IHP NachrichtenSonntag 8.März 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt acht Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
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Wölfe FreiburgHauptrundenfinale in Freiburg - das letzte Heimspiel und zugleich das letzte Spiel der DEL2-Hauptrunde 2025/2026 steht für das Wolfsrudel in den Startlöchern (DEL2) Für den EHC Freiburg steht im Duell gegen die Eispiraten Crimmitschau viel auf dem Spiel: Es geht darum, sich die bestmögliche Ausgangslage für die anstehenden Playdowns zu sichern, in denen es gegen den ESV Kaufbeuren geht. Ein Sieg würde den Breisgauern nicht nur Selbstvertrauen und Momentum für die entscheidende Phase der Saison verschaffen, sondern könnte auch noch entscheidende Auswirkungen auf die Playdown-Paarung haben. Ausgangslage: Durch die Niederlage des EHC Freiburg am Freitagabend gegen die Düsseldorfer EG steht nun fest, dass das Team von Cheftrainer Juraj Faith in der ersten Playdown-Runde auf den ESV Kaufbeuren trifft. Aufgrund des Punkteabstands zwischen Freiburg und Kaufbeuren von derzeit 18 Punkten starten die Wölfe in der Playdown-Serie auf jeden Fall bereits mit einem Sieg Vorsprung. Sollte dieses Polster am letzten Spieltag auf 21 Punkte anwachsen, würde der Start sogar mit einer 2:0-Führung in die Best-of-Seven-Serie erfolgen. Für die Freiburger steht damit noch einiges auf dem Spiel. Es geht um Selbstvertrauen, Momentum und die bestmögliche Ausgangslage in der entscheidenden Phase der Saison. Bei den Eispiraten Crimmitschau gestaltet sich die Situation deutlich entspannter: Die Sachsen können vom hart erkämpften zehnten Tabellenplatz nicht mehr verdrängt werden und haben ihr Ticket für die Pre-Playoffs bereits sicher. Auf wen die Eispiraten treffen, entscheidet sich im Fernduell, ohne dass sie darauf selbst Einfluss nehmen können. Abgesehen vom ersten Duell, das die Eispiraten Crimmitschau klar mit 5:0 für sich entschieden, waren die beiden weiteren Aufeinandertreffen äußerst knapp. Im zweiten Spiel setzten sich die EHC Freiburg mit einem knappen 1:0 durch, während im dritten und bisher letzten Duell die Eispiraten in der Verlängerung mit 2:1 die Oberhand behielten. Wissenswert: Punktbester Spieler bei den Eispiraten Crimmitschau ist Corey Mackin, der in dieser Saison auf 57 Scorerpunkte kommt und damit ligaweit den neunten Platz belegt. Fabian Ilestedt folgt nur knapp dahinter mit 56 Scorerpunkten, was die beiden zu zentralen Leistungsträgern ihrer Teams macht. Im Powerplay haben die Eispiraten mit einer Quote von 24,1 % einen leichten Vorteil gegenüber den Wölfen, die 23 % vorweisen können. Auch im Unterzahlspiel liegen die Crimmitschauer minimal vorne: Während sie 77,1 % ihrer numerischen Unterzahlsituationen schadlos überstanden, konnten die Freiburger ihr Tor nur zu 74,6 % sauber halten. Diese feinen Unterschiede in den Special Teams könnten im direkten Duell entscheidend werden. Kader-Update: Die Kadersituation der Wölfe bleibt im Vergleich zur Partie am vergangenen Freitag unverändert. Das Trainerteam kann erneut auf das bewährte Aufgebot setzen. Stimme zum Duell: „Wir wollen uns mit einer starken Leistung aus der Hauptrunde verabschieden. Die Jungs wissen genau, was auf dem Spiel steht, und werden alles in diese Partie legen.“, so Mike Mengis, Leiter für Spielbetrieb, Kommunikation und Team-Management.
