IHP NachrichtenDonnerstag 12.März 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Termine, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Mittwoch und Donnerstag mit insgesamt 15 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost und aus der Central European Hockey League.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| DEB veranstaltet Online Coaching Clinic im Rahmen des NHL Hockey Day (DEB) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) lädt im Rahmen des NHL Hockey Day 2026 gemeinsam mit der National Hockey League und der NHL Coaches’ Association zu einer internationalen Online Coaching Clinic ein. Die Veranstaltung richtet sich an Trainerinnen und Trainer aus ganz Deutschland und bietet die Möglichkeit, Einblicke in moderne Trainings- und Coachingansätze aus dem nordamerikanischen Profieishockey zu erhalten. Die Online-Veranstaltung findet am Samstag, den 14. März 2026, statt und beginnt um 13.45 Uhr (MEZ). Zum Auftakt werden zwei ausführliche Coaching-Videos aus der NHL/NHLCA-Serie präsentiert, die aktuelle Themen aus der Praxis des professionellen Eishockey-Coachings behandeln. Im ersten Video präsentiert Steve Briere die Einheit „The Mental Game: Scoring Goals and Stopping Pucks“. Anschließend folgt ein Vortrag von Kevin Dineen mit dem Titel „Attacking with Speed: Generating Offense through Transition Play“. Im Anschluss an die Video-Sessions folgt um 16 Uhr eine Live-Q&A-Runde, bei der die Teilnehmenden die Möglichkeit erhalten, Fragen zu stellen und sich direkt mit einem erfahrenen NHL-Coach auszutauschen. Als besonderer Gast wird Dustin Schwartz, ehemaliger Torwarttrainer der Edmonton Oilers, an der Diskussion teilnehmen und Einblicke in seine Arbeit auf höchstem internationalem Niveau geben. Mit der Coaching Clinic möchten der DEB, die NHL und die NHL Coaches’ Association den internationalen Wissensaustausch fördern und Trainerinnen und Trainern wertvolle Impulse für ihre tägliche Arbeit auf dem Eis vermitteln. Gerade der direkte Austausch mit einem erfahrenen NHL-Coach bietet den Teilnehmenden eine besondere Gelegenheit, Fragen aus der Praxis zu stellen und von den Erfahrungen aus der besten Eishockeyliga der Welt zu profitieren. Die Teilnahme an der Online Coaching Clinic ist kostenfrei. Der Zugangslink zur Veranstaltung wurde bereits an alle Trainerinnen und Trainer des DEB-Trainerverteiler versendet. Bei Interesse kann der Veranstaltungslink über Karin Frauenrieder (karin.frauenrieder @deb-online.de) angefordert werden. NHL Hockey Day in Düsseldorf Der DEB möchte auf eine besondere Veranstaltung aufmerksam machen. Am Freitag, den 13. und Samstag, den 14. März 2026, findet in Düsseldorf der NHL Hockey Day statt. Die beste Eishockeyliga der Welt ist zu Gast in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens und bietet allen Eishockey-Fans und denen die es noch werden wollen, ein einmaliges Erlebnis. Auf dem Programm stehen unter anderem: - Watch Party – Samstag, 18:00 Uhr - Anaheim Ducks vs. Ottawa Senators - Sky Sport ist vor Ort mit Studio-Crew, Live-Vorberichterstattung und Kommentar von Sky-Experte Patrick Köppchen und Kommentator Olivier Zwartyes - Fotos mit dem Stanley Cup – der ältesten und angesehensten Trophäe im Profisport - Quiz, Fan-Wettbewerbe und Showcases lokaler Communities – zum Zuschauen und Mitfiebern - Möglichkeit zum Kauf von offiziellem NHL-Merchandise sowie eine Auswahl an Speisen und Getränken Landeseissportverband Nordrhein- Westfalen informiert über Eishockey in Deutschland Für alle, die Eishockey einmal selbst ausprobieren möchten, bietet der Stand des Landeseissportverbandes Nordrhein-Westfalen e.V. eine ideale Anlaufstelle. Dort können sich Interessierte umfassend über die Sportart informieren und erhalten auf Wunsch auch die Kontaktdaten eines Eishockeyvereins in der Nähe ihres Wohnortes. Daten & Fakten Termin: Freitag, 13.März 2026, 17 – 21 Uhr & Samstag, 14.März 2026, 11 – 21 Uhr Ort: Düsseldorf, Gustav-Gründgens-Platz Der Eintritt ist kostenfrei
Red Bull München4 Clubs – 25 Titel | Internationale Topteams beim Red Bulls Salute 2026 (DEL) 25 nationale Meistertitel, vier europäische Topligen und zwei Tage internationales Spitzeneishockey: Das Red Bulls Salute 2026 bringt am 21. und 22. August erneut hochkarätige Clubs nach Zell am See-Kaprun. Neben dem viermaligen deutschen Meister EHC Red Bull München und dem zwölfmaligen österreichischen Titelträger EC Red Bull Salzburg sind der Schweizer Erstligist EHC Biel-Bienne sowie der tschechische Traditionsverein HC Dynamo Pardubice Teil des Teilnehmerfeldes. Tickets für das internationale Einladungsturnier sind ab sofort erhältlich. Die vier Teams aus vier europäischen Top-Ligen treffen in der KE KELIT Arena in Zell am See-Kaprun aufeinander. Die Heimspielstätte der EK Die Zeller Eisbären bietet Platz für rund 2.600 Zuschauer und bildet den Rahmen für das zweitägige Einladungsturnier kurz vor Beginn der Saison 2026/27. Mit dem EHC Biel-Bienne und dem HC Dynamo Pardubice begrüßt das Turnier zwei international renommierte Clubs. Biel-Bienne gewann in seiner Geschichte drei Schweizer Meisterschaften und gehört seit vielen Jahren zur höchsten Spielklasse der Schweiz. Dynamo Pardubice zählt zu den traditionsreichsten Clubs Tschechiens und wurde bislang sechs Mal nationaler Meister. Die Halbfinalpaarungen stehen bereits fest: Am 21. August eröffnet um 16:00 Uhr das Duell zwischen Biel-Bienne und Pardubice das Turnier. Am selben Abend treffen um 19:30 Uhr München und Salzburg aufeinander. Am 22. August folgen das Spiel um Platz drei um 15:00 Uhr sowie das Finale um 19:00 Uhr. Das Red Bulls Salute wurde erstmals 2005 als international besetztes Einladungsturnier für europäische Topteams ausgetragen. Ab 2010 diente es als Finalturnier der European Trophy, dem Vorgänger der heutigen Champions Hockey League (CHL). Mit Einführung der Champions League pausierte das Format zunächst, ehe das Turnier 2017 wiederbelebt wurde und seither fester Bestandteil der Saisonvorbereitung im europäischen Eishockey ist. Für das Red Bulls Salute 2026 sind verschiedene Ticketoptionen erhältlich – vom Einzelspiel über Tageskarten bis hin zum „All-Games-Ticket“ für alle Partien des Turniers. Zusätzlich wird erstmals ein „Red Bulls Salute Weekend Package“ angeboten. Dieses beinhaltet zwei Übernachtungen, Tagestickets für alle Spiele sowie die Zell am See-Kaprun-Sommerkarte mit zahlreichen Leistungen und Vergünstigungen in der Region. Spielplan Red Bulls Salute 2026 Halbfinale 1 | 21. August | 16:00 Uhr EHC Biel-Bienne vs HC Dynamo Pardubice Halbfinale 2 | 21. August | 19:30 Uhr EHC Red Bull München vs EC Red Bull Salzburg Kleines Finale 3 | 22. August | 15:00 Uhr Finale | 22. August | 19:00 Uhr Die bisherigen Gewinner: 2025: Rögle BK (SWE) 2024: Växjö Lakers (SWE) 2023: IFK Helsinki (FIN) 2022: Mountfield HK (CZE) 2021: Bílí Tygri Liberec (CZE) 2020: EC-KAC (AUT) 2019: Red Bull München (GER) 2018: SC Bern (SUI) 2017: Red Bull München (GER) 2013: JYP (FIN) 2012: Luleå Hockey (SWE) 2011: EC Red Bull Salzburg (AUT) 2010: Eisbären Berlin (GER) 2009: EC Red Bull Salzburg (AUT) 2008: HC Sparta Prag (CZE) 2007: Los Angeles Kings (USA) 2006: ZSC Lions (SUI) 2005: ERC Ingolstadt (GER)
