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September 26
                         
Tag zum Schutz der Ozonschicht
      
Saisonbeginn
     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Hannover Scorpions
(OLN)  Verteidiger und Dauerbrenner Andy Reiß wird keinen neuen Vertrag mehr in der Wedemark erhalten. Ob er seine aktive Laufbahn beenden wird, oder zu einem anderen Verein wechselt, steht derzeit noch nicht fest
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Stürmer Victor Knaub, der zuletzt als Tryout dabei war, hat sich mit guten leistungen für einen Vertrag bis zum Saisonende empfehlen können
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Lennart Guttenthaler, der erst während der letzten Saison vom Nachbarrivalen EV Fürstenfeldbruck kam, wird auch in der neuen Saison wieder für die Wanderers aufs Eis gehen
  
EV Berchtesgaden
(BBZL)  Der EVB geht mit einer nahezu unveränderten Mannschaft in die nächste Bezirksligasaison. Alle Spieler haben ihre weitere Zusage gegeben. neuzugänge gibt es keine zu vermelden
  
EV Fürstenfeldbruck
(BLL)  Die Stürmer Ricardo Felder, Fabian Köhler, Kevin Melcher, Benedikt Pfeil und Dennis Tausend werden auch in der nächsten Saison wieder für den EVF auflaufen. Ausserdem wechselt Stürmer Dmitri Metelkov vom ERSC Ottobrunn nach Fürstenfeldbruck. In der letzten Saison konnte der 27-jährige Russe in 17 Partien 8 Tore und 8 Assists erzielen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben mit US-Torhüter Jacob Perrin verlängert. Der 26-Jährige kam letztes Jahr aus der College-Liga NCAAIII nach Bremen, wo er die unangefochtene Nummer-1 im Tor war
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Verteidiger Paul Mattwich kehrt zu seinem Heimatverein zurück. Der 26-Jährige spielte in den letzten Jahren in der Landesliga Bayern für den EHC Bayreuth. Zuletzt konnte er dabei in 25 Partien 9 Vorlagen beisteuern
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Stürmer Konstantin Firsanov, der erst während der letzten Saison zum ECW kam, wird die Jadehaie wieder verlassen. Das Ziel des Routiniers ist bislang nicht bekannt
  
ESV Gebensbach
(BBZL)  Der ESV wird mit fünf Neuzugängen in die nächste Saison gehen. Dabei handelt es sich um die beiden tschechischen Stürmer David Machac und Marek Olejnik, Patrick Riedl, der vom ERC Regen kommt, sowie um Jannik Schumann und Anton Angermeier, die aus dem Erdinger Nachwuchs zum ESV wechseln
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Verteidiger Corin Remmert kehrt nach einem Jahr Pause wieder zu den Luchsen zurück. Der 23-Jährige spielte bereits in der Saison 24/25 für den MEK
  
EV Füssen
(OLS)  Nachwuchsverteidiger Lennart britsch verlässt den EVF und wird nach Nordamerika wechseln. Dort spielt er künftig für die Red River Devils in der USPHL. Verzichten müssen die Allgäuer zudem auch auf Damian Hrabcak, der wegen einer Unterkörperverletzung für mindestens zwei Monate pausieren muss
  
Herne Miners
(OLN)  Verteidiger Vincent Grunewald laboriert an einer schweren Oberkörperverletzung und wird für mehrere Monate ausfallen. Ebenso verletzungsbedingt für die nächsten zwei Wochen können Marc Hofmann und Raik Rennert nicht mitwirken
 
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Nach zwei Jahren im ESV-Trikot wird Stürmer Calvin Manke die Grizzlys nun wieder verlassen und sich anderweitig orientieren
  
Celler Oilers
(VLN)  Goalie Alexander Ansmann, die Verteidiger Francesco Esser Del Castillo, Sven Fust, Mark Kosel, Patrik Sodeikat und Max Woop, sowie die Angreifer Edwin Boos, Markus Köppl, Jerome Orward Martin, Jean Reckert, Laurin Rutz und Jörn Thölke bleiben bei den Oilers. Neu zum EC kommen unterdessen Torhüter Rene Schoch und Stürmer Alexander Genze aus Salzgitter, sowie die Angreifer Sascha Fitzner und Tufan Salfeld von der 1b des Adendorfer EC
  
HC Maustadt
(BBZL)  Die Verteidiger Franz Fastner, Fabian Haspel, Paul Mester, Jonathan Schalk und Luca Tögel, sowie die Stürmer Andre und Kevin Aschenbrenner, Marco Eibl, Florian Schwarz, Benedikt Stempfel, Kevin Tögel und Jonas Zürn werden weiterhin für den HCM die Schlittschuhe schnüren. Nach einer Auszeit kehrt zudem Verteidiger Felix Hellmann ins Team zurück
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Samstag 7.März 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Verletzungs-Updates, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 16 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbärenberlinEisbären Berlin
Saisonaus für Eisbären-Verteidiger Korbinian Geibel

(DEL)  Das Verletzungspech der Eisbären Berlin hält weiter an. Verteidiger Korbinian Geibel zog sich am vergangenen Mittwoch im Auswärtsspiel in Dresden eine Schulterverletzung zu.  Nach eingehenden Untersuchungen steht fest, dass der Linksschütze in der laufenden Spielzeit nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Geibel wird zeitnah operiert. 
Der gebürtige Starnberger, der bereits im Herbst mehrere Monate ausfiel, absolvierte in der laufenden DEL-Saison 29 Partien für die Eisbären. In diesen Einsätzen sammelte der Defensivspieler sieben Scorerpunkte (vier Tore, drei Assists). In seiner Laufbahn absolvierte der Linksschütze insgesamt 179 DEL-Partien für den Hauptstadtclub, in denen er auf zehn Treffer sowie 25 Vorlagen kommt. Der Verteidiger wurde mit den Eisbären bislang dreimal Deutscher Meister. Zudem gehörte er zum Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele 2026 sowie der IIHF WM 2025.
Korbinian Geibel ist neben Blaine Byron und Patrick Khodorenko bereits der dritte Berliner Spieler, der verletzungsbedingt in der restlichen Saison nicht mehr spielen wird. Zudem fehlen auch Torhüter Jake Hildebrand, Verteidiger Mitch Reinke und Stürmer Lean Bergmann bis auf Weiteres.
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  16:16 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb


eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären gewinnen in Nürnberg mit 5:4

(DEL)  Die Eisbären Berlin können am 49. Spieltag der PENNY DEL einen weiteren Sieg verbuchen. Die Berliner setzten sich am Freitagabend bei den Nürnberg Ice Tigers mit 5:4 durch und klettern in der Tabelle auf Platz sechs. 
Die Partie nahm von Beginn an ein hohes Tempo auf. Zunächst hatten die Eisbären die zwingenderen Torchancen, in der Folge kamen aber auch die Ice Tigers besser ins Spiel und es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. So dauerte es bis ins Mitteldrittel, bis der erste Treffer fiel. In der Anfangsphase des mittleren Spielabschnitts sorgte Marcel Noebels (23.) für die Führung der Gäste.  Die Franken kamen jedoch wenig später durch Evan Barrat (25.) zum Ausgleich. Die Berliner fanden aber eine schnelle Antwort. Lediglich 74 Sekunden nach dem Ausgleich brachte Jean-Sébastien Dea den Hauptstadtclub erneut in Front. Yannick Veilleux (29./PP1) baute diesen Vorsprung dann im ersten Berliner Powerplay weiter aus. Nürnberg ließ im weiteren Spielverlauf aber nicht nach. Cole Maier (39./PP1) gelang in Überzahl der Anschluss und so ging es mit einer Berliner 3:2-Führung in die zweite Pause. Im Schlussdrittel blieb es eine hart umkämpfte Partie. Die Gastgeber investierten viel, aber dann stellte Eric Hördler (52.) die alte Zwei-Tore-Führung der Berliner wieder her. In der Schlussphase verkürzte Julius Karrer (56.) wieder für die Nürnberger und die Franken warfen in der Folge alles nach vorne. Liam Kirk (57./EN) traf so ins leere Nürnberger Tor, aber Thomas Heigl (59./SH1) brachte die Ice Tigers in Unterzahl noch einmal heran. Schlussendlich blieb es aber beim 5:4-Auswärtssieg der Eisbären.
Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Sonntag, den 8. Februar ihre nächste Partie. Dann ist der Hauptstadtclub zu Gast bei den Kölner Haien. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr.
Serge Aubin (Cheftrainer Eisbären Berlin):„Es war ein sehr umkämpftes Spiel. Beide Mannschaften waren von Beginn an bereit. Unser Start hat mir gefallen. Wir waren fokussiert und diszipliniert.  Im Mitteldrittel konnten wir dann Kapital aus unseren Chancen schlagen. Nürnberg ist aber immer wieder zurückgekommen. Insgesamt hat mir der Einsatz meiner Mannschaft gefallen. Wir haben es am Ende aber zu spannend gemacht. Der letzte Gegentreffer in Überzahl hätte noch einmal schmerzhaft werden können. Wir haben es dann aber über die Zeit gebracht. Ich bin stolz auf meine Spieler.“ 
Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin):„Wir haben das Spiel angenommen und sind gut in die Zweikämpfe gekommen. Unser Sieg geht in Ordnung, am Ende haben wir es aber spannender gemacht als es hätte sein müssen. Wir sind jetzt Tabellensechster und haben es selbst in der Hand.“  
Endergebnis
Nürnberg Ice Tigers – Eisbären Berlin 4:5 (0:0, 2:3, 2:2)
Aufstellungen
Nürnberg Ice Tigers: Fitzpatrick (Treutle) – Karrer, Headrick; M. Weber, Akdag; J. Weber, Böttner – Spezia, Graber, Barratt; Dove-McFalls, Gerard; Heigl, Meireles, Bakos; Eham, Kechter, Alanov – Trainer: Mitch O‘Keefe
Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller, Wissmann (C); Niemeläinen, Mik; Kretzschmar, Smith – Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Noebels, Dea, Kirk; Veilleux (A), Vikingstad, Eder; Hördler, Wiederer, Lancaster – Trainer: Serge Aubin      
Tore
0:1 – 22:22 – Noebels (Müller) – EQ
1:1 – 24:28 – Barratt (Karrer, Headrick) – EQ
1:2 – 25:42 – Dea (Mik, Kirk) – EQ
1:3 – 28:46 – Veilleux (Müller) – PP1
2:3 – 38:20 – Maier (Headrick, Dove-McFalls) – PP1
2:4 – 51:34 – Hördler (Kretzschmar) – EQ
3:4 – 56:21 – Karrer (Headrick) – EQ
3:5 – 57:40 – Kirk (Ronning) – EN
4:5 – 58:31 – Heigl (Weber, Dove-McFalls) – SH1
Strafen
Nürnberg Ice Tigers: 8 (0, 2, 6) Minuten– Eisbären Berlin: 10 (0, 6, 4) Minuten
Schiedsrichter
Andre Schrader, David Cespiva (Jonas Reinold, David Tschirner)
Zuschauer
7.672
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  22:41 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Nach gutem Start: Niederlage in Augsburg