Eisbären RegensburgTABELLENFÜHRER ZU SOUVERÄN: EISBÄREN UNTERLIEGEN KREFELD 0:4 / Regensburg hält trotz Niederlage gegen Pinguine weiter Tabellenplatz sechs – Entscheidung über direkte Play-off-Qualifikation am Sonntag (DEL2) Entscheidung um die direkte Play-off-Qualifikation vertagt: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat sein Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer Krefeld Pinguine mit 0:4 (0:2/0:1/0:1) verloren. Vor ausverkaufter Donau-Arena traten die Oberpfälzer dabei ohne Verteidiger Max Merkl sowie die Stürmer Bryce Kindopp, Yuma Grimm, Marks Jirgensons (alle überzählig), Lukas Krieger (verletzt) und Noel Saffran (zurück bei seinem Stammklub Iserlohn) an – Offensiv-Neuzugang Matěj Leden feierte sein Debüt im Rot-Weißen-Trikot. Die Rheinländer dominierten das erste Drittel und legten durch DEL-2-Toptorschütze Mathew Santos (9. Minute) und Jan Nijenhuis (19.) zwei Treffer zur 2:0-Pausenführung vor. Zwar fassten die Hausherren im zweiten Durchgang etwas besser Fuß, sie verzeichneten unter anderem einen Lattenkracher, doch statt eines Anschlusses erhöhten die Gäste im Powerplay durch Liga-Topscorer Max Newton verdient auf 3:0 (28.). Im Schlussabschnitt verhinderten weitere drei Aluminiumtreffer den Ehrentreffer der Donaustädter. Auf der Gegenseite besorgte Mick Köhler in einem weiteren Überzahlspiel den 4:0-Endstand (53.). Damit schraubten die Nordrhein-Westfalen, die bereits seit etlichen Spieltagen als sicherer Meister der Hauptrunde feststehen, ihr Punktekonto auf 114. Obwohl punktlos geblieben, verteidigten die Eisbären derweil ihren sechsten Platz in der DEL-2-Tabelle (79 Zähler), der die direkte Play-off-Qualifikation bedeuten würde. Die endgültige Entscheidung darüber, welche Teams direkt in das Viertelfinale einziehen und welche den Weg in die Pre-Play-offs antreten müssen, fällt nun am letzten Spieltag der Regulären Saison am morgigen Sonntag, 8. März. Dann treten die EBR auswärts bei Topteam Ravensburg Towerstars in der CHG-Arena an – mit einem Punkt (oder mehr) würden sie die Verfolger Landshut und Weißwasser sicher hinter sich lassen. Das nächste Heimspiel bestreiten die Oberpfälzer indes in jedem Fall erst in der Endrunde – sobald alle Details feststehen, informiert der Klub über den Karten-Vorverkauf. Nachbericht Bereits deutlich vor Puckdrop meldete Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg die Donau-Arena für das Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer Krefeld Pinguine ausverkauft. Vor 4712 Fans startete Jonas Neffin im Tor, Konrad Fiedler war sein Ersatz – die jungen DNL-Goalies Cole Danielsmeier und Jonathan Peper standen nicht im Kader. Ferner liefen die Oberpfälzer ohne Verteidiger Max Merkl sowie die Stürmer Bryce Kindopp, Yuma Grimm, Marks Jirgensons (alle überzählig), Lukas Krieger (verletzt) und Noel Saffran (zurück bei seinem Stammklub Iserlohn) auf. Von Beginn an demonstrierten die Gäste aus Nordrhein-Westfalen ihre Klasse und kamen zu etlichen Chancen. Eine davon verwertete der beste Torschütze der DEL 2, Kanadier Mathew Santos, mit seinem 38. Saisontreffer zum 1:0 für die Rheinländer (9. Minute). Regensburg entlastete sich immer wieder mit nadelstichartigen Angriffen, brachte das Gehäuse von KEV-Keeper Felix Bick aber nur selten wirklich in Gefahr. Kurz vor der ersten Pause erhöhte Jan Nijenhuis für die Schwarz-Gelben auf 2:0 (19.). Vierfaches Aluminium verhindert EBR-Ehrentreffer Auch nach Wiederbeginn hatte der Altmeister mehr vom Spiel, wenngleich die EBR etwas besser in die Partie fanden. Dennoch legte Krefeld in Überzahl durch Liga-Topscorer Max Newton das 3:0 nach (28.). Regensburg scheiterte indes mit seiner bis dato besten Chance an der Latte. Mit einem Kracher an den Querbalken eröffneten sie auch das Schlussdrittel: Donát Péter hatte sich mit der ersten Aktion des Durchgangs durchgetankt, am Ende aber einen Tick zu genau gezielt (41.). Später sollten auch noch Alex Berardinelli aus spitzem Winkel und Goldhelm Corey Trivino aus dem hohen Slot jeweils am Pfosten scheitern, was den Eisbären letztlich den eigentlich verdienten Ehrentreffer verweigerte. Stattdessen netzte der ehemalige Nationalverteidiger Mick Köhler in der 53. Minute erneut im Powerplay zum 4:0-Endstand für die Gäste ein. Während die Schwarz-Gelben, die schon einige Spieltage als sicherer Hauptrundenmeister