IHP NachrichtenDonnerstag 5.März 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären gewinnen in Dresden mit 5:2 (DEL) Die Eisbären Berlin haben auch das vierte und letzte Hauptrundenduell der laufenden PENNY-DEL-Saison mit den Dresdner Eislöwen für sich entschieden. Die Berliner setzten sich am Mittwochabend bei den Sachsen mit 5:2 durch. Vor über 600 mitgereisten Eisbären-Fans war der Hauptstadtclub von Beginn an die bessere Mannschaft. So brachte Ty Ronning (2.) die Gäste früh in Führung. In der Folge blieben die Berliner in der hart umkämpften Partei tonangebend und Les Lancaster (11.) baute den Vorsprung der Eisbären weiter aus. Die Eislöwen kamen dann jedoch kurz vor Ende des Startabschnitts durch Sebastian Gorcik (20.) zum Anschlusstreffer. Im Mitteldrittel gestaltete sich das Spiel etwas ausgeglichener, aber Kai Wissmann (26.) konnte den alten Zwei-Tore-Vorsprung der Gäste wieder herstellen. Tomas Andres (35.) sorgte in der Schlussphase des mittleren Spielabschnitts jedoch für den abermaligen Anschlusstreffer der Sachsen. Dresden startete dann druckvoll ins Schlussdrittel und kam zu guten Möglichkeiten. Die Eisbären bauten ihre Führung dann aber durch Andy Eder (48.) und Jonas Müller (49.) per Doppelschlag innerhalb von 26 Sekunden weiter aus: Im weiteren Spielverlauf ließen die Berliner nichts mehr anbrennen und es blieb beim 5:2-Auswärtssieg der Eisbären. Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Freitag, den 6. Februar ihre nächste Partie. Dann ist der Hauptstadtclub zu Gast bei den Nürnberg Ice Tigers. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Kai Wissmann (Verteidiger Eisbären Berlin):„Wir haben gut begonnen und unser Spiel einfach gehalten. Dresden hat aber auch gut gespielt. Wir konnten unsere Chancen dann jedoch nicht so nutzen und es wurde eine enge Partie. Im Schlussdrittel konnten wir dann Kapital aus unseren Möglichkeiten schlagen. Nach unseren beiden schnellen Treffern war das Spiel entschieden,“ Endergebnis Dresdner Eislöwen – Eisbären Berlin 2:5 (1:2, 1:1, 0:2) Aufstellungen Dresdner Eislöwen: Schwendener (Olkinuora) – Johansson, McCrea; Suvanto, Braun; Granz, Karlsson; Riedl – Bouma, Parkes, Ortega; Hendreschke, LeBlanc, Sykora; Fox, Andres, Gorcik; Korte, Postel, Pischoff – Trainer: Gerry Fleming Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller, Wissmann (C); Niemeläinen, Mik; Geibel, Smith; Kretzschmar – Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Noebels, Dea, Kirk; Veilleux (A), Vikingstad, Eder; Hördler, Wiederer, Lancaster – Trainer: Serge Aubin Tore 0:1 – 01:54 – Ronning (Pföderl) – EQ 0:2 – 10:45 – Lancaster (Veilleux) – EQ 1:2 – 19: 36 – Gorcik (Andres) – EQ 1:3 – 25:49 – Wissmann (Noebels) – EQ 2:3 – 34:47 – Andres (Gorcik, Fox) – EQ 2:4 – 47:42 – Eder (Veilleux) – EQ 2:5 – 48:08 – Müller (Lancaster) – EQ Strafen Dresdner Eislöwen: 7 (0, 5, 2) Minuten– Eisbären Berlin: 7 (2, 5, 0) Minuten Schiedsrichter Roman Gofman, Kilian Hinterdobler (Jiri Ondracek, Maksim Cepik) Zuschauer 4.576
Eislöwen unterliegen Berlin im Ost-Duell (DEL) Am 48. Spieltag gastierten die Eisbären Berlin in der JOYNEXT Arena. Im Line-up kam es zu einer Änderung: Rourke Chartier fiel verletzungsbedingt aus und für ihn stand Connor Korte im Kader. Im Tor startete Janick Schwendener. Anderthalb Minuten waren gespielt, da hatten die Hausherren gleich zwei gute Chancen, aber Eisbären-Goalie Jonas Stettmer parierte. Auf der Gegenseite nutzten die Gäste ihre Gelegenheit und Ty Ronning (2.) netzte die Scheibe ein. Wenig später eroberte Trevor Parkes die Scheibe hinter dem Berliner Tor, gab den Pass auf Ortega, aber der Puck konnte nicht unter Kontrolle gebracht werden. Wenig später scheiterte Tomas Andres am Berliner Schlussmann. Danach hatten die Hauptstädter gute Chancen, eine nutzte Lester Lancaster (11). Es folgte die erste Strafe und Eisbär Eric Hördler pausierte wegen Hakens, aber die Elbestädter konnten das Powerplay nicht nutzen. Kurz vor Drittelende hatten die Hausherren den Anschlusstreffer auf der Kelle, doch der Puck konnte nicht im Tor untergebracht werden. Oder doch? Die Hauptschiedsrichter konsultieren den Videobeweis und bestätigten die Kein-Tor-Entscheidung. Es standen noch 24 Sekunden auf der Uhr, da konterten die Sachsen und Sebastian Gorcik traf zum Anschluss. Mit der knappen Führung für die Gäste ging es in die erste Pause. Im Mittelabschnitt hatten zunächst die Gastgeber eine Chance, aber der Abschluss blieb ohne Erfolg. Auf der Gegenseite parierte Schwendener stark. Wenig später netzte jedoch Kai Wissmann (26.) die Scheibe für die Eisbären ein. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand, bis in Minute 35 Tomas Andres den Anschlusstreffer erzielte. Das Spiel war intensiv und kurz vor der Pausensirene gab es einen Faustkampf zwischen Dresdens Matthias Pischoff und Berlins Korbinian Geibel. Beide erhielten eine große Strafe und mit dem 3:2 für die Eisbären verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen. Beide Teams schenkten sich auch im Schlussdrittel nichts. Als die Gäste konterten, baute Andreas Eder (48.) die Führung für die Gäste aus. Nur 26 Sekunden später traf Berlins Jonas Müller (49.), das Tor wurde mittels Videobeweis bestätigt. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. In der 60. Minute kassierte Dresdens Parkes eine Strafe wegen Stockschlags. Ein Tor fiel nicht und am Ende gewannen die Eisbären mit 5:2. Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war ein hart umkämpftes Spiel. In den ersten fünf bis zehn Minuten haben sie uns stark unter Druck gesetzt, aber wir konnten einige gute Anpassungen vornehmen. Zwar haben sie mit ihren ersten beiden Schüssen direkt getroffen, doch meine Jungs haben weiter hart gearbeitet. Das Tor am Ende des ersten Drittels hat uns neues Leben und Energie gegeben. Im zweiten Drittel ging es hin und her – teilweise haben wir gute Dinge gemacht, teilweise waren wir aber auch zu ungenau in unserer Ausführung, Abstimmung und Kommunikation. Einige Fehler, die wir in letzter Zeit eigentlich abgestellt hatten, sind heute wieder in unser Spiel zurückgekehrt. Im dritten Drittel hatten wir mit ein paar Verletzungsproblemen zu kämpfen. Insgesamt hatten wir zu viele Scheibenverluste und unnötige Fehler. Gegen eine Mannschaft mit so viel Offensivpower wie Berlin wird das sofort bestraft und genau das ist heute passiert.“
Red Bull MünchenComeback-Sieg in Iserlohn: Red Bull München gewinnt in Overtime (DEL) Der EHC Red Bull München gewann am 48. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 bei den Iserlohn Roosters mit 4:3 (0:1|2:1|1:1|1:0) nach Verlängerung. Durch die Tore von Markus Eisenschmid, Ryan Murphy, Taro Hirose und Adam Brooks sicherte sich die Mannschaft von Trainer Oliver David vor 4.746 Zuschauern in der Eissporthalle Iserlohn im Endspurt der Hauptrunde zwei Punkte und kämpft weiter um Platz zwei. Am Freitag (6. März | 19:30 Uhr) erwarten die Red Bulls im ausverkauften SAP Garden die Grizzlys Wolfsburg. Spielverlauf Die Red Bulls drängten die Roosters von Beginn an in die Defensive. Doch das 1:0 erzielten die Gastgeber durch Eirik Salsten in Unterzahl (3.). In der Folge erarbeitete sich München einige gute Gelegenheiten zum Ausgleich, Iserlohn setzte Nadelstiche. Bis zur Drittelsirene fiel in diesem intensiven Duell allerdings kein weiterer Treffer. Mit dem 1:0 für Iserlohn ging es in die Pause. Im Mittelabschnitt taten sich die Münchner lange schwer, gefährlich vor das Tor des fehlerfreien Andreas Jenike zu kommen. Den Roosters gelangen mehr Erfolg versprechende Aktionen und in der 37. Minute erhöhten sie durch Colin Ugbekile auf 2:0. Aber München schlug innerhalb von 83 Sekunden doppelt zurück: Erst schoss Eisenschmid das 1:2 (39.), dann sorgte Murphy sogar noch für den 2:2-Pausenstand (40.). Den Schwung dieses Doppelpacks nahmen die Red Bulls mit in den Schlussabschnitt und nach dreieinhalb Minuten Dauerdruck beförderte Hirose den Puck auf glänzende Vorarbeit von Jeremy McKenna zum 3:2 für die Münchner über die Linie (44.). Der viermalige deutsche Meister war jetzt das überlegene Team, aber die Roosters gaben sich nicht geschlagen. Kyle Wood markierte in der 54. Minute den 3:3-Ausgleich. Mit diesem Ergebnis gingen die Mannschaften in die Overtime, wo Brooks den Extrapunkt sicherte (61.). Markus Eisenschmid: „Das erste Drittel haben wir super gespielt. Drittel zwei war trotz unserer beiden Tore gar nichts, aber wir sind im letzten Drittel zurückgekommen. Das zeichnet eine gute Mannschaft aus. Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel und wollen die letzten Partien gewinnen.“ Tore: 1:0 | 02:55 | Eirik Salsten 2:0 | 36:21 | Colin Ugbekile 2:1 | 38:24 | Markus Eisenschmid 2:2 | 39:47 | Ryan Murphy 2:3 | 43:30 | Taro Hirose 3:3 | 53:52 | Kyle Wood 3:4 | 60:47 | Adam Brooks Zuschauer: 4.746
