IHP NachrichtenMontag 16.März 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt neun Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern und Regionalliga Ost.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Direkte Viertelfinal-Qualifikation: Eisbären gewinnen gegen München mit 5:1 (DEL) Die Eisbären Berlin haben sich direkt fürs Playoff-Viertelfinale der PENNY DEL qualifiziert. Die Berliner setzten sich zum Abschluss der DEL-Hauptrunde mit 5:1 gegen den EHC Red Bull München durch und holten somit den fünften Sieg in Serie. Die Eisbären schließen die Hauptrunde mit 85 Punkten ab und gehen von Position sechs in die Playoffs. Der Hauptstadtclub erwischte einen guten Beginn und kam in der Startphase direkt zu ersten Chancen. Danach gestaltete sich die Partie jedoch ausgeglichener und auch die Münchner erspielten sich Abschlussmöglichkeiten. Dann traf Manuel Wiederer (10.) zur Führung der Gastgeber, mit der es auch in die erste Pause ging. Lediglich 43 Sekunden nach Wiederanpfiff egalisierte Chris DeSousa (21.) jedoch für München. Es entwickelte sich dann eine temporeiche und harte Partie und Freddy Tiffels (25./SH1) brachte die Berliner wenig später in eigener Unterzahl erneut in Front. Andy Eder (37./PP1) baute diesen Vorsprung dann im Powerplay weiter aus und Ty Ronning (38.) traf lediglich 70 Sekunden später zum 4:1 Berlins. Im Schlussabschnitt versuchten die Isarstädter zurück ins Spiel zu kommen, ein weiterer Treffer gelang ihnen jedoch nicht mehr. Auf der anderen Seite sorgte Yannick Veilleux (59.) dann für die endgültige Entscheidung und den 5:1-Endstand. Am Dienstag, den 24. März 2026 starten die Eisbären Berlin in die Playoffs. Der Gegner im Viertelfinale sind die Straubing Tigers. Die Eisbären starten auswärts. Spiel eins der Best-of-Seven-Serie um den Einzug ins Halbfinale beginnt um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Cheftrainer Eisbären Berlin):„Ich bin mit unserem heutigen Spiel sehr zufrieden. Wir haben über die gesamte Spieldauer eine gute Leistung abgerufen. Unser Unterzahlspiel war sehr gut und wir konnten sogar per Shorthander in Führung gehen. Auch im Powerplay konnten wir einen wichtigen Treffer erzielen. Unsere Entwicklung in den letzten Wochen gefällt mir, jeder zeigt vollen Einsatz. Dafür werden wir belohnt. Gegen die Straubing Tigers wird es eine harte Serie. Die Tigers sind eine sehr gute Mannschaft. Wir konzentrieren uns aber ausschließlich auf uns.“ Kai Wissmann (Kapitän Eisbären Berlin):„Wir sind glücklich, uns direkt für das Viertelfinale qualifiziert zu haben. In den letzten Wochen haben wir zu unserem Spiel gefunden und uns stark verbessert gezeigt. Wenn wir defensiv so auftreten, wie in den Partien nach der Pause, sind wir schwer zu bezwingen. Wir freuen uns auf die Playoffs. Gegen Straubing wird es eine intensive und harte Serie. Uns ist bewusst, dass es sehr schwer wird. Wir sind aber bereit und selbstbewusst, dass wir gewinnen werden.“ Endergebnis Eisbären Berlin – EHC Red Bull München 5:1 (1:0, 3:1, 1:0) Aufstellungen Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller, Wissmann (C); Niemeläinen, Mik; Kretzschmar, Smith – Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Noebels, Dea, Kirk; Veilleux (A), Vikingstad, Eder; Hördler, Wiederer, Lancaster – Trainer: Serge Aubin EHC Red Bull München: Bibeau (Wolf) – Smits, Pokka; Wagner, Murphy; Sinn, Abeltshauser; Eisenschmid – DeSousa, Ferguson, Kastner; Ehliz, Hager, McKenna; Rieder, Brooks, Hirose; Schreiner, Heigl, Krening – Trainer: Oliver David Tore 1:0 – 09:47 – Wiederer (Smith) – EQ 1:1 – 20:43 – DeSousa (Murphy, Brooks) – EQ 2:1 – 24:13 – Tiffels (Kirk, Niemeläinen) – SH1 3:1 – 36:45 – Eder (Lancaster, Tiffels) – PP1 4:1 – 37:55 – Ronning (Tiffels, Müller) – EQ 5:1 – 58:05 – Veilleux (Vikingstad, Eder) – EQ Strafen Eisbären Berlin: 12 (0, 6, 6) Minuten– EHC Red Bull München: 10 (2, 8, 0) Minuten Schiedsrichter Sean MacFarlane, Jackson Kozari (Maksim Cepik, Patrick Laguzov) Zuschauer 14.200