(DEL)  die Dresdner Eislöwen reisten am 49. Spieltag nach Augsburg und mussten dabei neben dem verletzten Rourke Chartier auch auf Matthias Pischoff verzichten, der nach seinem dritten Faustkampf automatisch für ein Spiel gesperrt war. Ebenfalls nicht im Aufgebot standen Felix Krüger und Ivan Komirist. Dafür gab Karl Gärtner sein PENNY DEL-Debüt für die Dresdner Eislöwen. Im Tor startete Jussi Olkinuora.
Die Panther begannen die Partie druckvoll und kamen bereits in der zweiten Minute zu einer guten Gelegenheit, doch Gärtner verhinderte den frühen Treffer. Auf der anderen Seite durften die Eislöwen in der fünften Minute jubeln, als Sebastian Gorcik Dresden in Führung brachte. Die Hauptschiedsrichter überprüften die Szene noch einmal im Videobeweis, bestätigten anschließend aber den Treffer. Nur wenig später eroberte Eislöwe Trevor Parkes die Scheibe, spielte auf Ortega, der Lance Bouma bediente. Bouma ließ sich die Chance nicht nehmen und schob den Puck in der neunten Minute zum 2:0 ein. Kurz darauf kassierten die Gäste ihre erste Strafe und Ricardo Hendreschke musste wegen Beinstellens auf die Strafbank. Das Powerplay nutzten die Hausherren und Riley Damiani (11.) erzielte den Anschlusstreffer. Wenig später musste auch Oliver Granz wegen Hakens in die Kühlbox. Kurz vor Ablauf dieser Strafe erhielt Augsburgs Tim Wohlgemuth zwei Minuten wegen Stockschlags. Weitere Treffer fielen nicht mehr, sodass Dresden mit einer 2:1-Führung in die erste Pause ging.
Aufgrund einer Strafe gegen Donald D. J. Busdeker zwei Sekunden vor Ende des ersten Drittels agierten die Sachsen zu Beginn des Mittelabschnitts mit einem Mann mehr, konnten das aber nicht nutzen. In Minute 27 konterten die Bayern und Thomas Schemitsch markierte den Ausgleich. Kurz darauf hatte Gorcik die erneute Führung auf dem Schläger, aber der Puck ging am Tor vorbei. Auf der Gegenseite verhinderte Olkinuora das Augsburger Tor. Doch wenig später fiel der Führungstreffer für die Panther durch Busdeker (34.). Nach einem Halten erhielt Granz eine Strafe. Die Gastgeber nutzten auch dieses Überzahlspiel und Cody Kunyk (38.) baute die Führung aus. Kurz darauf gab es auf beiden Seiten je eine Strafe. Eislöwe Dane Fox und Panther Wohlgemuth pausierten wegen übertriebener Härte. Mit dem 4:2 für Augsburg ging es in die Kabinen.
Im Schlussdrittel bekam Dresdens Granz erneut eine Strafe aufgrund einer Behinderung. Die Hausherren benötigten in Überzahl nur wenige Sekunden, als Busdeker (44.) das 5:2 erzielte. Kurz darauf musste Bouma nach einem hohen Stock auf der Strafbank Platz nehmen, dieses Unterzahlspiel überstanden die Elbestädter ohne Gegentreffer. Danach erhielt Augsburgs Christian Hanke eine Strafe wegen Ellhogenscheck, ein Tor fiel nicht. In der 51. Minute musste Parkes wegen eines hohen Stocks pausieren und wieder nutzte Busdeker (52.) das Powerplay. Wenig später verkürzte Austin Ortega (56.) für die Elbestädter. Am Ende sicherte sich Augsburg den 6:3-Sieg.
Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Im ersten Drittel hatten wir ein paar gute Chancen und konnten zwei Tore erzielen. Ich fand, es war ein ziemlich ausgeglichenes Drittel, in dem wir uns nach der Anfangsphase besser angepasst haben. Im zweiten Drittel sind wir von den Dingen abgekommen, die wir gut machen müssen – nämlich das Spiel einfach zu halten. Eishockey lebt davon, einfache Aktionen konstant über das ganze Spiel hinweg auszuführen. Dazu kommen sieben Strafzeiten und vier Gegentore im Powerplay – so wird es natürlich schwer zu gewinnen.“
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  22:47 Uhr Bericht:     ESCD
Autor:     dk


ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bull München gewinnt Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg

(DEL)  Der EHC Red Bull München setzte sich am 49. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 4:1 (0:0|2:1|2:0) durch. Brady Ferguson, Fabio Wagner, Tobias Rieder und Chris DeSousa erzielten die Tore für die Mannschaft von Trainer Oliver David.  
Spielverlauf 
In der Anfangsphase dominierten die Abwehrreihen. Bitter für die Red Bulls: In der achten Minute musste Torhüter Mathias Niederberger vom Eis. Seinen Platz übernahm Simon Wolf, der zunächst selten gefordert war. Auf der anderen Seite sorgte Brady Ferguson für die erste gefährliche Offensivaktion, doch Dustin Strahlmeier war zur Stelle (8.). Sonst passierte zunächst wenig vor beiden Toren – bis Jacob Hayhurst in der 13. Minute bei einem Konter der Gäste den Pfosten traf. Kurz darauf glänzte Wolf gegen Grizzlys-Topscorer Matt White. Die Partie nahm Fahrt auf, es gab Chancen auf beiden Seiten, ein Treffer fiel vor der ersten Pause jedoch nicht. 
In einem kuriosen Mittelabschnitt erwischte der viermalige deutsche Meister den besseren Start, doch eine Strafe nahm den Schwung aus dem Spiel (25.). Die Grizzlys steigerten sich in der Folge, Wolf rückte nun stärker in den Fokus. In der 28. Minute rettete der Pfosten zum zweiten Mal für den Münchner Goalie. Während einer fünfminütigen Überzahl der Grizzlys schlugen die Gäste dann eiskalt zu: Jacob Hayhurst fälschte in der 33. Minute unhaltbar zum 0:1 ab. Die Antwort der Red Bulls auf den Rückstand folgte prompt: Zunächst erzielte Ferguson per Shorthander den Ausgleich (34.), ehe Wagner mit einem Hammer von der blauen Linie zum 2:1 den Unterzahl-Doppelschlag perfekt machte (35.). Mit dieser Führung ging es in die Pause. 
Im letzten Drittel machten die Red Bulls munter weiter: Rieder nutzte gleich die erste Chance und stellte per Abfälscher auf 3:1 (41.). Im Anschluss fehlten beiden Teams jedoch in der Offensive die Präzision. Die Minuten verstrichen ohne klare Chancen und weitere Treffer, so hielt die Münchner Zwei-Tore-Führung bis in die Schlussphase. Da machte das Team von Oliver David alles klar: DeSousa verwertete bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause die Vorarbeit von Kapitän Patrick Hager (57.) und setzte den Schlusspunkt zum 4:1. 
Chris DeSousa: 
„Es ist schön, wieder zurück zu sein – und das mit einem Sieg. Unsere Unterzahl-Einheiten haben heute das Spiel mit den beiden wichtigen Toren nach dem Rückstand entschieden. Das war unglaublich.“ 
Tore: 
0:1 | 32:43 | Jacob Hayhurst 
1:1 | 33:09 | Brady Ferguson 
2:1 | 34:32 | Fabio Wagner 
3:1 | 40:25 | Tobias Rieder 
4:1 | 56:22 | Chris DeSousa 
Zuschauer: 
10.796
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  22:04 Uhr Bericht:     EHCM
Autor:     irbm


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
5:4! Eispiraten machen Pre-Playoffs gegen Kaufbeuren in Overtime klar / Verrückter Spielverlauf vor 3.221 Zuschauern – Wruck mit Entscheidung in Verlängerung

