenspiel der ersten Halbserie eine eindrucksvolle Revanche für die unglückliche 4:5-Overtime-Niederlage am ersten Spieltag.
 Bereits in der zweiten Spielminute zappelte der Puck im Düsseldorfer Netz. Ville Järveläinen bekam die abgefälschte Scheibe auf glückliche Art vor den Schläger und traf per Direktabnahme aus dem linken Anspielkreis hoch ins kurze Eck, das DEG-Schlussmann Ryan Bednard nicht schnell genug zumachen konnte.
Mit einem Doppelschlag in der 13. Spielminute zogen die Grün-Weißen binnen zwölf Sekunden auf 3:0 davon. Zunächst schnappte sich Jordan Taupert im Gewühl neben dem Tor die Scheibe, um sie per „Bauerntrick“ auf der anderen Seite über die Linie zu schieben. Dann versenkte Luigi Calce einen Rückpass von Järveläinen, nachdem Lukas Laub in der Rundung mit konsequentem Einsatz den Puck behauptet hatte.
Die Gastgeber waren vor dem Tor nur selten gefährlich. Starbulls-Torwart Autio musste fast nur bei Schüssen von der blauen Linie eingreifen. Als Maximilian Faber von dort abzog, war er völlig machtlos, da der Schuss unmittelbar vor dem Torraum abgefälscht wurde – 3:1 (16.).
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hätte der erneut sehr starke spielende Luigi Calce mit einem abgefälschten Schuss fast auf 4:1 gestellt, aber Simon Thiel konnte den Puck noch von der Torlinie schlagen. Danach hatte Düsseldorf mehr vom Spiel, gefährliche Torchancen aber ließen die defensiv sehr konzentrierten Starbulls kaum zu. Auf beiden Seiten blieben je zwei Überzahlminuten ungenutzt.
Im letzten Drittel vergab DEG-Stürmer Lukas Lessio aus bester Position die Möglichkeit zum 3:2-Anschlusstreffer. Sekunden später bediente Shane Hanna von der eigenen Grundlinie Ville Järveläinen an der gegnerischen blauen Linie, der Rosenheimer Topscorer fackelte nicht lange und versenkte den Puck aus dem Handgelenk über die Fanghand des DEG-Keepers im rechten oberen Toreck zum 4:1 (46.). Nur 63 Sekunden später verwandelte Jordan Taupert bei einem Rosenheimer Konter den idealen Querpass von Scott Feser zum 5:1 (47.). Für Järveläinen war es der neunte, für Taupert der siebte Saisontreffer.
Den Schlusspunkt zum 6:1 setzte Verteidiger Joel Keussen. Wie schon beim zweiten Rosenheimer Treffer war es der klassische „Bauerntrick“ – diesmal aber mit Anlauf des Torschützen aus der eigenen Zone, als die Starbulls einen Spieler mehr auf dem Eis hatten.
„Riesendank an die Düsseldorfer und Rosenheimer Fans. Es war gigantisch, so eine Kulisse zu haben. Wir haben die Tore im richtigen Moment geschossen – ein paar schöne Tore und auch glückliche Tore. Wir wussten, dass wir gut verteidigen und einen guten Torwart haben und wir haben nur auf die Momente gewartet, in denen wir eventuell angreifen können. Das haben meine Spieler sehr gut und geduldig gemacht“, sagte Jari Pasanen nach der Partie. Der Starbulls-Cheftrainer darf sich nach dem ersten Sechs-Punkte-Wochenende über Tabellenposition vier freuen (26 Punkte aus 14 Spielen). Mit 16 von 21 möglichen Punkten ist sein Team jetzt die aktuell beste Auswärtsmannschaft der Liga.
Die Rosenheimer Eishockeyspieler bekommen nun einige freie Tage zum Durchschnaufen, denn wegen des Länderspielturniers „Deutschland Cup“ pausiert der Liga-Spielbetrieb am kommenden Wochenende. Das nächste Spiel der Starbulls in der DEL2 findet am übernächsten Freitag im heimischen ROFA-Stadion gegen die Bietigheim Steelers statt.
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  00:14 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


tigersbayreuthTigers Bayreuth
Tigers mit zwei Punkten aus Oberbayern zurück - EC Peiting vs. onesto Tigers 6:7 (2:1, 1:4, 3:1, 0:1) n.V.

(OLS)  Peiting: Magg, Steffen – Holzmann (2), Mayr (4), Weyrich, Mühlegger, Zerhoch, Obu – Heger (2), Maylan (4), MacKinnon (2), Markgraf, Golke, Habermann (2), Diebolder (2), Briere, Laßmann, Krutsch (2), Richter, Greil (2)
Bayreuth: Meier, Arendas – Spacek (2), Schusser, Nedved (2), Hüserich, Leask, Müllejans – Bollers,
Hammerbauer, Brown (2), Bauhof, Verelst (2), Lüsch, Maschke, Pohjamo (2), Stelzmann
Schiedsrichter: Singer, Haas – Schamberger, Winter
Zuschauer: 663
Strafen: Peiting: 22 Bayreuth: 10 PP: Peiting: 3/5 Bayreuth: 3/11
Torfolge: 1:0 (1.) Heger (Maylan), 2:0 (2.) Briere (Laßmann), 2:1 (12.) Pohjamo (Maschke), 3:1 (24.) Heger (Maylan, MacKinnon), 3:2 (25.) Brown (Spacek). 3:3 (25.) Stelzmann, 3:4 (33.) Brown (Spacek, Schusser) PP2, 3:5 (39.) Brown (Bollers) PP1, 3:6 (42.) Hammerbauer (Bollers, Nedved) 4:6 (50.) MacKinnon (Mayr) PP1, 5:6 (56.) Mayr (MacKinnon, Laßmann) PP1, 6:6 (60.) MacKinnon PP2, 6:7 (65.) Brown (Bollers, Spacek) PP1
Mit weiterhin dezimiertem Kader ging man das letzte Spiel vor der Deutschland-Cup-Pause beim
EC Peiting an. Zurückgekehrt war Hüserich aber neben den bereits am Freitag fehlenden Barber
und Pietsch musste Piskor angeschlagen passen, sodass man mit 15 Feldspielern in Oberbayern
antrat.
Kalte Dusche für die Tigers
Keine 120 Sekunden waren gespielt, da sahen sich die Tigers bereits mit zwei Treffern im
Rückstand. Den Blitzstart der Peitinger leitete Heger ein, der von hinter dem Tor angespielt wurde
und nach 30 Sekunden seine Jungs das erste Mal jubeln ließ. Es folgte der Treffer zum 2:0, den
Briere über die Linie drücken konnte, da man hier nicht konsequent vor dem Tor aufräumte. Auch
wenn es noch etwas Zeit in Anspruch nahm – die Jungs der Tigers ließen sich in der aktuellen Saison von solchen „Rückschlägen“ nicht aus der Ruhe bringen – so ging man weiter konzentriert zu Werke. Erstmals Gefahr vor das Tor der Gastgeber brachte Hüserich nach sieben Minuten, als ein Pass des Defenders knapp am Tor vorbeirauschte. Nedved in aussichtsreicher Positon oder Brown, der nach einer schönen Kombination noch scheiterte, zeigten deutlich, dass man gegen den Rückstand ankämpfte. Es waren dann aber die Youngsters der Tigers, die den ersten Erfolg verbuchten. Nach einem Fehler in der Abwehr der Peitinger tippte Maschke die Scheibe schnell weiter auf Pohjamo, der mit seinem ersten Tor in Gelb-Schwarz den Anschlusstreffer setzte. Da Leask, nach einem Scheibenklau, etwas ungenau zielte, blieb der knappe Rückstand auch in der ersten Pause bestehen.
Tigers drehen das Ergebnis
Etwas länger als noch im ersten Drittel dauerte es, bis Peiting erneut mit dem Tore schießen
begann, aber auch im zweiten Abschnitt mussten die Mannen um Trainer Suarez erstmal einen
Gegentreffer schlucken, als Maylan Heger eingesetzt hatte, der auf 3:1 stellte. Dies korrigierten die
Jungs aus Bayreuth jedoch sehr schnell. Genau 8 Sekunden benötigte man, nachdem Spacek einen
Pass durch die Mitte in den Lauf von Brown schlug und dieser die Möglichkeit zum Tor und zum
Anschluss nutzte. Knapp eine Minute später war es Stelzmann, der von hinter dem Tor den
Peitinger Goalie anschoss und damit mit seinem ersten Treffer für die Tigers den Ausgleich zum
3:3 besorgte. Damit war gleichzeitig der Arbeitstag von Magg beendet, für den Steffen ins Tor der
Gastgeber beordert wurde. Nachdem in der Folge Verelst zum Abkühlen geschickt worden war,
nahmen die Oberbayern sechs Mal in Serie eine 2-Minuten-Strafe. Dabei musste Mayr, der Bollers
mit dem Schläger im Gesicht traf, mit 2+2 runter. Mit etwas Anlauf konnte hier auch Nutzen
gezogen werden. In der 33. Minute lief die Scheibe sauber durch die Reihen, bevor Brown an der
Reihe war und dieser beherzt abzog. Diese Führung zum 4:3 für die Tigers fiel bei doppelter
Überzahl. Beim nächsten Treffer durch Brown war erneut Powerplay angesagt. Dieses Mal fälschte
der Bayreuther Stürmer eine Scheibe, die von Bollers – der kurz zuvor nach dem Foul von Mayr in
der Kabine genäht worden war - kam, entscheidend ab und erhöhte auf 5:3.
Peiting macht es nochmal spannend
Dachte man nach dem 6:3, dass Hammerbauer nach 42 Minuten besorgt hatte, dass man die
Partie locker runterspielen würde können, sah man sich getäuscht. Die Jungs aus Peiting machten
Druck und gaben sich keineswegs zufrieden. Zunächst knallte Briere nach einem Sololauf die
Scheibe an die Latte, bevor er im Powerplay zum 4:6 traf. Als dann in kurzer Abfolge Heger und
MacKinnon auf die Strafbank wanderten und die Tigers für ca. eine Minute mit zwei Mann mehr
auf dem Eis agierte, veranstaltete man ein munteres Scheibenschießen auf das Tor der Peitinger,
dass jedoch wie vernagelt schien. Diese verpassten Chancen rächten sich in Form von zwei PPTreffern der Peitinger, die diese in der 56. und 60. Minute zum Ausgleich gegen inzwischen müde
werdende Tigers erzielen konnten, was eine Overtime notwendig machte.
In dieser Verlängerung erwies Maylan seinen Jungs einen Bärendienst, als er nach einem
vermeintlichen Foul seinen Schläger weit von sich warf, was die Unparteiischen scheinbar als
Unsportlichkeit werteten und ihn zwei Minuten aus dem Spiel nahmen. Wer anders, als Aidan
Brown nutzte das für seine Jungs und sich und sicherte im anschließenden Powerplay mit seinem
vierten Treffer an diesem Abend den Zusatzpunkt für die Wagnerstädter.
Für die Teams in den drei höchsten Spielklassen folgt nun die Länderspiel-Pause. Weiter geht es
dann Mitte November. Für die Tigers gleich mit dem Derby-Kracher bei den Selber Wölfen. Am
Freitag, 14.11. geht es ab 20 Uhr im „Wolfsbau“ um Punkte, bevor man am darauffolgenden
Sonntag den EV Füssen bereits zum zweiten Mal im Bayreuther Tigerkäfig empfängt.
 www.ihp.hockey    Sonntag 2.November 2025  22:52 Uhr Bericht:     TB
Autor:     av


erdinggladiatorsErding Gladiators
Erding Gladiators in der Krise – Deutliche Niederlagen gegen Bayreuth und Füssen

(OLS)  Die sportliche Talfahrt der Erding Gladiators hält an. Nach der enttäuschenden Vorstellung gegen Bad Tölz kassierte die Mannschaft von Trainer Dominik Quinlan am Wochenende zwei weitere klare Niederlagen: ein 0:5 bei den onesto Tigers Bayreuth und ein 2:6 zu Hause gegen den EV Füssen.
In Bayreuth zeigten die Gladiators am Freitagabend eine schwache Vorstellung. Ohne echte Gegenwehr überließen sie den Gastgebern weitgehend das Feld. Bayreuth, das zuvor eine 1:10-Klatsche in Heilbronn verkraften musste, war von Beginn an die aktivere und entschlossenere Mannschaft. Bereits im ersten Drittel stellten Kyle Bollers (15., Powerplay) und Leon Bauhof (16.) die Weichen für die Tigers auf Sieg. Während Bayreuth clever und effektiv agierte, blieben die Erdinger Angriffsbemühungen blass und harmlos. Auch sechs Überzahlsituationen blieben ungenutzt – ein Spiegelbild der derzeitigen Offensivprobleme.
Am Sonntag wollte die Quinlan-Truppe in der Stadtwerke Erding Arena eine Reaktion zeigen – doch erneut blieb der erhoffte Befreiungsschlag aus. Zwar starteten die Gladiators engagiert und gingen durch Elias Maier (25.) im Powerplay in Führung, doch der Auftritt kippte binnen Minuten: Vier Gegentore in weniger als fünf Minuten ließen die Hoffnungen der über 1.000 Zuschauer schnell verpuffen. Füssen nutzte die massiven Abwehrfehler konsequent und zog durch Neudecker (27.), Beslé (29.), Boyko (30.) und Seitz (30.) auf 4:1 davon.
Zwar gelang Grady Hobbs (45.) noch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer, doch Füssens Topstürmer Simon Boyko stellte mit zwei weiteren Treffern den 6:2-Endstand her.
In der Deutschland-Cup-Pause haben die Gladiators nun Zeit, um sich zu sammeln und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Danach warten die nächsten schweren Aufgaben: Am Freitag, 14. November, geht es nach Heilbronn, ehe am Sonntag, 16. November, um 18 Uhr die Selber Wölfe in der Stadtwerke Erding Arena gastieren.
 www.ihp.hockey    Sonntag 2.November 2025  21:20 Uhr Bericht:     TSVE
Autor:     dw


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Indians bleiben Tabellenführer 