EC Bad NauheimMarktführer Dreame verlängert als Hauptsponsor – Starkes Bekenntnis von Jörg Semmler zum EC Bad Nauheim (DEL2) Der EC Bad Nauheim darf eine herausragende Nachricht vermelden: Mit Dreame Technology verlängert einer der international führenden Innovatoren im Bereich intelligenter Haushaltstechnologie sein Engagement als Hauptsponsor der Roten Teufel. Dreame gilt als Marktführer im Segment der Saug- und Wischroboter und setzt weltweit Maßstäbe in Technologie, Design und Performance. Die Marke steht für Innovationskraft, Dynamik und Premium-Qualität – Werte, die auch im Spitzensport eine zentrale Rolle spielen. Die Partnerschaft wird exklusiv über die Teqphone gesteuert. Teqphone ist alleiniger Distributor der Marke Dreame in Deutschland und verantwortet die strategische Marktbearbeitung sowie sämtliche nationalen Partnerschaften. Ein starkes persönliches Bekenntnis – aus Bad Nauheim, für Bad Nauheim Hinter diesem Engagement steht mit Jörg Semmler ein Bad Nauheimer Unternehmer, der dem EC seit vielen Jahren eng verbunden ist – mit großem Herz für den Eishockeystandort Bad Nauheim. Das Unternehmen Teqphone hat seinen Sitz in unmittelbarer Nachbarschaft zum Colonel-Knight-Stadion und beschäftigt aktuell rund 70 Mitarbeitende. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 200 Mio. Euro. Darüber hinaus baut Dreame seine Markenpräsenz konsequent aus – unter anderem mit Flagship Stores in ganz Deutschland, darunter Standorte wie Frankfurt/MyZeil und München/Olympia-Einkaufszentrum. Jörg Semmler: „Der EC Bad Nauheim ist für mich weit mehr als ein Sponsoring-Engagement. Der Club steht für Leidenschaft, Tradition und eine außergewöhnliche Gemeinschaft. Es ist mir persönlich ein Anliegen, diesen Weg weiter zu unterstützen und gemeinsam Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunft zu schaffen.“ Internationale Strahlkraft trifft regionale Leidenschaft Dreame unterstreicht seine Premium-Positionierung auch durch prominente Markenbotschafter wie Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger, der als offizielles Testimonial für die Marke steht. Zudem engagiert sich Dreame im hochklassigen Sportumfeld – unter anderem als Partner beim renommierten Hamburger Derby im Reitsport – und verbindet damit internationale Markenstärke mit emotionalem Spitzensport. Die Verlängerung beim EC Bad Nauheim fügt sich nahtlos in diese Strategie ein. Starkes Signal mit Signalwirkung Christopher Fiori, Geschäftsführer des EC Bad Nauheim: „Mit Dreame bleibt ein absoluter Marktführer und Innovationsmotor an unserer Seite. Das klare Bekenntnis von Jörg Semmler – als Unternehmer aus Bad Nauheim und langjähriger Unterstützer unseres Clubs – ist ein starkes Signal für den Standort und für unsere weitere Entwicklung. Wir sind stolz, eine international so erfolgreiche Marke als Hauptsponsor an unserer Seite zu wissen.“ Die frühzeitige Vertragsverlängerung steht für Vertrauen, Stabilität und Aufbruch. Sie zeigt, dass starke Marken bewusst auf nachhaltige Partnerschaften setzen – auch im regional verwurzelten Profisport. Über Dreame Dreame Technology ist ein weltweit führender Anbieter innovativer Smart-Home-Lösungen mit Schwerpunkt auf intelligenter Reinigungsrobotik. Als Marktführer im Segment der Saug- und Wischroboter steht Dreame für technologische Spitzenleistung, Premium-Design und höchste Benutzerfreundlichkeit.
ESV KaufbeurenDas letzte Hauptrundenwochenende steht auf der Agena (DEL2) Es geht in die letzten beiden Hauptrundenspieltage 2025/2026. Die Joker reisen dabei am Freitagabend nach Westsachsen zu den Eispiraten Crimmitschau und treffen am Sonntag um 17:00 Uhr in der energie schwaben arena zum Hauptrundenabschluss auf den EC Bad Nauheim. Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse. Für Dauerkarteninhaber gilt für das Heimspiel am Sonntag unsere „Bring A Friend“ Aktion. Alle Informationen dazu können hier nachgelesen werden. Aus der Kabine: Chef-Trainer Leif Carlsson hat es weiterhin nicht leicht, was die Zusammenstellung des Spieltagskaders betrifft. Zuerst die guten Nachrichten. Wieder fit sind Brent Raedeke, Yannik Burghart, Max Hadraschek und Sami Blomqvist. Ob der Deutsch Finne am Freitag schon zum Einsatz kommt, muss sich aber erst noch zeigen, da die sportlich Verantwortlichen beim ESVK aufgrund der langen Viruserkrankung kein Risiko eingehen wollen. Gleiches gilt für Joe Cassetti, der US-Amerikaner macht zwar große Fortschritte, ist aber unter Umständen erst eine Option für das Heimspiel am Sonntag gegen den EC Bad Nauheim. Aufgrund von Verletzungen aus dem Auswärtsspiel im Landshut sind dazu Kapitän Bernhard Ebner (Oberkörperverletzung mind. zwei Wochen Pause) und Alec Zawatsky (Ausfalldauer noch unklar) sowie weiterhin auch Henri Kanninen (Saisonende) keine Optionen für die letzten beiden Hauptrundenspieltage. Welche Förderlizenzspieler vom Kooperationspartner Red Bull München am Wochenende zur Verfügung stehen werden ist aktuell noch nicht final besprochen. Für die anstehenden Playdowns sind Rio Kaiser und Nikolaus Heigl für den ESVK spielberechtigt.
Eisbären RegensburgVerlängerung (DEL2) Die Eisbären Regensburg setzen im Trainerteam auf Kontinuität und verlängern nach Cheftrainer Peter Flache auch die Verträge mit Co-Trainer Hugo Boisvert sowie Torwarttrainer Joey Vollmer für die Saison 2026-2027. Mit dieser Entscheidung stärkt der Klub gezielt die sportliche Struktur hinter der Mannschaft. Beide Trainer arbeiten eng mit Headcoach Peter Flache zusammen und haben in der laufenden Spielzeit maßgeblich zur Stabilisierung und Weiterentwicklung des Teams beigetragen. Geschäftsführer Peter Holmgren erklärt: „Hugo und Joey leisten zusammen mit Peter hervorragende Arbeit. Sie bringen Professionalität, Verlässlichkeit und hohe Identifikation mit den Werten der Eisbären in den täglichen Ablauf. Kontinuität auf diesen Positionen ist für unsere sportliche Entwicklung ein wichtiger Faktor. Wir sind überzeugt, dass dieser Weg der richtige für unseren Standort Ist." Hugo Boisvert ergänzt das Trainerteam hervorragend mit seiner Professionalität, seiner präzisen Detailarbeit und seiner jahrelangen Erfahrung: „Ich freue mich riesig, nächste Saison nach Regensburg zurückzukommen. Die Stadt ist sehr, sehr schön, aber das Besondere hier sind die Menschen. Es macht viel Spaß, in die Donau-Arena zu kommen und mit Peter Flache und Joey zu arbeiten.“ Joey Vollmer ist für die Entwicklung der Torhüter zuständig. Individuelle Betreuung, technische Feinabstimmung und mentale Stabilität bilden den Kern seiner Arbeit. Die kontinuierliche Entwicklung auf den Torhüterpositionen unterstreicht den eingeschlagenen Weg: „Die Arbeit hier macht einfach richtig Spaß. Wir haben im Trainerteam eine große Leidenschaft für Details und gleichzeitig einen hohen professionellen Anspruch. Mit Peter, Hugo und der Mannschaft entsteht jeden Tag eine intensive, ehrliche Zusammenarbeit auf dem Eis. Genau diese Mischung aus Freude, Energie und Struktur macht uns stark. Ich freue mich sehr, diesen Weg in Regensburg weiterzugehen und unsere Torhüter mit voller Überzeugung weiterzuentwickeln.“ Mit den Vertragsverlängerungen setzen die Eisbären Regensburg auf Kontinuität im Trainerteam und führen den eingeschlagenen sportlichen Weg konsequent fort.
Starbulls RosenheimKrones seit dieser Saison Premiumpartner der Starbulls (DEL2) Die Starbulls Rosenheim freuen sich, mit der Krones AG einen starken Partner aus der Region an ihrer Seite zu wissen. Seit der laufenden Saison unterstützt das international tätige Unternehmen den Club als Premium Partner. Krones zählt zu den global führenden Technologiekonzernen im Anlagenbau für die Getränke- und Lebensmittelindustrie. Mit innovativen Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Prozess- über die Abfüll- bis hin zur Verpackungstechnik – steht das Unternehmen international für Präzision, Qualität und technologische Entwicklung. Trotz dieser weltweiten Ausrichtung bleibt die regionale Verbundenheit ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Genau hier entsteht auch die Verbindung zu den Starbulls Rosenheim: Leidenschaft für Leistung, Teamarbeit und der starke Bezug zur Region Oberbayern. Als Premium Partner ist Krones im Umfeld der Starbulls sowohl im Stadion als auch im Partnernetzwerk des Clubs präsent und unterstützt damit aktiv den Eishockeystandort Rosenheim. „Mit Krones haben wir ein Unternehmen an unserer Seite, das international erfolgreich ist und gleichzeitig stark mit der Region verbunden bleibt“, sagt Starbulls Sponsoring Leiter Darwin Kuhn. „Solche Partnerschaften sind für uns besonders wertvoll, weil sie zeigen, wie Sport, Wirtschaft und Heimatgefühl zusammengehören.“ Die Starbulls Rosenheim freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Krones und auf eine gemeinsame Zukunft – auf und neben dem Eis.