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 5:4 nach Verlängerung gewonnen. Nachdem die Westsachsen eine zwischenzeitliche 3:0-Führung aus der Hand gegeben hatten, sicherten sich die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores in der Overtime dennoch den Zusatzpunkt. Mit dem Sieg machten die Eispiraten nicht nur den Klassenerhalt perfekt, sondern zogen gleichzeitig auch in die Pre-Playoffs ein.
Cheftrainer Jussi Tuores konnte personell aus dem Vollen schöpfen. Die Eispiraten liefen mit vier kompletten Reihen auf. Tim Lutz feierte nach 180 Tagen Verletzungspause sein Comeback, Ben Corbeil gab sein Debüt, und auch Goalie Nick-Jordan Vieregge, der ebenso erst am Montag am Deadline Day verpflichtet worden war, stand im Line-up.
Büsing und Mackin mit frühen Eispiraten-Toren
Die Eispiraten spielten von Beginn an wie entfesselt, mehr oder weniger ohne Druck und mit viel Spielfreude. Entsprechend dauerte es nicht lange, bis die Fans im lautstarken Sahnpark erstmals jubeln durften. Justin Büsing fasste sich ein Herz und ließ Gäste-Goalie Cody Porter mit einem platzierten Schuss in den Winkel keine Abwehrchance – 1:0 für Crimmitschau in der dritten Minute. Der Sahnpark stand Kopf, und auch Büsing war die Freude über sein erstes Saisontor deutlich anzusehen.
Die Eispiraten nahmen den Schwung direkt mit. Dylan Wruck legte kurz hinter der blauen Linie für Corey Mackin auf. Der US-Amerikaner tankte sich durch die gegnerische Abwehr, verzog vor Porter und schloss schließlich sehenswert zum 2:0 ab (5.). Crimmitschau blieb das griffigere Team, agierte offensiv deutlich agiler und gefährlicher, ließ defensiv jedoch kaum etwas zu. Goalie Kevin Reich musste lediglich zweimal ernsthaft eingreifen, da seine Vorderleute strukturiert, ruhig und besonnen verteidigten.
Corbeil mit Premierentor beim Debüt - Kaufbeuren egalisiert das Spiel binnen weniger Minuten
Auch ins zweite Drittel starteten die Eispiraten fulminant. Gerade einmal 46 Sekunden waren gespielt, als Corey Mackin seinen neuen Teamkollegen Ben Corbeil bediente. Der Neuzugang schloss trocken zum 3:0 ab und erzielte damit in seinem ersten Spiel direkt seinen ersten Treffer für die Eispiraten (21).
Bis zur 25. Spielminute hatten die Westsachsen alles unter Kontrolle – dann jedoch gaben sie die Partie plötzlich aus der Hand. Kaufbeuren wurde deutlich aktiver, präsenter in den Zweikämpfen und kam durch Tyson McLellan zum 1:3-Anschluss. Keine Minute später traf Max Oswald mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie zum 2:3 (26.). In der 28. Minute vollendete Brent Raedeke schließlich sogar zum 3:3-Ausgleich. Die Crimmitschauer benötigten einen Moment, um sich von dieser kalten Dusche zu erholen, fanden zum Ende des Mitteldrittels jedoch wieder besser ins Spiel und setzten das Tor von Cody Porter mehrfach unter Druck – allerdings ohne weiteren Torerfolg.
Streu mit dem Ausgleich – Wruck bringt die Entscheidung in der Overtime
Auch im Schlussabschnitt erwischten die Gastgeber zunächst den besseren Start, mussten nach 47 Minuten jedoch den nächsten Rückschlag hinnehmen. Max Oswald überwand Kevin Reich zum vierten Mal und brachte die Allgäuer mit 4:3 in Führung (47.). Die Partie war damit komplett gedreht – doch die Westsachsen gaben sich nicht auf.
Eine starke Einzelaktion sorgte schließlich für den Ausgleich. Sebastian Streu drehte mehrere Runden im Drittel der Kaufbeurer, wurde nicht entscheidend angegriffen und krönte sein starkes Solo schließlich selbst: Sein Schuss ins lange Eck bedeutete in der 55. Minute das 4:4. Crimmitschau war nun klar am Drücker und hätte die Partie durchaus noch in der regulären Spielzeit entscheiden können. Die Entscheidung fiel schließlich in der Verlängerung: Bei angezeigter Strafe zog Dylan Wruck ab und jagte den Puck unter das Dach des Kaufbeurer Tores – 5:4 für die Eispiraten und der umjubelte Zusatzpunkt.
Damit machten die Westsachsen nicht nur den Klassenerhalt, sondern auch die Teilnahme an den Pre-Playoffs perfekt, die bereits in der kommenden Woche beginnen. Nach dem Schlusspfiff kam es auf dem Eis zu ausgelassenen Jubelszenen: Mehr als 3.200 Fans im Sahnpark feierten ihr Team begeistert. Auch das Trainerduo Jussi Tuores und Esbjörn Hofverberg wurde dabei gebührend gefeiert. Am Sonntag steht für die Eispiraten noch das letzte Hauptrundenspiel an. Dann gastieren die Westsachsen zum Abschluss beim EHC Freiburg.
Torfolge (2:0, 1:3, 1:1, 1:0):
1:0 Justin Büsing (Ole Olleff, Sebastian Streu) 02:14
2:0 Corey Mackin (Dylan Wruck) 04:28
3:0 Benjamin Corbeil (Corey Mackin) 20:46
3:1 Tyson McLellan (Paul Mayer) 24:33
3:2 Max Oswald (Vadim Schreiner, Jere Laaksonen) 25:30
3:3 Brent Raedeke (Tyson McLellan, Jonny Tychonik) 27:14
3:4 Max Oswald (Nico Appendino, Yannik Burghart) 46:45
4:4 Sebastian Streu 54:46
5:4 Dylan Wruck 60:58 – OT – EA
Zuschauer: 3.221
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  22:58 Uhr Bericht:     EC
Autor:     af


düsseldorferegDüsseldorfer EG
DEG gewinnt in Freiburg 6:4!  Sonntag „Endspiel“ in Weißwasser

(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat ihr wichtiges Auswärtsspiel bei den Wölfen Freiburg gewonnen! Im schönen Schwarzwald siegte sie in einem guten und schnellen DEL2-Spiel mit 6:4  (2:1, 2:2, 2:1) und zeigte dabei eine engagierte Leistung. Da zeitgleich die Lausitzer Füchse in Bietigheim und der EV Landshut gegen Rosenheim Punkte liegenließen, kommt es am Sonntag in Weißwasser zu einem echten „Endspiel“ um die Plätze 7, 8 und 9.
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  22:10 Uhr Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


kasselhuskiesKassel Huskies
Derby-Sweep: Huskies gewinnen auch das vierte Hessenderby

(DEL2)  Zum letzten Hessenderby der Saison waren die Huskies am Freitagabend in Bad Nauheim zu Gast. Früh erspielten sich die Schlittenhunde durch einen Doppelpack von Benson und einen weiteren Treffer von Mieszkowski eine 3:0-Führung. Jeweils zu Beginn der letzten beiden Drittel kamen die Mittelhessen zum Torerfolg, konnten den Nordhessen die drei Punkte jedoch nicht nehmen.
Die Schlittenhunde erwischten einen nahezu perfekten Start in die Partie. Keine Minute dauerte es, ehe der von seiner Sperre zurück ins Line Up gekehrte Benson von der rechten Seite unter die Latte zur Führung traf. In der fünften Spielminute ließ Keck zwei Verteidiger der Gastgeber aussteigen, konnte die Scheibe zwar nicht mitnehmen, doch Mieszkowski stand goldrichtig und erhöhte auf 2:0. Die Mittelhessen reagierten, nutzten ihre Auszeit und kamen kurz darauf durch Kaiser auch zu ihrem ersten Abschluss (7.). In der 10. Spielminute checkte Ex-Husky Olsen Simon Schütz hinter dem Tor der Schlittenhunde in die Bande. Für beide Akteure war in Folge des Checks die Partie beendet – für Olsen aufgrund einer 5+Spieldauerstrafe, für Schütz verletzungsbedingt. Nach einer weiteren Strafzeit gegen Bad Nauheim nutzte Benson die Gelegenheit und stellte per Direktabnahme auf 3:0 (15.).
Im Mittelabschnitt waren die Gastgeber schließlich deutlich besser im Spiel als noch im Anfangsdrittel. So kamen die Wetterauer nach knapp drei Minuten durch Jakovlev direkt zum Anschlusstreffer. Für die Nordhessen waren im Mitteldrittel Torchancen Mangelware, in der Defensive konnten sie sich allerdings gleich mehrmals auf Oleg Shilin zwischen den Pfosten verlassen. Auch die Unterzahlformationen präsentierten sich mehrmals stabil und brachten so die Zwei-Tore-Führung maßgeblich in die zweite Pause.
Diese Führung halbierte sich jedoch im Schlussdrittel, als Bowles einen Distanzschuss sehenswert zum 2:3 abfälschen konnte. In der Folge war es erneut Shilin zu verdanken, dass die Gastgeber nicht auch den Ausgleichstreffer direkt nachlegten. Gleich mehrmals parierte der Torhüter, unter anderem in einer erneuten Unterzahlsituation, stark. Die Partie gestaltete sich ab der 50 Minute zunehmend zerfahren, selten gab es für länger als 30 Sekunden keine Unterbrechung. Die Huskies verpassten in den Schlussminuten zweimal die Entscheidung: Zuerst traf Daugavins nur den Schoner des Bad Nauheimer Goalies (52.), dann konnte Garlent aus kurzer Distanz nicht das 4:2 erzielen. Schlussendlich verteidigten die Schlittenhunde ihre Führung aber aufopferungsvoll und sicherten sich so den vierten Derbysieg der Saison.
Tore:
0:1 Benson (Garlent, Bodnarchuk – 1. Min.)
0:2 Mieszkowski (Keck, Schams – 5. Min.)
0:3 Benson (PP1 – Wilde, Garlent – 11. Min.)
1:3 Jakovlev (Gnyp, Fischer – 23. Min.)
2:3 Bowles (Kölsch, Gaidel – 43. Min.)
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  22:17 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Overtime Niederlage in Westsachsen