(OLS)  Dem ECDC Memmingen gelang am KUTTER-Familientag ein 5:4 n.P. Sieg. Vor 3211 Zuschauern lieferten sich beide Teams ein packendes Topspiel mit dem besseren Ende für die Indians, die somit vorerst Tabellenführer in der Länderspielpause bleiben. Auch der Teddy-Bear-Toss war erneut ein voller Erfolg.
Brett Ouderkirk kehrte nach seiner Verletzung wieder zurück ins Aufgebot. Ebenso gab Robert Peleikis sein Saisondebüt. Justus Roth begann erneut im Tor. Im ersten Drittel bekam man eine relativ ausgeglichene Partie zu sehen. Beide Teams waren gut aufeinander eingestellt und es zeichnete sich eine intensive Begegnung ab. Nach einem Scheibenverlust im eigenen Drittel nutzte Curtis Leinweber den Fehler zum 1:0 für den DSC aus. Doch Timo Gams gelang prompt der Ausgleich für den ECDC kurz vor der Pause, was für einen wahren Regen aus Kuscheltieren sorgte.
Das Mitteldrittel ging ganz klar an die Indians, die nun tonangebend waren und den DSC unter Druck setzten. Eddy Homjakovs bediente Denis Fominych, der die Scheibe zum 2:1 im DSC-Gehäuse unterbrachte. Brett Ouderkirk gelang in Überzahl das 3:1, Markus Lillich schoss sogar noch das 4:1 für Memmingen. Der ECDC sorgte damit für eine komfortable Führung.
Doch die Hausherren versäumten es im letzten Drittel eine endgültige Entscheidung zu erzwingen. Die Niederbayern hingegen trafen durch Ondrej Pozivil zum 2:4 und witterten nun Morgenluft. Nur wenige Minuten später war es Marcel Pfänder, der in Überzahl zum 3:4 traf. Die Indians standen nun unter Druck und Deggendorf drängte auf den Ausgleich, der kurz vor Ende der regulären Spielzeit fiel. Dylan Jackson markierte, bei herausgenommenem Torhüter den Ausgleich und schickte die Begegnung in die Overtime.
In der Verlängerung konnte kein Sieger ermittelt werden, weshalb im Penaltyschießen die Entscheidung für den Zusatzpunkt fallen musste. Linus Svedlund gelang dort der entscheidende Treffer, Justus Roth hielt alle Penaltys des DSC. Die Indians sicherten sich am Ende den Zusatzpunkt und gehen nun als Tabellenführer in die Länderspielpause.
In der kommenden Woche pausiert der Ligabetrieb aufgrund des Deutschland Cups. Danach geht am Freitag, dem 14.11., in Peiting weiter. Spielbeginn beim ECP ist um 19:30 Uhr. Zwei Tage später empfangen die Indians den EV Lindau am Sonntag um 18:00 Uhr in der ALPHA COOLING-Arena.
ECDC Memmingen vs Deggendorfer SC  5:4 n.P.  (1:1/3:0/0:3/1:0)
Tore:0:1 (19.) Leinweber, 1:1 (20.) Gams (Meier, Peleikis), 2:1 (23.) Fominych (Homjakovs, Blake), 3:1 (24.) Ouderkirk (Svedlund, Homjakovs, 5-4), 4:1 (36.) Lillich (Fominych), 4:2 (45.) Pozivil (Pfänder, Stloukal), 4:3 (47.) Pfänder (Jackson T., Jackson D., 5-4), 4:4 (59.) Jackson D. (Jackson T., Roy), 5:4 (65.) Svedlund (GWG)
Strafminuten:Memmingen 10-Deggendorf 8
Zuschauer:3211
ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Blake, Ettwein; Svedlund, Meisinger ; Kurz, Menner; Peleikis- Lillich, Homjakovs, Fominych; Meier, Spurgeon, Brassard; Krymskiy, Schubert, Gams; Ouderkirk.
 www.ihp.hockey    Sonntag 2.November 2025  20:53 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl mfr


Passau Black HawksPassau Black Hawks
Black Hawks feiern dramatischen Overtime-Sieg gegen
Höchstadt

(OLS)  Die Passau Black Hawks haben am Sonntagabend vor 763 Zuschauern in der
Eis-Arena Passau einen packenden Eishockey-Krimi für sich entschieden. Trotz
erheblicher Personalsorgen – gleich fünf Stammspieler fehlten
verletzungsbedingt – setzte sich das Team von Trainer Petr Bares mit 5:4 nach
Verlängerung gegen den Höchstadter EC durch.
Bereits am Freitag hatten die dezimierten Habichte beim Auswärtsspiel gegen
die Tölzer Löwen Moral bewiesen und trotz einer 5:6-Niederlage nach
Verlängerung einen Punkt aus Oberbayern entführt. „Wir sind solide in die
Partie gestartet und konnten anfangs gut Druck aufbauen. Im zweiten Drittel
haben wir jedoch zu viele Konter zugelassen und waren nicht mehr nah genug
am Gegner. Das hat uns die Führung gekostet. Dennoch konnten wir im
Vergleich zu den letzten Spielen wieder mehr Druck erzeugen. Jetzt müssen wir
an unserer Konstanz arbeiten“, resümierte Thomas Nuss nach dem Spiel in Bad
Tölz.
Kurz vor dem Heimspiel gegen Höchstadt folgte der nächste Rückschlag:
Verteidiger Michael Reich verletzte sich beim Aufwärmen und musste passen.
Dennoch starteten die Black Hawks unter den Augen von Frank Lutz, dem
Vorsitzenden des Deutschen Eishockey-Bundes, engagiert in die Partie. Die
erste Unterzahlsituation überstanden die Gastgeber schadlos, ehe Thomas
Nuss in der zwölften Minute das 1:0 erzielte. Noch vor der Pause glichen die
Alligators durch Anton Seewald im Powerplay aus.
Im zweiten Drittel erwischten die Passauer eigentlich den besseren Start,
konnten ihre Chancen jedoch nicht nutzen. Stattdessen schlugen die Gäste
eiskalt zu: Tyler Gron brachte Höchstadt in Führung. Die Black Hawks zeigten
jedoch Moral und glichen durch David Seidl zum 2:2 aus. Nach einer
Unachtsamkeit war erneut Gron zur Stelle und stellte auf 2:3 aus Sicht der
Hausherren.
Nach dem Wiederanpfiff bot sich den Black Hawks in Überzahl die Chance zum
Ausgleich, doch das Fehlen der verletzten Stammkräfte machte sich
insbesondere im Spielaufbau bemerkbar. Auch die Gäste taten sich im
Powerplay schwer. Mitte des Schlussdrittels erkämpfte sich Andrew Schembri
die Scheibe und traf im Alleingang zum 3:3. Im direkten Gegenzug gingen die
Alligators erneut in Führung, doch Brendan Harrogate sorgte nach einem
gewonnenen Bully mit einem platzierten Schuss für das 4:4.
Da in der regulären Spielzeit kein weiterer Treffer fiel, musste die Entscheidung
in der Verlängerung fallen. Dort avancierte Kapitän Rene Röthke zum
Matchwinner und sicherte den Black Hawks den umjubelten 5:4-Sieg.
"Wir haben uns schwer getan ins Spiel zu kommen. Wir haben zu oft die
Scheibe verloren und so gefährliche Situationen zugelassen. Im dritten Drittel
haben wir das besser gemacht, wir haben das Spiel einfach gehalten und die
Schüsse zum Tor gesucht, weswegen wir am Ende die Punkte holen konnten.",
so Marlon D'Acunto nach dem Spiel.
Das nächste Heimspiel bestreiten die Passau Black Hawks nach der
Deutschland-Cup-Pause am Freitag, 14. November, um 19:30 Uhr gegen den SC
Riessersee. Tickets sind bereits online unter etix.com erhältlich.
 www.ihp.hockey    Sonntag 2.November 2025  21:32 Uhr Bericht:     EHFP
Autor:     czo


selberwoelfeSelber Wölfe
Torfestival geht an Bad Tölz - Selber Wölfe vs. Bad Tölz 4:7 (2:3; 1:2; 1:2)

(OLS)  Ein torreicher Abend endet mit dem Sieg für die Gäste aus Bad Tölz. Betrachtet man die kompletten 60 Minuten, war es sicherlich kein unverdienter Sieg für die Tölzer, die ein cleveres, allen voran aber sehr effizientes Auswärtsspiel bestritten. Hinzu kamen ungewohnt viele leichte und individuelle Fehler der Selber Wölfe, welche den Gästen zusätzlich in die Karten spielte. Nun steht erstmal die Länderspielpause an, welche den Wölfen sicherlich nicht ungelegen kommt, ehe dann am Freitag in zwei Wochen das Derby gegen Bayreuth in der NETZSCH Arena ansteht.
Bad Tölz sehr effizient
Die Wölfe erwischten einen guten Start und erspielten sich erste Torchancen. Klughardt war es im Nachschuss, der Bittner fast überwand, kurz darauf hatte Nemec eine top Chance, die Wölfe in Führung zu bringen. Von den Gästen war wenig zu sehen. Nach einem Puckverlust an der Bande schlug Tölz dann aber eiskalt zu. Nach mehrmaligen nachsetzen war es letztlich Nirschl, der Weidekamp überwinden konnten. Die Partie flachte nun etwas ab und wurde erst wieder schwungvoller als Nirschl völlig allein gelassen vor Weidekamp stand und den Querpass von Keränen zum 0:2 im Tor unterbrachte. Dieser Treffer war dann die Initialzündung für die Wölfe. Keine Minute später bediente Gelke den an der blauen Linie positionierten Schutz, welcher mit seinem Onetimer Bittner keine Abwehrchance ließ. Gute 30 Sekunden später, durften die Wölfe erneut jubeln. Hördler mit einem starken Querpass auf Nemec, welcher auf 2:2 stellen konnte. Im Powerplay folgte dann die kalte Dusche für Selb. Einen Pass an der blauen Linie von Tramm fing Schönberger ab und ließ Weidekamp im eins gegen eins mit einem platzierten Schuss unter die Latte keine Chance.
Wölfe brauchen zu viele Chancen
Zu Beginn gab es direkt die kalte Dusche für die Wölfe. Im Powerplay nutzte Nirschl eine Chance nach wenigen Sekunden und baute die Führung für Tölz wieder aus. Die Gastgeber waren weiterhin das tonangebende Team und erspielten sich auch immer wieder gute Chancen, doch der Puck fand vorerst nicht an Bittner vorbei ins Tor. Tölz machte weiter wie auch im ersten Drittel und lauerte auf Fehler der Wölfe. Ein weiterer leichter Scheibenverlust an der blauen Linie von Gauch führte zu einem Penalty. Weidekamp behielt gegen Nirschl die Oberhand und wehrte mit dem Schoner ab. Das Spielglück war blieben auf Seiten der Gäste. Ein Befreiungsschlag von Nirschl landete bei Piipponen der allen enteilt war, von außen vors Tor zog und den Puck durch die Schoner von Weidekamp zum 2:5 schob. Erneut war Selb auf die schnelle Antwort aus und fand diese dann auch im Powerplay. Lahtinen bediente Schutz, welcher in gewohnter Manier den Puck trocken versenkte. In der Folge wurde es hitziger und die Wölfe waren drauf und dran, den nächsten Treffer zu erzielen. In doppelter Überzahl hatte Schutz nochmals die Chance zu verkürzen, sein Schuss ging jedoch knapp vorbei.
Tölz macht es deutlich
Wieder waren es die Gäste aus Tölz, die als erstes den Puck im Tor der Wölfe unterbrachten. Ein Schuss von Grossrubatscher, bei welchem Weidekamp die Sicht verdeckt wurde, schlug im Tor der Wölfe ein. Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich Prokopvoics mit dem siebten Treffer für Tölz an diesem Abend. Im Powerplay war es Lahtinen der einen Querpass vom Schutz verwertete, doch dieser Treffer sollte der letzte an diesem Abend bleiben. In den Schlussminuten plätscherte die Partie vor sich hin und endete mit dem klaren Sieg für Bad Tölz.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe: Weidekamp (Scherer) – Gläßl, Tramm, Gauch, Ulrich, Müller, Kassay-Kezi, Hördler – Spitzner, Gelke, Schutz, Rubin, Némec, Valasek, Klughardt, Lahtinen, Ziesche
Bad Tölz: Bittner (Salvarani) – Klikora, Fichtner, Grossrubatscher, Dietmann, Krumpe, Manhart, Oberhöller - Piipponen, Keränen, Nirschl, Schönberger, Prokopovics, Sauer, Schuster, Fischhaber, Kästele, Schlager, Kathan, Sahanoglu
Tore: 8. Min. 0:1 Nirschl (Keränen, Piipponen) 13. Min. 0:2 Nirschl (Keränen, Klikora) 13. Min. 1:2 Schutz (Gelke, Tramm) 14. Min. 2:2 Nemec (Hördler, Rubin) 17. Min. 2:3 Schönberger (Fischhaber) 21. Min. 2:4 Nirschl (Klikorka, Pipponen; 5/4) 30. Min. 2:5 Piipponen (Nirschl, Fichtner) 32. Min. 3:5 Schutz (Lahtinen, Tramm; 5/4) 43. Min. 3:6 Grossrubatscher (Schönberger, Sauer) 45. Min. 3:7 Prokopovics (Dietmann) 50. Min. 4:7 Lahtinen (Tramm, Schutz; 5/4)
Strafzeiten: Selb 4, Bad Tölz 12
Schiedsrichter: Gebei, Lajoie (Reitz, Laudenbach)
Zuschauer: 2.172
 www.ihp.hockey    Sonntag 2.November 2025  21:20 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons unterliegen Leipzig - Icefighters haben Herford sicher im Griff

