IHP NachrichtenDienstag 24.März 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Sonntag, Montag und Dienstag mit insgesamt 22 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin, aus dem Nachwuchs-Eishockey und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ravensburg TowerstarsTOWERSTARS KÖNNEN DAS ERSTE BREAK NICHT VERHINDERN (DEL2) In der Playoff-Viertelfinalserie der Towerstars gegen die Bietigheim Steelers gab es am Sonntagabend den ersten Auswärtssieg. Vor fast ausverkauften Rängen der CHG Arena brachten sich die Towerstars mit unnötigen Strafzeiten schon im Startabschnitt selbst auf einen falschen Weg. Am Ende stand ein 2:5 zu Buche, die Steelers führen in der Serie damit mit 2:1. Schon in den Startminuten hingen die Towerstars mächtig in den Seilen und fanden in ihren ersten Wechseln keinen Zugriff ins Spiel. Bereits nach 70 Sekunden musste Towerstars-Goalie Nico Pertuch die erste Großchance von Bietigheims Topstürmer Jack Dugan parieren. Nach teils powerplayähnlichen Szenen im Ravensburger Drittel verbuchten die Towerstars nach knapp sechs Minuten dann auch endlich ihre erste Chance. Nach starkem Pass von Erik Karlsson zog Mark Rassell direkt ab, ein gegnerischer Schläger lenkte die Scheibe jedoch über das Tor. Nur Sekunden später kam es zum ersten Dämpfer des Abends. Ryan Odude war im Zweikampf zu spät dran und musste wegen Beinstellens auf die Strafbank, das fällige Powerplay nutzten die Ellentaler konsequent. Jack Dugan hatte am linken Bullykreis alle Zeit der Welt für einen Handgelenksschuss, der letztlich im kurzen Eck zum 0:1 einschlug. Die Szene sollte das Hauptproblem des Abends markieren. Die Towerstars hinkten in den Zweikämpfen meist hinterher, gewannen nur wenige Bullys in der eigenen Zone und leisteten sich weiterhin zu viele unnötige Fouls. Mit sprichwörtlich brutaler Konsequenz nahm Bietigheim das Geschenk an. Cole Fonstad hämmerte die Scheibe in der 9. Minute zum 0:2 in die Maschen, sieben Minuten später legte Brett Kemp mit dem 0:3 das dritte Powerplay-Tor nach. Nico Pertuch machte fortan seinem Kollegen Ilya Sharipov Platz. Da die Towerstars eine eigene Überzahlgelegenheit in der 10. Minute ausließen, ging es mit einem ziemlich frustrierenden Drei-Tore-Rückstand in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt wirkten die Towerstars in der eigenen Zone sortierter, was ihnen auch mehr Selbstvertrauen im Spiel nach vorne verlieh. In der 27. Minute hatte Alex Ahlroth eine gute Einschusschance auf halblinker Seite. Danach spielte sich viel in der neutralen Zone ab, sowohl das Ravensburger als auch das Bietigheimer Forechecking agierten effektiv. Das sah zeitweise nicht gerade attraktiv aus, zumal viele Scheiben versprangen und bei den Towerstars auch Pässe über kurze Distanzen nicht wirklich präzise ankamen. Einen Lichtblick sahen die Ravensburger Fans allerdings drei Minuten vor der zweiten Pause. Bei einem Entlastungsangriff in numerischer Unterzahl verzettelten sich die Steelers an der blauen Linie, Julian Eichinger schickte Marvin Schmidt auf die Reise und dieser traf entschlossen zum 1:3-Anschlusstreffer – ein Hoffnungsschimmer für den Schlussabschnitt. Es sprach für sich, dass die Towerstars im Schlussdrittel einen schnellen Treffer brauchen würden. Die Möglichkeit dazu war da, denn eine aus dem Mitteldrittel übernommene Strafzeit gegen die Steelers lief noch fast eine Minute weiter. Doch auch diese Überzahlchance blieb ungenutzt. Noch eher zu guten Möglichkeiten kamen die Towerstars beim Spiel fünf gegen fünf. Doch die Qualität der Schüsse reichte nicht aus, um Steelers-Keeper Olafr Schmidt in Verlegenheit zu bringen. Ganz anders die Gäste aus dem Ellental: Nach einem schlampigen fliegenden Wechsel setzte es in der 52. Minute die nächste Strafzeit, Cole Fonstad erhöhte auf 1:4. In einer zerfahrenen Schlussphase keimte nochmals Hoffnung auf, als Louis Latta bei gezogenem Torhüter auf 2:4 verkürzte. Mehr wollte den Oberschwaben an diesem „gebrauchten“ Abend aber nicht mehr gelingen. Eher statistischen Wert hatte in der Schlussminute das 2:5, als Alexander Preibisch ins leere Ravensburger Tor einschob. „Es war heute eine große Enttäuschung. Wir leisteten uns zu viele Strafzeiten, gewannen keine Bullys und unsere Leistungsträger haben heute keinen Unterschied gemacht“, sagte Towerstars-Coach Bo Subr nach dem Spiel. Am Mittwoch haben die Towerstars die Chance, sich den verlorenen Heimvorteil in der Serie wieder zurückzuholen. Spielbeginn in der Bietigheimer EgeTrans Arena ist um 19:30 Uhr, Sporteurope.TV überträgt das Spiel live.
Eisbären RegensburgEISBÄREN GEWINNEN LÄNGSTES SPIEL DER DEL-2-GESCHICHTE: 6:5-SIEG NACH VIERTER OVERTIME IN ROSENHEIM - Regensburg holt sich 2:1-Serienführung in hochdramatischem Derby gegen die Starbulls (DEL2) Ein Spiel, das Eishockey-Geschichte geschrieben hat: Im längsten Duell der DEL-2-Historie hat sich Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt auswärts in der vierten Overtime den wichtigen zweiten Erfolg in der Play-off-Viertelfinalserie gegen die Starbulls Rosenheim gesichert. Nach 123 packenden und intensiven Minuten Eishockey mit sieben dramatischen Dritteln Spielzeit schoss Bryce Kindopp das erlösende und entscheidende Tor zum 6:5-Endstand (0:2/3:1/2:2/0:0/0:0/0:0/1:0). Damit brachte er seine Oberpfälzer in der ersten Play-off-Runde („Best of Seven“) mit 2:1 nach Siegen in Front und vollendete, was sich im hochspannende Derby zuvor aufgebaut hatte. Denn nach dem ersten Drittel hatten die EBR noch mit 0:2 zurückgelegen – Maximilian Adam (6. Minute) und Teemu Pulkkinen (14. in Überzahl) hatten für das Heimteam getroffen. Zwar verkürzten die Gäste durch Donát Péter kurz nach Wiederbeginn auf 1:2 (22.). Doch kurz darauf war es abermals Pulkkinen, der einnetzte und mit dem 3:1 den alten Abstand wiederherstellte (25.). Mit einem Kraftakt kämpften sich die Domstädter aber noch im Mittelabschnitt zurück: Erst verkürzte Corey Trivino (29.), dann glich Kindopp gar aus (31.). Durch 22 unachtsame Sekunden im vermeintlichen Schlussdurchgang rückte ein Auswärtssieg der Rot-Weißen dann aber in weite Ferne: Erst schoss Ville Järveläinen platziert unter die Latte zum 4:3 für die Oberbayern (47.), dann komplettierte Pulkkinen seinen Hattrick mit dem 5:3 (48.). Doch die Eisbären bäumten sich noch einmal auf – Samuel Payeur stellte mit seinem 4:5 den Anschluss wieder her (55.). Und 34 Sekunden vor dem Ablauf der regulären Spielzeit, Regensburgs Keeper Jonas Neffin hatte seinen Platz schon für einen zusätzlichen Feldspieler geräumt, versenkte er einen Abpraller zum 5:5-Ausgleich im SBR-Tor (60.) und erzwang damit die Verlängerung. Trotz teils bester Chancen auf beiden Seiten blieben in dieser anschließend satte drei ganze Durchgänge torlos. In der 116. Minute glaubten dann viele der 4425 Fans im ausverkauften Rofa-Stadion an der Mangfall, die Entscheidung erlebt zu haben: Fabian Dietz hatte einen Distanzschuss der Hausherren zum vermeintlichen Sieg in die Maschen abgefälscht. Doch die Unparteiischen schritten zum Videobeweis und nahmen den Treffer nach intensivem Studium der Bilder aufgrund eines Hohen Stocks zurück. Nach Ext 122 Minuten und 35 Sekunden zappelte der Puck dann im Starbulls-Gehäuse – Kindopp, der nur ob der kurzfristigen Sperre von EBR-Angreifer David Morley ins Aufgebot gerückt war, hatte die Partie mit dem 6:5 für seine Farben, seinem zweiten Tor und dritten Scorerpunkt des Abends, beendet. Am Mittwoch, 25. März, geht es bereits mit Spiel drei weiter: Ab 20 Uhr gastiert Rosenheim ab 20 Uhr zum vierten Duell ersten Play-off-Runde in der Donau-Arena. Letzte Tickets für das Regensburger Heimspiel gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Erneut änderte sich das Aufgebot des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg kaum im Vergleich zu den vorherigen Duellen: Einzig die Sperre des bisherigen Play-off-Topscorers David Morley zwang Trainer Peter Flache vor dem dritten Duell der Viertelfinalserie („Best of Seven“) gegen die Starbulls Rosenheim zu einer Umstellung im Angriff. So ersetzte auswärts vor 4425 Fans im ausverkauften Rofa-Stadion an der Mangfall Bryce Kindopp seinen kanadischen Landsmann in der ersten Sturmformation. Zwischen den Pfosten startete Goalie Jonas Neffin, Konrad Fiedler nahm als Backup auf der Bank Platz – die jungen Cole Danielsmeier und Jonathan Peper standen nicht im Kader (beide für das DNL-Team im Einsatz). Ferner liefen die Oberpfälzer ohne Verteidiger Max Merkl sowie die Stürmer Yuma Grimm (überzählig) Marks Jirgensons, Lukas Krieger (beide ebenfalls DNL) und Noel Saffran (in der Endrunde nicht spielberechtigt) auf. Nach starkem Start gerieten die Rot-Weißen trotzdem früh in Rückstand: Mit einem Schuss aus dem Rückraum brachte Ex-Nationalspieler Maximilian Adam die Hausherren nach nur sechs Minuten mit 1:0 in Front – Neffin war dabei die Sicht verdeckt. Trotz Regensburger Überlgenheit und Chancenplus erhöhten die Oberbayern anschließend gar auf 2:0. Teemu Pulkkinen kam im Powerplay zentral zum Schuss und nagelte den Puck genau unter die Latte (14. Minute). Doch auch davon ließen sich die Gäste nicht aus dem Konzept bringen und boten weiter einen starken Auftritt. Erst Anschluss, dann nächster Nackenschlag Mehr als verdient war dementsprechend der 1:2-Anschlusstreffer kurz nach der ersten Pause: Kevin Slezak stibitzte in der Offensive den Puck, leitete ihn sofort zu Jeremy Bracco weiter, der direkt an den besser postierten Donát Péter abspielte – und Letzterer netzte ein (22.). Doch der Jubel der Eisbären war kaum verklungen, da stellten die Grün-Weißen den alten Abstand bereits wieder her: Pulkkinen lenkte einen Schlenzer von Shane Hanna an Neffin vorbei zum 3:1 in die Maschen (25.). Doch der abermalige Nackenschlag schien die Eisbären nur noch mehr zu motivieren. In einer starken Phase sorgten sie binnen weniger Minuten für den Ausgleich. Erst war es Corey Trivino, der nach einer guten Chance von Bryce Kindopp am schnellsten reagierte und aus schier unmöglichem Winkel gedankenschnell reagierte und Heimkeeper Christopher Kolarz anschoss, von dem aus der Puck zum 2:3 im Tor landete (29.). Dann war es Kindopp selbst, der direkt vor dem gegnerischen Gehäuse einen Schuss von Sean Giles unhaltbar zum 3:3 abfälschte (31.). SBR-Doppelschlag lässt Chancen schwinden So ging es mit einem Remis in den vermeintlichen Schlussabschnitt, in dem sich eine völlig offene Partie entwickelte. Doch in 22 unachtsamen Sekunden zogen die Bullen plötzlich wieder mit zwei Treffern davon. Nach starker Kombination tauchte Ville Järveläinen im Slot auf und nagelte den Puck zum 4:3 für Rosenheim unter die Latte (47.) – und kurz darauf gab Pulkkinen einem Adam-Schuss direkt vor Neffin eine neue Richtung und machte so mit dem 5:3 seinen Hattrick perfekt (48.). In der spannenden Schlussphase der Regulären Spielzeit lief den Eisbären anschließend zunehmend die Zeit davon – denn selbst nach dem neuerlichen Anschluss durch Samuel Payeur, der einen Abstimmungsfehler in der Hintermannschaft der Grün-Weißen zum 4:5 genutzt hatte (55.) lagen sie noch mit einem Treffer zurück. Nach einer Auszeit nahm Flache seinen Torsteher Neffin zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis – und Regensburg belohnte den Mut: Payeur schob 34 Sekunden vor Drittelende einen Abpraller zum umjubelten 5:5 an Kolarz vorbei (60.). Es folgte also die historische Verlängerung, in der zunächst drei ganze Zusatzdrittel torlos blieben – und das trotz teils bester Möglichkeiten auf beiden Seiten. Kolarz entschärfte mehrfach Alleingänge und Direktabnahmen der Regensburger, bei denen mit den Kräften zunehmend auch die Schussgenauigkeit schwand. Gegenüber parierte Neffin alle Abschlüsse der Rosenheimer und bekam dabei gleich zwei Mal Unterstützung von Pfosten und Latte. Kurz vor Ablauf der dritten Overtime, in der 