EV Füssen2:3 nach Verlängerung bringt am Freitag in Höchstadt das Entscheidungsspiel (OLS) Der entscheidende Schritt Richtung Achtelfinale konnte im Heimspiel gegen Höchstadt nicht gemacht werden. In einer überaus spannenden Partie unterlag der EVF mit 2:3 nach Verlängerung (0:2, 2:0, 0:0, 0:1). Nun geht es am Freitag zum entscheidenden dritten Spiel nach Höchstadt. Beginn ist um 20 Uhr. Der EV Füssen kam nur sehr schwer in die Partie. Zu wenig Tempo machte es den dezimierten Gäste leicht, gefährliche Abschlüsse zu verhindern. Offensiv fanden die Alligators genau die Zutaten, die es in so einer Situation braucht. Erstes Überzahlspiel und gleich nach neun Sekunden das Tor durch Maximilian Jelavic. Langer Pass und Alleingang zum 0:2 durch Tyler Gron. Einfach, aber effektiv. Der EVF hatte dagegen nur wenige erfolgversprechende Situationen. Das änderte sich im Mitteldrittel von Beginn an. Bereits in der 21. Minute hatte Füssen mehr Abschlüsse als im gesamten ersten Abschnitt. Höchstadt kam lange Zeit gar nicht mehr richtig aus dem eigenen Drittel, so dass Trainer Morgan Persson bereits in der 27. Minute eine Auszeit nehmen musste. Die half zunächst aber nur bedingt, denn Bauer Neudecker konnte keine Zeigerumdrehung später mit einem verdeckten Schuss den Anschlusstreffer erzielen. Die Power Break Pause brachte die Schwarz-Gelben aber wieder etwas aus dem Konzept. Höchstadt hatte danach zwei große Chancen auf den dritten Treffer. Das Tor machte aber wieder Füssen. Nach einem gewonnenen Bully versenkte Nikita Naumann zum 2:2. Bei einem Powerplay hatte der EVF eine ganze Reihe guter Möglichkeiten, die Führung gelang aber nicht. Im dritten Abschnitt waren die Gäste wieder besser im Spiel. Füssen könnte bei zwei Überzahlspielen seine Chancen nicht nutzen. Die hatten beide Teams auch in der Schlussphase, die besseren Möglichkeiten hatte der HEC. Swinnen traf die Latte, mehrmals musste Pancur retten. Eine Strafzeit elf Sekunden vor Ende brachte Höchstadt noch zwei späte Chancen. Die Verlängerung begann somit auch mit Unterzahl EV Füssen. Dank Pancur und großem Einsatz konnte man sich hier aber schadlos halten. Leider bestimmten die Alligators auch in der Folge das Spiel. Julian Straub hatte die beste Chance, er verzog knapp. Der späte Treffer durch ein Solo von Samuel Eriksson entschied diese zweite Partie zugunsten des HEC. Tore: 0:1 (9.) Jelavic (Eriksson, Fardoe/5-4), 0:2 (17.) Gron (Fardoe), 1:2 (28.) Neudecker (Jentsch, Peukert), 2:2 (33.) Naumann (Beslè), 2:3 (77.) Eriksson (Fardoe). Strafminuten Füssen 10, Höchstadt 12. Zuschauer 1107
Lindau IslandersGegnerportrait: Füchse Duisburg wollen in Playoffs „hungrig bleiben“ - Gegner der EV Lindau Islanders blickt auf bewegte Vergangenheit zurück (OLS) Die Füchse Duisburg sind der Gegner der EV Lindau Islanders in den Playoffs der Oberliga. Der Vierte der Oberliga Nord trifft zum Auftakt der Serie mit dem Modus „Best of Five“ am 8. März (19:00 Uhr) in der alleato Arena auf die Inselstädter. Zwei Tage später (Dienstag / 10. März 2026 / 19:30 Uhr) empfangen die Islanders den ehemaligen Erstligisten, in der heimischen BPM-Arena. Duisburg blickt auf eine bewegte Eishockey-Vergangenheit zurück. Die Füchse sind die erste Eishockey-mannschaft des Eissport-Verein Duisburg e. V., die seit 2022 der Oberliga angehört. Der EV Duisburg gilt als Nachfolgeverein der Eishockeyabteilungen des Duisburger SC. 2004 wurde die Profimannschaft des Vereins in die Eissportverein Duisburg „Die Füchse“ GmbH ausgelagert und gehörte von 2005 bis 2009 der Deutschen Eishockey Liga (DEL) an. 2009 meldete die GmbH Insolvenz an. In den Duisburger Hochzeiten standen mit Peter Draisaitl, Vater von NHL-Superstar Leon Draisaitl, und den Ex-Nationalspielern Dieter Hegen oder Otto Schneitberger prominente Persönlichkeiten als Trainer am Rande der Bande. Der aktuelle Headcoach heißt Frank Petrozza ist in Duisburg eine Ikone und war letzte Jahr noch Trainer in der Oberliga Süd bei Heilbronn. Der frühere Füchse-Torjäger kehrte nach einem ersten Engagement in der Saison 2017/2018, das unter keinem glücklichen Stern stand, vor Saisonbeginn nach Duisburg zurück. Dort möchte er das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft setzen. Der Einzug in die Playoffs gilt schon als Erfolg. Zu verdanken haben die Füchse dies nicht zuletzt Sandis Zolmanis. Der Lette erzielte zwar nur zwölf Treffer in der Hauptrunde, legte aber 41 Tore auf. Auch sonst ist der Kader der Füchse top besetzt und man leistet sich mit Klavs Planics, Carter Popoff, Philippe Sanche und angesprochenem Sandis Zolmanis sogar vier Kontingentspieler und kann somit auf den drei zu vergebenden Plätzen pro Spiel rotieren. In der Verletzungspause von Klavs Planics, der wieder einsatzfähig ist, reaktivierten die Füchse den 30-jährigen Kanadier Carter Popoff, der seine Laufbahn eigentlich schon beendet hatte, um sich in Kanada um seine Spieleragentur zu kümmern. Die Duisburger konnten den ehemaligen Stürmer der Passau Black Hawks und des Deggendorfer SC, der in drei Spielzeiten in 123 Partien starke 170 Scorer-Punkte gelangen, jedoch von einem Engagement im Fuchsbau überzeugen. Als großes Talent gilt Luis Üffing, der mit 13 Toren und 12 Assists aus 25 Partien seine Scoringqualitäten unter Beweis stellte und gerade seinen Vertrag verlängert hat. Im Tor vertraut man zwei Youngstern: Leon Willerscheid, ausgeliehen von den Adler Mannheim, ist ebenso wie sein Backup Leon Hümer, der per Förderlizenz von der Düsseldorfer EG in Duisburg spielt, erst 20 Jahre alt. Michael Fomin verletzte sich in Hannover derart an der Schulter, dass er bis zum Saisonende nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen kann. Doch trotz aller Widrigkeiten wollen sich die Füchse treu bleiben „Wir bleiben hungrig, wie der Hund, der dem Knochen hinterherjagt. Das ist unsere Identität“, verspricht Headcoach Frank Petrozza. Die Spieltermine im Achtelfinale zwischen Lindau und Duisburg sind wie folgt: (Serie Best-of-5) – wer dreimal gewinnt, kommt weiter ins Viertelfinale Heimrecht liegt bei Duisburg Spiel 1 – Sonntag, 08.03.26, 19:00 Uhr : Füchse Duisburg : EV Lindau Islanders Spiel 2 – Dienstag, 10.03.26, 19:30 Uhr : EV Lindau Islanders : Füchse Duisburg Spiel 3 – Freitag, 13.03.26, 19:30 Uhr : Füchse Duisburg : EV Lindau Islanders Spiel 4 – Sonntag, 15.03.26, 18:00 Uhr : EV Lindau Islanders : Füchse Duisburg (wenn benötigt) Spiel 5 – Dienstag, 17.03.26, 19:30 Uhr : Füchse Duisburg : EV Lindau Islanders (wenn benötigt)
Selber WölfeEin Bier für die Wölfe, für die Fans, für Selb - Das limitierte Wölfe Pils ist da (OLS) Wenn die Playoffs beginnen, steigt der Puls in Selb. Auf dem Eis, auf den Rängen und in der ganzen Stadt ist die besondere Spannung spürbar, die diese Phase der Saison so einzigartig macht. Genau aus diesem Gefühl heraus ist eine besondere Idee entstanden. Ein eigenes Bier für die Selber Wölfe, für die Fans und für diese Leidenschaft, die den Standort prägt. Gemeinsam mit der Familienbrauerei Leikeim präsentieren die Selber Wölfe das streng limitierte Wölfe Pils, eine Sonderedition, die Emotion und Heimat auf besondere Weise vereint. Leidenschaft, die man schmeckt. Im Inneren steckt das bewährte Leikeim Pils. Gebraut nach dem Bayerischen Reinheitsgebot mit eigenem Brauwasser, fränkischem Malz und ausgewähltem Hopfen steht es für ehrliches fränkisches Brauhandwerk. Klar, frisch und charaktervoll im Geschmack. Außen trägt es das exklusive Wölfe-Sonderetikett und wird in der markentypischen Leikeim Bügelverschlussflasche abgefüllt. Es ist ein sichtbares Zeichen einer Partnerschaft, die vom ersten Tag an von Begeisterung, Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt war. Schon zum Start der Zusammenarbeit war deutlich spürbar, dass diese Verbindung mehr ist als klassisches Sponsoring. Sie steht für gelebte Regionalität, für echtes Miteinander und für die gemeinsame Leidenschaft für Sport und Bierkultur. „Von Anfang an hat uns die Begeisterung rund um die Selber Wölfe beeindruckt, vor allem die Fankultur und die Leidenschaft für den Sport“, sagt Jürgen Charrois, Geschäftsführer der Brauerei Leikeim. „Diese Emotion wollten wir mit einem eigenen Fanbier erlebbar machen.“ Exklusiv. Limitiert. Besonders. Das Wölfe Pils ist als 20 x 0,5 l Kiste sowie im handlichen 6er Träger erhältlich. Verkauft wird die Sonderedition exklusiv in den EDEKA Egert Märkten in Selb und Arzberg. Der 6er Träger ist zusätzlich im Fan Shop im Outlet Center Selb verfügbar. Begleitet wird die Aktion durch eine aufmerksamkeitsstarke Zweitplatzierung im Handel, Maskottchen-Einsätze in Selb sowie eine Ticketverlosung für Wölfe-Heimspiele. Alexander Egert war von der Idee sofort überzeugt: „Eine limitierte Wölfe-Edition ist eine starke Aktion für Selb und die Region. Da sind wir gerne dabei und lassen unsere Kundinnen und Kunden an dieser besonderen Idee teilhaben.“ Auch Stefan Weber, Geschäftsführer der Selber Wölfe GmbH, unterstreicht die Besonderheit: „Welcher Eishockeyverein hat schon sein eigenes Bier? Diese Edition zeigt, wie intensiv unsere Partnerschaft mit Leikeim gewachsen ist.“ Wenn weg, dann weg. Das Wölfe Pils ist streng limitiert. Eine zweite Abfüllung ist nicht vorgesehen. Sobald die verfügbare Menge verkauft ist, endet die Aktion. Was bleibt, ist ein Stück Playoff-Geschichte, eingefangen in einer Bügelverschlussflasche und verbunden mit dem Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes geschaffen zu haben. Gemeinsam stark für die Playoffs.