Kein Sieg am letzten Spieltag (DEL) am letzten Spieltag in der PENNY DEL Saison 2025/2026 reisten die Dresdner Eislöwen zu den Fischtown Pinguins. Neben Rourke Chartier fehlten auch Tomas Andres und Tomas Sykora verletzungsbedingt. Felix Krüger und Paul Stocker waren in Leipzig. Im Tor startete Jussi Olkinuora. Beide Teams neutralisierten sich zunächst, doch in der vierten Minute gingen die Hausherren durch den Treffer von Ziga Jeglic in Führung. Kurz darauf folgte die erste Strafe und Eislöwe Sebastian Gorcik pausierte wegen Beinstellens. In Folge erspielte sich Bremerhaven mehrere Möglichkeiten, aber Olkinuora konnte parieren. Als die zwölfte Minute lief, baute Nino Kinder die Führung aus. Bis zur Pausensirene fiel kein Tor mehr und es ging mit dem 2:0 für Bremerhaven in die Pause. Aufgrund einer Strafe kurz vor Ende des ersten Drittels gegen Andy Miele wegen Stockschlags spielten die Gäste zu Beginn des Mittelabschnitts mehr als anderthalb Minuten in Überzahl. Ein Tor fiel jedoch nicht. Für die Pinguins traf wenig später Matthew Abt (24.) zum 3:0. Sein Mitspieler Alexander Friesen (27.) legte kurz darauf nach und erhöhte den Spielstand. Dresdens Emil Johansson hatte die Chance zu verkürzen, aber Bremerhavens Schlussmann war zur Stelle. Danach war es David Suvanto, der die nächste Möglichkeit hatte. Die Hausherren blieben hingegen weiter erfolgreich und Ludwig Byström (32.) erzielte einen weiteren Treffer. Daraufhin gab es einen Wechsel auf der Torhüter-Position. Für Olkinuora stand nun Janick Schwendener zwischen den Pfosten. Zudem gab es nach einem Bandencheck gegen Oliver Granz eine große Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe. In der 38. Minute erhielt Bremerhavens Rayan Bettahar zwei Minuten wegen Haltens, doch auch dieses Powerplay konnte nicht genutzt werden. Mit einem 5:0 für die Pinguins ging es in die nächste Pause. Im Schlussdrittel blieb es lange Zeit bis I dem Spielstand, bis in Minute 51 Bettahar den Puck einnetzte. Alec McCrea (58.) konnte für die Eislöwen noch einen Treffer erzielen. Am Ende gewann Bremerhaven mit 6:1. Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir sind nicht so gestartet, wie wir wollten und haben die Pucks nicht konsequent genug zum Tor gebracht, obwohl wir genau darüber vor dem Spiel gesprochen hatten. Beim ersten Gegentor haben wir zwar die Zuordnung gewonnen, aber nicht entschlossen genug verteidigt. Beim Stand von 0:5 haben wir im letzten Drittel noch einmal hart gekämpft, sind aber letztlich etwas zu kurz gekommen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, unseren Fans für ihre Stärke, ihre Unterstützung und ihre Energie während des ganzen Jahres zu danken. Es war eine schwierige Saison, aber unsere Fans sind uns immer treu geblieben – mit viel Energie und Begeisterung. Im Namen der Mannschaft, von mir persönlich und der gesamten Organisation: Vielen Dank.“
Red Bull MünchenRed Bull München unterliegt den Eisbären Berlin – Playoff-Viertelfinale gegen Ingolstadt (DEL) Der EHC Red Bull München musste sich am 52. und letzten Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 bei den Eisbären Berlin mit 1:5 (0:1|1:3|0:1) geschlagen geben. Vor 14.200 Zuschauern erzielte Chris DeSousa den Treffer für das Team von Trainer Oliver David, das die Hauptrunde auf dem vierten Platz beendet. Im Playoff-Viertelfinale kommt es zum Derby gegen den ERC Ingolstadt. Spiel eins findet am 24. März im SAP Garden statt. Spielverlauf Nach einem guten Start der Berliner fanden die Red Bulls immer besser ins Spiel, gefährlicher blieben zunächst jedoch die Eisbären. Liam Kirk hatte in der sechsten Minute das leere Tor vor sich, brachte den Puck aber nicht unter Kontrolle – eine Riesenchance. Auf der anderen Seite erzielten die Gäste mit ihrem aggressiven Forecheck Puckgewinne. Nach einem solchen traf DeSousa die Latte (10.). Doch statt 0:1 hieß es kurz darauf 1:0 für Berlin, weil Manuel Wiederer im darauffolgenden Konter Antoine Bibeau keine Chance ließ (10.). Der amtierende Meister hatte anschließend Chancen auf den zweiten Treffer, München auf den Ausgleich – am Spielstand änderte sich bis zur ersten Pause jedoch nichts mehr. Im Mittelabschnitt sorgte DeSousa mit einem sehenswerten Volleytreffer für einen Münchner Start nach Maß (21.). Hochklassig ging es weiter – mit hohem Tempo und viel Härte. Beide Teams kamen nun zu guten Offensivaktionen. Eine gehörte Frederik Tiffels, der Berlin in Unterzahl erneut in Führung brachte (25.). Die schnelle Antwort der Red Bulls verhinderte