116. Minute, schien dann aber die Entscheidung gefallen zu sein: Fabian Dietz hatte einen Distanzschuss der Hausherren zum vermeintlichen Rosenheimer Sieg in die Maschen abgefälscht. Doch die Unparteiischen schritten zum Videobeweis und nahmen den Treffer nach intensivem Studium der Bilder aufgrund eines Hohen Stocks zurück. Und so kam es, dass es, nach der sechsten Pause (!), in die vierte Overtime ging. Und in dieser, dem siebten Spielabschnitt, nach über zwei Stunden reiner Netto-Spielzeit, über fünfeinhalb Stunden nach Beginn der Partie, erlöste dann Kindopp alle Beteiligten mit seinem Tor. Nach exakt 122 Minuten und 35 Sekunden hartem und untensivem Kampf beendete er mit seinem Treffer zum 6:5-Endstand das längste Duell der DEL-2-Geschichte und mit diesem auch das längste Spiel in der Regensburger Eishockey-Geschichte. Trivino hatte ein Anspiel vor Kolarz gewonnen, Giles direkt abgezogen – der Abpraller landete direkt vor Kindopp, der sich einmal schnell drehte und ins leere Tor einnetzte (123.). In der ersten Runde der Play-offs steht es damit 2:1 nach Siegen für die Donaustädter. Am Mittwoch, 25. März, geht es bereits mit Spiel drei weiter: Ab 20 Uhr gastiert Rosenheim ab 20 Uhr zum vierten Duell ersten Play-off-Runde in der Donau-Arena. Das fünfte Aufeinandertreffen steigt dann am kommenden Freitag, 27. März, wiederum an der Mangfall (Beginn 19:30 Uhr). Tickets für das Regensburger Heimspiel gibt es unter www.ebr.live. Statistik Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg 5:6 n. V. (2:0/1:3/2:2/0:0/0:0/0:0/0:1) Sonntag, 22. März 2026 – Rofa-Stadion Rosenheim – Beginn: 17 Uhr. Aufstellungen Rosenheim: Christopher Kolarz (122:35 Minuten) und Louis Müller (beide Tor) – Shane Hanna, Dominik Tiffels, Maximilian Adam, Maximilian Vollmayer, Leon Van der Linde (2 Strafminuten), Joel Keussen und Tobias Beck (alle Abwehr) – Lukas Laub (A/2), C. J. Stretch (C), Ville Järveläinen (A), Wyatt Schingoethe, Scott Feser (2), Teemu Pulkkinen (2), Sebastian Zwickl, Luigi Calce, Dominik Kolb, Fabian Dietz, Lewis Zerter-Gossage und Lars Bosecker (alle Sturm). – Trainer: Jari Pasanen (Headcoach) sowie Jamie Bartman (Assistent). Regensburg: Jonas Neffin (120:56 Minuten/2 Strafminuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles (2), Guillaume Naud, Pascal Zerressen, Nick Mähler, Patrick Demetz (4), Marian Bauer und Jakob Weber (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino, Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Donát Péter, Jeremy Bracco, Pierre Preto (A), Samuel Payeur (2), Matěj Leden, Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Constantin Ontl (A/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Strafminuten: Rosenheim 8 – Regensburg 10. Zuschauer: 4425 (Rofa-Stadion Rosenheim – ausverkauft). Schiedsrichter: Benjamin Hoppe und Lukas Voit (beide Hauptschiedsrichter) sowie Matthäus Riemel und Simon Hintermeier (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 1:0 (6. Minute) Maximilian Adam (Ville Järveläinen, C. J. Stretch); 2:0 (14./PP1) Teemu Pulkkinen (Shane Hanna, Scott Feser); 2. Drittel: 2:1 (22.) Donát Péter (Jeremy Bracco, Kevin Slezak); 3:1 (25.) Teemu Pulkkinen (Shane Hanna, Scott Feser) 3:2 (29.) Corey Trivino (Bryce Kindopp, Guillaume Naud); 3:3 (31.) Bryce Kindopp (Sean Giles, Jakob Weber); 3. Drittel: 4:3 (47.) Ville Järveläinen (C. J. Stretch, Dominik Tiffels); 5:3 (48.) Teemu Pulkkinen (Maximilian Adam, Scott Feser); 5:4 (55.) Samuel Payeur (Patrick Demetz, Jakob Weber); 5:5 (60./EA) Samuel Payeur (Nick Mähler, Donát Péter); 1. Overtime: – 2. Overtime: – 3. Overtime: – 4. Overtime: 5:6 (123./GWG) Bryce Kindopp (Sean Giles, Corey Trivino). Serienstand: Rosenheim 1 – Regensburg 2 (1. Runde Play-offs – Viertelfinale – „Best of Seven“). Die Termine der Serie: Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg (1. Runde Play-offs – Viertelfinale – „Best of Seven) Spiel 1: Dienstag, 17. März, 19:30 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim: 2:3 (1:1/1:1/0:1) – Serienstand: Rosenheim 0 – Regensburg 1; Spiel 2: Freitag, 20. März, 20 Uhr - Donau-Arena Regensburg: 1:5 /1:3/0:0/0:2) – Serienstand: Rosenheim 1 – Regensburg 1; Spiel 3: Sonntag, 22. April, 17 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim: 5:6 n. V. (2:0/1:3/2:2/0:0/0:0/0:0/0:1) – Serienstand: Rosenheim 1 – Regensburg 2; Spiel 4: Mittwoch, 25. März, 20 Uhr – Donau-Arena Regensburg; Spiel 5: Freitag, 27. März, 19:30 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim; Spiel 6 (falls nötig): Sonntag, 29. März, 17 Uhr – Donau-Arena Regensburg; Spiel 7 (falls nötig): Dienstag, 31. März, 19:30 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim. Alle Serien Play-offs Pre-Play-offs („Best of Three) Lausitzer Füchse Weißwasser – Eispiraten Crimmitschau (Serienstand 2:0 – Weißwasser weiter) EV Landshut – Düsseldorfer EG (Serienstand 2:0 – Landshut weiter) Viertelfinale („Best of Seven“) Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg (Serienstand 1:2) Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers (Serienstand 1:2) Krefeld Pinguine – EV Landshut (Serienstand 3:0) Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser (Serienstand 2:1) Play-downs Erste Runde Wölfe EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren (Serienstand 3:0 – Freiburg benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – Freiburg mit dem Klassenerhalt) Blue Devils Weiden – EC Bad Nauheim (Serienstand 0:4 – „Best of Seven” – Bad Nauheim mit dem Klassenerhalt) Zweite Runde Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren (Serienstand 0:0 – Weiden benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – erstes Spiel am Freitag, 27. März)
Starbulls RosenheimStarbulls verlieren DEL2-Rekordspiel in der 123. Minute (DEL2) Das dritte Spiel der Playoff-Viertelfinalserie zwischen den Starbulls Rosenheim und den Eisbären Regensburg schrieb Geschichte. In der bislang längsten DEL2-Partie erzielte Bryce Kindopp den 6:5-Siegtreffer für die Gäste in der dritten Minute der vierten Verlängerung. Dabei hatten die Grün-Weißen den Sieg vor 4.425 Zuschauern im ausverkauften ROFA-Stadion bereits vor Augen, führten mit 2:0, 3:1 und 5:3 – Teemu Pulkkinen gelang ein Hattrick –, kassierten aber 34 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit den Ausgleichstreffer zum 5:5. In der Best-of-Seven-Serie liegen die Starbulls nun vor dem vierten Spiel, das am Mittwoch in Regensburg stattfindet, mit 1:2 zurück. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen setzte auf die gleiche Aufstellung wie zwei Tage zuvor beim überzeugenden 5:1-Auswärtserfolg. Bei den Eisbären rückte für den nach seinem Stockfoul gegen C.J. Stretch für eine Partie gesperrten David Morley der 26-jährige Kanadier Bryce Kindopp von der Tribüne in die erste Sturmreihe. Und ausgerechnet Kindopp sollte zum Matchwinner werden. Zunächst lief aber alles für Starbulls. Maximilian Adam gelang der verdiente Führungstreffer. Der Verteidiger kam nach einem von Ville Järveläinen vorgetragenem Angriff an den Puck, skatete sich in die zentrale Abschlussposition und jagte das Spielgerät platziert ins linke obere Eck. Lukas Laub nahm Gästetorwart Jonas Neffin die Sicht und damit jegliche Abwehrchance (6.). Regensburg kam danach besser ins Spiel, aber Christopher Kolarz hielt den Rosenheimer Kasten sauber. Im ersten Powerplay lief bei den Starbulls zunächst wenig zusammen, doch dann fasste sich Teemu Pulkkinen ein Herz. Der finnische Stürmer startete aus der eigenen Zone und nagelte die Scheibe von der blauen Linie in den linken Winkel zum 2:0 (14.). Im zweiten Drittel konnten die Gäste zunächst durch Donat Peter auf 2:1 verkürzen, nachdem die Hausherren die Scheibe im eigenen Drittel schon erobert hatten, aber beim Spielaufbau an der blauen Linie hängen blieben (22.). Eine Minute später scheiterte Ville Järveläinen im Powerplay am Pfosten. Aber kurz nachdem die Eisbären wieder komplett waren, zog Shane Hanna aus der Überzahlaufstellung ab, Pulkkinen fälschte ab und der Puck zappelte hinter dem irritierten Jonas Neffin im Netz – 3:1 (25.). Dann überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst traf Corey Trivino glücklich zum 3:2, als er einen von der Bande zurückprallenden Schuss von hinter der Grundlinie direkt vor das Tor brachte – der Puck prallte vom Schlittschuh von Torwart Kolarz ins Netz (29.). Momente später vergab Lukas Laub binnen Sekunden gleich zweimal frei vor Neffin. Statt 4:2 hieß es aber plötzlich 3:3, weil Kindopp einen Schrägschuss von Sean Giles raffiniert so abfälschte, dass der Puck unhaltbar für Kolarz ins rechte Kreuzeck sprang (31.). Mehr vom Spiel hatten aber nach wie vor die Hausherren. Kurz vor der zweiten Pause hätten Luigi Calce und Dominik Tiffels die erneute Führung besorgen können. Nach einem Doppelschlag binnen 22 Sekunden im dritten Drittel sahen die Zuschauer die Grün-Weißen dann aber endgültig auf der Siegerstraße. Zunächst traf Ville Järveläinen nach Doppelpass mit Stretch zentral aus der Halbdistanz platziert rechts unter die Latte zum 4:3 (47.). Teemu Pulkkinen, der am Torraum einen Schuss von Maximilian Adam leicht, aber entscheidend abfälschte, stellte auf 5:3 und machte damit seinen Hattrick perfekt (48.). Torwart Neffin verhinderte mit einer starken Parade gegen Shane Hanna den sechsten Rosenheimer Treffer, der die Partie wohl entschieden hätte (49.). Doch die in dieser Phase kurzzeitig beindruckt wirkenden Gäste kamen zurück – mit gütiger Mithilfe der Starbulls. Bei einem Pass von Jakob Weber aus der eigenen Zone kam der erwartete Icing-Pfiff nicht, der Puck prallte eigentlich harmlos von der Bande zurück, wurde aber nicht geklärt, Sam Payeur sagte danke und mogelte ihn ins kurze Eck zum 5:4-Anschluss (54.). Die Starbulls hätten sich zum 6:4 kontern können, aber Wyatt Schingoethe löffelte die Vorlage von Pulkkinen frei vor Torwart Neffin knapp über die Latte (58.). In der Folge ersetzten die Gäste ihren Keeper durch einen sechsten Feldspieler. Die Grün-Weißen verteidigten zunächst erfolgreich, mussten 34 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit aber doch noch das 5:5 schlucken. Payeur war erneut zur Stelle und schob nach einem abgeprallten Schuss ein. Es folgte der Wahnsinn mit drei Mal 20 Overtimeminuten ohne Tor. Beide Schlussmänner wuchsen über sich hinaus. Ville Järveläinen hatte Pech, dass er mit einem verdeckten Schuss nur den Pfosten traf (76.). Bei einem Regensburger Drei-gegen-Eins-Angriff verfehlte Kevin Slezak das leere Tor knapp (86.). In der 95. Spielminute zappelte die Scheibe im Netz: Fabian Dietz hatte einen Schuss von Luigi Calce abgefälscht – allerdings mit dem hohen Stock, wie die Unparteiischen in der Videoüberprüfung erkannten und deshalb den vermeintlichen Rosenheimer Siegtreffer annullierten. Die Starbulls waren das Team, das in den ersten drei Verlängerungen den etwas spritzigeren Eindruck machte und auch ein Chancenplus verzeichnete – aber in den Anfangsmomenten der vierten Overtime war Regensburg wacher. Nach einem gewonnenen Bully von Corey Trivino legte Sean Giles das Spielgerät in den Slot, wo Bryce Kindopp die Verwirrung nutzte und zum 5:6 einschob. Mit 122 Minuten und 35 Sekunden Spielzeit übertrumpfte die Partie das zuvor längste DEL2-Spiel deutlich: Das Playdownduell Freiburg – Bad Tölz am 30. März 2019 dauerte „nur“ 107 Minuten und 48 Sekunden. Die Starbulls liegen in der Best-of-Seven-Serie gegen die Eisbären nun mit 1:2 in Rückstand. Zum vierten Spiel treffen sich die Teams am Mittwoch in Regensburg, Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 20 Uhr. Zwei Tage später geht das fünfte Duell der Serie im Rosenheimer ROFA-Stadion über die Bühne (Freitag, 19:30 Uhr). Eintrittskarten sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar, die Liveübertragungen der Spiele gibt’s bei www.sporteurope.tv.