Selber WölfeWölfe bereit für die „geilste Zeit des Jahres” / Sportliche Ziele erreicht, wirtschaftliche Disziplin gewahrt – jetzt gilt der Fokus der heißen Saisonphase (OLS) Nach vier Jahren Abstiegskampf ist die Teilnahme an den Playoffs mit Heimrecht in der ersten Runde für die Wölfe eine Belohnung und ein Aufbruch zugleich. Neben klaren Bekenntnissen zum Trainerteam betonen die Verantwortlichen die Bedeutung nachhaltiger Planung und strategischer Kaderentwicklung. Saisonziel erreicht – jetzt kommt die Belohnung „Unser sportliches Ziel ist klar: Wir möchten in der kommenden Saison die Playoffs mit Heimrecht erreichen.“ Dieses Ziel gaben die Gesellschafter zügig aus, nachdem der sportliche Abstieg aus der DEL2 besiegelt war. Auf Grundlage dieser Vorgabe wurde der Kader zusammengestellt und auf dieses Ziel wurde während der ganzen Saison hingearbeitet. „Und wir haben dieses Ziel erreicht, auch ohne den Punktabzug wären wir vor den Heilbronner Falken platziert gewesen“, betont Frank Hördler nicht ohne Stolz. „Dieser Erfolg hat viele Väter und ich möchte auch hier die Gelegenheit nochmal nutzen, Leuten wie Sven Gerike und Felix Schütz zu danken, die einen maßgeblichen Anteil dazu beigetragen haben, aber bekanntermaßen nicht mehr für unsere Organisation tätig sind“, so der Sportliche Leiter der Selber Wölfe weiter. „Jetzt freuen wir uns so richtig auf die Playoffs“, ergänzt Stefan Weber. „Nach vier Jahren Abstiegskampf hat es sich der gesamte Standort mit dem kompletten Umfeld verdient, die geilste Zeit des Jahres zu genießen! Unser Wolfsrudel kann nun unbeschwert aufspielen. Die Jungs sind hungrig und sie werden gemeinsam mit dem Trainerteam alles dafür geben, dass die Saison noch möglichst lange für uns weitergeht“, versprüht der Wölfe-Geschäftsführer Zuversicht und richtet noch einen wichtigen Appell an die Fans: „Jetzt brauchen wir euch alle – gemeinsam machen wir diese Playoffs zu etwas Besonderem!“ Josef Huber genießt das volle Vertrauen „Apropos Trainerteam: Wir schenken Josef Huber bis zum Ende dieser Saison unser volles Vertrauen. Mit ihm und Markus Weinzierl an seiner Seite haben wir kompetente Leute, die auch in neuer Verantwortung einen hervorragenden Job machen. Man darf auch nicht vergessen, dass Josef – trotz seines jungen Alters – ja auch schon auf fast fünf Jahre Erfahrung im Trainergeschäft aufbauen kann“, spricht Frank Hördler ein klares Bekenntnis zum neuen Headcoach aus. „Wie es nach der Saison auf der Trainerposition weitergeht, lässt sich heute noch nicht beantworten. Diesbezüglich wollen wir keine übereilte Entscheidung treffen. Unser Bestreben ist klar, hier eine längerfristige Zusammenarbeit anzustreben. Auch wenn man dies bei der Personalie des Headcoaches natürlich nie garantieren kann, egal wie sorgfältig man die Person aussucht“, gibt der Sportliche Leiter einen Einblick in seine Überlegungen. Klarer Kurs: Sportlich stark, wirtschaftlich solide „Sowohl durch den sportlichen Abstieg als auch durch die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland ist eine neue finanzielle Situation entstanden, die zwar handhabbar ist, aber besonderer Aufmerksamkeit bedarf“, erläuterte Gesellschafter Moritz Netzsch bei der Saisonpressekonferenz im vergangenen September. Dass sich diese Rahmenbedingungen seither nicht verbessert haben, dürfte allseits bekannt sein. Stefan Weber mahnt zur Vorsicht, sieht die Herausforderungen aber sportlich: „Wir haben ja in der laufenden Saison den angezeigten Sparkurs schon eingeschlagen und auch durchgehalten. So haben wir – trotz anderslautender Forderungen aus dem Umfeld – ganz bewusst darauf verzichtet, vor den Playoffs nochmals personell nachzulegen. Diese Entscheidung haben wir mit dem Wissen getroffen, dass einige langzeitverletzte Spieler wieder zurückkommen. Auch für die kommende Saison müssen wir vorsichtig und seriös planen. Es gab in der jüngsten Vergangenheit leider mehr als genug Beispiele, wie schnell es zu massiven finanziellen Schwierigkeiten bis hin zur Insolvenz oder zum Rückzug kommen kann.“ „Trotzdem werden wir auch in der kommenden Saison einen Kader zusammenstellen, mit dem wir in der Oberliga gut mitspielen und ansprechendes Eishockey bieten können“, versichert Frank Hördler. „Trotz allem müssen wir betonen, dass wir die Erwartungshaltungen nicht zu hoch hängen dürfen. Es geht aktuell an unserem kleinen Standort nicht darum, möglichst schnell wieder möglichst hoch zu spielen, sondern langfristiges Profieishockey zu sichern. Und dazu müssen wir alle an einem Strang ziehen: Die Verantwortlichen hinter den Kulissen, das Umfeld, die Sponsoren und die Fans - jeder muss sein Bestes geben, damit wir hier in Selb attraktiven Sport bieten können“, appelliert der Sportliche Leiter und schiebt abschließend nach: „Jetzt freuen wir uns auf volle Ränge und eine lautstarke NETZSCH Arena!“ Kaderplanung für 2026/27 in vollem Gange Im Hintergrund laufen die Planungen hinsichtlich des Kaders für die kommende Saison schon auf Hochtouren, wie Frank Hördler ausführt: „Wir haben klare Vorstellungen und sind hier auch schon sehr weit. Das Wolfsrudel wird an der einen oder anderen Stelle gezielt umgebaut. Das ist aber ganz normal und meines Erachtens auch nötig, um von Saison zu Saison wieder neue Impulse ins Team zu bringen. Einen massiven Umbruch wie vor dieser Spielzeit braucht aber niemand zu befürchten. Darüber hinaus möchten wir auch die Verzahnung zwischen dem eigenen Nachwuchs und der Profimannschaft noch weiter vorantreiben. Wenn wir U20-Spieler von außen holen, ist das nicht gleichbedeutend mit einem Stammplatz im Oberligateam. Diese Spieler werden sich vielmehr einem offenen Konkurrenzkampf mit dem eigenen Nachwuchs stellen müssen. Aufgestellt wird dann rein nach dem Leistungsprinzip.“ „Jetzt liegt unser Fokus aber erstmal weiter voll auf der laufenden Saison. Das Team konzentriert sich voll auf die Playoffs. Meldungen zu Vertragsverlängerungen, Neuzugängen oder auch Spielerabgängen werden wir erst nach der Saison bekannt geben“, bittet Geschäftsführer Stefan Weber die Fans noch um Geduld.
Hannover ScorpionsScorpions Playoffs - Höchstadt oder Füssen (OLN) Nachdem die Oberliga Süd gestern Abend eine weitere Pre-Playoff Runde ausgetragen hat, kommen als Playoff-Gegner gegen die Scorpions nur noch die Höchstadt Alligators oder der EV Füssen infrage. Die Entscheidung fällt am Freitag in Höchstadt. Der Sieger dieser Partie wird am kommenden Sonntag, den 8. März 19 Uhr, in der ARS Arena die Playoffs gegen die Scorpions eröffnen. Bereits am Dienstag, den 10. März, haben die Scorpions ihr erstes Auswärtsspiel (Höchstadt oder Füssen) ehe die Serie am Freitag den 13. in der Wedemark fortgesetzt wird. Da diese Serie im Modus 'best of five' gespielt wird und drei Siege zum Weiterkommen nötig sind, hat jedes Spiel schon eine enorme Bedeutung in Richtung Viertelfinale. Höchstadt und Füssen sind Clubs, die im Eishockey in Deutschland schon immer eine wichtige Rolle gespielt haben. „Wir müssen mit größtmöglicher Konzentration am Sonntag 8.3. in Spiel eins gehen,“ so Rico Rossi, „weil schon hier eine wichtige Weiche für die Playoffs gestellt wird“.