feststehen, ihr Punktekonto auf beeindruckende 114 schraubten, hielt Regensburg trotz der Niederlage den sechsten Platz in der DEL-2-Tabelle (79 Zähler). Nun steht den Domstädtern ein echter Showdown bevor: Am letzten Spieltag der Regulären Saison am morgigen Sonntag, 8. März, treten sie auswärts beim Topteam der Ravensburg Towerstars in der CHG-Arena an (Beginn an allen Standorten gleichzeitig um 17 Uhr). Erkämpfen sie dabei einen Punkt oder mehr, bringen sie aus eigener Kraft die direkte Play-off-Qualifikation unter Dach und Fach, bei allen anderen Ergebnissen müssen sie darauf hoffen, dass die auf den Pre-Play-off-Plätzen sieben und acht lauernden Verfolger Landshut und Weißwasser in ihren Partien nicht die volle Ausbeute holen. Der nächste Auftritt vor heimischen Publikum findet indes in jedem Fall erst in der Endrunde (ob Play-offs oder Pre-Play-offs) statt. Sobald alle Details feststehen, informieren die EBR über den Kartenvorverkauf. Statistik Eisbären Regensburg – Krefeld Pinguine 0:4 (0:2/0:1/0:1) Freitag, 06. März 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 19:30 Uhr. Aufstellungen Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles (2 Strafminuten), Guillaume Naud, Pascal Zerressen, Nick Mähler, Patrick Demetz, Marian Bauer und Jakob Weber (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino, David Morley, Kevin Slezak, Donát Péter, Jeremy Bracco, Pierre Preto (A), Samuel Payeur (2), Constantin Ontl (A), Aleandro Angaran (4), Matěj Leden (2) und Nikola Gajovský (C/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Krefeld: Felix Bick (60:00 Minuten) und Ruven Lutz (beide Tor) – Mick Köhler, Zack Dybowski, Erik Buschmann, Steven Raabe, Oliver Mebus (2 Strafminuten) und Leohard Korus (alle Abwehr) – David Černý (2), Max Newton (A/2), Mathew Santos, Maximilian Hops, Roope Mäkitalo, Daniel Bruch, Alexander Weiß (C), C. J. Suess, Adam Payerl (A), Mark Zengerle (2) und Jan Nijenhuis (2/alle Sturm). – Trainer: Thomas Popiesch (Headcoach) und Steffen Ziesche (Assistent). Strafminuten: Regensburg 10 – Krefeld 10. Zuschauer: 4712 (Donau-Arena Regensburg – ausverkauft). Schiedsrichter: Benjamin Hoppe und Thomas Kalnik (beide Hauptschiedsrichter) sowie Christopher Reitz und Christoph Jürgens (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 0:1 (9. Minute) Mathew Santos (Max Newton); 0:2 (19.) Jan Nijenhuis (Alexander Weiß); 2. Drittel: 0:3 (28./PP1) Max Newton (Roope Mäkitalo); 3. Drittel: 0:4 (53./PP1) Mick Köhler. Neuer Tabellenplatz: Regensburg 6. Platz (79 Zähler aus 51 Partien/vorher 6.) – Krefeld 1. Rang (114 Punkte aus 51 Spielen/zuvor 1.).
Selber WölfePlayoffs können kommen: Selb trifft auf die Saale Bulls Halle - Frisch erholt und bestens vorbereitet: Wölfe gehen selbstbewusst ins Achtelfinale (OLS) Die Selber Wölfe gehen bestens vorbereitet in die erste Playoffserie der Saison. Trotz der Niederlage im letzten Hauptrundenspiel zeigt sich das Team um Patrick Klöpper überzeugt, gegen die hart spielenden Saale Bulls Halle bestehen zu können. Ab Sonntag beginnt das Best-of-Five-Duell um den Einzug ins Viertelfinale – mit Spannung, Intensität und vielen bekannten Gesichtern auf beiden Seiten. Formkurve Die Generalprobe ist missglückt. Trotz eines zwischenzeitlichen Drei-Tore-Vorsprungs gingen die Selber Wölfe am letzten Hauptrundenspieltag bei den Höchstadt Alligators als Verlierer vom Eis. Dabei muss man aber auch sagen, dass es für das Wolfsrudel um nichts mehr ging, die Alligators hingegen kämpften noch um die Qualifikation für die Pre-Playoffs. Headcoach Josef Huber bemängelte, dass sein Team nur in den ersten zehn Minuten Eishockey gespielt habe. Nun hat man die spielfreien Tage gut genutzt, um sich auf die Achtelfinalserie gegen die Saale Bulls Halle vorzubereiten, wie Wölfe-Stürmer Patrick Klöpper bestätigt: „Wir haben vom Trainerteam zwei Tage frei bekommen. Ich denke, das tat der Mannschaft generell gut, den Kopf noch einmal ein bisschen freizubekommen vor der ersten Playoffserie. Seit Donnerstag bereiten wir uns ganz intensiv auf Halle vor und wir freuen uns, dass es am Sonntag dann auch endlich losgeht.