Newsticker

    
Februar 26
              
Karnevalssitzung
      
Welt Olympia Tag
    
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Weitere Verstärkung für die Eisadler: Aus der Bayernliga vom ERSC Amberg wechselt der kanadische Stürmer Nolan gardiner nach Dortmund. Der 27-Jährige brachte es im Trikot der Wild Lions in 26 Spielen auf 15 Tore und 21 Assists. In der letzten Saison spielte er noch in der zweithöchsten Liga in Großbritannien
  
Wölfe Freiburg
(DEL2)  Der EHC hat Nachwuchscrack Milan Klein für die 1.Mannschaft lizenziert. Der 19-Jährige sammelte zuletzt Erfahrungen in Nordamerika und ging davor für die Eisbären Juniors Berlin in der DNL aufs Eis
  
Düsseldorfer EG
(DEL2)  Torhüter Leon Hümer muss wegen einer Unterkörperverletzung operiert werden und fällt damit auf unbestimmte Zeit aus. Stürmer Yushiroh Hirano wird ebenfalls langfristig wegen einer Oberkörperverletzung fehlen. Die DEG ist bereits auf der Suche nach Ersatz
  
Löwen Frankfurt
(DEL)  Die Löwen Frankfurt haben den Vertrag mit Stürmer Jakob Lilja aufgelöst. Der Schwede wird in die Schweiz zurückkehren und schliesst sich dem EV Zug an. Der 32-jährige konnte in 32 DEL-Spielen 6 Tore und 10 Assists erzielen
  
Neusser EV
(RLW)  Mannschaftskapitän Vincent Robach verlässt den NEV. Der 24-Jährige hat in der laufenden Saison in 18 Spielen 3 Tore und 6 Assists für sich verbuchen können und wird sich nun dem ESV Bergkamen anschliessen
 
Crocodiles Hamburg
(RLN)  Nach dem Abgang von Jan Tramm haben die Hanseaten schnell Ersatz gefunden. Vom Ligakonkurrenten Weserstars Bremen wechselt Verteidiger Toms Jaunozols zu den Crocodiles. Der 21-jährige Lette, der davor für den ECW Sande auf dem Eis stand, hat 10 Spiele für Bremen in der laufenden Saison bestritten
  
Wanderers Germering
(BLL)  Die Wanderers haben auf die Verletzung von Emanuel Geiger reagiert und mit Lukas Usselmann einen weiteren Goalie verpflichtet. Der 23-Jährige kommt vom EC Pfaffenhofen, wo er im Bayernliga-Kader stand und vor allem im 1b-Team in der Bezirksliga zum Einsatz kam
   
Tigers Bayreuth
(OLS)  Stürmer Jeremy Boulanger hilft bei den onesto Tigers aus. Der 22-jährige Kanadier spielt eigentlich für den Stammverein EHC Bayreuth in der Landesliga, wird aber nun kurzfristig den Oberliga-Kader erweitern
  
Eagles Essen-West
(RLW)  Die Eagles haben nochmal nachgelegt und auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Aus der Oberliga von den Hammer Eisbären kommt der litauische Nationalspieler Ugnius Cizas nach Essen. Der Vertrag des 30-Jährigen wurde erst kürzlich aufgelöst. In der aktuellen Spielzeit konnte er in 38 Spiele 12 Tore erzielen und weitere 7 Treffer vorbereiten
  
Adendorfer EC
(RLN)  Mit Niki Huovinen kehrt ein alter Bekannter zu den Heidschnucken zurück. Der 29-jährige Finne, der in der letzten Saison für den AEC in 28 Spielen 42 Scorerpunkte erzielen konnte, kehrt nach einem kurzen Engagement bei den Crocodiles Hamburg an seine alte Wirkungsstätte zurück
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Der EVD hat mehrere vorzeitige Vertragsverlängerungen verkündet. Bleiben werden Torhüter Christoph Schedlbauer, US-Stürmer Mitch Walinski und der kanadische Angreifer Blake Luscombe
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der australische Nationalspieler Bayley Kubara, der polnische Wurzeln hat, verstärkt ab sofort die Verteidigung des EHC. Der 27-Jährige spielte in der letzten Saison in Kroatien für Medvescak Zagreb und danach für Canberra Brave in seiner Heimat
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Nach Dominic Krabbat hat als nächstes Stürmer Yannis Steffens bei der EAS verlängert. Der 20-Jährige kam vor der Saison von den Schweinfurt Mighty Dogs und konnte im Trikot der Mammuts in bislang 21 Partien 3 Tore und 6 Vorlagen beisteuern
  
Eispiraten Dorfen
(BLL)  Der ESC hat seine Offensive nochmal verstärkt. Aus der Bayernliga vom EV Dingolfing wechselt Stürmer Kevin Schinko zu den Eispiraten. Der 21-Jährige hat in der laufenden Saison 25 Spiele für die Isar Rats bestritten und konnte dabei 4 Tore und 8 Assists erzielen
  

   

 Stichwortsuche:
    
IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 4.Januar 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des ersten Wochenendes im neuen Jahr mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga Ost.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
„LUCKY PUNCH“ NACH HART UMKÄMPFTEM SPIEL

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben sich am Freitagabend mit den Blue Devils Weiden einen harten Kampf um die Punkte geliefert. Nach zweimaliger Führung wurde das Spiel zwar erst in der Verlängerung entschieden, der Freude über den entscheidenden Treffer von Erik Karlsson in der 65. Minute tat das aber keinen Abbruch.
Mit 3.055 Zuschauern war die Ravensburger CHG Arena auch im ersten Spiel des neuen Jahres gut gefüllt. Allzu lange brauchten die Anhänger beider Teams auch nicht auf die ersten Chancen zu warten. Die Towerstars hatten durch Robbie Czarnik schon nach rund 20 Sekunden die erste gefährliche Aktion, im direkten Gegenzug tauchten zwei Weidener Stürmer vor dem Ravensburger Tor auf. Weiden prüfte den wieder genesenen Ilya Sharipov auch danach, als es gegen Florin Ketterer bereits nach 44 Sekunden eine Strafzeit wegen Beinstellens gab. Als die Gastgeber personell wieder vollzählig waren, setzten sie ihr temporeiches Spiel fort und nach vier Minuten konnten die Fans auch prompt den ersten Treffer bejubeln. Alec Ahlroth wurde von Odeen Tufto clever angespielt, beim satten Schuss ins kurze Eck hatte Blue-Devils-Keeper Simon Wolf keine Chance. Kurz zuvor hatten die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen, als Mark Rassell den scharfen Querpass von Erik Karlsson knapp verpasste.
Wirklich geschockt wirkten die Gäste aus der Oberpfalz nach dem Gegentreffer nicht. Sie standen kompakt an der blauen Linie und starteten immer wieder pfeilschnelle Gegenangriffe. In einer Weidener Druckphase kam eine Strafzeit gegen Ex-Towerstars-Stürmer Alex Olivier Voyer gerade recht, auch wenn die numerische Überzahl nicht genutzt werden konnte. Erfolgreicher waren die Blue Devils fünf Minuten später, wenn auch auf unkonventionelle Art. Einen Pass von Zach Tsekos lenkte Alex Olivier Voyer vor dem Torraum mit dem Schlittschuh ab. Da keine Kickbewegung vorlag, gab es auch keine Beanstandung. Im weiteren Verlauf des Startabschnitts wog die Partie hin und her, beide Torhüter standen mehrfach im Brennpunkt. Treffer wollten aber weder den Towerstars noch den Blue Devils gelingen.
Torlos blieb auch der zweite Spielabschnitt. Hier wirkte Weiden in den ersten Minuten optisch im Vorteil, die Towerstars hielten aber verbissen dagegen. Wieder besser in den Rhythmus gekommen, hatten sie danach die hochkarätigeren Chancen. Blue-Devils-Keeper Simon Wolf, der mit einer Förderlizenz des EHC München ausgestattet ist, hatte allerdings einen genauso glänzenden Tag wie Ilya Sharipov auf der Gegenseite. Wolf parierte beispielsweise zwei Großchancen von Mark Rassell, auch bei den Einschussmöglichkeiten ins weit offene Tor von Thomas Reichel und Louis Latta verhinderte er die erneute Ravensburger Führung.
Mit dem Spielstand von 1:1 ging es auch in die zweite Pause und es war klar, dass jeder noch so kleine Fehler das Spiel kippen lassen könnte. Es entbrannte ein Kampf um jeden Zentimeter Eis. Das Spielgeschehen gewann zwar keinen Schönheitspreis, war aber hochspannend und auch auf den Tribünenrängen war das Prickeln zu spüren. Besonders laut war daher der Torjubel in der 46. Minute. Einen Querpass von Erik Karlsson verwertete Mark Rassell im Slot und durch die Schoner des rutschenden Blue-Devils-Keepers. Beflügelt von der 2:1-Führung drückten die Towerstars nun vehement auf den dritten Treffer. Stattdessen mussten die Oberschwaben drei Minuten später jedoch den erneuten Ausgleich hinnehmen. Nach einem fahrlässigen Pass an der Mittellinie ging alles ganz schnell und Topstürmer Tyler Ward traf eiskalt.
In den verbliebenen zehn Minuten entwickelte sich insgesamt ein offener Schlagabtausch. Trotz hochkarätiger Chancen auf beiden Seiten blieben weitere Treffer aber aus – die Punkte wurden geteilt und die Verlängerung musste über den Zusatzpunkt entscheiden. Dort drohte den Towerstars nach 75 Sekunden das jähe Ende. In der gegnerischen Zone rutschte Odeen Tufto weg, Tommy Muck schnappte sich die Scheibe und zog frei auf das Ravensburger Tor zu. Den Schuss setzte der Weidener Stürmer allerdings über das Tor. Die Towerstars blieben im Spiel und feierten das glücklichere Ende dann 57 Sekunden vor einem potenziellen Penaltyschießen. Marvin Schmid spielte den Puck clever in den Rückraum, dort nahm Erik Karlsson Maß und setzte das Spielgerät platziert und halbhoch ins linke Eck.
„Wir sind mit viel Tempo im ersten Abschnitt unterwegs gewesen und hätten die Führung auch höher gestalten können. Weiden erwies sich allerdings als der erwartete schwere Gegner, der zudem einen starken Torhüter zwischen den Pfosten hatte. Es war sicherlich nicht alles optimal an diesem Abend, aber wir nehmen die Punkte natürlich gerne mit“, sagte Towerstars-Trainer Bo Subr.
Dank der zwei Punkte sind die Towerstars weiterhin punktgleich mit dem Tabellensechsten Bietigheim und nur drei Zähler hinter dem Viertplatzierten EV Landshut. Damit bekommt das Auswärtsspiel beim Erzrivalen in Niederbayern eine weitere Portion Brisanz. Spielbeginn ist um 17 Uhr, das Spiel wird selbstverständlich live auf Sporteurope.TV zu sehen sein.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  10:37 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe

  
eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
AUSWÄRTSMARATHON ENDET MIT NIEDERLAGE: EISBÄREN UNTERLIEGEN BEI SPITZENREITER KREFELD 1:4 - Regensburg trotz guter Leistung im ersten Spiel 2026 ohne Punkte beim Topteam der Pinguine