(OLN)  Für den Herforder Eishockey Verein endete die erste intensive Phase der Oberliga Nord mit einer weiteren Niederlage. Beim 1:4 (0:1/1:2/0:1) gegen die KSW Icefighters Leipzig gelang es den Ice Dragons lediglich im letzten Drittel, sich aus der Dauerumklammerung der Gäste zu befreien. Für einen Sieg kamen die Ostwestfalen jedoch nicht mehr in Frage.
Von Beginn an übernahmen die Sachsen in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ das Kommando auf dem Eis und schnürten den HEV im eigenen Drittel ein. Das 1:0 für Leipzig durch Tim Detig in der 8. Minute war die logische Folge und bereits zu diesem frühen Zeitpunkt hochverdient. Herfords Torhüter Jakub Urbisch war es zu verdanken, dass der Rückstand für die Gastgeber bis zur ersten Pausensirene nicht höher ausfiel.
Der zweite Spielabschnitt begann für das Heimteam verheißungsvoll. Dennis Sticha arbeitete den Puck in der 22. Minute zum 1:1-Ausgleich über die Linie. Doch die Freude hielt nicht lange an. Bereits eine Minute später nutzte Johan Eriksson eine Powerplaysituation zur erneuten Gästeführung. Die einzige Überzahlsituation für Herford verpuffte nur kurz darauf und als die Icefighters gerade wieder vollzählig waren, schlugen sie ein weiteres Mal zu. Daniel Visner schnappte sich die Scheibe, überlief die HEV-Defensive auf der rechten Seite und vollendete zum 3:1. In der verbleibenden Zeit des 2. Drittels wiederholte sich das Spielgeschehen der ersten 20 Minuten. Leipzig erhöhte den Druck und ließ die Ice Dragons überhaupt nicht mehr zum Zuge kommen. Trotz einer Schussbilanz von 7:37 blieb es bis zum letzten Seitenwechsel bei der 2-Tore-Führung für die Icefighters.
Auch wenn bis zu diesem Zeitpunkt bei den Gastgebern nicht viel zusammenlief, versuchten sie im Schlussdrittel über den Kampf zurückzufinden. Herford bemühte sich, ließ nun etwas besser die Scheibe laufen, doch Leipzig verstand es gut, in der Defensive dagegenzuhalten. So gelang es dem HEV zwar, das Spielgeschehen in die Gästehälfte zu verlagern, gute Torgelegenheiten blieben jedoch Mangelware. Rund dreieinhalb Minuten vor Ende der Begegnung nahm Chefcoach Henry Thom Torhüter Jakub Urbisch zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und setzte alles auf eine Karte. Leipzig spielte jedoch routiniert weiter und setzte per EmptyNet den 4:1-Schlusspunkt durch Yannic Bauer kurz der Schlusssirene.
„Ich nehme ein Stück weit auch die Schuld der Niederlage mit auf mich. Wir haben heute aufgrund der letzten Ergebnisse die Reihen etwas umgestellt. Das hat leider gar nicht geklappt und wir waren oftmals zu weit weg von unseren Gegenspielern. Nachdem wir für das letzte Drittel wieder zurück in die alte Formation gegangen sind, war es besser. Ich bin froh, wie die Mannschaft da nochmal aus der Kabine gekommen ist und dass sie sich nicht hat hängen lassen.  Der Sieg für Leipzig ist hochverdient“, äußerte sich Henry Thom im Anschluss an die Begegnung. „Für uns ist es gut, dass nun die Deutschland-Cup-Pause kommt und dass die Jungs wieder die Köpfe frei bekommen. Da wir noch einen Spieltag länger Pause als die übrigen Teams haben, werden wir ein wenig anders die Einheiten staffeln und hoffentlich auch wieder alle Spieler gesund zurückhaben, wenn es dann gegen Halle geht“, so der HEV-Chefcoach weiter. Die Begegnung gegen Halle ist am Sonntag, den 16. November um 18.30 Uhr in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“. Tickets gibt es bereits online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de .
Tore:
0:1 07:04 Tim Detig (Tom Pauker / Yannic Bauer)
1:1 21:07 Dennis Sticha (Nick Walters / David Makuzki)
1:2 22:21 Joha Eriksson (Emil Aronsson / Marc Zajic) PP1
1:3 25:23 Daniel Visner (Philipp Hertel / Robin Thalmeier)
1:4 58:32 Yannic Bauer (Daniel Schwamberger / Chad Bassen) EN
Strafen:
Herford 6 Minuten + 5 Minuten Dennis König
Leipzig 2 Minuten + 5 Minuten Daniel Visner
Zuschauer:
761
Streambuchungen:
270
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  12:31 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Am Ende wird es richtig bitter / ESV-Piraten halten zwei Drittel gut gegen den neuen Tabellenführer Schweinfurt mit – doch im letzten Drittel brechen alle Dämme

(BYL)  40 Minuten lang sahen die rund 420 Zuschauer am Sonntagabend in der Buchloer Sparkassenarena einen packenden und engen Kampf annähernd auf Augenhöhe, in dem keiner der Buchloer Anhänger vermutet hätte, dass es letztlich dann doch mit einer so deutlichen Packung enden würde. Denn im letzten Drittel durfte der neue Tabellenführer aus Schweinfurt in der in dieser Spielzeit bis dato so sattelfesten Buchloer Defensive fast nach Belieben schalten und walten, sodass die Buchloer schlussendlich eine deftige 4:11 (1:2, 2:2, 1:7) Heimklatsche kassierten.
„Wir sind im letzten Drittel komplett auseinandergebrochen – auch weil hier die Disziplin gefehlt hat“, musste ESV-Trainer Waldemar Dietrich nach zuvor zwei ordentlichen Dritteln seiner Schützlinge eingestehen. In der Tat zerlegten die Schweinfurter die Buchloer nach dem engen 3:4 nach 40 Minuten praktisch in ihre Einzelteile, wobei sich die Hausherren stellenweise auch förmlich ihrem Schicksal ergaben und der starke Spitzenreiter es auch bis zur letzten Sekunde gnadenlos zu Ende spielte. „Das Endergebnis war höher als es der Spielverlauf hergegeben hat“ gestand auch Gäste-Coach Sergej Waßmiller ein, dessen Team aber unter dem Strich hochverdient alle drei Punkte mitnahm und sich dadurch an Königsbrunn vorbei an die Tabellenspitze setzte.
Wie bereits erwähnt hatte es nach den ersten zwei Dritteln absolut nicht nach einer solch klaren Angelegenheit ausgesehen. Beide Teams starteten schwungvoll und forsch ins Spiel und so entwickelte sich ein intensives, schnelles und sehenswertes Spiel, in dem Adriano Carciola die Hausherren im ersten Überzahl mit 1:0 in Front brachte (7.). Doch die beste Offensive der Liga zeigte sich auch an diesem Abend bärenstark und wendete das Blatt noch im ersten Abschnitt. Ein schönes Solo von Ilia Zheltakov (9.) und ein Powerplaytor von Kevin Heckenberger (13.) brachten die Gäste noch vor der ersten Pause in Front, die mit den zwingenderen Abschlüssen sogar höher hätten führen können, aber mehrfach an ESV-Keeper David Blaschta scheiterten.
Auch das Mitteldrittel blieb ein Spiel mit offenem Visier und so weiterhin attraktiv für die Zuschauer. Beide Teams ließen allerdings immer wieder aussichtsreiche Gelegenheiten ungenutzt und so dauerte es bis zur 33. Minute, ehe Zheltakov auf 1:3 erhöhte. Buchloe reagierte aber schnell und kam sofort wieder auf 2:3 heran, als Alexander Krafczyk einen Keil Schuss noch entscheidend abfälschte (34.). Und obwohl die Mighty Dogs durch Tomas Cermak nicht einmal eine Zeigerumdrehung später den alten Zwei-Tore Abstand wiederherstellten (35.), ließen die Piraten nicht locker und kamen durch den ersten Saisontreffer von Joey Lewis auch noch vor der zweiten Pause in Überzahl wieder auf ein Tor heran (38.).
Es deutete also alles auf einen ebenso umkämpften Schlussabschnitt hin, doch nachdem Schweinfurt mit zwei Überzahltoren durch Cermak und Petr Pohl auf 3:6 davonzog (46./48.), war die Gegenwehr der Freibeuter offenbar gebrochen. Wie sonst lässt sich erklären, dass man in der Folge noch weitere fünf Treffer schlucken musste. Der zweite Treffer von Kevin Heckenberger (51.), die Treffer zwei und drei von Petr Pohl (55./58.) und ein Doppelpack von Jens Asmus (55./60.) ließen den Spielstand deutlich in die Höhe schnellen. Das zwischenzeitliche 4:9 durch Krafczyk war da nur ein schwacher Trost (55.). Denn mit dem Endstand von 4:11 kassierten die Buchloer trotz 40 ordentlichen Minuten am Ende eine herbe Packung, die man nun schnell aufarbeiten und aus den Köpfen bekommen muss, damit dieses bittere Schlussdrittel ein hoffentlich einmaliger Ausrutscher bleibt
 www.ihp.hockey    Sonntag 2.November 2025  23:00 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ESC KemptenKempten Sharks
Biss gezeigt - ESC Kempten holt zwei Punkte nach Overtime in Waldkraiburg

(BYL)  Es ist schon verblüffend, was eine Mannschaft innerhalb von zwei Tagen bewegen kann. Alles was Trainer Sven Curmann nach der desolaten Vorstellung gegen Buchloe am Freitag vermisste brachte man von der ersten Minute an in Waldkraiburg aufs Eis. Tempo, Einsatz, Wille, Teamgeist, Spielfreude und Laufbereitschaft. Es gab einige Änderungen im Kader, Tomas Kulhanek kehrte nach seiner Erkrankung wieder zurück ins Lineup, dafür fehlte Pascal Dopatka, er hat eine leichte Blessur und wurde geschont. Nikolai Streif und Tobias Russler waren beim ERC Sonthofen im Einsatz. Im Tor stand zum ersten Mal seit seiner Verpflichtung Clemens Wiedemann und er zeigte eine starke Leistung bei seinem Einstand. Für Dopatka rückte David Mische in die Formation mit Kevin Hu und Filip Kokoska.
In der ersten halben Stunde der Begegnung ließen die Sharks die Hausherren überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Aus einer starken Defensive heraus brachte man Angriff um Angriff auf das Löwen Gehäuse. Mit einem starken Forecheck drängte man die Gastgeber immer wieder in deren eigenes Drittel und kam zu guten Chancen. Bis zur Spielmitte war die inzwischen herausgeschossene vier Tore Führung auch absolut verdient. Ein perfektes Auswärtsspiel legte man an den Tag, bis die Heimmannschaft sich darauf besann endlich aktiver am Spiel teilzunehmen. Vor allem waren es die brandgefährlichen Konter über die starken Hora und Sramek, die man bestens kennt, welche nun endlich zum Erfolg führten. Dreimal war man mit viel Tempo und schnellen Vorstößen erfolgreich, im Schlussabschnitt gelang sogar der Ausgleich. Doch Kempten gab sich zu keiner Zeit auf. Man hatte selbst viele gute Aktionen, es war ein temporeiches hin und her mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Es war auch deutlich zu sehen, beide Teams wollten unbedingt alle drei Punkte einsacken und nicht in die Verlängerung gehen. Doch es ging in die 5 extra Minuten, auch hier hatten beide gute Chancen das Spiel zu entscheiden Letztendlich war dann Filip Kokoska mit seinem zweiten Treffer des Abends der Matchwinner.
Statistik:
EHC Waldkraiburg - ESC Kempten 4:5 n.V. (0:3,3:1,1:0,0:1)
Tore:
0:1 Kokoska (Hu,Seider)(2.),
0:2 Hu (Hlozek)(8.),
0:3 Schäffler (Steiner,Stauder)(17.),
0:4 Kulhanek (Kokoska, Marquardt)(21.),
1:4 Hora (Sramek)(28.),
2:4 Hora (Vogl,Sramek)(31.),
3:4 Maierhofer (Dzernis)(35.),
4:4 Vogl (Hora,Cejka)(51
4:5 Kokoska (Kulhanek,Hu)(65.).
Strafminuten:
EHC Waldkraiburg: 10
ESC Kempten: 10
Beste Spieler:
EHC Waldkraiburg: Daniel Hora
ESC Kempten: Filip Kokoska
Zuschauer: 644
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  11:21 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th

 
ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
EHC Königsbrunn kassiert Klatsche gegen Peißenberg