Eisbären-Goalie Jonas Stettmer gegen den auffälligen DeSousa (26.). Trotz weiterer Chancen blieb es lange beim knappen Vorsprung für die Gastgeber. In der Schlussphase des Drittels legten die Eisbären jedoch nach: Andreas Eder traf in Überzahl zum 3:1 (37.), ehe wenig später Ty Ronning mit dem 4:1 den Doppelschlag perfekt machte (38.). Das Team von Oliver David brauchte einen schnellen Treffer – und kam diesem in Überzahl ganz nah: DeSousa traf allerdings zum zweiten Mal an diesem Nachmittag das Gestänge (45.). Auch danach glaubten die Red Bulls an ihre Chance, doch trotz weiterer Möglichkeiten fiel kein zweiter Treffer. Auf der anderen Seite sorgte Yannick Veilleux mit dem 5:1 in der vorletzten Minute für die endgültige Entscheidung. Fabio Wagner: „Wir haben heute zu viele Zweikämpfe verloren und im zweiten Drittel zu viel Zeit auf der Strafbank verbracht. Das hat uns das Momentum genommen. Das Spiel müssen wir abhaken und uns auf die beste Zeit des Eishockey-Jahres vorbereiten. Wir sind in dieser Saison immer besser geworden – vor allem defensiv. Jetzt werden die Karten neu gemischt.“ Tore: 1:0 | 09:47 | Manuel Wiederer 1:1 | 20:43 | Chris DeSousa 2:1 | 24:13 | Frederik Tiffels 3:1 | 36:45 | Andreas Eder 4:1 | 37:55 | Ty Ronning 5:1 | 58:05 | Yannick Veilleux Zuschauer: 14.200
Straubing Tigers beenden Hauptrunde auf Platz 3 – Viertelfinale gegen Berlin (DEL) Mit dem Heimspiel gegen die Kölner Haie haben die Straubing Tigers die Hauptrunde der PENNY DEL Saison 2025/26 abgeschlossen. Die Niederbayern beenden die reguläre Saison mit 101 Punkten auf Platz 3 der Tabelle und treffen im Viertelfinale der Playoffs auf die Eisbären Berlin. Die Mannschaft von Headcoach Craig Woodcroft stellte in dieser Saison zudem einen neuen Vereins- Punkterekord auf. Mit 101 Zählern übertraf das Team den bisherigen Bestwert der Clubgeschichte. Die Viertelfinalserie der PENNY DEL Playoffs wird im Modus Best of Seven ausgetragen. Vier Siege sind notwendig, um das Halbfinale zu erreichen. Die Serie zwischen den Straubing Tigers und den Eisbären Berlin beginnt am Dienstag, 24. März, um 19:30 Uhr im Eisstadion am Pulverturm. Spiel zwei findet am Freitag, 27. März, um 19:30 Uhr in Berlin statt. Die weiteren Termine der Serie: Spiel 3 – Sonntag, 29. März, 14:00 Uhr, Straubing Spiel 4 – Dienstag, 31. März, 19:30 Uhr, Berlin Spiel 5* – Donnerstag, 2. April Spiel 6* – Samstag, 4. April Spiel 7* – Montag, 6. April *falls erforderlich Tickets für die ersten beiden Playoff-Heimspiele der Straubing Tigers im Viertelfinale sind bereits über den offiziellen Ticketshop sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
ESV KaufbeurenOvertime Niederlage in Spiel zwei (DEL2) Der ESV Kaufbeuren empfing zum zweiten Playdown-Spiel der aktuellen Serie den EHC Freiburg in der heimischen energie schwaben arena. Nachdem sich die Joker vergangenen Freitag in Freiburg mit 1:2 geschlagen geben mussten, war es umso wichtiger heute einen Sieg zu erringen. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass die Gäste aufgrund des Punktabstandes zum ESVK in der Hauptrunde mit einem Punkt Vorsprung in die Playdowns starteten. Im Line-up der Joker fehlte im Vergleich zum vorigen Spiel Vincent Schlenker, dafür war Fabian Koziol mit dabei. Im Tor startete Daniel Fießinger. Der ESV Kaufbeuren musste sich nach einem fast schon zu spannenden Spiel vor 3.100 (ausverkauft) Zuschauern mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben. Das erste Drittel startete, wie zu erwarten war, mit viel Tempo und körperbetontem Spiel von beiden Seiten. Den besseren Start erwischten die Joker. Nico Appendino schoss Richtung Tor, der Puck prallte mehrmals ab und landete schließlich vor Jere Laaksonen, der zum 1:0 verwandelte. Rot-Gelb setzte wenige Minuten später nach: Joe Cassetti schickte den schnellen Yannik Burghart über links, der in die Mitte zu D’Artagnan Joly passte. Letzterer machte das 2:0 für die Joker perfekt. Kurz darauf gab es auch schon die erste kleine Strafzeit für Lynden McCallum wegen hohen Stocks. Die Überzahl brachte kein Tor, allerdings konnte der ESVK seine Dominanz zu Beginn des Spiels festigen. Es folgte eine weitere Strafzeit gegen Freiburg in Person von Sameli Ventelä wegen Spielverzögerung. Auch hier