Starbulls RosenheimPlayoff-Viertelfinale Rosenheim – Regensburg ab 17. März (DEL2) Als Tabellendritter der DEL2-Hauptrunde treffen die Starbulls Rosenheim im Playoff-Viertelfinale auf die Eisbären Regensburg. Die Serie beginnt am 17. März mit einem Dienstags-Heimspiel im ROFA-Stadion. Vor allem auch wegen der überschaubaren Distanz, die zwischen Rosenheim und Regensburg liegt, ist in den mindestens vier und maximal sieben Partien mit vollen Stadien, jeweils vielen Gästefans und grandioser Eishockeystimmung zu rechnen. In den vier bisherigen Duellen der regulären Saison zwischen Rosenheim und Regensburg gingen jedes Mal die Eisbären aus der Oberpfalz als Sieger vom Eis. Nun wollen die Starbulls den Spieß umdrehen. 1:2 und 2:3 (nach Shootout) zuhause, 0:3 und 0:1 auswärts – die Hauptrundenbilanz der Starbulls Rosenheim gegen die Eisbären Regensburg liest sich mit nur einem von zwölf möglichen Punkten und einem Schnitt von 0,75 Toren pro Spiel desaströs. Ansonsten lag die durchschnittliche Rosenheimer Torausbeute in dieser Spielzeit bei 3,35 Treffern je Partie. Die Oberpfälzer sind zudem der einzige DEL2-Kontrahent, gegen den die Grün-Weißen in dieser Saison keinen Sieg feiern konnten. Und in keiner einzigen weiteren Partie außer den beiden Auswärtsspielen in Regensburg blieben die Starbulls ohne eigenen Treffer. Torwart Neffin von den Starbulls bisher kaum zu überwinden „Ich glaube, dass wir in drei der vier Spiele gegen Regensburg das bessere Team waren. Zweimal hat uns Jonas Neffin allein geschlagen – er ist in diesem Jahr der vielleicht beste Torwart der Liga“, sagt Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen, für den der Schlüssel für die Playoff-Duelle gegen den Tabellensechsten von der Donau klar ist: „Sehr viel Verkehr vor dem Tor, dort auch die Ellenbogen rausfahren, physisch voll dagegenhalten. Das war gegen Regensburg bisher und auch im Viertelfinale letztes Jahr gegen Dresden zu wenig.“ Die Eisbären Regensburg haben sich den sechsten Tabellenplatz und damit die Playoff- Viertelfinal-Teilnahme am letzten Hauptrunden-Spieltag mit einem 2:2 nach regulärer Spielzeit in Ravensburg aus eigener Kraft gesichert. Auch das Penaltyschießen entschied das Team von Headcoach Peter Flache am vergangenen Sonntag schließlich noch für sich und rehabilitierte sich damit für die 0:4-Heimniederlage gegen Krefeld zwei Tage zuvor. Gefährlicher Gegner ohne Aufstiegsoption Im Gegensatz zu den Starbulls Rosenheim haben die Eisbären Regensburg keine organisatorischen Vorleistungen getätigt, um im Falle des Titelgewinns in die PENNY DEL aufsteigen zu können. Mit einem grundsätzlichen Aufstiegsrecht in die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse in die diesjährigen Playoffs gehen neben Rosenheim auch noch die Krefeld Pinguine, die Kassel Huskies, die Ravensburg Towerstars, der EV Landshut und die Düsseldorfer EG. Landshut und Düsseldorf duellieren sich zunächst noch in den Pre-Playoffs um die Viertelfinal-Qualifikation, ebenso wie die Lausitzer Füchse und die Eispiraten Crimmitschau in einer rein sächsischen Pre-Playoff-Paarung. In der vorletzten Saison holte sich Regensburg, damals Hauptrundenzweiter und ebenfalls ohne eigene Aufstiegsoption, mit 4:2 Siegen in der Finalserie gegen die Kassel Huskies die DEL2-Meisterschaft. Diesmal starten die Eisbären zwar nur als Sechster des Abschlussklassements, aber mit dem statistisch besten regelmäßig eingesetzten Torwart der Liga Jonas Neffin (Fangquote, 92,95 Prozent) und zudem als beste Unterzahlmannschaft der DEL2 (83,7 Prozent). Die Starbulls treffen also auf einen sehr gefährlichen Gegner. Im zweiten schon feststehenden DEL2-Viertelfinale bekommt es Ravensburg, in der Vorsaison Finalist gegen Meister und Aufsteiger Dresdner Eislöwen, ab dem 17. März mit Bietigheim zu tun. Hauptrundensieger Krefeld und Vize Kassel müssen auf ihre Gegner aus den Pre-Playoff-Runden noch warten und starten erst am 18. März ins Viertelfinale. Starbulls brauchen nach herausragender Hauptrunde freien Kopf Für die Rosenheimer Eishockeymannschaft ordnete Headcoach Jari Pasanen nach dem letzten Hauptrundenspiel am Sonntag zunächst zwei frei Tage an, um vom Eishockey erst einmal abzuschalten und sich dann neu fokussieren zu können. Nach einem individuellen Aktivtag am Mittwoch startet dann am Donnerstag die konzentrierte Playoff-Vorbereitung. Zum Ende der regulären Saison mussten sich die Starbulls gleich dreimal hintereinander nach Verlängerung geschlagen geben – zweimal 2:3 nach starken Auswärtsleistungen in Kassel und Landshut und dann 3:4 im finalen Heimspiel gegen Weiden. Die Gesamtbilanz ist mit 97 Punkten aus 52 Partien aber hervorragend. Vergangene Saison schloss Aufsteiger Dresden mit dieser Ausbeute die Hauptrunde ab, ein Jahr davor reichten Ravensburg sogar vier Zähler weniger für Rang zwei in der Abschlusstabelle. Starke Vorrunde und kleine Ergebnisdelle zum Abschluss zählen nun aber nicht mehr und müssen entsprechen aus den Köpfen der Spieler raus. Welche Spieler tragen am 17. März das Rosenheimer Playoff-Trikot? In dieser Woche bzw. am kommenden spielfreien Wochenende werden sich auch zahlreiche Rosenheimer Aufstellungsfragen vorentscheiden: Welche Spieler, die in der Schlussphase der Hauptrunde ausgefallen oder im letzten Spiel gegen Weiden ausgeschieden sind, werden rechtzeitig fit für einen Einsatz? Wer hütet zum Endrunden-Auftakt des Tor? Und welche zwei oder drei der vier Stürmer ohne deutschen Pass werden im Line-up stehen, wenn die Grün-Weißen sich am 17. März erstmals in den schicken Playoff-Trikots 2026 präsentieren? Die Starbulls-Termine der Viertelfinalserie Spiel 1: Dienstag, 17. März, 19:30 Uhr Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg Spiel 2: Freitag, 20. März, 20 Uhr Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim Spiel 3: Sonntag, 22. März, 17 Uhr Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg Spiel 4: Mittwoch, 25. März, 20 Uhr Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim Spiel 5, falls nötig: Freitag, 27. März, 19:30 Uhr Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg Spiel 6, falls nötig: Sonntag, 29. März, 17 Uhr Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim Spiel 7, falls nötig: Dienstag, 31. März, 19:30 Uhr Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg Liveübertragungen aller Spiele sind bei www.sporteurope.tv buchbar. Eintrittskarten für die Rosenheimer Heimspiele gibt’s auf www.starbulls.de/tickets, hier können auch noch einzelne Sitzplatzkarten aus dem Re-Sale kurzfristig buchbar werden. Sofern am Spieltag noch Tickets verfügbar sind, öffnet die Kasse am ROFA-Stadion zwei Stunden vor Spielbeginn.
Lindau IslandersEV Lindau Islanders starten Vorverkauf für das Spiel am 15.03.2026 / Kein Vorkaufsrecht - aber Dauerkartenkontingent bis Freitag 13.03.26 (OLS) Der Ticketverkauf für das zweite Heimspiel der Achtelfinal-Playoff-Serie am Sonntag, 15. März 2026, um 18:00 Uhr in der BPM-Arena startet am Mittwoch, 11. März, um 18:00 Uhr. Dieses Mal erfolgt der Verkauf nicht in zwei Phasen. Der Vorverkauf beginnt direkt mit dem freien Verkauf aller verfügbaren Karten – es gibt daher kein Vorkaufsrecht für Dauerkarteninhaber. Ab Mittwoch, 11. März, um 18:00 Uhr können Tickets für Spiel 4 des Achtelfinals wie gewohnt über alle Reservix-Vorverkaufsstellen (z. B. den I-Punkt im Lindaupark) sowie online erworben werden. Für Dauerkarteninhaber sind jedoch Kontingente reserviert, sodass die Dauerkarte bis Freitag, 13. März, um 18:00 Uhr problemlos wieder mit dem 4-stelligen Code aufgeladen werden kann. Danach ist es dann nur noch möglich eine Karte zu erwerben. Die EV Lindau Islanders informieren ihre Fans wie gewohnt über die sozialen Medien und den WhatsApp-Kanal über alle weiteren Ticketentwicklungen. Für das wichtige Spiel am Sonntag wird erneut eine großartige Kulisse erwartet.