(DEL2)  Mit einer 1:4-Niederlage (1:0/0:2/0:2) bei Spitzenreiter Krefeld Pinguine hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt seine vier Partien andauernde Serie von Auswärtsspielen beendet. Vor 7066 Fans in der Yayla-Arena der Nordrhein-Westfalen gingen die Oberpfälzer dabei sogar noch durch Guillaume Nauds ersten Saisontreffer 3,7 Sekunden vor Ende es ersten Durchgangs in Führung (20. Minute). Doch ab dem zweiten Drittel zeigten die Schwarz-Gelben ihre Klasse eindrucksvoll und bestimmten das Spielgeschehen. In eigener Überzahl fingen sich die Domstädter dann unglücklich den 1:1-Ausgleich durch Roope Mäkitalo (33.), ehe Ex-Nationalspieler Philip Gogulla mit einem verwerteten Rebound die Seidenstädter erstmals in Führung brachte (2:1/37.). Gerade als die Eisbären im Schlussabschnitt wieder besser in Tritt kamen, netzte Jonathan Matsumoto am Ende eines Konters einen weiteren Nachschuss zum 3:1 für die Rheinländer ein (53.), den Schlusspunkt setzte kurz darauf Liga-Topscorer Max Netwon mit seinem Treffer zum 4:1-Endstand (54.). In der DEL-2-Tabelle ist Regensburg nun Neunter (45 Punkte), Krefeld behauptete Rang eins (67). Nun sind die Donaustädter als nächstes wieder in der Donau-Arena im Einsatz: Am morgigen Sonntag, 4. Dezember, empfangen sie ab 17 Uhr die Lausitzer Füchse aus Weißwasser in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Nachbericht
Mit ähnlichem Kader wie zuletzt bei seinen beiden Auswärtssiegen in Kassel (4:2) und Rosenheim (3:2 nach Shootout) reiste Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg um Trainer Peter Flache zu seinem Auswärtsspiel beim Tabellenführer Krefeld Pinguine. Zwar fehlten Verteidiger Patrick Demetz und Angreifer Yuma Grimm erkrankt, doch dafür gab Stürmer Constantin Ontl nach längerer Verletzungspause sein Comeback. In der Defensive fehlte abermals Nick Mähler (mit der U-20-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA), in der Offensive der angeschlagene David Morley sowie Lukas Krieger und Matěj Giesl. Vor 7066 Fans in der Yayla-Arena startete Jonas Neffin für die Oberpfälzer im Tor, Konrad Fiedler war sein Backup, Cole Danielsmeier stand nicht im Aufgebot.
Neffin bekam bereits in der Anfangsphase alle Hände voll zu tun, doch die Hintermannschaft der Oberpfälzer hielt dem schwungvollen Auftakt der Hausherren stand. Gegen Ende des ersten Durchgangs kamen die Rot-Weißen dann auch besser in Tritt und zu einigen guten Chancen – doch KEV-Torsteher Felix Bick war stets Endstation der Bemühungen. Als dieser jedoch kurz vor der ersten Pause nach einem Bullygewinn von Samuel Payeur einen wuchtigen Schuss von Sean Giles nur abprallen ließ, stand Guillaume Naud goldrichtig und schob den Nachschuss zum Regensburger 1:0 in die Maschen (20. Minute).
Der erste Doppelschlag dreht die Partie – der zweite entscheidet sie
Ob der Chancenverteilung fiel die Führung zu diesem Zeitpunkt zwar etwas schmeichelhaft aus, doch die Eisbären verteidigten routiniert und machten durchaus ein sehr starkes Auswärtsspiel. Im zweiten Durchgang gerieten sie dann aber streckenweise immens unter Druck, weil das Topteam aus der Seidenstadt gleich mehrere Gänge nach oben schaltete. Doch ausgerechnet als sich den Gästen die erste (und einzige) Überzahlmöglichkeit der Partie bot, setzte es den Ausgleich. Einem unglücklichen Puckverlust folgte ein Krefelder Konter, an dessen Ende Roope Mäkitalos als Zuspiel gedachter Puck von einem Eisbären-Defender ins eigene Tor abgefälscht wurde (33.). Und auch das zweite Gegentor fiel kurz darauf unglücklich: Die Oberpfälzer hatten gerade zwei hochkarätige Möglichkeiten liegen lassen, da prallte ein Rebound genau vor die Füße von Ex-Nationalspieler Philip Gogulla, der aus spitzem Winkel zum 3:1 für Krefeld einschob (37.) und damit den Doppelschlag perfekt machte.
Der Schlussabschnitt begann mit ähnlicher Dominanz der Heimmannschaft wie zuvor, doch langsam, aber sicher kämpfte sich Regensburg zurück in die Begegnung und setzte selbst wieder mehr Akzente. Mitten hinein in die beste Phase der Eisbären fiel dann die Vorentscheidung: Abermals unmittelbar nach zwei der besten Chancen der Regensburger rollte ein Konter auf Neffin zu, den der Goalie zunächst noch stark gegen Ex-Nationalspieler Marcel Müller entschärfte – doch Jon Matsumoto kam völlig frei zum Nachschuss und stellte auf 3:1 (53.). Und nur 41 Sekunden später zappelte der Puck schon wieder hinter Neffin im Tor: Max Newton, dessen Zuspiel in die Mitte eigentlich verunglückt und abgeblockt worden war, fiel der Puck zufällig wieder genau auf den Schläger – der Liga-Topscorer nutzte es zum 4:1-Endstand (54.).
Nun ist Regensburg ín der DEL-2-Tabelle Neunter (45 Punkte), Krefeld behauptete Rang eins (jetzt 67). Erstmals im neuen Jahr sind die Rot-Weißen am morgigen Sonntag, 4. Dezember, jetzt zuhause in der Donau-Arena gefordert: Dann tritt ab 17 Uhr der Tabellennachbar aus Weißwasser, die Lausitzer Füchse, in der Domstadt an. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Statistik
Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg 4:1 (0:1/2:0/2:0)
Freitag, 02. Januar 2026 – Yayla-Arena Krefeld – Beginn: 18:30 Uhr.
Aufstellungen
Krefeld: Felix Bick (60:00 Minuten) und Julius Schulte, Ole Blumenkamp (beide Tor) – Erik Buschmann, Davis Vandane (C), Leonhard Korus, Zack Dybowski, Oliver Mebus und Carl Konze (alle Abwehr) – David Černý (2 Strafminuten), Max Newton (A), Mathew Santos (2), Marcel Müller, Jon Matsumoto (A), Daniel Bruch, Niclas Focks, Mark Zengerle, Jan Nijenhuis, Roope Mäkitalo und Philip Gogulla (alle Sturm). – Trainer: Thomas Popiesch (Headcoach) und Steffen Ziesche (Assistent).
Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen (A), Maximilian Merkl, Jakob Weber (2 Strafminuten) und Marian Bauer (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino (A/2), Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Samuel Payeur (2), Jeremy Bracco, Pierre Preto, Donát Péter, Constantin Ontl, Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Marks Kristians Jirgensons (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Strafminuten: Krefeld 4 – Regensburg 6.
Zuschauer: 7066 (Yayla-Arena Krefeld – ausverkauft?).
Schiedsrichter: Marius Wölzmüller und Thorsten Lajoien (beide Hauptschiedsrichter) sowie Frederic Van Himbeeck und Dominic Borger (beide Linesperson).
Tore
1. Drittel:
0:1 (20. Minute) Guillaume Naud (Sean Giles, Samuel Payeur);
2. Drittel:
1:1 (33./SH1) Roope Mäkitalo (Daniel Bruch);
2:1 (37.) Philip Gogulla (Erik Buschmann, Mathew Santos);
3. Drittel:
3:1 (53.) Jonathan Matsumoto (Marcel Müller);
4:1 (54.) Max Newton (Mathew Santos).
Neuer Tabellenplatz: Krefeld 1. Rang (67 Punkte aus 32 Spielen/zuvor 1.) – Regensburg 9. Platz (45 Zähler aus 31 Partien/vorher 8.).
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  00:57 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Starbulls starten mit 3:0-Derbysieg gegen Landshut ins neue Jahr