(DEL2)  Zum letzten Hauptrundenspieltag der DEL2-Saison 2025/2026 reiste der ESV Kaufbeuren zu den Eispiraten Crimmitschau. ESVK-Trainer Leif Carlsson konnte dabei wieder auf Brent Raedeke und Yannik Burghart bauen. Verletzungsbedingt fehlten Kapitän Bernhard Ebner (1–2 Wochen), Alec Zawatsky (2–3 Wochen) und Joe Cassetti sowie Henri Kanninen. Jakob Peukert und Florian Reinwald waren für den EV Füssen im Einsatz. Nicht im Lineup standen Rihards Babulis, Pavel Nikitins und Sami Blomqvist, der am Sonntag im Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim aber wieder mit am Start sein wird. Im Tor stand Cody Porter.
Die Joker hatten in den ersten beiden Wechseln bereits gute offensive Aktionen zu verzeichnen. Mit dem ersten Torschuss der Hausherren, den Justin Büsing wohl für Cody Porter im Tor der Joker etwas überraschend absetzte, gingen die Eispiraten in der dritten Minute mit 1:0 in Führung. Direkt nach dem ersten Treffer hatten die Kaufbeurer erneut in der eigenen Zone einiges zu tun, und als erneut die dritte Sturmformation der Allgäuer auf dem Eis war, gab es den nächsten Gegentreffer. Torschütze und Eispiraten-Top-Scorer Corey Mackin konnte dabei durch die Kaufbeurer Defensive gleiten wie das Messer durch warme Butter, und auch Cody Porter konnte den Gegentreffer aus kurzer Distanz nicht mehr verhindern. Eine erste Strafe gegen die Joker brachte dem ESVK in Unterzahl eine große Chance durch Vadim Schreiner, der nach einem Pass von Vincent Schlenker frei vor Kevin Reich scheiterte. Da es in dieser Situation jedoch auch eine Strafe gegen die Westsachsen gegeben hatte, konnten die Kaufbeurer auch noch in Überzahl agieren und erspielten sich zudem zwei gute Abschlüsse. Beide Mannschaften hatten dann noch je ein Powerplay: die Joker nach 12 Minuten und die Eispiraten nach 17 Minuten. Beide Teams zeigten jedoch ein starkes Unterzahlspiel, sodass hier keine Treffer fallen sollten. Die Joker hatten nach den ersten 20 gespielten Minuten zwar einige gute Torchancen, agierten jedoch gerade in der eigenen Zone und in der Rückwärtsbewegung teils viel zu ungenau und sorglos.
So ging es dann auch erst einmal im zweiten Drittel weiter. Die Joker ließen den Crimmitschauern in der eigenen Zone weiterhin einfach zu viel Platz, und diesen nutzte Benjamin Corbeil nach einem Pass durch den Slot mit einer Direktabnahme bereits in der 21. Minute eiskalt aus und stellte den Spielstand auf 3:0. Der ESVK wirkte konsterniert, kam jedoch nach einem Solo-Lauf von Tyson McLellan zurück in die Partie. Der Top-Scorer der Joker vernaschte die Hintermannschaft der Westsachsen und traf in der 25. Minute zum 3:1. Nur 57 Sekunden später waren die Wertachstädter dann schon wieder auf der Anzeigentafel. Max Oswald zog nach einem Pass von Dartagnan Joly direkt von der blauen Linie ab und traf trocken zum 3:2-Anschlusstreffer. Dem nicht genug, konnten die Allgäuer das Spiel in der 28. Minute sogar ausgleichen. Brent Raedke bugsierte die Scheibe dabei aus sehr kurzer Distanz und direkt aus der Luft zum Spielstand von 3:3 in den Kasten von Kevin Reich. Nach einem kurzen Handgemenge im Anschluss an den Ausgleichstreffer kassierte der Torschütze noch eine kleine Strafe, und somit konnten die Eispiraten direkt nach dem ESVK-Tor mit einem Powerplay weitermachen. Dieses konnten die Crimmitschauer jedoch nicht ausnutzen, und die Allgäuer hatten durch Max Hadraschek sogar eine gute Chance auf einen eigenen Treffer. Zum Ende des Abschnitts waren die Westsachsen dann wieder etwas mehr am Drücker, der ESVK wehrte sich jedoch nach Kräften, und so ging es mit dem Spielstand von 3:3 in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt war das Spiel relativ ausgeglichen. Die Allgäuer konnten in der 47. Minute einen schnellen Angriff vortragen. Dabei spielte Yannik Burghart einen schönen Querpass auf Max Oswald, der mit einem platzierten Schuss in den rechten Torwinkel die Joker in Führung brachte. Der ESVK zog sich nach dem vierten Treffer jedoch immer mehr zurück und überließ den Hausherren immer wieder zu leicht die Scheibe. Der Höhepunkt folgte dann in der 55. Minute, als Sebastian Streu mit der Scheibe zwei Runden durch die Zone der Joker drehen konnte und am Ende, ohne angegriffen zu werden, auch zum Tor ziehen konnte. Mit einem strammen Schuss traf er zum 4:4. Das Spiel ging am Ende in die Verlängerung, und dort dauerte es nur 58 Sekunden, bis Dylan Wruck bei einer angezeigten Strafe gegen den ESVK den 5:4-Siegtreffer erzielte und die Partie somit zugunsten der Hausherren entschied.
Nach dem Spiel ist nun auch klar, dass der ESVK in der ersten Playdown-Runde auf den EHC Freiburg trifft.
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  22:42 Uhr Bericht:     ESVK
Autor:     pb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine schlagen chancenlose Eisbären

(DEL2)  Die Seidenstädter dominieren gegen die Eisbären Regensburg über 60 Minuten. C.J. Suess feiert sein Debüt, Felix Bick ein Shutout.
Nach dem Gewinn der Hauptrundenmeisterschaft am vergangenen Wochenende fuhren die Krefeld Pinguine nicht mit Vollbesatzung an die Regen. Davis Vandane, Marcel Müller, Jon Matsumoto und Philip Gogulla traten die Reise nach Bayern nicht an. Nichtsdestotrotz dominierte die Mannschaft von Thomas Popiesch das Spiel in der ausverkauften Donau-Arena von der ersten Sekunde an. Der erste Treffer der Partie fiel dann auch recht früh. Max Newton spielte die Scheibe auf Mathew Santos, der zu Cerny weiterleiten wollte. Kurz vor Cerny prallte der Puck dann aber vom Schläger eines Verteidigers ins Tor (9.). Auch nach dem ersten Tor gab Krefeld weiter den Ton an. Alex Weiß gewann einen Zweikampf an der Bande und spielte auf Jan Nijenhuis, der allein auf Jonas Neffin zulief und eiskalt versenkte (19.).
Nachdem der erste Abschnitt mit 14:1-Torschüssen aus Sicht der Pinguine endete, verlief das Mitteldrittel nach einem ähnlichen Muster. Die Seidenstädter hatten die Partie vollkommen in der Hand. Kurz nach einem Lattentreffer von Zack Dybowski, war es dann der von der Bank eingelaufene Max Newton, der auf Zuspiel von Roope Mäkitalo auf 3:0 aus Sicht der Pinguine stellte (28.).
Mit 25:4 Torschüssen ging es dann ins Schlussdrittel. Doch auch der letzte Abschnitt verlief wie die ersten beiden. Zwar spielten die Eisbären mit sechs Schüssen ihr bestes offensives Drittel, dennoch waren es Gäste aus der Seidenstadt, die den einzigen Treffer der letzten 20 Minuten erzielten. In Unterzahl konnte Regensburg nicht klären, die Scheibe landete bei Mick Köhler, der ungestört vor dem Tor abschließen und für den 4:0-Endstand aus Sicht der Pinguine sorgen konnte (53.). Felix Bick hatte einen ruhigen Freitagabend, war in den entscheidenden Situationen aber zur Stelle und sicherte sich sein Shutout.
Krefeld reist also mit drei hochverdienten Punkten zurück an den Niederrhein. Am Sonntag trifft der Hauptrundenmeister im letzten Spiel der regulären Saison dann zu Hause auf die Bietigheim Steelers.
Zahlen zum Spiel
Eisbären Regensburg – Krefeld Pinguine 0:4 (0:2, 0:1, 0:1)
Tore:
0:1 (08:58) Santos (Newton), 0:2 (18:22) Nijenhuis (Weiß), 0:3 (27:05) Newton (Mäkitalo), 0:4 (52:39) Köhler
Torschüsse: 10 – 39
Strafen: Regensburg 10 – Krefeld 10
Zuschauer: 4712
Stimme zum Spiel
Thomas Popiesch
Ich bin sehr zufrieden. Die Mannschaft hat von der ersten Minute an unheimlich konzentriert gearbeitet. Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung, egal ob im Forecheck oder in der neutralen Zone. Wenn es brenzlig wurde, hat unser Torhüter einen guten Job gemacht und die Special Teams haben gut funktioniert. Das war eine rundum sehr gute Leistung. Wir wollten heute die Intensität ins Spiel bringen, damit wir auf die Playoffs vorbereitet sind und den Rhythmus beibehalten. Wir haben heute einige Jungs draußen gelassen, aber die Spieler, die reingekommen sind, haben einen sehr guten Job gemacht, und deshalb sind wir mit dem Spiel heute sehr zufrieden.
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  22:23 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     dk


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
7,4 Millionen Euro - Starbulls zünden das „Next Level“ im Stadionausbau! Kapazität der Business-Plätze wird massiv erweitert | Neue Tribünenelemente schaffen echtes Arena-Feeling | Größtes Bauprojekt der Vereinsgeschichte sichert die Zukunft