Ice Dragons HerfordIce Dragons beenden Zwischenrunde mit Niederlage gegen Hamm - Konzentration gilt bereits den PlayOffs (OLN) Der Herforder Eishockey Verein hat die Zwischenrunde der Oberliga Nord mit einer 4:5 (2:2/1:2/1:1)-Derbyniederlage gegen die Hammer Eisbären abgeschlossen. Vor 910 Zuschauern gab es in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ von beiden Teams noch einmal ein unterhaltsames und torreiches Duell, im Vordergrund stand jedoch bei den Zuschauern die Vorfreude auf die PlayOffs, die am Sonntag beginnen. Bereits zuvor standen die Eisbären und die Ice Dragons als PlayOff-Teilnehmer fest und das 50. Saisonspiel hatte keinen Einfluss mehr auf die Tabelle für die Derbykontrahenten. Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles, aber fast körperloses Spiel, bei dem die Akteure teilweise ungewohnt viel Raum hatten. Der Start gehörte eindeutig den Gastgebern. Philip Woltmann tauchte in der 2. Minute ungehindert vor dem Hammer Tor auf und vollendete zum 1:0. Ähnlich frei durfte auch Sebastian Moberg zwei Minuten später agieren und erhöhte auf 2:0. In der 10. Minute brachten sich dann die Gäste auf das Scoreboard. Fabio Frick arbeitete sich durch die Herforder Hintermannschaft und ließ Kieren Vogel im Tor des HEV keine Abwehrchance. Noch vor dem ersten Seitenwechsel glich Gianluca Balla zum 2:2 aus und hatte bei seinem Torschuss ebenfalls viel Zeit zur Verwertung (18.). Im Mittelabschnitt brachte Pontus Wernerson Libäck die Gäste in der 24. Minute erstmals in Führung. Sehenswert dann der Ausgleich für die Ostwestfalen in der 29. Minute. Jackson Pierson setzte Philip Woltmann in einer Kontersituation glänzend in Szene und Herfords Nummer 18 erzielte seinen zweiten Treffer zum 3:3. Eine Minute später folgte dann die nächste Kontersituation, dieses Mal auf der anderen Seite. Thomas Zuravlev passte auf Sturmpartner Dominik Lascheit, der zur 4:3-Führung für die Gäste einnetzte. Im Schlussdrittel sorgte Jackson Pierson in der 41. Minute für den schnellen 4:4-Ausgleich. In der 44. Minute kam es dann zur einzigen Szene, in der die Schiedsrichter intensiv gefordert wurden. Pavel Avdeev krachte mit seinem Gegenspieler zusammen und erhielt eine 5-Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe, womit er automatisch mindestens ein Spiel gesperrt sein wird. Das folgende Powerplay der Gäste blieb ungenutzt, doch Hamm schlug noch einmal in Person von Daniel Reichert in der 56. Minute zum 5:4-Siegtreffer zu. Herfords Chefcoach Henry Thom analysierte das Spiel auf der abschließenden Pressekonferenz: „Beide Mannschaften wollten offensiv heute ein wenig zaubern. Das liegt Hamm etwas mehr als uns. Wir sind sehr gut gestartet, aber Hamm kam dann mit sehr viel Qualität zurück. Defensiv war das heute über 60 Minuten nicht gut genug. Ärgerlich ist natürlich die große Strafe und wir müssen nun schauen, was dabei rauskommt. Nun freuen wir uns auf die PlayOffs, diese haben sich die Jungs in den vergangenen Wochen einfach durch ihre Leistung verdient.“ Am Sonntag geht es für die Ice Dragons zum ersten PlayOff-Spiel zum Oberliga Süd-Meister nach Deggendorf (18.45 Uhr Spielbeginn), Spiel 2 folgt am Dienstag, den 10. März um 20.00 Uhr in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“. Das dritte Aufeinandertreffen ist am Freitag, den 13. März um 20.00 Uhr wieder in Deggendorf. Sollte in der „Best of 5“-Serie danach noch keine Entscheidung gefallen sein, hat der Herforder Eishockey Verein am Sonntag, den 15. März um 18.30 Uhr wieder Heimrecht, ein mögliches Entscheidungsspiel folgt zwei Tage später in Deggendorf. Spätestens nach dem 5. Spiel steht der Viertelfinalteilnehmer fest. Tickets für das PlayOff-Heimspiel am kommenden Dienstag gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 19.00 Uhr öffnet. Alle PlayOff-Spiele werden live auf www.sprade.tv übertragen. Aufgrund der hohen Kartenanfrage empfehlen die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins dringend die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit. Tore: 1:0 01:30 Philip Woltmann (Yannis Walch / Jackson Pierson) 2:0 03:17 Sebastian Moberg (Leon Köhler / David Makuzki) 2:1 09:21 Fabio Frick (Leon Schulz / Linus Wernerson Libäck) 2:2 17:42 Gianluca Balla (Til Raab / Jona Dannöhl) 2:3 23:21 Pontus Wernerson Libäck (Linus Wernerson Libäck / Daniel Reichert) 3:3 27:18 Philip Woltmann (Jackson Pierson / Ryley Lindgren) 3:4 28:45 Dominik Lascheit (Thomas Zuravlev / Lars Reuss) 4:4 40:55 Jackson Pierson (Leon Köhler / Marius Garten) 4:5 55:03 Daniel Reichert (Fabio Frick / Linus Wernerson Libäck) Strafen: Herford 2 Minuten + 5 Minuten Pavel Avdeev + Spieldauerdisziplinarstrafe Pavel Avdeev Hamm 2 Minuten Zuschauer: 910 Streambuchungen: 165
Herne MinersDer HEV verabschiedet sich in die Sommerpause (OLN) Nachdem sich der Herner EV am letzten Wochenende sechs Punkte erkämpfen konnte, gingen die Miners in den letzten drei Spielen der Saison 2025/26 nicht mehr siegreich vom Eis. Nach der Niederlage am Sonntagabend gegen Rostock stand fest, dass der HEV keine Chance mehr hat, die Playoffs zu erreichen. Die Partie gegen die Black Dragons Erfurt war also das letzte Spiel der Saison 2025/26 für die Miners. Herner EV – Icefighters Leipzig, 27.02.2026: Am Freitagabend waren die Miners bis zehn Minuten vor Schluss die überlegene Mannschaft, das Endergebnis war für den HEV am Ende aber umso enttäuschender. Das Spiel begann in der 7. Spielminute mit dem Treffer durch Daniel Schwamberger, der sich gezielt vor dem Tor positionierte und zum 1:0 unhaltbar für Schumacher über die Schulter abfälschte. Herne erspielte sich weiter vielversprechende Chancen, scheiterte an diesem Abend aber – wie über das gesamte Wochenende – an der eigenen Chancenverwertung. In der 13. Spielminute legte dann Leipzig den zweiten Treffer nach. Nach guter Vorarbeit von Schumacher und Volkmann musste Chad Bassen nur noch ins leere Tor einschieben. Dann konnte Herne endlich eine seiner Chancen nutzen, als Tommy Munichiello in der 14. Minute seine Tor¬flaute beendete und zum 1:2 Anschlusstreffer einnetzen konnte. Wenig später erhöhte Leipzig auf 1:3. Eriksson überwand Rodion Schumacher mit einem strammen Schlagschuss über die Schulter. Mit diesem Spielstand ging es in die Drittelpause. Zwanzig Schüsse der Miners und nur ein Tor sprachen nach dem ersten Drittel für sich. Ein starker Konstantin Kessler, der Pfosten und die eigene Chancenverwertung ließen an diesem Abend nur selten Tore der Herner zu. Dann schaffte Herne durch eine gute Einzelaktion jedoch den erneuten Anschlusstreffer. Demmler setzte sich stark gegen die gesamte Leipziger Defensive durch und legte gut für Nifosi auf, der unhaltbar für Kessler in den Winkel zum 2:3 abzog. Danach agierte Herne wieder druckvoller, Leipzig ließ aber nicht viel Hoffnung aufkommen, als das Team in der 42. Spielminute auf 2:4 erhöhte. Lukas Vantuch bekam zu viel Platz und konnte ohne Probleme im Powerplay einnetzen. Enock erzielte dann – ebenfalls im Powerplay – den dritten Anschlusstreffer der Miners an diesem Abend. Nur 13 Sekunden später gelang Leipzig im direkten Gegenzug aber das 3:5, was den Nackenschlag in dieser Partie bedeutete. Danach gingen die Köpfe der Miners allmählich herunter, worunter auch die Defensivleistung der Grün-Weiß-Roten litt. In den letzten zehn Minuten erzielten die Icefighters gleich vier Treffer. Yannic Bauer markierte in der 51. Spielminute das 3:6, Luke Volkmann legte in der 52. Minute sogar das 3:7 nach. Chad Bassen erhöhte in der 55. Spielminute auf 3:8. Herne erzielte jedoch im direkten Gegenzug durch Nick Ford das 4:8. Daniel Visner setzte schließlich mit dem letzten Treffer des Abends den Schlusspunkt zum 4:9. 0:1 [06:36] Schwamberger (Alasaari/Vantuch) 0:2 [12:32] Bassen (Volkmann/Schumacher) 1:2 [13:30] Munichiello (Rennert/Ford) 1:3 [17:12] Eriksson (Alasaari/Schumacher) PP1 2:3 [28:59] Nifosi (Demmler/Bräuner) 2:4 [41:54] Vantuch (Schwamberger/Volkmann) PP1 3:4 [43:37] Enock (Ford/Nifosi) PP1 3:5 [43:50] Volkmann (Bassen/Schumacher) 3:6 [50:10] Bauer (Visner/Detig) 3:7 [51:26] Volkmann (Schumacher/Alasaari) 3:8 [54:34] Bassen (Schumacher/Volkmann) 4:8 [54:44] Ford (Rennert/Enock) 4:9 [58:41] Visner (Bauer/Detig) Strafen: 9 – 17 Zuschauer: 1144 Rostock Piranhas – Herner EV, 01.03.2026: Die Chance auf die Playoffs war für die Miners in diesem Spiel zwar schon gering, sie war jedoch noch gegeben. Drei Punkte hätten die Miners noch im Playoff-Rennen gehalten – und bis zur letzten Minute sah es gut aus. Die Miners führten 25 Sekunden vor Schluss mit 4:3, Rostock glich jedoch noch aus, was die Playoff-Träume des HEV endgültig zunichtemachte. Früh starteten die Piranhas in das Spiel, als sie bereits nach 55 Sekunden den ersten Treffer erzielten. Rodion Schumacher lag nach einem Zusammenprall am Boden und hatte bei dem Schuss von Stromberg keine Abwehrmöglichkeit mehr, wodurch Rostock das 1:0 markierte. Man merkte den Hernern aber die Leidenschaft an und so kamen sie in der 14. Spielminute zum verdienten Ausgleich. Tommy Munichiello erzielte auf Vorlage von Stöhr und Ford das 1:1. Doch nicht nur zu Beginn des Drittels konnte Rostock treffen – auch 13 Sekunden vor Schluss blieben die Piranhas zielsicher: Stopinski brachte die Rostocker nach einer schönen Kombination erneut in Führung. Herne glich durch Hofmann zwar in der 31. Minute wieder aus, in der 37. Spielminute hatte Rostock aber erneut die richtige Antwort parat und stellte durch Kilian Steinmann den alten Abstand wieder her. Drittelergebnis: 3:2 für die Piranhas. In der 45. Spielminute kam Herne dann erneut zum Ausgleich. Munichiello bewies sein gutes Auge und fand Valle Pfeifer frei im Slot, der ohne Probleme an Sebastian Albrecht vorbei einschieben konnte. In der 55. Spielminute war es dann Nick Ford, der für großen Jubel sorgte, als er nach einer guten Einzelleistung die gesamte Rostocker Defensive aushebelte und durch die Beine von Albrecht den 4:3 Führungstreffer für die Miners erzielte. Kurz nach diesem Treffer zogen die Piranhas ihren Torwart. Ganze fünf Minuten spielten sie ohne Goalie und drückten auf den Ausgleich. Herne hatte zwar mehrere Schüsse auf das leere Tor, konnte den entscheidenden Treffer aber nicht erzielen. Rostock nutzte den Vorteil des zusätzlichen Feldspielers aus und kam durch Stopinski 25 Sekunden vor Schluss erneut zum Ausgleich. Keines der beiden Teams erzielte danach einen weiteren Treffer, sodass es in die Verlängerung ging. Damit hatten sich die Playoffs für beide Mannschaften zwar erledigt, die anstehende Overtime musste dennoch ausgespielt werden. Diese entschied sich in der 62. Spielminute durch Liam Fraser, der den Piranhas den Extrapunkt sicherte. 