(DEL2)  Derby-Sieg Nummer drei für die Starbulls Rosenheim gegen den EV Landshut: Die Grün-Weißen gewannen am zweiten Tag des neuen Jahres 2026 auch das dritte Prestigeduell dieser DEL2-Saison gegen den Lokalrivalen aus Niederbayern. Charlie Sarault, Dominik Kolb und Teemu Pulkkinen durften sich vor 4.425 Zuschauern im ROFA-Stadion als Torschützen feiern lassen. Starbulls-Torwart Christopher Kolarz freute sich über seinen ersten Shutout in dieser Spielzeit, an dem auch die starke Defensivleistung seiner Vorderleute ihren Anteil hatte. Die Hausherren kamen ohne eine einzige Strafzeit über die Runden!
Auf beiden Seiten fehlten an diesem Freitagabend wichtige Leute. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen musste neben Lukas Laub und Johannes Achatz auch auf die angeschlagenen Stürmer Ville Järvelainen und Lewis Zerter-Gossage verzichten – sie sind auch für das Gastspiel am Sonntag in Düsseldorf keine Option. Im Team von Gästetrainer Uwe Krupp fehlten neben dem Langzeitverletzten etatmäßigen Kapitän Andreas Schwarz und einigen U21-Förderlizenzspielern auch Verteidiger Stanislav Dietz, während Alexander Dersch zwar startete, aber seinen Dienst früh quittieren musste.
Stark loslegende Starbulls verpassen frühen Führungstreffer
Die Grün-Weißen starteten fokussiert und druckvoll in die Partie. Schon in der ersten Spielminute hatten die Starbulls-Fans, die für eine herausragende Stimmung im pickepackevollen ROFA-Stadion sorgten, den Torschrei auf den Lippen: Gästekeeper Philipp Dietl war bei einem abgefälschten Schuss von C.J. Stretch schon geschlagen, doch die Scheibe blieb am Pfosten hängen. In den Folgeminuten schnürten die Hausherren den EVL phasenweise im Gästedrittel ein, brachten die Scheibe aber nicht im Gehäuse unter.
Nach zehn Minuten war es mit der Rosenheimer Überlegenheit erst einmal vorbei. Landshut suchte und fand Torabschlüsse, allerdings ohne Christopher Kolarz im Rosenheimer Tor ernsthaft zu prüfen. Ein Schuss von Yannick Wenzel aus kurzer Distanz blieb zum Glück für die Grün-Weißen am Schlittschuh von Verteidiger Shane Hanna hängen (11.).
Landshut verschenkt zwei Alleingänge
Die Starbulls überzeugten mit taktischer Disziplin, konzentrierter Defensivarbeit und cleverem Zweikampfverhalten. Im eigenen Drittel und an den Banden ging kaum eine Scheibe verloren. Nur in der Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts passte die Absicherung in zwei Situationen nicht. Beide Mal konnte Trevor Gooch durchstarten, aber beide Male brachte der Landshuter Stürmer keinen Abschluss zustande, gegen den der souverän spielenden Kolarz kein Rezept gehabt hätte (24./25.).
Rosenheimer Doppelschlag vor der zweiten Pause
Im Spiegelbild zum ersten Durchgang, holten sich ab Mitte des zweiten Drittels nun die Hausherren die Dominanz vom zuvor aktiveren Gästeteam zurück – und wurden mit dem Führungstor belohnt. Charlie Sarault eroberte in der gegnerischen Zone die Scheibe, sorgte beim Schuss von Scott Feser dann selbst für Verkehr vor dem Tor und staubte schließlich reaktionsschnell zum 1:0 ab (37.) – beim ersten Nachschuss von Jordan Taupert konnte Torwart Dietl den scheinbar sicheren Einschlag mit einem spektakulären Hechtsprung noch verhindern.
19 Sekunden vor der Sirene zur zweiten Pause erhöhte Dominik Kolb nach Pass von Joel Keussen auf 2:0. Kolbs Schuss aus halbrechter Position wurde vom Schläger des Ex-Rosenheimers Dylan Plouffe, der das erste oberbayerisch-niederbayerische Derby dieser Saison noch im Starbulls-Dress als Sieger erlebte, minimal abgefälscht und schlug unter der Latte im kurzen Eck ein.
Kolarz mit dem Glück des Tüchtigen
Die Gäste bemühten sich im Schlussabschnitt um den Anschlusstreffer, fanden aber weder Tempo noch Intensität noch spielerische Ideen, um die stabile Rosenheimer Abwehr zu knacken. Insbesondere die beiden Landshuter Topreihen mit den namhaften Stürmern Tobias Lindberg, Tor Immo, David Stieler, Jesse Koskenkorva und Trevor Gooch ließ die Starbulls-Defensive nicht zur Entfaltung kommen.
Das, was trotzdem durchkam – für die gefährlichsten Szenen sorgten die dritte und vierte Sturmlinie der Gäste –, wurde zur Beute vom fehlerfrei spielende Christopher Kolarz. Der Rosenheimer Schlussmann profitierte einmal vom Glück das Tüchtigen, als er bei einem Schuss von Luis Scheibengraber keine Sicht hatte und den Puck mit der Hüfte an den Pfosten ablenkte (52.).
Geburtstagskind Pulkkinen trifft beim einzigen Powerplay
Da stand es aber bereits 3:0, weil die Starbulls die einzige Überzahlsituation des gesamten Spiels nutzen konnten: Teemu Pulkkinen, der am Spieltag 34 Jahre alt wurde, machte sich selbst ein Geburtstagsgeschenk. Der finnische Stürmer nahm ein Zuspiel von Maximilian Adam direkt und nagelte die Hartgummischeibe aus dem linken Bullykreis an den Schoner von Torwart Dietl, von wo aus sie rechts oben im Netz einschlug (50.).
In den Schlussminuten hätten die Grün-Weißen das Resultat sogar noch deutlicher gestalten können. Gleich mehrere Großchancen blieben ungenutzt, unter anderem zwirbelte Sebastian Zwickl den Puck frei vor Torwart Dietl an die Latte (58.).
Rosenheim nun acht Punkte vor Landshut
Dank des dritten Derby-Erfolgs gegen Landshut – das erste Heimspiel ging mit 4:3 nach Verlängerung an Rosenheim, am vierten Advent siegten die Grün-Weißen auswärts mit dem gleichen Ergebnis nach regulärer Spielzeit – konnten die Starbulls ihren dritten Platz in der DEL2-Tabelle untermauern. Der Vorsprung auf den viertplatzierten EVL beträgt nun acht Punkte.
Starbulls am Sonntag mit großer Fan-Unterstützung in Düsseldorf
Schon am Sonntag kommt es zum nächsten Highlight für die Starbulls Rosenheim. Dann sind die Grün-Weißen am 32. Spieltag der DEL2 bei der Düsseldorf EG zu Gast. Spielbeginn im PSD Bank Dome im Stadtteil Rath ist um 17 Uhr (Liveübertragung: www.sporteurope.tv). Die Starbulls können sich auf die herausragende Unterstützung von rund 1.000 Anhängern in der knapp über 13.000 Zuschauer fassenden Arena freuen.
Das erste Gastspiel in Düsseldorf am 2. November gewannen die Starbulls 6:1 und die DEG geriet in rapide Talfahrt. Kurz vor Weihnachten wechselte dann Rich Chernomaz vom Posten des Cheftrainers in die Rolle des Sportdirektors – und mit dem neu verpflichteten Headcoach Harry Lange kam die Wende. Aus den letzten fünf Spielen holten die Düsseldorfer elf Punkte. Die letzten drei Heimauftritte wurden allesamt gewonnen – gegen Kassel (4:2), gegen Kaufbeuren (5:2) und der Auftakt im neuen Jahr gegen Freiburg (3:2 nach Shootout).
Dass die DEG am Freitag nicht reisen musste, sondern den ersten Teil eines Heimspiel-Doppels bestritt, macht die Sonntagsaufgabe für die Grün-Weißen im rund 700 Autobahn-kilometer entfernten Düsseldorf nicht leichter. „Alle Mannschaften sind jetzt ein bisschen müde. Ich bin gespannt, was für eine Energieleistung wir da auf das Eis schmeißen können, aber ich bin mir sicher, dass alle Spieler ihr Bestes tun. Düsseldorf spielt jetzt strukturierter, die Defensivleistung ist besser, und deswegen wird so ein Spiel wie beim letzten Mal garantiert nicht passieren. Ich hoffe, dass wir mithalten und unseren Fans ein enges Spiel bieten können“, gab Starbulls-Chefcoach Jari Pasanen am Freitagabend nach dem Heimspiel gegen Landshut zu Protokoll.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  01:38 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


lausitzerfuechseweiswasserLausitzer Füchse Weißwasser
Jens Baxmann verlässt die Lausitzer Füchse

(DEL2)  Jens Baxmann legt sein Amt des sportlichen Leiters bei den Lausitzer Füchsen nieder. Die bisher von ihm verantworteten Aufgaben werden künftig vereinsintern auf mehrere Bereiche verteilt. Baxmann wechselt als Sportchef zum DEL-Eishockeyclub Dresdner Eislöwen.
Im Sommer 2021 schloss sich der siebenmalige deutsche Meister als aktiver Profi dem Füchse-Team an. Aufgrund eines Trainingsunfalls mit den Folgen einer schweren Augenverletzung musste Jens Baxmann ein Jahr später seine aktive Eishockeykarriere beenden. Daraufhin übernahm er in Weißwasser die Rolle des sportlichen Beraters und absolvierte mit Unterstützung der EHC "Lausitzer Füchse" Spielbetriebs GmbH ein Sportmanagement-Studium, das er im September 2024 erfolgreich abschloss.
Seit der Saison 2024/2025 war Jens Baxmann als verantwortlicher sportlicher Leiter tätig und fungierte ebenfalls als Ansprechpartner im Bereich des Sponsorings. Nach über vier Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit mit den Weißwasseranern entschied sich der ehemalige Profi für den nächsten Karriereschritt.
Dirk Rohrbach: „Wir haben Jens Baxmann in Weißwasser nach seiner Verletzung den Übergang von seiner Spielerkarriere in eine verantwortungsvolle Rolle ermöglicht. Seine Handschrift war dabei zuletzt immer deutlicher erkennbar. Die gemeinsame Zusammenarbeit war immer konstruktiv, zielorientiert und von Vertrauen geprägt. Sein Abschied hinterlässt ohne Frage eine Lücke. Dennoch respektieren wir seine Entscheidung, einen neuen Weg einschlagen zu wollen und dem sächsischen Eishockeysport treu zu bleiben. Wir bedanken uns für seinen Einsatz und wünschen ihm persönlich alles Gute.“
Jens Baxmann: „Es war eine aufregende und spannende Reise in den letzten Jahren bei den Lausitzer Füchsen. Wir haben es zusammen geschafft, die Professionalisierung des Standortes weiter voranzutreiben und auf sportlicher Ebene trotz überschaubarem Budgets Erfolge zu feiern und nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Ich durfte wunderbare Menschen kennen- und schätzen lernen. Der Zusammenhalt und die grandiose Unterstützung ist die Basis für die Weiterentwicklung des Clubs. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Mitarbeitern, Partnern, Sponsoren und Fans für die gemeinsame Zeit bedanken und wünsche den Lausitzer Füchsen für die Zukunft nur das Beste. Mein besonderer Dank gilt Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach, der mir bei dieser Entscheidung mit Offenheit, Verständnis und Professionalität begegnet ist. Unsere Zeit wird mir immer in besonderer Erinnerung bleiben!
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  11:03 Uhr Bericht:     EHCL
Autor:     fb