(BYL)  Trainer Bobby Linke hatte im Vorfeld klar vor den Peißenberg Miners gewarnt, scheinbar stießen seine Worte auf taube Ohren. Denn mit der 1:8 Auswärtsniederlage endet die Siegesserie der Königsbrunner bei einem Gegner auf Augenhöhe, der viele Dinge besser machte als der EHC.
Peißenberg konnte von Beginn an mit vier Reihen auflaufen, der EHC war mit drei Linien angereist. Im Tor stand Joshua Appler in seinem ersten Punktspiel für Königsbrunn, als Ersatz hielt sich Robin Rieger bereit.
Schon von der ersten Spielminute entwickelte sich eine schnelle und intensive Partie auf Augenhöhe mit vielen Zweikämpfen. Die erste richtig gute Chance hatten die Hausherren in der zweiten Spielminute, die aber ohne Torerfolg blieb. Dafür gingen die Miners in der sechsten Spielminute in Führung, als die Miners bei einem Scheibenverlust der Brunnenstädter durch Dejan Vogl das 1:0 erzielten. Königsbrunn antwortete mit einer Druckphase, in der David Kaiser den Puck aber nur an den Pfosten traf. In der hitzig geführten Partie hagelte es ab der zehnten Spielminute Strafen. In Unterzahl hatte Clay Ellerbrock in der 13. Spielminute gleich zwei sehr gute Torchancen, die aber nicht von Erfolg gekrönt waren. Die Miners machten es besser und erhöhten in der 15. Spielminute durch Klein auf 2:0. Bis Drittelende konnte aber keine Mannschaften mehr nachlegen, so dass es mit der Führung für Peißenberg ein erstes Mal in die Kabinen ging.
Im Mittelabschnitt kam Königsbrunn gut ins Spiel und hatte gleich in der 22. Spielminute eine erste gute Chance durch Tim Bullnheimer, doch der Peißenberger Keeper Baron zeigte eine starke Partie und entschärfte die Situation. In der 25. Spielminute hatten die Königsbrunner gleich drei gute Chancen auf einen weiteren Treffer, blieben aber ohne Torerfolg. Die Hausherren machten es erneut besser und trafen in der 26. Spielminute zum 3:0. Nur eine Minute später legten die Miners in Unterzahl nach Scheibenverlust der Brunnenstädter sogar das 4:0 nach, es ging nun Schlag auf Schlag. In der 28. Spielminute verkürzte Stefan Rodrigues auf 4:1, er lief in Überzahl unbedrängt vor das gegnerische Tor und netzte die Scheibe ein. Nur acht Sekunden später nutzten aber die Miners einen katastrophalen Scheibenverlust des EHC und trafen gnadenlos zum 5:1. Danach wechselten die Brunnenstädter den Goalie, für den genervten Joshua Appler durfte nun Robin Rieger das Königsbrunner Tor hüten, für ihn war es ebenfalls seine erste Partie für die Brunnenstädter. Die Partie blieb hochintensiv, mit leichten Vorteilen für den EHC, der aber zu harmlos im Abschluss blieb. Nach vierzig Spielminuten ging es dann ohne weitere Tore in die letzte Pause.
Königsbrunn musste nun liefern, vier Tore Rückstand waren kaum aufholbar. Doch schon in der 44. Spielminute kassierten die Brunnenstädter den zweiten Treffer in Unterzahl zum 6:1. Die Miners waren einfach wacher und nutzten die Möglichkeiten, die sich im Laufe eines Spiels ergeben. In der 47. Spielminute hatte auch Königsbrunn gute Chancen auf den Anschlusstreffer, doch wie schon in den beiden Dritteln waren die Miners effektiver. In der 49. Spielminute erhöhten die Hausherren auf 7:1, nach einer schönen Einzelaktion erzielte Parrish in Überzahl den nächsten Treffer. Es kam noch schlimmer, in der 53. Spielminute musste der EHC sogar noch das 8:1 schlucken, einen Rebound konnten die Miners konsequent verwerten. Nur drei Minuten später hatte Peißenberg kurzzeitig sogar doppelte Überzahl, die aber folgenlos blieb. In der letzten Spielminute hatten die Brunnenstädter, die bis dahin weiterhin alles versuchten, noch zwei weitere Top-Chancen. Die Scheibe wollte aber einfach nicht ins Tor, zumal Keeper Baron einen Sahnetag erwischt hatte und bis dahin alle Versuche der Brunnenstädter zunichtemachte. Peißenberg gewinnt am Ende klar verdient, wenn auch vom Ergebnis zu hoch, gegen einen EHC Königsbrunn, der unter seinen Möglichkeiten blieb.
Somit endet die Königsbrunner Siegesserie in der Liga gegen die Peißenberg Miners, die heute gnadenlos effektiv, gallig und hellwach waren. Die Brunnenstädter machten zu wenig aus den gegebenen Möglichkeiten und waren teilweise zu unkonzentriert gegen überlegene Hausherren, die sich mit dem Sieg aus einem kleinen Tief schossen. EHC-Coach Bobby Linke nennt die Ursachen für die sehr deutliche Niederlage:
„Heute haben uns einige Körner gefehlt, Peißenberg war uns in allen Belangen überlegen. Sowohl läuferisch als auch zweikampftechnisch, in der Effizienz dann auch. So eine Niederlage tut weh, aber so kannst du das Ergebnis wenigstens nicht schönreden und musst dich mal hinterfragen. Wir müssen jetzt das Beste draus machen, das war jetzt ein Schuss vor den Bug. Da ist keine Mannschaft gefeit davor. Es gilt nun einen Haken dahinter zu machen und die kommende Woche gut zu trainieren. Heute war für uns nichts zu holen, wir müssen den Blick nun auf Freitag richten.“
Tore: 1:0 Vogl (6.), 2:0 Klein (Hörndl, Birkner) (15.), 3:0 Schuler (Rieger, Parrish) (26.), 4:0 Parrish (Vogel, Ebentheuer) (27.), 4:1 Rodrigues (Kinzel, Stange) (28.), 5:1 Höfler (28.), 6:1 Hopper (44.), 7:1 Parrish (Lidl, Murphy) (49.), 8:1 Hörndl (Haloda) (53.)
Strafminuten:  Peißenberg 26     EHC Königsbrunn 28     Zuschauer: 1097
 www.ihp.hockey    Sonntag 2.November 2025  21:28 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


EC PfaffenhofenPfaffenhofen Eishogs
Die ersten Punkte sind da - ECP setzt sich mit 4:1 in Amberg durch

(BYL)  Das lang ersehnte Erfolgserlebnis ist endlich da. Nachdem es für den EC Pfaffenhofen in den ersten fünf Spielen gegen die Topteams der Liga trotz streckenweise durchaus ansprechender Leistung nichts zu holen gab, sind nun die ersten Punkte unter Dach und Fach. Am Freitag siegten die Kreisstädter beim ERSC Amberg mit 4:1 (1:1; 1:0; 2:0) und nahmen drei Zähler mit auf die Heimreise.
„Endlich haben wir uns einmal belohnt,“ zeigte sich Markus Muhr nach dem ersten Saisonsieg erleichtert. „Heute ist es uns gelungen, das Mitteldrittel dicht zu machen,“ so der Coach weiter, der allerdings mit der Anfangsphase der Partie nicht zufrieden sein konnte. „Da haben wir wieder etwas geschlafen und drei Turnovers zugelassen. Gottseidank hat uns da Steven (Catelin) im Spiel gehalten.“ Der reagierte glänzend nach unnötigen Scheibenverlusten in der neutralen Zone gegen alleine auf ihn zustürmende Amberger. In der 18. Minute aber dann doch die bis dahin nicht unverdiente Führung für die Gastgeber. Torjäger Nolan Gardiner ließ Catelin mit einem platzierten Schuss keine Chance. Allerdings hatten auch die Gäste durchaus ihre Möglichkeiten und eine davon führte noch vor der Pause zum Ausgleich. Alex Eckl hatte ERSC-Torhüter Lucas di Berardo bei Jakub Vranas Rückhandschuss erfolgreich die Sicht genommen (19.). Und Vrana war es auch, der sich nur 34 Sekunden nach Wiederbeginn durch die Amberger Abwehr tankte und di Berardo mit einem Schuss in den Winkel überwand. Danach sahen die rund 570 Zuschauer eine relativ ausgeglichene Begegnung mit Chancen hüben wie drüben, doch die knappe Führung der Ilmstädter hielt bis zum zweiten Gang in die Kabinen. Wichtig für die Moral seiner Truppe, wie Muhr bemerkte. „Da hätte auch Amberg 2:1 führen können,“ musste er eingestehen. Umso erfreulicher für ihn, dass seine Mannschaft wie schon nach der ersten Pause hochkonzentriert wieder auf das Eis zurückkam und den Hausherren erneut in der ersten Minute nach Wiederbeginn einen Nackenschlag versetzte. Nach einer Kombination über Vrana und Jan Tlacil kam Alex Eckl frei zum Schuss und brachte den ECP mit 3:1 in Front. Die Vorentscheidung fiel dann bereits gut zwei Minuten später. Verteidiger Marco Muhr zog einfach mal ab und der Puck landete zum 4:1 im Netz. Damit gingen alle vier Treffer auf das Konto des ersten Blocks. Danach konnten die Hausherren nicht mehr zurückschlagen. Der ECP kontrollierte die Partie und hatte durch Marlon Wolf und Tlacil, bei dessen Alleingang der Puck an der Torlinie entlangrutschte, weitere Großchancen. „Ich bin sehr zufrieden und freue mich für die Jungs, dass es endlich mal geklappt hat, schloss Muhr seine Ausführungen. Ganz im Gegensatz zu seinem Amberger Kollegen. „Wir sind heute überhaupt nicht zufrieden. Wir waren immer einen Schritt zu langsam und je länger das Spiel dauerte, desto unkontrollierter wurde es von uns. Deshalb geht der Sieg von Pfaffenhofen auch vollkommen in Ordnung,“ fasste Jan Bönning zusammen und gratulierte Markus Muhr zum Erfolg.
Eine Niederlage musste dagegen die 1b-Mannschaft am Freitag hinnehmen. Gegen den ESV Dachau unterlagen die Pfaffenhofener zuhause mit 0:1 (0:1; 0:0; 0:0). Der einzige Treffer der Partie entsprang einer Co-Produktion der drei Ex-Pfaffenhofener Kevin Maraun, Robert Gebhardt und Torschütze Wassilij Guft-Sokolov. Ab Mitte des zweiten Drittels erhöhte das Team von Trainer Carsten Gräber zwar den Druck nahezu minütlich, brachte den Puck aber trotz bester Möglichkeiten nicht im Tor unter. Damit kassierte man im dritten Spiel bereits die zweite Niederlage mit dem für Eishockey eher ungewöhnlichen Ergebnis von 0:1.
EC Pfaffenhofen: Catelin, Marx, Muhr, Eckl C., Hätinen L.; Münzhuber, Leonhardt, Fichtenau, Ullmann, Neubauer, Eckl A., Eckl O., Seidel, Wolf Ma., Tlacil,, Vrana, Felsöci, Weber, Hilser  
Tore:  1:0 (18.) Gardiner (Walkom, Schmitt); 1:1 (19.) Vrana (Tlacil Eckl C.); 1:2 (21.) Vrana (Muhr, Tlacil); 1:3 (41.) Eckl A. (Tlacil, Vrana); 1:4 (44.) Muhr (Tlacil, Eckl A.)
Strafen:  ERSC 13 + Spieldauer f. Schmitt   ECP  14
Zuschauer: 570
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  12:42 Uhr Bericht:     ECP
Autor:     oex


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Mighty Dogs versenken Pirates mit 4:11

(BYL)  Nachdem am Freitag der EV Dingolfing im Icedome zu Gast gewesen war, führte die nächste Reise der Mighty Dogs am Sonntag nach Buchloe, wo die Pirates bereits um 17 Uhr zum Tanz baten. Begleitet von rund 40 mitgereisten Schweinfurter Fans entwickelte sich eine Partie, die über zwei Drittel hart umkämpft blieb – ehe die ERV-Offensive mit vier Doppelpacks (Zheltakov, Heckenberger, Cermak, Asmus) und einem Hattrick (Pohl) ihre ganze Kaltschnäuzigkeit zeigte und die Piraten regelrecht versenkte.
Das erste Drittel begann mit einem vorsichtigen Abtasten beider Mannschaften, bis in der fünften Minute Ilya Zheltakov die bis dahin größte Chance des Spiels hatte. Im Konter lief er beinahe allein auf Buchloes Schlussmann David Blaschta zu, der den Schuss jedoch stark parierte. Kurz darauf musste Lukas Krumpe auf die Strafbank, und die Gastgeber nutzten ihr Powerplay eiskalt: Adriano Carciola zog von der blauen Linie ab und traf durch die Beine von Benni Roßberg zur 1:0-Führung.
Die Mighty Dogs ließen sich davon allerdings nicht beirren und schlugen nur zwei Minuten später zurück. Wieder war es Zheltakov, der sich sehenswert durch die Abwehr tankte, Blaschta ausspielte und zum 1:1-Ausgleich traf. In der zehnten Minute folgte fast der Führungstreffer, als Tomas Cermak die Latte traf. Kurz darauf durfte Schweinfurt in Überzahl ran, und diesmal saß der Abschluss: Nach feinem Querpass von Josef Dana traf Kevin Heckenberger zur 1:2-Führung. In der 17. Minute jubelten zwar kurzzeitig die Gastgeber, doch der vermeintliche Treffer wurde wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Mit der knappen Führung für den ERV ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel starteten die Mighty Dogs zunächst in Überzahl, konnten diese jedoch nicht nutzen. Stattdessen mussten sie wenig später eine doppelte Unterzahl überstehen – was ihnen mit starker Defensivarbeit gelang. Dieses erfolgreiche Penalty Killing verlieh sichtbar Selbstvertrauen, und prompt schlugen die Gäste wieder zu: Nach einem schnellen Angriff erhöhten Petr Pohl und Ilya Zheltakov auf 1:3. Buchloe zeigte jedoch Moral und verkürzte kurz darauf auf 2:3, ehe Tomas Cermak nach einem Abpraller zum 2:4-Pausenstand abstaubte. Das Spiel blieb offen, Schweinfurt aber zeigte die effizientere Chancenverwertung.
Im Schlussabschnitt sorgte die ERV-Offensive dann endgültig für klare Verhältnisse. Zunächst traf Cermak im Powerplay mit seinem zweiten Tor zum 2:5, ehe sich Buchloe mit weiteren Strafzeiten selbst schwächte. Ein hoher Stock von Schurr brachte den Mighty Dogs erneut Überzahl – und diesmal schlug Petr Pohl eiskalt zu: Sein Schuss von der blauen Linie landete unhaltbar im Netz (3:6). In doppelter Überzahl legte Pohl dann für Kevin Heckenberger auf, der zum 3:7 traf, bevor Pohl selbst seinen zweiten Treffer nachlegte. Nun war der Widerstand der Pirates gebrochen. Nur Sekunden später durfte auch Alexander Asmus jubeln – 3:9!
Zwar gelang Buchloe durch Krafczyk im Powerplay noch das 4:9, doch Pohl machte kurz darauf mit seinem Hattrick alles klar. Kurz vor Schluss traf schließlich auch Asmus ein zweites Mal und setzte den Schlusspunkt zum deutlichen 4:11-Endstand. Ein Ergebnis, das vielleicht etwas zu hoch ausfiel, aber die eiskalte Chancenverwertung bei nachlassender Konzentration der Piraten deutlich widerspiegelte.
Mit diesem Sieg übernehmen die Mighty Dogs die Tabellenführung in der Eishockey-Bayernliga.
Am kommenden Wochenende wartet zunächst das Auswärtsspiel am Freitag um 19:30 Uhr in Geretsried, ehe am Sonntag um 18 Uhr der EHC Waldkraiburg im Icedome gastiert.
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  14:22 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg – ESC Kempten 4:5 (0:3/3:1/1:0/1:0)