Tölzer LöwenLöwen unterliegen Tilburg erneut - Trappers stellen auf 2:0 in der Serie (OLS) Die Tölzer Löwen haben das zweite Playoff-Spiel gegen die Tilburg Trappers vor 2.504 Zuschauern in der Hacker-Pschorr Arena mit 2:4 (0:2, 2:1, 0:1) verloren. Nach dem Heimsieg der Niederländer zwei Tage zuvor verpassten es die Buam damit, die Serie auszugleichen. Die Partie begann mit hohem Tempo und intensivem, aber fairem Körperspiel. Die Gäste aus Tilburg starteten erneut zielstrebig und setzten die Löwen früh im Aufbau unter Druck. Bad Tölz agierte zunächst abwartend und setzte auf Umschaltmomente, fand jedoch nur schwer ins Spiel. Oliver Borgman brachte die Trappers mit einem Schuss von der blauen Linie in Führung (6.), Giovanni Vogelaar erhöhte wenig später nach einem Konter auf 0:2 (9.). Die beste Möglichkeit der Hausherren im ersten Abschnitt hatte Michael Schuster, der jedoch an Tilburgs Keeper Cedrick Andree scheiterte. Im zweiten Drittel präsentierten sich die Löwen deutlich verbessert. Bad Tölz nahm das hohe Tempo an, spielte aktiver und setzte auch körperlich klare Zeichen. Dennoch gelang zunächst Tilburg das nächste Tor: Reno de Hondt stellte mit einer starken Körpertäuschung auf 0:3. Die Antwort der Löwen folgte jedoch prompt: Ludwig Nirschl traf nur wenige Sekunden später mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 1:3. Nur zehn Sekunden danach verkürzte Nicolas Sauer mit einem abgefälschten Schlagschuss weiter auf 2:3 (32.) – die Partie war damit wieder völlig offen. Im Schlussdrittel entwickelte sich ein intensives und schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Während Tilburg zunächst mehr Spielanteile hatte, steigerte sich Bad Tölz in der Schlussphase deutlich und drängte auf den Ausgleich. Mehrfach fehlten nur Zentimeter zum 3:3. Drei Minuten vor dem Ende nutzten die Gäste jedoch eine Unaufmerksamkeit in der Defensive der Löwen eiskalt aus: Die Reihe um Matt McLeod stellte auf 2:4 (58.) und sorgte für die Entscheidung. Auch mit einem sechsten Feldspieler gelang den Löwen kein weiterer Treffer mehr. Damit sichern sich die Tilburg Trappers den zweiten Sieg der Serie und gehen mit einer 2:0-Führung in die nächsten Spiele.
Tölzer LöwenFabian Schlager verlängert bis 2029/30 - Geschäftsführer der Tölzer Löwen bleibt langfristig (OLS) Die Tölzer Löwen haben den Vertrag mit Geschäftsführer Fabian Schlager vorzeitig um vier Jahre verlängert. Der 31-Jährige bleibt dem Club damit mindestens bis einschließlich der Saison 2029/30 erhalten. Mit der Vertragsverlängerung setzen die Tölzer Löwen auf Kontinuität in der Führung und bestätigen den eingeschlagenen Kurs einer nachhaltigen und strukturierten Weiterentwicklung des Standorts Bad Tölz. Schlager ist seit April 2023 Geschäftsführer der Tölzer Eissport GmbH und hat in dieser Funktion in den vergangenen Jahren zentrale Prozesse im organisatorischen und wirtschaftlichen Bereich vorangetrieben. Dazu zählen unter anderem die Weiterentwicklung interner Strukturen sowie der Ausbau bestehender Partnerschaften. Der Verein verfolgt weiterhin das Ziel, sportliche Ambitionen mit wirtschaftlicher Stabilität zu verbinden und die Entwicklung des Standorts langfristig auszurichten. Die Vertragsverlängerung schafft hierfür Planungssicherheit und unterstreicht das Vertrauen in die bisherige Arbeit. Fabian Schlager: „In den vergangenen drei Jahren haben wir bereits viel vorangebracht. Ich bin dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich darauf, den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit allen Beteiligten weiterzugehen.“ Schlager ist gebürtiger Bad Tölzer und war selbst viele Jahre als Eishockeyspieler aktiv. Nach seinem verletzungsbedingten Karriereende absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein Studium der Wirtschaftspsychologie.
Deggendorfer SCAlles wieder offen: Deggendorfer SC unterliegt in Spiel 2 in Duisburg (OLS) Der Deggendorfer SC musste sich am Sonntagabend in Spiel 2 des Oberliga-Viertelfinales geschlagen geben. Vor 1.616 Zuschauern in der Alleato Arena Duisburg unterlag das Team von Headcoach Casey Fratkin den heimischen Füchsen am Ende mit 5:3. Der Deggendorfer Übungsleiter konnte in Spiel 2 auf den identischen Kader wie am Freitag zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Petr Stloukal, Niklas Pill und Philipp Wachter. Das Spiel begann mit einer kalten Dusche für den DSC: Gerade einmal 38 Sekunden waren gespielt, da brachte Sandis Zolmanis seine Farben per Abstauber mit 1:0 in Front. Die Deggendorfer ließen sich von diesem frühen Gegentor allerdings keineswegs aus der Bahn werfen und schlugen nur zwei Minuten später zurück. In eigener Unterzahl war es Brett Humberstone, der mit einem präzisen Schuss Füchse-Keeper Leon Willerscheid im langen Eck zum Ausgleich überwand. In der Folgezeit hatten die Niederbayern etwas mehr von der Partie, während die Hausherren per Konter gefährlich blieben. In der 16. Minute gingen die Füchse erneut in Führung. Dieses Mal war es Philippe Sanche, der mit einem präzisen Schuss Timo Pielmeier im kurzen Eck überwand. Mit diesem Spielstand ging es auch das erste Mal in die Kabine. Im zweiten Abschnitt erwischten die Deggendorfer den besseren Start und glichen in der 23. Minute durch Dylan Jackson zum 2:2 aus. Die Partie wurde nun zusehends ruppiger und der DSC fand sich gleich mehrfach auf der Strafbank wieder. Als Luca Zitterbart in der 32. Minute nach einem Stockcheck vorzeitig unter die Dusche musste, nutzten die Füchse das folgende Überzahlspiel in der 35. Minute durch Sandis Zolmanis zum 3:2. Dies war gleichermaßen auch der Spielstand nach 40 gespielten Minuten. Im Schlussdrittel kam der DSC in der 44. Minute erneut zum Ausgleich. In Überzahl war es Luke Weilandt, der Willerscheid mit einem abgefälschten Schuss zum 3:3 überwinden konnte. Die Deggendorfer nutzten das Momentum, hatten nun etwas mehr von der Partie und tauchten einige Male gefährlich vor dem Duisburger Tor auf, ohne jedoch zählbaren Erfolg zu verbuchen. Kurz vor Ende der Partie gelang den Füchsen der Lucky Punch. Der in diesem Moment viel zu frei stehende Carter Popoff traf in der 59. Minute zum 4:3 Führungstreffer. DSC-Coach Casey Fratkin setzte daraufhin alles auf eine Karte und nahm Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb jedoch erfolglos und Popoff erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 5:3, was gleichermaßen auch den Endstand darstellte. Weiter geht es am Dienstag mit Spiel 3 der Serie wieder in Deggendorf. Spielbeginn in der Hitzkopf-Arena ist um 20 Uhr.
Deggendorfer SCViertelfinal-Serie zurück in Deggendorf: Spiel drei wird zum richtungsweisenden Duell (OLS) Mit Spiel drei der Viertelfinal-Serie kehren der Deggendorfer SC und die Füchse Duisburg zurück in die Hitzkopf-Arena. Das Auftaktbully erfolgt am morgigen Dienstag, den 24.03.2026, um 20 Uhr – und die Ausgangslage ist klar: Nach zwei Spielen steht die Serie 1:1, nachdem der DSC Spiel zwei in Duisburg mit 5:3 abgeben musste. Für die Niederbayern war es nicht nur die erste Pleite in den laufenden Playoffs, sondern zugleich auch die Playoff-Partie mit den meisten Gegentoren bislang. DSC-Coach Casey Fratkin ordnete die Auswärtsniederlage am vergangenen Sonntag gewohnt sachlich ein: „Wir wissen, wie schwer es ist, in Duisburg zu spielen. Das frühe Gegentor stand nicht in unserem Gameplan, allerdings haben wir mit dem Unterzahltor die perfekte Antwort geliefert. Im ersten Drittel war Duisburg die bessere Mannschaft, jedoch war unser Anfang im zweiten Drittel sehr stark. Dann waren wir quasi ein halbes Spieldrittel in Unterzahl, glücklicherweise haben wir da nur ein Tor kassiert. Unser Überzahltor im Anschluss war – wieder – eine perfekte Antwort, zum Schluss waren es leider jedoch kleine Fehler, die das Spiel entschieden haben. Aber auch das war nur ein Spiel, jetzt stehen wir quasi bei ‚Best-of-five‘ und am Dienstag geht’s in unserer Halle weiter!“ Wie bereits im ersten Aufeinandertreffen waren es vor allem die Import-Stürmer der Füchse, die den Unterschied machten. Allen voran Ex-DSC-Angreifer Carter Popoff, der mit drei Torbeteiligungen zum Matchwinner für das Team aus dem Ruhrgebiet avancierte und damit einmal mehr seine wachsende Bedeutung für die Offensive unterstrich. Nun richtet sich der Fokus voll auf das dritte Duell, das richtungsweisend für den weiteren Serienverlauf sein dürfte. Mit einem Sieg kann sich eine Mannschaft den psychologisch wichtigen Vorteil sichern und die Serie auf ihre Seite ziehen. Für den DSC bietet sich vor heimischer Kulisse die Chance, direkt die passende Antwort auf die erste Playoff-Niederlage zu liefern. Doch auch die Unterstützung von den Rängen muss gesichert werden: Zum jetzigen Zeitpunkt wurden bereits knapp 1.500 Tickets für das Dienstagsspiel abgesetzt. Ein Playoff-Abend in der Hitzkopf-Arena bietet dabei einmal mehr die perfekte Gelegenheit, den Feierabend gemeinsam mit Freunden oder Kollegen in besonderer Eishockey-Atmosphäre ausklingen zu lassen. Im Rot-Blauen Lager ist man auf den siebten Mann einmal mehr angewiesen, um das Heimrecht in der Serie weiterhin zu verteidigen. SpradeTV überträgt die Partie live in FullHD.