“ Der Gegner Die Saale Bulls Halle hatten sich laut Expertenmeinung mehr vorgestellt als den Tabellenrang fünf. Nicht zuletzt deshalb trennte man sich Mitte Februar von Headcoach Marko Raita. Diesen Posten hat der Sportliche Leiter Christian Hommel übernommen. Darüber hinaus hat man drei Tage nach der Trainerentlassung mit Lars Schiller und Niklas Jentsch zwei Spieler von den Heilbronner Falken an die Saale holen können. Wölfe-Stürmer Patrick Klöpper kennt die Saale Bulls aus seiner Zeit in der Oberliga Nord sehr genau: „Wir haben einen ganz schweren Gegner vor der Brust. Ich habe schon viele Schlachten gegen Halle geschlagen. Die Saale Bulls sind ein sehr schwierig zu bespielender Gegner. Die Mannschaft ist mit allen Wassern gewaschen, spielt hart und nicklig und macht viele versteckte Fouls. Für uns als junge Mannschaft geht es dabei darum, einen kühlen Kopf zu bewahren. Wir dürfen nicht viel auf der Strafbank sitzen, da Halle ein gutes Überzahlspiel und einige gute Unterschiedsspieler in seinen Reihen hat.“ Zudem sind mit Patrick Schmid, Robert Hechtl, Sebastian Christmann und Erik Gollenbeck einige bekannte Gesichter im Kader der Saale Bulls, die in früheren Zeiten bereits einmal das Wölfe-Trikot getragen haben. Statistik Im Powerplay haben statistisch gesehen die Selber Wölfe die Nase vorn. Die Porzellanstädter haben in Überzahl eine Erfolgsquote von 25,47 Prozent, Halle kommt hier nur auf 20,1 Prozent. Im Penalty Killing sind beide Teams nahezu gleichauf. Selb kassiert hier in 77,51 Prozent der Unterzahlspiele keinen Gegentreffer, Halle ist hier mit 79,8 Prozent leicht besser. Patrick Klöpper blickt voraus Trotz aller Stärken der Hallenser ist Patrick Klöpper vollkommen überzeugt, dass sein Team die Achtelfinalserie für sich entscheidet: „Ich glaube, dass wir – wenn wir unser Spiel durchziehen – sehr gute Chancen haben, die Serie zu gewinnen. Ich glaube einfach an unsere Mannschaft, auch wenn wir in der Hauptrunde Kontinuität haben vermissen lassen. Aber ich weiß, wozu wir in der Lage sind, wenn wir wirklich 100 Prozent aufs Eis bringen und drei Drittel kontinuierlich gutes Eishockey spielen. Es wird schwer, weil jeder vergisst, dass auch eine gegnerische Mannschaft auf dem Eis steht, die versucht, einem das Leben schwer zu machen. Aber wenn wir unser System durchziehen, strukturiert bleiben und vor allem mit dem hohen Tempo spielen, was wir können, dann bin ich fest davon überzeugt, dass wir uns als Mannschaft in der Serie durchsetzen werden.“ Lineup Eric Doronin und Jonas Körber werden weiterhin ausfallen. Kapitän Richard Gelke ist für das Sonntagsspiel gesperrt und darf erst ab Dienstag wieder eingesetzt werden. Ein Einsatz von Daniel Weiß ist noch fraglich. Dafür ist Verteidiger Daniel Ulrich nach langer Verletzungspause wieder einsatzbereit. Modus/Spielwertung Die Serie zwischen den Selber Wölfen und Saale Bulls Halle wird im Best-of-Five-Modus ausgetragen. Das Team, das zuerst drei Siege eingefahren hat, entscheidet die Serie für sich und zieht ins Viertelfinale ein. Für den Verlierer ist die Saison zu Ende. Steht es in einer Partie nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden, erfolgt eine Verlängerung von 20 Minuten. Jedoch nur so lange, bis ein Tor erzielt wird (sudden death). Die Pause mit Eisbereitung dauert 18 Minuten. Die 20-minütigen Verlängerungen werden so lange wiederholt, bis das entscheidende Tor gefallen ist. Es wird auch in der Verlängerung mit 5 gegen 5 Feldspieler gespielt. Termine/Tickets/Hallenöffnung Die Termine für die Serie wurden wie folgt festgelegt: So, 08.03.2026 18:00 Uhr Selber Wölfe – Saale Bulls Halle Di, 10.03.2026 19:00 Uhr Saale Bulls Halle – Selber Wölfe Fr, 13.03.2026 20:00 Uhr Selber Wölfe – Saale Bulls Halle So, 15.03.2026 16:00 Uhr Saale Bulls Halle – Selber Wölfe (sofern notwendig) Di, 17.03.2026 20:00 Uhr Selber Wölfe – Saale Bulls Halle (sofern notwendig) Für die Heimspiele gegen die Saale Bulls Halle gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk, bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost sowie – sofern noch verfügbar – an der Abendkasse. Die Abendkasse und die Pforten zur NETZSCH Arena öffnen jeweils eine Stunde vor Spielbeginn. Hinweis: Die Saisonkarten behalten auch in den Playoffs ihre Gültigkeit. Der Fastlane-Eingang für Saisonkarteninhaber öffnet wieder 15 Minuten vor dem offiziellen Einlass. Am Sonntag also bereits ab 16:45 Uhr. Alle Partien werden zudem live über Sprade TV (https://sprade.tv/de/teams/7/selber-woelfe) sowie die Auswärtsspiele aus Halle in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen.