(DEL2)  Es ist ein Meilenstein, der weit über die Grenzen der Region hinaus für Aufsehen sorgen wird: Die Starbulls Rosenheim zünden die nächste Entwicklungsstufe. Mit einer gigantischen Investitionssumme von rund 7,4 Millionen Euro wird der Vorbau des ROFA-Stadions in den kommenden eineinhalb Jahren massiv aufgestockt und modernisiert. Nach den umfassenden Baumaßnahmen der vergangenen Jahre durch die Stadt Rosenheim und den Verein markiert dieses Projekt die größte eigenständige Investition in der Geschichte der Starbulls.
Oberstes Ziel dieses historischen Kraftaktes: Die langfristige Sicherstellung und Festigung des bisher Erreichten. Gleichzeitig eröffnet der Ausbau völlig neue Dimensionen für die sportliche und wirtschaftliche Weiterentwicklung des Traditionsvereins.
Neue VIP-Maßstäbe, Arena-Charakter und ein Zuhause für die Jugend
Das Projekt „Next Level“ verändert das Gesicht des Vorbaus am ROFA-Stadion grundlegend. Die Kapazität der heiß begehrten Business-Plätze wird dabei insgesamt von bisher 240 auf künftig 600 Personen mehr als verdoppelt:
- 1. Obergeschoss: In diesem Rahmen wird die bestehende und beliebte Marc O'Polo Lounge großzügig erweitert und auf den allerneuesten Stand modernisiert.
- 2. Obergeschoss: Hier entsteht ein Premium-Erlebnis der Extraklasse. Es werden neun exklusive Logen sowie die brandneue „vitagroup skylounge“ für rund 100 Gäste integriert. Ein absolutes architektonisches Highlight: Vom 2. OG aus werden die Gäste künftig direkten Zugang auf neue, runde Tribünenelemente haben. Diese direkte Anbindung an die Sitzplätze verdichtet die Atmosphäre extrem und verleiht dem ROFA-Stadion endgültig den imposanten Charakter einer vollendeten Arena.
- 3. Obergeschoss: Unter dem Dach entsteht die neue Heimat der Vereinsführung mit modernen Geschäftsstellen-, Büro- und Schulungsräumen. Diese zukunftsweisende Infrastruktur wird insbesondere dem Nachwuchs – auch disziplin- und vereinsübergreifend – zugutekommen. Gesponsert und maßgeblich unterstützt wird diese Etage durch den starken Partner „Campus Rosenheim“.
Umgesetzt wird das visionäre Bauvorhaben durch die 1928 Immobilien GmbH, an der der Starbulls Rosenheim e.V. satzungsgemäß über seine Holding die absolute Mehrheit hält. Ein derartiges Leuchtturmprojekt wäre jedoch ohne das weitreichende Engagement starker Partner schlichtweg nicht realisierbar gewesen.
Stimmen zum historischen Meilenstein:
Marcus Thaller, 1. Vorstand Starbulls Rosenheim e.V.:
„Heute ist ein unglaublicher Tag für die gesamte Starbulls-Familie. Diese Maßnahme ist ein absoluter Gamechanger für uns! Wir wollen und werden hier in Rosenheim Eishockey auf Top-Niveau bieten. Dabei dürfen wir nicht vergessen: Das erste Ziel dieses Ausbaus ist es, das hart Erreichte nachhaltig abzusichern. Gleichzeitig gibt uns diese fantastische Infrastruktur die Werkzeuge an die Hand, um sportlich und wirtschaftlich das sprichwörtliche ‚Next Level‘ zu erreichen. Mein tiefster Dank gilt unseren Investoren – ohne euren Glauben an den Verein wäre dieser Traum heute nicht Realität geworden.“
Christoph Sandner, Geschäftsführer Starbulls:
„Wir heben die Aufenthaltsqualität und die Vermarktungsmöglichkeiten auf ein Niveau, das in unserer Liga absolute Maßstäbe setzen wird. Die Aufstockung des Vorbaus, die Integration der neuen Logen und insbesondere der ‚vitagroup skylounge‘ sind bauliche Meisterleistungen. Besonders die runden Tribünenelemente werden das Arena-Feeling auf ein neues Level heben. Wir schaffen hier moderne Erlebniswelten für unsere Partner und gleichzeitig ein neues Zuhause für unseren Nachwuchs.“
Andreas März, Oberbürgermeister Stadt Rosenheim (CSU):
„Die Starbulls sind ein emotionales Aushängeschild unserer Stadt. Nachdem wir als Stadt in den letzten Jahren bereits massiv in die Infrastruktur des ROFA-Stadions investiert haben, zeigt diese gewaltige Eigeninvestition des Vereins, wie lebendig, ambitioniert und zukunftsorientiert hier gearbeitet wird. Das ist ein großer Tag für die Sportstadt Rosenheim!“
Daniel Artmann, Vorsitzender Wirtschaftsbeirat und Landtagsabgeordneter (CSU):
„Die Aufstockung des Vorbaus ist eine strategisch notwendige Investition in die Zukunft unseres Standorts. Sichtbare Verbesserungen im ROFA-Stadion – vom Videowürfel bis zum Fantreff – wurden erst durch unsere Sponsoren möglich, die zugleich unsere erste Mannschaft absichern. Die Erweiterung schafft Raum für zusätzliche Partner und stärkt nachhaltig unsere wirtschaftliche Basis. Seit 2017 gehen wir diesen Weg konsequent, sichtbar am DEL2-Aufstieg. Mit künftig 600 Business-Plätzen entsteht ein leistungsfähiger Netzwerk-Hub. Die neue ‚vitagroup skylounge‘ wird dabei zentraler Treffpunkt des regionalen Mittelstands. Diese Investition ist ein klares Bekenntnis zum Standort Rosenheim.“
Karl Göpfert, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling:
„Als regional verwurzelte Sparkasse sind wir stolz darauf, als Finanzpartner an der Seite der Starbulls zu sein und seit mehr als fünf Jahrzehnten als Sponsor an der Seite des Eishockeysports zu stehen. Ein solches Projekt erfordert Mut, Visionen und ein solides Fundament. Die Starbulls haben bewiesen, dass sie professionell planen und wirtschaften. Wir freuen uns sehr, diesen Weg in eine erfolgreiche Zukunft begleiten zu dürfen.“
Zeitplan: Der Zuschauerbetrieb läuft uneingeschränkt weiter
Trotz der massiven Bauarbeiten gibt es für die Fans eine zentrale, gute Nachricht: Der Zuschauerbetrieb bei den Heimspielen der Starbulls Rosenheim ist zu jeder Zeit in vollem Umfang gewährleistet!
Der grobe Fahrplan für das Projekt sieht wie folgt aus:
- 09. März 2026: Beginn der Vorarbeiten
- Nach Saisonende: Großer Baustart und Beginn der Hauptmaßnahmen
- Ende 2026: Geplante Fertigstellung des Rohbaus
- August 2027: Komplette Fertigstellung und feierliche Eröffnung pünktlich zur neuen Saison 2027/28 
Beteiligte Planer und Baupartner
Ein Projekt dieser Größenordnung erfordert absolute Fachexpertise. Die Starbulls Rosenheim und die 1928 Immobilien GmbH vertrauen bei der Umsetzung auf folgende regionale und überregionale Top-Unternehmen (Stand heute):
- Architektur & Generalplanung: Schlenker Architekten, Villingen-Schwenningen
- Projektsteuerung / Bauleitung: Ingenieurbüro Katzer GmbH, Rosenheim
- Rohbau & Baumeisterarbeiten: GROSSMANN Bau GmbH & Co. KG, Rosenheim
- Tragwerksplanung / Statik: Köppl Ingenieure GmbH, Rosenheim
- Technische Gebäudeausstattung (TGA): Bopp Ingenieure GmbH, Wörgl (AT) / MCP Fertigungstechnik GmbH, Amerang
- Elektroplanung: Elektro Maier GmbH, Standort Rosenheim
- Weitere Partner werden in Verbindung mit den jeweiligen Bauphasen veröffentlicht.
Die Starbulls Rosenheim bedanken sich bei allen Fans, Sponsoren, der Stadt Rosenheim und den Anwohnern für die Unterstützung während der kommenden Bauphase.
 www.ihp.hockey    Samstag 7.März 2026  07:00 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     cs


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Hanna-Doppelpack reicht nicht zum vierten Derby-Sieg gegen Landshut

(DEL2)  Im letzten Auswärtsspiel der DEL2-Hauptrunde waren die Starbulls Rosenheim am Freitagabend beim EV Landshut zu Gast. Zwei Drittel sah es so aus, als könnten die Grün-Weißen einen „Derby-Sweep“ feiern und auch das vierte Duell gegen den Lokalrivalen aus Niederbayern für sich entscheiden. Doch im Schlussabschnitt hatte der EVL deutlich Oberwasser und glich die Rosenheimer 2:0-Führung – beide Treffer erzielte Shane Hanna – mit einem Doppelschlag binnen 70 Sekunden noch aus. In der Verlängerung traf Tor Immo zum 3:2 und sicherte den Hausherren vor 4.448 Zuschauern in der ausverkauften VR-Bank Landshut Arena den Zusatzpunkt.
Die weit über 500 Rosenheimer Fans feierten ihr Team trotzdem für eine erneut starke Derby-Leistung – und für den dritten Platz im DEL2-Endklassement. Die Minimalchance der Starbulls, noch den zweiten Rang erreichen zu können, hatte sich schon durch den Sieg der Kassel Huskies in Bad Nauheim erledigt. Nach aktuellem Stand kommt es im Playoff-Viertelfinale ab 17. März zum Duell Rosenheim gegen Regensburg. Sollte Regenburg am Sonntag in Ravensburg leer ausgehen und Landshut es parallel schaffen, drei Punkte aus Kassel zu entführen, denn würden die Starbulls in der Viertelfinalserie auf den EVL treffen.
Rosenheim trat in beim vorletzten Hauptrundenspiel am Freitagabend ohne Lewis Zerter-Gossage, Jordan Taupert und Sebastian Zwickl an. Maximilian Vollmayer und Johannes Achatz waren hingegen überraschend mit dabei. Das Tor der Starbulls hütete der finnische Keeper Oskar Autio, sein Landsmann Teemu Pulkkinen musste deshalb aussetzen.
Die Grün-Weißen präsentierten sich von Beginn an strukturiert, taktisch abgeklärt und defensiv kompakt. Schon nach wenigen Sekunden hatte Ville Järveläinen das erste Rosenheimer Tor auf dem Schläger, traf aber nach Querpass von Lukas Laub frei vor dem Tor den Puck nicht richtig. Der verdiente Führungstreffer ließ aber nicht lange auf sich warten. Shane Hanna erzielte ihn mit einem trockenen Schuss aus halbrechter Position, Fabian Dietz hatte am Torraum vehement gegen seinen für Landshut verteidigenden Nachnamensvetter Stanislav Dietz gearbeitet und EVL-Torwart Jonas Langmann damit effektiv Sicht und Abwehrchance genommen (8.).
Die Grün-Weißen überzeugten im Unterzahlspiel und hätten in Überzahl durch Scott Feser, Charlie Sarault und Joel Keussen nachlegen können. Es dauerte aber bis zur 32. Minute, ehe Shane Hanna erneut traf und auf 2:0 stellte. Der kanadische Verteidiger bekam in einer wilden Spielphase bei einer Vier-gegen-Vier-Situation die Scheibe von Luigi Calce an den Torraum serviert und arbeitete sie gegen zwei Gegenspieler und Torwart Langmann im dritten Versuch per Rückhand sehenswert unter das Tordach.
Tore waren davor und danach auf beiden Seiten möglich. Ein toller Schuss von Calce schlug im Landshuter Netz ein, dem Treffer wurde aber die Anerkennung verweigert, weil bei den Starbulls sechs Feldspieler auf der Eisfläche waren.
Im dritten Drittel bestimmten die immer engagierter agierenden Gastgeber die Partie deutlich. Rosenheims Torwart Oskar Autio stand im Fokus, zeigte jede Menge starke Paraden – und war sauer, als er von EVL-Stürmer Tobias Lindberg einen satten Rempler bekam. In unmittelbarer Folge drückte Lindberg nämlich ein Zuspiel von Tor Immo über die Torlinie und die Unparteiischen erkannten den Landshuter Anschlusstreffer erstaunlicherweise ohne Video-Überprüfung an (48.).
Eine unnötig Strafzeit von Scott Feser bescherte den Hausherren wenige Momente später das fünfte Überzahlspiel der Partie – und diesmal nutzte es die beste Powerplay-Mannschaft der DEL2. Wieder bereitete der Schwede Tor Immo vor, diesmal mit einem satten Pass aus zentraler Position von der blauen Linie auf David Elsner. Der EVL-Stürmer stand sträflich frei neben dem Pfosten und leitete das Spielgerät direkt ins Netz weiter zum 2:2 (50.).
In den Schlussminuten der regulären Spielzeit nahmen noch einmal die Grün-Weißen das Heft des Handels in die Hand, konnten Jonas Langmann aber nicht mehr überwinden. Somit ging es in die Overtime, in der sich Shane Hanna mit einem feinen Schuss fast zum Matchwinner gemacht hätte. Doch diesen Titel holte sich Momente später Tor Immo aus nahezu identischer Position: Der Landshuter Topscorer versenkte den Puck von Halblinks aus dem Handgelenk im linken oberen Eck zum 3:2-Siegtreffer für den EV Landshut.
Am letzten Hauptrundenspieltag empfangen die Starbulls Rosenheim nun am Sonntag noch die Blue Devils Weiden im ROFA-Stadion. Die Oberpfälzer benötigen Punkte, um sich im Fernduell mit Bad Nauheim den Heimvorteil in der ersten Playdown-Runde holen zu können. Spielbeginn ist um 17 Uhr (Liveübertragung bei www.sporteurope.tv, Eintrittskarten auf www.starbulls.de/tickets und ab 15 Uhr an der Stadionkasse).
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  23:30 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah

  
Lindau IslandersLindau Islanders
EV Lindau Islanders starten am Sonntag ins Abenteuer Playoffs - Beginn der Serie in Duisburg

(OLS)  Endlich ist es so weit: Die EV Lindau Islanders starten nach einer intensiven Trainingswoche und rund einer Woche Spielpause in das Abenteuer, auf das die gesamte Mannschaft, der Verein und die Fans seit Monaten entgegen gefiebert haben – in die Playoffs der Oberliga. Zum Auftakt führt die Reise die Inselstädter nach Nordrhein-Westfalen, wo sie am Sonntag (08. März / 19:00 Uhr) im ersten Spiel der Serie auf die Füchse Duisburg treffen. Da die Füchse als Tabellenvierter der Oberliga Nord das Heimrecht auf ihrer Seite haben, beginnt die Best‑of‑Five‑Serie in Duisburg. Das Auftaktspiel und auch alle weiteren Spiele können wie gewohnt über SpradeTV (www.sprade.tv) live verfolgt werden.
Die Vorbereitung auf das erste Playoff-Wochenende wurde in Lindau äußerst fokussiert gestaltet. Trainerteam und Mannschaft nutzten die Pause nach dem Hauptrundenabschluss in Garmisch, um im Training noch einmal gezielt an Intensität, Kleinigkeiten im System und der mentalen Schärfe zu arbeiten.
Vor der nun längsten Auswärtsfahrt der Saison stand ein Aspekt besonders im Mittelpunkt:
Nach einer langen Busreise müssen die Islanders ab der ersten Sekunde frisch, wach und präsent sein.
„Die Bushaxn müssen im Bus bleiben“ – das ist die klare Marschroute, denn in Playoff-Serien kann jedes erste Drittel einer Partie richtungsweisend sein.
Die Islanders gehen mit großer Motivation, spürbarem Selbstvertrauen und absolutem Glauben an die eigene Stärke in die Serie. Die Mannschaft hat sich in den vergangenen Monaten als Einheit präsentiert – eine Eigenschaft, die auch ihr Gegner teilt: Sowohl Lindau als auch Duisburg kommen stark über die mannschaftliche Geschlossenheit. Auch deshalb erwarten die Islanders ein eng umkämpftes, intensives und spannendes Duell, in dem Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden können. Das klare Ziel der Lindauer: Duisburg einen heißen Fight liefern – und in der Serie von Beginn an Paroli bieten.
Der Blick auf die Statistiken zeigt deutlich, warum die Füchse Duisburg eine große Herausforderung darstellen. Mit großem Abstand ist der Lette Sandis Zolmanis der gefährlichste Offensivspieler der Gastgeber und prägt das Angriffsspiel der Füchse maßgeblich. Hinter ihm folgen mit Adam Kiedewicz, Luis Üffing und Pascal Grosse weitere Leistungsträger, die ähnlich viele Punkte gesammelt haben und besonders in entscheidenden Momenten brandgefährlich werden können. Für die EV Lindau Islanders bedeutet diese Qualität der Duisburger Offensive, dass sie kompakt stehen, Umschaltsituationen konsequent und sauber ausspielen und die sich bietenden Chancen eiskalt verwerten müssen, um erfolgreich in die Serie zu starten.
Während der Fokus aktuell klar auf dem ersten Auswärtsspiel in Duisburg liegt, wächst in Lindau bereits die Vorfreude auf das erste Heimspiel in der BPM‑Arena, das am Dienstag, den 10. März, um 19:30 Uhr angesetzt ist. In und um Lindau ist zu spüren, wie die Euphorie allmählich anwächst. Ein erfolgreicher Start in die Serie könnte diese Stimmung noch weiter anfachen und für einen echten Playoff-Schub rund um die Insel sorgen.
Die Islanders blicken deshalb einem herausfordernden, aber gleichzeitig reizvollen Playoff-Auftakt entgegen. Der Glaube an die eigene Stärke ist vorhanden – und genau dieser Spirit soll das Team durch diese Serie tragen.
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  07:58 Uhr Bericht:     EVL
Autor:     cs


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Playoffs ab Sonntag: Indians empfangen Leipzig

(OLS)  Die Playoffs starten und der ECDC Memmingen ist mittendrin. Als Zweiter der Oberliga-Süd gehen die Indians mit Heimrecht ins Achtelfinale, dort bekommen sie es in maximal fünf Spielen mit den KS IceFighters aus Leipzig zu tun. 
Am Sonntagabend ist es endlich soweit, die geilste Zeit des Jahres startet. Der ECDC beginnt die Playoffs 2026 zuhause, ab 18 Uhr ist das Team aus Liepzig zu Gast in der ALPHA COOLING-Arena. Dank ihrer starken Hauptrunde haben die Memminger Heimrecht im Achtelfinale, das im Modus Best-of-Five ausgetragen wird. Auch bei einem Weiterkommen, wäre der Heimvorteil in einem möglichen Viertelfinale noch sicher.
Neuer Gegner für die Indians
Zuerst stellt sich den Memmingern aber die erste Aufgabe in den Weg. Mit dem Team aus Leipzig treffen die Rot-Weißen auf einen für sie neuen Kontrahenten. Die Sachsen beendeten die aktuelle Spielzeit auf Platz 7 und damit deutlich hinter ihren eigentlichen Erwartungen. Nach starkem Start und großen Hoffnungen, folgten mehrere Niederlagen und das Abrutschen in der Tabelle. Folglich wechselten die IceFighters auch ihren Trainer, Chris Straube ist seit Ende November in der Verantwortung bei den Blau-Weißen. Sein Team zeigte sich im weiteren Saisonverlauf nicht wirklich konstant und schaffte es nur auf Rang 7 in die Playoffs, auch wenn viele Experten die Sachsen deutlich höher eingeschätzt hätten. Der Kader gibt eine Platzierung im oberen Tabellendrittel auf jeden Fall her, im Vorjahr war erst im Viertelfinale gegen den späteren Meister Bietigheim Schluss. Mit Konstantin Kessler verfügt man über einen sehr starken Rückhalt, Lukas Vantuch, Chad Bassen und Daniel Schwamberger bringen Routine und höherklassige Erfahrung mit ins Team. Auf den Kontingentstellen setzen die Leipziger auf die nordeuropäische Karte und haben drei Schweden unter Vertrag. Ein interessanter Kontrast zum nordamerikanisch geprägten Kader der Indians. Es wird das erste direkte Aufeinandertreffen beider Clubs sein, bislang hatten die Vereine keine Berührungspunkte miteinander. Lediglich der heutige Co-Trainer Michal Hlozek lief zu Bayernliga-Zeiten bereits eine halbe Saison für die Indians auf und war damals langjähriger Gegner am Hühnerberg.
Volle Kapelle bei den Indians
Bei den Indians dürfte es im Achtelfinale auf einen vollen Kader hinauslaufen. Die Memminger wollen mit vier Reihen ihren Gegner unter Druck setzen. Auch die zuletzt angeschlagenen Spieler sind wieder fit, besonders erfreulich ist das, aller Voraussicht nach, anstehende Comeback von Denis Fominych, der mit seiner Spielweise ein weiteres Upgrade für den Trainerstab bedeuten würde. Somit dürften auch die Reihen, im Vergleich zum Hauptrunden-Endspurt noch einmal eine Anpassung erfahren. Da das Team aber bereits in mehreren Kombinationen zusammengespielt hat, dürfte auch dies keine negativen Folgen haben. 
Online-VVK läuft auf Hochtouren
Tickets für die erste Runde sind seit geraumer Zeit bereits erhältlich. Bis zum Wochenende dürften die Indians die Marke an 2000 verkauften Eintrittskarten durchbrochen haben. Bereits jetzt sind nur noch Restplätze in den meisten Sitzplatzbereichen verfügbar. Die Anhänger der Rot-Weißen dürfen sich also auf einen stimmungsvollen Hühnerberg freuen. „Die Playoffs sind immer einmalig in Memmingen. Wir brauchen diesen Vorteil des Heimrechts, zusammen können wir einiges bewegen“, so Trainer Daniel Huhn.
Dauerkarten sind in den Playoffs nicht mehr gültig, Sitzplatz-Inhaber haben aber ein Vorkaufsrecht. Diese Tickets können weiterhin per Mail verlängert werden. Hierzu melden sie sich unter Angabe ihres Namens sowie Sitzplatzes unter organisation @memmingen-indians.de.
Die Termine in der ersten Runde (drei Siege sind notwendig zum Einzug ins Viertelfinale):
Sonntag, 08.03., 18 Uhr: Spiel 1 (Memmingen)
Dienstag, 10.03., 19 Uhr: Spiel 2 (Leipzig)
Freitag, 13.03., 20 Uhr: Spiel 3 (Memmingen)
Sonntag, 15.03., 18 Uhr: Spiel 4 (Leipzig)
Dienstag, 17.03., 19:30 Uhr: Spiel 5 (Memmingen)
Das Viertelfinale startet dann am Freitag, 20.03. Sollten die Indians das Achtelfinale siegreich bestreiten, beginnt die Serie im Modus Best-of-Seven erneut am Hühnerberg.
Besitzer eines gültigen Tickets für die Achtelfinal-Partie am Sonntagabend erhalten beim dritten Spiel des Halbfinale in der DFEL freien Eintritt. Das Frauen-Team der Indians ist nur einen Sieg vom Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft entfernt. Gegner am Samstag um 17:15 Uhr ist der ERC Ingolstadt. Der ECDC möchte seinen Titel verteidigen und gilt auch in diesem Jahr als Favorit.
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  16:37 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     mfr