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Arbeitssieg gegen Passau

(OLS)  Der ECDC Memmingen holt vor heimischen Publikum den ersten Sieg im Jahr 2026 und schlägt die Passau Black Hawks. Mit 4:2 gewannen die Indians vor über 2000 Zuschauern gegen die Gäste aus der Drei-Flüsse-Stadt. Am Sonntag treten die Memminger in Stuttgart an, ehe am Dienstag das Topspiel gegen die Tölzer Löwen folgt.
Die Indians konnten wieder auf alle Akteure zurückgreifen. Zudem gab es Rotationen in den Offensivreihen. Justus Roth bekam erneut den Start im Tor. Im ersten Drittel waren die Memminger das spielbestimmende Team. Zudem hatten die Mannen von Coach Huhn deutlich mehr Torschüsse zu verzeichnen als die Gäste. Doch man tat sich wie so oft gegen die Black Hawks schwer. Tom Horschel brachte Passau in Überzahl mit 1:0 in Führung. Den Indianern gelang noch vor der Drittelpause der Ausgleich. Tyler Spurgeon bugsierte die Scheibe ins Gehäuse der Gäste.
Im zweiten Drittel konnten die Memminger dann in Führung gehen. Linus Svedlund setzte die Scheibe von der blauen Linie unter die Latte. Der ECDC blieb das tonangebende Team, auch wenn die Passauer dagegenhielten. Drei Sekunden vor Ende des Drittels erzielte Markus Lillich das wichtige 3:1 in Überzahl.
Im letzten Drittel konnten die Indians das Spiel dann für sich entscheiden. Denis Fominych war in Überzahl zur Stelle und schoss das 4:1. Die Hausherren ließen nicht mehr viel zu, mussten aber kurz vor Ende der Begegnung einen weiteren Treffer der Black Hawks hinnehmen. René Röthke setzte mit seinem 2:4, nach vermeintlicher Abseitsstellung, den Schlusspunkt in diesem Spiel. Ein Arbeitssieg und die ersten drei Punkte für die Rot-Weißen im neuen Jahr 2026 waren damit perfekt.
Am Sonntag geht die Reise für den ECDC in die baden-württembergische Landeshauptstadt. Die Indianer treffen dann um 17:30 Uhr auf die Stuttgart Rebels. Am Dienstag kommen die Tölzer Löwen zum Topspiel an den Hühnerberg. Spielbeginn am Dreikönigstag ist um 18:00 Uhr. Karten für die Partie sind bereits erhältlich.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  10:16 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Topspiel am Feiertag: Indians empfangen Bad Tölz

(OLS)  Der ECDC Memmingen empfängt am Dreikönigs-Feiertag die drittplatzierten Tölzer Löwen in der Maustadt. Beide Teams trennen nur wenige Punkte, Bad Tölz kommt mit einer hervorragenden Form an den Hühnerberg. Karten für die Partie um 18 Uhr sind bereits erhältlich.
Es wird ein richtiges Topspiel in der ALPHA COOLING-Arena werden. Die Indians empfangen am Dienstag (Feiertag) um 18 Uhr ihre ärgsten Verfolger aus Oberbayern. Die Tölzer konnten zuletzt durch starke Ergebnisse ihre Platzierung unter den Top-3 festigen und befinden sich aktuell sechs Punkte hinter dem ECDC. 
Das Team von Axel Kammerer verfügt über den drittbesten Sturm und die fünftbeste Abwehr der Liga, in beiden Werten liegen die Indians aktuell vor den Löwen. Auch wenn man die Werte in Unterzahl betrachtet, haben die Memminger die Nase vorn. Im Powerplay hingegen sind die Schwarz-Gelben vorn. So oder so dürfen sich die Zuschauer auf ein hart umkämpftes und enges Spiel freuen. Die vorhergegangenen Partien beider Teams waren beide bis zum Schluss offen, ehe sich die Maustädter knapp durchsetzen konnten. Topi Piipponen, Ludwig Nirschl und Michael Keränen sind die drei Topscorer bei den Löwen, welche auch ligaweit ganz vorn zu finden sind. Piipponen ist aktuell sogar der beste Torschütze des Südens.
Die Partie beginnt am Feiertag um 18 Uhr. Karten sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Die Abendkassen öffnen eine Stunde vor Spielbeginn, besonders Sitzplätze sollten frühzeitig gebucht werden.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  10:16 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     mfr


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons mit großem Kampf gegen Tabellenführer - Herford verlangt Hannover Scorpions alles ab

(OLN)  Auch wenn der Herforder Eishockey Verein zum Jahresauftakt ohne Punktgewinn blieb, gab es viel Lob für die Ice Dragons. Die Zuschauer in der restlos ausverkauften imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ sahen im Spiel gegen den Tabellenführer Hannover Scorpions zwar eine torarme, jedoch temporeiche Begegnung, die bis in die Schlussminuten spannend war. Am Ende setzten sich die Gäste knapp mit 2:0 (1:0/0:0/1:0) durch und verteidigten ihre Spitzenposition in der Oberliga Nord. Der HEV wurde mit sehr viel Applaus von den eigenen Fans verabschiedet.
Von Beginn an entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie mit viel Offensivdrang auf beiden Seiten. Trotz der Angriffsbemühungen der Kontrahenten, dominierten bereits früh die Defensivreihen der Scorpions und Ice Dragons. Hannover gelang es zunächst nur selten, die Gastgeber im eigenen Verteidigungsdrittel zu binden. Eine Ausnahme war die 14. Minute, in der die Qualität der Niedersachsen deutlich sichtbar wurde. Thomas Supis nahm schließlich Maß und sorgte für die 1:0-Führung des Tabellenführers.
Im zweiten Spielabschnitt hatte Herford mehr Spielanteile, drängte phasenweise sogar auf den Ausgleich, musste jedoch auch immer schnell vorgetragene Gegenzüge der Scorpions überstehen. So rückten die Torhüter Leon Hümer (Hannover) und Jakub Urbisch (Herford) in den Mittelpunkt, die mit ihren Paraden dafür sorgten, dass der 1:0-Zwischenstand beim letzten Seitenwechsel weiterhin Bestand hatte.
Auch im Schlussdrittel blieb die Begegnung offen. Während Herford sich um den Ausgleich bemühte, versuchte Hannover den vorentscheidenden Treffer zu setzen. Doch die Defensivreihen agierten unverändert hochkonzentriert in der physisch intensiven, jedoch fairen Begegnung. Vier Minuten vor der Schlusssirene hatte Herford dann noch einmal die Gelegenheit, im Powerplay den Ausgleich zu erzielen. Die Niedersachsen überstanden jedoch mit viel Einsatz die Unterzahlsituation und setzten mit dem 2:0 in der 59. Minute den Schlusspunkt durch Nicholas Miglio, der gerade von der Strafbank zurückgekehrt war.
HEV-Chefcoach Henry Thom zeigte sich trotz der knappen Niederlage zufrieden: „Ich bin mit dem Auftreten und der Art, wie meine Mannschaft gespielt hat sehr zufrieden. Beide Teams haben sehr strukturiert in der Defensive gearbeitet. In Tilburg erwartet uns nun ein schwieriges Spiel und wir müssen an die heutige Leistung anknüpfen und schauen, dass wir dort etwas mitnehmen.“ Das Spiel in Tilburg beginnt am Sonntag um 19.00 Uhr. Da sämtliche Mannschaften in der unteren Tabellenregion ohne Punktgewinn blieben, hat sich die Tabellenkonstellation nicht geändert. Herford belegt weiterhin Platz 10 in der Tabelle, der Rückstand auf die PlayOff-Zone beträgt 13 Punkte.
Tore:
0:1 13:49 Thomas Supis (Arturs Kruminsch / Rik Gaidel)
0:2 58:21 Nicholas Miglio (Allan McPherson)
Strafen:
Herford 2 Minuten
Hannover 10 Minuten
Zuschauer:
1029 (ausverkauft)
Streambuchungen:
565             
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  13:36 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
ERSC will in Buchloe positiv überraschen

(BYL)  Das erste Auswärtsspiel im neuen Jahr in der Eishockey-Bayernliga führt den ERSC Amberg am Sonntag, ab 17 Uhr, zu den Buchloe Pirates. Die Duelle dieser alten Rivalen waren oft geprägt von Überraschungen, die sich nicht immer nach den Tabellensituationen richteten.
Das Hinspiel im Dezember gewann der ERSC durch ein spätes Tor von Verteidiger Benjamin Frank mit 4:3. Dafür werden die Piraten Revanche fordern, die am Freitag zu einem weiteren Heimspiel die Schongau Mammuts empfingen. Vor diesem Wochenende stand das Team von Trainer Dominic Weis auf einem 12.Rang, nur einen Zähler von den Pre-Play-Offs getrennt. Vor allem vor heimischen Publikum zeigt sich Buchloe sehr erfolgreich, hat bislang 17 Zähler aus zehn Begegnungen geholt, davon die letzten vier Partien allesamt gegen namhafte Konkurrenz gewonnen: Kempten (3:2 OT.), Miesbach (4:0), Landsberg (4:1) und Peißenberg (5:1) versuchten vergeblich, die Piraten zu besiegen. „So gut starten, wie man im alten Jahr zuhause aufgehört hat“, wünscht sich deshalb Dominic Weis. Der ESV-Trainer baut auf mannschaftliche Ausgeglichenheit, denn alleine zehn Akteure seines Teams haben bereits doppelt gepunktet, beim ERSC sind das bislang nur sechs. An diesem Wochenende soll auch ein Neuzugang seinen Einstand beim ESV geben: Der 26-jährige kanadische Angreifer Mateo Cabral wird ein Pirat und kommt mit starken Daten aus der vierten schwedischen Liga.
Auch beim ERSC Amberg macht man sich Gedanken, den eigenen Kader zu verstärken: „Wir sondieren den Markt und haben zwischenzeitlich einige Kontakte geknüpft, aber es ist noch nichts entschieden“, erklärt Chris Spanger und mit „wir“ meint der Sportliche Leiter der Wild Lions sich und Coach Christian Zessack. Die Wild Lions hatten am Freitag mit den Waldkraiburger Löwen ein richtig dickes Brett zu bohren. Bei den Pirates dürfte die Aufgabe für den ERSC kaum einfacher werden. Deshalb fordert Zessack endlich „Konzentration von der ersten bis zur letzten Minute“.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  04:43 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js


Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Piraten bauen Heimserie weiter aus - ESV Buchloe gelingt vor eigener Kulisse mit wichtigem Sieg über direkten Konkurrenten ein gelungener Jahresauftakt