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| Starker Auftritt nach dem Schock vom Wochenende (BYL) Mit 5:3 gewinnt der EHC Königsbrunn am Freitagabend das dritte Halbfinalspiel gegen die „Isar Rats“ des EV Dingolfing und geht mit 2:1 Siegen in der Best-of-Seven Serie in Führung. Dabei legten die Brunnenstädter zunächst einen Fehlstart in der heimischen Pharmpur EISARENA hin, kämpften sich aber zurück und gewannen am Ende verdient gegen einen Kontrahenten auf Augenhöhe. Der EHC trat in der Partie ohne die verletzten Luca Kinzel, Moritz Weißenhorn, Peter Brückner, Marco Sternheimer und den gesperrten David Farny an. Coach Bobby Linke war gezwungen, seine Reihen umzustellen. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup saß Benni Beck auf der Bank. Die Zuschauer im Stadion mussten nicht lange auf den ersten Treffer warten, nach gerade mal 35 Sekunden zappelte die Scheibe im Tor, allerdings in dem der Hausherren. Nach Scheibenverlust in der eigenen Zone zeigten sich die Gäste eiskalt und gingen zunächst in Führung. Die Partie war von Beginn an intensiv und wurde mit viel Tempo geführt. Beide Mannschaften erspielten sich Chancen, Königsbrunn zeigte sich jedoch unbeeindruckt vom frühen Gegentreffer. In der achten Spielminute versprang Clay Ellerbrock nur knapp die Scheibe vor dem gegnerischen Tor. Drei Minuten später entschärfte der erneut sehr gut aufgelegte Dingolfinger Goalie Christoph Schedlbauer einen Schuss von Lion Stange. In der 14. Spielminute war es dann aber soweit, bei einem schön vorgetragenen Angriff legte Clay Ellerbrock die Scheibe quer zum auf der rechten Seite mitlaufenden Marco Riedl, der die Scheibe per Onetimer zum 1:1 ins Dingolfinger Gehäuse hämmerte. Damit war das Spiel wieder offen, weitere Tore wollten bis zur ersten Pause nicht mehr fallen. Nach dem ersten Gang in die Kabinen blieb es ein intensiver Schlagabtausch, mit Chancen auf beiden Seiten. In der 23. Spielminute hatten die Gäste nach Scheibenverlust eine Topchance, dafür traf Königsbrunn im Gegenzug nur den Pfosten. Das nächste Tor fiel in der 29. Spielminute, für kurze Zeit verlor der Dingolfinger Goalie die Scheibe aus den Augen. Stefan Rodrigues schnappte sich hinter dem Tor die Scheibe und überraschte mit seinem Schuss zum 2:1 Tormann Christoph Schedlbauer auf dem falschen Fuß. Drei Minuten später fiel sogar das 3:1, nach einem Wechselfehler der Gäste drängte der EHC ins gegnerische Drittel. Nico Baur spielte die Scheibe auf links zu Marco Riedl, der nur noch die Kelle hinhalten musste und den Puck ins Gehäuse abfälschte. Es kam noch schlimmer für die Gäste, eine Minute später durfte sich auch Johan Lorraine ein erstes Mal auf die Anzeige bringen, er netzte einen Rebound zum 4:1 ein. Gästecoach Dustin Whitecotton nahm eine Auszeit und versuchte seine Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Danach nahm die Partie deutlich an Härte zu, die Gäste versuchten noch im Mittelabschnitt die Wende zu erzwingen. Bis zum nächsten Pausengang wollte es ihnen aber nicht gelingen, sodass es nach vierzig Spielminuten mit der 4:1 Führung der Hausherren ein letztes Mal in die Kabinen ging. Die Isar Rats erwischten den besseren Start ins Schlussdrittel, gleich in der 41. Spielminute verkürzte Dingolfings Top-Scorer Blake Luscombe auf 4:2 und sorgte für einen ersten Dämpfer bei den Hausherren. Zwei Minuten später hatte Clay Ellerbrock eine gute Chance auf den nächsten Treffer, verpasste es aber nachzulegen. Danach hatte der EHC doppelte Überzahl, doch Goalie Schedlbauer hielt seine Mannschaft im Spiel und entschärfte gute Gelegenheiten der Brunnenstädter. Spielfluss kam aber kaum auf, denn es setzte Strafzeiten gegen beide Mannschaften. Die Isar Rats kamen in der 57. Spielminute durch Blake Luscombe auf 4:3 heran, nahmen sich durch Strafzeiten selbst aus dem Spiel, setzten aber nochmal alles auf eine Karte und zogen den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers. Königsbrunn blieb jedoch wachsam und erhöhte durch den Empty Net-Treffer von Tim Bullnheimer auf 5:3. Damit war die Partie endgültig entschieden. Königsbrunn belohnt sich Dank der geschlossenen Mannschaftsleistung und leidenschaftlichem Kampf mit dem zweiten Sieg in der Serie gegen die Isar Rats. Dieses Mal machte die dritte Reihe den Unterschied aus und legte den Grundstein für den Erfolg. EHC-Coach Bobby Linke war nach der Begegnung aufgewühlt, er zeigte sich von seinem Team beeindruckt: „Wir hatten keine leichte Woche und haben dann einige Gespräche mit den Spielern geführt. Im Training hatten wir jetzt nicht mehr diesen Play-off-Spirit wie in den Wochen zuvor. Umso überraschter war ich, wie sich die Jungs nach dem Fehlstart in die Partie gekämpft haben. Die dritte Reihe war heute überragend und hat uns im ersten Drittel den Ausgleich geschossen. Im Spiel Fünf gegen Fünf hat das die Mannschaft sehr kontrolliert gespielt und zeigte in der offensiven Zone gute Aktionen. Dafür haben wir uns im Mittelabschnitt mit drei Toren belohnt. Im Schlussdrittel kassierten wir gleich zu Beginn einen Gegentreffer, dadurch und wegen der Strafen war dann der Spielfluss weg. Nach dem 4:3 haben wir auf der Bank nochmal Tacheles geredet, die Jungs konnten sich dann auch mit dem Empty Net-Treffer belohnen. Wir sind sehr glücklich über den Sieg, den wir so nicht erwartet hatten. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, nun müssen wir am Sonntag in Dingolfing bestehen. Dazu benötigen wir auch den Support unserer Fans, kommt bitte ins Stadion, wir brauchen euch. Ich hoffe, dass die Emotionen dann auch heruntergefahren werden, die Liste der Verletzten ist lang genug.“ Tore: 0:1 Walinski (1.), 1:1 Riedl (Rodrigues, Ellerbrock) (14.), 2:1 Rodrigues (Erdt, Bullnheimer) (29.), 3:1 Riedl (Baur, Ellerbrock) (32.), 4:1 Lorraine (Turcotte, Kaiser) (33.), 4:2 Luscombe (Zucker, Schmidbauer) (41.), 4:3 Luscombe (Zucker, Franz) (57.), 5:3 Bullnheimer (Turcotte) (60.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 10 EV Dingolfing 18 Zuschauer: 877
Schweinfurt Mighty DogsRiverkings verkürzen Serie auf 2:1 (BYL) Nach zwei extrem engen Spielen am vergangenen Wochenende, die erst nach Verlängerung beziehungsweise Penaltyschießen zugunsten der Mighty Dogs entschieden wurden, war von Beginn an klar, dass diese Halbfinalserie eine äußerst enge Angelegenheit werden würde. Entsprechend hoch war die Spannung bereits im Vorfeld der Partie. Beide Fanlager sorgten abseits des Eises für eine stimmungsvolle Atmosphäre, ehe auf der Videowand die nächste positive Nachricht präsentiert wurde: Dzerods Alksnis wandte sich per Videobotschaft an die Fans und verkündete seine Vertragsverlängerung in Schweinfurt um zwei weitere Jahre. Die Freude darüber war auf den Rängen deutlich spürbar. Auch personell gab es auf beiden Seiten positive Nachrichten. Für Schweinfurt kehrten Kevin Heckenberger und Moritz Schlick zurück ins Aufgebot, während beim HC Landsberg Lars Grözinger und Victor Östling wieder mitwirken konnten. Das erste Drittel begann mit hoher Intensität auf beiden Seiten. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und gingen früh energisch in die Zweikämpfe. Während die Mighty Dogs zunächst die ersten Offensivaktionen verbuchten, kamen die Gäste nach einem Puckverlust in der Defensive des ERV zu einer hochkarätigen Chance auf die Führung. Im direkten Gegenzug setzte sich Georg Pinsack stark vor dem Tor der Riverkings durch, kam im entscheidenden Moment jedoch nicht mehr zum Abschluss. Kurz darauf gelangte der Puck über Petr Pohl und Tomas Cermak zu Arturs Homjakovs, der aus aussichtsreicher Positionan Moritz Borst scheiterte. Wenig später nutzte Alksnis die Gelegenheit und spielte eine eroberte Scheibe schnell auf den gestarteten Pohl, der mutterseelenallein zum Konter ansetzte und vor dem Tor die Nerven behielt – die 1:0-Führung nach knapp zwölf Minuten. Nachdem der ERV jedoch aufgrund zweier Strafzeiten kurzzeitig in doppelter Unterzahl agieren musste, nutzte Landsberg diese Gelegenheit eiskalt: Lukas Heß traf zum Ausgleich, mit dem es auch in die erste Pause ging. Im zweiten Drittel kamen die Hausherren nicht mehr ganz so druckvoll aus der Kabine wie noch zu Beginn der Partie. Die Riverkings nutzten diese Phase konsequent aus: Der Kanadier Tom Callaghan brachte die Gäste erstmals in Führung, und auch die folgenden Minuten gehörten überwiegend Landsberg. Zur Mitte des Spiels fand Schweinfurt wieder besser in seinen Rhythmus und drängte mehrfach auf den Ausgleich. Die kompakte Defensivarbeit der Gäste verhinderte jedoch trotz längerer Druckphasen der Mighty Dogs klare Torchancen. Kurz vor Drittelende bestrafte Heß schließlich einen Fehler der Schweinfurter Defensive und erhöhte auf 1:3. Im Schlussdrittel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild: Landsberg kam erneut stark aus der Pause, doch diesmal stand die Schweinfurter Defensive stabil und ließ keinen weiteren Treffer zu. Nach einigen Minuten übernahm der ERV wieder mehr Spielanteile in der Offensive, blieb jedoch häufig am defensiven Bollwerk der Riverkings hängen. Trotz mehrerer Versuche wollte der Anschlusstreffer nicht mehr fallen. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende nahm Trainer Sergej Waßmiller schließlich Leon Pöhlmann zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Doch die Gäste nutzten eine Gelegenheit zum Treffer ins leere Tor und machten damit endgültig den Sieg perfekt. Landsberg verkürzt in der Serie damit auf 2:1. Das nächste Spiel findet bereits am Sonntag, den 8. März, in Landsberg statt. Um 18 Uhr fällt dort der Puck zu Spiel vier der Serie – eine Partie, die erneut Spannung pur verspricht. Das nächste Heimspiel im Icedome steigt bereits am Dienstag, den 10. März, um 20 Uhr.