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons starten in die PlayOffs - Herford will Außenseiterchance gegen Deggendorf nutzen

(OLN)  Im deutschen Profieishockey beginnt so langsam die intensivste und für die Fans schönste Zeit der Saison. Während sich die DEL und die DEL2 noch in ihren letzten regulären Spieltagen befinden, startet in der Oberliga (3. Liga) die PlayOff-Phase. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte ist auch der Herforder Eishockey Verein wieder dabei und fordert im Achtelfinale in der „Best of 5“-Serie den frisch gebackenen Oberliga Süd-Meister Deggendorfer SC. Wie im Vorjahr geht somit die Reise der Ice Dragons zunächst einmal nach Niederbayern, wenn abermals in der Hitzkopf Arena Deggendorf das erste Duell der beiden Kontrahenten ab 18.45 Uhr beginnt.
Bereits am Dienstag kommt es ab 20.00 Uhr in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ zum zweiten Aufeinandertreffen und die Ostwestfalen begrüßen den DSC in der eigenen Drachenhöhle. Auch wenn das Herforder Team klarer Außenseiter ist, so ist die Zielrichtung klar: Einen der Topfavoriten auf den DEL2-Aufstieg mächtig fordern, ihn ärgern, ihn möglichst in ein weiteres Spiel in Herford hineinzwingen und die Außenseiterchance so gut es geht nutzen. „Jedes Spiel muss gespielt werden und jedes Spiel beginnt bei Null. Natürlich sind wir klarer Außenseiter, aber wir gehen auf das Eis, um gewinnen zu wollen“, gab sich Herfords Chefcoach Henry Thom kämpferisch.
Die Ice Dragons befinden sich gefühlt bereits seit der Weihnachtszeit in einem PlayOff-Modus. Als Tabellenletzter war man mit großem Rückstand auf die PlayOff-Zone ins Rennen gegangen, um doch noch das Ruder herumzureißen. Spieltag für Spieltag bestritt die Mannschaft um Kapitän Nick Walters ein Endspiel nach dem anderen, um am vergangenen Sonntag mit einem Sieg in Erfurt „das Wunder von der Werre“ perfekt zu machen und doch noch den letzten PlayOff-Platz zu ergattern. Erlebt nun „das Wunder von der Werre“ direkt eine Neuauflage?
Auch in der vergangenen Saison kam es im Achtelfinale bereits zum Duell zwischen Deggendorf und Herford. Mit 8:1 und 7:2 behielten die Niederbayern in den Heimspielen deutlich die Oberhand. Sehr knapp ging es hingegen in Herford zur Sache, als der HEV dem DSC beim 2:3 ein spannendes Spiel bot. Doch das Deggendorfer Team hat sich inzwischen noch einmal deutlich verstärkt und will im Kampf um den DEL2-Aufstieg mächtig mitreden. Sehr auffällig sind die drei Kontingentspieler des Herforder Achtelfinalgegners. Die Brüder Dylan und Ty Jackson sowie Harrison Roy kamen zusammen auf 285 Scorerpunkte in der Hauptrunde – ein herausragender Wert. Torhüter Timo Pielmeier, der bereits in der vergangenen Saison der große Rückhalt des DSC war und 2018 die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen für den DEB holte, führt nahezu alle Goalie-Statistiken in der Südstaffel an und auch der weitere Kader lässt sich sehen. „Deggendorf hat eine sehr hohe Qualität, die sich über sämtliche Reihen erstreckt“, so Henry Thom.
Und Herford? Die Ice Dragons werden zwar als Außenseiter gesehen, doch die Aufholjagd der vergangenen Wochen sorgt auch für Respekt beim PlayOff-Gegner. So äußerte sich Deggendorfs Cheftrainer Casey Fratkin, der vergangenen Saison noch bei den Hammer Eisbären hinter der Bande stand, in einem Fernsehinterview: „Uns erwartet eine schwierige und intensive Aufgabe. Herford hat in der Zwischenrunde sieben von zehn Spielen gewonnen. Sie haben gute Spieler in ihren Reihen und wir müssen von Beginn an voll da sein. Ich erwarte einen echten Härtetest“. Auch DSC-Verteidiger Marcel Pfänder nimmt das Spiel gegen Herford nicht auf die leichte Schulter: „Obwohl wir in der vergangenen Saison die Serie mit 3:0 gewonnen haben, war es ein hartes Stück Arbeit. In Herford war es fast ein wenig ekelig zu spielen. Eine ganz kleine Halle, die Zuschauer ganz dicht dran und sehr laut und stimmungsvoll“. Anerkennung, die sich die Ice Dragons in den letzten beiden Spielzeiten mitsamt der ostwestfälischen Eishockeyfans redlich verdient haben.
Für alle, die am Sonntag nicht den Weg nach Deggendorf antreten, wird es wie in der Vorsaison ein PublicViewing im DrachenClub geben. Ab 17.00 Uhr öffnen die Tore, der Eintritt ist frei. Tickets für das zweite Playoff-Spiel in Herford gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 19.00 Uhr öffnet. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen dringend die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit.
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  09:32 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
 
ercsonthofenERC Sonthofen
Halbfinale, wir kommen!

(BLL)  Nach dem deutlichen 11:2 am Sonntag in Sonthofen gewinnt der ERC auch das zweite Viertelfinale gegen die Trostberg Chiefs und löst damit das Ticket fürs Halbfinale. Beim 5:1 (0:1, 0:3, 1:1), das in der Eishalle in Dorfen ausgetragen wurde, zeigen die Schwarz-Gelben ihre ganze Klasse. Am kommenden Freitag tritt der der ERC im heimischen Stadion zum mit Spannung erwarteten ersten Halbfinale an.
Vom ersten Bully an spürten die 162 Zuschauer in der Eishalle Dorfen: Die Trostberg Chiefs wollten unbedingt ihre Chance wahrnehmen, ein drittes und entscheidendes Match am Sonntag in Sonthofen zu erzwingen und ein vorzeitiges Saisonaus verhindern. Ganz anders die Gäste aus Sonthofen, die mit einem deutlichen 11:2-Viertelfinalsieg nach Dorfen gereist waren. Ihre Maßgabe: über eine kontrollierte Offensive Nadelstiche setzen und den Abwehrverbund um Trostbergs Goalie Filip Tucek in Verlegenheit bringen.
Und so brauchte die Partie, geprägt von Spannung und Nervosität, einige Minuten, um Fahrt aufzunehmen. In der 16. Minute durften dann endlich Sonthofens mitgereiste Anhänger jubeln: Jochen Hartmann und Dan Przybyla setzen Ondrej Havlicek in Szene und der Tscheche ließ es sich nicht nehmen, zur Gästeführung einzuschieben und die Nerven aller Schwarz-Gelben etwas zu beruhigen.
Zu Beginn des Mittalabschnitts sorgte ein Doppelschlag der immer stärker aufdrehenden Sonthofer für strahlende Gesichter im Gästebereich: Zunächst war es Routinier Robin Berger, der in der 23. Minute auf 2:0 stellte (Assist: Josef Slavicek), und nur eine Minute darauf war es erneut Ondrej Havlicek, der den Zuschauern all seine Klasse präsentierte und auf Vorlage von Jochen Hartmann und Filip Krzak auf 3:0 erhöhte. Und eben dieser Filip Krzak war es dann auch, der in der 38. Minute endgültig für die Entscheidung sorgte und das Halbfinalticket für die Sonthofer löste: In Überzahl traf er nach feinem Zuspiel von Ondrej Havlicek zum 4:0!
Mit der sicheren Führung im Rücken dominierten die Oberallgäuer die Partie, während die Trostberger den letzten Funken Hoffnung auf die Sensation beiseitelegen mussten. Nach Dan Przybylas 5:0 in der 47. Minute (Assists: Ondrej Havlicek, Josef Slavicek) durften die Gastgeber immerhin einen Treffer bejubeln: Nico Rossmanith konnte in der 53. Minute den sonst blendend aufgelegten ERC-Keeper Calvin Stadelmann zum 1:5 überwinden, der nach Spielende noch zum „Player of the Match“ gekürt wurde. Mehr als dieser Ehrentreffer sollte für die Chiefs nicht rausspringen – die Gäste aus Sonthofen waren auch in diesem zweiten Viertelfinale die dominantere, effektivere und bessere Mannschaft.
Wer Sonthofens Gegner im ersten Halbfinale am Freitag ab 20 Uhr im heimischen Stadion an der Hindelanger Straße sein wird, entscheidet sich am Sonntag, wenn Germering und Haßfurt ihre Serie beendet haben.
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  23:03 Uhr Bericht:     ERCS
Autor:    nb 

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   
 
grefrathphoenixGrefrath Phoenix
Derby zum Abschluss: Grefrather EG greift nach dem Rundensieg