(BYL)  Die Buchloer Piraten sind am Freitagabend mit einem Heimsieg erfolgreich ins neue Jahr 2026 gestartet – dem mittlerweile fünften Sieg vor heimischem Anhang in Folge. Gegen den direkten Konkurrenten um Platz 10, die EA Schongau, war dazu aber ein hartes Stück Arbeit nötig, ehe der am Ende dann doch deutliche 7:3 (0:1, 4:2, 3:0) Erfolg unter Dach und Fach war. Letztlich durften sich die Freibeuter vor einer ordentlichen Kulisse von 500 Zuschauern aber über verdiente drei Punkte freuen, mit denen man die Mammuts in der Tabelle wieder überholen und zu den jetzt punktgleichen zehntplatzierten Peißenberg Miners aufschließen konnte.
Die Pirates, die in Bestbesetzung antreten konnten und bei denen Neuzugang Mateo Cabral sein Debüt feierte, starteten richtig druckvoll. Schon nach wenigen Sekunden hatte Alexander Thiel bereits den Führungstreffer auf dem Schläger, aber sein Schuss klatschte nur an den Pfosten. Und David Simm und Philip Wiche hatten kurz darauf die nächsten dicken Einschussmöglichkeiten (3./4.). Doch statt des Führungstreffers klingelte es dann plötzlich auf der Gegenseite im Buchloer Tor, als die Schongauer mit ihrer ersten echten Chance gleich eiskalt zuschlugen. Reivo Freidenfelds hatte bei einem Konter genau in den Winkel getroffen und so ESV-Keeper Dieter Geidl nicht den Hauch einer Abwehrchance gelassen, der nach seiner bärenstarken Premiere in Schweinfurt den Vorzug im Tor bekam (4.). Und dieser Gegentreffer zeigte Wirkung, da fortan die Gäste die Aktiveren und vor allem Gefährlicheren waren. Immer wieder tauchten die Mammuts vor Geidl auf, der mehrfach retten musste, um einen höheren Rückstand zur Pause zu verhindern. „Da haben wir in der eigenen Zone viel zu viel zugelassen“, monierte auch ESV-Trainer Dominic Weis, dessen Team somit auch verdient mit dem 0:1 in die Pause musste.
Aus dieser zurück arbeiteten sich die Hausherren dann aber förmlich in Spiel zurück. Sinnbildlich somit auch der Ausgleich von Demeed Podrezov, der einen Konter mit aller Vehemenz im Nachsetzten über die Line drückte (25.). Deutlich schöner anzusehen war anschließend der Führungstreffer von Adriano Carciola, der mit einem tollen Alleingang EAS-Tormann Michael Güßbacher zum 2:1 tunnelte (29.), ehe dann der kanadische Neuzugang seinen großen Auftritt hatte. Denn Mateo Cabral trug sich bei seinem ersten Auftritt gleich in die Torschützenliste ein, als er Güßbacher ebenfalls sehenswert nach genau 32 Minuten zum 3:1 verlud. Doch wer nun glaubte, dass sich die Gäste nun ergaben, der sah sich schnell getäuscht. Schongau glich nämlich mit einem Doppelschlag durch Grayden Gottschalk und erneut Freidenfelds umgehend wieder zum 3:3 aus (33./34.) – auch begünstigt durch viel zu nachlässig verteidigende Buchloer. „Da sind wir in den Schlendrian verfallen und haben uns zwei einfache Tore einschenken lassen“, brachte es Weis auf den Punkt, dessen Schützlinge in diesem torreichen Drittel aber nochmals nachlegen konnten. Denn Felix Schurr brachte die Freibeuter noch vor der zweiten Pause wieder in Front (37.).
Und im letzten Drittel blieben die Buchloer weiter auf Kurs, da man hinten nun stabiler stand und vorne die Möglichkeiten effektiv verwertete. So war das 5:3 abermals durch Schurr in einem intensiven aber immer fairen und unterhaltsamen Schlagabtausch schon so etwas wie eine Vorentscheidung (48.), der Marc Krammer wenig später mit dem 6:3 den endgültigen K.O. folgen ließ (50.). Alexander Krafczyk traf anschließend sogar noch zu 7:3 Endstand (57.), der allerdings ein wenig über die lange enge und umkämpfte Partie hinwegtäuschte, in der die Buchloer unter dem Strich aber verdient die Oberhand behielten und mit dem fünften Heimsieg in Serie drei ganz wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoffs einfahren konnten.
Schon am Sonntag gilt es nun nachzulegen, wo man erneut zu Hause antreten darf. Dann gastiert ab 17 Uhr der ERSC Amberg in der Sparkassenarena.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  01:26 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs

 
ESC KemptenKempten Sharks
Jubiläum wird zum Thriller - Kempten und Landsberg duellieren sich bis ins Penaltyschießen

(BYL)  Die Zuschauer in der Dewart Arena bekamen ein absolut hochklassiges Bayernligaspiel zu sehen, an Spannung kaum zu überbieten. Mit dem 3:4 Sieg im Shootout nahmen die River Kings somit erfolgreich Revanche für den Overtime Sieg der Sharks im Hinspiel am Lech. 
Doch bevor die zweite Jubiläumsfeier in Kempten beginnen konnte gab es für den Coach Sven Curmann einige Hiobsbotschaften hinzunehmen. Wie er nach dem Spiel verriet war in der vergangenen Woche kaum ein Training möglich und bis zweieinhalb Stunden vor dem Spiel wusste er noch nicht wie die Mannschaftsaufstellung aussehen würde. Und letztendlich war die Liste der Ausfälle mit sechs Stammspielern mehr als lang. Jakob Nerb, Kevin Marquardt, Timo Schirrmacher, Martin Hlozek, Pascal Dopatka und Filip Kokoska, allesamt Leistungsträger in der Mannschaft waren nicht einsatzfähig. Curmann musste rotieren und konnte zum Glück auf seine U20 Spieler zurückgreifen. Mit gut 1500 Zuschauern bot sich den Teams erneut eine tolle Kulisse. Und von Beginn an war viel Tempo im Spiel. Landsberg startete früh mit einem Powerplay, konnte jedoch kein Kapital daraus ziehen. Eine optische Überlegenheit konnten sich die Gäste damit aber durchaus erarbeiten. Und als Lohn der Bemühungen auch mit 0:1 in Führung gehen. Doch gleich in ihrem ersten Powerplay schlugen die Sharks mit David Mische zurück. Trotzdem blieb Landsberg am Drücker und ging durch je einen Treffer vor und nach der Pause mit 1:3 in Führung. Gerade im zweiten Abschnitt hatten die Gäste Chancen die Führung noch auszubauen, doch Clemens Wiedemann im Gehäuse der Allgäuer zeigte eine bärenstarke Leistung. Er hielt den Rückstand bei zwei Toren, was nach Curmanns Aussage der Spielplan war: Den Gästen zwei Drittel das Spiel überlassen und das Ergebnis knapp halten. Im Schlussdrittel dann nochmal das Energielevel hochfahren und das Spiel wieder auf die eigene Seite ziehen. Ein cleverer Schachzug war es dann auch Tomas Kulhanek für den Schlussabschnitt in den Sturm zu schicken. Der einstmals gelernte Stürmer machte seine Sache sehr gut und sorgte für viel Wirbel im Angriff. Kempten im Schlussdrittel die dominierende Mannschaft, Curmanns Spielplan funktionierte. Max Miller brachte sein Team wieder heran und kurz darauf  besorgte Mische mit seinem zweiten Treffer den viel umjubelten Ausgleich. Gegen Spielende dann die große Gelegenheit für Kempten den Sieg zu holen. Der ehemalige Shark Linus Voit musste nach einem Foul an Michel Limböck mit einer 5 Minuten Strafe vom Eis. Limböck musste verletzt in die Kabine und konnte das Spiel nicht mehr fortsetzen. Doch weder bei fünf gegen vier noch in der Overtime mit vier gegen drei gelang es den Allgäuern ihr starkes Powerplay zu nutzen. Landsberg verteidigte aufopferungsvoll und rette sich ins Penaltyschießen. Dies entschieden die Gäste dann für sich und nahmen den Zusatzpunkt mit nach Hause. Ausnahmsweise einmal uneinig waren die Trainer im Anschluss bei der Pressekonferenz. Während Landsbergs Martin Hoffmann mit den Schiedsrichtern nicht zufrieden war und sein Team aufgrund der ersten beiden Drittel als den klar verdienten Sieger sah, der eigentlich hätte noch höher gewinnen müssen war Sven Curmann anderer Meinung. Vom Einsatz und vom Willen her hätte meine Mannschaft heute den Sieg verdient gehabt, so der Kemptener Trainer.
Durch die gleichzeitige Niederlage von Miesbach reicht der eine Punkt sogar um in der Tabelle auf Platz drei zu springen, Mit Klostersee, Miesbach und Landsberg ist den Sharks aber auch ein Trio innerhalb von drei Punkten dicht auf den Fersen.
Statistik:
ESC Kempten – HC Landsberg 3:4 n.P. (1:2,0:1,2:0,0:1)
Tore:
0:1 Wagner (Reuter,Hess)(8.),
1:1 Mische (Hu,Kulhanek)(15.),
1:2 Hess (Reuter,Wedl)(16.),
1:3 Müller (Voit,Benz)(24.),
2:3 Miller (Löhr,Oswald) (44.),
3:3 Mische (Kulhanek,Miller)(47.),
3:4 Kasten (Pen.)
Strafminuten:
ESC Kempten: 12
HC Landsberg: 20  +  5+SD Voit
Beste Spieler:
ESC Kempten: David Mische
HC Landsberg: Mika Reuter
Zuschauer: 1535
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  00:19 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn verliert in Overtime gegen Klostersee