Memmingen IndiansZweiter Sieg: Indians gewinnen am Pferdeturm (OLS) Spiel 2 der Viertelfinalserie zwischen dem ECDC Memmingen und dem EC Hannover endete mit einem Erfolg für die Indians aus dem Allgäu. Danke einer starken und durchweg konzentrierten Leistung siegten die Maustädter verdient mit 5:1 am Pferdeturm. Am Dienstag folgt Spiel 3 gegen die Nord-Indianer am Hühnerberg. Tickets sind bereits erhältlich Der ECDC startete ohne personelle Veränderungen in Spiel 2 am Pferdeturm. Das Team von Coach Huhn legte gleich sehr gut los und ging früh in Führung. Einen Fehlpass der Hausherren nutzte Brett Ouderkirk aus und traf zum 1:0 für die Indians. Minuten später legten die Maustädter nach. Denis Fominych schoss das 2:0 und ließ die Memminger Anhänger erneut jubeln. Der EC Hannover wirkte zunächst geschockt, doch kam gegen Mitte des Drittels besser ins Spiel. Calder Anderson fälschte den Puck zum 1:2 für die Hannover Indians ab. Der Treffer beflügelte die Niedersachsen, die nochmals ordentlich auf das Memminger Gehäuse drückten. Doch es blieb vorerst beim 2:1 für den ECDC. Die Indians spielten in der Folge, wie schon am Freitag, ein starkes Mitteldrittel. Es blieb eine intensive Partie, in der die Memminger kompakt und routiniert auftraten. Auch die defensive Leistung stimmte zu jeder Zeit, sodass man den Nord-Indianern offensiv das Leben schwer machte. Memmingen baute die Führung im zweiten Drittel dann folgerichtig aus. Sam Verelst traf zuerst zum wichtigen 3:1 in den Winkel. Vor Ende des Drittels nutzten die Rot-Weißen auch noch eine Überzahlsituation aus: Markus Lillich erzielte mit einem satten Schlagschuss das 4:1. Im letzten Abschnitt ließen die Rot-Weißen dann nichts mehr anbrennen, der ECDC zeigte an diesem Abend eine geschlossene Mannschaftsleistung über 60 Minuten. Die Hannover Indians hingegen konnten nicht mehr die nötigen Akzente setzen, um das Spiel nochmals spannend zu machen. Am Ende war es ein nie gefährdeter Sieg am Pferdeturm. Kurz vor Ablauf der Spielzeit traf Markus Lillich per Empty Net Goal noch zum 5:1. Somit steht es 2:0 in der Serie für den ECDC Memmingen. Spiel 3 der Best-of-Seven-Serie findet am Dienstag in Memmingen statt. Die Indians haben die Chance, sich mit einem Sieg bereits den ersten Matchball zu sichern. Gemeinsam soll der nächste Erfolg gegen den EC Hannover eingefahren werden. Puck Drop in der ALPHA COOLING-Arena ist um 19:30 Uhr. Tickets sind bereits im VVK erhältlich. EC Hannover Indians vs ECDC Memmingen 1:5 (1:2/0:2/0:1) Tore:0:1 (4.) Ouderkirk, 0:2 (7.) Fominych (Homjakovs, Lillich), 1:2 (11.) Anderson (Killins, Snetsinger), 1:3 (28.) Verelst (Menner, Pfalzer), 1:4 (37.) Lillich (Fominych, Meisinger, 5-4), 1:5 (58.) Lillich (Homjakovs) Strafminuten:Hannover 8–Memmingen 10 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Blake, Fern; Svedlund, Meisinger; Kurz, Menner; Ettwein- Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Lillich, Homjakovs, Fominych; Meier, Verelst, Pfalzer; Schubert, Krymskiy, Handschuh.
Selber WölfeScorpions gleichen die Serie aus - Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions 1:5 (0:1; 1:3; 0:1) (OLS) Im zweiten Spiel der Viertelfinalserie können die Hannover Scorpions die Serie wieder ausgleichen. Die Wölfe waren gerade im ersten Drittel gut in der Begegnung, verpassten es hier aber, ihren Aufwand in Tore umzumünzen. Im zweiten Abschnitt legten die Gäste dann eine Schippe drauf und waren gerade in der Chancenverwertung sehr effektiv. Besonders bitter waren die Probleme der Wölfe bei eigenem Powerplay. Aus sieben Überzahlsituationen gelang den Porzellanstädtern lediglich ein Treffer. Im letzten Abschnitt spielten die Gäste ihren Vorsprung souverän herunter. Zusätzliche Hiobsbotschaft auf Seiten der Wölfe ist das verletzungsbedingte Ausscheiden von Richard Gelke und Moritz Raab sowie die beiden Spieldauer-Disziplinarstrafen gegen Christopher Schutz und Patrick Klöpper. Unverdiente Gästeführung Die Wölfe erwischten einen guten Start und hatten nach dem ersten Abschluss von Nemec, wenig später durch Klöpper die große Chance auf die Führung. Gläßl überbrückte mit seinem Pass die neutrale Zone, Klöpper scheiterte mit seinem Abschluss am Schoner von Berger. Das Passspiel der Wölfe war sehr präzise und die Gäste liefen eigentlich nur hinterher. Nach einem übermotivierten Bandencheck vom ehemaligen Selber Miglio bekam dieser im Anschluss von Gelke erstmal ordentlich auf die Mütze. Die daraus resultierende Unterzahl verteidigten die Wölfe stark. Bei numerischer Gleichzahl ging es direkt weiter wie zu Beginn. Die Wölfe waren die klar tonangebende Mannschaft und hatten durch Schutz und Pauker die nächsten dicken Chancen. Die Scorpions konnten sich glücklich schätzen, dass die Wölfe hieraus noch kein Kapital schlagen konnten. Gegen Mitte des ersten Drittels setzten auch die Gäste erstmals offensiv Akzente, doch die Wölfe blieben bei ihren schnell vorgetragenen Gegenangriffen stets gefährlich. Erstmals im Powerplay an diesem Abend fanden auch die Wölfe schwer in die Formation. Die dickste Chance verpasste Pauker als Berger einen Schuss mit dem Schoner prallen ließ, den Nachschuss von Pauker dann aber stark entschärfte. Direkt danach war es auf Seiten der Wölfe Pauker, der eine Strafe erhielt, diese nutzten die Gäste dann eiskalt. Einen Schuss von der Blauen fälschte Aquin unhaltbar vor Weidekamp zur schmeichelhaften Führung für die Gäste entscheidend ab. Ein weiteres Mal hatten die Wölfe im Powerplay die Chance, konnten vor der Drittelpause aber nicht mehr ausgleichen. Scorpions kaltschnäuzig Denkbar schlechter Start für die Wölfe in den Mittelabschnitt. Nach wenigen Sekunden durften die Scorpions zum zweiten Mal jubeln. Aus dem Gewühl heraus vor Weidekamp stand Kruminsch am langen Pfosten frei und bugsierte den Puck zum 0:2 über die Linie. Der Treffer gab Hannover nun zunehmend Sicherheit in deren Spiel, während die Wölfe nach einer schnellen Antwort suchten. Und auch das nächste Powerplay für die Wölfe brachte nicht den gewünschten Erfolg. Bis auf einen Abschluss von Spitzner aus dem Slot über das Tor, verteidigte Hannover hier erneut stark und erstickte die Angriffsbemühungen der Selber hier meist bereits in der Entstehung. Wenig später das nächste Powerplay für Selb. Diesmal gab es deutlich mehr Offensivaktionen. Erst war es Lahtinen, der nach einem Alleingang knapp verzog, wenig später scheiterte Nemec. Gerade als die Gäste wieder vollzählig waren, der nächste Nackenschlag für die Wölfe. Knackstedt hatte zu viel Zeit und legte den Puck ins lange Eck. Nach diesem Treffer überschlugen sich die Ereignisse. Der immer wieder durch Provokationen auffallende Miglio ging zu Boden, danach hatten sich Schutz und Rinke in den Haaren, woraufhin Schutz wegen eines Crosschecks vorzeitig Feierabend hatte. Als Pavlu wegen Beinstellen die nächste Strafe auf Seiten der Scorpions erhielt, nutzten die Wölfe ihr Powerplay und brachten sich noch vor Drittelende auf die Anzeigetafel. Gauch behielt die Übersicht und bediente am langen Pfosten Pauker, der nur noch den Schläger reinhalten musste. 19 Sekunden vor der nächsten Pause dann jedoch die kalte Dusche für die Wölfe. Kabitzky überwand Weidekamp im kurzen Eck zum 1:4. Gäste lassen nichts mehr anbrennen Die Partie flachte im Vergleich zu den ersten beiden Dritteln nun deutlich ab. Die Scorpions beschränkten sich darauf, ihren Vorsprung zu verteidigen, während die Wölfe wenig Torgefahr ausstrahlen konnten. Ein Schuss von Pauker, den Berger entschärfen konnte. Das Spiel plätscherte nun zunehmend vor sich hin. Obwohl die Wölfe nochmals ein Powerplay zugesprochen bekamen, ging hier offensiv nahezu nichts und die Scorpions befreiten sich immer wieder mühelos. Fünf Minuten vor dem Ende nahmen die Gastgeber eine Auszeit und nahmen Weidekamp zu Gunsten des sechsten Feldspielers vom Eis. Hannover nutzte das leere Tor allerdings schon nach wenigen Sekunden und McPherson erzielte das fünfte Tor für die Gäste. In den Schlussminuten kochten die Emotionen auf beiden Seiten nochmals hoch, woraufhin Knaub und Klöpper mit einer Spieldauer belegt wurden. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler, Ulrich - Klöpper, Nemec, Spitzner, Lahtinen, Rubin, Schutz, Pauker, Valasek, Gelke, Klughardt, Bauer, Tabert Hannover Scorpions: Berger (Gensicke, Hufsky) – Reiß, Pavlu, Supis, McMillan, Heinrich, Plauschin - Miglio, Drews, Knackstedt, Aquin, McPherson, Kirsch, Rinke, Kruminsch, Kabitzky, Knaub, Schütt, Kopietz Tore: 15. Min. 0:1 Aquin (Supis, McPherson; 5/4) 21. Min. 0:2 Kruminsch (Rinke, Heinrich) 31. Min. 0:3 Knackstedt (Rinke, Miglio) 38. Min. 1:3 Pauker (Gauch, Lahtinen; 5/4) 40. Min. 1:4 Kabitzky (Kruminsch, Heinrich) 56. Min. 1:5 McPherson (Kirsch, Aquin; empty net) Strafzeiten: Selb 14 + 5 + Spieldauer gegen Schutz + 5 + Spieldauer gegen Klöpper + 5 gegen Nemec, Hannover 26 + 5 + Spieldauer gegen Knaub + 5 gegen Rinke Schiedsrichter: Singer, Zettl (Bösl, Stehl) Zuschauer: 2.819
Selber WölfeDie Wölfe sind zum Kampf bereit! Selber Wölfe wollen Provokationen und Ausfällen trotzen (OLS) Die Selber Wölfe stellen sich nach einem hitzigen und verlustreichen Duell in Spiel Zwei entschlossen den nächsten Herausforderungen. Trotz Provokationen, Verletzungen und Sperren geht das Wolfsrudel mit „Jetzt-erst-recht“-Mentalität in das dritte Aufeinandertreffen mit den Hannover Scorpions – bereit, den Kampf um das Halbfinalticket anzunehmen. Formkurve Alles Glück, das den Selber Wölfen am Freitag noch hold war, kam ihnen am Sonntagabend abhanden. In einem sehr gefälligen ersten Drittel, in dem das Wolfsrudel die bessere Mannschaft war, wollte einfach kein Treffer gelingen. Zu allem Überfluss schied Kapitän Richard Gelke nach einem Bandencheck von Nicholas Miglio frühzeitig verletzt aus und das Team musste einen Gegentreffer in Unterzahl hinnehmen. All diese Faktoren verunsicherten die Mannschaft mehr und mehr, zumal die Scorpions begannen, alle Register zu ziehen und das Wolfsrudel immer wieder provozierten. Leider gibt es nun voraussichtlich vier weitere Ausfälle zu beklagen. Chris Schutz und Patrick Klöpper sind nach Spieldauerdisziplinarstrafen am Dienstag gesperrt und Richard Gelke sowie Moritz Raab konnten das Spiel am Sonntag verletzungsbedingt nicht zu Ende bringen. Ein Einsatz der beiden Spieler am Dienstag ist derzeit fraglich. Die Porzellanstädter werden aus diesem Spiel jedoch ihre Lehren ziehen und mit einer „Jetzt-erst-recht“-Mentalität in die ausstehenden Partien gehen. Statistik Ganze 125 Strafminuten verhängten die beiden Hauptschiedsrichter Alexander Singer und Michael Zettl am vergangenen Sonntag im Spiel Zwei der Serie in der NETZSCH Arena. Zwei Tage zuvor kamen Achim Moosberger und Armin Finkel in Mellendorf mit lediglich 10 Strafminuten aus. Natürlich kann man die Strafenflut nicht ausschließlich den Unparteiischen ankreiden, auch wenn zumindest die Spieldauerdisziplinarstrafe gegen den Selber Topscorer Chris Schutz schon äußerst hart wirkte. Vielmehr machte es den Anschein, als hätten die Scorpions die Provokationen und teils überharten Aktionen als Teil ihrer Strategie ausgemacht – womit sie letztendlich auch Erfolg hatten. Lineup Eric Doronin, Jonas Körber und Philip Ziesche werden weiterhin ausfallen. Richard Gelke, Moritz Raab und Daniel Weiß sind fraglich. Chris Schutz und Patrick Klöpper sind am Dienstag gesperrt. Modus/Spielwertung Die Serie zwischen den Hannover Scorpions und den Selber Wölfen wird im Best-of-Seven-Modus ausgetragen. Das Team, das zuerst vier Siege eingefahren hat, entscheidet die Serie für sich und zieht ins Halbfinale ein. Für den Verlierer ist die Saison zu Ende. Steht es in einer Partie nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden, erfolgt eine Verlängerung von 20 Minuten. Jedoch nur so lange, bis ein Tor erzielt wird (Sudden Death). Die Pause mit Eisbereitung dauert 18 Minuten. Die 20-minütigen Verlängerungen werden so lange wiederholt, bis das entscheidende Tor gefallen ist. Es wird auch in der Verlängerung mit 5 gegen 5 Feldspielern gespielt. Termine/Tickets/Hallenöffnung Die Termine für die Serie wurden wie folgt festgelegt: Freitag, 20. März 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe 0:2 Sonntag, 22. März 18 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions 1:5 Dienstag, 24. März 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe Freitag, 27. März 20 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions Sonntag, 29. März 18 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe Dienstag, 31. März 20 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions (sofern notwendig) Donnerstag, 02. April 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe (sofern notwendig) Für die Heimspiele gegen die Hannover Scorpions gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk, bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost sowie – sofern noch verfügbar – an der Abendkasse. Hinweis: Die Saisonkarten behalten auch in den Playoffs ihre Gültigkeit. Alle Partien werden zudem live über Sprade TV (https://sprade.tv/de/teams/7/selber-woelfe) sowie die Auswärtsspiele aus Hannover in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen.