machten es die Joker gut, konnten aber kein Tor erzielen. Der EHC Freiburg tat sich generell schwer, vor das Kaufbeurer Tor zu kommen. Die erste Riesenmöglichkeit hatte Fabian Ilstedt, der sein Glück nach vielen Freiburger Abprallern im linken Eck versuchte, jedoch an Daniel Fießinger scheiterte. Die Schiedsrichter ahndeten nun auch das erste Kaufbeurer Vergehen: Travis Turnbull musste wegen Behinderung für zwei Minuten raus, was den Gästen kein Tor einbrachte. Mit dem Abpfiff des ersten Drittels direkt nach einem Bully lag Lynden McCallum auf dem Eis, stand aber wenig später wieder auf. Nach Videobeweis erhielt Travis Turnbull zwei Strafminuten, da er dem Freiburger wohl einen Stockschlag mitgab. Die Freiburger taten sich aufgrund eines aggressiven Penalty Kills der Joker schwer, offensiv gefährlich zu werden. Sie schossen kein Tor. Wenig später hatten die Joker Riesenglück. Jonny Tychonick schlenzte von der blauen Linie den Puck nach vorne. D’Artagnan Joly stand genau vor Fabian Hegmann im Tor und fälschte die Scheibe mit dem Oberkörper zum 3:0 über die Linie ab. Nach dieser Situation wechselte Freiburg den Torwart. Patrik Červený stand von nun an im Freiburger Kasten. Es folgte eine Strafzeit gegen den ESVK. Jonas Fischer musste wegen Haltens des Stocks für zwei Minuten raus. Die Gäste blieben aber erneut ohne Erfolg in Überzahl. Kurz darauf brachten sich die Joker wieder in den Nachteil. D’Artagnan Joly erhielt zwei plus zwei Strafminuten wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge. Die Gäste machten nun richtig Druck nach vorne und belohnten sich das erste Mal an diesem Abend. Sameli Ventelä schlenzte von der blauen Linie in Richtung Slot, von wo Nikolas Linsenmaier den Puck hoch ins Tor zum 3:1 abfälschte. Die Wölfe ließen aber nicht nach. So setzte sich Lynden McCallum direkt vor Daniel Fießinger im Slot gegen Nicolas Appendino durch und bugsierte den Puck clever mit einer schnellen Bewegung am Schlussmann der Joker vorbei zum 3:2 über die Linie. Der ESV Kaufbeuren tat sich gegen die druckvolle Schlussoffensive der Gäste schwer und konnte sich glücklich schätzen, dass in dieser Druckphase der Schlusspfiff des zweiten Drittels ertönte. Die Pause unterbrach den Offensivdruck der Gäste nicht. Gleich zu Beginn des dritten Spielabschnitts fuhr Lukas Mühlbauer hinter das Kaufbeurer Tor und legte von dort zu Shawn O’Donnell in den Slot ab, der zum 3:3-Ausgleich traf. Die Wölfe hatten die Partie nun fest im Griff. Fabian Ilestedt schickte in der nächsten Situation Alexander De Los Rios über die linke Seite. Dieser passte nach rechts zu Tomas Schwamberger, welcher die Freiburger mit 4:3 in Führung brachte. Der Wendepunkt des Drittels kam in Minute 37, als Thore Weyrauch wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank musste. Gleich nach dem ersten Bully in Überzahl stellten die Joker das Wölfe-Tor zu, Travis Turnbull schlenzte von der blauen Linie ins Getümmel und Tyson McLellan netzte in letzter Konsequenz zum 4:4 ein. Im Anschluss ging es viel hin und her, jedoch konnte keine der beiden Mannschaften in regulärer Spielzeit den Deckel drauf machen, so ging es in die Verlängerung. Vier Minuten waren zusätzlich gespielt, da schlenzte Lynden McCallum in Richtung Tor. Kurz bevor die Scheibe Daniel Fießinger erreichte, fälschte Thore Weyrauch zum Endstand von 4:5 den Puck ab. Somit baut der EHC Freiburg durch den Vorsprung aus der Hauptrunde den Serienstand auf 3:0 aus.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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| EHC Waldkraiburg – EC Pfaffenhofen 8:2 (2:0, 3:1, 3:1) (BYL) Tor: [X] Lode (#40), Englbrecht (#45); Verteidigung: #5 Mertz, #10 F. Lode, #20 Rott, #50 Kokeš, #81 Cejka, #90 Loboda; Angriff: #7 P. Lode, #11 Dillmann, #25 Džeriņš, #34 Decker, #52 Lier, #63 Ruß, #68 Rosenkranz, #74 Maierhofer, #88 Vogl, #92 Revaj, #98 Zimmermann; Tore: 1:0 (5.) Vogl (Cejka); 2:0 (17.) Dillmann (Mertz, Vogl); 3:0 (21.) F. Lode (P. Lode, Decker); 4:0 (21.) Maierhofer (Dillmann, Vogl); 5:0 (28.) P. Lode (Lier, Rott); 5:1 (33.) Gebhardt (Eckl, Weber); 6:1 (44.) Džeriņš (Vogl, Decker, PP1); 7:1 (46.) Dillmann; 7:2 (58.) Weber (Gebhardt, Eckl); 8:2 (59.) Maierhofer (Džeriņš, Cejka, SH1); Zuschauer: 568, Strafen: Waldkraiburg 10 – Pfaffenhofen 10. EHC Waldkraiburg mit Traumstart in die finale Serie der Saison Wenn man von einem „Finale“ spricht, entsteht im Kopf des Zuhörers meist ein Bild von etwas Großem und Ehrwürdigem. Zwei Athleten oder Mannschaften, die zu den Besten ihres Fachs gehören, duellieren sich, um festzustellen, wer am Ende die Krone tragen darf. Weit entfernt vom Glamour dieser Vorstellung findet jedoch das Finale der Play-Down-Serie der Eishockey-Bayernliga statt. Es ist vielmehr als letzte Möglichkeit zu verstehen, eine schwierige Saison doch noch zu retten. In dieser Spielzeit treffen hier der EHC Waldkraiburg und – wie schon vor drei Jahren – der EC Pfaffenhofen aufeinander. Und im ersten von maximal sieben Aufeinandertreffen hatten die Waldkraiburger Löwen dabei klar die Nase vorne. Wie prognostiziert fehlten den Löwen auch in diesem Spiel erneut einige Stammkräfte. Allen voran Puck-Künstler Jakub Šrámek, aber auch Santeri Ovaska, Tim Ludwig, Bastian Rosenkranz und Daniel Hora standen nicht zur Verfügung. Unterstützung erhielt die Mannschaft dafür aus Landshut: Vom U20-Team des EV Landshut rückte der 17-jährige Julian Lier in den Kader, der auch in dieser Partie durchgehend zu überzeugen wusste und sich nahtlos in das Waldkraiburger Spiel einfügte. Als ausgeglichen konnte man den ersten Durchgang am Freitagabend zunächst noch beschreiben. Beide Teams schienen genau zu wissen, worum es in dieser Serie geht, und suchten entsprechend konzentriert nach ihren Möglichkeiten. Nach rund fünf Minuten brach dann Nico Vogl auf seiner linken Seite im Vorstoß durch. Ein weiterer Pfaffenhofener Verteidiger rutschte auf dem glatten Untergrund aus, sodass Waldkraiburgs Kapitän bis auf Höhe der Grundlinie vordringen konnte. Von dort spielte er einen halbhohen Pass in Richtung Tor, der zunächst etwas missglückt wirkte – doch genau dieser Puck wurde zum Problem für den Pfaffenhofener Torhüter. Der Puck prallte von der Rückseite seines Helmes ab und sprang von dort zum 1:0 in das Netz. In der Folge entwickelte sich ein eher chancenarmes Spiel, das dennoch lebhaft zwischen beiden Seiten des Feldes hin und her wogte. Eine der besseren Möglichkeiten der Gäste hatte Oliver Eckl, der während einer Überzahlsituation frei auf der linken Seite zum Abschluss kommen konnte. Doch der Pfaffenhofener Stürmer bekam seinen Schläger nicht mehr rechtzeitig an den Pass. Drei Minuten vor der ersten Pausensirene fiel schließlich das nächste Tor für die Löwen – und eines, das zeigt, dass die Durststrecke von Anthony Dillmann endgültig beendet scheint. Dillmann positionierte sich vor dem Tor, als René Mertz von der blauen Linie abzog. Statt hektisch zu reagieren, nahm Dillmann den Puck ruhig auf, legte ihn sich zurecht, wartete auf die sich öffnende Lücke und schob die Scheibe überlegt zum 2:0-Pausenstand ins Netz. Der zweite Durchgang begann dann besser, als man es sich in der Löwen-Kabine hätte ausmalen können – mit einem wahren Doppelschlag. Das 3:0 fiel nach nur 29 Sekunden und war eine echte Lode-Lode-Co-Produktion. Nach einem Schussversuch von Philipp Lode landete der Abpraller bei seinem Cousin Felix, der die Scheibe aus spitzestem Winkel per Rückhand im Tor unterbrachte. Gerade einmal 21 Sekunden später folgte bereits der nächste Treffer der Hausherren. Wieder war Anthony Dillmann beteiligt, der Florian Maierhofer mit einem perfekten Zuspiel in Szene setzte. Maierhofer tauchte allein vor Pfaffenhofens Schlussmann Kornreder auf, blieb eiskalt und schob die Scheibe links unten zum 4:0 über die Linie. Spätestens jetzt übernahmen die Löwen endgültig das Kommando in dieser Partie. Waldkraiburg schnürte die Gäste immer häufiger im eigenen Drittel ein – und das funktionierte sowohl bei gleicher Spielerzahl als auch während eigener Unterzahlphasen erstaunlich gut. Rund acht Minuten nach Beginn des Drittels jubelten die 568 Zuschauer in der Raiffeisen-Arena erneut, diesmal auch über eine schöne Szene mit Beteiligung von Julian Lier. Nach einem langen Pass war der junge Landshuter beinahe frei durch und auf dem Weg zum Gästetor. Zwar konnte Pfaffenhofens Anton Münzhuber ihm den Puck noch vom Schläger spitzeln, doch landete die Scheibe direkt beim mitgelaufenen Philipp Lode. Dieser nahm den Puck aus