1:0 [00:55] Stromberg (Öhrvall/Braun) 1:1 [13:01] Munichiello (Stöhr/Ford) 2:1 [19:47] Stopinski (Fleischmann/Braun) 2:2 [30:24] Hofmann (Ford/Munichiello) 3:2 [36:31] Steinmann (Öhrvall/Häring) SH 3:3 [44:57] Pfeifer (Munichiello/Rennert) 3:4 [54:45] Ford (Müller/Pfeifer) 4:4 [59:35] Stopinski (Öhrvall/Fleischmann) 5:4 [61:46] Fraser (Öhrvall/Albrecht) Strafen: 4 – 2 Zuschauer: 1298 Herner EV – TecArt Black Dragons Erfurt, 03.03.2026: Auch in diesem Spiel starteten die Miners – wie in den letzten beiden Spielen – als bessere Mannschaft, brachten die Scheibe jedoch nicht ins Tor, wodurch Erfurt erfolgreiche Konter fahren konnte. In der 11. Minute nutzte Erfurt aber zunächst ein Powerplay: Louis Postel hatte zu viel Zeit und zog unhaltbar für Döge in den Winkel ab. In der 14. Spielminute war es dann ein Erfurter Konter, der die Thüringer mit zwei Toren in Führung brachte. Topscorer Markkula bewies im Konter eine gute Übersicht und fand Chris Seto im hohen Slot, der in Torjägermanier an Döge vorbei das 2:0 erzielte. Das zweite Drittel lief ähnlich ab wie das erste, und Erfurt konnte den nächsten Treffer erzielen. Erneut legte Markkula auf, Santeri Haarala übernahm die Scheibe und erzielte unnachahmlich das 3:0 in der 30. Minute. Nachfolgend erspielten sich beide Teams Chancen, ein Tor fiel jedoch nicht mehr. Kurz vor Drittelende wurde die Partie hitziger, als ein Herner Stürmer durch ein Beinstellen der Erfurter mit Goalie Patrick Glatzel zusammenprallte. Nach kurzer Rangelei wurde das Spiel fortgesetzt – für Glatzel kam anschließend Justin Spiewok ins Spiel. In der 45. Minute erhöhte Erfurt zunächst noch einmal: Miro Markkula, Vorlagengeber zum 2:0 und 3:0, traf mit einem Nachschuss im Konter zum 4:0. Dann startete Herne eine kleine Gegenoffensive und machte das Spiel fünf Minuten vor Schluss noch einmal spannend: Auf guter Vorarbeit von Ford musste erst Munichiello in der 55. Spielminute nur noch einschieben (1:4). In der 56. Minute bewies Ford wieder sein gutes Auge und legte für Rennert auf, der ebenfalls einschieben konnte (2:4). In der 58. Minute legte Ford dann nicht auf, sondern wurde von Tommy Munichiello bedient und erzielte selbst den 3:4 Anschlusstreffer. Chris Seto traf kurz darauf zum 3:5 Empty-Net-Treffer, doch Ford brachte Herne mit seinem zweiten Tor eine Minute vor Schluss wieder auf einen Treffer Abstand (4:5). Miro Markkula machte dann aber 30 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Empty-Net-Treffer zum 4:6, wodurch Erfurt sich die drei Punkte sichern konnte. 0:1 [10:24] Postel (Seto/Gerstung) PP1 0:2 [13:35] Seto (Markkula/Jakob) 0:3 [29:47] Haraala (Markkula) 0:4 [45:06] Markkula (Haraala) 1:4 [54:36] Munichiello (Ford/Enock) 2:4 [55:24] Rennert (Ford/Müller) 3:4 [57:02] Ford (Munichiello/Rennert) 3:5 [57:45] Seto (Jakob) EN 4:5 [58:43] Ford (Rennert/Pfeifer) 4:6 [59:29] Markkula (Kramer) Strafen: 10 – 35 Zuschauer: 734 Während für die anderen Teams nun die Playoffs anstehen, verabschiedet sich der HEV damit in die Sommerpause. Die Mannschaft wird bis Mitte März trainieren. Am Samstag, den 14.03.2026, steht außerdem die alljährliche Saisonabschlussparty an. Die genaue Uhrzeit gibt der Verein im Laufe der Woche bekannt.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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| Königsbrunn konzentriert sich wieder auf das Halbfinale (BYL) Nach dem letzten Spiel vom Sonntag mit zwei schwerer verletzten Spielern liegt der Fokus beim EHC Königsbrunn wieder auf den Play-offs. Am Freitag empfangen die Brunnenstädter ab 20 Uhr die „Isar Rats“ des EV Dingolfing in der heimischen Pharmpur EISARENA. Sonntags findet ab 18 Uhr das nächste Halbfinalspiel in der Marco-Sturm-Eishalle statt, ehe sich beide Mannschaften am Dienstag erneut ab 20 Uhr in Königsbrunn ein weiteres Mal messen. Der Schreck vom letzten Wochenende steckt noch allen Beteiligten in den Knochen, weiß der Königsbrunner Vorstand Tim Bertele zu berichten: „Der letzte Sonntag war sicherlich einer der schwierigsten unser jungen Vereinsgeschichte. Umso glücklicher bin ich inzwischen, dass wir sowohl bei Peter Brückner als auch Marco Sternheimer Entwarnung geben können. Die Zwei sind wieder zuhause, es geht ihnen den Umständen entsprechend gut und beide wollen Freitag unser Team an der Bande unterstützen. Aufs Eis können beide diese Spielzeit vermutlich nicht mehr zurückkehren. Das ist aber erstmal zweitrangig, wichtig ist, dass Peter und Marco auf dem Weg der Besserung sind. An dieser Stelle möchte ich nochmals ein ganz großes Dankeschön an die Verantwortlichen, Spieler, Zuschauer und Rettungskräfte aus Dingolfing richten. Das Verhalten während des Spiels und auch die Besuche bei Sterni im Krankenhaus verdienen höchste Anerkennung und meinen Respekt.“ Sein Blick geht jetzt aber wieder nach vorne, nun stehen die weiteren Halbfinalbegegnungen auf dem Programm: „Unser Team braucht am Wochenende umso mehr die Unterstützung der Fans. Es gilt nun gemeinsam den letzten Sonntag zu verarbeiten und unseren aktuell dezimierten Kader mit aller Kraft Richtung Finale zu tragen. Ich zähle auf das Erscheinen jedes Einzelnen, wir müssen jetzt alle zusammenstehen!“ Die letzten beiden Partien haben gezeigt, wie stark Dingolfing aktuell ist, die Niederbayern präsentierten sich als hungriges und eingespieltes Team mit viel Zug nach vorne. Am Freitag verspielte der EHC seinen Heimvorteil der Best-of-Seven-Serie und verlor mit 3:4 nach Verlängerung. Viele Scheibenverluste an der gegnerischen blauen Linie, schlechtes Umschaltspiel und zu viele Fehler verhinderten den ersten Sieg im Halbfinale der höchsten bayerischen Amateurklasse. Zwei Tage später präsentierte sich Königsbrunn stabiler, geriet aber trotzdem mit 0:3 in Rückstand und konnte noch ausgleichen, ehe die Partie im Penaltyschießen mit 4:3 für Königsbrunn entschieden wurde. Damit glich der EHC in der Serie auf 1:1 Siege aus und kann nun am Freitag vor heimischen Publikum in Führung gehen. Auch wenn der EHC mit den Ausfällen von Moritz Weißenhorn, Luca Kinzel, David Farny, Peter Brückner und Marco Sternheimer auf wichtige Stammspieler verzichten muss, sind die Königsbrunner trotzdem noch gut aufgestellt und keineswegs chancenlos.
Matchpuck für Burgau – Löwen kämpfen am Freitag um ihre letzte Chance (BYL) Wenn am Freitagabend um 19:00 Uhr der Puck in der Raiffeisen-Arena fällt, geht es für den EHC Waldkraiburg um alles. Zwei Spiele sind in der Play-Down-Serie gegen den ESV Burgau gespielt, zwei Spiele haben die Gäste aus Schwaben gewonnen. Damit führen sie die Best-of-Five-Serie mit 2:0 – und die Löwen stehen mit dem Rücken zur Wand. Eine weitere Niederlage würde das Aus in dieser Serie bedeuten und den Gang ins Play-Down-Finale erzwingen. Dort würde es dann endgültig „um die Wurst“ gehen. Genau das wollen die Löwen unbedingt verhindern. Dabei waren beide bisherigen Spiele deutlich enger, als es das nackte Ergebnis der Serie vermuten lässt. Früher Treffer, später Nackenschlag Im ersten Aufeinandertreffen in Waldkraiburg starteten die Löwen eigentlich perfekt. Gerade einmal 14 Sekunden waren gespielt, als Florian Maierhofer nach Zuspiel von Nico Vogl und Daniel Hora zur frühen Führung traf. Ein Start nach Maß, der die Raiffeisen-Arena sofort auf Betriebstemperatur brachte. Doch Burgau zeigte sich unbeeindruckt. Noch im ersten Drittel nutzten die Gäste eine Überzahlsituation zum Ausgleich, ehe im Schlussdrittel der nächste Rückschlag folgte. Die Löwen hielten das Spiel lange offen, doch ein Treffer von Max Petzold brachte Burgau in Führung. Als Waldkraiburg in der Schlussphase alles nach vorne warf, sorgte ein Empty-Net-Tor für den 1:3-Endstand. Auffällig: Trotz mehr Powerplayzeit – ganze acht Minuten standen auf der Habenseite der Löwen – sprang kein Treffer in Überzahl heraus. Burgau dagegen nutzte eine seiner wenigen Chancen eiskalt. Spiel zwei entwickelte sich dann zu einem echten Playoff-Spektakel. In Burgau lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, der am Ende mit 6:4 an die Gastgeber ging. Die Löwen erwischten erneut einen guten Start: Anthony Dillmann brachte seine Mannschaft früh in Führung und beendete damit gleichzeitig seine persönliche Torflaute. Burgau antwortete jedoch prompt. Es entwickelte sich ein Spiel mit ständig wechselnden Führungen, hohem Tempo und zahlreichen Emotionen. Besonders bitter aus Sicht der Löwen: Mehrmals gelang der Ausgleich, doch Burgau fand immer wieder eine Antwort. Nach Treffern von Jakub Šrámek, Andris Džeriņš und Florian Maierhofer stand es zwischenzeitlich 4:4 – doch die Gastgeber schlugen erneut zurück und stellten kurz darauf auf 5:4. Ein Empty-Net-Tor in der Schlussminute besiegelte schließlich die Niederlage. Ein wichtiger Faktor im zweiten Spiel war die Rückkehr von Andris Džeriņš. Der lettische Routinier fehlte zuvor verletzt, doch seine Präsenz war sofort spürbar. Mit Übersicht, Ruhe am Puck und seinem Spielverständnis brachte er Struktur ins Angriffsspiel der Löwen – und steuerte selbst ein Tor bei. Auch Nico Vogl meldete sich nach seiner Verletzung eindrucksvoll zurück. Der Kapitän war an zwei Treffern beteiligt und knüpfte nahtlos an seine starke Form aus der Hauptrunde an. Insgesamt drei Scorerpunkte stehen für ihn bereits in dieser Serie zu Buche. Ebenfalls in guter Form präsentiert sich Florian Maierhofer. Der Stürmer scheint gerade in den Play-Downs aufzublühen und hat bereits zwei Treffer erzielt. Zusammen mit Leon Decker und Anthony Dillmann könnte er eine äußerst gefährliche zweite Reihe bilden – vorausgesetzt, Trainer Jürgen Lederer entscheidet sich dafür, Džeriņš stärker in der ersten Formation einzusetzen. Auf der anderen Seite gibt es bei Burgau zwei Spieler, die derzeit kaum zu stoppen sind: Mikko-Matti Paakkola und David Ballner. Paakkola traf in Spiel zwei gleich doppelt und sorgt mit seiner Präsenz vor dem Tor immer wieder für Gefahr. Ballner wiederum war an vier Treffern beteiligt und entwickelte sich zum Dreh- und Angelpunkt der Offensive. Wer diese beiden Akteure nicht kontrolliert bekommt, wird gegen Burgau große Probleme bekommen. Für die Löwen wird es deshalb entscheidend sein, genau hier anzusetzen. Weniger Raum, konsequenteres Verteidigen und eine höhere Effektivität vor dem gegnerischen Tor – das sind die Zutaten, die Waldkraiburg im dritten Spiel braucht. Das Duell am Freitag wird zudem unter besonderen Vorzeichen stattfinden. Die Partie wurde von Sprade.TV als Topspiel ausgewählt. Für die Bayernliga ist das etwas Besonderes: Neben der regulären Übertragung wird es ein Studioformat, zusätzliche Analysen und Interviews geben. Auch das unterstreicht die Bedeutung dieser Begegnung. Für die Löwen ist es ein Endspiel – für Burgau die Chance, die Serie bereits zu entscheiden. Die Ausgangslage ist klar: Verlieren die Löwen am Freitag, ist diese Serie beendet. Dann wartet erst einmal eine Pause – und anschließend das Play-Down-Finale. Gewinnen die Löwen jedoch, lebt die Serie weiter. Dann kommt es bereits am Sonntag um 18:30 Uhr in Burgau zu Spiel vier. Noch ist also alles möglich. Die Mannschaft hat in beiden Spielen gezeigt, dass sie mithalten kann. Oft fehlten nur Nuancen – ein abgefälschter Puck, ein gewonnener Zweikampf, ein Treffer im richtigen Moment. Jetzt braucht es genau diese Kleinigkeiten auf Seiten der Löwen. Und vor allem braucht es die Unterstützung der Ränge. Wenn die Raiffeisen-Arena laut wird, wenn jeder Check gefeiert wird und jeder Schuss Richtung Tor für Spannung sorgt, kann diese Halle schnell wieder zum Hexenkessel werden. Freitagabend. 19:00 Uhr. Spiel drei. Oder anders gesagt: Jetzt zählt’s.