Memmingen IndiansSerien-Ausgleich: Indians unterliegen Leipzig (OLS) Der ECDC Memmingen ging am Dienstagabend in Leipzig leer aus. Am Ende gewannen die Sachsen mit 7:3 und gleichen damit die Achtelfinalserie aus. Umso mehr kommt es darauf an, am Freitag den nächsten Sieg am Hühnerberg zu holen. Karten für’s Heimspiel sind bereits erhältlich. Einen Wachrüttler für die Indians gab es nach einer halben Minute, denn das erste Drittel startete alles andere als optimal. Einen individuellen Fehler nutzten die IceFighters prompt zum frühen 1:0 aus. Tim Detig war der Torschütze für die Sachsen. Memmingen hatte mehr vom Spiel und erspielte sich insgesamt mehr Chancen, wurde aber von effektiven Leipzigern überrascht. Steve Hanusch erhöhte in Überzahl auf 2:0 für die Hausherren. Der ECDC bekam gegen Ende des Drittels mehr Kontrolle ins Spiel und drückte nun auf das Gehäuse der Leipziger. Connor Blake verkürzte auf 1:2, damit ging es in die erste Drittelpause. Im Mitteldrittel glichen die Indians schnell aus. Eddy Homjakovs setzte die Scheibe zum 2:2 in den Winkel, doch es blieb weiterhin die erwartet schwere Partie, denn Leipzig machte es den Indianern alles andere als leicht. Zwei weitere Treffer der IceFighters gegen Mitte des zweiten Drittels stellte das Ergebnis auf 4:2 für Leipzig. Memmingen wechselte daraufhin den Torhüter. Für den glücklos agierenden Justus Roth hütete fortan Basti Flott-Kucis das ECDC-Gehäuse. Die Maustädter kamen daraufhin zum Torerfolg. Maxi Menner vollendete einen starken Pass von Patrick Kurz zum 3:4. Mit diesem Spielstand und einer gehörigen Portion Hoffnung ging es in die letzte Pause des Abends. Auch im letzten Drittel fanden de Indians aber keine Lösungen, um das Spiel endgültig zu drehen. Der ECDC kam nicht zu seinemSpiel und tat sich gegen die IceFighters weiterhin schwer. Unsauberkeiten und Zuordnungsprobleme prägten das Indianer-Spiel an diesem Abend. Tim Detig schnürte den Hattrick zum 5:3 für die Sachsen, der Treffer von Jesper Alasaari zum 6:3 in den Winkel sorgte für die Vorentscheidung. Yannic Bauers Empty Net Treffer zum 7:3 machte den Sieg perfekt. Damit gleichen die IceFighters die Serie aus. Am Freitag: Spiel 3 am Hühnerberg Das dritte Spiel der Achtelfinalserie findet am Freitag um 20:00 Uhr in der ALPHA COOLING-Arena statt. Die Indians wollen sich die Führung in der Serie wieder zurückholen. Dafür wird aber eine deutliche Leistungssteigerung von Nöten sein. Wenngleich die Memminger bislang spielerisch den besseren Eindruck machten und auch von der Geschwindigkeit her deutliche Vorteile aufwiesen, so schafften sie es nicht, dem körperlich starken Spiel der Sachsen dauerhaft genug entgegenzusetzen. Milan Pfalzer wird am Freitag wieder ins Line-Up rücken, seine Sperre aus dem ersten Heimspiel ist abgelaufen. Ob es sonst zu weiteren Anpassungen in der Aufstellung kommt, wird Trainer Daniel Huhn zu entscheiden haben. Mit Timo Gams stünde noch ein weiterer Angreifer zur Verfügung, der bislang nicht eingesetzt wurde. Das dritte Spiel könnte, aufgrund der Serienlänge von nur fünf Partien, bereits eine Vorentscheidung bringen und wird einer Mannschaft einen Matchball bescheren. Die Indianer werden alles daransetzen, mit einer Führung am Sonntag das zweite Mal nach Leipzig zu fahren. Eine große Rolle werden am Freitagabend dann auch die Fans spielen, deren Unterstützung bereits in den ersten beiden Partien herausragend war. Karten für die Begegnung sind bereits online im Vorverkauf erhältlich. Sitzplätze sind nur noch in ausgewählten Bereichen verfügbar. KSW IceFighters Leipzig vs ECDC Memmingen 7:3 (2:1/2:2/3:0) Tore:1:0 (1.) Detig (Vantuch), 2:0 (10.) Hanusch (Vantuch, Schwamberger, 5-4), 2:1 (17.) Blake (Meier, Lillich), 2:2 (23.) Homjakovs (Lillich), 3:2 (28.) Hessler (Aronsson, Erkisson), 4:2 (29.) Detig (Vantuch), 4:3 (33.) Menner (Kurz, Krymskiy), 5:3 (49.) Detig (Vantuch, Thalmeier), 6:3 (55.) Alasaari (Erkisson, Aronsson), 7:3 (58.) Bauer Strafminuten:Leipzig 8–Memmingen 6 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Meisinger; Blake, Fern; Kurz, Menner; Ettwein- Lillich, Homjakovs, Fominych; Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Meier, Verelst, Krymskiy; Handschuh, Schubert.
Selber WölfeWölfe holen Auswärtssieg – Fantastische Fanunterstützung macht Halle zum Heimspiel / Selber Anhang verwandelt Sparkassen-Eisdom in blau-weiß-rote Wand (OLS) Die Selber Wölfe gewinnen am Dienstagabend auch Spiel 2 der Playoff-Achtelfinalserie in Halle und stellen damit auf 2:0 in der Best-of-Five-Serie. Entscheidenden Anteil am Auswärtserfolg hatten rund 200–300 mitgereiste Fans, die das Team trotz des Wochenspieltags lautstark unterstützten. Club und Mannschaft bedanken sich ausdrücklich für diesen außergewöhnlichen Support. „Unsere Fans haben das heute zu einem Heimspiel gemacht“ Trotz des Spieltags unter der Woche begleiteten mehrere hundert Wölfe-Anhänger das Team in den Sparkassen-Eisdom Halle – und sorgten dort für Gänsehautstimmung. Der Support von den Rängen war durchgehend deutlich hörbar und gab der Mannschaft spürbare Energie für den wichtigen Auswärtssieg. Geschäftsführer Stefan Weber: „Was unsere Fans heute geleistet haben, war absolut beeindruckend. Trotz Dienstagabend, trotz 200 Kilometer einfache Fahrt: Unsere Anhänger haben den Sparkassen-Eisdom zu einem Heimspiel für uns gemacht. Dieser Support hat unser Team nach vorne gepusht und einen großen Anteil am Erfolg. Dafür möchten wir uns von Herzen bedanken.“
Ice Dragons HerfordIce Dragons unterliegen Deggendorf deutlich - Herford verliert mit 2:9 (OLN) Der Herforder Eishockey Verein musste im zweiten Spiel des Oberliga PlayOff-Achtelfinales gegen den Deggendorfer SC eine deutliche 2:9 (1:3/1:2/0:4)-Niederlage hinnehmen und liegt in der „Best of 5“-Serie nun mit 0:2 zurück. Der frischgebackene Oberliga Süd-Meister spielte in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ seine ganze Klasse aus. Lediglich in den ersten Minuten des Mitteldrittels schnupperten die Ice Dragons nach 1:3-Rückstand noch einmal nach dem Anschlusstreffer zum 2:3 am Ausgleich, bevor die Gäste mächtig auf das Gaspedal drückten. Schnell zeigte sich, dass sich der Favorit aus Niederbayern einiges vorgenommen hatte. Noch nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, als Luke Weilandt zum 0:1 traf. Deggendorf erzeugte weiterhin viel Druck und erhöhte in der 6. Minute durch Marco Bassler auf 0:2. Doch Herford fand in den folgenden Minuten besser in die Partie hinein und verkürzte in der 12. Minute in Unterzahl durch Jackson Pierson auf 1:2. Kurz vor der ersten Pausensirene nutzte Ty Jackson eine doppelte Überzahl und erhöhte auf 3:1 für den DSC. Ab dem Mittelabschnitt ersetzte Kieren Vogel den krankheitsbedingt angeschlagenen Jakub Urbisch im Tor der Gastgeber, die mit viel Schwung aus der Kabine kamen. Herford übernahm nun immer mehr das Spielgeschehen und drängte den Gegner in die eigene Verteidigungszone. Als Dennis König in der 29. Minute aus der Distanz den 2:3-Anschlusstreffer erzielte, keimte bei den ostwestfälischen