Füchse DuisburgFüchse erzwingen Serienausgleich – Popoff-Doppelpack besiegt den Südmeister / Kämpferischer 5:3-Heimsieg in Spiel 2 des Oberliga-Viertelfinals stellt die Serie auf 1:1 (OLN) Mit einem kämpferischen 5:3-Heimsieg gegen den Deggendorfer SC haben die Füchse Duisburg Spiel 2 des Oberliga-Viertelfinals gewonnen und die Serie auf 1:1 ausgeglichen. Vor 1.616 Zuschauern im Fuchsbau lieferte das Team von Cheftrainer Frank Petrozza eine aufopferungsvolle Vorstellung gegen einen spielerisch starken Gegner. Den Grundstein legten die Füchse bereits nach 38 Sekunden: Sandis Zolmanis drückte die Scheibe zur frühen Führung über die Linie. Die Gäste antworteten mit einem schnellen Shorthander zum 1:1 (3.), ehe Philippe Sanche mit einem platzierten Handgelenksschuss die 2:1-Führung ins erste Drittel rettete (16.). Im Mittelabschnitt glich Deggendorf erneut aus (23.), doch nach einer Spieldauerstrafe gegen Zitterbart nutzte Zolmanis das Powerplay geduldig und präzise zur erneuten Führung (35.). Im Schlussdrittel glich Deggendorf durch Weilandt abermals aus (44.) und zwang die Füchse zu einem nervenstarken Finish. Die Entscheidung fiel erst in der 58. Minute: Carter Popoff vollendete einen Konter zum 4:3 – und traf 29 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Empty-Net-Goal zum 5:3-Endstand. Der Doppelpack des Kanadiers bedeutete das K.O. für den Südmeister. Nach Spiel 3 am Dienstag in Deggendorf empfangen die Füchse den Deggendorfer SC am Freitag, den 27. März, wieder im heimischen Fuchsbau. Die Füchse sind in der Serie angekommen – und das Duisburger Publikum darf sich auf ein weiteres Playoff-Highlight freuen.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wichtiger Auswärtssieg für den EHC Königsbrunn (BYL) Lange Zeit war die Partie zwischen dem EHC Königsbrunn und den "Mighty Dogs" des ERV Schweinfurt ausgeglichen, am Ende gewinnen die effektiveren Brunnenstädter die Begegnung mit 4:3. Dabei sah es im letzten Abschnitt lange nicht gut aus für den EHC. Königsbrunn reiste mit dem gleichen Kader an wie schon im ersten Spiel am Freitag. Dafür stellte Coach Bobby Linke seine Reihen um. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Routinier Stefan Vajs, als Backup saß Benni Beck auf der Bank. Im Gegensatz zum ersten Spiel starteten beide Mannschaften mit viel Intensität in die Partie, Schweinfurt hatte sich viel vorgenommen und war deutlich offensiver eingestellt. Ein erstes Überzahlspiel ab der sechsten Spielminute konnten die Brunnenstädter nicht nutzen, die Hausherren verteidigten gut und störten erfolgreich den Spielaufbau. Kaum wieder in Gleichzahl, fiel das erste Tor für die Mighty Dogs. Ein Schlagschuss von der blauen Linie landete zum 1:0 im Königsbrunner Gehäuse. Der EHC ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und glich in der 13. Spielminute aus. Bei einem schnellen Gegenstoß legte Hugo Turcotte die Scheibe für Johan Lorraine ab, der mit Augenmaß den Puck ins Tor zimmerte, sein Schuss wurde zuvor noch von einem Schweinfurter Verteidiger abgefälscht. Beide Mannschaften hatten noch die ein oder andere gute Chance. In der 15. Minute hatte der EHC den nächsten Treffer auf der Kelle, in der 18. Minute brachte Tim Bullnheimer noch im Fallen die Hartgummiescheibe aufs Tor. Am Ende der sehenswerten 20 Spielminuten blieb es beim leistungsgerechten 1:1. Das Mitteldrittel startete turbulent, in der 21. Spielminute traf der Schweinfurter Josef Dana nur den Pfosten, im Gegenzug machte es der EHC zunächst besser. Vor dem Schweinfurter Tor landete der Puck direkt bei Hugo Turcotte, der eiskalt zum 1:2 für Königsbrunn einschob. Richtig freuen konnte sich der EHC nicht, denn nur eine Minute spielten die Mighty Dogs einen Konter blitzsauber aus, der sträflich freistehende Kevin Heckenberger traf zum prompten 2:2 Ausgleich. Nur eine Minute später kassierte der EHC den nächsten Treffer zum 3:2 durch Tomas Cermak, der ebenfalls schön herausgespielt war. Danach hatten die Gastgeber noch Überzahl, doch statt dem vierten Treffer glich Königsbrunn per Shorthander zum 3:3 aus. Nach Scheibeneroberung im eigenen Drittel enteilte Johan Lorraine seinen Gegenspielern und schloss seinen Alleingang mit einem Schuss durch die Hosenträger ab. Das Spiel blieb ausgeglichen, in der 32. Spielminute hatte Königsbrunn in Überzahl eine Topchance, Schweinfurt dafür in der 36. Spielminute. Nach Drittelende ging es mit dem 3:3 ein letztes Mal in die Kabinen. Im letzten Spielabschnitt erhöhten die Hausherren die Schlagzahl und drängten auf die Entscheidung. Schweinfurt vergab aber zunächst einen Penalty in der 42. Spielminute und hatte danach sogar doppelte Überzahl, verpasste es aber, sich aufs Scoreboard zu bringen. Der ERV dominierte die ersten Minuten, Königsbrunn hatte kaum Zugriff auf die Partie. Erst ab der 50. Spielminute fanden die Brunnenstädter zurück in die Begegnung und erarbeiteten sich wieder Chancen. Den entscheidenden Treffer setzte dann Marco Sternheimer in der 57. Minute, nach einem unglücklichen Scheibenverlust eines Schweinfurter Verteidigers schnappte er sich die Scheibe und vollstreckte alleinstehend vor dem Goalie zum 3:4 für die Brunnenstädter. Gleich nach diesem Wirkungstreffer gaben die Mighty Dogs nochmal alles und drängten auf den Ausgleich. Auch die Herausnahme des Goalies zugunsten eines weiteren Feldspielers blieb ohne Erfolg, so dass der EHC am Ende etwas glücklich, aber aufgrund der besseren Effizienz nicht unverdient als Gewinner vom Eis ging. Damit geht Königsbrunn in der Serie Best-of-Seven mit 2:0 Siegen in Führung, doch Schweinfurt konnte die Gäste vor arge Probleme stellen. Am Dienstag findet ab 20 Uhr in der heimischen Pharmpur EISARENA Spiel drei statt, bei einem Sieg könnten sich die Brunnenstädter einen enorm wichtigen Vorteil herausarbeiten. EHC-Coach Bobby Linke hat viel Lob für beide Mannschaften: „Schweinfurt war wie erwartet sehr giftig, laufstark und körperlich präsent. Die haben uns das Leben heute sehr schwer gemacht. Wir haben ein paar Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Stefan Vajs war heute mal wieder überragend und hat uns immer im Spiel gehalten, wenn es mal wieder brenzlig wurde. Im zweiten Abschnitt haben wir uns einige gefährliche Schnitzer geleistet, die Gefahr brachten. Wir machten dann aber auch immer unsere Tore, als Schweinfurt am Drücker war. Im letzten Abschnitt mussten wir hart verteidigen, Die Mighty Dogs hatten viel Spielkontrolle. Trotzdem blieben wir gefährlich, haben mit Mann und Maus verteidigt und auch in Unterzahl gut dagegengehalten. Am Schluss entscheidet ein kleiner Fehler, den wir dann ausnutzen. Wir haben vielleicht glücklich gewonnen, die Mannschaft hat aber viel investiert, harte Arbeit gezeigt und Schüsse geblockt. So haben wir uns immer wieder hochgepusht und müssen jetzt gut bis Dienstag regenerieren.“ Tore: 1:0 Alksnis (Donins, Cermak) (8.), 1:1 Lorraine (Turcotte, Rodrigues) (13.), 1:2 Turcotte (Lorraine) (21.), 2:2 Heckenberger (Melnikov, Asmus) (22.), 3:2 Cermak (Homjakovs, Dana) (23.), 3:3 Lorraine (28.), 3:4 Sternheimer (57.) Strafminuten: ERV Schweinfurt 6 EHC Königsbrunn 8 Zuschauer: 1602
Schweinfurt Mighty DogsStarker Auftritt bleibt unbelohnt: Knappe Niederlage in Spiel 2 (BYL) Das erste Finalspiel im Schweinfurter Icedome seit knapp 14 Jahren bot vor mehr als 1.600 Zuschauern ein intensives und faires Spiel auf hohem Niveau. Im Vergleich zum Auswärtsspiel am Freitag traten die Mighty Dogs von Beginn an deutlich selbstbewusster auf. Im Kader fehlte Petr Pohl verletzungsbedingt, für ihn rückte Josef Dana in die erste Reihe, während Kevin Adam sowie Pavel Bares wieder ins Aufgebot zurückkehrten. Früh im ersten Drittel erspielten sich die Mighty Dogs eine Zwei-auf-eins-Situation, doch der Pass von Tomas Cermak verfehlte die Kelle von Arturs Homjakovs um wenige Zentimeter, sodass dieser den Puck nur mit dem Schlittschuh annehmen konnte und nicht mehr rechtzeitig zum Abschluss kam. Dass die Mannschaft um Kapitän Kevin Heckenberger mit breiter Brust auftrat, zeigte sich bereits in den Anfangsminuten: mutige Angriffe, konsequent zu Ende gefahrene Checks und viel Präsenz auf dem Eis. Doch auch die Gäste waren von Beginn an hellwach und kamen in der vierten Minute zu einer großen Chance. Nach einer Strafzeit gegen Cermak mussten die Mighty Dogs früh in Unterzahl agieren, verteidigten jedoch stark und ließen den EHC kaum ins eigene Drittel kommen – erst 10 Sekunden vor Ende der Strafe kamen die Gäste erstmals in Formation. Kristers Donins belohnte die starke Anfangsphase schließlich mit dem Führungstreffer, als er einen Schuss von der blauen Linie direkt im Tor unterbrachte. Rund fünf Minuten später glichen die Gäste durch Lorraine jedoch wieder aus. Auch eine weitere Unterzahl überstand Schweinfurt souverän und kam durch Nils Melchior sogar zu einer Konterchance, die Torhüter Vajs jedoch vereiteln konnte. Im zweiten Drittel setzte Josef Dana mit einem Lattentreffer das erste Ausrufezeichen, doch im Gegenzug nutzten die Gäste ein Missverständnis in der Schweinfurter Defensive eiskalt aus: Turcotte brachte den EHC in Führung. Die Antwort der Mighty Dogs ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nach starker Vorarbeit von Alex Asmus und Konstantin Melnikow traf Kevin Heckenberger zum 2:2-Ausgleich. Nur wenig später brach erneut Jubel im Icedome aus: Arturs Homjakovs behielt die Übersicht, kurvte durchs Angriffsdrittel und legte den Puck von hinter dem Tor per Rückhand vors kurze Eck, wo Cermak bereitstand und zur erneuten Führung einschob. Die Mighty Dogs hielten den Offensivdruck hoch, doch die Defensive des amtierenden Meisters aus Königsbrunn stand stabil und ließ nur wenige klare Abschlüsse zu – und wenn doch, war Vajs zur Stelle. In der 26. Minute, während des ersten Schweinfurter Powerplays, bestrafte der EHC erneut einen individuellen Fehler eiskalt: Der Puck versprang an der blauen Linie, Lorraine schaltete am schnellsten und glich mit einem Konter zum 3:3 aus. Es entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, in dem Pöhlmann in Unterzahl stark gegen Sternheimer rettete. Trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten blieb es nach zwei Dritteln beim Unentschieden. Im Schlussabschnitt startete Schweinfurt erneut mit einer großen Möglichkeit. Im anschließenden Gerangel vor dem Tor entschieden die Schiedsrichter auf Penalty für die Mighty Dogs. Tomas Cermak trat unter großem Applaus an, scheiterte jedoch an Vajs, der das 3:3 festhielt. Kurz darauf spielte Schweinfurt sogar in doppelter Überzahl, ließ den Puck gut laufen, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. In der Folge entwickelte sich ein Spiel, das zunehmend von starker Defensivarbeit und Zweikämpfen in der neutralen Zone geprägt war. Beide Teams suchten den Weg zum Tor, ließen aber gleichzeitig nur wenig zu. Vier Minuten vor Schluss fiel dann die Entscheidung: Nach einem weiteren individuellen Fehler im eigenen Drittel kam Marco Sternheimer ungestört zum Abschluss und erzielte den Siegtreffer für Königsbrunn. Trotz aller Bemühungen reichte es für die Mighty Dogs diesmal nicht mehr zum Ausgleich – Sekunden vor Schluss strich ein abgefälschter Schuss noch knapp am Pfosten vorbei. Dank eines engagierten Auftritts und zahlreicher Chancen lag ein Sieg für Schweinfurt durchaus in der Luft. Doch individuelle Fehler und ein Gegner, der diese konsequent nutzte, machten am Ende den Unterschied. Die Serie steht damit 2:0 für Königsbrunn. Bereits am kommenden Dienstag geht es weiter: Am 24.03. um 20 Uhr steht das nächste Spiel dieser packenden Finalserie an, in dem Schweinfurt den ersten Sieg einfahren will. Das nächste Heimspiel folgt am Freitag, den 27.03., ebenfalls um 20 Uhr im Icedome.