dem Halbfeld auf und vollendete entschlossen zum 5:0. Wie schnell es jedoch auch in einem dominanten Spiel gefährlich werden kann, zeigte sich in der 33. Minute. Nach einem schnellen Konter der Gäste stand Robert Gebhardt plötzlich frei vor Christoph Lode im Waldkraiburger Tor. Der Pfaffenhofener Stürmer spielte die Situation sauber aus und verkürzte zum 5:1, was gleichzeitig den Spielstand zur zweiten Pause bedeutete. Unbeeindruckt von diesem Gegentreffer kehrten die Löwen zum Schlussdrittel aufs Eis zurück und setzten ihre starke Vorstellung fort. In der 44. Minute agierte Waldkraiburg in Überzahl und hatte sich im Drittel der Gäste festgesetzt. Der erste Abschluss von Andris Džeriņš wurde noch geblockt, doch der lettische Angreifer blieb dran. Beim zweiten Versuch setzte er den Puck präzise in den linken oberen Winkel – diesmal hinter Fabio Marx, der zur zweiten Hälfte des Spiels für Kornreder zwischen die Pfosten gerückt war. Nur zwei Minuten später ließ Waldkraiburg endgültig keinen Zweifel mehr am Ausgang dieser Partie. Anthony Dillmann startete von der eigenen Grundlinie aus mit dem Puck am Schläger zu einem bemerkenswerten Solo. Der Stürmer ließ dabei nicht weniger als fünf Pfaffenhofener Feldspieler stehen, ehe er auch den sechsten Mann im Gäste-Trikot – den Torhüter – überwand und den Puck halbhoch rechts zum 7:1 ins Netz setzte. In der verbleibenden Spielzeit schalteten die Löwen einen Gang zurück, ohne dabei jedoch die notwendige Konzentration zu verlieren. Man spielte kontrolliert und ließ den Gästen kaum noch Möglichkeiten, zurück ins Spiel zu finden. Zwei Minuten vor dem Ende gelang Pfaffenhofen durch Weber zwar noch ein schöner Treffer zum 7:2, doch nur 46 Sekunden später stellten die Löwen den alten Abstand wieder her. Džeriņš setzte sich in eigener Unterzahl auf der rechten Seite durch und bediente Florian Maierhofer im Slot. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und erzielte mit seinem zweiten Treffer des Abends den 8:2-Endstand. Damit erwischte der EHC Waldkraiburg einen nahezu perfekten Start in die finale Serie der Saison und sicherte sich im ersten Spiel der Best-of-Seven-Serie eine deutliche Führung.
Türkheim CelticsCeltics stehen im Finale um die bayerische Bezriksligameisterschaft (BBZL) Nachdem Spiel 2 am Freitag aufgrund eines Defekts an der Eismaschine nach dem ersten Drittel abgebrochen wurde und keine Wertung der Partie erfolgte, standen sich der ESV Türkheim und der EHC Waldkraiburg am Sonntag bei einem Serienstand von 0:1 für den ESVT erneut gegenüber. Diesmal aber auswärts in Waldkraiburg. Die Celtics reisten ohne Jakob Bottner an, der sich am Freitag verletzte und für den Rest der Saison ausfällt. Außerdem fehlte Florian Döring ebenfalls verletzungsbedingt. Im Tor stand wieder Michi Bernthaler. Die erste Topchance der Partie gehörte den Celtics, doch diese konnte noch nicht genutzt werden. Kurz darauf war auch Waldkraiburg im Spiel angekommen. Den Löwen merkte man an, dass sie alles tun wollten um ein Spiel 3 zu erzwingen. Und so nutzte Sebastian Stanik in der 5. Minute eine Unachtsamkeit in der Celtics-Defensive zum 1:0 für Waldkraiburg. Doch Türkheim hatte direkt eine Antwort parat und konnte durch Maxi Sams nur zwei Minuten später ausgleichen. Doch Waldkraiburg ging in der 13. Minute erneut in Führung. Torschütze war Sebastian Mair unter der Eggen. Doch prompt folgte wieder der Türkheimer Ausgleich. Mathias Wexel eroberte die Scheibe und schob unhaltbar zum 2:2 ein. Und es kam noch besser für die Celtics. In der 19. Minute konnten Jonas Müller und Christoph Vogel mit einem Doppelschlag auf 2:4 erhöhen. Kurz danach war Drittelpause. Türkheim kam fantastisch aus der Kabine und wollte sich auf der Führung nicht ausruhen. Zwei Überzahltore in der 23. und 29. Minute durch Jonas Müller und Max Schorer stellten die Weichen endgültig auf Sieg. Doch Waldkraiburg blieb nach wie vor brandgefährlich und hatte vor allem mit ihrer Paradereihe um Stanik und Hradek einige gute Möglichkeiten. Allerdings verteidigten die Celtics bärenstark und auch Michi Bernthaler zeichnete sich mehrfach mit guten Paraden aus. Und so ging es bei einem Spielstand von 2:6 zum zweiten Mal in die Drittelpause. Im letzten Spielabschnitt warf Waldkraiburg nochmal