Eishockeyfans Hoffnung auf. Doch es folgten die Schlüsselszenen der Begegnung. Rund fünf Minuten vor der zweiten Pausensirene hatten die Gastgeber die gute Gelegenheit, die Partie in Überzahl noch einmal auszugleichen. Doch es sollte anders kommen. Zunächst nutzte Curtis Leinweber eine Kontersituation und netzte zum 4:2 für die Niederbayern ein. 30 Sekunden später sorgte eine ähnliche Situation für die Vorentscheidung. Ty Jackson erhöhte auf 5:2 und stellte für Deggendorf die Weichen auf Sieg. Im Schlussdrittel machten die Niederbayern dann endgültig alles klar. Harrison Roy traf in der 44. Minute zum 6:2 und ein Doppelschlag vom Ex-Herforder Brett Humberstone sowie dem dritten Tor von Ty Jackson ließ die Gäste auf 8:2 davoneilen. Nach dem 9:2 durch Marco Bassler in Überzahl drohte dem HEV sogar eine zweistellige Niederlage. Bemerkenswert dann noch einmal die letzten Spielminuten: Während die Partie längst entschieden war, wurde es auf den Zuschauerrängen noch einmal richtig stimmungsvoll. Immer lauter wurden die Fangesänge beider Lager und begleiteten die Akteure auf dem Eis bis zur Schlusssirene. Das zweite PlayOff-Heimspiel der Vereinsgeschichte im deutschen Profieishockey war für die Ostwestfalen beendet – bei weitem nicht mit dem erhofften Ergebnis, aber mit sehr viel Rückendeckung der Fans. „Der Tag fing schon nicht gut an heute. Am Morgen erhielt ich von Jakub Urbisch einen Anruf, dass er einen Virusinfekt hat. Er wollte sich aber in den Dienst der Mannschaft stellen, aber es ging dann nicht mehr. Ein großes Lob an Kieren Vogel, der dann im Tor enorm für das Team gekämpft hat. Nach dem 2:3 spielen wir in Unterzahl plötzlich Dinge, die wir so noch nicht in der Saison gespielt haben, mit kleinen Pässen an der blauen Linie, bei denen wir uns dann zwei Unterzahl-Tore fangen. Im letzten Drittel kam die Maschinerie von Deggendorf dann richtig ins Rollen und es war für uns enorm schwierig, diese zu stoppen. Jetzt heißt es Mund abwischen, zu unserem Spiel zurückfinden und es Deggendorf möglichst schwer machen“, so Herfords Chefcoach Henry Thom auf der anschließenden Pressekonferenz. Am Freitag kommt es ab 20.00 Uhr in der Hitzkopf Arena Deggendorf zum dritten Spiel zwischen dem Deggendorfer SC und dem Herforder Eishockey Verein. Die Gastgeber haben dann die Möglichkeit, mit einem Sieg in das Viertelfinale einzuziehen. Nur wenn es den Ice Dragons gelingt, die dritte Partie für sich zu entscheiden, gibt es am Sonntag ab 18.30 Uhr das nächste Aufeinandertreffen in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“. Der Herforder Eishockey Verein bietet am Freitag bei freiem Eintritt wieder ein Public Viewing im DrachenClub an. Tore: 0:1 01:54 Luke Weilandt (Marco Bassler / Niklas Heinzinger) 0:2 05:23 Marco Bassler (Luke Weilandt) 1:2 11:52 Jackson Pierson (Ryley Lindgren) SH1 1:3 19:32 Ty Jackson (Dylan Jackson / Marcel Pfänder) PP2 2:3 28:50 Dennis König (Leon Köhler / David Makuzki) 2:4 35:07 Curtis Leinweber (Luke Weilandt) SH1 2:5 35:32 Ty Jackson (Dylan Jackson) SH1 2:6 43:16 Harrison Roy (Curtis Leinweber) 2:7 48:17 Brett Humberstone (Harrison Roy / Philipp Wachter) 2:8 48:42 Ty Jackson (Dylan Jackson / Jaroslav Hafenrichter) 2:9 53:26 Marco Bassler (Curtis Leinweber) Strafen: Herford 10 Minuten + 5 Minuten Michael Schaaf Deggendorf 8 Minuten + 5 Minuten Luca Zitterbart + 5 Minuten Luca Zitterbart + Spieldauerdisziplinarstrafe Luca Zitterbart Zuschauer: 902 Streambuchungen: 835
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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| Königsbrunn kämpft sich ins Finale (BYL) Mit 4:3 gewinnt der EHC Königsbrunn am Dienstagabend das fünfte Halbfinalspiel gegen die „Isar Rats“ des EV Dingolfing und steht nach 4:1 Siegen in der Best-of-Seven Serie im Finale. Dabei taten sich die Brunnenstädter schwer gegen einen tapfer kämpfenden Gegner mindestens auf Augenhöhe. Am Ende entschieden viele Strafzeiten die Partie zugunsten der Brunnenstädter. Der EHC trat in der Partie mit dem gleichen Kader wie am Sonntag an, Coach Bobby Linke setzte auf bewährte Formationen. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup saß Benni Beck auf der Bank. Der EHC startete gut in die Partie, die ersten Minuten gehörten den Königsbrunnern, die konzentriert agierten und Zugriff auf den Gegner hatten. Tim Bullnheimer hatte in der fünften Minute die erste gute Chance, nur eine Minute später traf Johan Lorraine nur den Pfosten. Auch Marco Riedl kam zu einer guten Gelegenheit, scheiterte jedoch an Christoph Schedlbauer, Dingolfings Nummer 1 im Tor. Nach einem ersten Überzahlspiel waren die Gäste aber in der Partie angekommen und hatten ihre ersten Chancen. Der EHC erarbeitete sich weitere gute Möglichkeiten, die jedoch alle ohne Zählbares blieben. In Überzahl strahlte Königsbrunn aber kaum Torgefahr aus und betrieben vor der Pause Chancenwucher. Kurz vor Drittelende scheiterte auch Clay Ellerbrock am gegnerischen Goalie, ehe es ein erstes Mal in die Kabinen ging, Die Gäste starteten besser ins Mitteldrittel, in der 23. Spielminute nutzten die Isar Rats die Unordnung im Königsbrunner Drittel und gingen mit 0:1 in Führung. Königsbrunn tat sich schwer gegen die aggressiven Gäste, die an ihre Chance glaubten. Allerdings zog Dingolfing einige Strafzeiten, die der EHC auch nutzen konnte. In der 34. Spielminute bediente Hugo Turcotte in doppelter Überzahl den rechts lauernden Johan Lorraine, der per Direktabnahme die Scheibe aus spitzem Winkel zum 1:1 einnetzte. Danach zog der Dingolfinger Goalie eine Spieldauerstrafe und musste vom Eis, der EHC hatte weiter Überzahl. Doch Königsbrunn verpasste es, daraus Kapital zu schlagen und agierte unkonzentriert wie im Tiefschlaf. Die Isar Rats nutzten das aus und gingen in der 39. Spielminute per Shorthander mit 1:2 erneut in Führung. Doch Königsbrunn schlug zurück, zwei Sekunden vor der letzten Pause landete im gegnerischen Drittel die Scheibe bei Niklas Länger, der direkt abzog und zum 2:2 traf. Die Entscheidung musste nun im letzten Drittel fallen, der nächste Treffer konnte spielentscheidend sein. Beide Mannschaften erarbeiteten sich Chancen, auffällig waren aber die vielen individuellen Fehler der Brunnenstädter, die müde wirkten. Den nächsten Treffer markierte aber trotzdem der EHC, in der 54. Spielminute fiel die erste Führung für Königsbrunn. Luca Szegedin zog einfach mal von der blauen Linie ab, die Scheibe wurde noch abgefälscht und landete zum 3:2 im Gehäuse der Gäste. Dingolfing musste nun mehr Risiko eingehen, zog aber noch eine Strafe. Bei angezeigter Strafzeit in der 59. Spielminute nahm der EHC den Goalie vom Eis und agierte dafür mit einem Mann mehr. Königsbrunn spielte es jetzt clever aus und drängte gleich mit drei Mann ins gegnerische Drittel. David Farny passte die Scheibe zu Stefan Rodrigues, der für seinen Nebenmann ablegte. Lion Stange ließ sich nicht zweimal bitten, netzte direkt ein und traf zum 4:2. Die Gäste nahmen daraufhin eine Auszeit und kamen in der 60. Spielminute noch zum 4:3 Anschlusstreffer. Die Partie drohte