(BYL)  Mit 2:3 nach Verlängerung verliert der EHC Königsbrunn auswärts gegen den EHC Klostersee. Nach aufopferungsvollem Kampf hatten die defensivstarken Gastgeber das bessere Ende für sich, dennoch konnten die Brunnenstädter einen Punkt mitnehmen.
Beide Teams hatten mit Ausfällen zu kämpfen, konnten aber drei komplette Reihen aufbieten. Neben David Kaiser fehlten Hayden Trupp, Joshua Appler und Peter Brückner. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Benni Beck. Als zweiter Goalie war Robin Rieger von der 1b mit nach Grafing gereist.
Von Beginn an war es eine temporeiche und intensive Partie zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Ein erstes Unterzahlspiel blieb folgenlos für Königsbrunn, die Mannschaft drängte danach auf den ersten Treffer. Bei einem schnellen Gegenstoß erzielte Marco Sternheimer in der fünften Spielminute das 1:0, allerdings ging dem Treffer ein Abseits voraus. Die Gastgeber reklamierten zwar diesen Umstand, dennoch wurde das Tor gegeben. Königsbrunn hatte mehr vom Spiel und kam in der 12. Spielminute zu einigen guten Chancen, die aber ohne Zählbares blieben. Die Brunnenstädter agierten aggressiv mit gutem Forechecking, den nächsten Treffer setzten aber die Grafinger. In Überzahl prallte ein Puck von der Scheibe hinter dem Königsbrunner Tor an den Schoner von Goalie Benni Beck und von da aus hinter die Linie. Nach dem glücklichen Ausgleich hatte Stefan Rodrigues in der 19. Spielminute die erneute Führung auf dem Schläger, doch auch der Tormann der Gastgeber zeigte wie sein Gegenüber eine Klassepartie und entschärfte die Situation, ehe es ein erstes Mal in die Kabinen ging.
Königsbrunn erwischte den besseren Start in den Mittelabschnitt und kam in der 21. Minute gleich zu guten Möglichkeiten. Danach hatte aber Klostersee eine starke Phase und setzte sich im Drittel der Brunnenstädter fest. Vor allem die Reihe mit den beiden Kontingentspielern Walz und Gagnon machte der Königsbrunner Defensive zu schaffen. Auch die Brunnenstädter konnten sich im Drittel der Gastgeber festsetzen, ab der 32. Spielminute geriet die Mannschaft in doppelte Unterzahl. Königsbrunn verteidigte aber konsequent und vereitelte mit viel Leidenschaft einen Treffer der Gäste. Benni Beck verhinderte mit einem Klassesave einen Rückstand noch vor der Pause, Klostersee hatte mehr Zugriff auf die Partie. Der mittlere Spielabschnitt blieb dennoch ohne weiteren Tore.
Auch im Schlussabschnitt erwischten die Brunnenstädter einen guten Start und kamen in der 41. Spielminute zu einer guten Gelegenheit durch Tim Bullnheimer. Der traf dafür in der 45. Spielminute in Überzahl, nach einem starken Querpass netzte Bullnheimer per Direktabnahme zur 2:1 Führung ein. Danach fing sich Königsbrunn aber Strafen ein, die nicht folgenlos blieben. In der 52. Spielminute glichen die Gäste so zum 2:2 aus, die Partie war wieder offen. Bis zur letzten Pause fielen aber keine weiteren Treffer mehr, so dass die Entscheidung in der Overtime fallen musste.
Nun galt es im Kampf Drei gegen Drei um den Extrapunkt. Den holten sich die Gastgeber, in der 63. Spielminute nutzte Klostersee einen Fehler der Brunnenstädter und erzielte den entscheidenden dritten Treffer für die Grafinger.
Gegen die kampfstarken Gastgeber war an dem Abend nicht mehr drin, am Sonntag geht es nun gegen den TEV Miesbach, der zu Hause gegen Buchloe mit 0:5 Federn lassen musste. EHC-Coach Bobby Linke nennt Ursachen für die Niederlage in Grafing:
„Wir wussten schon vor dem Spiel um die defensiven Qualitäten der Grafinger und wollten defensiv auf Konter lauern. Das ist uns zunächst gut gelungen, wir haben aber zu wenig daraus gemacht. Nach der Führung bekommen wir dieses blöde Gegentor und gehen mit dem Unentschieden in die Kabine. Wir wollten im Mittelabschnitt die neutrale Zone besser zustellen, dann setzte es einige Strafen auf beiden Seiten. Die Partie wurde hitziger, so etwas wie Spielfluss wollte nicht aufkommen. Im letzten Abschnitt bekommen wir eine Überzahlsituation und gehen in Führung, aber dann haben wir dumme Strafen kassiert. Das war nicht clever, so haben wir Klostersee wieder ins Spiel gebracht. Nach dem 2:2 haben es beide Mannschaften mit weniger Risiko gespielt, um sich mindestens einen Punkt zu sichern. In der Overtime machen wir zuerst den entscheidenden Fehler und verlieren die Partie. Mir tut es für die Jungs leid, die haben defensiv gut gespielt, offensiv blieben wir unter unseren Möglichkeiten. Wir hatten auch nicht den Dampf, wie vor ein paar Wochen. Die Mannschaft muss da jetzt durch, bis wieder alle fit sind und zu Kräften gekommen sind. Mit dem Punkt können wir aber gut leben. Ein besonderes Dankeschön geht an die mitgereisten Fans, die uns so gut unterstützt und die Reise trotz des Wetters angetreten haben.“
Tore: 0:1 Sternheimer (Stange, Länger) (5.), 1:1 Gagnon (N. Quinlan, Gaschke) (16.), 1:2 Bullnheimer (Sternheimer, Stange) (45.), 2:2 Kauppila (Gleixner, P. Quinlan) (52.), 3:2 Gleixner (Kauppila, Krämmer) (63. Overtime.)
Strafminuten:  EHC Klostersee 14     EHC Königsbrunn 16     Zuschauer: 481
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  13:25 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


tev-miesbachTEV Miesbach
Chancenlos gegen Peißenberg

(BYL)  Einen heftigen Rückschlag erlebte der TEV Miesbach am Freitagabend zu Hause gegen die Peißenberg Miners. Mit erneut sechs Ausfällen erwischte die Mannschaft von Dusan Frosch einen katastrophalen Start und lag bereits in der ersten Minute durch einen Treffer von Weiland Parrish zurück. Auch in der Folge waren die Miners deutlich überlegen und zeigten einem kampflosen TEV vor allem mit ihrer Paradereihe des Öfteren die Grenzen auf. In der 16.Minute kassierte der TEV zudem eine 5-Minuten Strafe, diese überstand man allerdings schadlos.
Mitte des zweiten Drittels ging es dann ganz schnell und die Partie war nach einem dreifach Schlag der Gäste quasi entschieden. Ryan Murphy, Dejan Vogl und Marek Haloda bauten die Führung der Gäste komfortabel auf 0:4 aus. Der TEV verzettelte sich in der Folge in Undiszipliniertheiten und wanderte des Öfteren auf die Strafbank.
Auch im Schlussabschnitt kamen die Weiß-Roten aufgrund von Ungenauigkeiten im Passspiel nicht zu zwingenden Torchancen und Weiland Parrish setzte den Schlusspunkt zum 0:5
Durch die dritte Heimniederlage in Folge rutschte der TEV erstmals seit dem sechsten Spieltag aus den Top 4 und der Abstand auf Platz 7 beträgt nur noch 5 Punkte. Am Sonntag reist man zum EHC Königsbrunn, ehe am kommenden Freitag um 20 Uhr der EHC Klostersee zu Gast in der Kreisstadt ist. In den restlichen sieben Partien muss die Mannschaft dabei wieder ein anderes Gesicht zeigen wie in den vergangenen Wochen, so will man denn die direkte Playoffqualifikation schaffen.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  10:19 Uhr Bericht:     TEVM
Autor:     sh


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Erfolgreicher Jahresauftakt im Icedome für die Mighty Dogs

(BYL)  Zum Auftakt ins Jahr 2026 begrüßten die Mighty Dogs am Freitagabend nach Neujahr die Riverrats vom ESC Geretsried im heimischen Icedome. Mit Ausnahme von Petr Pohl, der aufgrund einer leichten Unterkörperverletzung an diesem Wochenende geschont wurde, konnte das Trainerteam um Headcoach Sergej Waßmiller auf den vollständigen Kader zurückgreifen.
Im ersten Drittel hatte Schweinfurt die Partie weitgehend unter Kontrolle, doch bereits in der zweiten Spielminute gab es einen ersten Schreckmoment für alle ERV-Anhänger: Die Mighty Dogs liefen in einen Konter, an dessen Ende Leon Pöhlmann jedoch einen kühlen Kopf bewahrte und einen frühen Rückstand verhinderte. Anschließend machten vor allem die Gäste durch eines auf sich aufmerksam – Strafzeiten. Gleich sechsmal mussten die Riverrats im ersten Drittel in der Kühlbox Platz nehmen, und von dort aus gewinnt man bekanntlich keine Spiele. Bereits das erste Powerplay nutzten die Mighty Dogs effektiv: Tomas Cermak hämmerte den Puck mit einer echten Fackel direkt in den Winkel und brachte Schweinfurt mit 1:0 in Führung. Kurz nach Ablauf einer doppelten Überzahl legten die Hausherren nach. Kevin Heckenberger umlief das gegnerische Tor und legte auf Lucas Kleider ab, der Lukas Krumpe an der blauen Linie erspähte. Dessen flacher Schuss rutschte unter den Schonern von Korbinian Sertl hindurch ins Netz – das 2:0.
Mit etwas mehr als einer Minute Überzahl startete Schweinfurt ins zweite Drittel, doch diesmal blieb der Torerfolg aus. Die Gäste hatten ihre sprichwörtlichen Busbeine offenbar abgeschüttelt und agierten nun deutlich enger am Mann. Insgesamt entwickelte sich die Partie nun ausgeglichener: Geretsried kam offensiv besser zur Geltung und stabilisierte zugleich die Defensive. In der 27. Minute tauchte Ondrej Horvath nahezu ungestört vor Pöhlmann auf, doch der Schweinfurter Schlussmann blieb erneut Sieger. Knapp drei Minuten später belohnten sich die Riverrats dann für ihre Druckphase, während die Mighty Dogs kurzzeitig den Faden verloren hatten: Florian Strobl verkürzte nach einem sauber ausgespielten Angriff auf 2:1. Als Arturs Homjakovs wegen Hakens auf die Strafbank musste, zeigte sich das Unterzahlspiel des ERV erneut von seiner starken Seite und hielt die Gäste in Schach. Kurz vor der zweiten Pause setzte die erste Schweinfurter Sturmreihe noch einmal ein Ausrufezeichen, doch der Puck prallte vom Lattenkreuz zurück ins Spiel – mit der knappen 2:1-Führung ging es in die Kabinen.
Auch im Schlussdrittel entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. In der 46. Minute spielten die Mighty Dogs einen sehenswerten Angriff aus, scheiterten jedoch an Sertl im Tor der Riverrats. Wenig später zwang Kevin Heckenberger den Gästeschlussmann mit einem schnellen Angriff zu einem Hechtsprung, ehe dieser ohne Schläger in sein Tor zurückkehrte – doch erneut blieb Schweinfurt der dritte Treffer verwehrt. Die Partie blieb bis zum Schluss spannend. Kurz vor Ende nahmen die Gäste Sertl vom Eis und setzten auf den zusätzlichen Feldspieler, durch eine Schweinfurter Strafzeit agierten die Riverrats sogar in doppelter Überzahl. Am Ergebnis änderte dies jedoch nichts mehr: Die Mighty Dogs brachten den knappen 2:1-Erfolg über die Zeit und behaupteten damit weiterhin die Tabellenführung in der Eishockey-Bayernliga.
Das nächste Spiel der Mighty Dogs findet am Sonntag, den 4. Januar, beim EHC Waldkraiburg statt. Der Einsatz von Arturs Homjakovs, der gegen Geretsried einen Puck ins Gesicht bekam, entscheidet sich kurzfristig. Anpfiff ist bereits um 17:15 Uhr. Das nächste Heimspiel steigt am Sonntag, den 11. Januar, um 18 Uhr im Icedome, wenn mit dem EHC Königsbrunn der direkte Verfolger zum Spitzenspiel nach Schweinfurt kommt.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  12:54 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
ERSC Amberg – EHC Waldkraiburg 3:5 (1:3, 1:1, 1:1)