ERC SonthofenHalbfinale oder Showdown am Sonntag? (BLL) Das erste Viertelfinale hat der ERC Sonthofen locker gewonnen. Das 11:2 gegen über weite Strecken überforderte Trostberg Chiefs war ein Sahneauftritt, insbesondere das erste Drittel herausragend. So deutlich der Erfolg am Ende auch war – Vorsicht ist im zweiten Viertelfinalmatch dennoch geboten. Weil das Eisstadion in Trostberg geschlossen ist, findet das Spiel am Freitag ab 20 Uhr in der Eishalle Dorfen statt. Was der ERC jetzt tun muss, um das Halbfinalticket zu lösen. Trostberg im Viertelfinale? Auf den Tag genau vor einem Jahr trafen die Sonthofer schon einmal auf die Mannschaft aus dem oberbayerischen Landkreis Traunstein. Damals setzte sich der ERC zwar in zwei Spielen durch, Trostberg aber präsentierte sich insbesondere im ersten Viertelfinalmatch im Eisstadion an der Hindelanger Straße lange Zeit als unangenehmer Gegner auf Augenhöhe. Der 3:1-Sieg des ERC vor rund 1.300 Zuschauern war ein umkämpfter, wenngleich am Ende verdienter Erfolg. Vor dem Auftaktduell mit den Chiefs waren die Mannen um Kapitän Marc Sill also gewarnt, zumal die Trostberger die Hauptrunde in der Landesliga-Parallelgruppe auf einem guten vierten Platz abgeschlossen hatten. Die Schwarz-Gelben aber waren von ihrem Trainerduo Helmut Wahl und Vladimir Kames perfekt eingestellt: Nach sechs Minuten hatten die Hausherren den Abwehrverbund der Gäste reihenweise schwindelig gespielt. 4:0 stand es da für den ERC, sodass sich Gästetrainer Philipp Seifert gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen und den Torhüter zu wechseln. „Wir wussten, dass die Trostberger am Freitag noch ein schweres Spiel hatten und vermutlich ein paar Körner gelassen haben“, sagt Helmut Wahl und zeigt sich von den Darbietungen seiner Truppe beeindruckt: „Und trotzdem kann ich mich nicht erinnern, wann eine von mir trainierte Mannschaft so ein starkes Drittel hingezaubert hat.“ Vladimir Kames ergänzt: „Das war in der Tat der beste Spielabschnitt seit Jahren. Wir sind als eine Einheit und mit dem unbedingten Siegeswillen aufgetreten.“ Und so verpuffte ziemlich rasch auch der Schachzug der Gäste, mit dem Goalietausch das Team wachzurütteln: Nur eine Minute nach dem Timeout erhöhte Ondrej Havlicek auf 5:0, und noch drei weitere Treffer des ERC-Express sollten bis zur Pause folgen. Zu hungrig, dominant und spielfreudig präsentierte sich der ERC-Express an diesem Abend. Sehr zum Wohlgefallen der über 1.200 Zuschauer, die die Machtdemonstration kurz vor der ersten Sirene mit stehenden Ovationen honorierten. „Diese Kulisse hat die Jungs absolut beflügelt. Vor so vielen Zuschauern in der Landesliga spielen zu dürfen, ist Gänsehaut pur“, sagt Helmut Wahl. „Diese Momente mit unseren Fans zu erleben, ist einmalig.“ Im weiteren Spielverlauf nahmen die Sonthofer den Fuß vom Gaspedal und spazierten zum 11:2-Heimsieg. So deutlich der Erfolg auch ausfiel, Vorsicht ist vor dem zweiten Duell am Freitag allemal geboten. In den Playoffs zählen bekanntlich nur Siege – ganz gleich, ob sie deutlich ausfallen oder erst in der Overtime errungen werden. „Es wäre absolut fahrlässig, jetzt schon vom Halbfinale zu reden. Wir müssen uns auch am Freitag auf unseren Matchplan fokussieren und von Wechsel zu Wechsel zu spielen“, gibt Helmut Wahl die Marschroute vor. „Der Sieg von Sonntag bleibt nur ein Sieg“, ergänzt Vladimir Kames. „Wir benötigen in dieser Serie zwei und müssen alles dafür tun, vor allem aber nicht davon ausgehen, dass alles von alleine klappt und wir locker viele Tore schießen.“ Am Freitag geht es für den ERC und Trostberg wieder bei null los. Die Chiefs stehen wie ein angeschlagener Boxer mit dem Rücken zur Wand und werden alles in die Waagschale werfen, um ein dann entscheidendes, drittes Duell zu erzwingen. „Für die Jungs wird es darauf ankommen, genauso konzentriert ans Werk zu gehen und die Partie positiv zu gestalten“, erklärt Coach Wahl. „Ich bin mir sicher, dass wir das auch tun werden.“ Da das Eisstadion in Trostberg bereits geschlossen ist, findet die Partie am Freitag ab 20 Uhr in der Eishalle Dorfen statt. Ein drittes Match würde am Sonntag wieder in Sonthofen ausgetragen (18 Uhr).
Türkheim CelticsCeltics starten ins Playoff-Halbfinale (BBZL) Nach dem die ESV Türkheim Celtics vor rund zwei Wochen die best of three Viertelfinalserie gegen den DEC Inzell mit 0:2 gewannen, durfte die Mannschaft von Trainer Bastian Hitzelberger und Co-Trainer Felix Furtner am vergangenen Wochenende die Beine hochlegen und sich ausruhen. Nun beginnt aber endlich das Playoff-Halbfinale und die Vorfreude auf die best of three Serie gegen den EHC Waldkraiburg 1b könnte kaum größer sein. Los gehts am kommenden Sonntag mit Spiel 1 um 17:15 Uhr auswärts in Waldkraiburg. Der Gegner der Celtics könnte unbekannter kaum sein. Die „Oans Bee“, wie sich die Bayernligareserve der Waldkraiburger Löwen selbst nennt, schaffte es in der Saison 22/23 schon einmal in die Playoffs. Damals war im Viertelfinale gegen Ravensburg bereits Schluss. Die anderen Jahre kämpfte man immer lange um einen Playoffplatz, musste sich dann aber häufig mit dem oberen Tabellenmittelfeld zufriedengeben. Bis zu dieser Saison. Die Waldkraiburger holten in der Gruppe Mitte mit 20 Siegen aus 20 Spielen die volle Punkteausbeute und stellten zudem mit 155:38 Toren die beste Offensive und Defensive der Liga gleichzeitig. Im Playoff-Viertelfinale zog man gegen den ERV Schweinfurt 1b mühelos mit 1:9 und 10:0 ins Halbfinale ein. Doch von den bisher herausragenden Ergebnissen der Waldkraiburger will man sich beim ESV Türkheim nicht beeindrucken lassen. Die Celtics wissen um ihre Stärken und können ebenso auf eine beachtliche Hauptrunde und ein starkes Viertelfinale zurückblicken. Doch das Einzige, was jetzt zählt, ist das Playoff-Halbfinale. Beide Teams beginnen bei null und in der kurzen best of three Serie kann es in beide Richtungen sehr schnell gehen. Deshalb gilt es für die Celtics umso mehr, wieder ab der ersten Sekunde alles reinzuwerfen und voll konzentriert zu Werke zu gehen. Durch das spielfreie Wochenende hatte das Team genug Zeit, um im Training an ein paar Stellschrauben zu drehen und sich voll auf Spiel 1 der Halbfinalserie vorzubereiten. Die Vorfreude im ganzen Verein und Umfeld des ESVT ist groß, dass es endlich weitergeht. Co-Trainer Felix Furtner fand vor der Partie folgende Worte: „Wir freuen uns auf die Serie gegen Waldkraiburg. In den Playoffs gibt es keine einfachen Aufgaben, erst recht nicht gegen einen Gegner, der in der Hauptrunde und im Viertelfinale ungeschlagen geblieben ist. Unser Ziel ist klar: Wir wollen mit 1:0 in Führung gehen. Dafür müssen wir an unsere Stärken anknüpfen, defensiv so stabil auftreten wie zuletzt gegen Inzell und konsequent arbeiten.“
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Eisadler DortmundVorbericht auf das dritte Spiel der Halbfinal-Serie der Playoffs 25/26 (RLW) Zwei von maximal fünf Spielen in der Playoff-Halbfinalserie gegen Ratingen sind geschafft. Nach einer starken Viertelfinalserie gegen die Dinslakener Kobras, wurde es in den ersten beiden Spielen der Halbfinalserie gegen den Longtime-Rivalen Ratingen noch härter und rougher. Nach der 3:5-Niederlage im letzten Aufeinandertreffen, in dem die Eisadler trotz einer verdienten 2:0-Führung im ersten Drittel und einem starken Start am Ende den Faden verloren haben, steht nun das nächste und entscheidende Duell an. Das Dortmunder Team hat gezeigt, welches Potenzial in jedem Einzelnen und der gesamten Mannschaft steckt. Nicht zuletzt durch die klare Dominanz und das starke Pressing auf die gegnerische Seite. Für das kommende Spiel wird es daher darauf ankommen, von Beginn an einen kühlen Kopf zu bewahren, geschlossen konzentriert und diszipliniert aufzutreten, die geschaffenen Chancen konsequenter zu nutzen und sich nicht vom Spielstil des Gegners aus dem Konzept bringen zu lassen. Die Mannschaft hat in der letzten Saison gezeigt, dass sie mit Geschlossenheit und einem starken Kampfgeist das Ruder rumreißen können. So lässt sich hoffen, dass sich die Stimmung der Fans mit den blau-gelben Herzen auf das Eis übertragen lässt. Denn eins haben die Eisadler-Fans spätestens mit der Fanaktion vor dem letzten Spiel gezeigt: Egal ob Neuzugang der Saison oder Stammspieler – Sie stehen geschlossen hinter der Mannschaft und zeigen unermüdlich und lautstark, dass sie das Team unterstützen. Auch Trainer Jeff Job ist überzeugt: "Am Ende des Tages müssen wir zeigen, dass wir das bessere Team sind und Freitag mit einem Sieg in Ratingen nach Hause kommen! Wir sind fit und vorbereitet und werden kämpfen." Unabhängig vom Ausgang der Playoffs des Halbfinale 2, zeichnet sich im Halbfinale 1 Eagles Essen-West gegen EG Diez-Limburg, Essen bisher als durchsetzungsfähiges Team ab, das sich mit ihren beiden Siegen in der Serie einen Vorsprung auf den Einzug in die Final-Serie erarbeitet haben. Doch noch ist alles offen und die Karten können am Sonntag wieder neu gemischt werden. Bustickets zur Auswärtsfahrt nach Ratingen findet ihr im Ticketshop.