nochmal zu kippen, nachdem Königsbrunn zum unmöglichsten Zeitpunkt eine Strafe zog, doch bis Spielende fielen keine weiteren Treffer mehr. Am Ende gewann der EHC gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste mit 4:3 und beendete damit die Halbfinale-Serie. Königsbrunn steht nun im Finale der Play-offs. Am nächsten Wochenende hat der EHC jetzt spielfrei und wird spätestens am Sonntag erfahren, ob der zweite Finalist aus Landsberg oder Schweinfurt kommt. Am übernächsten Wochenende startet dann das Finale am Freitag ab 20 Uhr in der heimischen Pharmpur EISARENA. EHC-Coach Bobby Linke freut sich über den Sieg, war aber mit einigen Dingen unzufrieden: „Wir wollten am Spiel vom Sonntag anknüpfen, taktisch diszipliniert spielen, die neutrale Zone gut verteidigen, auf Konter lauern und in der eigenen Zone präsent sein. Das haben wir in Gleichzahl ganz gut gespielt, das Problem heute waren aber die Überzahlsituationen. Da haben wir gefühlt 50% nachgelassen, waren schläfrig und schlecht. Wir haben da leider mehr zugelassen als bei Fünf gegen Fünf. Dabei haben wir das Spiel fast noch aus der Hand gegeben und den Gegner stark gemacht. Beim zweiten Tor hatten wir nochmal Glück gehabt und fast die Partie abgeschenkt. Im letzten Spielabschnitt konnten wir mit einem einfachen Treffer das 3:2 erzielen, davon machen wir einfach zu wenig. Mit dem vierten Tor haben wir uns noch einen kleinen Vorsprung erarbeitet, den wir am Ende auch gebraucht haben. Dingolfing war in der gesamten Serie am Ende nochmal brandgefährlich, es war vor Abpfiff nochmal richtig brenzlig.“ Tore: 0:1 Oberrauch N. (Maus, Zeilbeck) (23.), 1:1 Lorraine (Turcotte, Länger) (34.), 1:2 Maul (Franz, Oberrauch J.) (39.), 2:2 Länger (Turcotte, Bullnheimer) (40.), 3:2 Szegedin (Riedl, Stange) (54.), 4:2 Stange (Rodrigues, Farny) (59.), 4:3 Zeilbeck (Walinski, Franz) (60.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 6 EV Dingolfing 39 Zuschauer: 752
Schweinfurt Mighty DogsMighty Dogs schlagen eindrucksvoll zurück: 9:3 Sieg (BYL) Nach einem Wochenende mit zwei knappen Niederlagen gegen den Halbfinalgegner HC Landsberg wurde die Serie nach nur einem Tag Pause bereits am Dienstag fortgesetzt. Für den ERV galt es, die beiden Rückschläge abzuschütteln und das Momentum der Riverkings zu stoppen. Landsberg hingegen reiste mit viel Selbstvertrauen aus zwei Siegen an und wollte die Serie beim Stand von 2:2 auf seine Seite ziehen. Während die Coaches Sergej Waßmiller und Semjon Bär weiterhin auf Kevin Adam verzichten mussten, kehrte Arturs Homjakovs in den Kader zurück. Nach seinem starken Auftritt am Sonntag durfte zudem erneut Benedict Roßberg zwischen den Pfosten der Mighty Dogs starten. Beide Mannschaften fanden gut in die Partie und sorgten früh für ein hohes Tempo. Dennoch musste Roßberg bereits nach vier Minuten erstmals hinter sich greifen: Ein Klärungsversuch in der Defensive misslang, der Puck prallte von der Bande hinter dem Tor nach vorne und wurde von Frantisek Wagner aus kurzer Distanz zwischen Pfosten und Roßberg hindurch zum 0:1 verwertet. Fünf Minuten später stockte vielen Zuschauern im Icedome der Atem, als Victor Östling einen Konter eiskalt ausspielte und auf 0:2 erhöhte. Die Mannschaft um Kapitän Kevin Heckenberger ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und reagierte umgehend. Kristers Donins setzte sich stark an der Bande im Angriffsdrittel durch und bediente Petr Pohl, der im richtigen Moment abzog und Moritz Borst zum 1:2-Anschlusstreffer überwinden konnte. In der Folge erspielten sich beide Teams weitere Chancen, ehe ein Powerplay den Durchbruch für Schweinfurt brachte. Die Mighty Dogs setzten sich im Angriffsdrittel fest, ließen den Puck laufen und Donins traf an der blauen Linie die richtige Entscheidung: Statt selbst abzuschließen spielte er einen schnellen Pass auf Homjakovs, der links vom Tor lauerte und den Schläger nur noch hinhalten musste – der 2:2-Ausgleich. Mit dem Treffer wuchs das Selbstvertrauen der Mighty Dogs sichtbar. Gleichzeitig nahm auch die Intensität auf dem Eis zu. Nach einer Strafe gegen Wagner und einer längeren Unterbrechung entwickelte sich eine hitzige Diskussion zwischen Petr Pohl und Maximilian Kasten, die schließlich beiden eine zehnminütige Disziplinarstrafe einbrachte. Das Powerplay zu Beginn des zweiten Drittels konnten die Mighty Dogs zunächst noch nicht nutzen, doch kurz darauf folgte ein schneller Doppelschlag: Zunächst traf Dzerods Alksnis von der blauen Linie zur Führung, ehe wenig später Lucas Kleider – ebenfalls von der blauen Linie – auf 4:2 erhöhte. Landsberg fand offensiv kaum noch ins Spiel, während Schweinfurt weiter Druck machte. Ein Konter von Josef Dana hätte beinahe bereits das fünfte Tor gebracht. In der 33. Minute folgte ein echtes Déjà-vu: Lucas Kleider traf nahezu identisch wie bei seinem ersten Treffer zum 5:2. Kurz darauf half den Mighty Dogs auch das nötige Glück: Ein Schuss von Alksnis wurde vor dem Tor von Valenti unhaltbar für Borst abgefälscht – 6:2. Der Frust der Gäste machte sich bemerkbar, als nach einer kleineren Keilerei Freibert, Melchior, Reicheneder, Diebolder und Müller auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Die Riverkings verteidigten zunächst tapfer, doch nach einer weiteren Strafe gegen Kasten schlug Schweinfurt erneut zu: Nur drei Sekunden vor Drittelende staubte Alex Diel einen Abpraller auf der Linie zum 7:2-Pausenstand ab und ließ den Icedome endgültig explodieren. Zum dritten Drittel kam bei Landsberg Majher für Borst ins Tor, der sichtlich bedient war. Doch auch der neue Goalie wurde schnell überwunden: Josef Dana nahm den Puck hinter dem Tor auf und erzielte mit einem spektakulären Michigan-Goal das 8:2. Direkt danach gerieten Georg Pinsack und Lukas Heß beim Bully aneinander und mussten gemeinsam auf die Strafbank. Wenig später musste auch Lukas Krumpe vom Eis, sodass Landsberg für eine Minute in doppelter Überzahl agierte. Anders als in den vorherigen Spielen konnten die Gäste daraus jedoch kein Kapital schlagen. Die Partie wurde nun zunehmend ruppiger. Nachdem Voit Alksnis mit einem Stockstich zu Boden brachte, erhielt fälschlicherweise Diebolder eine 5+Spieldauerstrafe. Im anschließenden Powerplay kombinierten sich Tomas Cermak und Homjakovs sehenswert durch und erhöhten auf 9:2. Nach weiteren Auseinandersetzungen gab es erneut mehrere Strafen, unter anderem eine 5+Spieldauerstrafe gegen Konstantin Melnikow. Die Mighty Dogs verteidigten lange stark in Unterzahl, ehe Kasten vier Minuten vor dem Ende noch das dritte Tor für Landsberg erzielte. Am Ende feierten die Mighty Dogs einen deutlichen 9:3-Erfolg und sicherten sich damit den Matchpuck in der Halbfinalserie. Am kommenden Freitag um 20 Uhr steht das nächste Spiel der Serie an. Dann hat der ERV erstmals die Chance, den Finaleinzug perfekt zu machen. Der HC Landsberg hingegen wird alles daran setzen, mit einem Sieg ein entscheidendes Spiel sieben zu erzwingen. Sollte dieses notwendig werden, findet es am Sonntag, den 15. März, um 18 Uhr im Schweinfurter Icedome statt.