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Eisadler DortmundSpielbericht Spiel 4: Sieg in der Overtime mit der Sonne im blau-gelben Wettkampfherz (RLW) Um es so kurz zu machen wie die Overtime: Der erste Sieg in der Halbfinal-Serie ist eingefahren! Endlich können die Eisadler das lang ersehnte Ergebnis verzeichnen, in einer bisher so nervenaufreibenden und spannenden Halbfinal-Serie gegen die Ratinger Ice Aliens. Nachdem das Hallenlicht in der Eissporthalle Ratingen den Raum flutet und das Startsignal zum Spiel ertönt, geht dann doch auch noch in Ratingen die Sonne auf. Im Gästeblock. Um 20 Uhr. Eine Sonne aus gelben Mülltüten. Darunter ein Banner mit den Worten „Lass die Sonne in dein Herz“. Nicht nur die Sonne ist damit in Ratingen um 20 Uhr aufgegangen, sondern auch die Sonne im blau-gelben in den Wettkampfherzen. Es fällt auf: Im Vergleich zum letzten unterbrechungsreichen Spiel, sind die Eisadler wachsam, schnell und lassen sich nicht oder zumindest nur so kurz wie nötig in Nebenschauplätze verwickeln. So gibt es nur vier Begegnungen mit der Strafbank und diesmal zusammen gerechnet kein ganzes Drittel in Unterzahl. Auch wenn sich Ratingen als zäher Gegner erweist, beweist die Mannschaft, dass sie das kann wonach sich alle gesehnt haben: über 60 Minuten diszipliniert zu bleiben, Fehler zu sehen, zu verstehen, daraus zu lernen, zu optimieren, und das Spiel konsequent und unbeirrbar durchzuziehen. Gleich morgen, den 08. März, geht es um 17 Uhr in Spiel vier, im heimischen Eisstadion weiter. Der Ticketshop für morgen ist jetzt online - hier könnt ihr Karten für das morgige Spiel erhalten: https://events.vereinsticket.de/eisadler/eisho-heimspiele/4891913 Die Kassen am Stadion öffnen morgen um 15:30 Uhr. Eine zeitnahe Anreise wegen der Motorradmesse wird empfohlen. Servicehinweis: Am Sonntag spielen unsere Damen gegen die Kölner Haie, ab 13:30 Uhr – der perfekte Start in einen Hockey-Sonntag für die ganze Familie. Unsere Gastronomie ist natürlich geöffnet. Torfolge: 05:19 1:0 RIA SALORANTA 20:36 1:1 EAD LAAKSO 43:45 1:2 EAD JAAKOLA 53:08 2:2 RIA STEPHAN 60:32 2:3 EAD LAAKSO T.
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Schönheider WölfeSchönheider Wölfe ziehen ins Meisterschaftsfinale ein (RLO) Die Schönheider Wölfe stehen im Finale der Regionalliga Ost-Saison 2025/2026. Am Samstagabend gewann das Team von Coach Sven Schröder im heimischen Wolfsbau vor 731 Zuschauern das dritte Halbfinalspiel gegen die Chemnitz Crashers mit 3:2 (0:0, 2:1, 1:1) und entschied die Best-of-5-Serie mit einem 3:0-Sweep für sich. Im Meisterschaftsfinale treffen die Wölfe nun auf den amtierenden Titelträger FASS Berlin, der sich ebenfalls mit 3:0 gegen die Luchse Lauterbach durchsetzen konnte. Dabei war auch das dritte Halbfinal-Derby gegen die Crashers ein echter Kraftakt für die Erzgebirger. Schon beim 3:2-Erfolg nach Verlängerung im zweiten Spiel in Chemnitz hatte Schönheide alles investieren müssen und auch diesmal entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie. Im ersten Drittel fanden die Wölfe zunächst überhaupt nicht zu ihrem gewohnten Offensivspiel. Viele ungenaue Zuspiele und ein fahriger Spielaufbau verhinderten einen geordneten Angriffsdruck. Chemnitz hingegen warf alles in die Waagschale, um ein viertes Spiel zu erzwingen und hatte in den ersten 20 Minuten sogar leichte Vorteile. Trotz einiger Möglichkeiten auf beiden Seiten blieb der erste Abschnitt jedoch torlos. Das zweite Drittel begann ähnlich zerfahren. Insgesamt verteilten die Schiedsrichter allein im Mittelabschnitt 32 Strafminuten gegen beide Mannschaften, was den Spielfluss immer wieder unterbrach. In der 24. Minute gingen die Wölfe schließlich in Führung: Sean Fischer traf zum 1:0 für die Hausherren. Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In Überzahl gelang Lucas Böttcher in der 26. Minute der Ausgleich für die Crashers. Schönheide zeigte sich davon jedoch wenig beeindruckt und stellte in der 32. Minute die Führung wieder her. Yannek Seidel traf sechs Minuten später zum 2:1. Kurz vor der Pause mussten die Wölfe sogar eine doppelte Unterzahl überstehen, verteidigten diese jedoch mit großem Einsatz und nahmen den knappen Vorsprung mit in die Kabine. Im Schlussdrittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Chemnitz drängte immer wieder auf den Ausgleich, während Schönheide mehrere hochkarätige Chancen ungenutzt ließ. In dieser Phase rückten vor allem die beiden Torhüter in den Mittelpunkt. Kevin Kopp auf Seiten der Wölfe und Ondrej Kufa für Chemnitz verhinderten mit starken Paraden zunächst weitere Treffer. Die Entscheidung fiel schließlich knapp fünf Minuten vor dem Ende. Ausgerechnet der ehemalige Kapitän der Crashers, Kenneth Hirsch, der vor der Saison nach Schönheide gewechselt war, traf zum 3:1 für die Wölfe. Doch die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen. Chemnitz riskierte alles, nahm mehrfach den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und wurde tatsächlich noch einmal belohnt. In eigener Unterzahl verkürzte Fabian Kießling 24 Sekunden vor der Schlusssirene auf 3:2. Zu mehr reichte es für die tapfer kämpfenden Crashers jedoch nicht mehr. So brach nach der Schlusssirene großer Jubel im Wolfsbau aus. Mit einem verdienten, wenn auch am Ende etwas glücklichen Sieg machten die Schönheider Wölfe den Finaleinzug perfekt und dürfen nun vom Meistertitel träumen.