alles nach vorne. Doch eine geschlossene Mannschaftsleistung des ESVT machte alle Angriffsbemühungen der Löwen zunichte. Maxi Sams machte schließlich in der 55. Minute mit dem 2:7 endgültig den Deckel drauf. Die rund 50 mitgereisten Celtics Fans nun endgültig aus dem Häuschen, machten ordentlich Lärm und bis zum Ende blieb es bei diesem Spielstand, der den Finaleinzug für die Celtics bedeutet. Nach der Partie feierten Fans und Mannschaft ausgiebig das Erreichen des Finales um die bayerische Bezirksligameisterschaft. Hier kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem Lokalrivalen aus Bad Wörishofen. Eishockeyherz, was willst du mehr? Alle Infos zum Finale folgen zeitnah. Torschüsse: Waldkraiburg 35 ESVT 32 Strafzeiten: Waldkraiburg 8 min Türkheim 10 min Zuschauer: 150
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinFASS gewinnt auch zweites Finalspiel (RLO) Der dritte Titelgewinn in Folge rückt für FASS Berlin immer näher, denn auch das zweite Finalspiel gegen die Schönheider Wölfe ging an die Berliner. 5:2 (3:2, 0:0, 2:0) gewann FASS vor 558 Zuschauerinnen und Zuschauern und führt nun in der Best-of-Five-Serie mit 2:0. Am Samstag legte FASS vor, Schönheide musste also schon gewinnen, damit der Druck am nächsten Wochenende nicht noch größer wird. FASS trat im Vergleich zum Vortag in unveränderter Aufstellung mit 19 Feldspielern an, bei den Wölfe war Luca Schwarzmeier mit dabei und so standen ebenfalls 19 Feldspieler zur Verfügung. Eric Steffen bei FASS und Kevin Kopp bei den Wölfen begannen im Tor. DAS SPIEL Schönheide griff auch gleich an und sie hatten die ersten Chancen des Spiels. Erst nach einigen Minuten kamen die Gastgeber zu Torabschlüssen. Der erste Treffer ging an die Wölfe, Jan Meixner hatte in der 5. Minute keine Probleme, einen Querpass von Ricco Warkus zum 0:1 einzuschießen. FASS versuchte zu antworten, doch auch ein erstes Powerplay brachte keinen Erfolg. Schönheide griff weiter mit an und so war es ein abwechslungsreiches Spiel. Die 11. Minute brachte FASS den Ausgleich, Oliver Noack traf nach Vorlage von Moritz Miguez. 77 Sekunden später schoss Tomas Rubes den Puck ins lange Eck des Berliner Tores und die Wölfe führten wieder. Diese hielt 101 Sekunden, dann erzielte Dennis Thielsch das 2:2. 140 Sekunden vor der Pause nutzte FASS sein zweites Powerplay des Drittels aus. Ein Schuss von Gregor Kubail wurde abgefälscht und senkte sich als Bogenlampe ins Tor. So führten die Weddinger nach 20 Minuten 3:2. Schönheide hatte zu Beginn des Mittelabschnitts einige gute Chancen, sie scheiterten aber am Berliner Torhüter. Sie blieben überlegen und die Angriffe von FASS wurden gut gestört; so hatten die Gastgeber nicht viele Möglichkeiten. Und auch das sonst starke Powerplay half nicht, den Weddingern allerdings auch nicht. Es blieb ein torloses Drittel und somit stand ein spannender Schlussabschnitt bevor. Dieses begann mit einer Strafe von vier Minuten gegen FASS und somit einem langen Powerplay der Gäste, doch wieder gelang kein Tor. FASS war effektiver, bei angezeigter Strafe gegen die Wölfe konnte Daniel Volynec in der 48. Minute auf 4:2 erhöhen – und sorgte damit für eine Vorentscheidung. Die Wölfe kämpften weiter und zogen 120 Sekunden vor dem Ende den Torhüter, allerdings erfolglos. Dafür konnte Henry Haase mit der Schlusssirene das 5:2 erzielen. Die bessere Chancenverwertung und ein starker Eric Steffen im Tor sicherten FASS den Sieg und damit die 2:0-Serienführung. DER AUSBLICK Weiter geht es in der Serie am Samstag um 17:00 Uhr im Wolfsbau von Schönheide, ein eventuelles viertes Spiel würde am Sonntag um 15:00 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion stattfinden. DIE STATISTIK FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Haase, Heinicke; Kruggel, Licitis; Falk, Miethke; Berlin – Volynec, Kubail, Braun; O. Noack, Miguez, L. Noack; Thielsch, Fiedler, Jentzsch; Balzer, Weihrauch, Flemming. Tore: 0:1 (04:19) Meixner, 1:1 (10:51) O. Noack (Miguez), 1:2 (12:08) Rubes, 2:2 (13:49) Thielsch (Jentzsch, Fiedler), 3:2 (17:40) Kubail(Braun, Jentzsch); 4:2 (47:46) Volynec (Kubail, Braun), 5:2 (59:58) Haase ENG. Schiedsrichter: Hecker, Metzkow – Gläser, Niedermeyer. Strafen: FASS 14 (2/6/6), Wölfe 16 (8/4/4). Zuschauer: 558.