Rechnung offen: Löwen kämpfen im Play-Down-Finale gegen Pfaffenhofen um den Klassenerhalt (BYL) Die Saison des EHC Waldkraiburg biegt auf ihre letzte und zugleich entscheidende Zielgerade ein. Am Freitag, den 13. März um 19:00 Uhr, beginnt in der heimischen Raiffeisen-Arena das Play-Down-Finale der Eishockey-Bayernliga gegen den EC Pfaffenhofen. Zwei Tage später folgt Spiel zwei der Serie am Sonntag um 17:30 Uhr in Pfaffenhofen. Gespielt wird im Modus „Best of Seven“, was bedeutet, dass die Mannschaft, die zuerst vier Siege erringt, auch in der kommenden Saison in der Bayernliga antreten darf. Für beide Teams steht somit viel auf dem Spiel – es ist die letzte Möglichkeit auf den Klassenerhalt. Für die Löwen ist dieses Duell mehr als nur eine sportliche Aufgabe. Noch immer sind die Erinnerungen an die Saison 2022/2023 präsent, als ausgerechnet der EC Pfaffenhofen den Waldkraiburgern den Weg in die Landesliga ebnete. Damals unterlagen die Löwen im entscheidenden Spiel in Pfaffenhofen mit 1:3. Trainer der Löwen war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Jürgen Lederer, der die Mannschaft allerdings erst spät in der Saison übernommen hatte. Nach einer schwierigen Vorrunde unter seinem Vorgänger Markus Berwanger gelang es Lederer zwar, das Team wieder zu stabilisieren und einige wichtige Siege einzufahren, doch die Hypothek der zuvor verlorenen Spiele erwies sich letztlich als zu groß. Am Ende fehlte im entscheidenden Moment das letzte Quäntchen. In Erinnerung geblieben ist aus diesem Spiel jedoch nicht nur die sportliche Entscheidung. Einige Pfaffenhofener Spieler zeigten sich damals gegenüber den mitgereisten und sichtlich enttäuschten Waldkraiburger Fans wenig sportlich und machten provokative Gesten in Richtung des Fanblocks. Szenen, die vielen noch immer im Gedächtnis sind und die in einem Sport, der eigentlich von Respekt und Fairness lebt, nichts verloren haben. Umso mehr bleibt zu hoffen, dass sich die kommende Serie ausschließlich auf dem Eis entscheidet und dass – egal wie sie ausgehen mag – beide Seiten den nötigen Sportsgeist zeigen, der zum Eishockey gehört. Sportlich gesehen treffen nun zwei Mannschaften aufeinander, deren Saisonverläufe unterschiedlicher kaum hätten sein können. Der EC Pfaffenhofen beendete die Hauptrunde auf dem 14. Tabellenplatz und sammelte dabei lediglich 19 Punkte. Die gesamte Spielzeit über kämpfte das Team immer wieder mit personellen Problemen. Verletzungen und Krankheiten zogen sich wie ein roter Faden durch die Saison und sorgten immer wieder dafür, dass Trainer Markus Muhr und Markus Welz nur mit stark dezimierten Kadern antreten konnten. Auch im Play-Down-Halbfinale gegen die EA Schongau setzte sich diese Serie fort. Teilweise standen dem Trainerduo nur 17 Feldspieler zur Verfügung, einige davon angeschlagen oder aus dem Kader von Pfaffenhofens 1B-Mannschaft. Die Serie gegen Schongau ging schließlich deutlich mit 0:3 verloren. Bereits im ersten Spiel unterlag Pfaffenhofen auf eigenem Eis mit 1:5. Zwar kämpfte das Team und hielt phasenweise gut dagegen, doch die personellen Ausfälle machten sich im Laufe der Partie immer stärker bemerkbar. Auch im zweiten Spiel in Schongau setzte es mit einem 2:6 eine klare Niederlage. Lediglich im dritten Aufeinandertreffen konnten die Pfaffenhofener die Partie über weite Strecken offen gestalten, ehe sie sich am Ende dennoch mit 2:4 geschlagen geben mussten. Trotz dieser Ergebnisse bescheinigte selbst Schongaus Trainer dem Gegner nach der Serie großen Einsatz und Charakter. Ein Blick auf die Spielberichte zeigt jedoch auch, dass der EC Pfaffenhofen nicht unterschätzt werden darf. Gerade Torhüter Jonathan Kornreder spielte mehrfach stark auf und hielt seine Mannschaft in vielen Situationen im Spiel. Zudem bewies das Team mehrfach Moral und kam auch nach Rückständen noch einmal zurück. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass der Kräfteverschleiß bei einem kleinen Kader schnell zum Problem werden kann – besonders dann, wenn Spiele über mehrere Drittel hinweg intensiv geführt werden. Für die Löwen bedeutet das: Die Ausgangslage ist zwar eine andere als damals vor drei Jahren, doch unterschätzen darf man den Gegner keinesfalls. Waldkraiburg selbst hat in den vergangenen Wochen eine turbulente Zeit hinter sich. Nach einer langen Durststrecke und zwei Niederlagen zu Beginn der Serie gegen Burgau gelang es der Mannschaft, sich eindrucksvoll zurückzukämpfen und den „Sweep“, also eine Serie ohne eigenen Sieg zu verhindern. Zwar ging das entscheidende vierte Spiel schließlich verloren, doch die Löwen zeigten in dieser Phase, dass sie kämpfen könnten, wenn es darauf ankommt. Personell bleibt allerdings abzuwarten, mit welchem Kader die Löwen in das Finale gehen werden. Noch ist unklar, ob Topscorer Jakub Šrámek zurückkehren kann. Der tschechische Stürmer fehlte zuletzt verletzungsbedingt und wäre mit seiner Kreativität und Torgefahr zweifellos ein wichtiger Faktor für das Waldkraiburger Offensivspiel gewesen. Doch auch ohne ihn haben die Löwen schon gezeigt, dass die Mannschaft über genügend Qualität verfügt, um Spiele zu gewinnen. Die Atmosphäre in der Raiffeisen-Arena dürfte am Freitag jedenfalls eine besondere sein. In den Playdowns hat sich einmal mehr gezeigt, welchen Stellenwert der EHC Waldkraiburg in der Region besitzt. Die Fans stehen hinter ihrer Mannschaft und sorgen regelmäßig für eine lautstarke Kulisse, die für jeden Gegner unangenehm sein kann. Gerade in einer langen Serie, in der Kleinigkeiten oft den Ausschlag geben, kann dieser Rückhalt ein entscheidender Vorteil sein. Eines steht jedenfalls fest: Die Löwen wollen diesmal nicht bis zum allerletzten Spiel warten müssen, um den Klassenerhalt zu sichern. Die Erinnerungen an die Ereignisse von vor drei Jahren sind noch präsent genug, um als zusätzliche Motivation zu dienen. Gleichzeitig weiß man im Lager des EHC Waldkraiburg auch, dass der Weg dorthin kein einfacher sein wird. Eine Best-of-Seven-Serie verlangt Konstanz, Nervenstärke und die Fähigkeit, auch Rückschläge wegzustecken. Am Ende wird es darauf ankommen, wer in diesen entscheidenden Spielen die bessere Mischung aus Disziplin, Einsatz und Cleverness auf das Eis bringt. Für die Löwen bietet sich nun die Chance, ein Kapitel der jüngeren Vereinsgeschichte umzuschreiben. Der erste Schritt auf diesem Weg erfolgt am Freitagabend in der Raiffeisen-Arena. Dann beginnt die Serie, die darüber entscheidet, wer in der Bayernliga bleiben darf – und wer noch einmal ganz tief durchatmen muss.
ERC SonthofenVolle Kapelle und Heimspiel-Hütte gegen Haßfurt (BLL) Ganz Sonthofen ist heiß aufs Halbfinale gegen Haßfurt: Am Freitag um 20 Uhr begrüßen die Sonthofer zum Semifinal-Auftakt die „Hawks“. Trainer und Spieler bereiten sich in dieser Woche akribisch auf die Unterfranken vor und feilen an den Details. Der ERC rechnet mit einer großen Kulisse und bietet daher einen Vorverkauf an. Alle Infos zum Hammer-Halbfinal-Heimspiel gegen Haßfurt gibt es hier. Was bisher geschah: Der ERC Sonthofen hat sich in den Playoffs bislang keine Blöße gegeben: Im Achtelfinale wurden die Bayreuth Tigers in zwei Partien mit 4:0 und 5:3 bezwungen, eine Runde später die Trostberg Chiefs deutlich mit 11:2 und 5:1. Die Haßfurt Hawks besiegten in zwei Matches zunächst den EV Ravensburg (5:2, 5:1), benötigten im Viertelfinale gegen die Wanderers Germering aber drei Spiele (9:5, 2:6, 10:1). Halbfinalmodus: Wie im Achtel- und Viertelfinale berechtigen auch im Halbfinale zwei Siege zum Weiterkommen. Erst das Finale wird dann als Best of Five-Serie ausgetragen: Hier sind drei Siege erforderlich, um Landesliga-Meister zu werden und in die Bayernliga aufzusteigen. ERC-Stimmungsbild: In den vergangenen Jahren ist der ERC stets ins Halbfinale gestürmt – so auch in dieser Saison. Das Minimalziel nach einer herausragenden Hauptrunde haben die Mannen um Kapitän Marc Sill also wieder erreicht. Entsprechend gut ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft und im Umfeld der Sonthofer. Sportlich ist der ERC durchs Achtel- und Viertelfinale spaziert – die harten Brocken kommen jetzt ab dem Halbfinale. Aber der ERC kann auf eine eingespielte Offensive, einen sattelfesten Defensivverbund und einen herausragenden Playoff-Goalie Calvin Stadelmann setzen. Die Vorfreude beim Staff und den Fans aufs erste Halbfinal-Heimspiel ist daher gewaltig, zumal wieder weit mehr als 1.000 Fans für eine prickelnde Atmosphäre im Eisstadion an der Hindelanger Straße sorgen werden. Gegner Haßfurt: Die „Falken“ haben in der Parallelgruppe B eine tolle Hauptrunde absolviert und landeten mit 62 Punkten auf Rang zwei hinter dem ESC Dorfen (74 Zähler). In 27 Matches erzielten sie beachtliche 190 Treffer und kassierten 88. Zum Vergleich: Der ERC Sonthofen belegte den ersten Platz mit 68 Punkten bei 122 geschossenen Toren und nur 65 Gegentreffern. Die „Hawks“ verfügen über eine Mannschaft mit starken Kontingentspielern, die sich auf dem Eis als kompakte Einheit präsentiert. Mit Jan Zedec, Vaclav Adamec und Tomas Pribyl gehören drei Falken zu den aktuell besten Playoff-Scorern. Hawks-Historie: Auch wenn das letzte Duell mit den Unterfranken schon etwas zurückliegt, sind die Hawks für einige ERC-Spieler und das Trainerduo Helmut Wahl und Vladimir Kames kein unbeschriebenes Blatt. Im Februar 2023 begegneten sich beide Teams im Kampf um die Playoff-Plätze: Damals verloren die Oberallgäuer zunächst in Haßfurt deutlich mit 3:9, zwei Tage später setzte es im Rückspiel in Sonthofen eine knappe 1:2-Niederlage. Die Zeit für Wiedergutmachung ist also gekommen! Trainingsfokus: Die beiden Coaches Helmut Wahl und Vladimir Kames feilen mit ihren Jungs an Details und dosieren die Einheiten, heißt: kürzer und nicht so belastungsintensiv. So werden sie am Überzahlspiel und Penalty Killing arbeiten. Ganz wichtig: Das Team soll weiter mit Spaß bei der Sache sein und den Zusammenhalt, der sie über die Saison hinweg ausgezeichnet hat, leben. Das sagen die Trainer: „Nur wenn alle mental voll bereit sind, können wir gegen Haßfurt erfolgreich sein“, sagt Coach Helmut Wahl. „In dieser Saisonphase dürfen wir uns einfach keine Minute Schläfrigkeit erlauben. Jeder noch so kleine Fehler wird bestraft.“ Und Vladimir Kames ergänzt: „Wir müssen hart und fair spielen, dabei geduldig sein, von der Strafbank wegbleiben und unsere Stärken ausspielen.“ Der Glaube ans Team ist groß: „Die Jungs spielen eine großartige Saison und alle sind heiß auf dieses Halbfinale“, sagt Helmut Wahl. Vladimir Kames: „Alle hauen sich voll rein und ich bin mir sicher, dass wir in unserem Eishockeytempel eine tolle Halbfinalserie sehen werden.“ Personalsituation: Passiert in dieser Woche nichts Außergewöhnliches, werden die angeschlagenen Dan Przybyla und Lynnden Pastachak am Freitag ebenso im Lineup stehen wie Marc Hindelang, der am vergangenen Freitag in Trostberg krankheitsbedingt ausgefallen war. Damit könnte der ERC gegen Haßfurt mit voller Kapelle antreten. Große Kulisse: Da der ERC Sonthofen zum Halbfinalauftakt am Freitag mit vielen Zuschauern rechnet, wird es am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr einen Vorverkauf am Eisstadion an der Hindelanger Straße geben. Für alle Kurzentschlossenen öffnet am Freitag die Abendkasse. Die Preise bleiben unverändert: Eine Einzelkarte kostet acht Euro, Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt. Bereits im Achtelfinal- und Viertelfinal-Heimspiel gegen Bayreuth und Trostberg pilgerten jeweils mehr als 1.200 Fans ins Eisstadion an der Hindelanger Straße. Gegen die „Hawks“ dürften es noch mehr Zuschauer werden. Darüber hinaus plant der ERC auch wieder eine gebührenpflichtige Live-Übertragung per Stream. Infos hierzu folgen rechtzeitig am Freitag.