(BYL)  Tor: Sickinger Tobias (#32); Englbrecht Maximilian (#45); Verteidigung: Hora Daniel (#3); Lode Felix (#10); Rott Thomas (#20); Ludwig Tim (#23); Kokeš Martin (#50); Cejka Max (#81); Sturm: Dillmann Anthony (#11); Sramek Jakub (#13); Ovaska Santeri (#18); Dzerins Andris (#25); Decker Leon (#34); Engel Florian (#51); Ruß Leander (#63); Rosenkranz Bastian (#68); Maierhofer Florian (#74); Vogl Nico (#88); Zimmermann Patrick (#98);
Tore: 0:1 (1.) Kokoska (Hu, Seider); 0:2 (8.) Hu (Hlozek) PP1; 0:3 (17.) Schäffler (Steiner, Stauder); 0:4 (21.) Kulhánek (Kokoska, Marquardt); 1:4 (28.) Hora (Sramek); 2:4 (31.) Hora (Vogl, Sramek); 3:4 (35.) Maierhofer (Dzerins); 4:4 (51.) Vogl (Hora, Cejka); 4:5 (65.) Kokoska (Kulhánek, Hu).
Zuschauer: 644; Strafminuten: EHC Waldkraiburg 10 – ESC Kempten 10
Löwen retten Punkt durch rasante 4-Tore-Aufholjagd
Auch an diesem Wochenende haben die Waldkraiburger Löwen nicht viel Grund zur Freude. Mitten in dieses Formtief der Lederer-Truppe kamen die „Sharks“ vom ESC Kempten in die Raiffeisen-Arena. In einer normalen Phase ein durchaus machbarer Gegner für den EHC Waldkraiburg, doch stellten die Allgäuer die Innstädter vor arge Probleme.
Als „eins der schlechtesten Drittel, die wir je gespielt haben, seit ich die Mannschaft trainiere“, bezeichnete Trainer Jürgen Lederer den ersten Durchgang. Dieser startete nach nur etwas mehr als einer gespielten Minute gleich mit einem Dämpfer für die Hausherren vom EHC Waldkraiburg. Filip Kokoska verlud hierbei die Löwen-Abwehr und Torhüter Englbrecht noch mit, als er antäuschte, hinter das Tor zu fahren, sich umdrehte und den Puck frech ins Tor legte. In dieser Art und Weise ging es auch im Verlauf des ersten Durchgangs weiter. Bei den Löwen lief nichts zusammen, und man vermisste alles, was man bei einer Eishockeymannschaft vermissen konnte: den Zug zum Tor, Torabschlüsse und nicht zuletzt konsequentes Verteidigen. So ließ man den ESC schalten und walten und Tore erzielen. Das nächste, zum 0:2, erzielte Kevin Hu in Überzahl. In einer 2-auf-1-Situation mit seinem Sturmkollegen Hlozek markierte er seinen Treffer. Der Tore noch nicht genug, legte Kemptens Schäffler rund drei Minuten vor der Pause nach und erhöhte auf 0:3 aus Sicht des EHC Waldkraiburg.
Das zweite Drittel sollte oder vielmehr musste deutlich besser werden. Doch vorerst, wie auch im ersten Durchgang, begann das Spiel nach Wiederanpfiff mit einem Dämpfer. Nur fünf Sekunden sollte es dauern, bis Kemptens Kulhánek – vom Bully weg – aus dem Halbfeld das 0:4 markierte. Doch irgendwas muss Jürgen Lederer in der Pausenansprache gesagt haben, das den Löwen neues Leben einhauchte. In der 28. Minute brachten sich die Löwen das erste Mal an diesem Abend auf die Anzeigetafel – ausgerechnet ein Verteidiger, Daniel Hora, musste es richten und das 1:4 erzielen. Weniger als drei Minuten im Anschluss war es erneut der Tscheche, welcher auch den nächsten Löwentreffer erzielte, indem er sich aus dem Rückraum vor das Tor stahl und einen Nachschuss im verwaisten linken Eck unterbrachte. Weitere vier Minuten später – die Löwen entwickelten mittlerweile wieder etwas Spielfreude – schloss Florian Maierhofer zusammen mit Andris Džeriņš einen schön vorgetragenen Angriff ab und brachte die Löwen bis auf ein Tor wieder ran an die Kemptner Gäste. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.
Im letzten Durchgang sprachen die Körper und Aktionen der Löwen eine ganz andere Sprache als noch im ersten Drittel. Geprägt von Kampfgeist rannten sie gegen nun tiefer stehende „Sharks“ an. Zehn Minuten vor dem Ende sollte es dann so weit sein: Einen flachen Schuss von Hora konnte Kemptens Torhüter Wiedemann noch parieren, dem Nachschuss von Löwen-Kapitän Nico Vogl hatte er jedoch nichts weiter entgegenzusetzen. Die folgenden zehn Minuten waren nun heiß umkämpft, doch bis auf einige schöne Aktionen blieb es torlos, und das Spiel ging in die Overtime. Diese sollte vier Minuten dauern, bis es eine Entscheidung gab. Nach einem Schuss Kemptens, den Max Englbrecht nicht festhalten konnte, entschied Filip Kokoska das Spiel zugunsten der Gäste und gönnte den Löwen lediglich einen Punkt.
In der Tabelle steht Waldkraiburg nun auf Platz neun – mit neun Punkten im Gepäck. Dies ist mit Blick auf die Play-off-Plätze noch kein Aus, jedoch sollte die blau-gelbe Hockeytruppe aus Waldkraiburg sich für künftige Spiele lieber Drittel zwei und drei als Beispiel nehmen – dann klappt es auch mit der Play-off-Teilnahme.
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  00:00 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha


lechbruckfloesserLechbruck Flößer
Auswärtssieg des ERC in Fürstenfeldbruck - 6-Punkte-Wochenende für den ERC perfekt

(BLL)  Der ERC Lechbruck hat am Sonntag einen wichtigen und hart umkämpften Auswärtssieg gefeiert. Bei Dauerregen und schwierigen Eisbedingungen in Fürstenfledbruck setzte sich die Mannschaft um Spielertrainer Paolo De Sousa verdient mit 5:3 (1:2, 2:0, 2:1) gegen den EV Fürstenfeldbruck durch. Die Flößer überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, starker Moral und waren das spielerisch bessere Team.
Dramatischer Auftakt und schnelle Führung für Lechbruck
Schon in der Anfangsphase setzte der ERC ein erstes Ausrufezeichen: Cameron Roberts traf bereits in der 2. Spielminute zur frühen 1:0-Führung, vorbereitet von Richard Schratt und Marius Hack. „Wir sind gut reingekommen und wollten früh Druck machen“, kommentierte Roberts nach der Partie.
Doch der EV Fürstenfeldbruck schlug noch im ersten Drittel zurück: Innerhalb von nur 13 Sekunden drehten Philipp Pechlahner (17:06 Min.) und Dennis Tausend (17:19 Min.) die Partie zugunsten der Hausherren. Die schnelle Führung des ERC war damit zunichte gemacht, und das erste Drittel endete mit einem 1:2-Rückstand aus Sicht der Lechbrucker.
Starker Mittelabschnitt bringt Wende
Auch im zweiten Drittel gab der ERC Lechbruck den Ton an. Wichtig war dabei auch die stabile Defensive um Torhüter Christoph Lohr, der mehrere gefährliche Situationen entschärfte. In der 30. Minute belohnte sich die Mannschaft für den steigenden Druck: Marcus Köpf traf nach Vorarbeit von Morris Demmler und Paolo De Sousa zum 2:2-Ausgleich. Kurz darauf schoss Lukas Fischer den ERC mit 3:2 in Führung (34. Minute). Sein Treffer wurde mustergültig von Neuzugang Tyler Lepore vorbereitet, der zum ersten Mal im ERC-Trikot auflief.
Schlussdrittel bringt Spannung und Entscheidung
Das letzte Drittel begann mit einem Rückschlag: EVF-Spieler Lennart Guttenthaler erzielte in der 48. Minute den erneuten Ausgleich. Doch der ERC zeigte erneut Moral. In einem Powerplay traf Paolo De Sousa (51. Minute) zur erneuten Führung der Flößer, als er von Hack und Roberts am langen Pfosten freigespielt wurde. Nur wenige Minuten später setzte Simon Maucher den entscheidenden Schlusspunkt (55. Minute) – nach einer feinen Vorarbeit von Tobias Dressel.
Die letzten Minuten wurde von den Flößern clever verwaltet und die Hausherren hatten kaum noch Möglichkeiten den Auswärtserfolg der Lecher zu gefährden. Der ERC hat damit den zweiten Sieg in Folge eingefahren und sein Punktekonto auf sieben Zähler ausgebaut.
Trainerstimme
„Das war heute ein echter Arbeitssieg. Unter diesen Bedingungen musste man kämpfen – und das hat die Mannschaft hervorragend umgesetzt. Besonders freue ich mich über den geschlossenen Auftritt und die Moral, die das Team nach dem zwischenzeitlichen Rückstand gezeigt hat“, sagte Co-Trainer Andreas Ott nach dem Spiel.
Strafzeiten:
EV Fürstenfeldbruck 8 Minuten
ERC Lechbruck 6 Minuten
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  06:34 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ms


pfrontenfalconsPfronten Falcons
Falcons finden zu spät ins Spiel

(BLL)  Am Freitag Abend mussten die Falcons beim 5:3 (4:1/1:0/1:1) in Germering ihre erste Saisoniederlage hinnehmen und diese war am Ende aufgrund eines katastrophalen ersten Drittels trotz einer Leistungssteigerung nicht mehr zu verhindern. Während die Pfrontener noch nicht ganz in Germering angekommen schienen, legten die Hausherren stark los und gingen durch Nico Rossi (Mair) und Daniel Menge (Sturm) früh mit 2:0 in Führung. Eine anschließende Überzahlsituation konnten die Falcons nicht nutzen, erst als beide Teams wieder komplett waren konnte Thomas Böck zum 2:1 abstauben, nachdem der von Verteidiger Noah Keller abgegebene Schuss nicht von Schlussmann Emanuel Geiger entschärft werden konnte. Dieses Gegentor zeigte jedoch keine Wirkung bei den Wanderers, die in der 15. Minute durch Marco Göttle (Beslic) zunächst den alten Abstand wiederherstellten und in Überzahl nur knapp knapp zwei Minuten später durch erneut Marco Göttle (Beslic) auf 4:1 stellten. Mit diesem deutlichen Ergebnis ging es in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt verstärkte die Mannschaft von Trainer Jörg Peters erkennbar den Zug zum Tor, zunächst jedoch ohne Erfolg. In dieser Phase leisteten sich die Falcons zu viele, teils unnötige Strafzeiten, was den Gastgebern natürlich in die Karten spielte. Viktor Stipek (Hruska, Ladislav) ließ dies jedoch scheinbar kalt, wieder einmal nutzte der pfeilschnelle Stürmer eine sich hm bietende Chance und verkürtze in Unterzahl auf 4:2. Erneut Viktor Stipek (Decker/Dobner) war es auch, der kurz nach Start des Schlussabschnitts in Überzahl die Pfrontener wieder auf 4:3 heranbrachte. Im Anschluss vergaben die Falcons eine weitere Überzahlmöglichkeit auf den möglichen Ausgleich. Als sich kurz darauf eine solche Chance den Hausherren bot, traf Leon Schuster (Reichel/Kolb) zum Endstand von 5:3 und die erste Niederlage der Ostallgäuer war besiegelt. Diese müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, zu spät in die Begegnung gefunden und zu viele unnötige Strafzeiten verursacht zu haben. Positiv bleibt jedoch festzuhalten, dass sich die Mannschaft nie aufgegeben und wieder herangekämpft hat, auch wenn es am Ende nicht mehr zu Punkten reichen sollte.
Strafzeiten: Wanderers Germering: 12 Minuten + 5 Minuten + Spieldauerstrafe für Leopold Inselkammer, EV Pfronten: 20 Minuten.
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  11:37 Uhr Bericht:     EVP
Autor:     jk


pfrontenfalconsPfronten Falcons
Falcons erkämpfen sich weitere Punkte

(BLL)  In einem packenden und hart umkämpften Spiel konnten sich der EV Pfronten beim knappen 3:2 (0:0/0:1/1:3) gegen eine starke Mannschaft aus Ravensburg drei weitere Punkte sichern. Die Oberschwaben traten nach den Siegen gegen Germering und Reichersbeuern entsprechend selbstbewusst in Pfronten auf und forderten die Hausherren von Beginn an. Doch die Falcons hielten dagegen und so ergaben sich Chancen auf beiden Seiten, die jedoch von den hervorragenden Torhütern Lorenz Pascal und Davis Zvejnieks vereitelt werden konnten. Somit ging es beim Stand von 0:0 in die erste Pause. Nachdem die Ravensburger zwei Unterzahlsituationen schadlos überstanden, konnten sie in der 36. Spielminute ihre erste Überzahl durch Marco Gutekunst (Mikulic/Katjuschenko) zum 0:1 nutzen. Im Abschlussdrittel waren die Hausherren nun gefordert, die drohende zweite Niederlage abzuwenden und es sollte nur 63 Sekunden dauern, bis Viktor Stipek auf Pässe von Edgars Veilands und Miroslav Dobner zum vielumjubelten 1:1 traf. Der Jubel des Pfrontener Anhangs sollte sich noch steigern, als erneut Viktor Stipek nach Vorarbeit von Eugen Scheffer zum 2:1 traf und somit innerhalb von 200 Sekunden seine Mannschaft in Führung schoß. Aber auch das, sollte es noch nicht gewesen sein, denn die Gäste gaben nicht auf und schlugen in Person von David Matis (Jäger) in der 50. Minute zurück und glichen aus. Eine Minute später hatte Viktor Stipek nun die Chance zum 3:2 per Penalty, scheiterte jedoch an Gästetorhüter Zvejnieks. In der 58. Minute ergab sich dann eine weitere Chance, als gleich zwei Gästespieler auf der Strafbank saßen und diese ließen sich die Falcons nicht nehmen, Viktor Stipek (Veilands/Dobner) traf zum 3:2 Endstand und machte somit seinen Hattrick perfekt. Nach dem Rückschlag am Freitag zeigten die Pfrontener somit die richtige Reaktion und erkämpften sich einen weiteren Sieg gegen einen ebenbürtigen Gegner.
Strafminuten: EV Ravensburg 1b: 12 Minuten, EV Pfronten: 10 Minuten.
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  11:38 Uhr Bericht:     EVP
Autor:     jk


ercsonthofenERC Sonthofen
3:1 gegen Ottobrunn: 800 Zuschauer jubeln über dritten ERC-Erfolg