EC Pfaffenhofen – EHC Waldkraiburg 3:4 (0:1, 0:2, 3:1) (BYL) Tor: Englbrecht (#45), Lode (#40); Verteidigung: Mertz (#5), Lode (#10), Rott (#20), Kokeš (#50), Jakob (#51), Cejka (#81); Angriff: Dillmann (#11), Ovaska (#18), Džeriņš (#25), Decker (#34), Lier (#52), Ruß (#53), Rosenkranz (#68), Maierhofer (#74), Vogl (#88), Zimmermann (#98); Tore: 0:1 (3.) Lode (Džeriņš, Ovaska); 0:2 (25.) Vogl (Dillmann, Mertz); 0:3 (32.) Džeriņš (Kokeš, Cejka, PP1); 1:3 (46.) Tlacil (Seidel, Hätinen, PP1); 2:3 (50.) Seidel (Gebhardt, Neubauer); 2:4 (53.) Vogl (Maierhofer, Mertz); 3:4 (56.) Neubauer (Gebhardt, Eckl); Zuschauer: 145, Strafen: Pfaffenhofen 10 + 5 + 20 – Waldkraiburg 10 Trotz knappem Ergebnis: Löwen überzeugen in Pfaffenhofen Spiel 4 des Play-Down-Finals ist gespielt – und es bleibt dabei: Diese Serie ist nichts für zart Besaitete. Der EHC Waldkraiburg sicherte sich mit einem 4:3-Auswärtssieg in Pfaffenhofen den dritten Erfolg und hat sich damit den Matchpuck erspielt. Mit dabei im Kader war wieder Patrick Zimmermann, ebenso wie Julian Lier, der sich in dieser Serie immer mehr zu einer festen Größe entwickelt. Und auch auf den Rängen gab es erneut Unterstützung: Eine Fan-Delegation aus Burgau machte sich wieder auf den Weg, um die Löwen lautstark zu unterstützen – ein starkes Zeichen in dieser intensiven Serie. Augenscheinlich zeigte diese Unterstützung auch Wirkung auf dem Eis. Zwar sind die Löwen weiterhin ein Stück entfernt von der spielerischen Leichtigkeit aus der Vorrunde, doch im ersten Drittel lieferten sie eine konzentrierte und vor allem disziplinierte Leistung ab. Die Marschroute für die Anfangsphase war klar: Schießen, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Ein Faktor spielte dabei zusätzlich in die Karten: Durch die halboffene Bauweise der Pfaffenhofener Eisarena hatte Torhüter Jonathan Kornreder zu Beginn der Partie mit der tief stehenden Sonne zu kämpfen – ein Detail, das im Eishockey schnell entscheidend werden kann. Bereits nach 2:40 Minuten zahlte sich dieser Ansatz aus. Felix Lode war zur Stelle und verwertete einen Querpass von Andris Džeriņš zur frühen 0:1-Führung. Auch in der Folge blieben die Löwen das aktivere Team. Pfaffenhofen kam zwar vereinzelt zu Angriffen, doch die Waldkraiburger verteidigten mit Einsatz und räumten viele Situationen im zweiten Anlauf. Wirklich große Gefahr entstand für Max Englbrecht zunächst kaum. Stattdessen hätten die Löwen ihre Führung sogar ausbauen können, doch unter anderem Anthony Dillmann ließ weitere Möglichkeiten liegen. Das zweite Drittel begann mit mehr Schwung auf Seiten der Gastgeber. Pfaffenhofen kam mit höherem Tempo aus der Kabine und suchte den schnellen Ausgleich. Doch erneut waren es die Löwen, die den nächsten Treffer setzten. Nach einem zunächst geblockten Schuss von Rene Mertz, passte dieser nach Neueroberung der Scheibe auf seinen besser postierten Kapitän, Nico Vogl nahm die Verantwortung an und traf sehenswert zum 0:2 (25.). In der Folge verlor Pfaffenhofen etwas die Kontrolle und agierte zunehmend übermotiviert. Insgesamt sechs Strafzeiten gegen die Gastgeber allein im zweiten Drittel sprechen eine klare Sprache. Den Höhepunkt bildete eine Fünf-Minuten-Strafe inklusive Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Marc Sauer nach einem harten Stockschlag gegen Dillmann. Die Löwen nutzten diese Phase schließlich konsequent: In der 32. Minute brachte Max Cejka den Puck aus dem Halbfeld Richtung Tor, Džeriņš reagierte am schnellsten und schob zum 0:3 ein. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Löwen das Spiel klar im Griff und gingen verdient mit einer Drei-Tore-Führung in die zweite Pause. Doch wie so oft in dieser Serie zeigte sich auch im Schlussdrittel, dass Spiele gegen Pfaffenhofen selten ruhig zu Ende gehen. Die Gastgeber kamen mit deutlich mehr Entschlossenheit aus der Kabine und wurden früh belohnt. In Überzahl verkürzte Jan Tlacil in der 46. Minute auf 1:3 und brachte seine Mannschaft zurück ins Spiel. Die Löwen hielten zunächst dagegen, doch die Sicherheit aus den ersten beiden Dritteln begann zu bröckeln. Pfaffenhofen erhöhte den Druck, während sich bei Waldkraiburg kleine Ungenauigkeiten einschlichen. In der 50. Minute fiel schließlich der nächste Treffer für die Hausherren: Anton Seidel, der in dieser Serie immer wieder als gefährlicher Faktor auffällt, traf zum 2:3. Die Partie drohte nun zu kippen, doch genau in dieser Phase zeigten die Löwen Moral. Statt auseinanderzubrechen, stemmten sie sich gegen den Druck und setzten ein wichtiges Zeichen. Nur knapp drei Minuten nach dem Anschlusstreffer stellte Nico Vogl den alten Abstand wieder her. Nach Vorarbeit von Maierhofer und Mertz traf der Kapitän zum 2:4 (53.) und sorgte für ein Stück Ruhe im Spiel. Doch Ruhe ist in dieser Serie bekanntlich relativ. In der 56. Minute verkürzte Robert Neubauer erneut für Pfaffenhofen auf 3:4 und machte die Schlussphase zu einem echten Nervenspiel. Die Gastgeber nahmen in den letzten Minuten ihren Torhüter vom Eis und setzten mit sechs Feldspielern alles auf eine Karte. Die Löwen verteidigten jedoch mit viel Einsatz, blockten Schüsse, gewannen wichtige Zweikämpfe und brachten den knappen Vorsprung schließlich über die Zeit. Am Ende steht ein verdienter, wenn auch hart erarbeiteter Auswärtssieg für den EHC Waldkraiburg. Mit dem 3:1 in der Best-of-Seven-Serie haben sich die Löwen nun eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet. Bereits am heutigen Dienstag bietet sich in der heimischen Raiffeisen-Arena die Chance, die Serie zu entscheiden. Um 19:00 Uhr haben die Löwen die Möglichkeit, mit einem weiteren Sieg den Klassenerhalt perfekt zu machen und diese nervenaufreibende Serie zu beenden.