Türkheim CelticsCeltics zuhause mit Matchpuck im Halbfinale gegen Waldkraiburg (BBZL) Nach dem Auswärtssieg am vergangenen Sonntag gegen den bis dato ungeschlagenen EHC Waldkraiburg 1b liegen die ESV Türkheim Celtics in der best of three Halbfinalserie mit 0:1 vorne. Am kommenden Freitag um 20:00 Uhr kann der ESVT im heimischen Sieben-Schwaben-Stadion bereits in Spiel 2 mit einem weiteren Sieg ins Finale um die bayerische Bezirksligameisterschaft einziehen. Doch dass dieses Unterfangen alles andere als leicht werden wird, ist man sich in Türkheim bewusst. Die Gäste aus Oberbayern haben schließlich nicht im sonst zuvor 22 Pflichtspiele in Folge gewonnen. Der Kader der „Oans Bee“ besticht durch die Bank mit gut ausgebildeten Eishockeyspielern, die wissen, was sie tun. Vor allem mit dem konsequenten Umschaltspiel und schnellen Angriffen hatten die Celtics in Spiel 1 phasenweise Probleme. Doch dass die Waldkraiburger schlagbar sind, hat der ESVT vor wenigen Tagen eindrucksvoll bewiesen. Währenddessen haben die Celtics fleißig trainiert, an ein paar taktischen Dingen gefeilt und versucht, sich auf den Gegner einzustellen. Türkheims Co-Trainer Felix Furtner schätzt die Ausgangslage für Freitag wie folgt ein: „Auch Spiel 2 wird ein intensives Duell auf Augenhöhe werden. Waldkraiburg hat nichts zu verlieren, daher müssen wir an unsere Leistung aus Spiel 1 anknüpfen und dort weitermachen, wo wir aufgehört haben. Unter der Woche haben wir uns gezielt auf Freitag vorbereitet, um Spiel 3 zu vermeiden und wollen mit einem Heimsieg den Finaleinzug perfekt zu machen. Uns ist bewusst, dass das keine leichte Aufgabe wird und Waldkraiburg uns alles abverlangen wird.“ In der ersten Drittelpause findet am Freitag ein Auftritt der Eiskunstlaufabteilung des ESV Türkheim statt. Außerdem wird wieder ein Trikot verlost. Lose gibt´s an der Abendkasse. Die Celtics freuen sich wieder über lautstarke Unterstützung ihrer Fans.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Neusser EVEntscheidungsspiele gegen Rheine (RLW) Nachdem der NEV den vorzeitigen Klassenerhalt in der Relegationsrunde der Regionalliga West verpasste, geht die Saison für die Neusser in die Verlängerung. Gegen den Gewinner der Landesliga-Playoffs, den ESC Rheine, kämpft der NEV nun um den freien Platz in der Regionalliga. Auftakt zur Best-of-three-Serie ist am Samstag um 20:15 Uhr im Neusser Südpark, bereits einen Tag später (19 Uhr) findet die zweite Begegnung in Rheine statt. Matchpuck in Moers vergeben Mit einem abschließenden Sieg in Moers hätten die Neusser den Gang in die Playdowns vermeiden können, doch wie schon in den beiden Begegnungen gegen Grefrath geriet man im Schlussdrittel auf die Verliererstraße. Somit entschied die effektivere Mannschaft eine kampf- und körperbetonte Begegnung mit 7:3 für sich. Carsten Ackers, der Cheftrainer Sebastian Geisler an der Neusser Bande vertrat, zeigte sich nach der Begegnung ernüchtert: "Wir waren zwei Drittel lang die bessere Mannschaft, mit einem deutlichen Chancenplus. Leider hat sich das im letzten Drittel geändert und Moers nutzte unsere unglücklichen Strafen und Fehler in der Defensivarbeit eiskalt aus." Premiere in den Entscheidungsspielen Als Letzter der Relegationsrunde trifft der NEV nun auf den Playoff-Sieger der Landesliga, den ESC Rheine. Die "Ice Cats" bezwangen in der Finalserie den Vorrundensieger aus Solingen mit 5:1 und 6:1, und nehmen erstmals an Aufstiegsspielen zur Regionalliga teil. Zugleich ist es auch das erste Duell zwischen den 1. Mannschaften beider Vereine, denn für das „First Team“ des NEV gab es bislang noch kein Aufeinandertreffen mit dem 2016 gegründeten Verein. Die Runde wird im Modus "Best-of-three" ausgetragen, somit qualifiziert sich das Team, das als erstes zwei Spiele für sich entscheidet, für die Regionalliga-Saison 2026/2027. Osteuropäisch geprägter Kader Neben zwei Russen, jeweils einem Ukrainer, Letten, Weißrussen und Niederländer verfügt Rheine über zahlreiche weitere Spieler osteuropäischer Abstammung. Auch einige Akteure aus Nordhorn schlossen sich den Ice Cats an, nachdem die dortige Eissporthalle bedauerlicherweise geschlossen wurde. Traditionell ließe sich ein technisch und läuferisch starkes Team erwarten, doch heutzutage hat sich vieles in der Nachwuchsausbildung angeglichen, altes Schubladendenken hilft bei der Einschätzung also nicht weiter. Für NEV-Co-Trainer Carsten Ackers stand jedoch eines schon fest, noch bevor sich die Ice Cats gegen die Bergisch Raptors aus Solingen durchsetzten: "Das wird für uns kein Selbstläufer. Unser Gegner kommt mit Erfolgserlebnissen und viel Selbstvertrauen, dazu mit erfahrenen Spielern, die auf Regionalliga-Niveau mithalten können." Mit drei Reihen ins Saisonfinale Ziel des NEV ist und bleibt der sportliche Klassenerhalt. Das Trainerduo Geisler/Ackers betonte auch in den vergangenen Wochen, dass die "Playdowns" aufgrund des letzten Tabellenplatzes in der Hauptrunde ein mögliches Szenario wären. Bezüglich des Kaders für das kommende Wochenende hält sich das Trainergespann bedeckt, wie es für Playoff-Spiele durchaus üblich ist. Nach aktuellem Stand können Geisler und Ackers aber erneut drei Reihen aufbieten.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinDie dominierenden Teams der Liga im Titelkampf (RLO) Noch drei Tage bis zum ersten Bully im Finale der Regionalliga Ost – und die Spannung steigt. Mit FASS Berlin und den Schönheider Wölfe stehen sich zwei Teams gegenüber, die die Liga in dieser Saison klar geprägt haben. Beide Finalisten setzten sich im Halbfinale mit einem Sweep (3:0) durch und gehen entsprechend mit viel Selbstvertrauen in die Endspielserie. Die Regionalliga Ost ist seit 2015 die höchste Spielklasse der Landesverbände Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und – seit 2023 – Hessen. Ein Blick in die Statistik zeigt, wie eng die Geschichte der Liga mit den beiden Finalisten verbunden ist. MEISTER DER REGIONALLIGA OST 2016 – Tornado Niesky 2017 – Tornado Niesky 2018 – Tornado Niesky 2019 – Schönheider Wölfe 2020 – Schönheider Wölfe / ECC Preussen (geteilter Titel) 2021 – kein Meister (Saisonabbruch) 2022 – Schönheider Wölfe 2023 – Chemnitz Crashers 2024 – FASS Berlin 2025 – FASS Berlin 2026 – ? Für die erfolgsverwöhnten Wölfe aus dem Erzgebirge steht also einiges auf dem Spiel – schließlich möchte man dort nicht zum vierten Mal in Folge leer ausgehen. Aber