(BLL)  Eishockey-Landesligist ERC Sonthofen kommt so langsam in Fahrt: Nach einem ernüchternden Saisonstart mit zwei herben Niederlagen hat die Mannschaft des Trainerduos Helmut Wahl und Vladimir Kames am Sonntagabend ihr drittes Spiel in Folge gewonnen. Gegen den ERSC Ottobrunn fuhren die Schwarz-Gelben ein 3:1 (0:0, 2:0, 1:1) ein. Besonders erfreulich: Die defensive Stabilität ist zurück. Bei den Sonthofern fehlten weiterhin Nicolas Neuber und Josef Slavicek.
Mit dem Rückenwind aus zwei Siegen in Serie starteten die Sonthofer mit Keeper Fabian Schütze zwischen den Pfosten engagiert in dieses Duell mit dem Rangsiebten und Tabellennachbarn aus Ottobrunn. Auffälligster Akteur in der Anfangsphase war Dan Przybyla, der gleich drei gute Einschussmöglichkeiten hatte, aber an ERSC-Goalie Johanna May scheiterte. Es dauerte zehn Minuten, bis auch die Gäste eine Chance für sich verbuchen konnte, die Schütze aber mit einen guten Schoner-Save zunichtemachte.
Kurz danach hätte Lynnden Pastachak das Führungstor erzielen müssen, als er freistehend vor der Gästekeeperin auftauchte und übers Gehäuse zielte. Deutlich brenzliger für die Hausherren wurde es im darauffolgenden Unterzahlspiel, das Ottobrunn gut aufzog. Ruhepol Schütze verhinderte mit einigen Paraden die Gästeführung. Vor fast 800 Zuschauern zeigte sich der ERC lauf- und spielfreudig an diesem Sonntagabend. Die Zuschauer im Eisstadion an der Hindelanger Straße spürten, dass die Truppe sich nach den Auftaktpleiten gefangen hat und insbesondere in der Defensive immer stabiler auftritt. Während der ERC in den beiden ersten Saisonspielen unglaubliche 17 Gegentore kassierte, war es in den beiden darauffolgenden nur eines.
Der Mittelabschnitt begann genau so wie das erste Drittel: Mit einer Riesenchance für den quirligen Dan Przybyla, der im Slot alleine vor Johanna May stand, den Puck aber nicht an der Ottobrunnerin vorbei ins Tor bugsieren konnte. Mittlerweile wäre die Führung für die Hausherren mehr als verdient gewesen. Zwar versuchten die Ottobrunner mit einzelnen Angriffen, Druck auf den ERC auszuüben – zwingende Einschussmöglichkeiten waren indes Mangelware. Was sicherlich an dem gut sortierten Abwehrverbund in schwarz-gelben Trikots lag.
30 Minuten waren gespielt, da hatte der ERC im Powerplay die nächste große Chance, das sehnlichst erwartete Führungstor zu markieren. Der Puck lief gut und mit schnellen Pässen wollte das Team von Kapitän Marc Sill die ERSC-Abwehr müde und mürbe spielen – das 1:0 fiel trotzdem nicht. Bis zur 37. Minute: Da fasste sich ERC-Stürmer Dustin Ottenbreit bei einem Konter von links kommend ein Herz und donnerte das Spielgerät über die Schulter von Johanna May zum viel umjubelten Führungstor. Und es sollte nur drei weitere Minuten dauern, bis der ERC nachlegte: Bei doppelter Überzahl markierte Lynnden Pastachak auf Vorlage von Marc Sill und Ondrej Havlicek zwei Sekunden vor der Sirene gar das 2:0.
Der Schlussabschnitt sollte mit einem kleinen Stimmungsdämpfer beginnen: Zweieinhalb Minuten waren gespielt, da nutzte Ottobrunns Adam Kofron den Tiefschlag der Sonthofer zum Anschlusstreffer. Die Sonthofer schüttelten sich kurz und nur etwas mehr als eine Minute darauf stellte Edeltechniker Ondrej Havlicek auf Zuspiel von Roman Zwicker und Dan Przybyla den Zwei-Tore-Abstand wieder her und erzielte das 3:1. Fortan kontrollierte der ERC das Geschehen auf dem Eis und brachte den dritten Heimerfolg in Serie unter Dach und Fach.
Weiter geht es für den ERC Sonthofen am kommenden Sonntag um 18.45 Uhr beim EHC Bad Aibling.
 www.ihp.hockey    Sonntag 2.November 2025  20:29 Uhr Bericht:     ERCS
Autor:     nb


pforzheim bisons 2019Pforzheim Bisons
Bisons bleiben zu Hause ungeschlagen

(BWL)  Nachdem sich die Pforzheim Bisons am Freitagabend gegen die Baden Rhinos mit 7:6 (2:2/2:3/2:1) nach Penaltyschießen durchsetzen konnten, folgte am Sonntagabend bei der TSG Reutlingen eine 2:6 (1:1/1:3/0:2)-Niederlage.
Gegen den amtierenden Meister aus Hügelsheim konnten die Bisons gleich das erste Powerplay durch Michal Stec zur 1:0-Führung nutzen (6.). Doch die Gäste zeigten Biss und konnten durch Marco Haas ausgleichen (13.). Im weiteren Verlauf des ersten Drittels durften die Bisons in doppelter Überzahl ran, doch erst nach Ablauf der ersten Strafe netzten die Bisons durch Matej Jurco zur erneuten Führung ein (19.). 39 Sekunden vor der Pause konnte Hügelsheim durch Denis Majewski erneut ausgleichen. Im Mittelabschnitt konnten die Bisons durch Kenneth Taraszewski erneut in Führung gehen (27.), doch nun zeigten die Gäste ihre Klasse und drehten die Partie innerhalb von zwei Minuten. Die Bisons steckten allerdings nicht auf und konnten durch Martin Novotny zum 4:4 ausgleichen (33.). Der Jubel war kaum verhallt, da gingen die Gäste durch Martin Vachal wieder in Führung (34.). Im Schlussabschnitt zeigten die Bisons in Überzahl wieder ihre Stärke und glichen durch Jean Pivec zum 5:5 aus (49.). Kurz darauf verletzte sich der Gästegoalie und mit Sebastian Trenholm kam ein ehemaliger Bison ins Gehäuse. Als zwei Minuten vor dem Ende die Baden Rhinos durch Marco Haas in Führung gingen, rechneten alle schon mit einer Niederlage der Bisons, doch der Wille auf dem Eis war spürbar und so konnte Frans Landström seine Bisons ins Penaltyschießen retten (60.). Da nur Martin Novotny den Puck im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte, bleibt der Zusatzpunkt in der Goldstadt.
Im zweiten Spiel des Wochenendes konnten die Bisons beim Tabellenführer durch Jean Pivec mit 1:0 in Führung gehen (7.). Der ehemalige Topscorer der Bisons schlug kurz vor der ersten Pause für seinen neuen Verein zu und glich für Reutlingen aus (19.). Im zweiten Spielabschnitt ging die TSG in Führung (24.), doch kurz nach Ablauf eines Überzahlspiels schlugen die Bisons zu und glichen durch Oliver Cabala zum 2:2 aus (27.). Kurz darauf mussten gleich zwei Pforzheimer in die Kühlbox und der Spitzenreiter nutze die numerische Überlegenheit zur erneuten Führung (29.). Marek Rubner erhöhte nur vier Minuten später auf 4:2. Im Schlussabschnitt trafen noch Anton Sproll (44.) sowie Remi Morris (53.) zum 6:2-Endstand.
Am kommenden Freitag, 07.11.2025 steht das nächste Heimspiel an, dann empfangen die Bisons um 20:00 Uhr die Mad Dogs Mannheim.
 www.ihp.hockey    Sonntag 2.November 2025  22:11 Uhr Bericht:     CFRP
Autor:     oi

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   
 
soesterboerdeindianerSoester Bördeindianer
Soester EG – EHC Troisdorf 3:1 (0:1 | 1:0 | 2:0)

(LLW)  Was für ein intensives Spiel vor über 400 Zuschauern im Eissportzentrum Möhnesee!  Beide Teams lieferten sich über 60 Minuten einen offenen Schlagabtausch, in dem um jeden Meter Eis hart gekämpft wurde.
Troisdorf erwischte den besseren Start und ging bereits in der 3. Minute in Führung. Doch unsere Bördeindianer hielten dagegen, blieben geduldig und belohnten sich mit einem starken Comeback. 
Mit viel Leidenschaft und Teamgeist drehte die SEG das Spiel und sicherte sich am Ende einen hart erkämpften 3:1-Heimsieg. 
Ein großes Dankeschön an beide Teams für ein spannendes Match – und an alle Fans für die lautstarke Unterstützung von den Rängen!
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  00:05 Uhr Bericht:     SEG
Autor:     dg

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    

rlo2019Regionalliga Ost
Vier Ligaspiele und drei Pokalspiele

(RLO)  Wieder vier Spiele standen am Wochenende in der Regionalliga Ost auf dem Programm. Im Pokalwettbewerb wurden drei Spiele absolviert.
MEISTERSCHAFT:
Dresden holt in Chemnitz zwei Punkte
Bereits am Freitag trafen sich die Chemnitz Crashers und der ESC Dresden zum Punkspiel und vor 532 Zuschauern konnte Dresden wieder überraschen. Guillaume Vachon brachte den ESC nach nur 42 Sekunden in Führung, hier fand Chemnitz 43 Sekunden später eine Antwort und konnte durch Fabian Kießling ausgleichen. Zur Pause führte Dresden, denn Christian Freitag traf nach vier Minuten zum 1:2. Einen Treffer gab es im Mittelabschnitt, Brian Olbrich traf nach 21 Sekunden zum 2:2. Als Jean-Luc Töpker in der 46. Minute das 3:2 erzielte, schien die Partie in Richtung Crashers zu laufen, doch in Überzahl traf Louis Schäfer zum 3:3 (51.) und 37 Sekunden später führten die Gäste nach einem Treffer von Guillaume Vachon wieder. Tobias Werner rettete den Crashers zwei Minuten vor dem Ende wenigstens einen Punkt, denn weitere Treffer fielen bis zum Ende der Verlängerung nicht. So ging es ins Penaltyschießen und hier sicherte Richard Zerbst den Gästen den zweiten Punkt. So endete die Partie 4:5 (1:2/1:0/2:2) und Dresden konnte den Crashers wieder Punkte abnehmen.
Wölfe gewinnen gegen die Juniors sicher
Die Schönheider Wölfe waren gegen die Eisbären Juniors Berlin klarer Favorit. Und sie wurden dieser Favoritenrolle auch schnell gerecht, Valentino Weißgerber (6.), Tomas Rubes (7.) und Ricco Warkus (12.) trafen zum 3:0-Pausenstand. Im 2. Drittel erhöhte Lukas Lenk auf 4:1 (32.), ehe Ben Balzer 36 Sekunden später auf 4:1 verkürzen konnte. Lukas Lenk (42.) und David Novotny (50.) sorgten vor 483 Zuschauern für den 6:1-Endstand (3;0/1:1/2:0).
Niesky holt gegen Luchse zwei Punkte
Tornado Niesky bekam Besuch von den Luchsen aus Lauterbach. Bei den Luchsen gibt Änderungen im Personal. Für den länger verletzten Matyas Welser wurde Hunter Brackett verpflichtet, der zuletzt in der NCAA III spielte. Fiete Lasar steht nicht mehr zur Verfügung, der Vertrag mit dem Angreifer wurde in beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst. Die Partie nahm gleich Fahrt auf, nach zehn Sekunden fiel durch Ronny-Lukas Gebert der schnellste Treffer der Saison und Niesky führte, Allerdings nur bis zur 5. Minute, dann erzielte Tobias Schwab in Überzahl den Ausgleich. Ebenfalls in Überzahl brachte Ronny-Lukas Gebert Niesky wieder in Führung (15.), 27 Sekunden später erzielte Julius Kranz den Ausgleich. 67 Sekunden vor der Pause führten die Gastgeber wieder, Tom Domula traf zum 3:2. Das Drittel endete mit einem weiteren Treffer der Gäste, mit der Schlusssirene traf Michael Hodge zum 3:3. Es sollten die einzigen Tore der regulären Spielzeit und der Verlängerung bleiben und so folgte ein Penaltyschießen, in dem Tom Domula den Tornados den zweiten Punkt sicherte und so gewann Niesky mit 4:3 (3:3/0:0/0:0).
Luchse unterliegen Wölfen
Und die Luchse Lauterbach mussten wie der Gegner doppelt ran, die Schönheider Wölfe kamen zum Spitzenspiel. Die Wölfe kamen gut ins Spiel, David Novotny nach 39 Sekunden und jeweils in Überzahl Tomas Rubes (14.) und Ricco Warkus (17.) brachten die Gäste im 1. Drittel mit 0:3 in Führung. Lauterbach wechselte im 2. Drittel den Torhüter, für Benjamin Dirksen übernahm nun Mateusz Majewski. Doch auch er konnte die Wölfe nicht stoppen, in Überzahl sorgte Yannik Seidel nach 26 Minuten für das 0:4. Ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis sorgte Michael Hodge in der 31. Minute für das 1:4 und neue Hoffnung bei den Luchsen, doch 58 Sekunden später konnte Valentino Weißgerber für das 1:5 sorgen. Julius Kranz konnte mit einem weiteren Powerplaytreffer noch auf 2:5 verkürzen (51.), Kenneth Hirsch machte aber mit dem 2:6 zwei Minuten vor dem Ende den Sack zu. So gewann Schönheide vor 356 Zuschauern am Ende mit 2:6 (0:3/1:2/1:1).
OSWENO-POKAL:
Eisadler gewinnen bei Falken
Das zweite Spiel gab es in der Gruppe B, die Harzer Falken empfingen die Eisadler Dortmund. 744 Zuschauer wanderten auf den Wurmberg und sie sahen zunächst zwei Tore der Gäste. Aaron Krebietke (5.) und in Überzahl Kevin Thau (12.) trafen für Dortmund. Jakub Wiecki konnte für Braunlage zwar 55 Sekunden vor der Pause in Überzahl verkürzen, Ben Busch sorgte zwei Minuten vor der 2. Pause aber wieder für einen Vorsprung von zwei Toren. Zwar konnte Daniel Spratek erneut mit einem Powerplaytreffer für die Falken noch 48 Sekunden vor der 2. Sirene verkürzen, am Ende setzten sich die Adler aber mit 2:3 (1:2/1:1/0:0) durch.
Timmendorf gewinnt knapp
Gleich zwei Spiele gab es in der Gruppe C. Der CE Timmendorfer Strand empfing am Freitag die Hamburg Crocodiles und setzte sich vor 875 Zuschauern mit 3:2 (1:1/1:0/1:1) durch. Tauno Zobel traf für die Beach Devils nach sechs Minuten zum 1:0, Ivan Savchenko erzielte 71 Sekunden vor der Pause den Ausgleich. Daniel Magnussen sorgte 36 Sekunden nach Wiederbeginn für das 2:1, doch die Crocos kamen nach 47 Minuten durch einen Powerplaytreffer von Ivan Savchenko zum erneuten Ausgleich. 98 Sekunden vor dem Ende fiel der Siegtreffer, Brett Mennear sorgte für Jubel bei den Gastgebern.
FASS gewinnt gegen Beach Devils
Timmendorf reiste am Samstag nach Berlin und trat bei FASS Berlin an. Vor 315 Zuschauern konnte Nico Jentzsch FASS nach 121 Sekunden in Führung bringen und Dennis Thielsch legte in der 8. Minuten das 2:0 nach. Brett Mennear konnte zwar für die Gäste eine Minute später verkürzen, doch Nico Jentzsch sorgte für den 3:1-Pausenstand (15). Im 2. Drittel verkürzte Jakub Hofmann auf 3:2 (34.), doch Jan Weihrauch sorgte vier Minuten später für das 4:2. Im letzten Drittel war es Jonah Henderson, der in Überzahl nach 45 Minuten wieder verkürzen konnte, den letzten Treffer des Spiels erzielten aber die Gastgeber, Tom Fiedler traf drei Minuten vor dem Ende zum 5:3-Endstand (3:1/1:1/1:1).
In dieser Gruppe haben nun alle Teams zwei Spiele bestritten und daraus drei Punkte geholt. Es bleibt also ein spannendes Rennen um die Abschlussplatzierungen.
Vier Meisterschaftsspiele gibt es am kommenden Wochenende.
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  08:32 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns


luchselauterbachLuchse Lauterbach
Magere Beute für die Lauterbacher Luchse am Doppelspielwochenende

(RLO)  Nach einem intensiven Doppelspielwochenende können die Lauterbacher Luchse nur auf eine magere Ausbeute zurückblicken. Ein Punkt beim Auswärtsspiel gegen Tornado Niesky und eine deutliche Heimniederlage gegen die Schönheider Wölfe bescheren den Luchsen ein enttäuschendes Wochenende im Kampf um die vorderen Playoff-Plätze.
Turbulentes Spiel in Niesky endet im Penaltyschießen
Der Start in Niesky verlief alles andere als ideal. Bereits nach zehn Sekunden zappelte der Puck erstmals im Lauterbacher Tor – Gebert sorgte für die frühe Führung der Gastgeber. Doch das erste Drittel entwickelte sich schnell zu einem offenen Schlagabtausch mit vielen Treffern auf beiden Seiten.
Kapitän Tobias Schwab glich zunächst aus, bevor Gebert erneut für Niesky traf. Nur eine Minute später stellte Julius Kranz den Gleichstand wieder her. Kurz vor der Pause traf Domula zum 3:2 für die Tornados, ehe Michael Hodge den erneuten Ausgleich und damit den 3:3-Pausenstand erzielte.
Im zweiten Drittel übernahmen die Luchse zunehmend das Spielgeschehen. Phasenweise schnürten sie die Gastgeber im eigenen Drittel ein, konnten ihre Überlegenheit jedoch nicht in Tore ummünzen. Auch im Schlussabschnitt blieb der Spielstand trotz guter Chancen auf Seiten der Luchse beim 3:3. So musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen – hier hatten die Tornados das glücklichere Ende und sicherten sich den Zusatzpunkt.
Starke Schönheider Wölfe zu effektiv für die Luchse
Nur knapp 24 Stunden später empfingen die Luchse auf heimischem Eis die bislang ungeschlagenen Schönheider Wölfe. Von Beginn an zeigten die Gäste, warum sie derzeit das Maß der Dinge in der Liga sind. Treffer von Novotny, Rubes und Hirsch sorgten für einen klaren 0:3-Pausenstand, der das Geschehen auf dem Eis treffend widerspiegelte.
Im zweiten Drittel erhöhte Seidel auf 0:4, bevor Michael Hodge in Überzahl für den ersten Lauterbacher Treffer sorgte. Die aufkommende Hoffnung wurde jedoch postwendend durch Weissgerber, der nur acht Sekunden später traf, wieder zunichtegemacht. Im Schlussdrittel konnten beide Teams noch einmal jubeln – Julius Kranz traf für die Luchse, während Kenneth Hirsch den 2:6-Endstand herstellte.
Blick nach vorn: Auswärtsfahrt nach Berlin
Die Lauterbacher Luchse müssen dieses verkorkste Wochenende nun schnell abhaken und die Köpfe wieder frei bekommen. Schon am kommenden Samstag wartet mit der Auswärtsfahrt zu den Eisbären Juniors Berlin die nächste Herausforderung. Dort will das Team um Trainer Reiss wieder an frühere Leistungen anknüpfen und wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Playoff-Plätze sammeln.
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  18:04 Uhr Bericht:     ECL
Autor:     pll

 
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Wölfe mit starkem Auswärtsauftritt in Lauterbach / Sechs-Punkte-Wochenende perfekt -> Tabellenführer!

(RELO)  Die Schönheider Wölfe haben am Sonntagabend ihren beeindruckenden Saisonstart fortgesetzt und auch das Auswärtsspiel bei den Luchsen Lauterbach souverän mit 6:2 (3:0, 2:1, 1:1) gewonnen. Nach dem Erfolg am Samstag gegen die Eisbären Juniors Berlin feiert das Team von Trainer Sven Schröder damit ein perfektes 6-Punkte-Wochenende und übernimmt mit dem fünften Sieg im fünften Spiel die Tabellenspitze der Regionalliga Ost. Rund 25 mitgereiste Wölfefans unter den 356 Zuschauern sahen einen überzeugenden Auftritt ihrer Mannschaft. 
Die Wölfe erwischten einen Traumstart. Bereits nach 39 Sekunden traf David Novotny zur frühen Führung. Selbstbewusst und mit viel Tempo setzten die Wölfe nach und nutzten ihre Überzahlsituationen eiskalt. Tomas Rubes (14.) und Ricco Warkus (17.) erhöhten jeweils im Powerplay auf 3:0 und sorgten für eine komfortable Pausenführung.
Auch im zweiten Drittel blieb Schönheide das spielbestimmende Team. Yannek Seidel stellte in Überzahl auf 4:0 (26.). Zwar gelang den Hausherren in einem Powerplay durch Michael Hodge der Anschluss (31.), doch nur acht Sekunden später stellte Valentino Weißgerber den alten Abstand wieder her und vollendete zum 5:1 (32.).
Im Schlussabschnitt verwalteten die Wölfe das Spiel clever und ließen defensiv kaum etwas zu. Die Luchse trafen erneut in Überzahl durch Julius Kranz zum 2:5 (51.), doch Kenneth Hirsch setzte gut zweieinhalb Minuten vor dem Ende den Schlusspunkt und besorgte mit dem 6:2 den Endstand.
Mit diesem überzeugenden Auswärtssieg unterstreichen die Wölfe ihre aktuell gute Form und gehen als Tabellenführer in die neue Woche. Am kommenden Samstag, den 08.11.2025, kommt es im Wolfsbau zum absoluten Topspiel gegen den amtierenden Meister FASS Berlin (Anbully 17:00 Uhr). Mehr Spitzenspiel geht aktuell nicht! Tickets für das Topspiel Wölfe vs. FASS gibt es bereits jetzt online unter:
https://events.vereinsticket.de/schoenheider-woelfe/eisho-schoenheiderwoelfe/4650953
 www.ihp.hockey    Sonntag 2.November 2025  22:27 Uhr Bericht:     SW
Autor:     mg


SCCBerlinSCC Berlin
SCC startet erfolgreich in die Saison

(LLB)  Der SC Charlottenburg hat sein Auftaktspiel in der Landesliga Berlin gegen den ASC Spandau verdient mit 4:1 gewonnen (0:1, 2:0, 2:0). Die ersatzgeschwächten Charlottenburger waren insgesamt das gefälligere Team und hatten die besseren Torchancen, blieben spielerisch aber auch einiges schuldig.
Der SCC erwischte einen guten Start in die Partie. Im ersten Drittel boten sich den Gästen viele gute Einschussmöglichkeiten. Ein Treffer gelang ihnen jedoch nicht. Das rächte sich in der 18. Minute. Nach einem Scheibenverlust an der eigenen Torlinie spielte der ASC schnell vor das SCC-Gehäuse, wo Mika Gromoll am kurzen Pfosten Lucas Koletzki überwand.
Der SCC fand im zweiten Drittel jedoch schnell eine Antwort. Schon wenige Sekunden nach Wiederanpfiff erzielte Ivan Patayala den Ausgleich. Nachdem der Stürmer im ersten Anlauf noch in der Abwehr hängengeblieben war, bekam der ASC den Puck nicht sauber geklärt. Über die Stationen Valerian Sokolovskyi und Strachan Wilson kam das Spielgerät erneut zu Patayala, der diesmal nur noch ins leere Tor schießen musste.
Es war allerdings nicht das Initial für ein Offensivspektakel der Gäste. Es entwickelte sich stattdessen im Mitteldrittel ein zähes Duell ohne viele spielerische Glanzpunkte. Beide Mannschaften taten sich im Spielaufbau schwer, es gab etliche Scheibenverluste und viele zermürbende Eins-gegen-Eins-Duelle. Bezeichnend resultierte die gefährlichste Situation für den ASC aus einem an sich harmlosen Weitschuss, der SCC-Keeper Koletzky aus der Fanghand sprang und anschließend leicht den Torpfosten touchierte (30. Minute).
Auf der Gegenseite machte es der SCC besser: Scheiterte Stürmer David Sarman bei einem Konter zunächst noch an ASC-Keeper Dennis Benna, brachte das anschließende Bully dann das 2:1. Über Patayala und Timo Helbig kam der Puck an die blaue Linie, wo Max Stoffner mit einem platzierten Handgelenkschuss vollendete (32. Minute). Der ASC war um eine rasche Antwort bemüht, fand allerdings kaum spielerische Mittel. Einzig über Schüsse aus dem hohen Slot wurden die Gastgeber gefährlich, Verteidiger Ronny Stachowsky tat sich dabei gleich zweimal hervor. Mit der knappen Führung für den SCC ging es in die Pause.
Obwohl für die Spandauer noch alles möglich war, wurde es im Schlussabschnitt nicht mehr wirklich spannend. Der SCC übernahm zunehmend das Zepter und gab die Kontrolle nicht mehr aus der Hand. Filip Cahoj in der 43. Minute und Patayala in der 49. Minute hätten bereits die Führung nach oben schrauben können. Es blieb jedoch Strachan Wilson vorbehalten, der nach einem harten Schuss den Abpraller über die Linie stocherte (50. Minute).
Vom ASC kam nicht mehr viel. Ein Alleingang von Tim Bartsch war die gefährlichste Aktion, Koletzky parierte jedoch glänzend. Da lief bereits die 58. Minute. Kurz darauf musste Bartsch auf die Strafbank, zu der sich wenige Sekunden später mit Guido Martin ein weiterer ASC-Spieler gesellte. Die 5:3-Überzahl nutzte der SCC dann gnadenlos aus. Wilson vollendete nach gekonntem Zuspiel. Die Entscheidung.
Mit dem Sieg hat der SCC die ersten Punkte eingefahren und Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben getankt. In den vergangenen Spielzeiten war der Klub noch den Spandauer unterlegen, die sich zu einer Art Angstgegner entwickelt hatten. Dass es diesmal anders kam, lag vor allem daran, dass sich der SCC trotz des zermürbenden Kampfs nicht zu vielen Strafzeiten hinreißen ließ und seine Chancen besser verwertete. Spielerisch ist allerdings noch Luft nach oben.
Statistik
1:0        18. Min               Gromoll (Stachowski, Beuthner)
1:1        21. Min               Patayala (Wilson)
1:2        32. Min               Stoffner (Patayala, Helbig)
1:3        50. Min               Wilson (Patayala, Sokolovskyi)
1:4        59. Min               Wilson
Strafzeiten
ASC: 10 (0, 2, 8)                           SCC: 8 (4, 0, 4)
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  11:59 Uhr Bericht:     SCCB
Autor:     kr