(BYL)  Tor: [X] #45 Daniel Henter, #32 Tobias Sickinger;
Verteidigung: #5 René Mertz, #20 Thomas Rott, #50 Martin Kokeš, #52 Daniel Schmidt, #53 Anton Brunner, #81 Max Cejka;
Angriff: #7 Philipp Lode, #13 Jakub Šrámek, #18 Santeri Ovaska, #25 Andris Džeriņš, #63 Leander Ruß, #78 Philip Kaer, #88 Nico Vogl, #92 Jakub Revaj, #98 Patrick Zimmermann;
Tore: 0:1 (2.) Šrámek (Vogl, Cejka); 0:2 (6.) Ovaska (Džeriņš, Vogl, PP1); 0:3 (12.) Ovaska (Džeriņš, Vogl, PP1); 1:3 (19.) Klughardt (Eckl, Baranovskis, PP1); 2:3 (29.) Baranovskis (Walkom, Pronath, PP1); 2:4 (38.) Šrámek (Vogl, Cejka); 3:4 (57.) Gardiner (Pronath, Preßl); 3:5 (60.) Vogl (Šrámek, Henter, SH1, ENG);
Zuschauer: 634, Strafen: Amberg 8 – Waldkraiburg 12
EHC Waldkraiburg siegreich in Amberg
Die Welt begrüßte vor wenigen Tagen ein neues Jahr, und in der Eishockey-Bayernliga begrüßte der ERSC Amberg am 02. Januar die Löwen aus Waldkraiburg. Knapp zweieinhalb Stunden sollte die Fahrt ins rund 180 Kilometer entfernte Amberg dauern, und die jeweiligen Fahrer*innen brachten sowohl Mannschaft als auch Fans sicher ins Amberger Stadion. Dort sahen etwas mehr als 600 Zuschauer einen EHC Waldkraiburg, dessen Verletzungssorgen über die Neujahrsfeiertage nicht weniger, sondern sogar noch größer geworden waren. Zählt man die Landshuter Förderlizenzspieler mit, so fehlten den Löwen ganze 13 Akteure. Neu hinzugekommen waren Torhüter Max Englbrecht sowie die Angreifer Decker, Maierhofer und Dillmann. Mit Daniel Schmidt half zudem bereits der 34. Spieler in dieser Saison im Löwen-Kader aus, während aus Landshut Unterstützung in Form von Daniel Henter im Tor sowie Anton Brunner für die Verteidigung kam.
Mit ordentlich Schwung startete der EHC Waldkraiburg in die Partie in Amberg. Gleich mit dem ersten sauber vorgetragenen Angriff zeigten die Löwen, in welche Richtung es an diesem Abend gehen sollte. Die mitgereisten Fans mussten lediglich eine Minute warten, bis sie erstmals jubeln durften. Max Cejka war es, der den langen Pass aus dem eigenen Drittel heraus auf Nico Vogl spielte. Dieser legte uneigennützig für den heraneilenden Jakub Šrámek ab, der noch einige Schritte machte, ehe er den Puck durch die Lücke zwischen Verteidiger und Torhüter direkt in den linken Winkel drosch. Mit hohem Tempo führte der EHC Waldkraiburg die Partie weiter an. Zwar ergaben sich auch für Amberg Möglichkeiten, doch mit einer konzentrierten Defensivleistung und einem weiterhin überragenden Daniel Henter im Tor war für die Gastgeber vorerst nichts zu holen.
Nach rund sechs Minuten Spielzeit befanden sich die Löwen erstmals in Überzahl. Diese nutzte Santeri Ovaska, um einen zunächst abgefangenen Puck im zweiten Versuch mit dem Schläger über die Linie zu bringen. Auch der nächste Treffer in der 12. Spielminute ging auf das Konto des Deutsch-Finnen. Wieder auf der linken Seite lauernd, erhielt Ovaska den Pass von Andris Džeriņš. Geduldig wartete er, bis der Amberger Schlussmann am Boden lag, ehe er das Spielgerät über ihn hinweg ins Tor lupfte. Doch ohne eigenen Treffer wollten die Gastgeber nicht in die erste Pause gehen. Ebenfalls in Unterzahl brach zunächst der Schläger von Kapitän Nico Vogl, der umgehend zur Bank musste, um sich neues Arbeitsgerät zu holen. Diese kurze doppelte Überzahl nutzten die Amberger, um durch Klughardt den Treffer zum 1:3-Pausenstand zu erzielen.
Nachdem die Gastgeber bereits im ersten Drittel ihre Auszeit genommen hatten und von Trainer Christian Zessack in der Kabine sicherlich noch das ein oder andere Wort mit auf den Weg bekamen, traten sie im Mittelabschnitt deutlich entschlossener auf. Die erste große Möglichkeit gehörte jedoch zunächst den Löwen. Nach knapp drei Minuten machte sich Andris Džeriņš, von einem Mitspieler bestens in Szene gesetzt, allein auf den Weg Richtung Amberger Tor. Sein Versuch, den Torhüter zwischen den Beinen zu verladen, misslang jedoch. Nach rund neun gespielten Minuten belohnte sich Amberg schließlich für das konzentriertere Auftreten im zweiten Drittel. Erneut in Überzahl war es Baranovskis, der den Puck so passgenau ins kurze Eck setzte, dass Henter hier keine Abwehrchance hatte. Doch auch diesmal wollten die Löwen den Spielstand so nicht mit in die Pause nehmen. Rund zwei Minuten vor Drittelende sah Nico Vogl auf der einen Seite des Feldes seinen freistehenden Kollegen Šrámek auf der gegenüberliegenden Seite. Ein Pass und ein Onetimer später versenkte Waldkraiburgs Nummer 13 den Puck zu seinem zweiten Treffer des Abends.
Im dritten Durchgang der Partie passierte lange Zeit nichts Zählbares. Wie Trainer Jürgen Lederer später auf der Pressekonferenz betonte, war dies jenes Drittel, in dem man vor allem konzentriert verteidigen und mit dem stark ausgedünnten Kader auch Kräfte sparen wollte. Amberg hingegen musste zwei Tore aufholen, setzte vieles in Bewegung, fand jedoch lange kein Mittel gegen die Waldkraiburger Defensive. Drei Minuten vor dem Ende witterten die Gastgeber dann doch noch einmal Morgenluft. Nolan Gardiner erzielte den Treffer zum 3:4 und ließ die Hoffnung bei den Ambergern noch einmal aufleben. Postwendend wurde der Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen. Zweimal vergaben die Löwen in der Folge die Chance auf die Entscheidung. Als Waldkraiburg kurz vor Schluss zudem noch eine Strafe hinnehmen musste, standen die Zeichen mit sechs gegen vier Feldspielern zunächst gut für die Gastgeber. Doch Nico Vogl hatte andere Pläne. Einem erneut verunglückten Schuss auf das leere Tor sprintete er aufopferungsvoll hinterher, nahm das Spielgerät kurz hinter der Torlinie auf und erlöste Mannschaft und Fans mit dem Treffer zum 3:5-Endstand und war somit auch an jedem Löwen-Tor des Abends beteiligt.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  23:18 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha


scforstForst Nature Boyz
Holpriger Start ins neue Jahr 2026 - Nature Boyz holen sich die ersten 3 Punkte

(BLL)  Der Start ins neue Jahr gestaltete sich nicht gerade einfach, denn neben einem Scheibenbruch während der Warmlaufphase gerieten die Nature Boyz ins Hintertreffen. Eine geschlossene Mannschaftsleistung brachte trotzdem den erhofften und verdienten 7:4 (1:3, 4:1, 2:0)-Sieg und die äußersten wichtigen 3 Punkte im Kampf um die Play Offs.
Das Spiel begann vor etwa 130 Zuschauern mit einer 10-minütigen Verspätung, denn es mußte eine zerbrochene Sicherheitsscheibe repariert werden. Noch mit dem Kopf in der Warmlaufphase befanden sich die Mannen um Trainer Robert Kienle, denn bereits nach 20 Sekunden stand es bereits 0:1 für die Gäste. Mit einem Doppelschlag in der 7. und 8. Spielminute brachte einen 0:3-Rückstand. Bis dahin fand Forst nicht statt. Erst der Anschlusstreffer durch Magnus Ostler auf Zuspiel von Max Willberger und Florian Drexler in der 12. Spielminute zum 1:3 Anschluss brachte eine leichte Verbesserung des Spiels auf Seiten der Hausherren. Mit diesem Zwischenstand ging es zum ersten Pausentee.
Den nächsten Rückschlag traf die Hausherren nach 38 Sekunden im MItteldrittel, denn die Gäste erhöhten durch Stefano Rizzo auf 1:4. Ein paar Sekunden wurden den Gästen auch noch ein Penalty zugesprochen, den Andreas Scholz jedoch klasse parierte. Diese Aktion war der Startschuß für einen Forster Sturmlauf. In der 21. Minute erzielte Magnus Ostler auf Zuspiel von Max Willberger den 2:4-Anschluß, in der 23. Minute war es Bastian Grundner, der sein Team auf Zuspiel von Julian Kraus und Michael Krönauer auf 3:4 heranbrachte. In der 28. Minute war es soweit, Tobias Estermaier glich auf Zuspiel von Maximilian Brauer zum 4:4 aus. Die Gastgeber brannten jetzt ein richtiges Feuerwerk ab, der Gästetorhüter hatte sehr viel Arbeit, die er mit Können und Glück verrichtete. In der 34. Minute war es soweit: Rekortscorer Bastian Grundner erzielte seinen 300. Scorerpunkt in den Farben der Nature Boyz, denn er brachte mit seinem Tor die erstmalige Führung zum 5:4. Mit diesem Spielstand gings ins letzte Drittel.
Der Start ins letzte Drittel verlief jetzt erfolgreicher, denn in der 42. Minute erhöhte Tobias Dietz mit einem Knaller von der Blauen auf Zuspiel von Max Willberger auf 6:4. Mit diesem Tor ist die Vorentscheidung gefallen, die Hausherren agierten jetzt konzentriert und verzeichneten noch diverse Einschußmöglichkeiten. Die Gäste waren mit ihren gelegentlichen Kontern immer gefährlich. Andreas Scholz agierte sehr sicher und konzentriert.  Die entgültige Entscheidung brachte Michael Krönauer, der in der 55. Spielminute ein Zuspiel von Maximilian Rohrbach zum 7:4-Endstand vollendete.
Am kommenden Wochenende müssen die Nature Boyz zweimal ran. Am Freitag gehts zum Tabellenführer ERC Sonthofen, ehe am Sonntag der ERC Lechbruck in Peißenberg antritt.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  17:52 Uhr Bericht:     SCF
Autor:     ws


lechbruckfloesserLechbruck Flößer
Zäher Kampf, eiskalter Overtime-Moment – ERC Lechbruck siegt 4:3 in Bad Aibling