Türkheim CelticsESV Türkheim ist Vizemeister der Bezirksliga Bayern 25/26 (BBZL) Es hat am Ende nicht sollen sein. In einem Spiel 2, in dem die Celtics das aktivere und bessere Team sind, müssen sich die gelb-blauen nach Verlängerung geschlagen geben. Damit geht der Titel in die Kurstadt und die Celtics sind bayerischer Bezirksliga-Vizemeister der Saison 2025/2026. Im Gegensatz zu Freitag kam Türkheim im bis auf den letzten Platz ausverkauften Sieben-Schwaben-Stadion deutlich besser in die Partie. Die vielen Fans, die deutliche Mehrheit davon Türkheimer, sahen einen ESVT, der von Beginn an versuchte, das Heft in die Hand zu nehmen und voll auf Sieg spielte. Demnach gehörten auch die ersten guten Gelegenheiten den Celtics. Doch was sich schon am Freitag zeigte, setzte sich in Spiel 2 fort. War die Wörishofer Defensive einmal mehr geschlagen, hielt Wölfe-Torhüter Dominik Held, was es zu halten gab. Aber die Türkheimer ließen sich davon nicht irritieren und spielten weiter munter nach vorne. Die Kurstädter dagegen setzten auf Konter. Ihren ersten davon spielten sie in der 10. Minute perfekt aus und gingen quasi aus dem Nichts mit 0:1 in Führung. Wörishofens tschechische Torgarantie Michael Schejbal setzte Fabian Held in Szene der unhaltbar einschieben konnte. Aber auch von diesem Nackenschlag ließ sich Türkheim nicht aus dem Konzept bringen. Gegen Ende des Drittels durften die Celtics zweimal in Überzahl ran, doch auch hier gelang trotz bester Chancen kein Treffer. Im zweiten Spielabschnitt ein ähnliches Bild. Türkheim die Mannschaft mit mehr Spielanteilen, mehr Einsatzwillen und dem besseren Eishockey. Bad Wörishofen konzentrierte sich auf Konter und wusste sich oftmals nur mit Icings zu helfen. Ein ums andere Mal liefen die Celtics an, doch scheiterten nach wie vor am Wörishofer Goalie oder am eigenen Unvermögen. Längst wäre der Ausgleich verdient gewesen, doch fallen sollte er noch nicht. Auch das letzte Drittel war von Türkheimer Angriffsbemühungen geprägt. Und schließlich fiel das ersehnte 1:1 87 Sekunden vor Schluss. In Überzahl nahmen die Celtics ihren Torhüter Michi Bernthaler für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Die Scheibe lief gut durchs gegnerische Drittel und kam zu Max Schorer. Dessen Schuss aus halblinker Position schlug im Wörishofer Gehäuse ein und versetzte das Sieben-Schwaben-Stadion in Ekstase. Die restlichen eineinhalb Minuten hatten die Celtics dann sogar noch das 2:1 auf dem Schläger, doch nichts wars. Nach 60 Minuten ging es in eine zehnminütige Overtime. Gespielt wurde im vier gegen vier. Dadurch ergaben sich Räume auf dem Eis, die beiderseits versucht wurden auszuspielen. Während Türkheim sich vorne mehrere Topchancen auf den Sieg herausspielte, das Spielgerät allerdings nicht im Tor unterbringen konnten, verliefen die Wörishofer Angriffe meistens im nichts. Bis kurz vor Ende der Verlängerung. In einer unübersichtlichen Situation brachte Scheijbal den Puck zu Anton Hanke, der die Scheibe irgendwie über die Linie stochern konnte. Damit war die Partie vorbei und zugunsten des EVW entschieden. Traurige Gesichter natürliche bei allen, die es mit dem ESV Türkheim hielten. Gerade in Spiel 2 hätte man sich ein drittes und entscheidendes Spiel durchaus verdient. Trotzdem darf man bei den Celtics auf eine überaus erfolgreiche Saison zurückblicken. Einer sehr guten Hauptrunde folgten bärenstarke Viertel- und Halbfinalspiele. Hauchdünn ist man schließlich an der Meisterschaft vorbeigeschrammt, hat aber eine Finalserie vor einer wahnsinnigen Kulisse spielen dürfen, die trotz der Niederlage dem ganzen Verein noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Mannschaft hat die ganze Saison über Leidenschaft, Kampfgeist und Wille gezeigt. Man hat miteinander gewonnen, miteinander verloren und Zusammenhalt gelebt. Man hat sich in kleine Eishockeyherzen gespielt, neue Fans gewonnen und sich als Einheit präsentiert. Der ganze Verein ist, unabhängig der Ersten Mannschaft, in dieser Saison noch mehr zusammengewachsen und kann mit Fug und Recht von sich behaupten, eine Familie zu sein. Man gewinnt nicht immer Titel, aber man gewinnt etwas, das oft noch viel wertvoller sein kann: Respekt, Zusammenhalt und unvergessliche Momente. Genau das hat die Mannschaft in dieser Saison erreicht. Die Celtics haben gezeigt, was möglich ist, wenn jeder für den anderen einsteht und man gemeinsam an ein Ziel glaubt. Die Finalserie mag verloren gegangen sein, doch sie hat den Verein stärker gemacht, auf und neben dem Eis. Die Unterstützung der Fans, die Leidenschaft auf den Rängen und das Herzblut im Team sind Dinge, die bleiben. Mit diesem Fundament darf man optimistisch nach vorne blicken. Denn wer so auftritt, wer so zusammenhält, der wird auch in Zukunft wieder seine Chancen bekommen. Und vielleicht ist es dann genau dieser Zusammenhalt, der am Ende den entscheidenden Unterschied macht. Die Geschichte des Eissportverein Türkheim e.V. wurde in dieser Saison um ein paar Seiten weitergeschrieben. Die ESV Türkheim Celtics sind Vizemeister der Bezirksliga Bayern 2025/2026. Torschüsse: ESVT 35 EVW 26 Strafminuten: ESVT 4 min EVW 12 min Zuschauer: 400
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ratinger Ice AliensSaisonende! (RLW) Mit einem 1:5 gegen das Team aus Essen beenden die Ice Aliens die Saison als Vizemeister. Wieder eine erfolgreiche Saison, in der wir viele grandiose Siege feiern konnten und die einzige Mannschaft waren, die Essen gleich zweimal bezwingen konnte. Linus Schwarte konnte verletzungsbedingt nicht mitwirken. Leon Brunet machte seine Sache gut und war an den Gegentoren schuldlos. Essen stellte vor über 2000 Besucher schnell auf 0:2. Nach einer Spieldauerstrafe gegen Ratingen erhöhte der Gast auf 0:4, später fiel noch das 0:5. Im letzten Durchgang war die Luft natürlich raus, die Ice Aliens belohnten sich für ihre Bemühungen mit dem 1:5 durch Mathias Onckels. Raphael Palmeira-Kerkhoff ist derzeit immer noch im Krankenhaus und wir können noch keine weitere Diagnose geben. Cheftrainer Frank Gentges bilanziert die Finalserie: "Gratulation an Essen. Essen ist der verdiente Meister und das war schon von Saisonbeginn an klar, weil Essen absolut kein Regionalligist ist. Jetzt hoffe ich, dass Essen wieder in die Oberliga geht, in der Regionalliga haben und hatten sie absolut nichts zu suchen. Wir haben wieder mal eine überragende Saison gespielt und die, aufgrund unserer finanziellen Möglichkeiten, realistischen Ziele, wieder mal weit übertroffen. Selbst Dortmund mit ihren enormen Möglichkeiten im Umfeld, haben wir im Halbfinale souverän besiegt. Und keine andere Mannschaft als wir, hätte der personell übermächtigen Mannschaft aus Essen im Finale in der Form Paroli bieten können. Wir sind auch die einzige Mannschaft, die gegen Essen gewonnen hat und das sogar zweimal. Von unserem quantitativ viel zu kleinen Kader von 15 Spielern konnten mindestens 4-5 im Finale, bei der Qualität von Essen, nicht mitgehen, somit mussten wir fast die gesamte Finalserie mit 11 Spielern spielen und die haben mit einem enormen Kraftaufwand dafür gesorgt, dass das Finale nicht komplett einseitig war." Sonntag findet in der Eissporthalle Ratingen die Abschlussfeier mit Trikotversteigerung statt. Weitere Infos dazu folgen morgen. Die Planungen für die kommende Saison laufen bereits, hier werden wir euch in der Sommerpause wie immer nach und nach auf dem Laufenden halten.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| FASS Berlin holt sich wieder den Titel (RLO) Weiter ging es in der Finalserie der Regionalliga Ost und diese endete nach drei Spielen. PLAYOFFS: FASS holt 3. Titel in Folgt Am Samstag trafen die Schönheider Wölfe und FASS Berlin in Schönheide aufeinander. Gregor Kubail brachte FASS nach fünf Minuten in Führung und drei Minuten später erhöhte Dennis Thielsch in Überzahl auf 0:2. Tomas Rubes konnte 15 Sekunden nach Beginn des letzten Drittels auf 1:2 verkürzen, doch 130 Sekunden später traf Daniel Volynec zum 1:3. Vor 817 Zuschauern erhöhte Moritz Miguez in Überzahl nach 52 Minuten auf 1:4 und sorgte damit für die Vorentscheidung. David Novotny konnte eine Minute später in Überzahl verkürzen und als die Wölfe den Torhüter zogen, konnte Dennis Thielsch zehn Sekunden vor dem Ende den Treffer zum 2:5-Endstand (0:2/0:0/2:3) erzielen. FASS Berlin hat damit seinen Titel verteidigt und das am Ende eindrucksvoll. Glückwunsch in den Wedding zu diesem Erfolg. Es ist die letzte Zusammenfassung der Saison 2025/26. Informationen zur Liga gibt es natürlich auch während der Sommerpause.
Schönheider WölfeSaisonabschluss bei den Schönheider Wölfen (RLO) Das Team und der Verein samt Nachwuchsabteilung lädt alle Fans, Sponsoren, Mitglieder und Helfer der Schönheider Wölfe am kommenden Samstag, den 28.03.26, um 17:00 Uhr noch einmal in den Schönheider Wolfsbau ein, um eine, im Großen und Ganzen, starke Saison 2025/2026 bei Musik und netten Gesprächen gebührend abzuschließen. Als Dankeschön, insbesondere an die Wölfefans, spendiert die Schönheider GUSS GmbH 50 Liter Freibier und der Verein legt zusätzlich 50 Liter drauf. Ab 18:00 Uhr gibt es als Highlight wieder die Versteigerung der Original-Heimtrikots aus dieser Spielzeit, welche bei einem Startgebot von 75,00 Euro unter den Hammer kommen. Gesponsert von Holz-Martin in Stützengrün versteigern wir zudem eine handgefertigte Holzbank (Startgebot 100,00 €). Bei den Versteigerungen wird nur Bar-Zahlung akzeptiert. Keine Karten-Zahlung möglich! Kommt vorbei und lasst gemeinsam mit uns die Saison ausklingen und die Sommerpause einläuten. Der Eintritt ist frei und fürs leibliche Wohl wird gesorgt sein. Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Die Halbfinalspiele und ein Platzierungsspiel (LLB) Die beiden Halbfinalspiele und eine Partie der Platzierungsrunde brachten weitere Entscheidungen in der Landesliga Berlin. HALBFINALE: Blues schalten Titelverteidiger aus Im ersten Halbfinale trafen die FASS Berlin 1b und die Berlin Blues aufeinander. Gino Kinder nach zehn Minuten und 29 Sekunden später Steven Haucke (11.) brachten die Blauen mit 0:2 in Führung. Im 2. Drittel führte ein Powerplaytreffer von Thomas Cote-Miller nach 26 Minuten zum Anschlusstreffer, doch Steven Haucke konnte nach 37 Minuten wieder für einen Vorsprung von zwei Toren sorgen. 53 Sekunden vor der 2. Pause konnte Thomas Cote-Miller mit seinem zweiten Powerplaytreffer für das 2:3 sorgen. 86 Sekunden nach Wiederbeginn folgte der dritte Powerplaytreffer des Titelverteidigers, Liam-Hendrik Tabatzky war der Torschütze. Bei diesem Ergebnis blieb es nach 60 Minuten und so folgte eine Verlängerung, die nach 55 Sekunden beendet war. Felix Mattschull war es, der die Blues ins Finale schoss, die Blauen gewannen am Ende mit 3:4 (0:2/2:1/1:0). Allstars Halbfinale Nr. 2 bestritten die FASS Berlin Allstars auf die Wikinger vom BSchC. Milan Bajai (6.) und Sebastian Reinhardt (7.) brachten die Wikinger mit 0:2 in Führung, doch nach Toren von Tom Lorer (12.), Jules Thoma (13.) und Patrick Czajka (17.) sorgten für einen Pausenstand von 3:2. Dennis Hesse in Überzahl (27.), Patrick Chzajka (31.), Michael Reinhardt (35.) und Lucien Aicher (39.) trafen im 2. Drittel und so stand es nach 40 Minuten 5:4 für die Allstars. Tom Lorer (46.) und Lucien Aicher (49.) machten im letzten Drittel den Sack zu und so gewannen die Allstars am Ende mit 7:4 (3:2/2:2/2:0). PLATZIERUNGSRUNDE: Die letzten beiden Spiele der Gruppe B zwischen den OSC Berlin Mighty Bucks und dem ASC Spandau, sowie Berliner Schlittschuh-Club gegen ERSC Berliner Bären mussten nach der Schließung des PO 9 leider abgesagt werden. Da es keine Möglichkeit gibt diese Spiele nachzuholen, ist die Saison für die Teams der Gruppe B leider vorzeitig beendet. Weiter geht es am kommenden Wochenende im Erika-Heß-Eisstadion mit den Finalspielen und der Siegerehrung. Die Paarungen: Spiel um den 3. Platz: FASS Berlin 1b – BSchC Die Wikinger 15:00 Uhr Finale: FASS Berlin Allstars - Berlin Blues 19:00 Uhr