(RLW)  Die wichtigste Aufgabe ist bereits erfüllt: Nach dem 7:3-Erfolg der Black Tigers Moers gegen den Neusser EV steht fest, dass der Grefrather EG der zweite Tabellenplatz in der Relegationsrunde der Regionalliga West und damit der vorzeitige Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen ist. Doch für die Blau-Gelben ist die Saison noch nicht ganz beendet – und sie hält zum Abschluss noch ein echtes Derby bereit.
Am Sonntag, 8. März, gastiert das Team von der Niers beim GSC Moers. In der ENNI-Eiswelt kommt es ab 18:00 Uhr zum letzten Spiel der Relegationsrunde – und für den Phoenix zur großen Chance, sich mit einem Sieg auch noch den ersten Tabellenplatz und damit den Rundensieg zu sichern.
Mit reichlich Rückenwind reist die GEG in die Grafenstadt. Zwei hart erkämpfte 4:3-Erfolge gegen den Neusser EV haben der Mannschaft zuletzt viel Selbstvertrauen gegeben. Zwar ist der Klassenerhalt dank der Moerser Schützenhilfe bereits gesichert, doch der Ehrgeiz im Lager der Blau-Gelben ist weiterhin groß: Mit einem Sieg – auch nach Overtime oder Penaltyschießen – könnte die GEG den derzeitigen Tabellenführer aus Moers noch von Platz eins verdrängen.
Zusätzliche Motivation liefert zudem das Hinspiel. Damals musste sich Grefrath zunächst mit 2:4 geschlagen geben, ehe die Partie wegen eines Formfehlers bei der Mannschaftsaufstellung sogar nachträglich mit 0:5 für den GSC gewertet wurde. Die Blau-Gelben haben also noch eine Rechnung offen.
Entsprechend emotional dürfte das Derby werden – auch, weil zahlreiche Grefrather Fans ihr Team nach Moers begleiten werden. Gefeiert wird in jedem Fall der vorzeitige Klassenerhalt, doch am liebsten natürlich mit einem Derbysieg und dem Gewinn der Relegationsrunde.
GEG-Coach Christian Tebbe weiß, dass für zusätzliche Motivation nicht gesorgt werden muss:
„Gegen Moers ist es sowohl für die Fans als auch für die Jungs immer ein ganz besonderes Match. Da sind alle bis in die Haarspitzen motiviert. Auf uns wartet eine hart umkämpfte Begegnung, in der es um jeden Zentimeter Eis gehen wird. Wir werden alles dafür aufopfern und unser Herz aufs Eis bringen, um die Punkte mit an die Niers zu holen. Entscheidend wird sein, dass wir taktisch diszipliniert spielen und mit dem nötigen Willen an die Grenzen – und darüber hinaus – gehen.“
Personell müssen die Blau-Gelben für das letzte Spiel der Saison auf zwei Offensivkräfte verzichten. Für Stürmer Marlon Alves de Lima ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung bereits beendet. Auch Lester Brown wird verletzungsbedingt nicht mehr ins Geschehen eingreifen können.
Die Ausgangslage ist klar: Klassenerhalt gesichert, Derby vor der Brust – und die Chance, die Saison als Rundensieger zu beenden. Für die Grefrather EG geht es in Moers also noch einmal um alles.
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  08:43 Uhr Bericht:     GEG
Autor:     dr

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
FASSBerlinFASS Berlin
FASS Berlin steht wieder im Finale

(RLO)  Es ist geschafft: FASS Berlin ist dem Ziel Titelverteidigung einen weiteren Schritt näher gekommen, denn auch im dritten Spiel gegen die Luchse Lauterbach setzten sich die Nordberliner mit 5:0 (2:0, 2:0, 1:0) durch. Damit endet die Halbfinalserie mit einem 3:0-Sweep.
Die ersten beiden Halbfinalspiele verliefen sehr spannend, und da es für Lauterbach um alles ging, durfte einiges erwartet werden. FASS ging mit 20 Feldspielern und Eric Steffen als Starttorhüter in diese Partie, Lauterbach war mit 15 Feldspielern angereist und startete mit Benjamin Dirksen im Tor.
DAS SPIEL
Die Partie nahm gleich Fahrt auf, nach 20 Sekunden landete ein Schuss von FASS am Pfosten und im Gegenzug kamen die Luchse zu mehreren Schüssen. FASS gewann dann die Oberhand und ging nach sechs Minuten in Führung. Gregor Kubail fälschte einen Schuss von Henry Haase ab und es stand 1:0. Die Weddinger drückten weiter, von den Luchsen kamen immer wieder gefährliche Gegenangriffe. Drei Minuten vor der Pause konnte FASS die erste Strafe des Spiels zum 2:0 nutzen. Nico Jentzsch schloss eine schöne Kombination mit einem unhaltbaren Schuss ab und mit diesem Spielstand ging es in die Pause.
Lauterbach versuchte im zweiten Drittel vergeblich zum Anschlusstreffer zu kommen, sie konnten ihre Chancen einfach nicht nutzen. FASS kam nach 28 Minuten zum 3:0 und damit dem Finale ein Stück näher – Dennis Thielsch war mit einem Nachschuss Erfolg. Nach 33 Minuten jubelten die Berliner erneut, aber der Treffer wurde wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Drei Minuten später fiel doch noch das 4:0. In Unterzahl war Moritz Miguez nach einem Alleingang erfolgreich, was bereits sein fünfter „Shortie“ in der laufenden Saison war. So stand es auch zur Pause, und damit war das Spiel schon so gut wie entschieden.
Zum letzten Drittel tauschten die Luchse den Torhüter, Benjamin Vavrena übernahm nun. Am Spielverlauf änderte sich nichts. FASS hatte mehr vom Spiel, Lauterbach versuchte das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Beide ließen einiges liegen, ehe Henry Haase 178 Sekunden vor dem Ende das 5:0 erzielte. Es blieb der letzte Treffer des Spiels, und so schafft FASS den glatten Einzug ins Finale. Eric Steffen feierte den Finaleinzug vor 462 Zuschauerinnen und Zuschauern mit einem Shutout.
DER AUSBLICK
Damit steht FASS im Finale und hat die Chance, den dritten Titel in Folge zu holen. Der Gegner wird noch zwischen Schönheide und Chemnitz ermittelt, wobei die Wölfe mit 2:0 führen. Das erste Heimspiel von FASS findet am 15. März um 15:00 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion statt.
STATISTIK
FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Kruggel, Hüfner; Falk, Miethke; Heinicke, Haase; Licitis, Berlin – Balzer, Miguez, O. Noack; Thielsch, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Kubail, Braun; Weihrauch, L. Noack, Flemming.
Tore:
1:0 (05:16) Kubail (Haase, Volynec), 2:0 (16:52) Jentzsch (Fiedler, Kubail) PP1;
3:0 (27:05) Thielsch (Fiedler, Jentzsch), 4:0 (35:36) Miguez (L. Noack, Kruggel) SH1;
5:0 (57:02) Haase (Kubail, Volynec).
Schiedsrichter: Hecker, Metzkow – Hermann, Niedermeyer.
Strafen: FASS 6 (0/2/4), Lauterbach 8 (2/0/6)
Zuschauer: 462
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  23:05 Uhr Bericht:     FASSB
Autor:     ns

  
        
NEWS Nachwuchs 

Nationalmannschaften  /  Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände
  
     
 
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Start der U20- und U17-Playoffs

(DEB)  Die Playoffs der U20 und U17 in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) beginnen am Wochenende. Für beide Ligen starten am Samstag, den 7. März, die Playoff-Viertelfinal-Serien.
U20-Viertelfinale steht fest
Das Playoff-Viertelfinale in der Top Division der Deutschen U20-Nachwuchsliga (DNL) ist komplett. Ab Samstag, den 7. März 2026, geht es in die heiße Phase im Kampf um den U20-Meistertitel. Neben den bereits qualifizierten Mannschaften der Plätze eins bis vier aus der Top Division-Hauptrunde (Jungadler Mannheim, ERC Ingolstadt, Krefelder EV 81 und Kölner Junghaie) stehen nun auch die vier weiteren Teilnehmer fest, die sich über die Pre-Playoffs qualifiziert haben. Die Teams der Eisbären Juniors Berlin, des EV Landshut, des ESC Dresden und der Düsseldorfer EG dürfen sich über einen der verbleibenden Plätze im Playoff-Viertelfinale freuen. Die Paarungen im Playoff-Viertelfinale werden anhand der Hauptrunden-Ergebnisse gebildet – die Serie wird im Modus Best-of-Three gespielt.
Auftakt-Spieltag U20 DNL Playoff-Viertelfinale (Best-of-Three)
07.03.2026 | 16:45 Uhr | Jungadler Mannheim – Düsseldorfer EG
07.03.2026 | 16:30 Uhr | ERC Ingolstadt – ESC Dresden
07.03.2026 | 17:00 Uhr | Krefelder EV 81 – EV Landshut
07.03.2026 | 17:00 Uhr | Kölner Junghaie – Eisbären Juniors Berlin
U20-Pre-Play-Downs
Bereits seit dem 28. Februar laufen die Pre-Play-Downs. Hierbei steht der Augsburger EV den Jungeisbären Regensburg gegenüber und die Starbulls Rosenheim treten gegen den Schwenninger ERC an. Sowohl Regensburg als auch Rosenheim führen in ihrer Serie aktuell mit 2:0. Die beiden Verlierer der Best-of-Five-Serie spielen anschließend gegen die Plätze eins und zwei der Abschlusstabelle in der Findung B um die Teilnahme in der Top Division der Saison 2026/2027.
Nächster Spieltag U20 DNL Pre-Play-Downs (Best-of-Five)
07.03.2026 | 18:30 Uhr | Augsburger EV – Jung-Eisbären Regensburg (0:2)
07.03.2026 | 19:15 Uhr | Schwenninger ERC – Starbulls Rosenheim (0:2)
Weitere Ergebnisse und den Spielplan gibt es unter:  https://deb-online.live/liga/herren/u20-dnl/?divisionId=15968
Alle Spiele der Serien werden live auf RED+ übertragen.
U17-Meisterrunde: Teilnehmer für Viertelfinals stehen fest
Die Pre-Playoffs in der U17-Meisterrunde sind absolviert, und ebenfalls am Samstag starten die Viertelfinal-Spiele. Hier treffen die Mannschaften der Plätze eins bis vier der Hauptrundentabelle (Jungadler Mannheim, Kölner Junghaie, ESC Dresden und Krefelder EV 81) auf die Sieger-Teams der Pre-Playoffs (Eisbären Juniors Berlin, EV Landshut, ERC Ingolstadt und ESV Kaufbeuren). Die Serie wird im Modus Best-of-Three ausgetragen.
Auftakt-Spieltag U17-Playoff-Viertelfinale (Best-of-Three)
07.03.2026 | 19:45 Uhr | Jungadler Mannheim – ERC Ingolstadt
07.03.2026 | 19:45 Uhr | Kölner Junghaie – ESV Kaufbeuren
07.03.2026 | 19:15 Uhr | ESC Dresden – Eisbären Juniors Berlin
07.03.2026 | 19:30 Uhr | Krefelder EV 81 – EV Landshut
 www.ihp.hockey    Freitag 6.März 2026  11:01 Uhr Bericht:     DEB
Autor:     mw

    
  Samstag 7.März 2026
07:00 Uhr
   
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Bericht:
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