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Eisbären Juniors BerlinEisbären holen sich Serienführung Erwartet spannend und mit einem knappen Ergebnis endete das 3. Halbfinalspiel zwischen den Eisbären Juniors Berin und dem Hokiklub Budapest. Mit 3:2 (1:0/2:1/0:1) gewannen die Eisbären und führen nun in der Serie mit 2:1. Zwei spannende Spiele gab es in Budapest und ähnliches könnte es auch an diesem Wochenende geben. Für beide könnte es nach diesem Wochenende ins Finale gehen und so würden beide hier alles geben. Die Eisbären konnten auf 19 Feldspielerinnen zurückgreifen, Budapest war mit 17 Feldspielerinnen angereist. Lilly-Ann Riesner bei den Berlinerinnen und Zsofia Toth bei Budapest wollten Tore verhindern. Beide Teams versuchten gleich sich Chancen zu erarbeiten. Die Juniors kassierten dabei früh eine Strafe, nach 57 Sekunden kam Budaoest zum ersten Powerplay des Spiels. Dieses führte auch zum ersten Treffer des Spiels, Franziska Feldmeier konnte einen Konter nach 119 Sekunden zur Führung der Berlinerinnen nutzen. Budapest versuchte zu antworten, doch auch die Eisbären spielten mit und sie hatten sogar die besseren Chancen. Beide Teams konnten bis zur Pause keinen weiteren Treffer erzielen und so blieb es beim 1:0. Nach 23 Minuten kam Budapest wieder zu einem Powerplay und diesmal nutzten sie diese Chance. Alexandra Huszak fälschte einen Schuss von Franciska Kiss-Simon ab du es stand 1:1. Budapest hatte nun Vorteile, doch die Eisbären hielten dagegen und sie konnten wieder in Führung gehen, Ellen Laurenca sorgte nach 32 Minuten für die Führung. Budapest hatte zu diesem Zeitpunkt gerade eine Strafe überstanden. In der 36 Minuten konnten die Eisbären nachlegen. Neuzugang Tabea Botthof scheiterte erst mit einem Schuss, per Nachschuss traf sie dann aber zum 3:1. Nun waren die Eisbären wieder das bessere Team und sie hatten weitere gute Chancen. Am Spielstand konnte aber nichts geändert werden und so gingen die Juniors mit einem Vorsprung von zwei Toren in den Schlussabschnitt. Natürlich versuchte Budapest im letzten Drittel zum Anschluss zu kommen. Die Eisbären versuchten auch immer wieder anzugreifen, ohne erfolgreich zu sein. 142 Sekunden vor dem Ende nahm Budapest eine Auszeit und da es Bully vor dem Berliner Gehäuse gab zogen sie gleich dien Torhüterin. 114 Sekunden vor der Sirene kamen sie auch zum Anschlusstreffer, Reka Dabasi machte es wieder spannend. Die Eisbären verteidigten den knappen Vorsprung und führen nun in der Halbfinalserie mit 2:1. Insgesamt war es eine starke Leistung der Eisbären und so gewannen sie am Ende auch verdient. Budapest hat aber auch ein gutes Spiel abgeliefert, nur trafen die Berliner etwas besser. Sonntag um 13:00 Uhr folgt das vierte Spiel der Serie und wieder dürfte es ein spannendes Spiel werden. Schiedsrichter: C. Butt, M. Metzkow – Ch. Diamantidis, P. Herman Zuschauer: 260 Strafen: EJB 10 (2/2/6), HKB 6 (0/4/2) Tore: 1:0 (01:59) F. Feldmeier (C. Haider, K. Fiedler) SH1; 1:1 (23:56) A. Huszek (F. Kiss-Simon, M. Seregely) PP1; 2:1 (331.17) E. Laurence (M. Walsh); 3:1 (35:50) T. Botthof (M. Heine, C. Haider); 3:2 (58:06) R. Dabasi (F. Kiss-Simon) EA
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