auch für FASS ist diese Serie etwas Besonderes. Der Berliner Traditionsverein steht zum achten Mal in den Playoffs der Regionalliga Ost – und hat nun bereits zum vierten Mal das Finale erreicht. PLAYOFF-BILANZ VON FASS BERLIN 2008 – Halbfinale 2018 – Halbfinale 2020 – Halbfinale 2022 – Finale 2023 – Halbfinale 2024 – Meister 2025 – Meister Das Ziel ist klar: Der Titel soll erneut nach Berlin geholt werden. FANS IM BUS NACH SCHÖNHEIDE Zum Auftaktspiel am Samstag (14.03.26) gibt es wieder die Möglichkeit, gemeinsam mit der Mannschaft nach Schönheide zu reisen. Einige wenige Plätze im Bus sind noch frei. Fahrpreis: 40 € (inklusive Eintrittskarte) Abfahrt: 10:00 Uhr am Erika-Heß-Eisstadion Anmeldung: sinah.koehlert @fass-berlin.de Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">SPIEL 2 AM SONNTAG IN BERLIN Direkt am nächsten Tag kehrt die Serie nach Berlin zurück. Sonntag, 15.03.26 Spielbeginn: 15:00 Uhr Kassenöffnung: 13:30 Uhr Wir erwarten viele Zuschauerinnen und Zuschauer im Erika-Heß-Eisstadion. Wer lange Wartezeiten vermeiden möchte, sollte etwas früher ins Stadion kommen. TEAM BEREIT FÜR DEN FINALSTART Die Mannschaft von Headcoach Christopher Scholz bereitet sich derzeit intensiv auf die Finalserie vor. Der Kader ist vollständig, und die Trainingsarbeit in dieser Woche ist entsprechend konzentriert und intensiv. Der große Showdown der Regionalliga Ost rückt näher. Und bald wird sich entscheiden: Wer krönt sich zum Meister 2026?
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| NEWS International Internationale Ligen / Central European Hockey League |
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Bären NeuwiedChristian Sprez schießt die Bären zum Matchball (CEHL) Der EHC Neuwied ist noch ein Sieg vom Endspiel der Central European Hockey League (CEHL) entfernt. Gegen die Unis Flyers Heerenveen gelang im heimischen Icehouse der wichtige zweite Sieg. Das 5:4 (1:1; 3:1; 1:2) war ein Krimi, fiel aber deutlich knapper aus als die Partie aussah. Schon so häufig in dieser Saison waren frühe Tore die Sache der Bären, auch am Samstag in Heerenveen lagen sie schon in der ersten Minute mit 1:0 in Führung. Diesmal war der frühe Jubel den Flyers vorbehalten. Erster Wechsel, erster Schuss auf Felix Köllejan, erster Treffer. Matt Green blieb im Zweikampf stabil, empfing den Pass von Jasper Nordemann und ließ im freistehend vor Köllejan den EHC-Schlussmann aussteigen. Mit der Rückhand schob der Kanadier den Puck nach nur 19 Sekunden über die Linie. Die Antwort folgte schnell. Artjom Alexandrovs starke Einzelleistung endete mit dem Ausgleich (3.). Die Bären übernahmen danach schnell wieder die Rolle der Mannschaft mit dem Plus an Spielanteilen, Heerenveen knüpfte an die Auswärts-Strategie aus Spiel eins an und versuchte aus der Defensive heraus Nadelstiche zu setzen. Und das war gefährlich. Nach einem Fehlpass in der Neuwieder Abwehr kam Green in der 13. Minute zum Abschluss, aber Köllejan parierte. Noch knapper in Minute 17: Dave van den Bos setzte die Scheibe mit einem Schuss von der linken Seite an die Latte. Die Mannschaft von Jeffrey van Iersel verlagerte das Geschehen einige Male in den Slot unmittelbar vor das Tor von Martijn Oosterwijk, aber dort kam entweder der letzte Pass nicht an oder der niederländische Schlussmann hielt die Schotten dicht. Im zweiten Drittel platzte der Knoten bei den Gastgebern mit gleich drei Toren. Die Überzahlsituationen trugen dazu bei, dass sich das Geschehen noch stärker ins niederländische Drittel verlagerte. Mit Marcus Eberl und Elia Schwebius leiteten diesmal zwei deutsche Schiedsrichter die Begegnung, die die Flyers-Aktionen, die die Grenze überschritten, konsequenter ahndeten. Aus drei Powerplays, darunter gut 30 Sekunden bei fünf gegen drei, machte der Titelverteidiger ein Tor. Jeff Smith schoss nach Juuso Rajalas Vorlage aufs kurze Eck und überraschte Oosterwijk (23.). Jetzt lief’s für den EHC: Viktor Nordemann fälschte Marcel Martens Schuss von der blauen Linie nach unten ins eigene Tor ab (27.) und Ludvig Hedström erhöhte aus dem Handgelenk sogar zum 4:1 (37.). Das Spiel schien nach dem 3:1 für Neuwied und dem 4:3 nach Verlängerung für Heerenveen diesmal klarer zu enden. Aber die Gäste hatten eine Qualität, mit der sie fast aus dem Nichts wieder ins Spiel fanden: das Powerplay. Nachdem Justus Mikkonens Schuss von Köllejan zunächst stark in die Höhe abgewehrt worden war, sprang die nach unten zurückkommende Scheibe doch noch in den Kasten (39.). Die Bären und 1008 Zuschauer trauten im letzten Drittel ihren Augen nicht, als der dominante EHC seine Führung einbüßte. Troy Williams traf aus der zweiten Reihe durch das Getümmel vor dem Neuwieder Tor (46.) und erneut Mikkonen glich zum 4:4 aus (50.). Die beiden Tore in Überzahl waren eine Charakterfrage für den Hauptrundenersten. Nach einem Moment des Schüttelns nahm van Iersels Team das Heft wieder in die Hand und ließ in Minute 56 das Icehouse beben. Christian Sprez zog von der rechten Seite in die Mitte und zielte präzise über Oosterwijks Fanghand sowie unter die Latte. Der Lautstärkepegel ging durch die Decke nach diesem Schuss zur erneuten Serienführung und zum Matchball für das vierte Duell am Freitagabend in Heerenveen. Neuwied: Köllejan – Götz, Walkowiak, Polok, Hedström, Burghard, Marten, Becker – Rajala. Chetik, Asbach, Dötsch, Sprez, Jamieson, Kecojevic, Sperling, Stumpe, Wasser, Smith, Alexandrov. Heerenveen: Oosterwijk – ten Brink, Kronenburg, Vollmann, Töpfer, V. Nordemann, Williams, Muzier – J. Nordemann, Vosmer, Mittendorff, Berisha, Speel, Eimers, van den Bos, Andringa, Ustaski, Green, Aberson, Verkroost, Mikkonen. Schiedsrichter: Marcus Eberl/Elia Schwebius. Zuschauer: 1008. Strafminuten: 10:10 Tore: 0:1 Matt Green (Ustaski, J. Nordemann) 1‘, 1:1 Artjom Alexandrov (Rajala, Smith) 3‘, 2:1 Jeff Smith (Rajala, Götz) 23‘, 3:1 Marcel Marten (Hedström, Sperling) 27‘, 4:1 Ludvig Hedström (Stumpe, Polok) 37‘, 4:2 Justus Mikkonen (Ustaski, Williams) 39‘, 4:3 Troy Williams (Ustaski, Mikkonen) 46‘, 4:4 Justus Mikkonen (J. Nordemann, Williams) 50‘, 5:4 Christian Sprez (Sperling, Jamieson) 57‘.
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| www.icehockeypage.de www.ihp.hockey |









Red Bull München
Starbulls Rosenheim
Lindau Islanders
Memmingen Indians
Selber Wölfe
Ice Dragons Herford
Schweinfurt Mighty Dogs
ERC Sonthofen
Neusser EV
FASS Berlin
Bären Neuwied