Berliner Eissport VerbandLandesliga Berlin
Der 2. Spieltag mit 53 Toren

(LLB)  Wieder waren fünf Spiele angesetzt und neben über 100 Strafminuten gab es 53 Tore zu bejubeln.
Blues gewinnen bei den Bucks
Die OSC Mighty Bucks empfingen die gut gestarteten EHC Berlin Blues. Die Blues präsentierten mit Torhüter Dennis Gembus (ASC Spandau) und Douglas Benker zwei Neuzugänge und beide kamen zum Einsatz. Tore gab es in diesem Spiel erst im 2. Drittel, Gino Kinder (22.), Daniel Culm (25.) Hans Drunkenmölle (29.) und Rick Giermann mit einem Penalty (36.) sorgten für eine 0:4-Führung der Blues, die nach 34 Minuten im Tor von Patrick Arikan auf Dennis Gembus wechselten. Dieser kassierte nach 53 Minuten den Ehrentreffer der Bucks durch Daniel Just. Sechs Minuten vor dem Ende konnte Dustin Tinius mit einem Powerplaytreffer für den 1:5-Endstand (0:0/0:4/1:1) sorgen.
Allstars gewinnen mit Schützenfest
Mit den FASS Berlin Allstars und dem ERSC Berliner Bären trafen zwei Teams aufeinander, die zum Saisonstart Niederlagen einstecken mussten. Auch hier wurden Neuzugänge präsentiert, Torhüter Sören Thiem Angreifer Robin Krautz verstärken die Allstars und beide konnten sich in diesem Spiel beweisen. Es wurde ein harter Tag für die Bären, die zwar nach 47 Sekunden durch Harald Kott in Führung gehen konnten, dann aber überrollt wurden. Lucien Aicher und Thomas Koch mit jeweils drei Toren, Robin Krauz, Jörn Kugler und Tom Lorer mit zwei Trefffern sowie Patrick Kubat, Thomas Leibrandt und Jules Thoma überwanden die Torhüter Maximilian Lorenz und ab der 26. Minute Christian Preuß. Auch die Weddinger wechselten nach 26 Minuten den Torhüter, Sören Thiem kam für Sven Spanrad. Der eingewechselte Torhüter der Allstars musste noch Treffer von Benedikt Hempel, Marco Jagnow, Jakob Sauerzapfe und Manuel Storbeck hinnehmen und so endete die Partie mit 15:5 (6:1/7:2/2:2). Sören Thiem konnte aber auch als erster Torhüter der Saison eine Vorlage beisteuern.
Zebras gewinnen beim ASC
Der ASC Spandau und der SCC Berlin absolvierten ihr erstes Saisonspiel. Der ASC konnte den ersten Treffer des Spiels erzielen, Mika Gromoll traf zwei Minuten vor der ersten Pause. Nach 40 Minuten führten die Zebras, Ivan Patayala nach 33 Sekunden und Max Stoffner nach 32 Minuten waren die Torschützen. Im letzten Drittel fielen weitere zwei Tore, Strachan Wilson war doppelt erfolgreich (50., 59.), wobei sein zweiter Treffer mit einem Mann mehr auf dem Eis erzielt wurde. So gewann der SCC am Ende mit 1:4 (1:0/0:2/0:2).
FASS 1b holt 2. Saisonsieg
Die Wikinger vom BSchC starteten holprig in die Saison und nun hatten sie es mit der 1b von FASS Berlin zu tun. Nur 45 Sekunden dauerte es, dann jubelten die Wikinger über das 1:0 von Joris Gabrisch. Dann kam der Titelverteidiger, Philipp Renz (3.), Julian Wagner (10.), Gustav Nygren (12.) und in Unterzahl Philipp Renz (14.) trafen zum Zwischenstand von 1:4. Mathias Löhr konnte noch in der 15. Minute auf 2:4 verkürzen, doch Wilhelm Sponholz traf 29 Sekunden vor der Sirene zum Pausenstand von 2:5. Im 2. Drittel traf nach 25 Minuten erneut Mathias Löhr zum 3:5. Im letzten Drittel wurde es kurzfristig spannend, denn Joris Gabrisch verkürzte nach 52 Sekunden in Überzahl auf 4:5. FASS antwortete durch Thomas Cote-Miller (48.) und Fabian Müller (49.) und auch das 5:7 durch erneut Joris Gabrisch (51.) stoppte sie nicht mehr. Fünf Minuten vor dem Ende traf Philipp Renz und so gewann FASS am Ende mit 5:8 (2:5/1:0/2:3).
Adler gewinnen bei Strafenfestival
Die SCC Adler Berlin starteten mit Verspätung in die Saison, Gegner war der OSC Berlin. Und nach 67 Sekunden hatten die Adler ihren ersten Saisontreffer, Paul Runst traf zum frühen 1:0. Vier Tore gab es im Mittelabschnitt. Fares Hamade traf nach 25 Minuten zum 1:1, Paul Runst zwei Minuten später zum 2:1 und weiteren zwei Minuten später erhöhte Maurice Giese auf 3:1 und alle drei Treffer fielen bei Überzahl. Den vierten Treffer des Drittels erzielte Martin Resl, er traf nach 31 Minuten mit dem ersten Unterzahltreffer der Saison. Fünf Tore folgten im Schlussabschnitt. Die Adler konnten nach 44 Minuten bei doppelter Überzahl durch Steve Roubicek mit den 4:2 für die Vorentscheidung sorgen. Zwar konnte Bo Schauer ebenfalls bei doppelter Überzahl fünf Minuten vor dem Ende auf 4:3 verkürzen. Doch in Überzahl Vincent Rebel (58.) und Paul Runst mit seinem 3. Treffer (59.) sorgten in einem Spiel mit insgesamt 66 Strafminuten und sechs Powerplaytoren für den 6:3-Endstand (1:0/2:2/3:1).
Der Berliner Schlittschuh-Club pausierte an diesem Spieltag. Am kommenden Wochenende sollen die nächsten fünf Spiele stattfinden.
Es wurden wieder Spieler nachgemeldet und es gibt weitere Neulinge. Nun sind insgesamt 339 Spieler gemeldet und davon kamen bisher 208 zum Einsatz. Die Marke von 100 und 200 Scorerpunkten wurde am Wochenende überschritten, was bei 40 Punkten in einem Spiel auch keine große Überraschung ist. Und auch bei den Strafen wurde die Marke von 100 am Wochenende geknackt.  Es gab am Wochenende das 50. Powerplay und bisher wurden bei 64 Versuchen 21 Tore erzielt. Den ersten Unterzahltreffer der Saisonerzielte Martin Resl vom OSC.
 www.ihp.hockey    Montag 3.November 2025  08:32 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns

  
          
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Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
   
 
berlinjuniorsberlinEisbären Juniors Berlin
Wieder knapper Sieg der Eisbären

(DFEL)  Auch die Partie am Sonntag zwischen den Eisbären Juniors Berlin und den Mad Dogs Mannheim war eine spannende Angelegenheit. Mit 4:3 (2:0/0:1/2:2) gewannen die Eisbären den zweiten Vergleich zwischen beiden Teams und bleibt damit Tabellenführer der DFEL.
Bei beiden Teams gab es kleinere Aderungen. Bei den Eisbären spielte Anastasia Gruß für Johanna Voith und bei den Mad Dogs war Felina Klare neu dabei. Außerdem wechselten beide die Torhüterin, Leonie Kühberger begann bei den Eisbären, Jessica Ekrt bei den Mad Dogs.
Wie am Vortag gab es zunächst nur wenige Chancen und beide konnten auch ein Powerplay nicht nutzen, Hier hatten allerdings die Gastgeberinnen die besseren Chancen. Somit war auch das 1:0 nach elf Minuten nicht unverdient, Franziska Feldmeier brachte die Eisbären in Führung. Drei Minuten später folgte das 2:0. Bei Überzahl der Eisbären konnte Mannheims Torhüterin einen Schuss von Theresa Zielinski abwehren, gegen den Nachschuss von Laura Kluge hatte sie aber keine Chance und es stand 2:0. Mannheim hatte auch Chancen, wenn auch nicht viele. Und sie hatten mit einem Lattenschuss Pech und so stand es nach 20 Minuten 2:0.
Die Eisbären hatten im 2. Drittel leichte Vorteile doch ausgerechnet ein eigenes Powerplay brachte Mannheim ins Spiel. Eine Sekunde vor Ablauf einer Strafe gegen Mannheim kam Alexandra Wruble zu einem Alleingang und den nutzte sie nach 27 Minuten zum Anschlusstreffer. Die Eisbären hatten in diesem Abschnitt mehr Spielanteile und auch mehr Chancen, weitere Tore fielen aber nicht.
Nach einigen guten Chancen der Eisbären kam Mannheim zum Ausgleich. Nach einem Bully im eigenen Drittel kam Alyssa Wruble an den Puck und sorgte nach einem Alleingang für das 2:2 (43.). Eine Minute später folgte der nächste Konter und Shani Rossignol traf zum 2:3. Die Freude der Gäste hielt nicht lange an, denn in Überzahl konnte Anastasia Gruß in der 45. Minute den Ausgleich erzielen. Und nach 50 Minuten führten die Eisbären wieder. Laura Kluge setzte sich energisch durch und Mathilda Heine verwertete ihren Pass zum 4:3. Mannheim kämpfte zwar, aber die Eisbären hielten den Vorsprung und holten damit die nächsten drei Punkte.
Mannheim hat in beiden Spielen den Eisbären alles abverlangt, dennoch waren beide Siege und die sechs Punkte der Eisbären verdient.
Es folgt nun eine Länderspielpause, wo Franziska Feldmeier, Mathilda Heine, Hanna Hoppe und Laura Kluge im Einsatz sind. Nach einem spielfreien Wochenende kommt es dann im Welli zu zwei Heimspielen gegen den Hokiklub Budapest.
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Sechs Spiele vor der Länderspielpause

Mit vier Bundesligaspielen und zwei Spielen der DFEL2 Nord ging es vor der Länderspielpause weiter.
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Punkteteilung in Budapest
Der Hokiklub Budapest empfing den ERC Ingolstadt. Ingolstadt muss in Zukunft auf Ann-Kathrin Voog verzichten, die Abwehrspielerin wechselt nach elf Jahren beim ERCI zu den ESC River Rats Geretsried. Franziska Brendel konnte Ingolstadt am Samstag in der 7. Minute in Führung bringen. Es blieb der einzige Treffer der Partie, zumal es Budapest bei 45 Schüssen Ingolstadts Torhüterin Lisa Hemmerle zu bezwingen und so gewann Ingolstadt mit 0:1 (0:1/0:0/0:0).
Auch am Sonntag konnte Ingolstadt im 1. Drittel in Führung gehen, diesmal traf nach 12 Minuten Celina Haider.  Diesmal konnte Budapest ausgleichen, Lauren Stenslie traf nach 31 Minuten. Im letzten Drittel sorgten Reka Dabasi (44.) und Luca Farago (51.) für eine 3:1-Führung. Franziska Brendel konnte 113 Sekunden vor dem Ende verkürzen und nun  zog Ingolstadt die Torhüterin. Dies nutzte Mira Seregely 74 Sekunden vor der Sirene und so gewann Budapest am Ende mit 4:2 (0:1/1:0/3:1).
Eisbären holen sechs Punkte und verteidigen Tabellenspitze
Die Eisbären Juniors Berlin spielten gegen die noch punktlosen Mad Dogs Mannheim. Spannend bis in die letzten Minuten ging es am Samstag zu. Mannheim ging durch Shani Rossignol 125 Sekunden vor der Pause in Führung gehen, doch 16 Sekunden fehlten den Gästen die Führung in die Pause zu bringen, Franziska Feldmeier konnte noch ausgleichen. Als Alina Fiedler (26.) und Mathilda Heine (29.) die Eisbärenmit 3:1 in Führung bringen konnten, schien die Partiegelaufen, doch Mannheim kam zurück. In Überzahl Tabea Botthof (38.) und im letzten Drittel Shani Rossignol (42) konnten die Partie wieder ausgleichen. Mathilda Heine nach 52 Minuten und Franziska Feldmeier in der 56. Minute konnten jeweils in Überzahl für die Vorentscheidung sorgen und Laura Kluge sorgte zwei Minuten vor dem Ende mit einem Unterzahltreffer für den 6:3-Endstand (1:1/2:1/3:1).
Auch die Partie am Sonntag war spannend bis zum Ende. Zwar konnten Franziska Feldmeier (11.) und Laura Kluge mit einem Powerplaytreffer (14.) die Eisbären mit 2:0 in Führung bringen, doch in Unterzahl kam Mannheim nach 27 Minuten durch Alyssa Wruble zum Anschlusstreffer. Erneut Alyssa Wruble sorgte nach 43 Minuten für den Ausgleich und Shani Rossignol brachte die Mad Dogs eine Minute später sogar in Führung. Aber die Eisbären kamen zurück, in Überzahl Anastasia Gruß (45.) und nach 50 Minuten Mathilda Heine drehten das Spiel wieder und so gewannen die Eisbären am Ende mit 4:3 (2:0/0:1/2:2).
Spielfrei waren die ECDC Memmingen Indian. Am kommenden Wochenende pausiert die Liga, es ist ein internationales Break. Die Tabelle führen die Eisbären mit 26 Punkten aus 12 Spielen an. Ingolstadt folgt mit 18 Punkten aus zehn Spielen. Memmingen hat erst sechs Spiele absolviert und daraus 15 Punkte geholt, Budapest aus zehn Spielen 13 Punkte. Mannheim hat nach zehn Spielen noch keinen Punkt geholt und so wird es für die Mad Dogs immer schwieriger noch einen der ersten vier Plätze zu belegen.
DFEL2 NORD:
Die Sharks Woman Mechelen bekamen Besuch von Aufsteiger FASS Berlin.
Femke Bosmans (4) und Sam Raekelboom (26.) trafen für Mechelen jeweils in Unterzahl und so endete das Spiel mit 2:0 (1:0/1:0/0:0). Torhüterin Charlotte Swinnen konnte sich bei Mechelen über einen Shutout freuen.
Im zweiten Wochenendspiel startete der EC Bergisch Land gegen die EC Hannover Indians in die neue Spielzeit. Naemi Bär erzielte nach 57 Sekunden im Mitteldrittel den ersten Treffer des Spiels und die Haie führten. Mit der Pausensirene konnte Ann-Marie Herrschaft den Ausgleich erzielen. Im letzten Drittel brachte Pia Clauberg die Gastgeberinnen in Führung. Am Ende blieb es beim 2:1 (0:0/1:1/1:0) und so konnte sich Bergisch Land über einen erfolgreichen Saisonstart freuen.
Weiter geht es am kommenden Wochenende mit zwei Ligaspielen.
Am kommenden Montag gibt es auch eine Ausgabe von Frauen Kompakt, sie beinhaltet dann alles zu den Nationalteams und zu zwei Spielen der DFEL2 Nord.
Alle Angaben sind ohne Gewähr.
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  Dienstag 4.November 2025
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
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