(BLL)  Der ERC Lechbruck hat am Freitagabend einen echten Charaktertest bestanden und beim EHC Bad Aibling einen hart umkämpften 4:3-Auswärtssieg nach Overtime eingefahren. Trotz des Ausfalls von gleich fünf Leistungsträgern aufgrund von Verletzungen und einer Spielsperre zeigten die Flößer Moral und Leidenschaft. Mit den zwei Punkten verteidigt Lechbruck weiterhin souverän Tabellenplatz zwei.
Vor rund 170 Zuschauern in der Eishalle Bad Aibling (davon 25 aus Lechbruck) starteten die Gastgeber druckvoll und nutzten den ersten Fehler im Spielaufbau des ERC konsequent. Bereits in der 3. Spielminute gingen die Hausherren dadurch mit 1:0 in Führung. Lechbruck benötigte einige Minuten, um Ordnung in die notgedrungen neu zusammengestellten Reihen zu bringen, steigerte sich aber zunehmend und kam besser in die Zweikämpfe. Der verdiente Lohn folgte in der 11. Minute: Tyler Lepore traf nach schöner Vorarbeit von Marius Keller und Josef Bayrhof zum 1:1-Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.
Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein intensives, umkämpftes Spiel mit vielen Zweikämpfen, aber nur wenigen klaren Torchancen. Bad Aibling nutzte eine Unachtsamkeit in der Lechbrucker Defensive und ging in der 29. Minute erneut in Führung. Trotz des 2:1-Rückstands blieben die Flößer ruhig, arbeiteten diszipliniert weiter und hielten das Spiel offen.
Das Schlussdrittel gehörte dann den Lechern, die immer stärker aufkamen. In der 47. Minute erzielte Morris Demmler nach Zuspiel von Lukas Scheibenbogen den überfälligen Treffer zum 2:2-Ausgleich. Das Tor gab den den Gästen aus dem Ostallgäu sichtbar Auftrieb. Lechbruck übernahm nun mehr und mehr die Spielkontrolle und belohnte sich in der 58. Minute: Cameron Roberts traf zur 3:2-Führung, vorbereitet von Simon Maucher und Marcus Köpf. Der Auswärtssieg war zum Greifen nah. Die Flößer verwalteten das Spiel nun clever und nahmen Zeit von der Uhr.
Doch die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen. In einer dramatischen Schlussphase nahm Bad Aibling den Torhüter vom Eis und wurde belohnt: Nur 14 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit fiel der Ausgleich zum 3:3. Die Partie musste in der Overtime entschieden werden.
In der Verlängerung bewiesen die Flößer erneut ihre mentale Stärke. Nach einer Zeitstrafe gegen die Gastgeber spielte Lechbruck geduldig sein Powerplay aus und nutzte die Überzahl eiskalt. In der 62. Minute war es Mathias Schuster, der den vielumjubelten Siegtreffer zum 4:3 erzielte. Cameron Roberts und Simon Maucher lieferten die Assists zu diesem entscheidenden Tor.
Mit diesem Erfolg sammelt der ERC Lechbruck trotz schwieriger personeller Voraussetzungen zwei enorm wichtige Punkte, bestätigt das Vertrauen in die eigenen Stärken und bleibt erster Verfolger von Tabellenführer ERC Sonthofen. Es war sicherlich ein Arbeitssieg ohne großen Glanz, aber ein verdienter Erfolg der Flößer, die darüber hinaus noch drei Mal am Aluminium scheiterten.
Ausblick:
Bereits am Freitag, 09.01.2026, geht es für die Flößer weiter. Dann ist der ERC Lechbruck um 19:45 Uhr auswärts beim EV Fürstenfeldbruck gefordert.
Strafminuten:
Bad Aibling 2 / Lechbruck 2
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  19:30 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ms


esvtuerkheimcelticsTürkheim Celtics
Celtics starten mit Auswärtsspiel gegen Buchloe ins neue Jahr

(BBZL)  Wie 2025 endete, startet für den ESV Türkheim auch das Jahr 2026. Nämlich mit einer Partie gegen die 1b des ESV Buchloe. Am 06. Januar um 16:45 Uhr treffen beide Teams in der Buchloer Sparkassenarena aufeinander. Das Hinspiel am zweiten Weihnachtsfeiertag konnten die Celtics deutlich mit 10:2 für sich entscheiden. Doch von diesem deutlichen Ergebnis, sollten die Mannen von Trainer Bastian Hitzelberger und Co-Trainer Felix Furtner sich nicht blenden lassen. Denn die Pirates reisten damals mit einem absoluten Rumpfkader von 10 + 2 ins Unterallgäu. An Heiligdreikönig wird aller Voraussicht nach eine andere und verbesserte Mannschaft auf die Kelten warten. Die Türkheimer tun also gut daran, die Pirates nicht zu unterschätzen und voll bei der Sache zu sein. Um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden, müssen die Celtics also wohl erstmal ein ganzes Stück Arbeit leisten. Das sieht auch Kapitän Maxi Döring so: „Nach der Weihnachtszeit freuen sich alle auf das erste Spiel im neuen Jahr. Gegen Buchloe wollen wir direkt 3 Punkte holen. Auf uns wartet mit Sicherheit eine andere Mannschaft als beim Heimspiel.“
Nicht mit dabei sein wird am Dienstag Max Schorer, der sich im Hinspiel verletzte. Außerdem fehlen Lucas Lerchner, Florian Kaiser und der langzeitverletzte Florian Zacher. Mit dabei sein werden aber wohl wieder einige Türkheimer Fans im nur wenige Kilometer entfernten Buchloe, die ihre Mannschaft schon die ganze Saison über fantastisch unterstützen.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  14:12 Uhr Bericht:     ESVT
Autor:     mu

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
FASSBerlinFASS Berlin
Hauptsache gewonnen

(RLO)  Tag der offenen Tür in Chemnitz: In einem Torefestival gewinnt FASS bei den Chemnitz Crashers mit 7:8 (3:5, 2:3, 2:0). Damit geht der Blick auf das Spitzenspiel gegen die Luchse Lauterbach am Sonntag (04.01.26) um 16:00 Uhr gegen die Luchse Lauterbach. Achtung: Spielort ist die Eissporthalle Charlottenburg (PO9).
DAS SPIEL
Beide Teams gingen ersatzgeschwächt in die Begegnung. FASS hatte immerhin noch 15 Skater auf der Bank. Weil Bryan Heinicke kurz vor Spielbeginn passen musste, standen allerdings nur fünf etatmäßige Verteidiger zur Verfügung; so musste Oliver Noack in der Defensive aushelfen.
Das erste Drittel verlief turbulent. Zwar ging Chemnitz früh in Führung, doch im Anschluss traf FASS fast im Minutentakt und ging bis zur 9. Minute durch Kapitän Tom Fiedler, Daniel Volynec, Moritz Miguez und Oliver Noack mit 1:4 in Führung. Kufa im Chemnitzer Tor musste seinen Platz zugunsten von Künzel räumen. Der hielt seinen Kasten immerhin bis zur 13. Minute sauber, dann zog Benjamin Hüfner in Überzahl von der blauen Linie ab und traf zum 1:5. Eigentlich hätte das die Entscheidung sein müssen, aber die Berliner ließen noch zwei Treffer zum 3:5 zu. Bei den Crashers keimte wieder Hoffnung.
FASS blieb auch im zweiten Abschnitt dominant und erhöhte durch Daniel Volynec (23.), Felix Braun (25., Powerplay) und Nico Jentzsch (33.) auf 3:8. Zum zweiten Mal schien die Partie entschieden – aber erneut gab es noch zwei Chemnitzer Treffer. Auch das 5:8 sollte einem Spitzenteam aber genug Ruhe geben, die letzten 20 Minuten kontrolliert zu Ende zu spielen.
Im Schlussdrittel hatte das Team von Headcoach Christopher Scholz zahlreiche Chancen, die Entscheidung zu erzwingen. Doch Künzel war jetzt in der Partie angekommen und vereitelte beste Gelegenheiten der Berliner. Dann kam es, wie es kommen musste: Caloun (50.) und Röher (52.) trafen für die Crashers zum 7:8-Anschluss. FASS hatte einen Fünf-Tore-Vorsprung fast verspielt und musste sich noch über acht Minuten gegen den Ausgleich stemmen. Das gelang immerhin, und so gingen die drei Punkte nach einem verrückten Spiel im Bus mit nach Berlin.
AUSBLICK
Das Topspiel des Wochenendes steigt am Sonntagnachmittag (04.01.26, 16:00 Uhr) in der Eissporthalle Charlottenburg, wenn FASS den Tabellendritten Luchse Lauterbach empfängt. Die Luchse haben am Samstagabend Tornado Niesky mit 17:2 auseinandergenommen und sich so für Berlin warm geschossen.
Außerdem richtet sich die Aufmerksamkeit bereits auf den kommenden Sonntag (11.01.26, 14:00 Uhr). Dann steigt im Eisstadion Neukölln das erste FASS WinterGame. Gegner sind wieder die Chemnitz Crashers. Bereits eingetroffen sind die WinterGame-Trikots, die eigens für dieses Spiel angefertigt wurden. Offensichtlich ein Sammlerstück, auf welches sich die FASS-Fans bereits freuen können. Natürlich können die Trikots gekauft werden – näheres erzählen wir im Laufe der Woche.
STATISTIK
FASS: Steffen (Thiem) – Haase, Miethke; Kruggel, O. Noack; Falk, Hüfner – Jentzsch, Fiedler, Thielsch; Weihrauch, Balzer, Flemming; Volynec, Miguez, Braun.
Tore:
1:0 (01:44) Böttcher, 1:1 (02:16) Fiedler (Thielsch, Jentzsch), 1:2 (03:38) Volynec (Braun), 1:3 (04:37) Miguez (Braun, Volynec), 1:4 (08:26) O. Noack (Balzer), 1:5 (13:00) Hüfner (Haase, O. Noack) PP1, 2:5 (13:40) Caloun, 3:5 (19:28) Kneuse;
3:6 (22:15) Volynec (Miguez), 3:7 (24:45) Braun (Volynec, Fiedler) PP1, 3:8 (32:05) Jentzsch (Fiedler, Thielsch), 4:8 (37:39) Caloun, 5:8 (39:07) Böttcher PP1;
6:8 (49:04) Caloun, 7:8 (51:38) Röher.
Schiedsrichter: Heinke – Fiedler, Reichert.
Strafen: Chemnitz 8, FASS 15.
Zuschauer: 778.
Schüsse: 32-38.
Face-off: 29-44.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Januar 2026  23:21 Uhr Bericht:     FASSB
Autor:     ah

  
  Sonntag 4.Januar 2026
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
  www.icehockeypage.de                                                                                                       www.ihp.hockey
  

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!