Neusser EVNEV will (vorerst) letzte Chance nutzen (RLW) Bereits am morgigen Donnerstag (20 Uhr) bestreitet der NEV in Moers sein letztes Spiel der Relegationsrunde zur Regionalliga West. Nach zwei hauchdünnen Niederlagen gegen Grefrath ist ein Neusser Sieg Pflicht, um die Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt zu wahren. Sieg oder Playdowns Während der Phoenix aus Grefrath mit sechs Punkten die Relegationsrunde anführt, weisen Moers und Neuss jeweils drei Zähler auf der Habenseite auf. Für den NEV ist somit klar, dass man mindestens zwei Zähler aus der Partie gegen die Black Tigers benötigt, um diese vorerst auf Abstand zu halten. Da Moers jedoch auch im letzten Spiel gegen Grefrath noch punkten kann, hätte der NEV nur bei einem Sieg mit voller Punktzahl den vorzeitigen Klassenerhalt sicher. Black Tigers zeigen Moral Nachdem die Black Tigers aus Moers beide Hauptrundenspiele gegen den NEV für sich entscheiden konnten, überraschte die 1:10-Niederlage zu Beginn der Relegationsrunde sehr. Die Grafschafter fingen sich jedoch und fanden mit einem 4:2-Sieg in Grefrath zurück in die Erfolgsspur, wobei die Partie nachträglich sogar mit 5:0 zugunsten der Moerser gewertet wurde. Da der Tabellenletzte der Relegationsrunde in die Playdowns gegen den besten Landesligisten muss, benötigen auch die Black Tigers weitere Erfolge aus ihren letzten beiden Spielen, um den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern. Das von den Ex-Profis Patrick Klein und Marc Schaub angeführte Team wird zudem heiß darauf sein, sich für die bittere Hinspielniederlage zu revanchieren. Dementsprechend ist der „rote Teppich“ für ein weiteres spannendes Niederrhein-Derby ausgerollt. Späte Tore schocken NEV Nach der zweiten hauchdünnen Niederlage gegen Grefrath innerhalb einer Woche war nicht nur Chefcoach Sebastian Geisler gefrustet: „Es waren zwei intensive Spiele, in denen wir jeweils gut angefangen haben, im weiteren Verlauf aber zu viele Fehler gemacht haben.“ Während man in Neuss eine Minute vor dem Ende den entscheidenden Treffer kassierte, setzte es an der Niers sogar erst zwei Sekunden vor der Schlusssirene den K.O.-Treffer. Drei Punkte für die Vorentscheidung Co-Trainer Carsten Ackers, der am Donnerstag Sebastian Geisler an der Bande vertreten wird, hat eine klare Vorstellung über die Zielsetzung: „Wir möchten unser Schicksal selber in der Hand haben und nicht auf andere angewiesen sein. Ich bin zuversichtlich, dass wir drei Punkte holen.“ Aufgrund des im Vergleich zu Moers und Grefrath besseren Torverhältnisses hätte man in diesem Fall zumindest den zweiten Platz sicher und könnte den Gang in die Playdowns vermeiden. Während Ackers in Moers aus beruflichen Gründen auf Felix Wuschech verzichten muss, steht Mitchel Herder wieder zur Verfügung, der in den letzten Spielen aus gleichem Grund gefehlt hatte.
Soester BördeindianerJan Buschmann bleibt ein Bördeindianer! (LLW) Die Soester EG freut sich bekannt geben zu dürfen, dass sich Jan Buschmann mit dem Vereinsvorstand auf eine Weiterführung seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Sportlicher Leiter der Bördeindianer geeinigt hat. Jan hatte im Sommer 2019, nach dem damaligen Rückzug der Seniorenmannschaft aus der Regionalliga, gemeinsam mit dem im selben Jahr neu gewählten Vorstand, die Aufgabe übernommen, die Jugendarbeit des Vereins auszubauen um eine Basis für die zukünftige Seniorenmannschaft zu schaffen. Sein Engagement begann mit dem Aufbau einer U17 Mannschaft, die er als Trainer bis in die U20 begleitete. Nach 4 Jahren intensiver Nachwuchsförderung, konnte die Soester EG im Jahr 2023 wieder eine Seniorenmannschaft mit Jan als Trainier für den Spielbetrieb beim EHV-NRW anmelden, die gleich in ihrer ersten Saison Bezirksliga-Meister wurde und in die Landesliga aufstieg. Nach zwei Jahren in der Landesliga trat Jan zum Ende der aktuellen Saison als Trainer der 1. Mannschaft und als Sportlicher Leiter zurück, was eine Welle an Emotionen im Verein selbst, aber auch im Umfeld der Soester EG auslöste. In den anschließenden Gesprächen zwischen Jan und dem Vorstand wurde deutlich, dass die weitere Zusammenarbeit für das Wohle des Vereins von beiden Seiten angestrebt wird. Als Trainer wird Jan dem Verein wie angekündigt in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen. Die zusätzliche Arbeitslast in der Doppelfunktion mit sportlicher Leitung, soll zukünftig auf mehrere Schultern verteilt werden. Für das Traineramt der 1. Herrenmannschaft in der kommenden Saison, plant die Soester EG erneut eigene Kräfte einzusetzen und auszubilden. Erste positive Gespräche gab es bereits mit Thomas Ehlert, der seine aktive Spielerkarriere nach dem letzten Playdown-Spiel beendet hat. In Kombination mit Steven Ceulemans, dem bisherigen Trainer der 1b-Mannschaft, hätten die Bördeindianer erfahrene Stammesveteranen auf der Trainer-Position. Der Vorstand bedankt sich ausdrücklich bei Jan Buschmann für die weitere Bereitschaft, die Erfolgsgeschichte der Soester EG gemeinsam weiter zu schreiben.
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| Co-Trainer der Tornados hört auf (RLO) Nachdem Jens Schwabe seine Funktion als Tornado-Trainer an Daniel Bartell übergeben hat, beendet nun auch Co-Trainer Robert Bartlick seine Trainertätigkeit beim ELV Niesky. Der ehemalige Eishockeyprofi unterstützte seit 2022 Trainer Schwabe, besonders beim Training der Verteidiger. Von 2014 bis 2022 gehörte Bartlick selbst zum Kader der Nieskyer Tornados. Über die Beendigung seiner Trainertätigkeit hatte Robert Bartlick die Verantwortlichen des ELV Niesky schon vor Monaten informiert. Er will jetzt anderen privaten Interessen und Hobbys nachgehen und damit den aktiven Eissport endgültig aufgeben. Der Vorstand des ELV Niesky bedankt bei Robert Bartlick ganz herzlich für sein langjähriges Engagement und seine große Einsatzbereitschaft im Verein.
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ECDC MemmingenDrei Matchpucks zum Finaleinzug (DFEL) Nach den Erfolgen in den ersten beiden Halbfinalspielen gegen den ERC Ingolstadt brauchen die Frauen der Memmingen Indians noch einen Sieg, um erneut ins Playoff-Finale der blossom-ic DFEL einzuziehen. Die Memmingerinnen gewannen am vergangenen Wochenende samstags zuhause 4:0 (1:0/2:0/1:0) und ließen am Sonntag in Ingolstadt einen 5:2 (0:2/1:0/4:0) - Auswärtserfolg folgen. Die erste Möglichkeit dazu bietet sich den Allgäuerinnen am Samstag, wenn es um 17:15 Uhr zu Spiel drei in der Serie „best-of-five“ am Memminger Hühnerberg kommt. Sollte es da noch nicht gelingen, bietet sich ihnen einen Tag später, am Sonntag (12:45 Uhr), in der Ingolstädter Saturn-Arena eine weitere Gelegenheit, den Finaleinzug sicherzustellen. Die beiden ersten Begegnungen gegen die „Pantherinnen“ waren sehr intensiv und von vielen Strafzeiten geprägt. Von den elf Treffern beider Teams fielen nur zwei bei gleicher Mannschaftsstärke. „Natürlich freut mich unsere gute Powerplay-Quote“, meint ECDC-Headcoach Jim Nagle, „aber lieber spielen wir fünf gegen fünf, da ist die Belastung gleichmäßiger verteilt.“ Ob ECDC-Kapitänin Daria Gleissner am Wochenende wieder einsatzfähig ist, wird sich erst kurzfristig entscheiden.
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