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ERC Ingolstadt holt sich U15-Meistertitel (DEB) Der U15-Meistertitel der deutschen Eishockey-Nachwuchsliga geht in der Spielzeit 2025/2026 an den ERC Ingolstadt. Damit krönen die Oberbayern eine herausragende Spielzeit, in der sie sich zuvor bereits den ersten Platz in der Meisterrunde der Bayernliga sichern konnten. Auch beim U15-Endturnier im Düsseldorfer Eisstadion an der Brehmstraße präsentierte sich das Team aus Ingolstadt in guter Form und gewann alle fünf Partien. Mit der optimalen Ausbeute von 15 Punkten setzte sich die Mannschaft an die Spitze der Abschlusstabelle und verwies die Jungadler Mannheim mit einem Rückstand von drei Punkten auf Rang zwei. Bis auf den Vergleich mit Ingolstadt gingen die Jungadler jeweils siegreich vom Eis. Platz drei ging mit neun Punkten an die Eisbären Juniors Berlin. Titelverteidiger EV Landshut schloss das Turnier auf Rang vier ab, während die Plätze fünf und sechs an die Kölner Junghaie sowie die Dresdner Eislöwen Juniors gingen. Zur Ehrung der teilnehmenden Mannschaften und Übergabe des Meisterpokals waren der DEB-Vorstandsvorsitzende Frank H. Lutz sowie Bundestorwarttrainer Entwicklung und Koordination Sebastian Vogl nach Düsseldorf gereist. Das U15-Endturnier wurde bereits zum vierten Mal in Folge im Eisstadion an der Brehmstraße ausgetragen. Die Düsseldorfer EG präsentierte sich erneut als hervorragender Veranstalter des Turniers. Stimmen zum U15-Endturnier in Düsseldorf Mike van Hauten, Ausrichter Düsseldorfer EG: „Es hat uns erneut große Freude bereitet, die Teilnehmer des U15-Endturniers bei uns begrüßen zu dürfen. In insgesamt 15 Spielen präsentierten sich die sechs besten Mannschaften Deutschlands auf einem durchweg hohen sportlichen Niveau und boten den Zuschauerinnen und Zuschauern zahlreiche intensive Partien. Besonders das direkte Duell zwischen den beiden erstplatzierten Teams aus Ingolstadt und Mannheim sorgte noch einmal für einen spannenden Höhepunkt dieses Turniers.“ Bernie Bittel, U15-Headcoach ERC Ingolstadt: „Wir sind sehr stolz auf die Entwicklung unserer Mannschaft über das gesamte Turnier hinweg. In allen Spielen haben die Jungs großen Charakter gezeigt, Rückstände aufgeholt und sich immer wieder zurückgekämpft. Entscheidend war dabei der starke Teamgeist – mit viel Energie, positiven Vibes und unbedingtem Willen haben sie sich gegenseitig gepusht und sind von Spiel zu Spiel gewachsen. Das Turnier war insgesamt auf einem sehr hohen sportlichen Niveau und hat den Spielern alles abverlangt. Ein großer Dank gilt den Schiedsrichtern für ihre souveräne und professionelle Leitung sowie der Düsseldorfer EG für die hervorragende Organisation. Am Ende ist der Titel absolut verdient und eine großartige Belohnung für die gezeigten Leistungen.“ Maximilian Gumplinger, DEB-Spielbetrieb/Nachwuchsligen: „Wir gratulieren dem ERC Ingolstadt herzlich zum Gewinn der Deutschen U15-Meisterschaft. Beim diesjährigen Endturnier haben sich die sechs besten Teams ihrer Altersklasse aus ganz Deutschland miteinander gemessen, großen Einsatz gezeigt und mit viel Leidenschaft um den Titel gespielt. Unser besonderer Dank gilt der Düsseldorfer EG als Ausrichter, den Verantwortlichen vor Ort sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die maßgeblich zum gelungenen Verlauf der Veranstaltung beigetragen haben.“
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| DFEL-Playoffs, Testspiele, DFEL2 Nord und EWHL Die ersten beiden Finalspiele der DFEL, zwei Testspiele mit DFEL-Beteiligung, die letzten Spiele der DFEL2 Nord und die Halbfinalspiele der EWHL gibt es als Zusammenfassung. TESTSPIELE: Zu zwei Freundschaftsspielen fuhr der ERC Ingolstadt zu den Lakers Kärnten. Am Samstag gewann der ERCI mit 1:2 (1:0/0:0/0:2), am Sonntag folgte ein 2:5-Erfolg (0:1/1:0/1:4). Mit Fanny Heinig, Rebekka Multerer Sarah Pamula und Lisa Teichert waren vier Nachwuchsspielerinnen des Jahrgangs 2011 mit dabei. BLOSSOM-IC DEUTSCHE FRAUEN EISHOCKY BUNDESLIGA: Memmingen legt am Samstag vor In Berlin fanden die ersten beiden Finalspiele zwischen den Eisbären Juniors Berlin und den ECDC Memmingen Indians statt. Nara Elia eröffnete das Finale vor 470 Zuschauern nach 16 Minuten mit dem 0:1. Die letzten Troe des Spiels fielen im Schlussabschnitt, Andrea Lanzl (43.) und eine Minute später Julia Matejkova trafen für die Gäste, die am Ende mit 0:3 (0:1/0:0/0:2) gewannen. Chiara Schultes beendete das erste Finalspiel mit einem Shutout. Memmingen gewinnt auch das zweite Spiel Memmingen konnte am Sonntag vor 345 Zuschauern nach 14 Minuten durch Anna Rose in Führung gehen. Im 2. Drittel konnte Franziska Feldmeier nach 109 Sekunden den Ausgleich erzielen, doch ein Doppelpack innerhalb von acht Sekunden von Marie-Kristin Schmid und Jilia Matejkova (beide 32.) und ein Treffer von Anna Rose vier Minuten vor der Pause sorgten für einen 1:4-Zwischenstand. Im letzten Drittel kam Anna Rose nach 46 Minuten zu ihrem dritten Treffer des Spiels und zwei Minuten vor dem Ende sorgte Nara Elia für den 1:6-Endstand (0:1/1:3/0:2). Am kommenden Wochenende geht es in Memmingen weiter. DFEL2 NORD: Für die Sharks Woman Mechelen ging es im letzten Spiel bei der SpG Dinslakener Kobras/Herner EV darum, den vorletzten Tabellenplatz zu verteidigen. Mit drei Punkten wäre dieses Ziel unabhängig vom letzten Spiel in Berlin gesichert. Femke Bosmans (30.) und Lotte de Guchtenaere (40.) brachten Mechelen im 2. Drittel mit 0:2 in Führung. Weitere Tore fielen nicht und so gewann Mechelen mit 0:2 (0:0/0:2/0:0). Charlotte Swinnen im Tor der Gäste feierte einen Shutout und ihr Team am Ende den 6. Platz der Abschlusstabelle. Die Belgierinnen sichern sich damit im Endspurt durch drei Siege in Folge noch den 6. Platz. FASS Berlin empfing im letzten Spiel der Liga die EC Bergisch Land. Und da die Partie von Mechelen schon am Mittag stattfand, ging es in diesem Spiel für beide nur noch um einen guten Saisonabschluss. Josie Jordan brachte Bergisch Land nach 24 Minuten in Überzahl in Führung. Chiara Englisch-Leonhardt konnte nach 48 Minuten den Ausgleich erzielen und da bis zur Schlusssirene keine weiteren Tore mehr fielen, ging es ins Penaltyschießen. Letizia Klohn konnte hier für die Gäste den Siegtreffer zum 1:2 (0:0/0:1/1:0). EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE: Die Halbfinalspiele fanden am Wochenende statt. In Hin- und Rückspiel wurden dabei die Finalteilnehmer ermittelt. SKN Sabres St. Pölten – MAC Budapest Das Hinspiel in Budapest ging knapp mit 2:3 (1:2/1:1/0:0) an die Sabres. Im Rückspiel setzten sich die Sabres mit 4:1 (1:0/2:1/1:0) durch und stehen damit im Finale. Aisulu Almaty – KSV Neuberg Highlanders Beide Spiele fanden im Karpfenberg Sportzentrum statt. Freitag waren die Highlanders Gastgeber und es gab ein 4:4 (2:3/2:1/0:0). Aisulu setzte sich im zweiten Halbfinalspiel gegen die Highlanders mit 5:1 (1:1/2:0/2:0). Der 3. Platz wird zwischen den KSV Neuberg Highlanders und dem MAC Budapest ausgespielt, den neuen Meister ermitteln die SKN Sabres St. Pölten und Aisulu Almaty.
ECDC MemmingenIndians-Frauen machen nach zwei Siegen bei den Eisbären Berlin das Tor zur Titelverteidigung weit auf (DFEL) Die Frauen des ECDC Memmingen haben das Tor zur Titelverteidigung ganz weit aufgemacht. Am ersten Finalwochenende der blossom-ic DFEL gewannen sie beide Spiele bei den Eisbären Juniors Berlin. Sie benötigen aus den drei kommenden Heimspielen noch einen Sieg, um die vierte Meisterschaft in Folge zu sichern. Im ersten Duell am Samstag brachte Nara Elia die Allgäuerinnen im Wellblechpalast nach 16 Minuten in Front. Die Berlinerinnen, Dritte der Hauptrunde, hatten in der Hauptrunde alle sechs Partien gegen die Allgäuerinnen verloren. Durch namhafte Nachverpflichtungen hofften die Hauptstädterinnen dennoch, den Heimvorteil nutzen zu können, und hielten so die Partie gegen den Favoriten bis ins Schlussdrittel offen. Mit zwei schnellen Toren zu Beginn des Schlussdrittels durch Andrea Lanzl und Julia Matejkova sorgten die Maustädterinnen für die Vorentscheidung. Bitter für die Maustädterinnen der Ausfall von Kapitänin Daria Gleissner nach einem Zusammenprall kurz vor Ende des Mittelabschnitts. Sie musste so auch am Folgetag passen. Am Sonntag legten die Allgäuerinnen dem 3:0-Erfolg einen 6:1-Sieg nach. Die Gastgeber warfen in den ersten zehn Minuten alles in die Waagschale und setzten die Indians mächtig unter Druck. Doch nicht umsonst hatten die Memmingerinnen die beste Defensivabteilung der Liga und mit Chiara Schultes eine überragende Torfrau. Nach Anna Roses Führungstreffer (14. Min) kamen die ECDC-Frauen immer besser ins Spiel. Zwar gelang den Eisbären kurz nach Beginn des Mitteldrittels der Ausgleich, doch nach einem Doppelschlag binnen acht (!) Sekunden durch Julia Matejkova und Kristin Schmid in der 32. Minute war die Luft raus bei den Berlinerinnen. Anna Rose erhöhte mit zwei Treffern (36./46.) auf 5:1 und freute sich über ihren Hattrick. Den Schlusspunkt zum 6:1 setzte Nara Elia drei Minuten vor der Schlusssirene. Am kommenden Wochenende geht die DFEL-Finalserie in Memmingen weiter. Spiel-3 findet am Samstag, den 28.3.2026 um 18 Uhr statt. Falls da noch keine Entscheidung gefallen ist. kommt es am darauffolgenden Sonntag, den 29.3.2026 um 12 Uhr zu Spiel-4. Auch ein etwaiges fünftes Spiel zur Entscheidung fände eine Woche später am Hühnerberg statt. Der diesjährige Titel wird somit auf jeden in Memmingen vergeben. Stimmen zum Spiel Jim Nagle (ECDC-Headcoach): „Die Mädels waren an diesem Wochenende bereit, Playoff-Hockey zu spielen, und fuhren mit zwei wohlverdienten Siegen nach Hause.“ Ty Morris (ECDC-Assistantcoach): „Man hat gemerkt, dass unsere Spielerinnen genau wissen, worauf es in Playoffspielen ankommt. Spätestens nach der Hälfte der beiden Spiele waren sie fitter und konsequenter.“ Peter Gemsjäger (sportlicher Leiter): „Wir freuen uns sehr darauf, dass die Finalserie jetzt nach Memmingen kommt. Am Wochenende wird es sicher richtig voll und wir werden alles daransetzen, um den Pokal wieder nach Memmingen zu holen.“ 21.03.26 / 19:00 Eisbären Berlin - ECDC Memmingen Indians 0:3 (2:0/0:0/2:0) Tore: 0:1 (15:11) Nara Elia (Julia Schiefer, Daria Gleißner) 0:2 (42:08) Andrea Lanzl (Kristin Schmid) 0:3 (43:45) Julia Matejkova Strafen: Berlin 4 Min, Memmingen 4 Min Zuschauer: 470 22.03.26 / 13:00 Eisbären Berlin - ECDC Memmingen Indians 0:3 (2:0/0:0/2:0) Tore: 0:1 (13:30) Anna Rose (Julia Matejkova, Charlott Schaffrath) 1:1 (21:49) Franziska Feldmeier (Leonie Böttcher) 1:2 (31:15) Kristin Schmid (Antja Sabautzki, Andrea Lanzl) 1:3 (31:23) Julia Matejkova (Therea Knutson) 1:4 (35:22) Anna Rose 1:5 (45:15) Anna Rose (Julia Matejkova, Ronja Hark) 1:6 (57:36) Nara Elia (Jule Schiefer) Strafen: Berlin 4 Min, Memmingen 4 Min Zuschauer: 345
|
|
||||||
| www.icehockeypage.de www.ihp.hockey |









Ravensburg Towerstars
Eisbären Regensburg
Starbulls Rosenheim
Tölzer Löwen
Deggendorfer SC
Memmingen Indians
Selber Wölfe
Füchse Duisburg
Schweinfurt Mighty Dogs
Ratinger Ice Aliens
Schönheider Wölfe