Schönheider WölfeSchönheide verliert auch Finalspiel 2 in Berlin (RLO) Die Schönheider Wölfe haben auch das zweite Spiel im Finale der Regionalliga Ost verloren. Nur rund 24 Stunden nach der 1:5-Heimniederlage in Spiel 1 unterlag das Team von Coach Sven Schröder im Berliner Erika-Heß-Eisstadion bei FASS Berlin mit 2:5 (3:2, 0:0, 2:0). Trotz zweimaliger Führung im ersten Drittel konnten die Erzgebirger die Partie nicht zu ihren Gunsten drehen, sodass FASS Berlin in der Best-of-5-Serie nun mit 2:0 führt. Die Partie begann aus Sicht der Wölfe zunächst auch vielversprechend. In der 5. Spielminute gingen die Gäste durch Jan Meixner mit 1:0 in Führung. Schönheide zeigte zunächst ein engagiertes Auftreten und hielt die Partie auf Augenhöhe. Doch in der 11. Minute kam FASS Berlin zum Ausgleich. Oliver Noack traf zum 1:1, nachdem sich die Wölfe zuvor einen Wechselfehler geleistet hatten. Die Erzgebirger ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und antworteten schnell. Nur gut eine Minute später stellte Tomas Rubes mit seinem Treffer zum 2:1 die erneute Führung für Schönheide her. Die Gastgeber fanden allerdings erneut eine Antwort. In der 14. Minute gelang Dennis Thielsch der Treffer zum 2:2, nachdem die Wölfe-Offensive in dieser Situation die Defensivarbeit vernachlässigt hatte. Kurz vor der ersten Pause brachte schließlich eine Überzahlsituation die erste Führung für die Berliner. Nachdem sich Schönheide zuvor mehrere – teilweise unnötige – Strafzeiten eingehandelt hatte, nutzte FASS diese Gelegenheit eiskalt aus. Gregor Kubail traf im Powerplay zum 3:2 (18.). Im Mittelabschnitt blieb die Partie weiterhin eng. Zunächst mussten die Wölfe noch 58 Sekunden Unterzahl aus dem ersten Drittel überstehen, was der Defensive um Torhüter Kevin Kopp gelang. Im weiteren Verlauf erhielten auch die Erzgebirger ihre Möglichkeiten in Überzahl – unter anderem in der 23. und 34. Minute. Allerdings fehlte es den Gästen in diesen Situationen an der nötigen Konsequenz im Abschluss, sodass der Ausgleich nicht gelingen wollte. Doch auch FASS Berlin hatte im zweiten Drittel Chancen, die Führung auszubauen. Kurz vor der zweiten Pause kamen die Hausherren selbst zu einem Powerplay (36. Minute), doch diesmal hielt die Wölfe-Defensive stand. So blieb der Mittelabschnitt torlos. Beide Mannschaften präsentierten sich defensiv stabil, während die Torhüter Eric Steffen auf Berliner Seite und Kevin Kopp für Schönheide ihre Teams mit starken Paraden im Spiel hielten. Mit Beginn des Schlussdrittels blieb die Spannung hoch. Gleich zu Beginn bot sich den Wölfen eine weitere Gelegenheit in Überzahl (42. Minute), doch auch diesmal blieb das Powerplay der Gäste ohne Ertrag. Stattdessen gelang den Berlinern in der 48. Minute der nächste Treffer. Bei angezeigter Strafe gegen Schönheide nutzte FASS die Situation und Daniel Volynec erzielte das vorentscheidende 4:2 für die Gastgeber. Die Wölfe bemühten sich dennoch weiterhin, den Anschluss zu erzielen, doch auch eine weitere Überzahlsituation in der 54. Minute blieb ungenutzt. Die Chancenverwertung und insbesondere das Powerplay waren in beiden bisherigen Finalspielen schlicht nicht konsequent genug, um die Berliner ernsthaft unter Druck zu setzen. In der Schlussphase setzte Schönheide alles auf eine Karte und nahm Torhüter Kevin Kopp zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch statt des erhofften Anschlusstreffers setzte FASS den Schlusspunkt. Zwei Sekunden vor dem Ende traf Henry Haase ins leere Tor zum 5:2-Endstand. Damit liegen die Schönheider Wölfe nach zwei Finalspielen mit 0:2 in der Serie zurück und stehen bereits mit dem Rücken zur Wand. Für die Erzgebirger heißt es ab jetzt - Verlieren verboten. Spiel 3 der Best-of-5-Serie findet am Samstag, den 21. März 2026 um 17:00 Uhr im Wolfsbau statt. Dort müssen die Wölfe unbedingt gewinnen, um das Finale noch zu verlängern und ein viertes Spiel zu erzwingen. FASS Berlin hingegen reist mit zwei Matchpucks ins Erzgebirge. Doch im Lager der Wölfe gilt das Motto – „Wölfe geben niemals auf!“
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